Eine Katastrophe namens DHL

Katastrophe DHL

Mal ein The­ma, das abso­lut nichts mit Phan­tastik zu tun hat, mich aber an den Rand des Wahnsinns treibt, weswe­gen ich es hier öffentlich mache. Ich bestelle aus den ver­schieden­sten Grün­den rel­a­tiv viel online. Weil es ein­fach ist. Weil es gün­stig ist. Weil ich mich nicht mit inkom­pe­ten­ten soge­nan­nten Fachverkäufern herum­schla­gen muss. Weil ich Waren zurück­geben kann und ins­beson­dere bei Ama­zon die Gewährleis­tungsab­wick­lung vor­bildlich ist.

Dum­mer­weise muss das Zeug jedoch irgend­wie zugestellt wer­den. Das machen ver­schiedene Paket­di­en­ste mit unter­schiedlichen Stufen von Nicht-Qual­ität. Aus­nehmen möchte ich vorneweg UPS, bei denen funk­tion­iert die Zustel­lung seit einiger Zeit immer prob­lem­los, da stellt auch immer der­selbe Fahrer zu. Und dann sind da die anderen. Am unteren Ende der Skala kom­men Her­mes und DPD, da erlebt man Dinge mit den Fahrern, die glaubt man ein­fach nicht. Mit denen bekomme ich es aber glück­licher­weise nicht zu oft zu tun.

Und dann ist da DHL. Bei denen hat das eine Zeit mal ganz brauch­bar funk­tion­iert, aber seit Monat­en geht nichts mehr. Ich bin Freiberu­fler und sitze den ganzen Tag im Büro, bin also zu den üblichen Zustel­lzeit­en so gut wie immer zuge­gen. Auf allen meinen Sendun­gen ist eine Nach­barin (gle­ichzeit­ig meine Lebens­ge­fährtin) als alter­na­tive Abgabe­möglichkeit angegeben. Dieselbe Infor­ma­tion ste­ht auf den Briefkas­ten. Und trotz­dem finde ich immer und immer wieder Abholka­rten im Briefkas­ten, obwohl ich zu Hause war. Offen­sichtlich weil die Zusteller mein­er Mei­n­ung nach keinen Bock auf dritte Etage haben, anders kann ich mir das kaum erk­lären.

Oder die andere abstruse Geschichte neulich. Am Tag der Zustel­lung (Don­ner­stag) wird diese abends abge­brochen. Ver­mut­lich weil der Fahrer über­lastet war, sagte der Mann an der Hot­line. Am näch­sten Tag musste ich tat­säch­lich um 12:00 Uhr aus dem Haus, bis zu diesem Zeit­punkt war natür­lich nicht zugestellt. Also fand ich Son­ntags bei der Rück­kehr mal wieder eine Abholka­rte (auf der stand: »kann Sam­stags ab 15:00 Uhr bei der Post abge­holt wer­den« und kurz darunter: »Sam­stags bis 13:00 Uhr geöffnet«). Da ich als Freiberu­fler keine Zeit habe, mich ständig wegen der Inkom­pe­tenz oder dem Arbeit­sun­willen der DHL-Zusteller zu irgendwelchen Post­fil­ialen zu begeben (so etwas kostet mich bares Geld, denn in der Zeit kann ich nicht arbeit­en), beantragte ich Mon­tags eine Neuzustel­lung für Mittwochs. Auf die ich bis zum späten Nach­mit­tag verge­blich wartete. Auf meinen Anruf beim Ser­vice hin sagte mir die erste Dame »bleiben Sie zu Hause, die Sendung kommt heute bes­timmt bis 19:00 Uhr«. Ich kon­nte aber im Track­ing sehen, dass die gar nicht abge­holt wor­den war. Die Dame brach das Gespräch völ­lig über­fordert ab und legte ein­fach auf. Beim zweit­en Anruf sagte mir ein ander­er Mitar­beit­er das, was ich bere­its wusste: »ist nicht abge­holt wor­den, wird auch nicht zugestellt«. Auf meine Frage, warum ich dann eine Zweitzustel­lung beantragt hat­te, wenn eh nicht geliefert wird, sagte er: »Die Zweitzustel­lung ist eine Kulan­zleis­tung, die wird nur durchge­führt, wenn der Fahrer Zeit hat«.

Auf deutsch: Man kann sich die Beauf­tra­gung ein­er Zweitzustel­lung auch ein­fach sparen, bei mir wur­den zwei solche erneuten Zustel­lung­wün­sche ein­fach nicht durchge­führt – also renne ich am Besten gle­ich zur Post. Obwohl ich anderes zu tun habe.

