Barnes & Noble verkauft eBooks

Bar­nes & Noble, einer der größ­ten ame­ri­ka­ni­schen Buch­ver­käu­fer, hat einen Shop für eBooks an den Start gebracht, in dem man im Moment ca. 700000 Bücher digi­tal erwer­ben kann. Die eBooks kön­nen mit Hil­fe einer kos­ten­lo­sen Soft­ware namens eRe­ader gele­sen wer­den, die­se liegt für Win­dows und Mac sowie für iPhone/iPod Touch und Black­ber­ry vor. Zusam­men mit dem Reader erhält man kos­ten­lo­se Roma­ne, wie bei­spiels­wei­se Bram Sto­kers DRACULA und PRIDE AND PREJUDICE von Jane Aus­ten.

Auf­grund der For­mat­wahl kann man Bar­nes & Nobles eBooks aller­dings nicht mit bei­spiels­wei­se Ama­zons Kind­le oder den Sony-Readern lesen: wie­der ein­mal ein Anbie­ter, der ver­sucht, ein eige­nes Süpp­chen zu kochen. Pikan­tes Detail am Ran­de ist, dass man in dem Shop nicht nur kos­ten­pflich­ti­gen Lese­stoff bekommt, son­dern man auch Zugriff auf knapp eine hal­be Mil­li­on frei­er Bücher aus der Goog­le-Biblio­thek hat. Goo­g­les Buch­di­gi­ta­li­sie­rung ist in Ver­le­ger­krei­sen nach wie vor stark umstrit­ten – in Bar­nes & Nobles Chef­eta­gen will man hier aber offen­sicht­lich die Flucht nach vorn antre­ten.

Der Buch­ver­käu­fer ist wei­ter­hin eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit Plastic Logic ein­ge­gan­gen – die wol­len »in Kür­ze« einen eBook-Reader mit beson­ders gro­ßem Dis­play auf den Markt wer­fen, der sich ins­be­son­de­re für »Busi­ness-Anwen­dung« eig­net. Was immer das auch kon­kret bedeu­ten mag.

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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