Keine Jugendfreigabe für BOND-Spiel

Zum neu­es­ten Bond-Aben­teu­er QUANTUM OF SOLACE soll es natür­lich auch ein pas­sen­des Com­pu­ter­spiel geben, sol­che Lizenz­pro­duk­te erfreu­en sich ja immer wie­der gros­ser Beliebt­heit – zumin­dest bei den Her­stel­lern. Das Spiel zum Film ist in die­sem Fall ein Ego­shoo­ter und dem hat die USK die Jugend­frei­ga­be ver­wei­gert, offen­bar in vor­aus­ei­len­dem Gehor­sam gegen­über manch jau­len­den Poli­ti­kern.

Das wäre als Mel­dung jetzt noch kein Knül­ler. Sehr inter­es­sant wird das Gan­ze aller­dings dadurch, dass (erwach­se­ne) Test­spie­ler der Ansicht sind, die Hand­lung des Ego­shoo­ters sei nicht bru­ta­ler als bei­spiels­wei­se der Kino­film CASINO ROYALE und der hat­te eine Frei­ga­be ab 12 erhal­ten, eben­so wie der Strei­fen QUANTUM OF SOLACE selbst. Zwei­er­lei Maß? Gibt es ver­schie­de­ne Arten von Gewalt, abhän­gig vom Medi­um? Albern!

Wie soll man das anders inter­pre­tie­ren als: Die Spie­le­zen­sur und Bevor­mun­dung der Spie­ler in Deutsch­land schrei­tet fort?

Kino­pos­ter QUANTUM OF SOLACE Copy­right 2008 Colum­bia Pic­tures

»Ich wähle keine Spielekiller!«

…lau­tet der Titel einer Akti­on, die von der renom­mier­ten Com­pu­ter­spie­le­zeit­schrift PC GAMES ins Leben geru­fen wur­de. Auf der Web­sei­te des Maga­zins kann man sich einen Mus­ter­text her­un­ter­la­den, den man unter­schrie­ben an die Kan­di­da­ten der bye­ri­schen CSU schi­cken oder faxen kann.

Bigot­te CSU-Moral­apos­tel wie bei­spiels­wei­se Beck­stein oder der bay­ri­sche Innen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann hat­ten vor kur­zem mit zum Teil har­schen Wor­ten eine wei­te­re Ver­schär­fung der Geset­ze zum »Schutz der Jugend vor Kil­ler­spie­len« gefor­dert, und das, obwohl wir bereits jetzt eins der schärfs­ten Jugend­schutz­ge­set­ze welt­weit haben und obwohl der kon­stru­ier­te Zusam­men­hang zwi­schen Spie­len und Gewalt­ta­ten auch von nam­haf­ten Sozio­lo­gen bezwei­felt wird.

Gegen­über der Tat­sa­che, dass die Grün­de für erhöh­te Gewalt­be­reit­schaft bei Jugend­li­chen ganz wo anders lie­gen, als bei Com­pu­ter­spie­len, sind vie­le Poli­ti­ker nach wie vor resis­tent – evo­lu­ti­ons­re­sis­tent möch­te man sagen (es ist natür­lich auch viel ein­fa­cher, schnell einen schwar­zen Peter aus­zu­ma­chen und gen Schei­ter­hau­fen zu schie­ben, statt sich mal über die tat­säch­li­chen Pro­ble­me in unse­rem Land Gedan­ken zu machen. Nur müß­te man dann lei­der jahr­zehn­te­lan­ge Ver­säum­nis­se und eine kata­stro­pha­le Sozi­al­po­li­tik zuge­ben). Aber was soll man auch von Per­so­nen hal­ten, die auf der einen Sei­te gegen » ‘Kil­ler­spie­le« wet­tern und auf der ande­ren Sei­te Schieß­stän­de ein­wei­hen?

Spie­lern, die im Frei­staat Bay­ern woh­nen, kann man nur nahe legen, von dem Mus­ter­brief Gebrauch zu machen. Und für ande­re Bun­des­län­der, in denen ja auch dem­nächst wie­der Wah­len anste­hen, kann man das Schrei­ben adap­tie­ren.

