Christoph Hardebusch zieht Unterschrift unter »Heidelberger Appell« zurück

Der deut­sche Phan­tas­tik-Autor Chris­toph Har­de­busch (DIE TROLLE, STURMWELTEN) zieht nach Dis­kus­sio­nen mit Bekann­ten und Kol­le­gen wie auch ande­re Autoren sei­ne Unter­schrift unter dem »Hei­del­ber­ger Appell« zurück. In sei­nem Blog schreibt Har­de­busch unter dem Titel »Hei­del­ber­ger Appell remi­xed«:

Einer der Grün­de für mei­nen Ent­schluss war die Gesell­schaft, in die man sich bege­ben hat. Nicht weni­ge Äuße­run­gen von Unter­zeich­nern haben mir ein Kopf­schüt­teln abver­langt, da dort ein reak­tio­nä­res, welt­frem­des Ver­ständ­nis des Inter­nets und der tech­no­lo­gi­schen Ver­än­de­run­gen unse­rer Zeit zuta­ge kamen. Mir ist bewusst, dass man dafür – hof­fent­lich! – nicht in Sip­pen­haft genom­men wird, aber den­noch hat es mei­nen Beschluss bestärkt, mich aus die­ser Rie­ge wie­der aus­zu­tra­gen.

Bra­vo! Eine muti­ge und rich­ti­ge Ent­schei­dung, für die ich Respekt zol­le!

Verlage gegen Blogs und Amateurjournalismus

Es ging vor Kur­zem durch die Pres­se: Zum Auf­takt des 3. Inter­na­tio­na­len Medi­en­dia­logs in Ham­burg jam­mer­ten füh­ren­de deut­sche Ver­la­ge in Rich­tung Poli­tik und leg­ten eine Reso­lu­ti­on gegen den Dieb­stahl geis­ti­gen Eigen­tums im Inter­net vor.  Jam­mern auf hohem Niveau und fast voll­stän­dig ohne sach­lich zu begrün­den­de Hin­ter­grün­de, denn tat­säch­lich gibt es kaum nen­nens­wer­te Zah­len an Raub­ko­pien von Büchern im Netz. Tat­säch­lich geht es hier wie­der ein­mal haupt­säch­lich um die übli­che und von Rech­te­ver­wer­tern bekann­te Pfrün­de­si­che­rung und Lob­by­ar­beit. Ich pro­phe­zei­he mal, dass die Ver­la­ge mit ihrer kon­ser­va­ti­ven Her­an­ge­hens­wei­se in Sachen Web und elek­tro­ni­sche Medi­en eben­so schei­tern wer­den wie die Musik- und Film­in­dus­trie seit Jah­ren schei­tern.

ATLAN X Romantrilogie bei FanPro

Cover LOTSE IM SANDMEER

Auf der PR-Home­page schreibt man:

Vor weni­gen Tagen ist mit LOTSE IM SANDMEER der ers­te Roman aus der neu gestar­te­ten Rei­he »ATLAN X«, ver­legt bei Fan­ta­sy Pro­duc­tions, erschie­nen. In sei­nem Buch führt der Autor Hans Knei­fel den Leser in das alte Ägyp­ten, zwei­tau­send Jah­re vor Chris­tus:

In der Mas­ke eines Händ­lers wird Atlan für den ägyp­ti­schen Pha­rao tätig. Dabei forscht er nach geheim­nis­vol­len Han­dels­we­gen durch die Wüs­te. Noch ahnt er nicht, dass ihn sein Ein­satz gegen noma­di­sche Schmugg­ler in weit ent­fern­te Oasen und tief in den Süden füh­ren wird …

LOTSE IM SANDMEER ist der Auf­takt­band des drei­tei­li­gen KRE­TA-Zyklus’. Die Fol­ge­bän­de erschei­nen jeweils im zwei­mo­nat­li­chen Rhyth­mus.

Anläß­lich des Erschei­nens des Auf­takt­ban­des lobt man einen Wett­be­werb aus: LOTSE IM SANDMEER wird drei Mal ver­lost. Wer teil­neh­men möch­te, schreibt eine Mail mit sei­ner Post­adres­se an gewinnspiel@perry-rhodan.net, Ein­sen­de­schluss ist der 30. Juni 2009, die Gewin­ner wer­den aus­ge­lost.

