Evangeline Lilly setzt für den HOBBIT spitze Ohren auf

Liv Tyler alias Arwen Abend­stern wird in Jack­sons HOB­BIT-Ver­fil­mung nicht vorkom­men, das hat die Schaus­pielerin bere­its vor Monat­en aus­ge­sagt und auch in den zahllosen Cast­ing-Mel­dun­gen der let­zten Wochen wurde sie nicht genan­nt (da der Charak­ter auf­grund der Lan­glebigkeit der Elben bere­its existiert wäre ein Auftritt dur­chaus eine Möglichkeit gewe­sen). Dafür wird eine andere Schaus­pielerin für die Rolle eines Spit­zohrs beset­zt: Die Kanadierin Evan­ge­line Lil­ly (LOST) spielt einen Charak­ter, der speziell für den zweit­en HOB­BIT-Film erfun­den wurde.

Regis­seur Peter Jack­son selb­st bestätigte die Beset­zung gestern auf sein­er Face­book-Seite. Lil­ly wurde ange­heuert, um eine Elbin namens »Tau­riel« darzustellen, ein Charak­ter der, wie oben bere­its gesagt, speziell für die Ver­fil­mung geschaf­fen wor­den ist. Die Über­set­zung des Namens »Tau­riel« bedeutet »Tochter des Düster­walds« (Daugh­ter of Mirk­wood) – da kann man sich bere­its unge­fähr aus­rech­nen, wo sie sich üblicher­weise herum treibt.

Evan­ge­line Lil­ly soll offen­bar eins der großen Prob­leme lösen, mit denen sich Jack­son bei der Umset­zung des HOB­BITs herum schla­gen muss: in der Roman­vor­lage kommt keine Frau in auch nur halb­wegs maßge­blichen Rollen vor. Nicht eine. Und das geht in Hol­ly­wood natür­lich über­haupt nicht, da musste eine Iden­ti­fika­tions­fig­ur für die weib­lichen Kinobe­such­er her.

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Bild: Evan­ge­line Lil­ly, aus der Wikipedia

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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