Buch

Eine Führung durch das »Blue Castle«

Geschöp­fe der Nacht sind unnah­ba­re Wesen, die sich vor den Augen ihrer Umwelt hin­ter Nyx’ Schlei­ern ver­ber­gen? Viel­leicht gilt das für Vam­pi­re, Dämo­nen und Todes­en­gel ­ aber sicher nicht für Dunk­le Rit­ter.

Die »Dark (K)Nights« haben die Tore zu ihrem frisch reno­vier­ten Forum Blue­Cast­le weit geöff­net und laden ihre Besu­cher herz­lich dazu ein, durch die zahl­rei­chen Zim­mer zu strei­fen. Ob Sie nun Autoren sind, Lese­rat­ten oder Gra­fi­ker ­ jeder ist will­kom­men und fin­det in den Hal­len des Schlos­ses ein pas­sen­des Plätz­chen. Dabei wer­den Sie natür­lich von den Ensem­ble­mit­glie­dern direkt hin­ter der Emp­fangs­hal­le begrüßt, wo sie Inter­es­sier­ten von ihrem Wer­de­gang erzäh­len und die Mög­lich­keit bie­ten, Kon­takt zu jedem Dark (K)Nightler auf­zu­neh­men.

Wie wäre es nun mit einem Blick in die Biblio­thek?
Hier wer­den nicht nur regel­mä­ßig Buch­tipps und Rezen­sio­nen ein­ge­stellt, son­dern auch von Lesun­gen, Inter­views und Ver­öf­fent­li­chun­gen der Dark (K)Nights berich­tet. Oder doch lie­ber im Arbeits­zim­mer vor­bei­schau­en?
Sich über Aus­schrei­bun­gen infor­mie­ren und mit den dunk­len Rit­tern oder ande­ren Besu­chern über das Hand­werk aus­tau­schen? Ein wenig über Recher­chen oder Recht­schrei­bung plau­dern?

Für Besu­cher, die regel­mä­ßig in dem Schloss her­um­stö­bern möch­ten, emp­feh­len wir eine Vor­stel­lung bei den Haus­her­ren, denn treue Gäs­te bekom­men den Schlüs­sel zur gehei­men Schreib­werk­statt ver­lie­hen. Eine loh­nen­de Sta­ti­on auf der Sight­see­ing-Tour, da es hier prak­tisch zugeht. Wenn eine Sze­ne klemmt, ein Cha­rak­ter ein unge­woll­tes Eigen­le­ben ent­wi­ckelt oder eine For­mu­lie­rung ein­fach nicht rich­tig sit­zen will ­ hier kön­nen mit Gleich­ge­sinn­ten die Pro­ble­me dis­ku­tiert wer­den, die wohl kei­nem Autor unbe­kannt sind.

Vor dem Laby­rinth müs­sen Sie sich übri­gens nicht fürch­ten. Nach­dem Sie sich über Agen­tu­ren, Ver­la­ge und recht­li­che The­men infor­miert haben, ist es ein­fach, wie­der her­aus­zu­fin­den. Hal­ten Sie sich solan­ge in süd­li­che Rich­tung, bis Sie im Salon lan­den. Hier geht es gemüt­lich zu. Plau­dern Sie nach Her­zens­lust, stö­bern Sie bei den Abwe­sen­hei­ten und Glück­wün­schen und tes­ten Sie die Link­tipps, die regel­mä­ßig erwei­tert wer­den.

Wenn Sie schließ­lich nach einem aus­ge­dehn­ten Besuch wie­der nach Hau­se schlen­dern, dann in der Gewiss­heit, dass Sie jeder­zeit herz­lich will­kom­men sind, den wei­te­ren Aus­bau des Schlos­ses mit­zu­er­le­ben.

