Eine Katastrophe namens DHL

Katastrophe DHL

Mal ein The­ma, das ab­so­lut nichts mit Phan­ta­stik zu tun hat, mich aber an den Rand des Wahn­sinns treibt, wes­we­gen ich es hier öf­fent­lich ma­che. Ich be­stel­le aus den ver­schie­den­sten Grün­den re­la­tiv viel on­line. Weil es ein­fach ist. Weil es gün­stig ist. Weil ich mich nicht mit in­kom­pe­ten­ten so­ge­nann­ten Fach­ver­käu­fern her­um­schla­gen muss. Weil ich Wa­ren zu­rück­ge­ben kann und ins­be­son­de­re bei Ama­zon die Ge­währ­lei­stungs­ab­wick­lung vor­bild­lich ist.

Dum­mer­wei­se muss das Zeug je­doch ir­gend­wie zu­ge­stellt wer­den. Das ma­chen ver­schie­de­ne Pa­ket­dien­ste mit un­ter­schied­li­chen Stu­fen von Nicht-Qua­li­tät. Aus­neh­men möch­te ich vor­ne­weg UPS, bei de­nen funk­tio­niert die Zu­stel­lung seit ei­ni­ger Zeit im­mer pro­blem­los, da stellt auch im­mer der­sel­be Fah­rer zu. Und dann sind da die an­de­ren. Am un­te­ren Ende der Ska­la kom­men Her­mes und DPD, da er­lebt man Din­ge mit den Fah­rern, die glaubt man ein­fach nicht. Mit de­nen be­kom­me ich es aber glück­li­cher­wei­se nicht zu oft zu tun.

Und dann ist da DHL. Bei de­nen hat das eine Zeit mal ganz brauch­bar funk­tio­niert, aber seit Mo­na­ten geht nichts mehr. Ich bin Frei­be­ruf­ler und sit­ze den gan­zen Tag im Büro, bin also zu den üb­li­chen Zu­stell­zei­ten so gut wie im­mer zu­ge­gen. Auf al­len mei­nen Sen­dun­gen ist eine Nach­ba­rin (gleich­zei­tig mei­ne Le­bens­ge­fähr­tin) als al­ter­na­ti­ve Ab­ga­be­mög­lich­keit an­ge­ge­ben. Die­sel­be In­for­ma­ti­on steht auf den Brief­ka­sten. Und trotz­dem fin­de ich im­mer und im­mer wie­der Ab­hol­kar­ten im Brief­ka­sten, ob­wohl ich zu Hau­se war. Of­fen­sicht­lich weil die Zu­stel­ler mei­ner Mei­nung nach kei­nen Bock auf drit­te Eta­ge ha­ben, an­ders kann ich mir das kaum er­klä­ren.

Oder die an­de­re ab­stru­se Ge­schich­te neu­lich. Am Tag der Zu­stel­lung (Don­ners­tag) wird die­se abends ab­ge­bro­chen. Ver­mut­lich weil der Fah­rer über­la­stet war, sag­te der Mann an der Hot­line. Am näch­sten Tag muss­te ich tat­säch­lich um 12:00 Uhr aus dem Haus, bis zu die­sem Zeit­punkt war na­tür­lich nicht zu­ge­stellt. Also fand ich Sonn­tags bei der Rück­kehr mal wie­der eine Ab­hol­kar­te (auf der stand: »kann Sams­tags ab 15:00 Uhr bei der Post ab­ge­holt wer­den« und kurz dar­un­ter: »Sams­tags bis 13:00 Uhr ge­öff­net«). Da ich als Frei­be­ruf­ler kei­ne Zeit habe, mich stän­dig we­gen der In­kom­pe­tenz oder dem Ar­beits­un­wil­len der DHL-Zu­stel­ler zu ir­gend­wel­chen Post­fi­lia­len zu be­ge­ben (so et­was ko­stet mich ba­res Geld, denn in der Zeit kann ich nicht ar­bei­ten), be­an­trag­te ich Mon­tags eine Neu­zu­stel­lung für Mitt­wochs. Auf die ich bis zum spä­ten Nach­mit­tag ver­geb­lich war­te­te. Auf mei­nen An­ruf beim Ser­vice hin sag­te mir die er­ste Dame »blei­ben Sie zu Hau­se, die Sen­dung kommt heu­te be­stimmt bis 19:00 Uhr«. Ich konn­te aber im Tracking se­hen, dass die gar nicht ab­ge­holt wor­den war. Die Dame brach das Ge­spräch völ­lig über­for­dert ab und leg­te ein­fach auf. Beim zwei­ten An­ruf sag­te mir ein an­de­rer Mit­ar­bei­ter das, was ich be­reits wuss­te: »ist nicht ab­ge­holt wor­den, wird auch nicht zu­ge­stellt«. Auf mei­ne Fra­ge, war­um ich dann eine Zweit­zu­stel­lung be­an­tragt hat­te, wenn eh nicht ge­lie­fert wird, sag­te er: »Die Zweit­zu­stel­lung ist eine Ku­lanz­lei­stung, die wird nur durch­ge­führt, wenn der Fah­rer Zeit hat«.

