In ein paar Wochen ist es so weit: Am 8. Mai kommt J.J. Abrams´ Variation des seit Jahren erfolgreichen und trotz aller Versuche seitens Paramount nicht tot zu kriegenden STAR TREK Franchise in die Lichtspielhäuser. Jetzt ist das neueste und damit wohl auch auch letzte Kinoplakat zum Film veröffentlicht worden. Obwohl…
Man vergebe mir die Anmerkung, dass es sich dabei um eins der miesesten Filmplakate handelt, die ich in meinem nicht eben kurzen Kinoleben so gesehen habe…
Kinoplakat STAR TREK, Copyright 2009 Paramount
Arbeiter der Londoner Wasserwerke entdeckten bei Tätigkeiten an einem Hydranten in Ost-London in einem Pub einen verdächtigen Gegenstand. Den meldeten Sie der Polizei und kurz darauf wurde nicht nur die gesamte Gegend abgesperrt, sondern es fand sich auch noch ein Bombenräumkommando ein. Bisher nicht besonders spektakulär? Das ist wohl korrekt, wo das Ganze aber Monty-Python-Züge annimmt, ist die Tatsache, dass das Bombenteam eine geschlagene Stunde brauchte, um festzustellen, dass es sich bei der vermeintlichen Bombe um eine Replik der »Heiligen Handgranate von Antiochia« aus dem Film DIE RITTER DER KOKOSNUSS handelte, die – von den religiösen Implikationen abgesehen – völlig harmlos ist. Man kann solche Nachbauten für ca. 14 Pfund auf ebay erwerben.
Die Polizei sah sich einiger Kritik darüber ausgesetzt, dass es eine Stunde dauerte, um die Harmlosigkeit des Gegenstands zu erkennen. Der Besitzer des Pubs »Windmill« beklagte sich über eine Stunde Verdienstausfall…
Bild: Heilige Handgranate von Antiochia, Szenenfoto, Copyright Sony Pictures Home Entertainment
Laut einer Pressemitteilung der Produktionsfirma Summit Entertainment wurden von der Teenager-Vampirschmonzette TWILIGHT, der ja an den Kinokassen bereits höchst ertragreich und ein Überraschungsblockbuster war, am ersten Verkaufstag drei Millionen Silberscheiben abgesetzt.
Zum Verkaufsstart am letzten Samstag wurde in der Nacht zwischen Freitag und Samstag in diversen US-Städten ein Mitternachtsverkauf unter dem Titel »TWILIGHT At Midnight« angesetzt und diese Aktion wurde von den Fans offenbar dankbar und zahlreich angenommen.
Mit den drei Millionen am ersten Tag verkauften Exemplaren reiht sich TWILIGHT in die Top fünf der Filme ein, die ähnliche Ergebnisse am DVD-Erscheinungstermin verbuchen konnten: PIRATES OF THE CARIBBEAN: AT WORLDS END, THE DARK KNIGHT, HARRY POTTER AND THE ORDER OF THE PHOENIX und TRANSFORMERS.
Warner verfilmt grade WHERE THE WILD THINGS ARE (1963, dt. WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN) und hat nun eine Webseite zum Film gestartet. Außerdem sind erste Fotos aus dem Film bei Usa Today zu finden. Die Inhalte der Webseite sind noch spärlich, das wird sich aber sicherlich kurzfristig ändern.
Spike Jonze (BEING JOHN MALKOVICH) führt Regie bei der Filmfassung von Maurice Sendaks klassischem Kinderbuch, das von Dave Eggers und Jonze selbst in ein Drehbuch umgearbeitet wurde. Es spielen Catherine Keener, Max Records, Mark Ruffalo, Lauren Ambrose, James Gandolfini, Catherine O’Hara und Forest Whitaker.
US-Kinostart ist am 16. Oktober 2009.
Cover WHERE THE WILD THINGS ARE Copyright 1963 Harper & Row
Es gibt haufenweise Gerüchte um die Besetzung von Hal Jordan – der GREEN LANTERN. Aktuell überschlagen sich die Aussagen auf diversen einschlägigen Webseiten wie zum Beispiel IESB.net, Latino Review und Corona Coming Attractions. Denn: Man munkelt lautstark, dass Chris Pine – der im zu erwartenden diesjährigen Blockbuster STAR TREK den alten Haudegen James T. Kirk neu erfinden soll – die Rolle des Trägers der grünen Funzel spielen wird.
Andere halten allerdings dagegen und collider.com sagt konkret, dass man eine Insider-Quelle habe, die das ins Reich der Fabel verwiesen hat.
Wie auch immer, die Produktion von GREEN LANTERN wird im Zuge der momentanen Spandexträger-Manie noch in diesem Jahr beginnen und definitiv weiß man, dass Ngila Dickson für die Kostüme zuständig sein wird – wie schon beim HERR DER RINGE.
Fox 2000 hat den Regisseur Sam Fell (THE TALE OF DESPEREAUX) unter Vertrag genommen, um das Jugendbuch DEMONKEEPER von Royce Buckingham zu verfilmen. Das Drehbuch stammt von Laeta Kalogridis (SHUTTER ISLAND) und basiert auf dem bei Putnam Juvenile 2007 erschienenen Roman.
Plot: In Seattle erbt ein Teenager die Verantwortung für ein Haus voller Dämonen. Als es endlich einmal einen freien Tag gibt, der folgerichtig für ein Date genutzt wird, brechen Kinder in das Haus ein und setzen den bösartigsten Dämonen von allen frei: »The Beast – Killer Of Lost Children«.
