Vor kurzem hatte der Verlag einen Fantasy-Kurzroman nach einem Konzept von Gerald Meyer ausgeschrieben, der sich inhaltlich mit den Germanen bzw. deren Sagen auseinandersetzten sollte. Die Resonanz hierauf war offensichtlich so groß, dass Arcanum sich entschlossen hat, das Konzept in einer Heftromanserie unter dem Titel »Midgard – Aegirs Flotte« aufzugreifen. Für diese sucht man nun Autoren.
Ein großes Beben hat den Weltenbaum und Midgard versinken lassen, der Fenriswolf ist ebenso tot wie die Midgardschlange, … die Welt liegt in Trümmern und scheint verloren …
Aber könnten sich nicht durch das Beben, ausgelöst durch die Schlacht der Götter und Titanen, auch Tore in die Eis- und Feuer‑, ja sogar in die Alfenwelt geöffnet haben? Immerhin spricht die Mythologie davon, dass sich die Schlacht ausschließlich in Midgard und am mysteriösen Regenbogen zugetragen habe. Ebenso ist ungewiss, wie die Licht- und Dunkelalfen den Kampf der Götter und den Sieg über die Menschheit aufgenommen haben – sind sie für die Menschen? Oder sind sie Gegner der Menschheit und greifen diese sogar in ihrer schwachen Stunde an?
Amazons eBook-Reader Kindle ist ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Sucht man amazon.de auf, wird man mit einem länglichen Text (der als Grafik vorliegt, also nicht barrierefrei) darauf hingewiesen, dass man das Gerät nun bestellen kann, dafür aber auf die Seite amazon.com umgeleitet wird, geliefert wird aus den USA. Im erklärenden Text wird speziell auf die Nutzung des Kindle zum Lesen englischsprachiger Bücher hingewiesen. Passend zum Verkaufsstart außerhalb der USA (und wohl auch zur Buchmesse, auf der zahllose Alternativen vorgestellt werden) wurde der Preis gesenkt: Die US-Version auf 259 Euro, die Variante für den internationalen Verkauf auf 279 Euro. All das gilt nur für den Kindle I, die zweier-Version ist nicht für den weltweiten Verkauf bestimmt.
Der Kindle für den deutschen Markt arbeitet mit UMTS, Edge, GPRS und WLAN, um Inhalte auf den Rechner zu übertragen, UMTS und WLAN fehlen auf dem US-Gerät. Fragwürdig ist die Tatsache, dass für die drahtlose Übertragung der Bücher (oder anderer Medien) ein Entgelt in Höhe von happigen 99 Cent pro Megabyte anfällt, zusätzlich zum ohnehin oft bereits überteuerten Preis der eBooks. Amazon stellt bislang ausschließlich englische Bücher zur Verfügung, Verträge mit deutschsprachigen Verlagen existieren bislang nicht. Blogs und Webbrowser kann man auf der internationalen Version nicht nutzen.
Überhaupt scheint es sich um eine Hau-Ruck-Aktion zu handeln, denn der in den USA bestellbare Kindle verfügt angeblich nicht über ein Netzteil, das in deutsche Steckdosen passt.
Fasst man all das zusammen, dann kann die Aktion nur als fragwürdig bezeichnet werden, grundsätzlich sollte man ohnehin vom Kauf eines Kindle abraten, da Amazon über die drahtlose Verbindung umfangreichen Zugriff auf das Gerät hat und darüber bereits erworbene Bücher löschen kann – und das auch schon einmal getan hat. Es gibt inzwischen zahllose Geräte anderer Anbieter, die sich in Sachen Funktion nicht vor dem Kindle verstecken müssen und deren Betriebssysteme offen daher kommen.
Update: Bei den Preisangaben handelt es sich um Dollar, nicht um Euro. Damit läge der Preis für den internationalen Kindle bei ca. 180 Euro, allerdings zuzüglich Zoll, Importsteuer und Porto.