News werden mobil

Ab sofort kann man sich unse­re News auch mobil auf einem Han­dy oder ähn­li­chen Gerät anse­hen. Wenn die hier ver­wen­de­te Soft­ware fest­stellt, dass ihr die Sei­te mit einem mobi­len Gerät bzw. des­sen Brow­ser besucht, wird die Dar­stel­lung auto­ma­tisch für die nied­ri­ge Auf­lö­sung die­ser Cli­ents ange­passt.

Da das mobi­le Web dra­ma­tisch an Bedeu­tung gewinnt – auch auf­grund inzwi­schen erschwing­li­cher mobil-Flat­rates – und das Plug­in für Word­Press ver­füg­bar war, habe ich es ein­ge­baut und akti­viert, kos­tet kein Geld und frisst kein Brot. :o) Hilft aber viel­leicht dem ein oder ande­ren mobi­len Web­i­zen, unse­re Nach­rich­ten unter­wegs bes­ser kon­su­mie­ren zu kön­nen.

Viel Spaß beim Lesen der News wo immer ihr wollt!

GameWorks und Asmodée tun sich zusammen

Die Gesell­schafts­spie­le der schwei­ze­ri­schen Fir­ma Game­Works, von denen es bei­spiels­wei­se JAMAICA in die Nomi­nie­rungs­lis­te zum »Spiel des Jah­res« 2008 geschafft hat, wer­den in Deutsch­land von Pro­Lu­do ver­trie­ben. Von Pro­Lu­do wur­de uns jetzt fol­gen­de Pres­se­mit­tei­lung wei­ter­ge­reicht:

Game­Works und Asmo­dée haben eine gemein­sa­me Ver­ein­ba­rung unter­zeich­net, dank der sich Game­Works voll auf den ver­le­ge­ri­schen Aspekt sei­ner Akti­vi­tä­ten kon­zen­trie­ren kann und zu einem rei­nen Spie­le-Ent­wick­ler­stu­dio wird. Asmo­dée wird dadurch zum exklu­si­ven Ver­triebs­part­ner aller Game­Works-Spie­le.

Der schwei­ze­ri­sche Ver­lag behält dabei sei­ne gesam­te ver­le­ge­ri­sche Frei­heit, wird sich aber zukünf­tig auf das kon­zen­trie­ren, was er am bes­ten kann:
Groß­ar­ti­ge Spie­le in bes­ter Qua­li­tät. Auf der ande­ren Sei­te wird Asmo­dée die Fer­ti­gung über­neh­men und so Game­Works die Mög­lich­keit geben, von sei­nem leis­tungs­star­ken Ver­triebs­netz zu pro­fi­tie­ren. Die­se gegen­sei­ti­ge Ver­ein­ba­rung wird bei­den Sei­ten von Nut­zen sein.

Sébas­tien Pauchon von Game­Works sagt: »Wir sind sehr zufrie­den mit die­ser Ver­ein­ba­rung. Dadurch kön­nen wir mehr Zeit und Ener­gie in die Wei­ter­ent­wick­lung unse­rer Pro­dukt­li­nie inves­tie­ren. Bis jetzt muss­ten Mal­colm Braff und ich alles machen, und wir haben sehr viel Zeit mit dem Ver­triebs­aspekt ver­lo­ren, weil wir dar­in kei­ne Erfah­rung haben. Dank die­ser Ver­ein­ba­rung kön­nen wir nun das Know-How von Asmo­dée in Fer­ti­gung und Ver­trieb für uns nut­zen und uns zu 100 Pro­zent dem Ent­wer­fen und Ver­le­gen neu­er Spie­le wid­men.«

Pierre Gau­bil von Asmo­dée stimmt dem zu: »Game­Works hat ein unglaub­li­ches krea­ti­ves Talent, das es wirk­lich ver­dient, bes­ser in Euro­pa und dem Rest der Welt ver­trie­ben zu wer­den. Bei Asmo­dée freu­en wir uns sehr über die­se Ver­ein­ba­rung. Solch erfolg­rei­che Spie­le wie Jamai­ca wer­den jetzt ein grö­ße­res Publi­kum fin­den, da wir es in 20 Län­dern ver­trei­ben wer­den.«

CTHULHU – der Trailer

Da gibt es einen Film namens Cthul­hu und der ist voll­stän­dig an mir vor­bei gegan­gen.

