Spiel

Blizzard kündigt DIABLO III an

Cover DIABLO II

Am Wochen­en­de fand in Paris Bliz­zards Haus­mes­se, die Enter­tain­ment World­wi­de Invi­ta­tio­nal, statt. Dort kün­dig­te der mit WOW welt­weit erfolg­rei­che Spie­le­her­stel­ler den drit­ten Teil des Action-(Online-) Spiels DIABLO an:

»Zwan­zig Jah­re sind seit den ver­häng­nis­vol­len Ereig­nis­sen in Dia­blo II ver­gan­gen. Mephis­to, Dia­blo und Baal wur­den besiegt, doch der Welt­stein, der Sank­tua­ri­os Ein­woh­ner einst vor den Mäch­ten der Hohen Him­mel und der Bren­nen­den Höl­len beschütz­te, wur­de ver­nich­tet und ein­mal mehr ist das Böse nach Tri­st­ram zurück­ge­kehrt …«

Spe­ku­la­tio­nen über den drit­ten Teil der über­aus erfolg­rei­chen Rei­he gab es bereits im Vor­feld und es wur­de auch bereits kor­rekt (wie sich jetzt her­aus­stell­te) DIABLO als Gegen­stand der für die Mes­se ange­kün­dig­ten »sen­sa­tio­nel­len Nach­richt« ver­mu­tet.
Wei­te­re Details bie­tet Bliz­zard auf einer spe­zi­ell ein­ge­rich­te­ten Ant­wort-Sei­te. Wobei Details hier bei vie­len Fra­gen bedeu­tet »kön­nen wir noch nicht sagen«, es steht bei­spiels­wei­se noch kein Release-Ter­min fest. Bekannt ist aller­dings bereits, dass eine neue 3D-Engi­ne genutzt wer­den soll und das Spiel für Win­dows und Mac OS X erschei­nen wird.

Bild: Cover DIABLO II, Copy­right Bliz­zard

Spielberg folgt »39 Hinweisen«

Steven Spielberg 1999

Star­re­gis­seur Ste­ven Spiel­bergs neu­es­tes Pro­jekt heißt »39 CLUES«. Dream­Works hat die Rech­te an der mul­ti­me­dia­len Aben­teu­er­se­rie erwor­ben, die Scho­la­s­tic im Herbst star­ten will.
»39 CLUES« ist im Ursprung als Serie von zehn Büchern für jugend­li­che Leser geplant, die über einen Zeit­raum von zwei Jah­ren erschei­nen sol­len. Neben den Roma­nen wird es Sam­mel­kar­ten geben, sowie eine Web­sei­te die als Por­tal dafür dient, am Ende der Ver­öf­fent­li­chung ein Geheim­nis zu lüf­ten, oder viel­leicht bes­ser: Eine Auf­ga­be zu lösen. Als Sieg­prä­mie win­ken 10000 Dol­lar.

Die Serie befasst sich mit der mäch­tigs­ten Fami­lie der Erde, den Cahills, die Napo­le­on und Hou­di­ni zu ihren Ver­wand­ten zäh­len. Auf­ga­be der Leser wird es sein, 39 Hin­wei­se zu sam­meln, die welt­weit und in der Mensch­heits­ge­schich­te ver­steckt sind, um her­aus­zu­fin­den, was die Quel­le der Macht der Cahills ist.

Das ers­te Buch THE MAZE OF BONES wur­de bereits vom Autoren Rick Rior­dan fer­tig­ge­stellt, der auch für den Sto­ry­bo­gen ver­ant­wort­lich zeich­net.

Liest sich als mul­ti­me­dia­les Rät­sel ganz inter­es­sant, es bleibt abzu­war­ten, ob der Schwer­punkt dabei liegt, die Leser zu unter­hal­ten, oder ihnen das Geld zwei Jah­re lang mög­lichst opti­mal aus der Tasche zu zie­hen.

Bild: Ste­ven Spiel­berg, aus der Wiki­pe­dia

Erick Wujcik 1951 – 2008

Am 7. Juni ver­starb im Alter von 57 Jah­ren der Rol­len­spiel-Desi­gner Erick Wujcik. Im Novem­ber 2007 wur­de bei Wujkic Krebs der Bauch­spei­chel­drü­se und der Leber dia­gnos­ti­ziert, die Ärz­te sag­ten ihm eine Lebens­er­war­tung von sechs bis acht Wochen vor­aus, auf­grund sei­nes Lebens­wil­lens wur­den dar­aus immer­hin sechs Mona­te.
Erick Wujcik wur­de bekannt durch sei­ne Mit­ar­beit an zahl­lo­sen Rol­len­spiel-Regel­wer­ken, wie Pal­la­di­um Books®, inklu­si­ve The Teenage Mutant Nin­ja Turt­les® RPG, meh­re­re TMNT® Quel­len­bü­cher, After the Bomb® RPG und Quel­len­bü­cher dafür, Nin­jas & Super­spies™, Mys­tic Chi­na™, Rifts® Chi­na One and Two, Revi­sed RECON®, Wol­fen Empire™ und vie­le ande­re. Er brach­te auch das ers­te »wür­fel­lo­se« Rol­len­spiel – Amber® – auf den Markt, eine Lizenz der Zelaz­ny- Roma­ne glei­chen Titels.