Ich weiß nicht, wie viele Beschw­er­den DHL in den let­zten Monat­en und Jahren von mir bekom­men hat, es müssen haufen­weise sein. Jedes einzelne Mal wird mir vorgel­o­gen zuge­sagt, dass man die zuständi­ge Zustell­ba­sis informiert und jet­zt alles bess­er wird. Immer, immer und immer wieder. Nichts passiert, kein­er­lei Rück­mel­dun­gen, nichts; im Gegen­teil, die Ser­vice­qual­ität wird sog­ar immer schlechter. Wen­det man sich an eine angegebene vorge­set­zte Beschw­erdestelle erhält man nichtssagende, aus Textbausteinen zusam­mengek­lick­te Briefe, in denen man sich phrasen­re­ich entschuldigt (kann ich mir nichts für kaufen) und mantraar­tig beteuert, dass jet­zt alles bess­er wird. Ich wieder­hole mich: Nichts wird bess­er. Es wird immer schlim­mer.

Wen­det man sich auf Face­book an DHL Paket wer­den immer diesel­ben Dinge vorge­betet: »nutzen Sie unsere Chat-App« (nein, das werde ich ganz sich­er nicht tun, denn die will unver­schämt viele Infor­ma­tio­nen über mich und meine Fre­unde abgreifen) oder »schreiben Sie uns eine Email« (habe ich ver­sucht. Mehrfach. Nie irgen­deine Art von Antwort erhal­ten – dem­nach auch pure Abwimm­lung). Vol­lkom­men sinn­los, es auf diesem Weg zu ver­suchen, der Ser­vice auf Face­book hat reine Ali­b­i­funk­tion, geholfen wird einem dort nach meinen Erfahrun­gen nicht.

Man lässt mich als Kun­den mas­siv vor eine Wand laufen und nimmt mich nicht im ger­ing­sten ernst. Ich werde mit Phrasen und hohlen Beteuerun­gen abge­speist und anson­sten kommt man seinem Zustel­lauf­trag immer wieder nicht nach. DHL hat das Geld ja bere­its in der Tasche, da inter­essiert der Kunde natür­lich nicht die Bohne.

Ach ja – Wer ähn­liche Prob­leme hat: Falls man bei Ama­zon bestellt hat, immer sofort dort anrufen und solche Fälle melden. Das ist viel effek­tiv­er, als sich bei DHL zu beschw­eren. Ich kann nur davon aus­ge­hen, dass Ama­zon in solchen Fällen DHL die Zahlung ver­weigert, zumin­d­est wurde mir das mal unter der Hand kom­mu­niziert.

Ich habe die Fax­en dicke und mache das jet­zt hier öffentlich, werde diesen Artikel auch der DHL-Abteilung für Presse und Öffentlichkeit­sar­beit zur Ver­fü­gung stellen und die Antworten des Konz­erns hier und in den sozialen Medi­en öffentlich machen. Oder auch die Nich­tant­worten. Und auch jede weit­ere nicht erfol­gre­iche Zustel­lung wird hier doku­men­tiert wer­den.

Ja, ich weiß. Die Fahrer haben es nicht leicht, die Arbeits­be­din­gun­gen sind katas­trophal und so weit­er und so fort. Mein Ver­ständ­nis hält sich in Gren­zen, da mich die Mitar­beit­er immer und immer wieder für dumm verkaufen wollen. Es wäre vielle­icht größer, wenn ich nicht ständig der Lei­d­tra­gende der katas­trophalen und völ­lig inakzept­ablen Ser­vice­qual­ität wäre. Wenn der Fahrer schon vor der Tür ste­ht, kann er gefäl­ligst auch klin­geln. Wenn ich eine Zweitzustel­lung beauf­trage muss diese auch durchge­führt wer­den oder auf der Web­seite ste­hen »ist eine frei­willige Kulan­zleis­tung, die ver­mut­lich nicht durchge­führt wird«.

Ich habe fer­tig. Der Ball liegt jet­zt im Feld der PR-Abteilung von DHL.