Hier ein Trai­ler, sieht viel­ver­spre­chend aus!

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Ein wei­te­rer Trai­ler fin­det sich auf der offi­zi­el­len Sei­te zum Film. Sieht noch viel­ver­spre­chen­der aus.

TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES als Realfilm

An Euro­pa ist er wei­test­ge­hend unbe­merkt vor­über gegan­gen, der CGI-Film um die Kampf­sport-Schild­krö­ten aus dem letz­ten Jahr. Den­noch war er aber offen­bar irgend­wo so erfolg­reich, dass War­ner jetzt einen Real­film um die Aben­teu­er der Piz­za-Freun­de samt ihres Rat­ten-Sen­s­ei rea­li­sie­ren will. Aha, davon gibts ja auch noch nicht genug

Nach­dem es zuerst hieß, die Fort­set­zung sei wie­der com­pu­ter­ani­miert, bestä­tig­te Kevin East­man, der Mit­er­fin­der des letzt­jäh­ri­gen Teils und Turt­le-Dau­er­pro­du­zent, nun gegen­über HEAVY METAL, dass es eine Real­ver­fil­mung wer­den soll.

Und wie­der ein­mal fällt das der­zeit in Hol­ly­wood offen­bar belieb­te Wort des »Neu­erfin­dens«. Man möch­te angeb­lich zurück zu den Anfän­gen, den Ursprün­gen, inklu­si­ve der Ein­füh­rung von Shred­der. Per­sön­lich fän­de ich eine Umset­zung nah am Ori­gi­nal nett und nicht noch eine kin­der­freund­li­che Soft­lan-Fas­sung.

Na denn, macht schon­mal die Piz­zen warm. Cowa­bun­ga!

DVD-Cover TMNT (2007), Copy­right 2008 Tobis, erhält­lich z.B. bei Ama­zon (hat ver­blüf­fend gute Kri­ti­ken, viel­leicht soll­te ich mir den mal anse­hen…)

Crowe ist nicht Watson. Oder doch?

Da hat­te doch die Sun (eines der bri­ti­schen Bild-Äqui­va­len­te) voll­mun­dig behaup­tet, Rus­sell Cro­we (GLADIATOR) wür­de in Guy Rit­chies SHERLOCK HOL­MES-Ver­fil­mung die Rol­le des Dr. Wat­son über­neh­men. So recht geglaubt hat das irgend­wie kei­ner und Rit­chie selbst hat die­ses Gerücht nun auch per­sön­lich ins Reich der Fabel ver­wie­sen. Auf der Pre­miè­re sei­nes aktu­el­len Gangs­ter­films Rock­nRol­la sag­te er: »Ich habe kei­nen Wat­son! Ich bin noch auf der Suche nach einem.«

Dem­nach wird also jemand ande­rer die Rol­le des Medi­zi­ners an der Sei­te von Robert Dow­ney jr. (der bereits als Hol­mes bestä­tigt ist) über­neh­men? Viel­leicht ist das alles aber auch nur ein ela­bo­rier­ter Smo­ke­screen, denn Hol­ly­wood-Insi­der berich­ten laut Mania, dass Cro­we die Rol­le will und Rit­chie Cro­we für die Rol­le will.

Cro­we hät­te wohl auch Zeit, denn Rid­ley Scotts Pro­jekt NOTTINGHAM, in dem er die Rol­le des She­riffs hät­te über­neh­men sol­len, ist wohl vor­erst auf Eis gelegt.

Bild: Rus­sel Cro­we 2005, aus der Wiki­pe­dia

Schwingt sich Tarzan wieder ins Kino?