Neuer ATLAN-Zyklus HÖLLENWELT bei Fanpro

Nach MONOLITH geht es wei­ter mit HÖLLENWELT

Im August 2009 erscheint der letz­te Roman des MONO­LITH-Zyklus bei Fan­ta­sy Pro­duc­tions, danach geht es im Okto­ber 2009 wei­ter mit einer neu­en Tri­lo­gie, die den Zyklus-Titel HÖLLENWELT trägt.

Wäh­rend sich der Autor Achim Meh­nert mit dem Abschluss­band des Mono­lith-Zyklus (Band 6) inhalt­lich aus­ein­an­der­setz­te, wur­den bei Pabel-Moe­wig bereits die Fäden für eine wei­te­re ATLAN-Rei­he gespon­nen. Und so kam es, dass die­ser Tage nicht nur Achim Meh­nerts SPRUNG INS JENSEITS frist­ge­recht in die Pro­duk­ti­on gege­ben wur­de, son­dern auch die neue ATLAN-Rei­he HÖLLENWELT kon­zep­tio­nell abge­schlos­sen wer­den konn­te.

Die Idee zu HÖLLENWELT stammt wie­der­um von Götz Rode­rer, der als Expo­sé­au­tor bereits die MONO­LITH-Rei­he ver­ant­wor­tet. Eben­so wie­der mit dabei wird der ATLAN-Stamm­il­lus­tra­tor Arndt Drechs­ler sein.

Den Auf­takt der neu­en Serie, die ab Okto­ber 2009 alle zwei Mona­te erschei­nen wird, macht Rüdi­ger Schä­fer. Der Lever­ku­se­ner Autor hat bereits meh­re­re ATLAN-Roma­ne geschrie­ben und ist ein wah­rer Ken­ner des Arko­ni­den.

Quel­le: PR-Home­page

Samsung bietet eBook-Reader an

sne-50k

Der Elek­tronik­kon­zern Sam­sung mischt beim Markt für eBook-Rea­der mit. Vor­ge­stellt wur­de in Süd­ko­rea der SNE-50K, die­ser ver­fügt nicht wie Kon­kur­ren­ten über eine Funk­an­bin­dung und hat auch ver­gleichs­wei­se weni­ger Spei­cher, bie­tet dafür aber einen Touch­screen und ermög­licht das Ver­fas­sen von hand­schrift­li­chen Noti­zen über einen Stylus, was das Gerät auch für Kor­rek­tu­ren attrak­tiv erschei­nen läßt. Der SNE-50K wird vom Online­buch­händ­ler Kyo­bo ver­kauft und kos­tet 339.000 süd­ko­rea­ni­sche Won, das sind umge­rech­net knapp 200 Euro.

Der Rea­der ist klei­ner und ein­fa­cher aus­ge­stat­tet als Ama­zons Kind­le oder Sonys Gerä­te: Der Bild­schirm des SNE-50K ist mit einer Dia­go­na­le von fünf Zoll ca. ein Zoll klei­ner als der der Kon­kur­ren­ten und hat eine Auf­lö­sung von 600 x 800 Pixeln bei acht Grau­stu­fen. Er misst unge­fähr 10 x 14 cm und ist knapp einen cm dick. Der inter­ne Spei­cher hat eine Kapa­zi­tät von 512 MByte, von denen 430 MByte für Inhal­te genutzt wer­den kön­nen. Das reicht laut Sam­sung für etwa 400 Bücher oder 8.000 Ein­zel­sei­ten. Als ein­zi­ge Schnitt­stel­le ver­fügt der SNE-50K über einen USB-Anschluss, über den man das Gerät befül­len und den Akku laden kann.

Dar­ge­stellt wer­den kön­nen PDF, ePub oder TXT und laut dem Wall Street Jour­nal angeb­lich auch Micro­soft Office.

Sam­sungs Part­ner Kyo­bo bie­tet der­zeit ca. 2500 digi­ta­le Bücher für das Gerät an, deren Prei­se lie­gen ca. 40% unter denen der gedruck­ten Aus­ga­ben.

