SUPERGIRL-Première äußerst erfolgreich

SUPERGIRL-Première äußerst erfolgreich

Supergirl

Bereits in der ver­gan­ge­nen Woche ging es durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald: Die Aus­strah­lung der Pre­miè­re des Pilot­films der neu­en CBS-Serie SUPERGIRL nach DC-Comics, war ein gro­ßer Erfolg. Mit 12,9 Mil­lio­nen Zuschau­ern war das für die­se Sea­son mit Abstand der abso­lu­te Rekord. Nun sind wei­te­re Zah­len bekannt gewor­den: Es kom­men noch­mal drei Mil­lio­nen wei­te­re Zuschau­er hin­zu, die den Pilo­ten auf­ge­zeich­net und spä­ter ange­se­hen haben (von den ver­mut­li­chen Down­loads wol­len wir erst gar nicht reden).

Das ist aus zwei Grün­den bemer­kens­wert. Zum einen, weil der Pilot schon vor Mona­ten ins Netz gelea­ked ist. Wobei ich das mit dem »gelea­ked« ohne­hin nicht so recht glau­ben konn­te. Es kann mir nie­mand erzäh­len, dass so etwas irgend­ein Mit­ar­bei­ter ein­fach mal so ins Netz stellt. Ja, einen Ser­ver­hack könn­te ich mir eher vor­stel­len, aber dann müss­ten eigent­lich noch wei­te­re Epi­so­den oder infor­ma­tio­nen an die Öffent­lich­keit gegan­gen sein. Per­sön­lich gehe ich davon aus, dass es sich um eine Publi­ci­ty­ak­ti­on han­delt, eben weil … und hier kom­men wir zu Grund Num­mer zwei: Die Kri­tik dar­an, dass CBS eine Super­hel­den­se­rie mit einer weib­li­chen Haupt­per­son – und dann auch noch gera­de Super­girl – machen woll­te, groß war. Und als ers­te Trai­ler dann auch noch zeig­ten, dass die Serie zwar durch­aus dra­ma­tisch, aber auch locker wer­den wür­de, und sich glück­li­cher­wei­se nicht so ganz bier­ernst nimmt, wie das bei Super­hel­den heut­zu­ta­ge seit DARK KNIGHT lei­der viel zu oft der Fall ist, war das Gemau­le groß. Mei­ner Ansicht nach wur­de der Pilot­film danach mit vol­ler Absicht ins Netz lan­ciert, um die­se Theo­rien zu entkräften.

Wie auch immer der Pilot ins Netz gekom­men ist: Ich bin sicher, dass das auf­grund der Mund­pro­pa­gan­da einen nicht uner­heb­li­chen Anteil dar­an hat­te, dass die ers­te Epi­so­de in den USA so gran­di­os erfolg­reich war. Man darf gespannt sein, ob der Rest der Staf­fel das hohe Niveau bei den Zuschau­er­zah­len hal­ten kann. Ver­ant­wort­lich für die Show ist Greg Ber­lan­ti, der ist auch an ARROW und FLASH betei­ligt. Inter­es­san­ter­wei­se hat­te der bereits ange­kün­digt, dass Cross­over even­tu­ell mög­lich sei­en – und das obwohl die Seri­en auf unter­schied­li­chen Sen­dern lau­fen. Spannend.

Pro­mo­gra­fik Super­girl Copy­right CBS

SyFy: DEFIANCE-Première war erfolgreich

Am Mon­tag lief in den USA auf SyFy die lan­ge erwar­te­te Sci­ence Fic­tion-Serie DEFIANCE an.  Nach Aus­sa­gen des Sen­ders han­delt es sich bei der Aus­strah­lung der knapp ein­ein­halb­stün­di­gen Pilo­t­epi­so­de um den erfolg­reichs­ten Seri­en­start seit der Pre­miè­re von EUREKA im Jahr 2006. Das gilt für den Alters­be­reich 18 bis 49 (1,3 Mil­lio­nen Zuschau­er), betrach­tet man alle Zuschau­er, dann wur­de auch die Pilot­fol­ge von WAREHOUSE 13 im Jahr 2009 übertroffen.

Für SyFy sind die Zah­len zwar gut, aller­dings soll­te man beden­ken, dass es sich um ein über­aus ambi­tio­nier­tes Pro­jekt han­delt, bei dem es nicht nur um eine Fern­seh­se­rie, son­dern auch um ein MMO geht – letz­te­res ist Anfang April gestar­tet und hat der­zeit mit hef­ti­gen tech­ni­schen Pro­ble­men zu kämp­fen (weil man bei die­sem MMOFPS den Start­ter­min nicht ver­schie­ben konn­te). Das Preis­schild für bei­de Vari­an­ten von DEFIANCE zusam­men trägt die Zahl 100 Mil­lio­nen Dol­lar, und die wol­len erst ein­mal wie­der her­ein geholt werden.

Mei­ne Bespre­chung des Pilo­ten folgt. Kurz­fas­sung: Schlecht wars nicht, hat Poten­ti­al; muss aber noch zule­gen. Im Weg ste­hen könn­te inter­na­tio­na­len Erfolg der Serie, dass man sich deut­lich an Wes­tern-Moti­ven ori­en­tiert. Aller­dings sind auch ver­nei­gun­gen an ande­re SF-Fran­chi­ses zu erken­nen. Mal abwarten.

Creative Commons License

Pro­mo­fo­to DEFIANCE Copy­right SyFy