Regis­seur Ste­phen Som­mers (THE MUMMY, G.I. JOE) ist angeb­lich gra­de in Ver­hand­lun­gen mit War­ner, um den von Affen groß gezo­ge­nen bri­ti­schen Lord Grey­sto­ke – nach den Roma­nen von Edgar Rice Bur­roughs – mal wie­der auf die Lein­wand zu brin­gen.

Som­mers soll auch das Dreh­buch ver­fas­sen, zusam­men mit Stuart Beat­tie, der ihm in die­ser Auf­ga­be auch schon bei G.I. JOE zur Sei­te stand. Aller­dings ver­lau­te­te bereits, dass die bei­den nicht pla­nen, ihr Werk nach dem ers­ten Bur­roughs-Roman von 1914 oder einem der bis­he­ri­gen TAR­ZAN-Ver­fil­mun­gen zu gestal­ten, son­dern »etwas Neu­es« zu schrei­ben. Wei­te­re Details wer­den aller­dings bes­tens gehü­tet.

Es pro­du­ziert Jer­ry Weint­raub mit sei­ner gleich­na­mi­gen Fir­ma, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Jes­si­ca Good­man und Jes­se Ehr­man.

Ursprüng­lich soll­te kein Gerin­ge­rer als Guil­ler­mo del Toro bei dem Strei­fen Regie füh­ren – nach einem Skript von John Col­lee (MASTER AND COMMANDER) – aber der hat ja bekann­ter­ma­ßen für die nächs­ten Jah­re damit zu tun, Hob­bits durch Neu­see­land zu scheu­chen und so kam Som­mers zum Zug.

End­lich mal wie­der (k)ein Remake. Som­mers soll übri­gens auch bei der Neu­ver­fil­mung des Klas­si­kers WHEN WORLDS COLLIDE (deutsch: DER JÜNGSTE TAG, 1951) das Ruder über­neh­men.

Foto: Ste­phen Som­mers, Copy­right Ste­phen Som­mers

Trailer: BABYLON A.D.

Und hier ist der Trai­ler zu Vin Die­sels neu­em SF-Action-Kra­cher BABYLON A.D.:

Es gibt noch einen wei­te­ren (bes­se­ren) bei Apple.

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Ein Ser­vice von Trai​ler​Sei​te​.de

E‑Book-Kampf der Giganten: Sony gegen Amazon

Kurz nach­dem Ama­zon bekannt gege­ben hat­te, sei­nen E‑Book-Rea­der Kind­le zum Weih­nachts­ge­schäft auf den deut­schen Markt zu brin­gen (oder auch nicht: Der Ama­zon-Deutsch­land-Chef nann­te am 10. August »Ende 2008«, sei­ne Pres­se­spre­che­rin demen­tier­te fünf Tage spä­ter jeg­li­chen Ter­min), ist jetzt offen­bar auch Bran­chen­rie­se Sony wach gewor­den und kün­digt sei­nen Rea­der (wahr­schein­lich den PRS-505) für das Früh­jahr 2009 an. Damit dürf­te der Weg für brauch­ba­re Lese­ge­rä­te ein klein wenig geeb­net wor­den sein, denn Kon­kur­renz belebt bekannt­lich das Geschäft.

Was das Geschäft dann wie­der brem­sen dürf­te, sind vor­aus­sicht­li­che Ver­kaufs­prei­se um 300 Euro und höher (inak­zep­ta­bel, wird sich aber sicher nach unten ändern) sowie die Tat­sa­che, dass selbst­ver­ständ­lich bei­de Anbei­ter auf mas­si­ves Digi­tal Rights Manage­ment set­zen. Bei­de Leser nut­zen eine E‑Paper-Vari­an­te, die einer Dar­stel­lung wie man sie aus Büchern kennt nahe kom­men soll und erfreu­lich wenig Strom ver­braucht. Der Sony-Rea­der bei­spiels­wei­se soll mit einer Akku­la­dung 7500 Sei­ten dar­stel­len kön­nen.

Sony will bereits auf der Buch­mes­se bekannt geben, mit wel­chen Part­nern (sprich: Ver­la­gen) man in Deutsch­land zusam­men arbei­ten will.

Bild: Sony PRS-505, aus der Wiki­pe­dia

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