Sam­sung trom­melt in Sachen eBooks ziem­lich laut: »Wir wol­len auf dem E‑Book-Markt grö­ßer wer­den als Ama­zon oder Sony«, äußer­te sich Lee Jae-young, Bereichs­lei­ter bei Sam­sung Elec­tro­nics, auf einer Pres­se­kon­fe­renz. Man plant die Ein­füh­rung eines wei­te­ren Gerä­tes für 2010, mit die­sem will man zum Markt­füh­rer auf­stei­gen. Die Gerä­te sol­len auch in den USA und Euro­pa ange­bo­ten wer­den.

Attrak­tiv fin­de ich bei die­sem Gerät, dass man auf über­flüs­si­gen Schnick­schnack ver­zich­tet. Sam­sung ist im Elek­tronik­be­reich für knall­har­te Prei­se bei trotz­dem guter Qua­li­tät bekannt, das läßt für die Ein­füh­rung des neu­en Geräts in 2010 eini­ges erwar­ten. Ama­zon, Sony und Co. soll­ten sich warm anzie­hen…

Bild: SNE-50K, Bild­schirm­fo­to, Copy­right 2009 Kyo­bo

SEHNSUCHT NACH CABERIA – Fantasy-Roman mit dem Leser als Hauptperson

caberia

Bei www​.Per​so​nal​no​vel​.de erschien der Fan­ta­sy-Roman SEHNSUCHT NACH CABERIA von Dave Bran­ford. Das Beson­de­re: Der Leser kann hier Name und Eigen­schaf­ten aller wich­ti­gen Per­so­nen selbst bestim­men und erhält anschlie­ßend ein spe­zi­ell für ihn gefer­tig­tes Exem­plar eines Fan­ta­sy-Aben­teu­ers, in dem er selbst oder Bekann­te und Ver­wand­te mit­spie­len. Eben­falls wähl­bar ist die Aus­stat­tung – vom ein­fa­chen Paper­back bis zu gebun­de­nen Aus­ga­be.

Träu­me ver­an­las­sen den Hel­den der Geschich­te, die Insel des Nor­dens zu ver­las­sen und sich auf die Suche nach jenem geheim­nis­vol­len Land namens Cabe­ria zu machen, in dem sich alle Wün­sche erfül­len. Auf sei­ner gefahr­vol­len Rei­se schlie­ßen sich ihm nach und nach immer mehr Gefähr­ten an.
Der Weg nach Cabe­ria ist vol­ler Aben­teu­er und Gefah­ren. Schlach­ten wer­den geschla­gen, der Berg der Göt­ter muss bestie­gen wer­den und das Schick­sal der Gemein­schaft steht zum Teil auf Mes­sers Schnei­de. Und stets quält den Hel­den die Fra­ge, ob er das Land jemals fin­den wird, das auf kei­ner Kar­te ver­zeich­net ist und ihn doch so magisch
anzieht…

Hin­ter dem Pseud­onym Dave Bran­ford ver­birgt sich Elben-Autor Alfred Bek­ker. Der Roman SEHNSUCHT NACH CABERIA ist eine ver­än­der­te und den Erfor­der­nis­sen eines indi­vi­dua­li­sier­ten Buchs ange­pass­te Ver­si­on des Titels DAS BUCH EDRO, den der Autor bereits 2002 im Basi­lisk-Ver­lag ver­öf­fent­lich­te. Die ursprüng­li­che Fas­sung ist dar­über hin­aus in einer eBook-Aus­ga­be bei Story2go lie­fer­bar.