Auf deutsch: Man kann sich die Be­auf­tra­gung ei­ner Zweit­zu­stel­lung auch ein­fach spa­ren, bei mir wur­den zwei sol­che er­neu­ten Zu­stel­lung­wün­sche ein­fach nicht durch­ge­führt – also ren­ne ich am Be­sten gleich zur Post. Ob­wohl ich an­de­res zu tun habe.

Ich weiß nicht, wie vie­le Be­schwer­den DHL in den letz­ten Mo­na­ten und Jah­ren von mir be­kom­men hat, es müs­sen hau­fen­wei­se sein. Je­des ein­zel­ne Mal wird mir vor­ge­lo­gen zu­ge­sagt, dass man die zu­stän­di­ge Zu­stell­ba­sis in­for­miert und jetzt al­les bes­ser wird. Im­mer, im­mer und im­mer wie­der. Nichts pas­siert, kei­ner­lei Rück­mel­dun­gen, nichts; im Ge­gen­teil, die Ser­vice­qua­li­tät wird so­gar im­mer schlech­ter. Wen­det man sich an eine an­ge­ge­be­ne vor­ge­setz­te Be­schwer­de­stel­le er­hält man nichts­sa­gen­de, aus Text­bau­stei­nen zu­sam­men­ge­klick­te Brie­fe, in de­nen man sich phra­sen­reich ent­schul­digt (kann ich mir nichts für kau­fen) und man­tra­ar­tig be­teu­ert, dass jetzt al­les bes­ser wird. Ich wie­der­ho­le mich: Nichts wird bes­ser. Es wird im­mer schlim­mer.

Wen­det man sich auf Face­book an DHL Pa­ket wer­den im­mer die­sel­ben Din­ge vor­ge­be­tet: »nut­zen Sie un­se­re Chat-App« (nein, das wer­de ich ganz si­cher nicht tun, denn die will un­ver­schämt vie­le In­for­ma­tio­nen über mich und mei­ne Freun­de ab­grei­fen) oder »schrei­ben Sie uns eine Email« (habe ich ver­sucht. Mehr­fach. Nie ir­gend­ei­ne Art von Ant­wort er­hal­ten – dem­nach auch pure Ab­wimm­lung). Voll­kom­men sinn­los, es auf die­sem Weg zu ver­su­chen, der Ser­vice auf Face­book hat rei­ne Ali­bi­funk­ti­on, ge­hol­fen wird ei­nem dort nach mei­nen Er­fah­run­gen nicht.

Man lässt mich als Kun­den mas­siv vor eine Wand lau­fen und nimmt mich nicht im ge­ring­sten ernst. Ich wer­de mit Phra­sen und hoh­len Be­teue­run­gen ab­ge­speist und an­son­sten kommt man sei­nem Zu­stellauf­trag im­mer wie­der nicht nach. DHL hat das Geld ja be­reits in der Ta­sche, da in­ter­es­siert der Kun­de na­tür­lich nicht die Boh­ne.

Ach ja – Wer ähn­li­che Pro­ble­me hat: Falls man bei Ama­zon be­stellt hat, im­mer so­fort dort an­ru­fen und sol­che Fäl­le mel­den. Das ist viel ef­fek­ti­ver, als sich bei DHL zu be­schwe­ren. Ich kann nur da­von aus­ge­hen, dass Ama­zon in sol­chen Fäl­len DHL die Zah­lung ver­wei­gert, zu­min­dest wur­de mir das mal un­ter der Hand kom­mu­ni­ziert.

Ich habe die Fa­xen dicke und ma­che das jetzt hier öf­fent­lich, wer­de die­sen Ar­ti­kel auch der DHL-Ab­tei­lung für Pres­se und Öf­fent­lich­keits­ar­beit zur Ver­fü­gung stel­len und die Ant­wor­ten des Kon­zerns hier und in den so­zia­len Me­di­en öf­fent­lich ma­chen. Oder auch die Nicht­ant­wor­ten. Und auch jede wei­te­re nicht er­folg­rei­che Zu­stel­lung wird hier do­ku­men­tiert wer­den.

Ja, ich weiß. Die Fah­rer ha­ben es nicht leicht, die Ar­beits­be­din­gun­gen sind ka­ta­stro­phal und so wei­ter und so fort. Mein Ver­ständ­nis hält sich in Gren­zen, da mich die Mit­ar­bei­ter im­mer und im­mer wie­der für dumm ver­kau­fen wol­len. Es wäre viel­leicht grö­ßer, wenn ich nicht stän­dig der Leid­tra­gen­de der ka­ta­stro­pha­len und völ­lig in­ak­zep­ta­blen Ser­vice­qua­li­tät wäre. Wenn der Fah­rer schon vor der Tür steht, kann er ge­fäl­ligst auch klin­geln. Wenn ich eine Zweit­zu­stel­lung be­auf­tra­ge muss die­se auch durch­ge­führt wer­den oder auf der Web­sei­te ste­hen »ist eine frei­wil­li­ge Ku­lanz­lei­stung, die ver­mut­lich nicht durch­ge­führt wird«.

Ich habe fer­tig. Der Ball liegt jetzt im Feld der PR-Ab­tei­lung von DHL.

