Eine Katastrophe namens DHL

Katastrophe DHL

Mal ein Thema, das absolut nichts mit Phantastik zu tun hat, mich aber an den Rand des Wahnsinns treibt, weswegen ich es hier öffentlich mache. Ich bestelle aus den verschiedensten Gründen relativ viel online. Weil es einfach ist. Weil es günstig ist. Weil ich mich nicht mit inkompetenten sogenannten Fachverkäufern herumschlagen muss. Weil ich Waren zurückgeben kann und insbesondere bei Amazon die Gewährleistungsabwicklung vorbildlich ist.

Dummerweise muss das Zeug jedoch irgendwie zugestellt werden. Das machen verschiedene Paketdienste mit unterschiedlichen Stufen von Nicht-Qualität. Ausnehmen möchte ich vorneweg UPS, bei denen funktioniert die Zustellung seit einiger Zeit immer problemlos, da stellt auch immer derselbe Fahrer zu. Und dann sind da die anderen. Am unteren Ende der Skala kommen Hermes und DPD, da erlebt man Dinge mit den Fahrern, die glaubt man einfach nicht. Mit denen bekomme ich es aber glücklicherweise nicht zu oft zu tun.

Und dann ist da DHL. Bei denen hat das eine Zeit mal ganz brauchbar funktioniert, aber seit Monaten geht nichts mehr. Ich bin Freiberufler und sitze den ganzen Tag im Büro, bin also zu den üblichen Zustellzeiten so gut wie immer zugegen. Auf allen meinen Sendungen ist eine Nachbarin (gleichzeitig meine Lebensgefährtin) als alternative Abgabemöglichkeit angegeben. Dieselbe Information steht auf den Briefkasten. Und trotzdem finde ich immer und immer wieder Abholkarten im Briefkasten, obwohl ich zu Hause war. Offensichtlich weil die Zusteller meiner Meinung nach keinen Bock auf dritte Etage haben, anders kann ich mir das kaum erklären.

Oder die andere abstruse Geschichte neulich. Am Tag der Zustellung (Donnerstag) wird diese abends abgebrochen. Vermutlich weil der Fahrer überlastet war, sagte der Mann an der Hotline. Am nächsten Tag musste ich tatsächlich um 12:00 Uhr aus dem Haus, bis zu diesem Zeitpunkt war natürlich nicht zugestellt. Also fand ich Sonntags bei der Rückkehr mal wieder eine Abholkarte (auf der stand: “kann Samstags ab 15:00 Uhr bei der Post abgeholt werden” und kurz darunter: “Samstags bis 13:00 Uhr geöffnet”). Da ich als Freiberufler keine Zeit habe, mich ständig wegen der Inkompetenz oder dem Arbeitsunwillen der DHL-Zusteller zu irgendwelchen Postfilialen zu begeben (so etwas kostet mich bares Geld, denn in der Zeit kann ich nicht arbeiten), beantragte ich Montags eine Neuzustellung für Mittwochs. Auf die ich bis zum späten Nachmittag vergeblich wartete. Auf meinen Anruf beim Service hin sagte mir die erste Dame “bleiben Sie zu Hause, die Sendung kommt heute bestimmt bis 19:00 Uhr”. Ich konnte aber im Tracking sehen, dass die gar nicht abgeholt worden war. Die Dame brach das Gespräch völlig überfordert ab und legte einfach auf. Beim zweiten Anruf sagte mir ein anderer Mitarbeiter das, was ich bereits wusste: “ist nicht abgeholt worden, wird auch nicht zugestellt”. Auf meine Frage, warum ich dann eine Zweitzustellung beantragt hatte, wenn eh nicht geliefert wird, sagte er: “Die Zweitzustellung ist eine Kulanzleistung, die wird nur durchgeführt, wenn der Fahrer Zeit hat”.

Auf deutsch: Man kann sich die Beauftragung einer Zweitzustellung auch einfach sparen, bei mir wurden zwei solche erneuten Zustellungwünsche einfach nicht durchgeführt – also renne ich am Besten gleich zur Post. Obwohl ich anderes zu tun habe.