[Update:] Ich war ger­ade bei der Haupt­post, um meine Sendung abzu­holen. Nach der Ent­ge­gen­nahme forderte ich den Abholschein zurück. Das graue Män­nchen hin­ter der Theke fragte beim Rüberreichen»Wieso das denn?«

Ich: »Als Beweis­mit­tel. Es wurde schon wieder nicht zugestellt, obwohl ich zuge­gen war.«
Män­nchen: »Da haben wir nichts mit zu tun, wir sind nur die Post­bank!«
Ich: »Warum hole ich das dann hier ab?«
Män­nchen: »Wir sind hier nur die Post­bank!«
Ich: »Sie wis­sen aber schon, dass da hin­ter Ihnen auf dem großen, gel­ben Schild in deut­lich les­baren Let­tern ›Post­bank, Post, DHL‹ ste­ht?«
Män­nchen: »Wir sind hier nur die Post­bank, wir haben mit dem Rest nichts zu tun. Murmel­murmel­murmel«
Ich: »Ja, mit Abwim­meln ken­nt man sich bei DHL offen­sichtlich aus, das habe ich bere­its fest­gestellt. Schö­nen Tag noch.«

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

25 Kommentare for “Eine Katastrophe namens DHL”

Usul

sagt:

Kleines Detail am Rande: Wenn eine Abholka­rte im Briefkas­ten ist, heisst das nicht zwin­gend, dass da ein Paket­bote war, der die einge­wor­fen hat (also das Paket »am Haus« war). Es gibt auch den Fall, dass diese vom Post­boten einge­wor­fen wird, also mit der Brief­post kommt. In welchen Fällen das gemacht wird, weiss ich aber jet­zt nicht.

Bandit

sagt:

-
Es klin­gelt. Ich gehe sofort zur Tür. Ich öffne diese, und höre gle­ichzeit­ig unten das Post-Auto weg­fahren. Im Briefkas­ten finde ich die Abholka­rte.
Diese muss ja zwangsläu­fig aus­ge­füllt wor­den sein, bevor der Bote über­haupt erst gek­lin­gelt hat. Mehrma­lige Beschw­er­den haben kein­er­lei Besserung gebracht.

Wir haben wieder­holt Ama­zon benachrichtigt, und merken, das ver­stärkt mit UPS geliefert wird. Das hil­ft wirk­lich etwas.

Ich war selb­st im Spedi­tion­s­gewerbe, und weiß dass UPS-Fahrer gnaden­losen Stress haben. Da braucht kein DHL oder Her­mes jam­mern. Nur hat UPS eine amerikanis­che Fir­men­poli­tik, und da kann man von den Amerikan­ern hal­ten was man will, da kommt erst der Kunde und dann lange nichts.

sagt:

Ich habe das Glück auf dem Lande zu wohnen und Pakete kom­men immer pünk­tlich an. Entwed­er bei den Nach­barn oder auf der Karte im Briefkas­ten ste­ht, dass das Paket am Wun­schort liegt. Den kann man als eine Art »Tot­er Briefkas­ten« vere­in­baren. Ist in Mehrfam­i­lien­häusern aber wohl eher unprak­tisch.
Anson­sten: wieso Mitleid? Wenn den Boten der Job nicht passt, oder sie über­lastet, müssen sie sich einen anderen suchen. Anson­sten haben sie ihn vernün­ftig zu erledi­gen, wie jed­er andere beruf­stätige Men­sch auch. Punkt.

sagt:

Kenne ich.
Hat­te ich früher auch, als ich in einem Stu­den­ten­wohn­heim etwas vom Schuss gewohnt habe, wo die Briefkästen im Haus drin waren und man nur mit ein­er elek­tro­n­is­chen Türkarte reinkam – da wurde auch oft nicht mal gek­lin­gelt, son­dern ein­fach ein Abholschein an die Tür gepappt und wenn der nicht ab war, bis man aus dem Haus musste und ihn sah… hat­te man Glück.
Ich ließ irgend­wann nur zu meinen Eltern zustellen und holte es dann halt ab, damit fuhr ich ganz gut.

Dass man das Prob­lem aber auch als Nicht-Stu­dent in einem nor­malen Haus haben kann, ist bestürzend. Schade, dass man bei ein­er Ama­zon-Bestel­lung nicht auch den Zusteller wählen kann.

ShoDana

sagt:

Ja ja, die DHL … mit denen haben wir auch nur Prob­leme. Bei unser­er Pri­vatadresse wird streng betra­chtet über­haupt nicht zugestellt, es find­en sich auss­chließlich Benachrich­ti­gun­gen im Briefkas­ten. Inzwis­chen habe ich den Ein­druck, dass der liebe Zusteller von vorn­here­in eine Benachrich­ti­gung ausstellt und die Sendun­gen erst gar nicht aus dem Auto nimmt. Zeitweise wur­den die Sendun­gen auch vor der Tür oder irgend­wo im Haus abgelegt, was auch sehr erheit­ernd war. Bei mein­er Schwiegermut­ter müssen die Zusteller, egal ob Pakete oder Briefe, über das gesamte Grund­stück, da das Haus am anderen Ende ste­ht. Die Post, also alles was von den Her­ren und Damen der ehe­ma­li­gen Bun­de­spost gebracht wird, find­et sich zum Teil an den inter­es­san­testen Stellen. Auf dem Fuß­bo­den hin­ter der Tor­e­in­fahrt, im Gebüsch, auf halbem Weg am Tor zur Halle, auf der Treppe oder auch mal ein­fach zwis­chen den Zaun­lat­ten, was vor allem bei Regen­wet­ter ein ganz aus­geze­ich­neter Platz ist. Wir müssen die Sendun­gen inzwis­chen an eine Auswe­ichadresse schick­en lassen, was sehr nervig ist, da man sie dort abholen muss. Aber immer­hin kom­men sie an, was bei unser­er Adresse nicht der Fall ist. Die Sendun­gen wer­den zum Teil auch mit den inter­es­san­testen Ver­merken zurück­geschickt. Von Empfänger an Adresse unbekan­nt bis Empfänger ver­stor­ben war schon so ziem­lich alles dabei. Allerd­ings gab es nicht nur beim Emp­fan­gen von Sendun­gen Prob­leme, son­dern auch beim Versenden. Ich hat­te einige nicht zu kleine Pakete zur Post gebracht und einen Haufen Geld für das Por­to aus­gegeben. Die Sendungsnum­mern, die man mir aushändigte, standen in keinem Bezug zu meinem Paketen, als Emp­fangsadresse war ein Ort angegeben, der nicht mal ansatzweise in der Nähe der tat­säch­lichen Empfänger­adresse lag. Dazu kommt, dass drei Tage später der Zusteller vor unser­er Tür stand und mir die Pakete zustellen wollte, die ich ein paar Tage zuvor weggeschickt hat­te. Als Antwort auf meine Beschw­erde bei der DHL, bekam ich als Entschuldigung einen Link zugeschickt, über den ich mir eine Gratis-Paket­marke aus­druck­en kön­nen sollte. Die kurios­es­te Geschichte, die wir in let­zter Zeit erlebt haben, war mit einem Liefer­an­ten von Her­mes. Irgend­wie muss der Gute etwas ver­wirrt gewe­sen sein, zumin­d­est hat er die Tor­e­in­fahrt nicht gefun­den. Er ist also kurz­er­hand mit dem Paket über den Zaun gek­let­tert, um es zustellen zu kön­nen.

Bandit

sagt:

-
Du kannst den Zusteller wählen, wenn du Ama­zon ein­dringlich
darauf aufmerk­sam machst. Das funk­tion­iert wirk­lich.
Denn Ama­zon will dem Kun­den dien­lich sein, und nicht dem Boten.
Das mag sich sehr extrem anhören,
aber das hat sich DHL zuzuschreiben, nicht der Kunde.

sagt:

@Bandit. Ja, ich weiß. Ich hab Her­mes auch schon bei Ama­zon »raus­gevotet«, weil die kon­tinuier­lich noch schlim­mer waren als DHL, Hernes darf hier nicht mehr zustellen und bei anderen Online-Anbi­etern kaufe ich nur noch, wenn sie nicht mit Her­mes liefern. Ich habe DHL noch nicht als Zusteller aus­geschlossen, weil ich hin und wieder Com­put­er-Ersatzteile per Express benötige und das geht nur mit DHL. Ich habe ger­ade erst bei ein­er Bestel­lung via Ebay 6 Euro extra gezahlt, damit UPS zustellt.

Lars

sagt:

Hal­lo, bei mir dauert die Zustel­lung von Paketen 4–6 Wochen. Das geht seit Jan­u­ar so. Die Hot­line ist eine Katas­tro­phe. Lügen über Lügen. Schriftliche Anfra­gen wer­den gar nicht beant­wortet. Man muss sich das mal vorstellen. DHL nimmt Aufträge an, die sie gar nicht bedi­enen kön­nen. Für 100 km (A nach B) benötigt DHL teil­weise 6 Wochen. Das ist nicht mehr trag­bar. Kann man damit zum Ver­brauch­er­schutz? Im Grunde unter­schla­gen die meine erwor­be­nen Artikel. DHL ist in meinen Augen das schlimm­ste deutsche Unternehmen.

