Jim Butcher – CHANGES

Dass ich ein gro­ßer Ver­eh­rer des Au­to­ren Jim But­cher und Fan sei­ner Buch­rei­he THE DRES­DEN FILES bin, dürf­te für Le­ser mei­ner Sei­ten nichts Neu­es sein. Ich ver­wei­se auf mei­nen ein­füh­ren­den Ar­ti­kel zur Se­rie.

Der letz­te Band, er­schie­nen im April, trägt den Ti­tel CHAN­GES und das ist in die­sem Fall nicht nur ein Buch­ti­tel, son­dern Pro­gramm. But­cher wür­felt das Dres­den­ver­sum kräf­tig durch­ein­an­der.

Bis­her wa­ren alle Ro­ma­ne sehr les­bar, es gab bes­se­re und schwä­che­re, aber selbst die schwä­che­ren wa­ren im­mer noch auf ei­nem Ni­veau schwach, das deut­li­ch über ver­gleich­ba­ren Ver­tre­tern des Gen­res lag. Selbst wenn die Sto­ry viel­leicht nicht ganz so zün­den woll­te, wie an­de­re, blieb ei­nem im­mer noch der Prot­ago­ni­st mit sei­nen Sprü­chen und den po­pu­lär­kul­tu­rel­len An­spie­lun­gen, die Nerds so er­freu­en.

Bei CHAN­GES stellt sich die Fra­ge nach der Qua­li­tät im Ver­gleich zu den Vor­gän­ger­bän­den erst gar nicht – But­cher zieht hier in ei­ner Art vom Le­der, wie er es bis­lang noch nie ge­tan hat, lei­tet eine tour-de-force ein, die es trotz al­ler fast-Apo­ka­lyp­sen in den Vor­gän­gern so noch nicht ge­ge­ben hat und scheut es sich nicht, auch Lieb­ge­won­ne­nes auf dem Al­tar der Sto­ry zu op­fern.

Wei­ter­le­sen

AutorIn: Stefan Holzhauer

Mei­st harm­lo­ser Nerd mit na­tür­li­cher Af­fi­ni­tät zu Pi­xeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zu­viel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 on­line dar­über.

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