Stefan Holzhauer

Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.

LIFE ON MARS – Remake

Die Ame­ri­ka­ner waren wohl der Ansicht, dass die bri­ti­sche Vari­an­te bei Ihnen nicht so gut ankom­men wür­de, denn ABC ver­filmt sei­ne eige­ne Ver­si­on der ein­gen­ar­ti­gen Poli­zis­ten-Serie LIFE ON MARS.

Nach einem Unfall fin­det sich der NYPD Detec­ti­ve Sam Tyler (Jason O’Ma­ra) ver­blüf­fen­der­wei­se im New York des Jah­res 1973 wie­der, einem kul­tu­rel­len Hexen­kes­sel (ohne Theo Kojak). Ohne Han­dy, ohne Com­pu­ter, ohne PDA und MP3-Play­er… und ohne moder­ne Poli­zei­me­tho­den, dafür mit einer völ­lig frem­den Moral. Tyler fühlt sich wie auf einem ande­ren Pla­ne­ten.

Tylers Vor­ge­set­zer Lieu­ten­ant Gene Hunt (wird von Har­vey Kei­tel dar­ge­stellt und) nutzt lie­ber die Fäus­te statt des Hirns, um einen Fall zu lösen.

In LIFE ON MARS spie­len Jason O’Ma­ra als Sam Tyler, Har­vey Kei­tel als Lieu­ten­ant Gene Hunt, Micha­el Impe­rio­li als Detec­ti­ve Ray Car­ling, Gret­chen Mol als Annie Nor­ris und Jona­than Mur­phy als Detec­ti­ve Chris Skel­ton. Lisa Bonet wird meh­re­re Gast­rol­len als Maya Dani­els über­neh­men.

Die Pro­duk­ti­on hat soeben begon­nen.

Ob das bes­ser wird als die bri­ti­sche Vari­an­te???

Gerücht: Linda Hamilton in TERMINATOR IV – VI?

Wird Lin­da Hamil­ton die Rol­le der Sarah Con­nor für die zwei­te TER­MI­NA­TOR-Tri­lo­gie noch­mals auf­neh­men? Irgend­wie ist es kaum zu glau­ben, aber pau​se​.com berich­ten, dass ihnen genau das von einem Stu­dio-Insi­der mit­ge­teilt wur­de, angeb­lich soll sie John Con­nors Mut­ter in Flash­backs spie­len. Eine Nach­fra­ge bei Hamil­tons Agen­ten führ­te zu der Ant­wort: »Davon ist mir nichts bekannt!«. Dass Hol­ly­wood zum größ­ten Teil aus Smo­ke­screens besteht, ist aber nichts Neu­es…

Helena Bonham Carter ist böse

Nein, wir spre­chen hier aus­nahms­wei­se nicht über den Wun­der­kna­ben HARRY POTTER, son­dern über ein eben­falls fan­tas­ti­sches, aber deut­lich tech­ni­sche­res The­ma. Bekann­ter­ma­ßen spielt die bri­ti­sche Mimin ja bei der Endo­ske­lett-Hatz TERMINATOR IV mit. Wer sich frag­te, ob sie da eher auf der guten oder auf der bösen Sei­te agie­ren wird, ist jetzt schlau­er: Offen­bar spielt sie in T4 auf der­sel­ben Sei­te wie bei POTTER, denn in einem Inter­view erklär­te sie, dass sie »ein Böse­wicht ist. Defi­ni­tiv ein Böse­wicht!« Bei sol­cher Beto­nung dar­auf fragt man sich unwill­kür­lich, ob ihre Augen manch­mal rot leuch­ten wer­den…

Bild: Hele­na Bon­ham Car­ter 2005 auf dem Film­fes­ti­val in Toron­to, aus der Wiki­pe­dia

ISLAND OF LOST SOULS

…wenn Du ein Remake eines aus­län­di­schen Films planst, dann hol’ Dir den ori­gi­na­len Regis­seur. Die­se Regel hat Uni­ver­sal offen­bar auch schon­mal ver­nom­men, denn sie haben jetzt Niko­laj Arcel ange­heu­ert um die Neu­ge­stal­tung sei­nes Films DE FORTABTE SJÆLES Ø anzu­füh­ren. Die ame­ri­ka­ni­sche Ver­si­on des 2007 in Däne­mark urauf­ge­führ­ten Action-Fan­ta­sy-Aben­teu­ers wird ISLAND OF LOST SOULS heis­sen. Jen­ni­fer O’Kief­fe ver­fasst das Dreh­buch, es pro­du­zie­ren Marc Abra­ham und Eric New­man.

Kon­zept: Die Sto­ry dreht sich um eine Vor­stadt-Teen­age­rin, die unver­se­hens fest­stel­len muss, dass sie eine zen­tra­le Rol­le in einem Jahr­hun­der­te alten Kampf zwi­schen Gut und Böse spielt, als ihr jün­ge­rer Bru­der vom Geist eines Magi­er aus dem 18. Jahr­hun­dert beses­sen wird.

