Spieleklassiker: der C64 Mini

Nach­dem Nin­ten­do die Kon­so­len-Neu­auf­la­gen NES Clas­sic Mini und SNES Clas­sic Mini in viel zu klei­nen Stück­zah­len auf den Markt gewor­fen hat, folgt jetzt ein ande­rer Klas­si­ker aus dem Com­pu­ter­spie­le-Bereich:

Der C64 Mini hat unge­fähr die hal­be Grö­ße des Ori­gi­nals und kommt mit einem HDMI-Aus­gang, sowie zwei USB-Anschlüs­sen. Schließt man dort eine Tas­ta­tur an, hat man einen voll­wer­ti­gen Com­pu­ter (wor­aus ich ent­neh­me, dass das Key­board am Gerät nur ein Fake ist und nicht bedien­bar). Eben­falls im Lie­fer­um­fang befin­det sich ein Joy­stick in der Optik eines Com­pe­ti­ti­on Pro, aber mit zusätz­li­chen Knöp­fen (die ver­mut­lich die F‑Tasten emu­lie­ren), ein HDMI-Kabel und eine Anlei­tung. Ein Strom­ver­sor­gungs­ka­bel liegt bei, eine Strom­ver­sor­gung fehlt, da ver­wen­det man wie auch bei den Nin­ten­do-Kon­so­len ein han­dels­üb­li­ches USB-Netz­teil. Man kann die Bild­aus­ga­be über ver­schie­de­ne Shader mani­pu­lie­ren: scharf, Röh­ren­fern­se­her, Scan­li­ne Emu­la­ti­on.

Vor­in­stal­liert sind 64 Spie­le, dar­un­ter Klas­si­ker wie Uri­di­um, Par­adro­id, Haw­keye, Nebu­lus, WINTER GAMES oder IMPOSSIBLE MISSION.

Der C64 Mini kann angeb­lich ab sofort vor­be­stellt wer­den, aller­dings zeigt die Shop­sei­te auf der Pro­jekt­web­sei­te nur ein »com­ing soon«. Kos­ten soll die Retro-Kon­so­le 70 Dol­lar.

Pro­mo­fo­tos Copy­right © 2017 Retro Games Ltd

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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