Cover: LOTSE IM SANDMEER Copy­right 2009 VPM und Fan­Pro

AION – Das wars dann wohl…

aion cover

NCSofts MMORPG AION – TOWER OF ETERNITY will dem­nächst auch bei uns antre­ten, um Klas­sen­pri­mus WORLD OF WARCRAFT ein paar Spie­ler abzu­knap­sen. Und tat­säch­lich sieht das, was man als Appe­tit­häpp­chen vor­ab gezeigt bekommt, sehr gut aus und macht Lust auf mehr.

Doch lei­der macht NCSoft offen­bar einen gro­ben Feh­ler: Wie auch ande­re MMORPGS wird man mit Hacks und Bots zu kämp­fen haben und setzt zur Abwehr eine Soft­ware namens NPro­tect Game­Guard ein. Die wird bei der Instal­la­ti­on von AION unge­fragt eben­falls auf dem Sys­tem auf­ge­bracht und nis­tet sich wie ein Root­kit tief in die­sem ein. Selbst Com­pu­ter­pro­fis haben Pro­ble­me die­se Soft­ware wie­der rück­stands­los zu ent­fer­nen. Etli­che Pro­gram­me wer­den Berich­ten von Tes­tern zufol­ge von Game­Guard schlicht­weg geblockt und sind danach nicht mehr zu star­ten oder erfor­dern nach dem Spie­len von AION einen Sys­tem­neu­start.

Wer also die Kon­trol­le über sei­nem Rech­ner nicht Game­Guard über­las­sen möch­te, läßt bes­ser die Fin­ger von AION. Man hat noch genug Zeit, sich das reif­lich zu über­le­gen: AION star­tet in Euro­pa am 31.12.2009.

NCSoft: Epic fail!

Cover AION, Copy­right 2009 NCSoft

Schauspieler für JOHN CARTER OF MARS

taylor kitsch april 09

Edgar Rice Burroughs´ Klas­si­ker um die Aben­teu­er von John Car­ter auf dem Mars wer­den ver­filmt. Das ist für den Fan klas­si­scher SF erst ein­mal eine gute Nach­richt, die Freu­de trü­ben könn­te aller­dings ein wenig, dass die Maus-Ohren-Fir­ma Dis­ney hin­ter dem Pro­jekt steht. Andrew Stan­ton (TOY STORY, FINDING NEMO, WALL‑E) schrieb das Dreh­buch (zusam­men mit Mark Andrews) und wird auch die Regie über­neh­men, pro­du­zie­ren wer­den Jim Mor­ris und Colin Wil­son.

Als Schau­spie­ler wur­den jetzt Tay­lor Kitsch und Lynn Coll­ins bestä­tigt, die wir bei­de aus WOLVERINE: ORIGINS ken­nen. Kitsch wird John Car­ter dar­stel­len und Coll­ins die mar­sia­ni­sche Prin­zes­sin Dejah Tho­ris.

Plot: John Car­ter, Vete­ran des ame­ri­ka­ni­schen Bür­ger­kriegs, wird auf mys­te­riö­se Wei­se auf den Mars ver­setzt, wo er in Feh­den der Ras­sen des ster­ben­den Pla­ne­ten ver­wi­ckelt wird.

Bild: Tay­lor Kitsch auf der WOLVERINE: ORI­G­INS-Pre­miè­re, aus der Wiki­pe­dia

SF-Trilogie METALL-LEBEN bei p.machinery

cover geheimbund membran

p.machinery bringt zusam­men mit dem schwä­bi­schen Autoren Jörg Hug­ger im Juni die SF-Tri­lo­gie METALL-LEBEN her­aus. Sie erscheint bei BoD und ist bei Buch­händ­lern und selbst­ver­ständ­lich auch über Ama­zon und libri erhält­lich.

