Martin H. Greenberg (1941 – 2011)

Bei uns sind Sto­ry­samm­lun­gen (zumin­dest bei den Publi­kums­ver­la­gen) lan­ge nicht so ange­sagt wie in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, wo sie regel­mä­ßig einen fes­ten Bestand­teil der  Ver­öf­fent­li­chun­gen bil­den. Einer der umtrie­bigs­ten, aus­dau­ernds­ten und lang­jäh­rigs­ten Zusam­men­stel­ler von Antho­lo­gi­en in den USA war Mar­tin H. Green­berg, ein Name, den wohl jeder kennt, der eng­lisch­spra­chi­ge Sto­ry­samm­lun­gen im Regal ste­hen hat.

Green­berg war eigent­lich ein Pro­fes­sor für Poli­tik­wis­sen­schaf­ten an der Wis­con­sin-Green Bay Uni­ver­si­tät und stell­te im Lau­fe sei­nes Lebens geschätz­te 2500 (!) Antho­lo­gi­en aus den unter­schied­lichs­ten The­men­ge­bie­ten zusam­men, haupt­säch­lich und ins­be­son­de­re jedoch aus den diver­sen Gen­res der Phan­tas­tik. Er arbei­te­te dabei mit so bekann­ten Namen wie Isaac Asi­mov, Robert Sil­ver­berg oder Jane Yolen zusam­men und bekam im Zusam­men­hang mit den Sto­ry­samm­lun­gen diver­se Aus­zeich­nun­gen für sein Lebens­werk ver­lie­hen.

Mar­tin H. Green­berg ver­starb am 25. Juni in einem Hos­piz in Green Bay an den Kom­pli­ka­tio­nen einer Krebs­er­kran­kung.

Bild­quel­le: Good­reads

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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