SUNQUEST – zweiter Zyklus gestartet

cover der dunkle mond

Mit Band sie­ben – DER DUNKLE MOND von Sus­an Schwartz und Hubert Haen­sel – star­te­te die­sen Monat der zwei­te Zyklus – Quin­ter­na – der SF-Serie SUNQUEST, einem Pro­dukt von Faby­lon, dem Ver­lag mit dem Fai­ble fürs Fabel­haf­te.
Die Serie star­te­te im Juni 2007 mit dem ers­ten Zyklus DIES CYGNI, dem nun QUINTERA folgt. Jeder Zyklus beinhal­tet sechs Bän­de mit je zwei Roman­tei­len.

SUNQUEST ist eine Aben­teu­er­se­rie, die eine Mischung aus Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy, mit abwechs­lungs­rei­chen fan­tas­ti­schen, skur­ri­len und bizar­ren Ele­men­ten in einem exo­ti­schen Ambi­en­te, bie­tet.
Wich­tig war es dem FABYLON Ver­lag von Anfang an, im Rah­men sei­ner Autoren­för­de­rung New­co­mer zum Zuge kom­men zu las­sen, neben »gestan­de­nen Pro­fis« – so bie­ten die Titel eine gekonn­te Mix­tur.

Die Roma­ne wer­den wie bis­her im Abstand von zwei Mona­ten ver­öf­fent­licht. Abon­nen­ten erhal­ten mit Band 12 ein limi­tier­tes beson­de­res Sun­Quest-Geschenk. Der Schu­ber wird auf Wunsch mit­ge­lie­fert.

XinXii schaltet Plattform für ePub-Format frei

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Ab sofort auch eBook Up- und Down­load für mobi­le End­ge­rä­te mög­lich.

Nun gibt es auf www​.xinxii​.com eBooks und eAr­tic­le auch im ePub-For­mat: Autoren, Tex­ter und Ver­la­ge kön­nen ihre Wer­ke über die Platt­form nun auch in die­sem offe­nen eBook-For­mat hoch­la­den und ver­kau­fen. Es erlaubt eine dyna­mi­sche Anpas­sung des Tex­tes an Bild­schirm­grö­ßen und eig­net sich damit ins­be­son­de­re für die Aus­ga­be auf mobi­len End­ge­rä­ten.

Ber­lin, 22. Juli 2009. Die Online Platt­form zur Ver­öf­fent­li­chung eige­ner Tex­te XinXii ist nun auch ePub-kom­pa­ti­bel: Autoren, Tex­ter und Ver­la­ge kön­nen seit heu­te auf www​.xinxii​.com eBooks und eAr­tic­le auch in dem offe­nen Stan­dard für eBooks hoch­la­den. »Immer mehr Men­schen lesen Tex­te auf mobi­len End­ge­rä­ten. Und da man auf XinXii unter­schied­lich for­ma­tier­te und gestal­te­te Inhal­te aus ers­ter Hand fin­det, bie­tet das sich an Dis­play­grö­ßen von Lese­ge­rä­ten anpas­sen­de ePub-For­mat ins­be­son­de­re für die­se Kon­su­men­ten Vor­tei­le«, so Dr. Andrea Scho­ber, Geschäfts­füh­re­rin von XinXii. Zudem wer­den auf dem Markt­platz XinXii zahl­rei­che Tex­te mit gerin­gem Sei­ten­um­fang wie z.B. Vor­la­gen, Check­lis­ten oder Kurz­rat­ge­ber ange­bo­ten, die für den Busi­ness-All­tag nütz­lich sind und nun für den mobi­len Leser bzw. eRea­der opti­mal auf­be­rei­tet zur Ver­fü­gung gestellt wer­den kön­nen. Inter­es­sier­te Leser kön­nen auf XinXii über die Detail­su­che gezielt nach elek­tro­ni­schen Wer­ken im ePub-For­mat suchen und her­un­ter­la­den.

Neue Lokation für »Biss-Fest«

Die Autoren­le­sung »Biss-Fest« (wir berich­te­ten) fin­det auf­grund von Pro­ble­men mit dem bis­he­ri­gen Ver­an­stal­tungs­ort anders­wo statt. Die neu­en Daten:

Tanya Car­pen­ter & Mark Staats lesen am 26.7. in einem Café in Gie­ßen.