Ich weiß nicht, wie viele Beschwerden DHL in den letzten Monaten und Jahren von mir bekommen hat, es müssen haufenweise sein. Jedes einzelne Mal wird mir vorgelogen zugesagt, dass man die zuständige Zustellbasis informiert und jetzt alles besser wird. Immer, immer und immer wieder. Nichts passiert, keinerlei Rückmeldungen, nichts; im Gegenteil, die Servicequalität wird sogar immer schlechter. Wendet man sich an eine angegebene vorgesetzte Beschwerdestelle erhält man nichtssagende, aus Textbausteinen zusammengeklickte Briefe, in denen man sich phrasenreich entschuldigt (kann ich mir nichts für kaufen) und mantraartig beteuert, dass jetzt alles besser wird. Ich wiederhole mich: Nichts wird besser. Es wird immer schlimmer.

Wendet man sich auf Facebook an DHL Paket werden immer dieselben Dinge vorgebetet: “nutzen Sie unsere Chat-App” (nein, das werde ich ganz sicher nicht tun, denn die will unverschämt viele Informationen über mich und meine Freunde abgreifen) oder “schreiben Sie uns eine Email” (habe ich versucht. Mehrfach. Nie irgendeine Art von Antwort erhalten – demnach auch pure Abwimmlung). Vollkommen sinnlos, es auf diesem Weg zu versuchen, der Service auf Facebook hat reine Alibifunktion, geholfen wird einem dort nach meinen Erfahrungen nicht.

Man lässt mich als Kunden massiv vor eine Wand laufen und nimmt mich nicht im geringsten ernst. Ich werde mit Phrasen und hohlen Beteuerungen abgespeist und ansonsten kommt man seinem Zustellauftrag immer wieder nicht nach. DHL hat das Geld ja bereits in der Tasche, da interessiert der Kunde natürlich nicht die Bohne.

Ach ja – Wer ähnliche Probleme hat: Falls man bei Amazon bestellt hat, immer sofort dort anrufen und solche Fälle melden. Das ist viel effektiver, als sich bei DHL zu beschweren. Ich kann nur davon ausgehen, dass Amazon in solchen Fällen DHL die Zahlung verweigert, zumindest wurde mir das mal unter der Hand kommuniziert.

Ich habe die Faxen dicke und mache das jetzt hier öffentlich, werde diesen Artikel auch der DHL-Abteilung für Presse und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung stellen und die Antworten des Konzerns hier und in den sozialen Medien öffentlich machen. Oder auch die Nichtantworten. Und auch jede weitere nicht erfolgreiche Zustellung wird hier dokumentiert werden.

Ja, ich weiß. Die Fahrer haben es nicht leicht, die Arbeitsbedingungen sind katastrophal und so weiter und so fort. Mein Verständnis hält sich in Grenzen, da mich die Mitarbeiter immer und immer wieder für dumm verkaufen wollen. Es wäre vielleicht größer, wenn ich nicht ständig der Leidtragende der katastrophalen und völlig inakzeptablen Servicequalität wäre. Wenn der Fahrer schon vor der Tür steht, kann er gefälligst auch klingeln. Wenn ich eine Zweitzustellung beauftrage muss diese auch durchgeführt werden oder auf der Webseite stehen “ist eine freiwillige Kulanzleistung, die vermutlich nicht durchgeführt wird”.

Ich habe fertig. Der Ball liegt jetzt im Feld der PR-Abteilung von DHL.

[Update:] Ich war gerade bei der Hauptpost, um meine Sendung abzuholen. Nach der Entgegennahme forderte ich den Abholschein zurück. Das graue Männchen hinter der Theke fragte beim Rüberreichen”Wieso das denn?”