Über den Autor:

»Ich mag K. H. Scheer und Mark Bran­dis”, meint Jörg Hug­ger, “da sie den Leser zu unter­hal­ten ver­stan­den, dabei aber auch immer wie­der gesell­schaft­li­che Fehl­ent­wick­lun­gen kri­ti­sier­ten.«
Der Autor lässt in sei­ner Metall-Leben-Tri­lo­gie sei­ne Prot­ago­nis­ten in einer dra­ma­ti­schen Flucht vor dem Über­wa­chungs­staat auf fer­ne Pla­ne­ten ent­kom­men.
Wenn er nicht gera­de selbst schreibt, liest der 1968 gebo­re­ne Schwa­be Per­ry Rho­dan, Mili­ta­ry SF, Hard Sci­ence und Space Operas.

Anthologie UNTER DUNKLEN SCHWINGEN

unter dunklen schwingen

Im Other­world Ver­lag ist die von Ali­sha Bion­da her­aus­ge­ge­be­ne Antho­lo­gie UNTER DUNKLEN SCHWINGEN erschie­nen.

UNTER DUNKLEN SCHWINGEN tra­gen eini­ge der her­aus­ra­gends­ten und talen­tier­tes­ten Ver­tre­ter deut­scher Phan­tas­tik düs­te­re Novel­len und Kurz­ge­schich­ten in Ihre Lese­stu­be.

Chris­toph Har­de­busch, Andre­as Gru­ber, Uschi Zietsch, Bar­ba­ra Büch­ner, Ali­sha Bion­da, Tanya Car­pen­ter & Mark Staats, Marc-Alas­tor E.-E., Mark Frei­er, Domi­nik Irten­kauf, Aino Laos und Arca­na Moon zei­gen auf ein­drucks­vol­le Wei­se die Band­brei­te des Gen­res – mit vir­tuo­sen Gra­fi­ken von Mark Frei­er ver­se­hen.

Die bei­den län­ge­ren Novel­len wer­den von Bar­ba­ra Büch­ner und Marc-Alas­tor E.-E. bestrit­ten und zei­gen deut­lich die Band­brei­te die­ser Antho­lo­gie – aber auch die wei­te­ren Tex­te.

Elmar Huber hat die Kurz­ge­schich­ten­samm­lung  für Sie gele­sen und auf liter­ra rezen­siert.

Düs­te­re Phan­tas­tik abwechs­lungs­reich umge­setzt!

UNTER DUNKLEN SCHWINGEN
Hrsg. Ali­sha Bion­da
Other­world Ver­lag
Antho­lo­gie – Düs­te­re Phan­tas­tik­ge­schich­ten
Bro­schiert, 430 Sei­ten – 15.95 EUR
ISBN: 9783902607164

»Fast alles über PERRY RHODAN«

fast alles ueber perry rhodan

…so lau­tet der Titel eines neu­en sekun­där­li­te­ra­ri­schen Buches um den Erben des Uni­ver­sums. Auf der PERRY RHODAN-Home­page steht zu lesen:

Recht­zei­tig zum Jubi­lä­um des 2500. PERRY RHO­DAN-Romans erscheint beim hum­boldt-Ver­lag im Juli das Sach­buch »Fast alles über PERRY RHODAN«, das mit vie­len Anek­do­ten und Wis­sens­wer­tem zur Sci­ence-Fic­tion-Serie gespickt ist.

Wir zitie­ren aus dem Wer­be­text der hum­bolt-Pro­gramm­vor­schau: »Welt­weit ein­zig­ar­tig! Seit 1961 erscheint jede Woche ein neu­er Roman der Sci­ence-Fic­tion-Serie PERRY RHODAN. 2009 wird der 2500. Roman ver­öf­fent­licht. Die Gesamt­auf­la­ge ist höher als eine Mil­li­ar­de! Noch mehr galak­ti­sche Rekor­de bie­tet die­ses Buch: Der Autor schil­dert, wor­um es über­haupt geht, wer alles dahin­ter steckt und was sich welt­weit rund um PERRY RHODAN ereig­net hat.«

Der Autor Eck­hard Schwett­mann war von 1996 bis 2001 zunächst als Mar­ke­ting­lei­ter und spä­ter als Ver­lags­lei­ter beim Pabel-Moe­wig Ver­lag für PERRY RHODAN tätig. 2006 ver­öf­fent­lich­te er bereits mit »All­mäch­ti­ger! Fas­zi­na­ti­on PERRY RHODAN« sein ers­tes Buch zur Sci­ence-Fic­tion-Serie.