Der SciFi Channel benennt sich um: ab dem 7. Juli 2009 firmiert der Fernsehsender mit Schwerpunkt auf Phantastik unter dem Namen SyFy, zur Verblüffung vieler und zur Belustigung anderer.
Laut einer Pressemitteilung ist der Zweck dahinter ein gewisser Wandel des Images sowie der Inhalte. Man möchte sich auf ein weiteres Feld an Themen konzentrieren als nur die SF, nämlich auch Fantasy, Horror, Mystery und andere verwandte Genres, da sei der Name »SciFi Channel« nicht mehr ganz passend. Ein weiteres Problem dürfte aber sein, dass der Passus »Science Fiction« oder eben kurz »SF« oder »SciFi« als feststehender Genre-Begriff nicht so ohne weiteres zu schützen ist, oder es dabei zumindest Schwierigkeiten gab (zumindest wird das gemunkelt). Möglicherweise gab es auch Probleme mit der Domain scifi.com.
Der geneigte Leser möge mir vergeben, wenn ich anmerke, dass ich das ein klein wenig albern finde. :o)
Die vollständige (englische) Pressemitteilung im kompletten Artikel.
Der SF-Autor Harlan Ellison verklagt den STAR TREK-Produzenten CBS Paramount wegen der im Jahr 1967 ausgestrahlten, von ihm verfassten TOS-Episode CITY ON THE EDGE OF FOREVER (dt. GRIFF IN DIE GESCHICHTE). In der Folge reist Enterprise-CaptainJames T. Kirk (William Shatner) zurück in die Erdvergangenheit und verliebt sich dort in Edith Keeler (Joan Collins). Um die Zeitlinie zu retten, muss er zulassen, dass sie bei einem Autounfall ums Leben kommt.
Die Episode wurde von Fans geliebt, von Kritikern gelobt und gewann den WGA Teleplay Award sowie den Hugo und ist meiner Ansicht nach tatsächlich die mit Abstand beste TOS-Folge.
Ellison begründet seine Klage mit der Tatsache, dass Paramount seit 1967 Millionen Dollar mit der Episode generiert hat und er nichts davon sah, was WGA-Abkommen aus dem Jahr 1960 und 1966 widerspricht, dem sogenannten »MBA« (minimum basic agreement) und dessen Erweiterung. Nach dem WGA-Vertrag stehen Ellison laut dessen Klage 25% aller Gewinne zu, die über die Episode generiert wurden, darunter auch auf dem Drehbuch basierende Bücher, Spielwaren und sonstiges Merchandising.
Der Autor sagt dazu: »It ain’t about the ‘principle,’ friend, it’s about the money! Pay me! I’m doing it for the 35-year-long disrespect and the money!« Offene Worte.
CBS Paramount unterläßt bislang jeglichen Kommentar. Und weil die WGA (Writers Guild Of America) ihn trotz mehrfacher Aufforderung nicht dabei unterstützt hat, sein Recht durchzusetzen, wurde die auch gleich verklagt, allerdings nur auf einen symbolischen Dollar.
Fast zwanzig Jahre nach der Fernsehfassung von Stephen Kings Roman ES wird der Stoff von den Warner Brüdern ins Kino gebracht. Dave Kajganich (THE INVASION) wurde angeheuert, um das Buch in ein Skript umzuarbeiten; Dan Lin, Roy Lee von Vertigo und Doug Davison werden produzieren. Details zu Schauspielern oder einem Regisseur sind noch nicht bekannt.
Die TV-Miniserie war 1990 von ABC ausgestrahlt worden, darin wurde der böse Clown Pennywise von Tim Curry (ROCKY HORROR PICTURE SHOW, THE THREE MUSKETEERS, LEXX) dargestellt, neben ihm spielten Richard Thomas, Tim Reid, Harry Anderson, Richard Masur, John Ritter, Annette O’Toole und Dennis Christopher.
…war ursprünglich der Titel eines Animé-Films aus dem Jahr 2000, in dem ein Mädchen auf einem Militärstützpunkt im Japan des Jahres 1966 Vampirdämonen für die US-Regierung tötet und der durch beeindruckende Bildsprache und ‑Komposition bestach. Sony und Produktion I.G machten daraus eine TV-Serie, die in den Jahren 2005 und 2006 unter dem Titel BLOOD+ im japanischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Abschließend gab es eine Manga-Serie zum selben Motiv und es wurden mehrere Light Novels verfasst.
Nun ist eine Realverfilmung des Themas weitestgehend fertig. Es handelt sich hierbei um eine Hong Kong-Produktion unter der Regie von Chris Mahon (EMPIRE OF THE WOLVES, KISS OF THE DRAGON), das Drehbuch wurde verfasst von Kenji Kamiyama (GHOST IN THE SHELL: STAND ALONE COMPLEX) und Katsuya Terada, der auch schon das Skript für die Animé-Version schrieb.
Es gibt einen Trailer, aufgrund der … ähem … »deutlichen« Darstellungen in Sachen Blut und fliegender Körperteile, die aber sehr nah am Zeichentrick-Original sind, binde ich den nicht hier ein, sondern spendiere nur einen Link.
Bild: Cover der DVD von BLOOD: THE LAST VAMPIRE, Animé-Version, erhältlich z.B. bei Amazon
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