Ich: “Als Beweismittel. Es wurde schon wieder nicht zugestellt, obwohl ich zugegen war.”
Männchen: “Da haben wir nichts mit zu tun, wir sind nur die Postbank!”
Ich: “Warum hole ich das dann hier ab?”
Männchen: “Wir sind hier nur die Postbank!”
Ich: “Sie wissen aber schon, dass da hinter Ihnen auf dem großen, gelben Schild in deutlich lesbaren Lettern ‘Postbank, Post, DHL’ steht?”
Männchen: “Wir sind hier nur die Postbank, wir haben mit dem Rest nichts zu tun. Murmelmurmelmurmel”
Ich: “Ja, mit Abwimmeln kennt man sich bei DHL offensichtlich aus, das habe ich bereits festgestellt. Schönen Tag noch.”

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.

24 Kommentare for “Eine Katastrophe namens DHL”

Usul

sagt:

Kleines Detail am Rande: Wenn eine Abholkarte im Briefkasten ist, heisst das nicht zwingend, dass da ein Paketbote war, der die eingeworfen hat (also das Paket “am Haus” war). Es gibt auch den Fall, dass diese vom Postboten eingeworfen wird, also mit der Briefpost kommt. In welchen Fällen das gemacht wird, weiss ich aber jetzt nicht.

Bandit

sagt:


Es klingelt. Ich gehe sofort zur Tür. Ich öffne diese, und höre gleichzeitig unten das Post-Auto wegfahren. Im Briefkasten finde ich die Abholkarte.
Diese muss ja zwangsläufig ausgefüllt worden sein, bevor der Bote überhaupt erst geklingelt hat. Mehrmalige Beschwerden haben keinerlei Besserung gebracht.

Wir haben wiederholt Amazon benachrichtigt, und merken, das verstärkt mit UPS geliefert wird. Das hilft wirklich etwas.

Ich war selbst im Speditionsgewerbe, und weiß dass UPS-Fahrer gnadenlosen Stress haben. Da braucht kein DHL oder Hermes jammern. Nur hat UPS eine amerikanische Firmenpolitik, und da kann man von den Amerikanern halten was man will, da kommt erst der Kunde und dann lange nichts.

sagt:

Ich habe das Glück auf dem Lande zu wohnen und Pakete kommen immer pünktlich an. Entweder bei den Nachbarn oder auf der Karte im Briefkasten steht, dass das Paket am Wunschort liegt. Den kann man als eine Art “Toter Briefkasten” vereinbaren. Ist in Mehrfamilienhäusern aber wohl eher unpraktisch.
Ansonsten: wieso Mitleid? Wenn den Boten der Job nicht passt, oder sie überlastet, müssen sie sich einen anderen suchen. Ansonsten haben sie ihn vernünftig zu erledigen, wie jeder andere berufstätige Mensch auch. Punkt.

sagt:

Kenne ich.
Hatte ich früher auch, als ich in einem Studentenwohnheim etwas vom Schuss gewohnt habe, wo die Briefkästen im Haus drin waren und man nur mit einer elektronischen Türkarte reinkam – da wurde auch oft nicht mal geklingelt, sondern einfach ein Abholschein an die Tür gepappt und wenn der nicht ab war, bis man aus dem Haus musste und ihn sah… hatte man Glück.
Ich ließ irgendwann nur zu meinen Eltern zustellen und holte es dann halt ab, damit fuhr ich ganz gut.

Dass man das Problem aber auch als Nicht-Student in einem normalen Haus haben kann, ist bestürzend. Schade, dass man bei einer Amazon-Bestellung nicht auch den Zusteller wählen kann.

ShoDana

sagt:

Ja ja, die DHL … mit denen haben wir auch nur Probleme. Bei unserer Privatadresse wird streng betrachtet überhaupt nicht zugestellt, es finden sich ausschließlich Benachrichtigungen im Briefkasten. Inzwischen habe ich den Eindruck, dass der liebe Zusteller von vornherein eine Benachrichtigung ausstellt und die Sendungen erst gar nicht aus dem Auto nimmt. Zeitweise wurden die Sendungen auch vor der Tür oder irgendwo im Haus abgelegt, was auch sehr erheiternd war. Bei meiner Schwiegermutter müssen die Zusteller, egal ob Pakete oder Briefe, über das gesamte Grundstück, da das Haus am anderen Ende steht. Die Post, also alles was von den Herren und Damen der ehemaligen Bundespost gebracht wird, findet sich zum Teil an den interessantesten Stellen. Auf dem Fußboden hinter der Toreinfahrt, im Gebüsch, auf halbem Weg am Tor zur Halle, auf der Treppe oder auch mal einfach zwischen den Zaunlatten, was vor allem bei Regenwetter ein ganz ausgezeichneter Platz ist. Wir müssen die Sendungen inzwischen an eine Ausweichadresse schicken lassen, was sehr nervig ist, da man sie dort abholen muss. Aber immerhin kommen sie an, was bei unserer Adresse nicht der Fall ist. Die Sendungen werden zum Teil auch mit den interessantesten Vermerken zurückgeschickt. Von Empfänger an Adresse unbekannt bis Empfänger verstorben war schon so ziemlich alles dabei. Allerdings gab es nicht nur beim Empfangen von Sendungen Probleme, sondern auch beim Versenden. Ich hatte einige nicht zu kleine Pakete zur Post gebracht und einen Haufen Geld für das Porto ausgegeben. Die Sendungsnummern, die man mir aushändigte, standen in keinem Bezug zu meinem Paketen, als Empfangsadresse war ein Ort angegeben, der nicht mal ansatzweise in der Nähe der tatsächlichen Empfängeradresse lag. Dazu kommt, dass drei Tage später der Zusteller vor unserer Tür stand und mir die Pakete zustellen wollte, die ich ein paar Tage zuvor weggeschickt hatte. Als Antwort auf meine Beschwerde bei der DHL, bekam ich als Entschuldigung einen Link zugeschickt, über den ich mir eine Gratis-Paketmarke ausdrucken können sollte. Die kurioseste Geschichte, die wir in letzter Zeit erlebt haben, war mit einem Lieferanten von Hermes. Irgendwie muss der Gute etwas verwirrt gewesen sein, zumindest hat er die Toreinfahrt nicht gefunden. Er ist also kurzerhand mit dem Paket über den Zaun geklettert, um es zustellen zu können.

Bandit

sagt:


Du kannst den Zusteller wählen, wenn du Amazon eindringlich
darauf aufmerksam machst. Das funktioniert wirklich.
Denn Amazon will dem Kunden dienlich sein, und nicht dem Boten.
Das mag sich sehr extrem anhören,
aber das hat sich DHL zuzuschreiben, nicht der Kunde.

sagt:

@Bandit. Ja, ich weiß. Ich hab Hermes auch schon bei Amazon “rausgevotet”, weil die kontinuierlich noch schlimmer waren als DHL, Hernes darf hier nicht mehr zustellen und bei anderen Online-Anbietern kaufe ich nur noch, wenn sie nicht mit Hermes liefern. Ich habe DHL noch nicht als Zusteller ausgeschlossen, weil ich hin und wieder Computer-Ersatzteile per Express benötige und das geht nur mit DHL. Ich habe gerade erst bei einer Bestellung via Ebay 6 Euro extra gezahlt, damit UPS zustellt.

Lars

sagt:

Hallo, bei mir dauert die Zustellung von Paketen 4-6 Wochen. Das geht seit Januar so. Die Hotline ist eine Katastrophe. Lügen über Lügen. Schriftliche Anfragen werden gar nicht beantwortet. Man muss sich das mal vorstellen. DHL nimmt Aufträge an, die sie gar nicht bedienen können. Für 100 km (A nach B) benötigt DHL teilweise 6 Wochen. Das ist nicht mehr tragbar. Kann man damit zum Verbraucherschutz? Im Grunde unterschlagen die meine erworbenen Artikel. DHL ist in meinen Augen das schlimmste deutsche Unternehmen.