Herzscheisserl

sagt:

Hal­lo,
erst­mal verteile ich Taschen­tüch­er, egal zum weinen oder zum trä­nen­re­ichen Lachen.
DHL : sehe meinen Sende­v­er­lauf an, super das Paket wird zugestellt.
Ich warte, warte und schau wieder den Sende­v­er­lauf an, ste­ht,
.….….…
dass die Sendung am Di.29.9.15 nicht zugestellt wer­den kon­nte,
der Empfänger benachrichtigt wurde und zur Abhol­ung in die
Fil­iale gebracht wurde.
Es wurde wed­er bei mir geläutet, noch war eine Benachrich­ti­gung
im Briefkas­ten und das Beste, die Sendung war am Don­ner­stag,
den 1.10.2015 nicht bei der Fil­iale. Diverse Tele­fonate mit DHL
(sowieso zweck­los) und mit dem Absender bracht­en mich nicht
zu meinem Paket.
Am 5.10.2015 lag wie durch Geis­ter­hand die Benachrich­ti­gung
in meinem Briefkasten.……das Paket habe ich immer noch nicht!
Her­mes : heißt bei uns »Her­pes«, nicht zu unrecht.…..
Pakete lagen zur Auf­be­wahrung bei Her­mes, nach Rück-
sprache mit Absender, bekam ich dann 1 von 3 Paketen
zugestellt. Habe Ware neu bestellt und bei der Liefer­ung
waren die restlichen Pakete über­raschen­der weise mit dabei,
die Annahme wurde jedoch von mir ver­weigert. Am näch­sten
Tag hat Her­pes nicht bei mir geläutet und die ANNAHME
VERWEIGERTEN Pakete bei meinem Schwiegersohn
( wohnt im EG, ich im 2.Stock ) abgegeben.
Ich arbeite seit über 41 Jahren, aber so eine Ein­stel­lung, wie es diese
Fir­men vor­leben, kenn ich gar nicht.
Bei dieser Arbeitsmoral kön­nte ich es bei DHL und Her­mes ver­mut­lich noch in meinem Alter zum Direk­tor schaf­fen !!! Werde mich im Rentenal­ter dann mal bewer­ben. .….….

Wölfchen

sagt:

DHL – die Dilet­tan­tis­che Hil­fs-Lief­er­er liefern ja nur aus, wenn es gar nicht anders geht. Wer sich auf diesen Vere­in ver­lässt, ist ver­lassen. Ich habe Gle­ich­es durchgemacht und erlebe es täglich wieder mit der Aus­nahme, dass man mich nun per Email über die Nichtliefer­ung informiert. Ihr Paket wird Mon­tag, nein Dien­stag, nein Mittwoch aus­geliefert. Am Fre­itag erhalte ich dann die Abholka­rte mit dem Hin­weis, dass ich das Paket erst Sam­stag abholen kann. Bei der Post ver­suche ich mich über diesen Miss­stand zu beschw­eren und erhalte fol­gende Antwort: »Sie habe ja keine Ahnung, wie viel die Leute täglich online bestellen – das muss ja auch irgend­wie aus­geliefert wer­den«. Über soviel Dreistigkeit bin ich erst ein­mal schock­iert und erlaube mir die Frage zu stellen, warum DHL für diesen mis­er­ablen Ser­vice auch noch Geld ver­langt und ob ich als Kunde für die Inkom­pe­tenz der DHL-Mitar­beit­er vielle­icht noch Mitleid haben soll. Der Mann wen­det sich kopf­schüt­tel­nd ab. Nun, ich weiß nur, dass DHL sein Stamm­per­son­al aus­gewech­selt hat und das inzwis­chen jed­er bei diesem Vere­in genom­men wird, der einen Führerschein hat. Das sind aber alles Dinge, die mich als Kun­den nicht inter­essieren. Mich fragt auch kein­er, wie ich meine Arbeit in 8 Stun­den soll.
Ich will nun keine Lanze für Her­mes oder DPD brechen, allerd­ings habe ich mit diesen Zustellern wesentlich bessere Erfahrun­gen gemacht. Sie sind in der Regel pünk­tlich und zuver­läs­sig, was man von DHL nicht sagen kann. Lei­der bieten die meis­ten Online-Geschäfte keine Alter­na­tive zu DHL an, und so entschei­de ich mich in let­zter Zeit immer häu­figer gegen einen Kauf, bei dem nur DHL als Zusteller ange­boten wird. Es muss endlich ein Umdenken bei den Anbi­etern stat­tfind­en, damit die Frus­tra­tion seit­ens der Kun­den nicht noch mehr wächst. Ich für meinen Teil, werde diesem Unternehmen nicht weit­er mein Geld hin­ter­her­w­er­fen. Beim Kauf immer erfra­gen, ob es einen alter­na­tiv­en Zusteller gibt und diesen dann auch auswählen. Vielle­icht ist das die Sprache, die dieses Unternehmen ver­ste­ht.

sagt:

Her­mes ist hier noch schlechter als DHL. Über DPD sprechen wir lieber gar nicht. Die machen ja ange­blich auch Sam­stagsaus­liefer­ung. Hat aber noch nie geklappt. Ich finde im Track­ing trotz Anwe­sen­heit immer »nicht angetrof­fen«, eine Abholka­rte gab es nicht, sie wurde auch nicht im fünf Minuten Fußweg ent­fer­n­ten Kiosk abgegeben. ich gehe davon aus, dass der Fahrer gar nicht hier war, son­st hätte es ja min­destens für eine Karte reichen müssen. Auf die Frage, warum die Sendung nicht bei einem Nach­barn abgegeben wer­den kön­nte, abt­worten die »Mitar­beit­er« auf Face­book, das gin­ge nur mit unter­schrieben­er Genehmi­gung. Da frage ich mich allerd­ings, warum ich immer wieder mal DPD-Sendun­gen bei irgendwelchen Leuten in irgendwelchen Häusern im Umkreis suchen muss.

Und GLS? Über die reden wir am Besten GAR nicht.

Beim let­zten Mal, als dHL trotz Anwe­sen­heit nicht zugestellt hat (war ger­ade erst) muss ich mich auch noch auf dem Post­amt von der aufge­takel­ten Tus­si anmaulen lassen, als ich mich beschwere. »Wir sind hier nur die Post­bank, wir haben mit DHL nichts zu tun!« Auf meine Frage, warum ich dann die Pakete hier abhole und warum hin­ter ihr an der Wand mit großen, roten Let­tern »DHL« ste­ht antortete sie nur noch mit inko­härentem Gefasel.

Die einzi­gen, die hier halb­wegs brauch­bar zustellen, sind UPS. Nur lei­der immer erst am späteren Nach­mit­tag. Und selb­st die haben es neulich nicht geschafft, eine Morn­ing-Express-Sendung bis 12:00 zuzustellen. »Weil die Kol­le­gen die Sendung nicht an die richtige Stelle im Wagen gestellt haben«, war die Ausrede. Sich­er. Als ob die keine Frachtlis­ten haben, in denen Express geson­dert aufge­führt ist.

Ergo: Alle schlecht. Aber DHL am regelmäßig­sten mis­er­abel.

Meine schriftliche Anfrage wurde überi­gens wieder nur mit Textbausteinen beant­wortet, die Zeit kann man sich eben­so kom­plett sparen, wie ein Anruf bei deren Hot­line, wo ange­blich alles aufgenom­men wird und dann rein nichts passiert. Ich rufe jet­zt immer direkt bei Ama­zon an und gebe eine Zustellerbeschw­erde auf.

Itillo

sagt:

Klar der Post ist von 2015… aber immer noch sehr aktuell :)

Bei mir das Selbe, 2013, 2014 alles in But­ter… ab Jan­u­ar 2015 ging nichts mehr. UPS und Her­mes klin­geln (bin den ganzen Tag Zuhause) … nur DHL nicht, der will nicht (wohne im 3. Stock). Ich lasse mir ca. 100 Pakete liefern… der will nicht bzw. DHL. Nur Paketkarten im Briefkas­ten.-

Hal­lo?! Hier ist Berlin, kein Kuh­dorf!

Tja, bin dann umgestiegen auf Pack­sta­tion. Das funk­tion­iert… nur »Heute« nicht, da hat doch der DHL-LIefer­junge 2 Pakete in ein Fach gepressed und somit den Öff­nungsmech­a­nis­mus so block­iert, das die Pack­sta­tion mit­teilt: »Kann das Fach nicht öff­nen«.

Habe DHL informiert.. keine Reak­tion, habe den Händler informiert »tut uns leid DHL hat gesagt sie müssen anrufen«. Natür­lich muss man für den Anruf zahlen :) Ach­ja… DHL ist scheisse, ehrlich, ganz große Scheisse. Ist wie mit Pay­Pal… solange kein Prob­lem auftritt: alles in But­ter… aber wehe dem ein Prob­lem naht, dann kannste das Paket in den Wind schreiben, und neu bestellen.

Ach, wenn doch nur alle so wären wie Ama­zon… doch der Rest tritt dir nur mit langem Anlauf in den Arsch.