[Up­date:] Ich war ge­ra­de bei der Haupt­post, um mei­ne Sen­dung ab­zu­ho­len. Nach der Ent­ge­gen­nah­me for­der­te ich den Ab­hol­schein zu­rück. Das graue Männ­chen hin­ter der The­ke frag­te beim Rüberreichen»Wieso das denn?«

Ich: »Als Be­weis­mit­tel. Es wur­de schon wie­der nicht zu­ge­stellt, ob­wohl ich zu­ge­gen war.«
Männ­chen: »Da ha­ben wir nichts mit zu tun, wir sind nur die Post­bank!«
Ich: »War­um hole ich das dann hier ab?«
Männ­chen: »Wir sind hier nur die Post­bank!«
Ich: »Sie wis­sen aber schon, dass da hin­ter Ih­nen auf dem gro­ßen, gel­ben Schild in deut­lich les­ba­ren Let­tern ’Post­bank, Post, DHL’ steht?«
Männ­chen: »Wir sind hier nur die Post­bank, wir ha­ben mit dem Rest nichts zu tun. Mur­mel­mur­mel­mur­mel«
Ich: »Ja, mit Ab­wim­meln kennt man sich bei DHL of­fen­sicht­lich aus, das habe ich be­reits fest­ge­stellt. Schö­nen Tag noch.«

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit na­tür­li­cher Af­fi­ni­tät zu Pi­xeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zu­viel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 on­line dar­über.

22 Kommentare for “Eine Katastrophe namens DHL”

Usul

sagt:

Klei­nes De­tail am Ran­de: Wenn eine Ab­hol­kar­te im Brief­ka­sten ist, heisst das nicht zwin­gend, dass da ein Pa­ket­bo­te war, der die ein­ge­wor­fen hat (also das Pa­ket »am Haus« war). Es gibt auch den Fall, dass die­se vom Post­bo­ten ein­ge­wor­fen wird, also mit der Brief­post kommt. In wel­chen Fäl­len das ge­macht wird, weiss ich aber jetzt nicht.

Bandit

sagt:

-
Es klin­gelt. Ich gehe so­fort zur Tür. Ich öff­ne die­se, und höre gleich­zei­tig un­ten das Post-Auto weg­fah­ren. Im Brief­ka­sten fin­de ich die Ab­hol­kar­te.
Die­se muss ja zwangs­läu­fig aus­ge­füllt wor­den sein, be­vor der Bote über­haupt erst ge­klin­gelt hat. Mehr­ma­li­ge Be­schwer­den ha­ben kei­ner­lei Bes­se­rung ge­bracht.

Wir ha­ben wie­der­holt Ama­zon be­nach­rich­tigt, und mer­ken, das ver­stärkt mit UPS ge­lie­fert wird. Das hilft wirk­lich et­was.

Ich war selbst im Spe­di­ti­ons­ge­wer­be, und weiß dass UPS-Fah­rer gna­den­lo­sen Stress ha­ben. Da braucht kein DHL oder Her­mes jam­mern. Nur hat UPS eine ame­ri­ka­ni­sche Fir­men­po­li­tik, und da kann man von den Ame­ri­ka­nern hal­ten was man will, da kommt erst der Kun­de und dann lan­ge nichts.

sagt:

Ich habe das Glück auf dem Lan­de zu woh­nen und Pa­ke­te kom­men im­mer pünkt­lich an. Ent­we­der bei den Nach­barn oder auf der Kar­te im Brief­ka­sten steht, dass das Pa­ket am Wunschort liegt. Den kann man als eine Art »To­ter Brief­ka­sten« ver­ein­ba­ren. Ist in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern aber wohl eher un­prak­tisch.
An­son­sten: wie­so Mit­leid? Wenn den Bo­ten der Job nicht passt, oder sie über­la­stet, müs­sen sie sich ei­nen an­de­ren su­chen. An­son­sten ha­ben sie ihn ver­nünf­tig zu er­le­di­gen, wie je­der an­de­re be­rufs­tä­ti­ge Mensch auch. Punkt.

sagt:

Ken­ne ich.
Hat­te ich frü­her auch, als ich in ei­nem Stu­den­ten­wohn­heim et­was vom Schuss ge­wohnt habe, wo die Brief­kä­sten im Haus drin wa­ren und man nur mit ei­ner elek­tro­ni­schen Tür­kar­te rein­kam – da wur­de auch oft nicht mal ge­klin­gelt, son­dern ein­fach ein Ab­hol­schein an die Tür ge­pappt und wenn der nicht ab war, bis man aus dem Haus muss­te und ihn sah… hat­te man Glück.
Ich ließ ir­gend­wann nur zu mei­nen El­tern zu­stel­len und hol­te es dann halt ab, da­mit fuhr ich ganz gut.

Dass man das Pro­blem aber auch als Nicht-Stu­dent in ei­nem nor­ma­len Haus ha­ben kann, ist be­stür­zend. Scha­de, dass man bei ei­ner Ama­zon-Be­stel­lung nicht auch den Zu­stel­ler wäh­len kann.