Herzscheisserl

sagt:

Hallo,
erstmal verteile ich Taschentücher, egal zum weinen oder zum tränenreichen Lachen.
DHL : sehe meinen Sendeverlauf an, super das Paket wird zugestellt.
Ich warte, warte und schau wieder den Sendeverlauf an, steht,
…………
dass die Sendung am Di.29.9.15 nicht zugestellt werden konnte,
der Empfänger benachrichtigt wurde und zur Abholung in die
Filiale gebracht wurde.
Es wurde weder bei mir geläutet, noch war eine Benachrichtigung
im Briefkasten und das Beste, die Sendung war am Donnerstag,
den 1.10.2015 nicht bei der Filiale. Diverse Telefonate mit DHL
(sowieso zwecklos) und mit dem Absender brachten mich nicht
zu meinem Paket.
Am 5.10.2015 lag wie durch Geisterhand die Benachrichtigung
in meinem Briefkasten…….das Paket habe ich immer noch nicht!
Hermes : heißt bei uns “Herpes”, nicht zu unrecht……
Pakete lagen zur Aufbewahrung bei Hermes, nach Rück-
sprache mit Absender, bekam ich dann 1 von 3 Paketen
zugestellt. Habe Ware neu bestellt und bei der Lieferung
waren die restlichen Pakete überraschender weise mit dabei,
die Annahme wurde jedoch von mir verweigert. Am nächsten
Tag hat Herpes nicht bei mir geläutet und die ANNAHME
VERWEIGERTEN Pakete bei meinem Schwiegersohn
( wohnt im EG, ich im 2.Stock ) abgegeben.
Ich arbeite seit über 41 Jahren, aber so eine Einstellung, wie es diese
Firmen vorleben, kenn ich gar nicht.
Bei dieser Arbeitsmoral könnte ich es bei DHL und Hermes vermutlich noch in meinem Alter zum Direktor schaffen !!! Werde mich im Rentenalter dann mal bewerben. ………

Wölfchen

sagt:

DHL – die Dilettantische Hilfs-Lieferer liefern ja nur aus, wenn es gar nicht anders geht. Wer sich auf diesen Verein verlässt, ist verlassen. Ich habe Gleiches durchgemacht und erlebe es täglich wieder mit der Ausnahme, dass man mich nun per Email über die Nichtlieferung informiert. Ihr Paket wird Montag, nein Dienstag, nein Mittwoch ausgeliefert. Am Freitag erhalte ich dann die Abholkarte mit dem Hinweis, dass ich das Paket erst Samstag abholen kann. Bei der Post versuche ich mich über diesen Missstand zu beschweren und erhalte folgende Antwort: “Sie habe ja keine Ahnung, wie viel die Leute täglich online bestellen – das muss ja auch irgendwie ausgeliefert werden”. Über soviel Dreistigkeit bin ich erst einmal schockiert und erlaube mir die Frage zu stellen, warum DHL für diesen miserablen Service auch noch Geld verlangt und ob ich als Kunde für die Inkompetenz der DHL-Mitarbeiter vielleicht noch Mitleid haben soll. Der Mann wendet sich kopfschüttelnd ab. Nun, ich weiß nur, dass DHL sein Stammpersonal ausgewechselt hat und das inzwischen jeder bei diesem Verein genommen wird, der einen Führerschein hat. Das sind aber alles Dinge, die mich als Kunden nicht interessieren. Mich fragt auch keiner, wie ich meine Arbeit in 8 Stunden soll.
Ich will nun keine Lanze für Hermes oder DPD brechen, allerdings habe ich mit diesen Zustellern wesentlich bessere Erfahrungen gemacht. Sie sind in der Regel pünktlich und zuverlässig, was man von DHL nicht sagen kann. Leider bieten die meisten Online-Geschäfte keine Alternative zu DHL an, und so entscheide ich mich in letzter Zeit immer häufiger gegen einen Kauf, bei dem nur DHL als Zusteller angeboten wird. Es muss endlich ein Umdenken bei den Anbietern stattfinden, damit die Frustration seitens der Kunden nicht noch mehr wächst. Ich für meinen Teil, werde diesem Unternehmen nicht weiter mein Geld hinterherwerfen. Beim Kauf immer erfragen, ob es einen alternativen Zusteller gibt und diesen dann auch auswählen. Vielleicht ist das die Sprache, die dieses Unternehmen versteht.

sagt:

Hermes ist hier noch schlechter als DHL. Über DPD sprechen wir lieber gar nicht. Die machen ja angeblich auch Samstagsauslieferung. Hat aber noch nie geklappt. Ich finde im Tracking trotz Anwesenheit immer “nicht angetroffen”, eine Abholkarte gab es nicht, sie wurde auch nicht im fünf Minuten Fußweg entfernten Kiosk abgegeben. ich gehe davon aus, dass der Fahrer gar nicht hier war, sonst hätte es ja mindestens für eine Karte reichen müssen. Auf die Frage, warum die Sendung nicht bei einem Nachbarn abgegeben werden könnte, abtworten die “Mitarbeiter” auf Facebook, das ginge nur mit unterschriebener Genehmigung. Da frage ich mich allerdings, warum ich immer wieder mal DPD-Sendungen bei irgendwelchen Leuten in irgendwelchen Häusern im Umkreis suchen muss.

Und GLS? Über die reden wir am Besten GAR nicht.

Beim letzten Mal, als dHL trotz Anwesenheit nicht zugestellt hat (war gerade erst) muss ich mich auch noch auf dem Postamt von der aufgetakelten Tussi anmaulen lassen, als ich mich beschwere. “Wir sind hier nur die Postbank, wir haben mit DHL nichts zu tun!” Auf meine Frage, warum ich dann die Pakete hier abhole und warum hinter ihr an der Wand mit großen, roten Lettern “DHL” steht antortete sie nur noch mit inkohärentem Gefasel.

Die einzigen, die hier halbwegs brauchbar zustellen, sind UPS. Nur leider immer erst am späteren Nachmittag. Und selbst die haben es neulich nicht geschafft, eine Morning-Express-Sendung bis 12:00 zuzustellen. “Weil die Kollegen die Sendung nicht an die richtige Stelle im Wagen gestellt haben”, war die Ausrede. Sicher. Als ob die keine Frachtlisten haben, in denen Express gesondert aufgeführt ist.

Ergo: Alle schlecht. Aber DHL am regelmäßigsten miserabel.

Meine schriftliche Anfrage wurde überigens wieder nur mit Textbausteinen beantwortet, die Zeit kann man sich ebenso komplett sparen, wie ein Anruf bei deren Hotline, wo angeblich alles aufgenommen wird und dann rein nichts passiert. Ich rufe jetzt immer direkt bei Amazon an und gebe eine Zustellerbeschwerde auf.

Itillo

sagt:

Klar der Post ist von 2015… aber immer noch sehr aktuell :)

Bei mir das Selbe, 2013, 2014 alles in Butter… ab Januar 2015 ging nichts mehr. UPS und Hermes klingeln (bin den ganzen Tag Zuhause) … nur DHL nicht, der will nicht (wohne im 3. Stock). Ich lasse mir ca. 100 Pakete liefern… der will nicht bzw. DHL. Nur Paketkarten im Briefkasten.-

Hallo?! Hier ist Berlin, kein Kuhdorf!

Tja, bin dann umgestiegen auf Packstation. Das funktioniert… nur “Heute” nicht, da hat doch der DHL-LIeferjunge 2 Pakete in ein Fach gepressed und somit den Öffnungsmechanismus so blockiert, das die Packstation mitteilt: “Kann das Fach nicht öffnen”.

Habe DHL informiert.. keine Reaktion, habe den Händler informiert “tut uns leid DHL hat gesagt sie müssen anrufen”. Natürlich muss man für den Anruf zahlen :) Achja… DHL ist scheisse, ehrlich, ganz große Scheisse. Ist wie mit PayPal… solange kein Problem auftritt: alles in Butter… aber wehe dem ein Problem naht, dann kannste das Paket in den Wind schreiben, und neu bestellen.

Ach, wenn doch nur alle so wären wie Amazon… doch der Rest tritt dir nur mit langem Anlauf in den Arsch.

