Nintendo SNES Classic innerhalb von Minuten ausverkauft

Gestern war es in eini­gen Onli­neshops minuten­lang möglich, das für Sep­tem­ber angekündigte SNES Clas­sic von Nin­ten­do vorzubestellen.

Ver­mut­lich kom­men bei dem erneuten Liefer-Desaster mehrere Punk­te zusam­men: Zum einen hat Big N nichts gel­ernt und pro­duziert erneut zu geringe Stück­zahlen, um in die Schlagzeilen zu kom­men (gern geschehen, ihr Honks). Zum zweit­en ist es nach den Erfahrun­gen mit der NES Clas­sic ganz sich­er so, dass irgendwelche Arschlöch­er Ham­sterkäufe täti­gen, um die Kon­sole dann später für den dreifachen Preis oder teur­er vertick­en zu kön­nen. Und zum Drit­ten muss man sich fra­gen, warum die Shops angesichts dessen (war ja abzuse­hen) nicht eine Men­genbeschränkung ein­führen. Die Antwort dürfte ein­fach sein: Ama­zon beispiel­sweise kann so dop­pelt ver­di­enen. Das erste Mal beim eigentlichen Verkauf und später nochmal, wenn die Wucher­er die Dinger über ihren Mark­t­platz vertick­en wollen.

Alles äußerst unschön. Tja, Nin­ten­do, es gibt Ever­drives und ähn­liche Vor­rich­tun­gen, und es gibt alle eure ROMS auch im Netz, selb­st wenn ihr seit Jahren nach­drück­lich ver­sucht, die ent­fer­nen zu lassen. Ihr hät­tet mehr Geld ver­di­enen kön­nen, aber wer nicht will, der hat schon.

[Update:] Wie ich inzwis­chen erfuhr, gab es bei Ama­zon eine Men­genbeschränkung auf eine Kon­sole pro Besteller. Was Hard­core-Ham­ster­er aber auch nicht abhal­ten dürfte, mehrere Accounts sind schnell angelegt.

Pro­mo­fo­to SNES Clas­sic Copy­right Nin­ten­do

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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