Wujcik grün­de­te das Detroit Gam­ing Cen­ter, war von 2004 bis 2008 Assis­tenz­pro­fes­sor für Game Design an der Hong Kong Poly­tech­nic Uni­ver­si­ty und arbei­te­te in den letz­ten Jah­ren für die Video­spie­le-Indus­trie, dar­un­ter Ubi­S­oft Chi­na und Total­ly Games.

KANE AND LYNCH – Verfilmung

Bruce Willis 2006

Bei KANE AND LYNCH – DEAD MEN han­delt es sich um ein Com­pu­ter­spiel, bei dem es wenig zim­per­lich zugeht.

In der Rol­le des Kane wur­de jetzt nie­mand ande­rer als Bruce Wil­lis besetzt, einen Dar­stel­ler für Lynch hat man nach Stu­dio­an­ga­ben bis­lang noch nicht gefun­den. Simon Cra­ne wird für den Film sein Regie­de­but geben, nach­dem er bis­her als Second Unit Direc­tor und Stunt Coör­di­na­tor bei Pro­duk­tio­nen wie HANCOCK, MR. & MS. SMITH oder TROY mit­ge­wirkt hat­te. Das Dreh­buch stammt von Kyle Ward und es pro­du­zie­ren Adri­an Aska­rieh und Dani­el Alter zusam­men mit Jason Blu­men­thal, Todd Black und Wil­lis Brot­hers Co.

Inhalt des Films: Söld­ner Kane tut sich gezwun­ge­ner­ma­ßen mit dem Seri­en­kil­ler Lynch zusam­men, um einen gestoh­le­nen Mikro­chip zu beschaf­fen.

Bild: Bruce Wil­lis, aus der Wiki­pe­dia

Ben Kingsley in PRINCE OF PERSIA

Ben Kingsley

Als Neu­zu­gän­ge unter den Dar­stel­lern der Com­pu­ter­spie­le-Ver­fil­mung PRINCE OF PERSIA – THE SANDS OF TIME wur­den jetzt Ben King­s­ley und Alfred Moli­na geoutet. Sie gesel­len sich damit in der Dis­ney-Pro­duk­ti­on zu Mimen wie Jake Gyl­len­haal und Gem­ma Arterton. Pro­du­ziert wird der Strei­fen von kei­nem Gerin­ge­ren als Jer­ry Bruck­hei­mer, Regie führt Mike Newell (HARRY POTTER AND THE GOBLET OF FIRE).

Das ursprüng­li­che PRINCE OF PERSIA – Com­pu­ter­spiel stammt aus dem Jah­re 1989 und erreg­te damals mit sei­nen neu­ar­ti­gen flüs­si­gen Ani­ma­tio­nen Auf­se­hen. Als 3D-Spie­le en vogue wur­den beleb­te man den Titel wie­der und schuf meh­re­re erfolg­rei­che Nach­fol­ger, dar­un­ter auch SANDS OF TIME.

Plot: Im Per­si­en des sechs­ten Jahr­hun­derts muss der jun­ge Prinz Dastan zusam­men mit Prin­zes­sin Tami­na die üblen Machen­schaf­ten eines adli­gen Bös­berts ver­hin­dern. Die­ser will mit­tels eines mäch­ti­gen, gött­li­chen Arte­fakts (eben den SANDS OF TIME) Herr­schaft über die Welt erlan­gen. Moli­na spielt Dastans Men­tor Sheik Amar; wen King­s­ley dar­stel­len soll, wur­de nicht bekannt gege­ben, aber man kann es sich fast den­ken…

Bild: Ben King­s­ley 2008, aus der Wiki­pe­dia

Nominierungen zum »Spiel des Jahres 2008«

Die Nomi­nie­run­gen für den Preis Spiel des Jah­res wur­den bekannt gege­ben, fünf Pro­duk­te und deren Autoren und Ver­la­ge dür­fen sich Hoff­nun­gen machen:

  • Stone Age von Micha­el Tum­mel­ho­fer (Hans im Glück)
  • Wie ver­hext von Andre­as Peli­kan (alea/​Ravensburger)
  • Blox von Wolf­gang Kra­mer, Jür­gen P.K. Gru­n­au, Hans Rag­gan (Ravens­bur­ger)
  • Kel­tis von Rei­ner Kni­zia (Kos­mos)
  • Sulei­ka von Domi­ni­que Erhard (Zoch)

Wie immer wei­test­ge­hend Main­stream, die eta­blier­ten Ver­la­ge blei­ben gern unter sich.