Film­pla­kat DE FORTABTE SJÆLES Ø Copy­right 2007 Nor­disk Film

Gewinner des Curd-Siodmak-Preises

Arno Beh­rend infor­miert uns:

Der SFCD hat auf sei­ner Jah­res­con­ven­ti­on in Mühl­tal bei Darm­stadt die Gewin­ner des dies­jäh­ri­gen Curt-Siod­mak-Prei­ses bekannt gege­ben. Vie­len Dank für Eure inter­es­sier­te Teil­nah­me!

Der Preis für den bes­ten Sci­ence-Fic­tion-Film des Jah­res 2007 ging über­ra­schend an die Chris­to­pher-Nolan-Pro­duk­ti­on »The Pres­ti­ge«. Der Film über den töd­li­chen Kon­kur­renz­kampf zwei­er Büh­nen­ma­gi­er in den 20er-Jah­ren wur­de von den Orga­ni­sa­to­ren der Abstim­mung vor­ab allen­falls als Geheim­tipp ein­ge­schätzt – vor allem, weil er nicht offen als Sci­ence Fic­tion zu erken­nen ist. Letzt­lich hat das gelun­ge­ne Werk, in des­sen Ver­lauf der rea­le Inge­nieur Niko­la Tes­la einem der Zau­be­rer mit einer revo­lu­tio­nä­ren Erfin­dung aus­hilft, 15,7% der Abstim­men­den über­zeugt. Damit lag der Sie­ger deut­lich vor dem dem Cyber­thril­ler »Stirb Lang­sam 4.0« (10,2%) und dem dritt­plat­zier­ten Raum­fahrt­dra­ma »Suns­hi­ne« (9,3%).

Der Preis für die bes­te Fern­seh­se­rie geht, wie schon im Vor­jahr, an »Batt­le­star Galac­ti­ca«. Mit 31,5% war die Zustim­mung wie­der groß. Aller­dings hat­te der Favo­rit mit der neu­en Rei­he »Heroes« einen star­ken Ver­fol­ger im Genick. 26,9% der Abstim­men­den konn­ten sich für die atmo­sphä­risch dich­te Saga um unfrei­wil­li­ge Super­hel­den erwär­men. Im letz­ten Jahr ihrer Aus­strah­lung erhielt die frü­he­re Sie­ger-Serie »Star­ga­te SG‑1« noch 13% der Stim­men, was für den drit­ten Platz aus­reich­te.

Erst­mals wur­den in die­sem Jahr unter den Teil­neh­mern zwei DVD-Boxen ver­lost. Chris­toph Hühn erhielt durch sei­ne Teil­nah­me an der Online-Abstim­mung eine »Bla­de Run­ner Collector’s Edi­ti­on« . Besu­cher der SFCD-Jah­res­con­ven­ti­on konn­ten nach der per­sön­li­chen Stimm­ab­ga­be vor Ort an einer sepa­ra­ten Ver­lo­sung teil­neh­men. Hier hat Kurt Zelt erfolg­reich zuge­grif­fen und sich das zwei­te  Exem­plar gesi­chert. Der SFCD will auch in Zukunft die­se bei­den getrenn­ten Ver­lo­sun­gen durch­füh­ren.

Die genau­en Plat­zie­run­gen aller nomi­nier­ten Wer­ke und wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf www​.Curt​-Siod​mak​-Preis​.de.

Philip Noyce dreht CAPTAIN BLOOD

Die War­ner Brü­der haben Phil­ip Noy­ce (THE SAINT, PATRIOT GAMES) an Bord geholt, damit er Regie bei einem Remake des Man­tel-und-Degen-Klas­si­kers CAPTAIN BLOOD führt. Im Moment arbei­tet die­ser zwar noch am CIA-Thril­ler EDWIN A. SALT, aber danach soll es los gehen. Das bri­tisch-aus­tra­li­sche Joint-Ven­ture pro­du­ziert Bill Ger­ber.

Das Ori­gi­nal stammt aus dem Jahr 1935 (deutsch: UNTER PIRATENFLAGGE), war eigent­lich bereits ein Remake aus dem 1920ern und mach­te Errol Flynn über Nacht zum Star.  Es basiert auf dem gleich­na­mi­gen Roman von Rafa­el Saba­ti­ni, der auch eine Ver­si­on der Aben­teu­er des SCARAMOUCHE ver­fass­te.

Plot: Der eng­li­sche Arzt Peter Blood wird unge­rech­ter­wei­se als Skla­ve nach Jamai­ca ver­schifft und schlägt dort erst eine Pira­ten­lauf­bahn ein, um spä­ter Port Roy­al gegen die Fran­zo­sen zu ver­tei­di­gen und begna­digt zu wer­den.