Im Atlantis Verlag ist mit TENTAKELSTURM von Dirk van den Boom der abschließende Teil der Military-SF-Trilogie TENTAKELKRIEG erschienen. Weiterhin liefebar sind die Teile eins (TENTAKELSCHATTEN) und zwei (TENTAKELTRAUM).
Die Irdische Sphäre ist unter der Invasion der Tentakel zusammengebrochen. Der Menschheit bleibt nur noch ihr eigenes Sonnensystem, doch auch dieses droht unter dem Tentakelsturm zu fallen. Wenn aber niemand mehr ein Wunder erwartet, bleibt nur noch der Mut der Verzweifelten, um das Verhängnis vielleicht doch noch abzuwenden.
Capitaine Jonathan Haark, Marechal Rahel Tooma, Dr. DeBurenberg und viele weitere Frauen und Männer, Zivilisten wie Soldaten, nehmen einen Kampf auf, der nicht nur ihr persönliches Schicksal entscheidet, sondern auch das der gesamten Menschheit.
Oder was von ihr übrig ist.
TENTAKELSTRUM – TENTAKELKRIEG 3
Dirk van den Boom
Titelbild von Christian Kesler
Paperback mit Klappenbroschur
ca. 200 Seiten, 12,90 EUR
ISBN 978–3‑941258–06‑8
Unter dem Pflaster der Städte liegt zumeist nicht der vielbesungene Strand, oft jedoch verborgene Magie. Und glaubt man den Geschichten der Urban Fantasy-Autoren, dann gibt es keine Alligatoren in der Kanalisation, sondern dunkle Mächte in den Katakomben wie Vampire und Werwölfe. Das monatliche Fantasy-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik hat in seiner Oktober-Ausgabe die Magie der Städte erforscht.
In der am 18. September als Printausgabe erschienenen und schon seit dem 1. September online durchblätterbaren Ausgabe 67 der NAUTILUS geht es um das Genre der Urban Fantasy mit seinen hartgekochten Detektiven, städtischen Hexenmeistern und Vampiren und Werwölfen, das in Film, Roman und Comic untersucht wird: Die Forschungsreise beginnt bei der Entstehungsgeschichte von Jon J Muths Graphic Novel »M – Eine Stadt sucht einen Mörder« inkl. Interview mit dem Comic-Zeichner, führt über die »Nightside«-Romane von Simon R. Green zu den »Dunklen Fällen des Harry Dresden« von Jim Butcher bis zur Welt der »Wöchter«-Romane von Sergej Lukianenko, über deren Entstehung der Co-Autor Wladimir Wassiljew berichtet, und endet bei Feenreichen direkt vor der eigenen Haustür und schließlich in den Katakomben von Paris in den »Libri Mortis«-Romanen von Peter Schwindt. Besondere Porträts sind Raymond Chandler als dem literarischem Vater des Privatschnüfflers Philip Marlow gewidmet sowie der großen Fantasy-Lady Marion Zimmer Bradley zum zehnten Todestag. …
Ende September erscheint im Atlantis Verlag DIE MAGISCHE LATERNE DES HERRN ZINKEISEN von Willy Seidel.
Willy Seidel (1887–1934) war ein bedeutender Vertreter der Phantastischen Literatur Deutschlands Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung DIE MAGISCHE LATERNE DES HERRN ZINKEISEN erschien erstmals 1930, mit der Geschichte »Das älteste Ding der Welt« enthält sie einen Klassiker der Schauerliteratur.
Das Titelbild stammt von Mark Freier, drei Innenillustrationen von Timo Kümmel. Der Titel erscheint als Hardcover (laminierter Pappband mit Lesebändchen, 260 Seiten, 14,90 EUR) ohne ISBN in der Edition Atlantis und wird nur direkt beim Verlag erhältlich sein. Die Auflage orientiert sich an der Anzahl der Vorbestellungen, es wird nur eine geringe Menge mehr gedruckt. Ein frühzeitiges Bestellen empfiehlt sich daher.
