Metro-Goldwyn-Mayer

Amazon kauft MGM

Heißt Leo der Löwe jetzt Ale­xa? Der Online­rie­se Ama­zon ver­leibt sich mit dem 1924 gegrün­de­ten Film- und TV-Stu­dio Metro-Gold­wyn-May­er, oder auch kurz MGM, für die beein­dru­cken­de Sum­me von 8,4 Mil­li­ar­den Dol­lar ein Urge­stein Hol­ly­woods ein. Ich hat­te bereits vor ein paar Tagen dar­über berich­tet., dass sich die Anzei­chen für die­sen Kauf deut­lich verdichten.

Damit wei­tet Ama­zon sein Port­fo­lio deut­lich aus und das ist ein­deu­tig auch eine Kampf­an­sa­ge in Rich­tung Dis­ney und War­ner, denn mit einem Schlag gehö­ren Jeff Bezos´ Bauch­la­den damit Fran­chi­ses wie JAMES BOND, ROBOCOP, THE HANDMAID´S TALE, VIKINGS, SHARK TANK, ROCKY, POLTERGEIST, PINK PANTHER, THIN MAN, CREED, ADDAMS FAMILY, CANDYMAN, TOMB RAIDER u.v.a.m.

Ein Ama­zon-Spre­cher sag­te auch gleich, dass man den beein­dru­cken­den Back-Kata­log zusam­men mit MGM wei­ter oder neu ent­wi­ckeln möch­te. Ange­sichts der schie­ren Men­ge an Mar­ken, die seit den 1920ern ent­stan­den sind, dar­un­ter ech­te Klas­si­ker, steckt dar­in jede Men­ge Poten­ti­al – aller­dings auch poten­ti­al Fans zu ver­grät­zen. Ganz sicher plant man mit der Über­nah­me auch eine deut­li­che Stär­kung des haus­ei­ge­nen Strea­ming­diens­tes Ama­zon Video.

Was dar­aus wird und wel­che Fran­chi­ses wie­der­be­lebt oder rund­erneu­ert wer­den, wird uns die Zukunft zei­gen. Es blei­ben Zwei­fel, ob die zuneh­men­de Kon­so­li­die­rung des US-Film- und Fern­seh­mark­tes (erst kürz­lich fusio­nier­te AT&T War­ner und Dis­co­very in die zweit­größ­te Medi­en-Enti­tät hin­ter Dis­ney) in den Hän­den weni­ger gro­ßer Play­er tat­säch­lich von Vor­teil für die Krea­tiv­kräf­te sein wird.

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Amazon möchte MGM kaufen

Das Film­stu­dio Metro-Gold­wyn-May­er (auch unter der Abkür­zung MGM Stu­di­os bekannt, das Mas­kott­chen Leo den Löwen hat ver­mut­lich jeder schon mal gese­hen) steht seit Ende 2020 zum Ver­kauf. Im Moment sieht es so aus, als sei Ama­zon schwer dar­an inter­es­siert zuzu­schla­gen, denn Bran­chen­be­rich­ten zufol­ge ist der Online­rie­se bereit, neun Mil­li­ar­den Dol­lars dafür auf den Tisch zu legen.

Und das wun­dert auch nicht, denn mal abge­se­hen von der Geld­druck­ma­schi­ne James Bond, hält das Unter­neh­men Rech­te an zahl­lo­sen inter­es­san­ten Fran­chi­ses (u.a. STARGATE, ROBOCOP, VIKNGS, THE HANDMAIDS´S TALE) und hat ein Port­fo­lio von über 4000 Fil­men und 17000 Stun­den TV.

Ama­zon möch­te mit dem Kauf von MGM sicher­lich Dis­ney und War­ner etwas ent­ge­gen set­zen, ins­be­son­de­re ers­te­re kau­fen sich ja alles zusam­men, was nicht bei drei auf einer von Hol­ly­woods Pal­men ist.

Nach offi­zi­el­len Anga­ben ist »der Sta­tus der Ver­hand­lun­gen der­zeit noch offen«. Es wür­de mich aller­dings sehr wun­dern, wenn es nicht dazu kom­men soll­te. Es sei denn irgend jemand bei Dis­ney fin­det zufäl­lig noch irgend­wo neun Mil­li­ar­den in der Portokasse.

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