Comic-Fans wissen es natürlich: Richard John »Dick« Grayson ist der bürgerliche Name von Batmans Sidekick Robin. Das CW Television Network plant nun eine Teenager-Serie – ähnlich SMALLVILLE – um den jungen Robin und seine Familie unter dem Titel THE GRAYSONS. Es wird spekuliert, dass GRAYSONS eine Alternative zum deutlich schwächelnden SMALLVILLE werden soll, obgleich das von dessen Showrunnern Kelly Soulders and Brian Petersen abgestritten wird. Eigentümlich ist es jedoch, dass die selben beiden Personen auch THE GRAYSONS realisieren sollen…
Ausführende Produzenten sind Soulders, Petersen, McG und Peter Johnson. Weitere Details zum Projekt wurden noch nicht offen gelegt, man darf also spekulieren, ob die Serie in einem Zirkus spielt, denn die Familie Grayson bestand aus Trapez-Artisten. Als Hintergrund für eine solche Serie wohl ziemlich optimal.
Cover DETECTIVE COMICS 38 (erster Auftritt von Robin) Copyright 1940 DC Comics, aus der Wikipedia
Das Massive Multiplayer Online Spiel AGE OF CONAN aus dem Hause Funcom war angetreten, um Blizzards Branchenprimus WORLD OF WARCRAFT das Fürchten zu lehren. Die Ansätze waren auch interessant: Keine Cartoongrafik sondern realistische Darstellungen, der Hintergrund aus Robert E. Howard CONAN-Universum entlehnt, technische und spielerische Verbesserungen zu WOW wie zum Beispiel elaboriertes Gildenmanagement und schließlich eine erwachsene Zielgruppe durch brutale Spielinhalte (und entsprechende Altersfreigabe).
Hätte klappen können, doch offenbar funktioniert das ganze Konzept nicht und AoC ist kein muskelbepackter Barbar sondern ein schwindsüchtiger Pygmäe. Man kommt nicht auf Spielerzahlen und von den wenigen, die sich angemeldet haben, wandern viele frustriert wieder ab (zum Beispiel zurück zu WOW). Das führt inzwischen dazu, dass es zu viele Server gibt und die Betreiber deswegen welche davon abschalten wollen. Die sich darauf befindenden Spieler werden auf andere migriert, wobei Gilden gemeinschaftlich wecheln können.
Für die Nichtspieler: Zu wenige Teilnehmer auf einem Server führen zu gähnender Leere in der Spielwelt, was gerade bei einem Online-Spiel nicht sinnvoll ist, insbesondere dann, wenn es sich um kooperative Inhalte handelt, die man nur zusammen mit Mitstreitern bewältigen kann (ein zentraler Punkt eines Multiplayer-Games). Dumm auch, wenn man sich im PvP (Player versus Player) mit Anderen messen möchte, aber leider keine Anderen da sind. Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. :o)
Nach Aussagen eines englischen Spielers aus meiner WOW-Gilde, der ebenfalls »zurück gekommen« ist, sind die Probleme vielfältig: Diverse technische Schwierigkeiten, unlogische Questen und zum Teil frustrierende Spielerlebnisse mit völlig unbalancierten Gegnern sind nur ein paar der Kritikpunkte, die er nannte.
Woran man wieder sehen kann: Zu einem erfolgreichen MMORPG gehört mehr als eine starke Lizenz. Man wird sehen, wie sich das inzwischen ebenfalls angetretene WARHAMMER ONLINE schlägt.
Die Serie Schattenpfad:
Eine zweite Gesellschaft existiert, im Schatten verborgen neben der unseren. Magier, Kämpfer des Lichts und Kämpfer der Dunkelheit, gefangen in einem ewigen Krieg. Während die Lichtkämpfer versuchen den Status quo zu erhalten und die nichtmagische Gesellschaft zu schützen, ist den Dunklen jeder Skrupel fremd. Magier, Lykaner, Seelenschatten, Vampire, Asenter und viele andere Wesen stehen gegen die Lichtkämpfer. Um ihre Ziele zu erreichen, schrecken sie vor keiner Tat zurück.