Uwe Sedler

sagt:

DHL Paket 357014691545

lag über 10 Tage in Köln ,Auskunft können nichts richtig sagen,bestimmt 10 mal Auskunft angerufen ,immer 10 bis 15 -minuten gewartet, kostet ja auch Geld,man muß sich anhören,das Sie hunderte Elektro Autos kaufen.wo nicht Intrisiert.Biin zu einer Hauptstelle gefahren,die haben in Köln angerufen,(kannten sich)der hat gesagt ich kümmere mich darum,er sagte noch es wird warscheinlich zurück geschickt ?warum,konnte er nicht sagen,Paket ist wirklich bewegt worden,es liegt jetzt in Köngen,wie lang ?paar Km vom Entpfänger.Auskuft kann man vergessen,die sagen immer das selbe.
Wieder zur Hauptstelle gefahren,kann die Haupstelle nicht erwähnen,haben Angst,und geben mir kein Auskunft mehr,richtig abgewiesen,bin nur ein Rentner und gegen so ein Unternehmen irgend wie anzugehen ,bin ich ein kleines Licht,der Empfänger ist auch sauer,rate jeden von Post und DHL ab.
Wann das Paket jetzt weiter befördert wird kann keine sagen?
Uwe Sedler

Wolfgang

sagt:

Habe meinen Wunschtag Freitag angegeben, weil ich da schon 2 weitere Sendungen von DHL als meinen Wunschtag terminiert hatte. Was passiert? DHL versucht am Donnerstag zuzustellen und teilt mir per e-mail mit, daß eine Zustellung am Freitag nicht möglich sei. Man denkt: So besoffen kann man eigentlich gar nicht sein, daß man das nicht auf die Reihe kriegt. Die DHL schafft es!

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Letzter “Spaß” mit DHL:

Sendung rotiert über 12 Stunden in Eindhoven. Wird am Zustelltag dann falsch zugeordnet, kommt aber auf den letzten Drücker doch noch.

Dann stellen sie fest, dass sie von zwei Paketen der Sendung nur eins abgegeben haben.

Zustellung am nächsten Tag wird abgebrochen (wegen Überlastung).

Zustellung am nächsten Tag (Ostersamstag) kann nicht klappen, weil ich da in Urlaub bin.

Ostermontag beantrage ich eine neue Zustellung für Mittwoch. Die wird komplett ignoriert. Danach weiß (bei telefonischer Nachfrage) keiner mehr, wo die Restsendung ist.

Versender findet raus, dass die Sendung nach wie vor in der Post liegt und der Zusteller die da einfach mal nicht eingesammelt hat.

Ich muss eine Stunde meiner wertvollen Zeit opfern, um mir in der Schlange bei der Post die Beine in den Bauch zu stehen – und mich auch noch von übellaunigen Theken-Tussis anmaulen lassen.

Henny Stoepker

sagt:

Hallo liebe Leser,

Habe mich köstlich amusiert mit alle Kommentare.
DHL=Die heitere Lustknaben
Wenn mann sich beherschen kann und nicht böse wird, ist es eigenlich ganz lustig was die machen. Jedes drittes mal besorgen sie einfach ein Tag später als angegeben und immer ist eine Computer oder eine Maschine schuldig. Der arme Besorger weiss das alles. Der wird anscheinend vor seine Abfahrt noch mal was eingeflüstert. 1 Mal haben sie es so weit getrieben das das Paket schon besorgt war als die Ankündigung kam.
Lachen kann mann sicherlich, vor allem wenn mann Farbe bestellt und der Besorger beschmiert mit Farbe vor meine Tür stand oder ein anderes Mal sein Wagen auf eine Stein parkiert hat wo er dann mit ein Traktor wieder abgeholt worden ist. Gewaltige Einsatz finde ich das.
Hermes kann ich mich nicht über beklagen. Die können meist nur 2 Wörte; hier unterzeichnen. Aber die reden kein quatsch.
Na, dann wünsch ich euch alle noch ein schönes Paket.
Ich habe meine Frust schon wieder weggeschrieben.