ShoDana

sagt:

Ja ja, die DHL … mit de­nen ha­ben wir auch nur Pro­ble­me. Bei un­se­rer Pri­vat­adres­se wird streng be­trach­tet über­haupt nicht zu­ge­stellt, es fin­den sich aus­schließ­lich Be­nach­rich­ti­gun­gen im Brief­ka­sten. In­zwi­schen habe ich den Ein­druck, dass der lie­be Zu­stel­ler von vorn­her­ein eine Be­nach­rich­ti­gung aus­stellt und die Sen­dun­gen erst gar nicht aus dem Auto nimmt. Zeit­wei­se wur­den die Sen­dun­gen auch vor der Tür oder ir­gend­wo im Haus ab­ge­legt, was auch sehr er­hei­ternd war. Bei mei­ner Schwie­ger­mut­ter müs­sen die Zu­stel­ler, egal ob Pa­ke­te oder Brie­fe, über das ge­sam­te Grund­stück, da das Haus am an­de­ren Ende steht. Die Post, also al­les was von den Her­ren und Da­men der ehe­ma­li­gen Bun­des­post ge­bracht wird, fin­det sich zum Teil an den in­ter­es­san­te­sten Stel­len. Auf dem Fuß­bo­den hin­ter der Tor­ein­fahrt, im Ge­büsch, auf hal­bem Weg am Tor zur Hal­le, auf der Trep­pe oder auch mal ein­fach zwi­schen den Zaun­lat­ten, was vor al­lem bei Re­gen­wet­ter ein ganz aus­ge­zeich­ne­ter Platz ist. Wir müs­sen die Sen­dun­gen in­zwi­schen an eine Aus­weich­adres­se schicken las­sen, was sehr ner­vig ist, da man sie dort ab­ho­len muss. Aber im­mer­hin kom­men sie an, was bei un­se­rer Adres­se nicht der Fall ist. Die Sen­dun­gen wer­den zum Teil auch mit den in­ter­es­san­te­sten Ver­mer­ken zu­rück­ge­schickt. Von Emp­fän­ger an Adres­se un­be­kannt bis Emp­fän­ger ver­stor­ben war schon so ziem­lich al­les da­bei. Al­ler­dings gab es nicht nur beim Emp­fan­gen von Sen­dun­gen Pro­ble­me, son­dern auch beim Ver­sen­den. Ich hat­te ei­ni­ge nicht zu klei­ne Pa­ke­te zur Post ge­bracht und ei­nen Hau­fen Geld für das Por­to aus­ge­ge­ben. Die Sen­dungs­num­mern, die man mir aus­hän­dig­te, stan­den in kei­nem Be­zug zu mei­nem Pa­ke­ten, als Emp­fangs­adres­se war ein Ort an­ge­ge­ben, der nicht mal an­satz­wei­se in der Nähe der tat­säch­li­chen Emp­fän­ger­adres­se lag. Dazu kommt, dass drei Tage spä­ter der Zu­stel­ler vor un­se­rer Tür stand und mir die Pa­ke­te zu­stel­len woll­te, die ich ein paar Tage zu­vor weg­ge­schickt hat­te. Als Ant­wort auf mei­ne Be­schwer­de bei der DHL, be­kam ich als Ent­schul­di­gung ei­nen Link zu­ge­schickt, über den ich mir eine Gra­tis-Pa­ket­mar­ke aus­drucken kön­nen soll­te. Die ku­rio­se­ste Ge­schich­te, die wir in letz­ter Zeit er­lebt ha­ben, war mit ei­nem Lie­fe­ran­ten von Her­mes. Ir­gend­wie muss der Gute et­was ver­wirrt ge­we­sen sein, zu­min­dest hat er die Tor­ein­fahrt nicht ge­fun­den. Er ist also kur­zer­hand mit dem Pa­ket über den Zaun ge­klet­tert, um es zu­stel­len zu kön­nen.

Bandit

sagt:

-
Du kannst den Zu­stel­ler wäh­len, wenn du Ama­zon ein­dring­lich
dar­auf auf­merk­sam machst. Das funk­tio­niert wirk­lich.
Denn Ama­zon will dem Kun­den dien­lich sein, und nicht dem Bo­ten.
Das mag sich sehr ex­trem an­hö­ren,
aber das hat sich DHL zu­zu­schrei­ben, nicht der Kun­de.

sagt:

@Bandit. Ja, ich weiß. Ich hab Her­mes auch schon bei Ama­zon »raus­ge­vo­tet«, weil die kon­ti­nu­ier­lich noch schlim­mer wa­ren als DHL, Her­nes darf hier nicht mehr zu­stel­len und bei an­de­ren On­line-An­bie­tern kau­fe ich nur noch, wenn sie nicht mit Her­mes lie­fern. Ich habe DHL noch nicht als Zu­stel­ler aus­ge­schlos­sen, weil ich hin und wie­der Com­pu­ter-Er­satz­tei­le per Ex­press be­nö­ti­ge und das geht nur mit DHL. Ich habe ge­ra­de erst bei ei­ner Be­stel­lung via Ebay 6 Euro ex­tra ge­zahlt, da­mit UPS zu­stellt.