Die Ansage des Suchmaschinenprimus und derzeit Lieblingsfeindes der deutschen Verleger dürfte diesen weitere Schweissperlen und Zornesröte auf die Stirn treiben (auch wenn das momentan nur in den USA angeboten wird, sollte klar sein, dass man das Angebot international ausweiten dürfte):
Google kündigt an, rund zwei Millionen gemeinfreier Bücher aus seinem Fundus zum Ausdrucken anzubieten. Wer die Werke also nicht am Bildschirm lesen möchte, der kann sich eine Papierversion bestellen. Gedruckt werden sollen die Bücher von der Espresso Book Machine, einer Kombination aus Laserdrucker, Binde- und Schneidemaschine, die in Buchläden aufgestellt wird; sie wird vom New Yorker Unternehmen On Demand Books hergestellt und kostet ca. 100000 Dollar. Die Espresso Book Machine benötigt ca. vier Minuten, um aus einem 300-Seiten-Text ein fertiges Buch zu erstellen.
Die ca. 2 Millionen Bücher erschienen vor 1923 und damit ist ihr Urheberschutz abgelaufen – da hilft den Verlegern auch kein Lamentieren. Für Genre-Freunde dürfte einiges Interessantes darunter zu finden sein…
Die rasante, humorige Phantasikserie TOT ABER FEURIG, die im Gros von Tanya Carpenter und Melanie Wiechert bestritten wird. Darüber hinaus gibt es gelegentliche »Gastauftritte« von Alisha Bionda, die die Onlineserie auch redaktionell betreut und sporadisch eine durchgeknallte Journalistin in das Projekt einbringen wird. Hauptmerk dieser Serie wird die Ausrichtung auf das literarische »Augenzwinkern« sein und die Leser werden sehr schnell die Freude der Autorinnen am gemeinsamen Fabulieren erlesen können.
TOT ABER FEURIG unterhält die Literra-Besucher (weitestgehend) monatlich und wird künstlerisch von Andrä Martyna betreut.
Geplant sind neben den Kurzgeschichten, die nach und nach einen Episodenroman ergeben sollen, ein Glossar und eine Galerie, damit die Charaktere auch ein »Gesicht« für Sie bekommen. Lassen Sie sich überraschen!
Unter dem SPECIAL- Link finden Sie erste einführende Worte, aus denen Sie entnehmen können, was Sie in der Serie erwartet – darüber hinaus die erste Story MIDDEATH CRISIS.
Eines der großen Themen der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ist chinesische Literatur. Auf Wunsch der chinesischen Zensurbehörde wurden nun zwei systemkritische Autoren, die an einem Symposium teilnehmen wollten von den Messeveranstaltern wieder ausgeladen. China hatte mit mit einem Boykott der zweitägigen Veranstaltung gedroht, sollten der Schriftsteller Bei Ling und seine Kollegin Dai Qing nach Frankfurt kommen dürfen.
Der Direktor der Buchmesse, Juergen Boos, verteidigte die eigene Entscheidung im Vorfeld des Symposiums: Er vertrat seinen Standpunkt, dass sowohl Bei Ling als auch Dai Qing nicht der Runde der Podiumsgäste angehörten; die sei von den fünf Organisatoren des Symposiums, unter anderem die chinesische Zensurbehörde, die Frankfurter Buchmesse und die Schriftstellervereinigung P.E.N., abgesprochen und stehe außer Frage. Bei Ling und Dai Qing habe man »nur als Teilnehmer« eingeladen. Update: P.E.N. distanziert sich inzwischen von der Darstellung, zugestimmt zu haben. P.E.N.-Generalsekretär Herbert Wiesner sagte gestern in einem Interview: »Wir machen bei der Nichteinladung oder Wiederausladung nicht mit. Das [die Unterdrückung der Meinungsfreiheit] ist ein Verstoß gegen unsere Charta.« Man dürfe sich dem Druck chinesischer Kader nicht beugen.