Die hes­si­schen Autoren Tanya Car­pen­ter und Mark Staats lesen Dark Fantasy/​Fantasy aus ihren Wer­ken. Die Beson­der­heit dabei ist ihr Dia­log­vor­trag mit ver­teil­ten Rol­len, der die Pas­sa­gen leben­di­ger macht und den Cha­rak­te­ren mehr Tie­fe ver­leiht.

Wann?
So. 26.07.2009 ab 16 Uhr
Wo?
Café Wahn,
Gie­ße­ner Str. 163
35396 Gie­ßen
Ein­tritt: Abend­kas­se: 4,00 Euro, 3,50 im Vor­ver­kauf

Barnes & Noble verkauft eBooks

Bar­nes & Noble, einer der größ­ten ame­ri­ka­ni­schen Buch­ver­käu­fer, hat einen Shop für eBooks an den Start gebracht, in dem man im Moment ca. 700000 Bücher digi­tal erwer­ben kann. Die eBooks kön­nen mit Hil­fe einer kos­ten­lo­sen Soft­ware namens eRea­der gele­sen wer­den, die­se liegt für Win­dows und Mac sowie für iPhone/​iPod Touch und Black­ber­ry vor. Zusam­men mit dem Rea­der erhält man kos­ten­lo­se Roma­ne, wie bei­spiels­wei­se Bram Sto­kers DRACULA und PRIDE AND PREJUDICE von Jane Aus­ten.

Auf­grund der For­mat­wahl kann man Bar­nes & Nobles eBooks aller­dings nicht mit bei­spiels­wei­se Ama­zons Kind­le oder den Sony-Rea­dern lesen: wie­der ein­mal ein Anbie­ter, der ver­sucht, ein eige­nes Süpp­chen zu kochen. Pikan­tes Detail am Ran­de ist, dass man in dem Shop nicht nur kos­ten­pflich­ti­gen Lese­stoff bekommt, son­dern man auch Zugriff auf knapp eine hal­be Mil­li­on frei­er Bücher aus der Goog­le-Biblio­thek hat. Goo­gles Buch­di­gi­ta­li­sie­rung ist in Ver­le­ger­krei­sen nach wie vor stark umstrit­ten – in Bar­nes & Nobles Chef­eta­gen will man hier aber offen­sicht­lich die Flucht nach vorn antre­ten.

Der Buch­ver­käu­fer ist wei­ter­hin eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit Pla­s­tic Logic ein­ge­gan­gen – die wol­len »in Kür­ze« einen eBook-Rea­der mit beson­ders gro­ßem Dis­play auf den Markt wer­fen, der sich ins­be­son­de­re für »Busi­ness-Anwen­dung« eig­net. Was immer das auch kon­kret bedeu­ten mag.

Sean Bean in A GAME OF THRONES

Cover A Game Of Thrones

Es gibt wei­te­re Cas­tings für HBOs TV-Ver­fil­mung der Geor­ge R.R. Mar­tin-Roman A GAME OF THRONES, des ers­ten aus der Serie A SONG OF ICE AND FIRE: Für die Rol­le von Lord Eddard »Ned« Stark wur­de Sean Bean (LORD OF THE RINGS) ver­pflich­tet, wei­ter­hin heu­er­te man Kit Har­ring­ton, Jack Glee­son und Har­ry Lloyd an. Har­ring­ton spielt John Snow, Lloyd stellt Viserys dar und Glee­son ist in der Rol­le von König Roberts Sohn Joffrey zu sehen.

Regie bei die­sem ehr­gei­zi­gen Pro­jekt (auf­grund der Popu­la­ri­tät der Roma­ne wird die Serie mit Sicher­heit sehr kri­tisch beäugt wer­den) führt Tom McCar­thy (SYRIANA, THE VISITOR); David Benioff und D.B. Weiss schrie­ben das Dreh­buch und sind aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten. Die Pro­duk­ti­on soll im Okto­ber in Irland star­ten.

