TERMINATOR: Doch alles ganz anders …

Neulich hatte ich noch berichtet, dass das TERMINATOR-Franchise am Ende ist, jetzt ist auf einmal doch wieder alles ganz anders. Ur-Klopperroboter-Darsteller Arnold Schwarzenegger selbst hatte das Ende in einem Interview eingeläutet.

David Ellison, Chef von Skydance Productions, war daraufhin schnell mit der Gegeninfo bei der Hand, dass das Franchise immer noch “eine unglaublich strahlende Zukunft habe”. Schwarzenegger selbst sagte, es handle sich sich nicht um “Fake News”, aber er sei falsch zitiert worden. Tatsächlich gäbe es nur keine Fortsetzung von TERMINATOR: GENISYS und Paramount werde keine weiteren Filme in dem Setting mehr machen. Aber wenn nur Paramount raus ist, gäbe es immer noch 15 weitere Studios, die an der IP interessiert seien. Angesichts der Queleren der letzten Jahre um die Rechte, die zeitweise niemand auch nur mit der Kneifzange anfassen wollte, wage ich das allerdings zu bezweifeln.

Tatsache ist aber tatsächlich, dass die Rechte nach 2018 an James Cameron zurückfallen, und der will dann weitere Streifen produzieren und Arnie hat Interesse daran mitzuwirken. Cameron selbst wird allerdings keine Regie führen, dafür ist Tim Miller (DEADPOOL) vorgesehen.

Ob tatsächlich etwas daraus wird? Wir werden sehen …

Promofoto TERMINATOR GENISYS Copyright Paramount

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.

2 Kommentare for “TERMINATOR: Doch alles ganz anders …”

sagt:

Terminator war 1984 in den Kinos, Terminator 2 1992. Das sind 33 bzw. 25 Jahre Abstand zu heute. Was danach kam (3,4,5), war im besten Falle noch nette Unterhaltung mit holprigen, mühsam erzwungenen Geschichten.

Bin ich der Einzige, der denkt, dass es einfach mal gut sein sollte und das da nichts mehr von Belang zu erwarten ist?

Ich würde vorschlagen, James Cameron nimmt sich lieber mal die sechs Romane um die absolut irre und sensationelle Figur der Cassandra Kresnov vor, die Joel Shepherd zwischen 2001 und 2015 geschrieben und veröffentlicht hat. Diese Figur und die darum aufgebaute komplexe Welt waren für mich eine wahre Offenbarung, was Ideen um Cyborgs (hier besser: künstliche Menschen) angeht.

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Ob Du der einzige bist, der so denkt, weiß ich nicht. Allerdings halte ich den Kommentar “dass da nichts mehr von Belang zu erwarten ist” für typisches Internet-Kommentargetrolle. Ob ein Film gut oder schlecht ist, weiß man frühestens, nachdem man ihn gesehen hat, keine Sekunde vorher. Vorab alles ohne jegliche Faktengrundlage scheiße zu finden ist keine Meinung, sondern eben pures Getrolle.

Wenn Du Cameron etwas vorschlagen möchtest, solltest Du ihm direkt schreiben, ich bezweifle nämlich, dass er PhantaNews liest.

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