Buch 1: „Zersplittert“ Als ein junger Mann ohne Erinnerungen und ohne Identität in einer forensischen Psychiatrie in Deutschland erwacht, ahnt er noch nichts von seiner Rolle im ewigen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit.
Er sieht sich mit der Tatsache konfrontiert, einen Mehrfachmord begangen zu haben und weiß nicht, dass seine Vergangenheit, seine verlorenen Erinnerungen ein Geheimnis bergen, das die Welt der Magie und die Welt der Menschen für immer verändern wird.
Paperback, 252 Seiten, Book on Demand
ISBN: 978–3‑8370–6534‑3
14.99 Euro
Weitere Infos unter: www.schattenpfad.de
Normalerweise hält man sich ja seitens Produzenten und Regisseur mit Details zu neuen Filmprojekten gern mal bedeckt. Was Ridley Scott persönlich aber jetzt im MTV Movie Blog zu seinem aktuellen Projekt NOTTINGHAM gesagt hat, ist schon eine kleine Sensation.
Dazu befragt, wer denn wohl neben Russell Crowe – der wie bereits bekannt den Sheriff von Nottingham darstellt – die Rolle des Briganten Robin Hood übernehmen soll, antwortete der Regisseur völlig überraschend: »Er spielt beide!«. Diese und seine weiteren Aussagen dürften wohl darauf hinweisen, dass seine Herangehensweise an den Stoff eine deutlich andere sein wird, als allgemein erwartet…
Das Projekt pausiert momentan, weil man den jahreszeitlichen Wetterwechsel abwarten möchte, sobald die Blätter sich verfärbt haben, soll es aber weitergehen.
Ein Love Interest für Sherlock Holmes? Normalerweise eher ungewöhnlich, aber tatsächlich tauchte der Charakter Irene Adler in Arthur Conan Doyles 1891er Roman »A Scandal in Bohemia« auf. Diese Rolle soll nun Rachel McAdams in der Sherlock Holmes-Variation von Guy Ritchie übernehmen und spielt damit an der Seite von Robert Downey jr., der den klassischen Detektiv in einem wohl nicht ganz so klassischen Abenteuer geben wird.
Die Dreharbeiten sollen im nächsten Monat beginnen.
Disney und kein Ende. Ist aber auch kein Wunder, denn schließlich fand gestern im Kodak-Theatre die Disney Exhibitor Convention statt. Über diverse Ankündigungen haben wir bereits berichtet (einfach etwas scollen), hier noch eine:
Offenbar war der letzte NATIONAL TREASURE – BOOK OF SECRETS (deutsch: »Das Vermächtnis des geheimen Buches«) trotz der Tatsache, dass es sich um einen wirklich schlechten Film gehandelt hat, derart erfolgreich, dass man noch einen dritten nachschiebt. Angeblich soll sich auch »das alte Team« wieder zusammenfinden, sowohl, was Cast als auch Crew angeht.
Wenn man sich die Einspielergebnisse ansieht eigentlich auch kein Wunder: Teil eins spielte im Jahr 2004 weltweit $347.5 Millionen Bucks ein und der zweite Streifen brachte 2007 sogar $457.3 Millionen Dollar weltweit. Obwohl er ein Turkey ersten Ranges war.
Regisseur Matt Reeves (CLOVERFIELD) realisiert für Hammer Films und Overture Films die Vampir-Geschichte LET THE RIGHT ONE IN. Es handelt sich um ein Remake einer schwedischen Produktion namens »Låt den rätte komma in« nach einem Roman vom ebenfalls schwedischen Autoren John Ajvide Lindqvist. Hammer hatte die Rechte auf dem diesjährigen Tribeca-Festival erworben.
Es produzieren Hammers Simon Oakes, Spitfire’s Guy East, Nigel Sinclair und die schwedischen Produzenten John Nordling und Carl Molinder. Spitfires Alex Brunner und Tobin Armbrust werden zusammen mit John Ptak, Philip Elway und Fredrik Malmberg als ausführende Produzenten agieren.
Ein Kinostart ist für den Herbst 2009 angedacht.