Das Buch hat einen Umfang von 192 Sei­ten und ent­hält cir­ca 100 far­bi­ge Abbil­dun­gen. Unter der Anga­be der ISBN 978–3‑86910–161‑3 kann es schon jetzt im Buch­han­del, oder direkt beim  hum­boldt-Ver­lag für 14,90 Euro vor­be­stellt wer­den.

Sicher­lich ein »must have« für Fans und deut­lich preis­wer­ter als ALLMÄCHTIGER.

Cover FAST ALLES ÜBER PERRY RHODAN, Copy­right vpm & hum­boldt

Curt Siodmak-Preis vergeben

Der Sci­ence Fic­tion Club Deutsch­land (SFCD) hat auf sei­ner Jah­res­con­ven­ti­on im Schwe­ri­ner Schloss die Gewin­ner des dies­jäh­ri­gen Curt-Siod­mak-Prei­ses bekannt gege­ben.

Der Preis für den bes­ten Sci­ence-Fic­tion-Film des Vor­jah­res geht zum zwei­ten Mal an einen Trick­film. Nach den Unglaub­li­chen kann dies­mal »Wall‑E« die Tro­phäe ein­heim­sen – ein Zei­chen dafür, dass gut gemach­te Trick­fil­me inzwi­schen auch beim erwach­se­nen Publi­kum als voll­wer­tig aner­kannt wer­den. Bei Schluss der für alle offe­nen Online-Abstim­mung lag der Film noch mit »Dark Knight« exakt gleich­auf, so dass die manu­el­le Abstim­mung unter der Teil­neh­mern­der SFCD-Jah­res­con­ven­ti­on den Aus­schlag brach­te. 28% für die sym­pa­thi­sche Robo­ter­ro­man­ze brach­ten den Sieg. 19,7% blie­ben für das Bat­man-Epos. Das Remake »Der Tag, an dem die Erde still stand« und die Comic-Ver­fil­mung »Iron­man« beleg­ten mit je 6,7% gemein­sam Platz drei.

Der Preis für die bes­te Fern­seh­se­rie geht zum drit­ten Mal in Fol­ge an »Batt­le­star Galac­ti­ca«. Fast ein Vier­tel der Abstim­men­den (24,4%) hat sich erneut für die fas­zi­nie­ren­de Neu­be­ar­bei­tung der Space Ope­ra aus den 70-er Jah­ren ent­schie­den. Abge­schla­gen folg­ten auf den wei­te­ren Plät­zen »Dr. Who« mit 15%, »Star­ga­te Atlan­tis« mit 13% und »Pri­me­val« mit 10,4% der Stim­men.

Alle Ein­zel­hei­ten zur Abstim­mung und zum Preis fin­det Ihr auf www​.curt​-siod​mak​-preis​.de.

Die Pfeiffers und die Ego-Shooter

Im Zusam­men­hang mit den Dis­kus­sio­nen um Com­pu­ter­spie­le, Ver­bo­te und der­glei­chen fällt immer wie­der der Name Prof. Dr. Chris­ti­an Pfeif­fer, sei­nes Zei­chens Direk­tor des Kri­mi­no­lo­gi­schen For­schungs­in­sti­tuts in Han­no­ver. Der fällt immer wie­der durch eigent­lich nur het­ze­risch zu nen­nen­de The­sen zu die­sem The­ma auf und beruft sich auch gern mal auf eige­ne Stu­di­en. Und gibt auch schon mal kom­pe­ten­te Aus­sa­gen wie die Fol­gen­de von sich:

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Pfeif­fer und sei­ne Schwes­ter, die offen­bar auf dem­sel­ben Kreuz­zug ist, waren mal auf dem Stutt­gar­ter Sym­po­si­um für Medi­en­ethik und was da abging, hat ein ande­rer Teil­neh­mer und Vor­tra­gen­der in sei­nem Blog doku­men­tiert. Und das ist abso­lut lesens­wert und zeigt deut­lich auf, welch Geis­tes Kind die Pfeif­fers sind.

Bren­nen bald Com­pu­ter­spie­le? Bücher hat­ten wir ja schon…

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