Vanessa Ulrich

sagt:

Ich habe just gerade eine nette DHL-Geschichte erlebt.
Schickte am Montag Abend ein Paket via Express weg, war auch als Express frankiert, wurde von meiner Kollegin in die Packstation gescannt und gelegt und es kam dann gestern in Berlin an, wurde wie immer in dieser Strasse nicht zugestellt, es lag keine Karte im Briefkasten auf welcher die Abholzeit ermittelt werden konnte. Bei der Sendungsverfolgung wurde gelistet, dass eine Karte hinterlegt wurde, da das Paket nicht zuzustellen war (Empfänger nicht anwesend – same shit different day).
Bei Anruf bei DHL Express wurde dem Empfänger mitgeteilt, dass das Paket gar nicht als Express kommen konnte, weil es nicht als Express aufgegeben wurde (bei einem Preis von 13,90 Euro auch absolut verständlich, dass man das verwechseln kann – das Paket hatte Handygröße!!!!). Ich hatte mich dann auf Recherchetour gemacht und es sollte nachgeforscht werden, was da passiert ist. Bis heute 14:00 Uhr hätten sie anrufen sollen, um 15:00 Uhr habe ich dann nochmals angerufen und eine sehr träge Dame am Telefon gehabt, die hat dann versucht mich mit ein paar Floskeln abzuwimmeln und nach meiner Frage “Wer klärt das Ganze denn jetzt auf?” und ihrer dummen Antwort “Naja wir!” meinte ich nur schlagfertig “Ja dann machen wir das doch jetzt am besten gleich, denn ich hätte das jetzt gern geklärt!” Sie hat mich dann an einen Kollegen weiterverbunden, der eine etwas unverschämtere Art draufhatte und der meinte nur “Ja ein Paket verschickt über die Packstation kann nicht als Express gehen, das ist so. Ich kann ihnen jetzt nicht sagen wo das steht, aber das ist so.” Demnach wollte ich natürlich wissen, wo das für den Verbraucher nachvollziehbar steht und warum in der heutigen Zeit mit Drohnen etc. eine Packstation ein expressfrankiertes Paket überhaupt annehmen kann bzw. den Verbrauche nicht darauf hinweist, dass das nicht geht. Da teilte er mir mit “Das kann ich Ihnen nicht sagen, aber das ist halt so. Geld bekommen Sie sicher nicht erstattet. Das ist ja ein ganz anderes Unternehmen und mich interessiert es nicht, ob Sie mir diese Aussage nun glauben oder nicht.”
Jetzt bin ich schon am scharf nachdenken, wie ich am effektivsten dagegen vorgehen kann. Natürlich ist das denen gerade recht, dass die nun 10,- Euro mehr eingestrichen haben für eine Leistung die nicht erbracht wurde.
Das war nun wirklich die Dreistigkeit in Höchstform.

sagt:

Und jetzt drei Jahre später – immer noch das gleiche Spiel nur noch ausgeprägter!!! Jetzt werden bei DHL ja nur noch Merkels Söhne zu ABM eingestellt und alles von oben herab legitimiert …. Hier mein Fall:
gestern 21. Juni 2018 sollte mir über DHL ein Paket zugestellt werden – 228050015283. Ich war den ganzen Tag an der Lieferadresse. Um 18:17 erhielt ich über die Sendeverfolgung die Mitteilung: … konnte nicht zugestellt werden. Um 19:00 wurde mitgeteilt in der Filiale Max-Liebermann-Str. 1 80937 München gebracht. Bei Kontrolle im Briefkasten festgestellt das keine Mitteilung eingeworfen wurde. 19:15 Uhr in der Filiale vorgesprochen – ein nicht der Deutschen Sprache mächtiger Mitarbeiter gab zu verstehen: Heute nix Paket – kommst du morgen. Heute um 9:30 wieder in der Filiale vorgesprochen – wieder ein kaum der deutschen Sprache mächtiger gab zu verstehen – keine Zettel kein Paket … Ich habe mich eigenständig bei den vorliegenden Paketen kundig gemacht – alle kontrolliert – kein Paket! 10:00 Uhr im Kundenservice angerufen – ein äußerst unfreundliche Person gab mir zu verstehen, dass das Paket in der Filiale liegen muss – ich soll das besser nachschauen ….

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Ich kann allerdings nicht nachvollziehen, was Merkel mit DHL zu tun haben soll …

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