Lars

sagt:

Hal­lo, bei mir dau­ert die Zu­stel­lung von Pa­ke­ten 4–6 Wo­chen. Das geht seit Ja­nu­ar so. Die Hot­line ist eine Ka­ta­stro­phe. Lü­gen über Lü­gen. Schrift­li­che An­fra­gen wer­den gar nicht be­ant­wor­tet. Man muss sich das mal vor­stel­len. DHL nimmt Auf­trä­ge an, die sie gar nicht be­die­nen kön­nen. Für 100 km (A nach B) be­nö­tigt DHL teil­wei­se 6 Wo­chen. Das ist nicht mehr trag­bar. Kann man da­mit zum Ver­brau­cher­schutz? Im Grun­de un­ter­schla­gen die mei­ne er­wor­be­nen Ar­ti­kel. DHL ist in mei­nen Au­gen das schlimm­ste deut­sche Un­ter­neh­men.

Herzscheisserl

sagt:

Hal­lo,
erst­mal ver­tei­le ich Ta­schen­tü­cher, egal zum wei­nen oder zum trä­nen­rei­chen La­chen.
DHL : sehe mei­nen Sen­de­ver­lauf an, su­per das Pa­ket wird zu­ge­stellt.
Ich war­te, war­te und schau wie­der den Sen­de­ver­lauf an, steht,
.….….…
dass die Sen­dung am Di.29.9.15 nicht zu­ge­stellt wer­den konn­te,
der Emp­fän­ger be­nach­rich­tigt wur­de und zur Ab­ho­lung in die
Fi­lia­le ge­bracht wur­de.
Es wur­de we­der bei mir ge­läu­tet, noch war eine Be­nach­rich­ti­gung
im Brief­ka­sten und das Be­ste, die Sen­dung war am Don­ners­tag,
den 1.10.2015 nicht bei der Fi­lia­le. Di­ver­se Te­le­fo­na­te mit DHL
(so­wie­so zweck­los) und mit dem Ab­sen­der brach­ten mich nicht
zu mei­nem Pa­ket.
Am 5.10.2015 lag wie durch Gei­ster­hand die Be­nach­rich­ti­gung
in mei­nem Briefkasten.……das Pa­ket habe ich im­mer noch nicht!
Her­mes : heißt bei uns »Her­pes«, nicht zu un­recht.…..
Pa­ke­te la­gen zur Auf­be­wah­rung bei Her­mes, nach Rück–
spra­che mit Ab­sen­der, be­kam ich dann 1 von 3 Pa­ke­ten
zu­ge­stellt. Habe Ware neu be­stellt und bei der Lie­fe­rung
wa­ren die rest­li­chen Pa­ke­te über­ra­schen­der wei­se mit da­bei,
die An­nah­me wur­de je­doch von mir ver­wei­gert. Am näch­sten
Tag hat Her­pes nicht bei mir ge­läu­tet und die AN­NAH­ME
VER­WEI­GER­TEN Pa­ke­te bei mei­nem Schwie­ger­sohn
( wohnt im EG, ich im 2.Stock ) ab­ge­ge­ben.
Ich ar­bei­te seit über 41 Jah­ren, aber so eine Ein­stel­lung, wie es die­se
Fir­men vor­le­ben, kenn ich gar nicht.
Bei die­ser Ar­beits­mo­ral könn­te ich es bei DHL und Her­mes ver­mut­lich noch in mei­nem Al­ter zum Di­rek­tor schaf­fen !!! Wer­de mich im Ren­ten­al­ter dann mal be­wer­ben. .….….

Wölfchen

sagt:

DHL – die Di­let­tan­ti­sche Hilfs-Lie­fe­rer lie­fern ja nur aus, wenn es gar nicht an­ders geht. Wer sich auf die­sen Ver­ein ver­lässt, ist ver­las­sen. Ich habe Glei­ches durch­ge­macht und er­le­be es täg­lich wie­der mit der Aus­nah­me, dass man mich nun per Email über die Nicht­lie­fe­rung in­for­miert. Ihr Pa­ket wird Mon­tag, nein Diens­tag, nein Mitt­woch aus­ge­lie­fert. Am Frei­tag er­hal­te ich dann die Ab­hol­kar­te mit dem Hin­weis, dass ich das Pa­ket erst Sams­tag ab­ho­len kann. Bei der Post ver­su­che ich mich über die­sen Miss­stand zu be­schwe­ren und er­hal­te fol­gen­de Ant­wort: »Sie habe ja kei­ne Ah­nung, wie viel die Leu­te täg­lich on­line be­stel­len – das muss ja auch ir­gend­wie aus­ge­lie­fert wer­den«. Über so­viel Drei­stig­keit bin ich erst ein­mal schockiert und er­lau­be mir die Fra­ge zu stel­len, war­um DHL für die­sen mi­se­ra­blen Ser­vice auch noch Geld ver­langt und ob ich als Kun­de für die In­kom­pe­tenz der DHL-Mit­ar­bei­ter viel­leicht noch Mit­leid ha­ben soll. Der Mann wen­det sich kopf­schüt­telnd ab. Nun, ich weiß nur, dass DHL sein Stamm­per­so­nal aus­ge­wech­selt hat und das in­zwi­schen je­der bei die­sem Ver­ein ge­nom­men wird, der ei­nen Füh­rer­schein hat. Das sind aber al­les Din­ge, die mich als Kun­den nicht in­ter­es­sie­ren. Mich fragt auch kei­ner, wie ich mei­ne Ar­beit in 8 Stun­den soll.
Ich will nun kei­ne Lan­ze für Her­mes oder DPD bre­chen, al­ler­dings habe ich mit die­sen Zu­stel­lern we­sent­lich bes­se­re Er­fah­run­gen ge­macht. Sie sind in der Re­gel pünkt­lich und zu­ver­läs­sig, was man von DHL nicht sa­gen kann. Lei­der bie­ten die mei­sten On­line-Ge­schäf­te kei­ne Al­ter­na­ti­ve zu DHL an, und so ent­schei­de ich mich in letz­ter Zeit im­mer häu­fi­ger ge­gen ei­nen Kauf, bei dem nur DHL als Zu­stel­ler an­ge­bo­ten wird. Es muss end­lich ein Um­den­ken bei den An­bie­tern statt­fin­den, da­mit die Fru­stra­ti­on sei­tens der Kun­den nicht noch mehr wächst. Ich für mei­nen Teil, wer­de die­sem Un­ter­neh­men nicht wei­ter mein Geld hin­ter­her­wer­fen. Beim Kauf im­mer er­fra­gen, ob es ei­nen al­ter­na­ti­ven Zu­stel­ler gibt und die­sen dann auch aus­wäh­len. Viel­leicht ist das die Spra­che, die die­ses Un­ter­neh­men ver­steht.