Uwe Sedler

sagt:

DHL Paket 357014691545

lag über 10 Tage in Köln ‚Auskun­ft kön­nen nichts richtig sagen,bestimmt 10 mal Auskun­ft angerufen ‚immer 10 bis 15 -minuten gewartet, kostet ja auch Geld,man muß sich anhören,das Sie hun­derte Elek­tro Autos kaufen.wo nicht Intrisiert.Biin zu ein­er Haupt­stelle gefahren,die haben in Köln angerufen,(kannten sich)der hat gesagt ich küm­mere mich darum,er sagte noch es wird warschein­lich zurück geschickt ?warum,konnte er nicht sagen,Paket ist wirk­lich bewegt worden,es liegt jet­zt in Köngen,wie lang ?paar Km vom Entpfänger.Auskuft kann man vergessen,die sagen immer das selbe.
Wieder zur Haupt­stelle gefahren,kann die Haup­stelle nicht erwähnen,haben Angst,und geben mir kein Auskun­ft mehr,richtig abgewiesen,bin nur ein Rent­ner und gegen so ein Unternehmen irgend wie anzuge­hen ‚bin ich ein kleines Licht,der Empfänger ist auch sauer,rate jeden von Post und DHL ab.
Wann das Paket jet­zt weit­er befördert wird kann keine sagen?
Uwe Sedler

Wolfgang

sagt:

Habe meinen Wun­schtag Fre­itag angegeben, weil ich da schon 2 weit­ere Sendun­gen von DHL als meinen Wun­schtag ter­miniert hat­te. Was passiert? DHL ver­sucht am Don­ner­stag zuzustellen und teilt mir per e-mail mit, daß eine Zustel­lung am Fre­itag nicht möglich sei. Man denkt: So besof­fen kann man eigentlich gar nicht sein, daß man das nicht auf die Rei­he kriegt. Die DHL schafft es!

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Let­zter »Spaß« mit DHL:

Sendung rotiert über 12 Stun­den in Eind­hoven. Wird am Zustell­t­ag dann falsch zuge­ord­net, kommt aber auf den let­zten Drück­er doch noch.

Dann stellen sie fest, dass sie von zwei Paketen der Sendung nur eins abgegeben haben.

Zustel­lung am näch­sten Tag wird abge­brochen (wegen Über­las­tung).

Zustel­lung am näch­sten Tag (Oster­sam­stag) kann nicht klap­pen, weil ich da in Urlaub bin.

Oster­mon­tag beantrage ich eine neue Zustel­lung für Mittwoch. Die wird kom­plett ignori­ert. Danach weiß (bei tele­fonis­ch­er Nach­frage) kein­er mehr, wo die Rest­sendung ist.

Versender find­et raus, dass die Sendung nach wie vor in der Post liegt und der Zusteller die da ein­fach mal nicht einge­sam­melt hat.

Ich muss eine Stunde mein­er wertvollen Zeit opfern, um mir in der Schlange bei der Post die Beine in den Bauch zu ste­hen – und mich auch noch von übel­lau­ni­gen Theken-Tus­sis anmaulen lassen.

Henny Stoepker

sagt:

Hal­lo liebe Leser,

Habe mich köstlich amusiert mit alle Kom­mentare.
DHL=Die heit­ere Lustkn­aben
Wenn mann sich beherschen kann und nicht böse wird, ist es eigen­lich ganz lustig was die machen. Jedes drittes mal besor­gen sie ein­fach ein Tag später als angegeben und immer ist eine Com­put­er oder eine Mas­chine schuldig. Der arme Besorg­er weiss das alles. Der wird anscheinend vor seine Abfahrt noch mal was einge­flüstert. 1 Mal haben sie es so weit getrieben das das Paket schon besorgt war als die Ankündi­gung kam.
Lachen kann mann sicher­lich, vor allem wenn mann Farbe bestellt und der Besorg­er beschmiert mit Farbe vor meine Tür stand oder ein anderes Mal sein Wagen auf eine Stein parkiert hat wo er dann mit ein Trak­tor wieder abge­holt wor­den ist. Gewaltige Ein­satz finde ich das.
Her­mes kann ich mich nicht über bekla­gen. Die kön­nen meist nur 2 Wörte; hier unterze­ich­nen. Aber die reden kein quatsch.
Na, dann wün­sch ich euch alle noch ein schönes Paket.
Ich habe meine Frust schon wieder weggeschrieben.