Cover A GAME OF THRONES Copy­right 2002 Ban­tam

Amazon löscht gekaufte eBooks von Kunden-Readern

Einen PR-Super­gau ers­ter Güte hat sich der Onlin­ever­käu­fer Ama­zon geleis­tet, als er ges­tern ohne Hin­weis oder Rück­fra­ge legal erwor­be­ne eBooks von den Kind­les sei­ner Kun­den gelöscht hat. Betrof­fen waren aus­ge­rech­net Orwells´ 1984 und ANIMAL FARM.

Laut Ama­zon waren die Bücher von einer Fir­ma namens Mobi­le­R­e­fe­rence in den Kind­le-Store ein­ge­stellt wor­den, die­se besaß aber angeb­lich nicht die dazu nöti­gen Rech­te. Nach Hin­wei­sen des tat­säch­li­chen Rech­te­inha­bers Hough­ton Miff­lin Har­court habe man dar­auf­hin die Syn­chro­ni­sa­ti­ons­funk­ti­on des Kind­le genutzt, um die bereits erwor­be­nen Bücher von den Gerä­ten der Kun­den zu löschen, der Ver­kaufs­preis wur­de erstat­tet.

Bei Ama­zon hat man inzwi­schen wohl die Trag­wei­te die­ser Akti­on begrif­fen. Im Netz hagelt es Kom­men­ta­re wüten­der Kun­den und in der Blogo­sphä­re ent­lädt sich Häme über dem Online-Ver­sen­der. Gegen­über der New York Times beeil­te man sich zu beteu­ern, dass man künf­tig auf sol­che Löschun­gen ver­zich­ten wer­de. Ama­zon ver­mark­tet eBooks als Ent­spre­chung zu gedruck­ten Büchern, die­se unter­schei­den sich nur durch das Trä­ger­me­di­um – schließ­lich wür­de ein Händ­ler auch nicht mit einer Brech­stan­ge in die Häu­ser der Kun­den ein­drin­gen, um die ver­kauf­ten Exem­pla­re eines ille­gal her­ge­stell­ten Buches wie­der ein­zu­sam­meln. Wei­ter­hin ist frag­lich, ob Ama­zon über­haupt das Recht zu die­ser Löschung hat­te, denn immer­hin gewäh­ren die Kind­le-AGBs ein dau­er­haf­tes Nut­zungs­recht.

Hier tritt deut­lich zuta­ge: Auf kei­nen Fall einen pro­prie­tä­ren eBook-Rea­der einer Ein­zel­fir­ma, die sich weit­ge­hen­de Rech­te auf dem Gerät ein­räumt! Der ursprüng­li­che Feh­ler – die Bücher ohne Ein­ho­len der tat­säch­li­chen Urhe­ber­rechts­la­ge in ihren Shop zu set­zen – liegt ein­deu­tig beim Online-Markt­füh­rer. Für mich ist die Wahr­schein­lich­keit einen Kind­le zu kau­fen soeben dau­er­haft auf Null gesun­ken. Ama­zon, set­zen, sechs!

Edit: Für mich stellt sich hier wei­ter­hin die Fra­ge: Wie umfang­reich sind Ama­zons Zugriffs­mög­lich­kei­ten auf den Kind­le? Wenn ich pri­va­te oder geschäft­li­che Unter­la­gen auf das Gerät kopie­re, um die­se unter­wegs zu lesen, hat Ama­zon poten­ti­ell Zugriff dar­auf? Ich ver­mu­te, die­ser Miss­griff wird wei­te­re Krei­se zie­hen, als man momen­tan erah­nen kann. Wel­che Iro­nie, dass es sich bei einem der Bücher aus­ge­rech­net um 1984 han­delt…

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