sagt:

Her­mes ist hier noch schlech­ter als DHL. Über DPD spre­chen wir lie­ber gar nicht. Die ma­chen ja an­geb­lich auch Sams­tags­aus­lie­fe­rung. Hat aber noch nie ge­klappt. Ich fin­de im Tracking trotz An­we­sen­heit im­mer »nicht an­ge­trof­fen«, eine Ab­hol­kar­te gab es nicht, sie wur­de auch nicht im fünf Mi­nu­ten Fuß­weg ent­fern­ten Ki­osk ab­ge­ge­ben. ich gehe da­von aus, dass der Fah­rer gar nicht hier war, sonst hät­te es ja min­de­stens für eine Kar­te rei­chen müs­sen. Auf die Fra­ge, war­um die Sen­dung nicht bei ei­nem Nach­barn ab­ge­ge­ben wer­den könn­te, abt­wor­ten die »Mit­ar­bei­ter« auf Face­book, das gin­ge nur mit un­ter­schrie­be­ner Ge­neh­mi­gung. Da fra­ge ich mich al­ler­dings, war­um ich im­mer wie­der mal DPD-Sen­dun­gen bei ir­gend­wel­chen Leu­ten in ir­gend­wel­chen Häu­sern im Um­kreis su­chen muss.

Und GLS? Über die re­den wir am Be­sten GAR nicht.

Beim letz­ten Mal, als dHL trotz An­we­sen­heit nicht zu­ge­stellt hat (war ge­ra­de erst) muss ich mich auch noch auf dem Post­amt von der auf­ge­ta­kel­ten Tus­si an­mau­len las­sen, als ich mich be­schwe­re. »Wir sind hier nur die Post­bank, wir ha­ben mit DHL nichts zu tun!« Auf mei­ne Fra­ge, war­um ich dann die Pa­ke­te hier ab­ho­le und war­um hin­ter ihr an der Wand mit gro­ßen, ro­ten Let­tern »DHL« steht an­tor­te­te sie nur noch mit in­ko­hä­ren­tem Ge­fa­sel.

Die ein­zi­gen, die hier halb­wegs brauch­bar zu­stel­len, sind UPS. Nur lei­der im­mer erst am spä­te­ren Nach­mit­tag. Und selbst die ha­ben es neu­lich nicht ge­schafft, eine Morning-Ex­press-Sen­dung bis 12:00 zu­zu­stel­len. »Weil die Kol­le­gen die Sen­dung nicht an die rich­ti­ge Stel­le im Wa­gen ge­stellt ha­ben«, war die Aus­re­de. Si­cher. Als ob die kei­ne Fracht­li­sten ha­ben, in de­nen Ex­press ge­son­dert auf­ge­führt ist.

Ergo: Alle schlecht. Aber DHL am re­gel­mä­ßig­sten mi­se­ra­bel.

Mei­ne schrift­li­che An­fra­ge wur­de über­i­gens wie­der nur mit Text­bau­stei­nen be­ant­wor­tet, die Zeit kann man sich eben­so kom­plett spa­ren, wie ein An­ruf bei de­ren Hot­line, wo an­geb­lich al­les auf­ge­nom­men wird und dann rein nichts pas­siert. Ich rufe jetzt im­mer di­rekt bei Ama­zon an und gebe eine Zu­stel­ler­be­schwer­de auf.

Itillo

sagt:

Klar der Post ist von 2015… aber im­mer noch sehr ak­tu­ell :)

Bei mir das Sel­be, 2013, 2014 al­les in But­ter… ab Ja­nu­ar 2015 ging nichts mehr. UPS und Her­mes klin­geln (bin den gan­zen Tag Zu­hau­se) … nur DHL nicht, der will nicht (woh­ne im 3. Stock). Ich las­se mir ca. 100 Pa­ke­te lie­fern… der will nicht bzw. DHL. Nur Pa­ket­kar­ten im Brief­ka­sten.-

Hal­lo?! Hier ist Ber­lin, kein Kuh­dorf!