BIOSHOCK kommt auf die große Leinwand

Cover: BIOSHOCK

BIOSHOCK wird von man­chen als »der bes­te Ego­shoo­ter, der jemals gemacht wur­de« bezeich­net. Im Spiel kämpft man sich in den 1960er Jah­ren als Schiff­brü­chi­ger durch eine abge­schie­de­ne, dys­to­pi­sche Unter­see­stadt, die von ver­rückt gewor­de­nen, gene­tisch ver­än­der­ten Men­schen bevöl­kert wird. Set­ting und Rea­li­sie­rung unter­schei­den sich von ande­ren Ver­tre­tern des Gen­res und Irra­tio­nal Games (inzwi­schen als 2K Bos­ton und 2K Aus­tra­lia zu Take 2 Inter­ac­ti­ve gehö­rend) haben welt­weit viel Lob für ihr atmo­sphä­risch dich­tes Spiel erhal­ten.

Uni­ver­sal hat die Film­rech­te erwor­ben und Gore Ver­bin­ski (PIRATES OF THE CARIBBEAN, THE RING) als Regis­seur ange­heu­ert. Das Dreh­buch ver­fasst John Logan (AVIATOR, SWEENEY TODD, TIME MACHINE). Die Dreh­ar­bei­ten sol­len anfan­gen, sobald das Skript fer­tig gestellt ist.

Cover: BIOSHOCK – Steel Box Edi­ti­on, erhält­lich z.B. bei Ama­zon

World Of Warcraft das erfolgreichste MMO?

Bliz­zards 2004 ein­ge­führ­tes Fan­ta­sy-Online­spiel World Of War­craft hat der­zeit eine statt­li­che Nut­zer­ba­sis von ca. 10 Mil­lio­nen Spie­lern (wahr­schein­lich ist das Augen­wi­sche­rei und die inak­ti­ven Kon­ten wer­den mit­ge­zählt, aber bit­te). Doch erstaun­li­cher­wei­se ist WoW damit nicht Spit­zen­rei­ter. Die­se Kro­ne geht – man lese und stau­ne – an Bar­bie Girls. Das Sims-ähn­li­che MMO von Mat­tel hat­te bereits inner­halb des ers­ten Monats nach sei­nem noch nicht lan­ge zurück­lie­gen­den Start (ich konn­te nicht genau raus­fin­den, wann der war, mög­li­cher­wei­se Okto­ber 2007) eine Mil­li­on Nutzer(innen), inzwi­schen zählt man elf Mil­lio­nen. Die Nut­zung von Bar­bie Girls ist kos­ten­los, doch die nächs­te Stu­fe steht bereits an: Der Pre­mi­um-Ser­vice Bar­bie Girls V.I.P.

Tja Bliz­zard, wie wäre es mit dem Ein­rich­ten von Häu­sern samt Tape­ten und Möbeln sowie dem Kom­plett­sty­ling der Ava­tare? Wobei – die Blut­el­fen sehen ja fast schon aus wie Bar­bie und Ken… :o)

Prinz Caspian – Das Computerspiel

Wie immer gibt es natür­lich auch zur zwei­ten NAR­NIA-Instal­la­ti­on Devo­tio­na­li­en. Hier ein Blick auf das Com­pu­ter­spiel zum Film, wie immer bei Lizen­zen natür­lich mit Vor­sicht zu genie­ßen. Die Gra­fik schwankt schon­mal zwi­schen pri­ma und sub­ter­ran.

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HighTech: Videopanoramen

Eigent­lich wäre das ein Ein­trag für ein Tech­blog und nicht für uns, aber ich bin gera­de der­mas­sen beein­druckt, dass ich was dazu schrei­ben muss. Außer­dem ist das defi­ni­tiv inter­ak­ti­ves Kino und ich kann nicht mal ansatz­wei­se abschät­zen, was für Mög­lich­kei­ten für Film und Spiel in die­ser Tech­nik ste­cken.

Die meis­ten Leser wer­den Pan­ora­ma-Fotos ken­nen in denen man mit der Maus her­um­scrol­len kann, das ist inzwi­schen ein alter Hut. Jetzt gibt es die­se Tech­nik auch mit Vide­os. Es ist nicht zu beschrei­ben, wie irre das aus­sieht, des­we­gen mühe ich mich gar nicht erst damit ab und spen­die­re einen Link zur Sei­te.

Wenn man das jetzt noch mit einem Headt­rack­ing kom­bi­niert… Ich den­ke, es ste­hen uns inter­es­san­te inter­ak­ti­ve Fil­me oder Spie­le bevor. Man stel­le sich einen Rei­se­be­richt vor, in der man vom Kom­men­ta­tor ange­hal­ten wird, »jetzt doch mal nach links zu schau­en«…

Irre!

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