Möglich ist das in der Form wohl nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, aber der Ausgang dürfte auch bei uns Akzente setzen: Eine amerikanische Spielerin hat Electronic Arts wegen des beim Evolutionsspiel SPORE verwendeten Kopierschutzes SecuRom (von der Firma Sony) mit seinem restriktiven DRM auf sagenhafte fünf Millionen Dollar verklagt. In der Begründung heißt es unter anderem, sie sie bei der Installation nicht hinreichend darauf hingewiesen worden, dass ein weiteres, unerwünschtes, Programm – eben SecuRom – mit installiert werde. Außerdem liest man in der Klageschrift, dieses Software sei auch nicht wieder vom System zu entfernen.
Entfernen kann man es zwar, aber dafür muß man über einige Kenntnisse über Computer und Betriebssystem verfügen, der Ottonormaluser dürfte hier heillos überfordert sein. Nicht umsonst bezeichnen viele Kritiker SecuRom als »Rootkit« (was technisch möglicherweise nicht ganz korrekt sein könnte).
Im offiziellen SPORE-Forum drohte ein Moderator (Mitarbeiter von EA) einem Spieler, der sich wiederholt und massiv gegen das DRM ausgesprochen hatte, sogar mit der Sperrung des Kontos. Nicht des Forenkontos, wohlgemerkt, des Spielkontos, so dass das Spiel nicht mehr funktionsfähig gewesen wäre. Nach offenbar massiven Protesten nahm ein anderer Moderator das zurück und entschuldigte sich für »das Mißverständnis«.
Für SPORE selbst gibt es – wie berichtet – inzwischen einen Patch, der das DRM etwas lockert und diverse Fehler behebt. Leider hilft mir das nichts. Ich hatte zwar den dämlichen EA Download Manager nachinstalliert, der weigert sich aber, irgendwas zu tun und lädt mir somit auch den Patch nicht herunter. Außerdem hat mein Rechner seit der Installation des Scheißdings DM Probleme beim Booten. Das kann natürlich niemals was mit dem Download-Manager zu tun haben, würde mir EA garantiert schnell versichern, wenn ich mich an den Support wende. Das muß ich aber nicht, ich habe die Zusatzsoftware (mitsamt SPORE) deinstalliert und seitdem klappts auch wieder mit dem Computerstart.
Nach wie vor gilt: Finger weg von SPORE! Massiv fehlerbehaftet (Bananensoftware – reift beim Kunden) und unverschämter Kopierschutz, der die ehrlichen Käufer bestraft.
Es sieht so aus, als würde Billy Crystal seine jetzt sechs Jahre währende Filmabstinenz beenden. Laut Variety wurde er für die 20th Century Fox Fantasykomödie TOOTH FAIRY mit Dwayne »The Rock« Johnson (wir berichteten) verpflichtet. An der Seite der beiden spielen weiterhin unter anderem: Ashley Judd, Julie Andrews, Stephen Merchant und Ryan Sheckler, Regie führt Michael Lembeck nach einem Drehbuch von Randi Mayem Singer.
Die Produktion soll am Montag in Vancouver beginnen.
Billy Crystals letzter Film war ANALYZE THAT aus dem Jahr 2002.
Drehbuchautor und Regisseur Shane Black (über den es Gerüchte gibt, dass er soeben einen engültig letzten LETHAL WEAPON-Film vorbereitet) wurde von Universal angeheuert, um bei einer Spion-Actionkomödie namens COLD WARRIOR das Ruder zu übernehmen. Black ist kein Neuling, was Action oder Komödie angeht, hat er doch beispielsweise LETHAL WEAPON, MONSTER SQUAD, LAST BOY SCOUT und den brillianten LAST ACTION HERO geschrieben und sein Regiedebut mit KISS KISS BANG BANG gegeben.
Konzept: COLD WARRIOR dreht sich um einen Agenten aus der Zeit des Kalten Krieges, der aus dem Ruhestand geholt wird und sich mit einem jungen Spion der neuen Schule zusammentun muss, um eine terroristische Bedrohung abzuwehren, die von Russland ausgeht.
Meine Güte, ich dachte, das Thema wären wir seit Jahren los…
Irgendwas ist hier seltsam… Ach so: Kein Remake! Aber – wenn man die Thematik betrachtet irgendwie schon… ;o)
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