Tja, bin dann um­ge­stie­gen auf Pack­stati­on. Das funk­tio­niert… nur »Heu­te« nicht, da hat doch der DHL-LIe­fer­jun­ge 2 Pa­ke­te in ein Fach ge­pres­sed und so­mit den Öff­nungs­me­cha­nis­mus so blockiert, das die Pack­stati­on mit­teilt: »Kann das Fach nicht öff­nen«.

Habe DHL in­for­miert.. kei­ne Re­ak­ti­on, habe den Händ­ler in­for­miert »tut uns leid DHL hat ge­sagt sie müs­sen an­ru­fen«. Na­tür­lich muss man für den An­ruf zah­len :) Ach­ja… DHL ist schei­sse, ehr­lich, ganz gro­ße Schei­sse. Ist wie mit PayPal… so­lan­ge kein Pro­blem auf­tritt: al­les in But­ter… aber wehe dem ein Pro­blem naht, dann kann­ste das Pa­ket in den Wind schrei­ben, und neu be­stel­len.

Ach, wenn doch nur alle so wä­ren wie Ama­zon… doch der Rest tritt dir nur mit lan­gem An­lauf in den Arsch.

Uwe Sedler

sagt:

DHL Pa­ket 357014691545

lag über 10 Tage in Köln ‚Aus­kunft kön­nen nichts rich­tig sagen,bestimmt 10 mal Aus­kunft an­ge­ru­fen ‚im­mer 10 bis 15 -mi­nu­ten ge­war­tet, ko­stet ja auch Geld,man muß sich anhören,das Sie hun­der­te Elek­tro Au­tos kaufen.wo nicht Intrisiert.Biin zu ei­ner Haupt­stel­le gefahren,die ha­ben in Köln angerufen,(kannten sich)der hat ge­sagt ich küm­me­re mich darum,er sag­te noch es wird war­schein­lich zu­rück ge­schickt ?warum,konnte er nicht sagen,Paket ist wirk­lich be­wegt worden,es liegt jetzt in Köngen,wie lang ?paar Km vom Entpfänger.Auskuft kann man vergessen,die sa­gen im­mer das sel­be.
Wie­der zur Haupt­stel­le gefahren,kann die Haup­stel­le nicht erwähnen,haben Angst,und ge­ben mir kein Aus­kunft mehr,richtig abgewiesen,bin nur ein Rent­ner und ge­gen so ein Un­ter­neh­men ir­gend wie an­zu­ge­hen ‚bin ich ein klei­nes Licht,der Emp­fän­ger ist auch sauer,rate je­den von Post und DHL ab.
Wann das Pa­ket jetzt wei­ter be­för­dert wird kann kei­ne sa­gen?
Uwe Sed­ler

Wolfgang

sagt:

Habe mei­nen Wunsch­tag Frei­tag an­ge­ge­ben, weil ich da schon 2 wei­te­re Sen­dun­gen von DHL als mei­nen Wunsch­tag ter­mi­niert hat­te. Was pas­siert? DHL ver­sucht am Don­ners­tag zu­zu­stel­len und teilt mir per e-mail mit, daß eine Zu­stel­lung am Frei­tag nicht mög­lich sei. Man denkt: So be­sof­fen kann man ei­gent­lich gar nicht sein, daß man das nicht auf die Rei­he kriegt. Die DHL schafft es!

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Letz­ter »Spaß« mit DHL:

Sen­dung ro­tiert über 12 Stun­den in Eind­ho­ven. Wird am Zu­stell­tag dann falsch zu­ge­ord­net, kommt aber auf den letz­ten Drücker doch noch.

Dann stel­len sie fest, dass sie von zwei Pa­ke­ten der Sen­dung nur eins ab­ge­ge­ben ha­ben.

Zu­stel­lung am näch­sten Tag wird ab­ge­bro­chen (we­gen Über­la­stung).

Zu­stel­lung am näch­sten Tag (Oster­sams­tag) kann nicht klap­pen, weil ich da in Ur­laub bin.

Oster­mon­tag be­an­tra­ge ich eine neue Zu­stel­lung für Mitt­woch. Die wird kom­plett igno­riert. Da­nach weiß (bei te­le­fo­ni­scher Nach­fra­ge) kei­ner mehr, wo die Rest­sen­dung ist.

Ver­sen­der fin­det raus, dass die Sen­dung nach wie vor in der Post liegt und der Zu­stel­ler die da ein­fach mal nicht ein­ge­sam­melt hat.

Ich muss eine Stun­de mei­ner wert­vol­len Zeit op­fern, um mir in der Schlan­ge bei der Post die Bei­ne in den Bauch zu ste­hen – und mich auch noch von übel­lau­ni­gen The­ken-Tus­sis an­mau­len las­sen.