Erbärmlich, wie hier ein Land hofiert wird, das regelmäßig und völlig offen die Menschenrechte verletzt. Vielleicht hätte man es sich gründlicher überlegen sollen, China zu einem der Aufhänger der Buchmesse zu machen und dem totalitären Régime damit eine Möglichkeit zu geben, sich international weiter zu profilieren. In unserem Land ist die Meinungsfreiheit geschützt (bei den Bestrebungen unserer Politiker kann man nur ein »noch« hinzufügen), da kann es nicht angehen, dass man diese Meinungsfreiheit auf Wunsch chinesischer Despoten ohne große Bedenken wie eine heiße Kartoffel fallen läßt.
Die Handlungsweise der Verantwortlichen der Frankfurter Buchmesse ist beschämend und peinlich für Deutschland.
Der ukrainische Anbieter Pocketbook stellte soeben auf der IFA seinen eBook-Reader Pocketbook 360° vor, der mit einem Lagesensor ausgestattet ist, der die Anzeige anpasst, je nachdem, wie herum das Gerät gehalten wird. Man kann also nicht nur zwischen Lesen im Portrait- und Landscape-Format wählen, Linkshänder können die Bedienelemente auf diese Art für ihre Bedürfnisse anpassen. Damit es nicht zu unerwünschten Drehungen kommt, ist die Funktion abschaltbar.
Das Pocketboock 360° misst ca. 12 x 14 cm und ist knapp 1 cm dick. Es verfügt über ein fünf-Zoll Display mit der bewährten E‑Ink-Technik in einer Auflösung von 600 x 800 Pixeln und kann 16 Graustufen darstellen. Das Gerät stellt Texte in den Formaten ePub, fb2, pdf, txt, rtf und html sowie Microsoft doc dar, weitere sind geplant und sollen über Firmwareupdates implementiert werden. Weiterhin kann es Bilder in den Formaten jpg, bmp, png und tiff abbilden und mp3-Dateien abspielen (Zusatzfunktionen sind Rechner, Kalender, Uhr und einige Spiele). Daten finden ihren Weg auf das Gerät via USB oder über eine MicroSD-Karte.
Pocketbook sucht nach eigenem Bekunden nach einem Vetriebspartner für den deutschen Markt (der dürfte auf der IFA zu finden sein), der Preis für den Reader soll bei ca. EUR 220,00 liegen.
Update: Laut Heise soll das Gerät auch prc (Mobipocket) beherrschen und mit Adobes DRM-Format zurecht kommen.
Damit zeigt sich der von mir prognostizierte Preisverfall bei den Readern bereits recht deutlich, mit dem chinesischen Hanvon N516 ist ein weiteres interessantes preisgünstiges Gerät (EUR 199,00) auf dem Markt – und bei uns bereits erhältlich.
SARDEV – DER SCHATTEN DES FRIEDENS ist der Titel des soeben erschienenen Fantasy-Romans von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick (der bei seinem Aktivitätslevel inzwischen definitiv über einen Zellaktivator verfügen muss, anders ist das alles nicht zu schaffen).
Sein Name ist Sardev Örhun: ein Bandit und Räuber, der Führer einer Bande von Desperados, die sich Befreiungskrieger nennen. Seit vielen Jahren kämpfen er und seine Gefährten für die Freiheit ihres Heimatlandes Patloren.
Jetzt naht die große Stunde: Die Besatzungstruppen aus dem fernen Eskoh ziehen nach Norden ab, aus dem Süden nähert sich die Befreiungsarmee des sogenannten Allvölkeraufstands. Im Chaos des ausgeplünderten Landes zwischen den marschierenden Armeen streiten sich heimatlose Söldner, großmäulige »Freiheitskämpfer« und streunende Banditen um Macht und Beute.
Dazwischen: Sardev Örhun. Auf der Suche nach einer Zukunft für sich. Auf der Suche nach seiner letzten Rache. Auf der Suche nach einem Ziel fürs Leben.
Der Roman erschien als Paperback im Basilisk-Verlag und kostet 12 Euro. Man kann ihn mit der ISBN 3–935706-43‑X im Buchhandel bestellen, allerdings nicht über Amazon; wer ihn online erwerben möchte, nutzt die Bestellseite des Verlags (dessen Shop allerdings erst ab dem 05.09.2009 online sein wird).
Nach oben scrollen
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.