1935 ist so lan­ge her, da kann man ein Remake durch­aus für ange­bracht hal­ten… ;o)

Cover DVD CAPTAIN BLOOD Copy­right War­ner Brot­hers.

Regisseur für WITCHBLADE

Dass es im Zuge der gras­sie­ren­den Super­hel­den-Ver­fil­mun­gen auch eine Kino­fas­sung von WITCHBLADE geben wird, dar­über hat­ten wir berich­tet. Jetzt steht auch ein Regis­seur dafür fest: Das Ruder wird von Micha­el Rymer über­nom­men.

Der Aus­tra­li­er Rymer hat ca. 40 Epi­so­den von BATTLESTAR GALACTICA (der neu­en Serie) pro­du­ziert und bei 20 davon auch Regie geführt, wei­ter­hin schloss er soeben die Arbeit an dem zwei­stün­di­gen Pilot­film REVOLUTION für den Sci­Fi-Chan­nel ab.

Über Beset­zun­gen ist nach wie vor noch nichts bekannt.

WITCHBLADE Teaser Pos­ter Copy­right 2008 Pla­ti­num Stu­di­os

Djimon Hounsou ist THULSA DOOM

Dass es nicht nur einen neu­en CONAN-Film geben wird, son­dern auch einen Strei­fen um RED SONJA, dar­über haben wir bereits berich­tet. Jetzt errei­chen uns aber eher uner­war­te­te Neu­ig­kei­ten aus Hybo­ria: Auch Thul­sa Doom wird ein eige­ner Film spen­diert.

Thul­sa Doom? Ja, tat­säch­lich: Die Rol­le (in den Acht­zi­gern im Schwar­zen­eg­ger-Strei­fen gespielt von James Earl Jones) wird über­nom­men von Dji­mon Houn­sou (BLOOD DIAMOND). Der geplan­te Film soll den Wer­de­gang des mit Makeln behaf­te­ten Hel­den beglei­ten und wird auf­zei­gen, dass sein per­sön­li­cher Weg zur Höl­le mit guten Vor­sät­zen gepflas­tert war.

Der unsterb­li­che Zau­be­rer hat­te sei­nen ers­ten Auf­tritt in Robert E. Howards KULL-Kurz­ge­schich­te »Del­car­des’ Cat«, geschrie­ben in den 1930ern und erst­ma­lig ver­öf­fent­licht 1967.

KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC – Das MMO

Für die Unwis­sen­den: Ein MMO ist ein »Mas­si­ve Mul­ti­play­er Onlin­egame« – wie bei­spiels­wei­se WORLD OF WARCRAFT. KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC ist eine sehr erfolg­rei­che Spie­le­rei­he im STAR WARS Uni­ver­sum, in der der Spie­ler die Rol­le eines Jedi-Rit­ters der Alten Repu­blik über­neh­men kann. Gerüch­te über eine Umset­zung als MMO gab es schon lan­ge, doch jetzt wur­den die­se offi­zi­ell bestä­tigt. Elec­tro­nic Arts-Chef John Ric­ci­ti­el­lo sprach dar­über, dass EA und Bio­wa­re zwei bahn­bre­chen­de MMOs in der Ent­wick­lung haben. Das eine ist jedem klar: WARHAMMER, bei dem ande­ren ver­such­te er vage zu blei­ben, ant­wor­te­te aber auf die kon­kre­te Fra­ge, ob es sich um KOTOR han­delt (und man habe die Gerüch­te satt) mit einem »Ja«.

Das kann man schon als klei­ne Sen­sa­ti­on bewer­ten…

Cover: KOTOR Copy­right Bio­wa­re und Luca­sA­rts

WATCHMEN – Der Trailer

Es gibt einen ers­ten Trai­ler zum unty­pi­schen Super­hel­den-Strei­fen WATCHMEN nach dem gleich­na­mi­gen Comic von Alan Moo­re und Dave Gib­bons aus dem Jahr 1986. WATCHMEN erschien in 12 Tei­len bei DC und erhielt meh­re­re Aus­zeich­nun­gen.
In der Ver­fil­mung spie­len Patrick Wil­son, Jackie Ear­le Haley, Matthew Goo­de, Bil­ly Cru­dup, Jef­frey Dean Mor­gan, Malin Aker­man, Car­la Gugi­no, Ste­phen McHat­tie und Matt Fre­wer unter der Regie von Zack Sny­der.

Zu dem Trai­ler kann ich nur eins sagen: Mein lie­ber Herr Gesangs­ver­ein!!!

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Cover: Comic WATCHMEN, Copy­right DC Comics

Update: p.s.: Für Leu­te mit schnel­ler Anbin­dung ans Netz, hier die Fas­sung in 720p HD.

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