Henny Stoepker

sagt:

Hal­lo lie­be Le­ser,

Habe mich köst­lich amu­siert mit alle Kom­men­ta­re.
DHL=Die hei­te­re Lust­kna­ben
Wenn mann sich be­her­schen kann und nicht böse wird, ist es ei­gen­lich ganz lu­stig was die ma­chen. Je­des drit­tes mal be­sor­gen sie ein­fach ein Tag spä­ter als an­ge­ge­ben und im­mer ist eine Com­pu­ter oder eine Ma­schi­ne schul­dig. Der arme Be­sor­ger weiss das al­les. Der wird an­schei­nend vor sei­ne Ab­fahrt noch mal was ein­ge­flü­stert. 1 Mal ha­ben sie es so weit ge­trie­ben das das Pa­ket schon be­sorgt war als die An­kün­di­gung kam.
La­chen kann mann si­cher­lich, vor al­lem wenn mann Far­be be­stellt und der Be­sor­ger be­schmiert mit Far­be vor mei­ne Tür stand oder ein an­de­res Mal sein Wa­gen auf eine Stein par­kiert hat wo er dann mit ein Trak­tor wie­der ab­ge­holt wor­den ist. Ge­wal­ti­ge Ein­satz fin­de ich das.
Her­mes kann ich mich nicht über be­kla­gen. Die kön­nen meist nur 2 Wör­te; hier un­ter­zeich­nen. Aber die re­den kein quatsch.
Na, dann wünsch ich euch alle noch ein schö­nes Pa­ket.
Ich habe mei­ne Frust schon wie­der weg­ge­schrie­ben.

Vanessa Ulrich

sagt:

Ich habe just ge­ra­de eine net­te DHL-Ge­schich­te er­lebt.
Schick­te am Mon­tag Abend ein Pa­ket via Ex­press weg, war auch als Ex­press fran­kiert, wur­de von mei­ner Kol­le­gin in die Pack­stati­on ge­scannt und ge­legt und es kam dann ge­stern in Ber­lin an, wur­de wie im­mer in die­ser Stra­sse nicht zu­ge­stellt, es lag kei­ne Kar­te im Brief­ka­sten auf wel­cher die Ab­hol­zeit er­mit­telt wer­den konn­te. Bei der Sen­dungs­ver­fol­gung wur­de ge­li­stet, dass eine Kar­te hin­ter­legt wur­de, da das Pa­ket nicht zu­zu­stel­len war (Emp­fän­ger nicht an­we­send – same shit dif­fe­rent day).
Bei An­ruf bei DHL Ex­press wur­de dem Emp­fän­ger mit­ge­teilt, dass das Pa­ket gar nicht als Ex­press kom­men konn­te, weil es nicht als Ex­press auf­ge­ge­ben wur­de (bei ei­nem Preis von 13,90 Euro auch ab­so­lut ver­ständ­lich, dass man das ver­wech­seln kann – das Pa­ket hat­te Han­dy­grö­ße!!!!). Ich hat­te mich dann auf Re­cher­che­tour ge­macht und es soll­te nach­ge­forscht wer­den, was da pas­siert ist. Bis heu­te 14:00 Uhr hät­ten sie an­ru­fen sol­len, um 15:00 Uhr habe ich dann noch­mals an­ge­ru­fen und eine sehr trä­ge Dame am Te­le­fon ge­habt, die hat dann ver­sucht mich mit ein paar Flos­keln ab­zu­wim­meln und nach mei­ner Fra­ge »Wer klärt das Gan­ze denn jetzt auf?« und ih­rer dum­men Ant­wort »Naja wir!« mein­te ich nur schlag­fer­tig »Ja dann ma­chen wir das doch jetzt am be­sten gleich, denn ich hät­te das jetzt gern ge­klärt!« Sie hat mich dann an ei­nen Kol­le­gen wei­ter­ver­bun­den, der eine et­was un­ver­schäm­te­re Art drauf­hat­te und der mein­te nur »Ja ein Pa­ket ver­schickt über die Pack­stati­on kann nicht als Ex­press ge­hen, das ist so. Ich kann ih­nen jetzt nicht sa­gen wo das steht, aber das ist so.« Dem­nach woll­te ich na­tür­lich wis­sen, wo das für den Ver­brau­cher nach­voll­zieh­bar steht und war­um in der heu­ti­gen Zeit mit Droh­nen etc. eine Pack­stati­on ein ex­press­fran­kier­tes Pa­ket über­haupt an­neh­men kann bzw. den Ver­brau­che nicht dar­auf hin­weist, dass das nicht geht. Da teil­te er mir mit »Das kann ich Ih­nen nicht sa­gen, aber das ist halt so. Geld be­kom­men Sie si­cher nicht er­stat­tet. Das ist ja ein ganz an­de­res Un­ter­neh­men und mich in­ter­es­siert es nicht, ob Sie mir die­se Aus­sa­ge nun glau­ben oder nicht.«
Jetzt bin ich schon am scharf nach­den­ken, wie ich am ef­fek­tiv­sten da­ge­gen vor­ge­hen kann. Na­tür­lich ist das de­nen ge­ra­de recht, dass die nun 10,- Euro mehr ein­ge­stri­chen ha­ben für eine Lei­stung die nicht er­bracht wur­de.
Das war nun wirk­lich die Drei­stig­keit in Höchst­form.

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