Vanessa Ulrich

sagt:

Ich habe just ger­ade eine nette DHL-Geschichte erlebt.
Schick­te am Mon­tag Abend ein Paket via Express weg, war auch als Express frankiert, wurde von mein­er Kol­le­gin in die Pack­sta­tion ges­can­nt und gelegt und es kam dann gestern in Berlin an, wurde wie immer in dieser Strasse nicht zugestellt, es lag keine Karte im Briefkas­ten auf welch­er die Abholzeit ermit­telt wer­den kon­nte. Bei der Sendungsver­fol­gung wurde gelis­tet, dass eine Karte hin­ter­legt wurde, da das Paket nicht zuzustellen war (Empfänger nicht anwe­send – same shit dif­fer­ent day).
Bei Anruf bei DHL Express wurde dem Empfänger mit­geteilt, dass das Paket gar nicht als Express kom­men kon­nte, weil es nicht als Express aufgegeben wurde (bei einem Preis von 13,90 Euro auch abso­lut ver­ständlich, dass man das ver­wech­seln kann – das Paket hat­te Handy­größe!!!!). Ich hat­te mich dann auf Recherche­tour gemacht und es sollte nachge­forscht wer­den, was da passiert ist. Bis heute 14:00 Uhr hät­ten sie anrufen sollen, um 15:00 Uhr habe ich dann nochmals angerufen und eine sehr träge Dame am Tele­fon gehabt, die hat dann ver­sucht mich mit ein paar Floskeln abzuwim­meln und nach mein­er Frage »Wer klärt das Ganze denn jet­zt auf?« und ihrer dum­men Antwort »Naja wir!« meinte ich nur schlagfer­tig »Ja dann machen wir das doch jet­zt am besten gle­ich, denn ich hätte das jet­zt gern gek­lärt!« Sie hat mich dann an einen Kol­le­gen weit­er­ver­bun­den, der eine etwas unver­schämtere Art draufhat­te und der meinte nur »Ja ein Paket ver­schickt über die Pack­sta­tion kann nicht als Express gehen, das ist so. Ich kann ihnen jet­zt nicht sagen wo das ste­ht, aber das ist so.« Dem­nach wollte ich natür­lich wis­sen, wo das für den Ver­brauch­er nachvol­lziehbar ste­ht und warum in der heuti­gen Zeit mit Drohnen etc. eine Pack­sta­tion ein express­frankiertes Paket über­haupt annehmen kann bzw. den Ver­brauche nicht darauf hin­weist, dass das nicht geht. Da teilte er mir mit »Das kann ich Ihnen nicht sagen, aber das ist halt so. Geld bekom­men Sie sich­er nicht erstat­tet. Das ist ja ein ganz anderes Unternehmen und mich inter­essiert es nicht, ob Sie mir diese Aus­sage nun glauben oder nicht.«
Jet­zt bin ich schon am scharf nach­denken, wie ich am effek­tivsten dage­gen vorge­hen kann. Natür­lich ist das denen ger­ade recht, dass die nun 10,- Euro mehr eingestrichen haben für eine Leis­tung die nicht erbracht wurde.
Das war nun wirk­lich die Dreistigkeit in Höch­st­form.

sagt:

Und jet­zt drei Jahre später – immer noch das gle­iche Spiel nur noch aus­geprägter!!! Jet­zt wer­den bei DHL ja nur noch Merkels Söhne zu ABM eingestellt und alles von oben herab legit­imiert .… Hier mein Fall:
gestern 21. Juni 2018 sollte mir über DHL ein Paket zugestellt wer­den – 228050015283. Ich war den ganzen Tag an der Liefer­adresse. Um 18:17 erhielt ich über die Sende­v­er­fol­gung die Mit­teilung: … kon­nte nicht zugestellt wer­den. Um 19:00 wurde mit­geteilt in der Fil­iale Max-Lieber­mann-Str. 1 80937 München gebracht. Bei Kon­trolle im Briefkas­ten fest­gestellt das keine Mit­teilung einge­wor­fen wurde. 19:15 Uhr in der Fil­iale vorge­sprochen – ein nicht der Deutschen Sprache mächtiger Mitar­beit­er gab zu ver­ste­hen: Heute nix Paket – kommst du mor­gen. Heute um 9:30 wieder in der Fil­iale vorge­sprochen – wieder ein kaum der deutschen Sprache mächtiger gab zu ver­ste­hen – keine Zettel kein Paket … Ich habe mich eigen­ständig bei den vor­liegen­den Paketen kundig gemacht – alle kon­trol­liert – kein Paket! 10:00 Uhr im Kun­denser­vice angerufen – ein äußerst unfre­undliche Per­son gab mir zu ver­ste­hen, dass das Paket in der Fil­iale liegen muss – ich soll das bess­er nach­schauen .…

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Ich kann allerd­ings nicht nachvol­lziehen, was Merkel mit DHL zu tun haben soll …

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Hin­weis aus gegeben­em Anlass: Kom­mentare die straf- oder zivil­rechtlich prob­lema­tisch sind, also beispiel­sweise Beschimp­fun­gen oder Belei­di­gun­gen bein­hal­ten, wer­den hier nicht freigeschal­tet. Stich­wort: Stör­erhaf­tung.

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