Gene Roddenberrys Floppy Disks

Star Trek Disk

In die­sem Jahr fei­ern wir 50 Jah­re STAR TREK. Ob der in die­sem Jahr erschei­nen­de Film STAR TREK BEYOND Grund zum Fei­ern sein wird, wis­sen wir noch nicht, es gab ja eini­ges Gemau­le wegen des Trai­lers und weil Para­mount auf einem Action-Film im Stil der GUARDIANS OF THE GALAXY beharr­te. Nun waren TREK-Kino­fil­me immer anders und action­be­ton­ter als die Fern­seh­se­ri­en, aber als Fan wünscht man sich schon gewis­ses Kopf­ni­cken sei­tens der Obe­ren in Rich­tung der ori­gi­na­len Zeit­li­nie (die ver­kla­gen statt­des­sen lie­ber Fan­film-Pro­du­zen­ten, aber das ist eine ande­re Geschich­te). Aber kom­men wir zur Über­schrift:

Es wur­den Daten von 200 Flop­py Disks aus dem Besitz von Seri­en­er­fin­der Gene Rod­den­ber­ry geret­tet, ein nicht gerin­ger Teil davon dürf­te sich um STAR TREK dre­hen. Man kann nur spe­ku­lie­ren, ob Schät­ze oder Aus­schuss auf den Dis­ket­ten lagern, aber span­nend fin­de ich das alle­mal.

Span­nend ist die Geschich­te auch aus tech­ni­scher Sicht, denn Rod­den­ber­ry nutz­te damals in den 60ern und 70ern kei­ne Stan­dard­com­pu­ter (die gab es ja auch kaum bis nicht), son­dern zwei selbst­ge­bau­te Rech­ner, um zu schrei­ben und Noti­zen fest­zu­hal­ten. Der ers­te wur­de vor Jah­ren ver­kauft. Der zwei­te funk­tio­nier­te nicht mehr und lief unter selbst­ge­mach­tem Betriebs­sys­tem, auch die Text­ver­ar­bei­tung war kei­ne Stan­dard­soft­ware, son­dern selbst­ge­schrie­ben. Des­we­gen muss­te der Dienst­leis­ter Dri­ve­S­avers, der die Daten ret­ten soll­te zuerst ein­mal drei Mona­te inves­tie­ren, um Soft­ware zu ent­wi­ckeln, die die Daten von den Flop­pys über­haupt lesen konn­te. Die Aus­wer­tung inklu­si­ve dem eigent­li­chen Ret­ten der Daten dau­er­te dann fast ein Jahr.

Was drauf ist? Dazu gibt es bis­lang kei­ne Infor­ma­tio­nen, Dri­ve­S­avers muss­ten offen­bar eine Ver­schwie­gen­heits­er­klä­rung unter­zeich­nen. Es ist der­zeit also völ­lig unklar, was aus den Daten wer­den wird.

[Update 09.01.2016:] Offen­bar waren die ers­ten Berich­te zu die­sem The­ma nicht eben von Fach­wis­sen getrübt. Der Com­pu­ter war zwar kei­ner von der Stan­ge, aber dar­auf lief kein selbst­ge­schrie­be­nes OS, son­dern ein­fach nur CP/​M, ande­re Dis­ket­ten waren mit DOS for­ma­tiert, bei­des alt, aber nicht eben exo­tisch. Details bei PC World. Pro­ble­ma­tisch ist dabei aller­dings, dass es unter CP/​M kein Stan­dard-Dis­ket­ten­for­mat gab.

Bild: Flop­py Disk, von Qur­ren, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA, STAR TREK-Logo Coyp­right CBS & Para­mount

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