E-Book-Kampf der Giganten: Sony gegen Amazon

Kurz nach­dem Ama­zon bekannt gege­ben hat­te, sei­nen E-Book-Reader Kind­le zum Weih­nachts­ge­schäft auf den deut­schen Markt zu brin­gen (oder auch nicht: Der Ama­zon-Deutsch­land-Chef nann­te am 10. August »Ende 2008«, sei­ne Pres­se­spre­che­rin demen­tier­te fünf Tage spä­ter jeg­li­chen Ter­min), ist jetzt offen­bar auch Bran­chen­rie­se Sony wach gewor­den und kün­digt sei­nen Reader (wahr­schein­lich den PRS-505) für das Früh­jahr 2009 an. Damit dürf­te der Weg für brauch­ba­re Lese­ge­rä­te ein klein wenig geeb­net wor­den sein, denn Kon­kur­renz belebt bekannt­lich das Geschäft.

Was das Geschäft dann wie­der brem­sen dürf­te, sind vor­aus­sicht­li­che Ver­kaufs­prei­se um 300 Euro und höher (inak­zep­ta­bel, wird sich aber sicher nach unten ändern) sowie die Tat­sa­che, dass selbst­ver­ständ­lich bei­de Anbei­ter auf mas­si­ves Digi­tal Rights Manage­ment set­zen. Bei­de Leser nut­zen eine E-Paper-Vari­an­te, die einer Dar­stel­lung wie man sie aus Büchern kennt nahe kom­men soll und erfreu­lich wenig Strom ver­braucht. Der Sony-Reader bei­spiels­wei­se soll mit einer Akku­la­dung 7500 Sei­ten dar­stel­len kön­nen.

Sony will bereits auf der Buch­mes­se bekannt geben, mit wel­chen Part­nern (sprich: Ver­la­gen) man in Deutsch­land zusam­men arbei­ten will.

Bild: Sony PRS-505, aus der Wiki­pe­dia

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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