Die Oscar-Verleihung 2026 war politisch

In der ver­gan­ge­nen Nacht wur­den im Dol­by Thea­ter in Los Ange­les die 98. Aca­de­my Awards ver­lie­hen. Die waren für die Ver­an­stal­tung erfreu­lich poli­tisch, sowohl Mode­ra­tor Conan O’Bri­en als auch etli­che der Preisträger°Innen äußer­ten sich deut­lich zu ver­schie­de­nen aktu­el­len The­men, wie die US-Regie­rung oder künst­li­che Intel­li­genz. Das ist auch der Grund , war­um ich wie­der berich­te, denn ich den­ke, dass man nicht ganz USA in Sip­pen­haft für die faschis­ti­sche Trump-Regie­rung neh­men soll­te. Viel­mehr muss man die demo­kra­ti­schen Kräf­te dort unter­stüt­zen und sicht­bar machen. Dass die Stu­di­os bis­wei­len frag­wür­di­ge Rol­len spie­len ist aller­dings eben­falls ein teil der Wahr­heit. Den­noch muss man es in mei­nen Augen aner­ken­nen, wenn Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler und ande­re Pro­mis ihre Popu­la­ri­tät zu deut­li­chen State­ment nut­zen.

Gro­ßer Gewin­ner ist die schwar­ze Komö­die ONE BATTLE AFTER ANOTHER mit sechs der begehr­ten Gold­sta­tu­en, der erhielt die Prei­se für den bes­ten Film, die bes­te Regie (Paul Tho­mas Ander­son), Neben­dar­stel­ler (Sean Penn, der steht aller­dings nicht auf sol­che Shows und blieb fern), adap­tier­tes Dreh­buch, Cas­ting, Schnitt.

Die meis­ten Nomi­nie­run­gen, näm­lich 16, hat­te Ryan Coog­lers Hor­ror­film SINNERS, das ist ein Rekord; der Strei­fen erhielt am Ende vier Prei­se.

Bemer­kens­wert ist, dass mit Autumn Durald Arka­paw zum ers­ten Mal über­haupt eine Frau mit der Aus­zeich­nung für die bes­te Kame­ra­ar­beit aus­ge­zeich­net wur­de, sie hat damit Film­ge­schich­te geschrie­ben. Applaus.

Per­sön­lich freut mich aller­dings sehr, dass KPOP DEMON HUNTERS nicht nur den Oscar für den bes­ten ani­mier­ten Film ein­heim­sen konn­te, son­dern auch noch das Titel­lied GOLDEN als bes­ter Film­song eine Aus­zeich­nung erhielt. Bei­des mehr  als ver­dient.

Im fol­gen­den die kom­plet­te Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewinner°Innen, die stammt aus der Wiki­pe­dia (CC BY).

Bester Film

prä­sen­tiert von Ewan McGre­gor und Nico­le Kid­man

One Batt­le After Ano­ther – Pro­duk­ti­on: Paul Tho­mas Ander­sonSara Mur­phy und Adam Som­ner

Beste Regie

prä­sen­tiert von Zen­da­ya und Robert Patt­in­son

Paul Tho­mas Ander­son – One Batt­le After Ano­ther

Ander­son, der vor 2026 bereits 14-mal für einen Oscar nomi­niert wor­den war, gewann damit erst­mals den Regie-Oscar; zuvor war er am sel­ben Abend bereits für das adap­tier­te Dreh­buch aus­ge­zeich­net wor­den.[7]

Bester Hauptdarsteller

prä­sen­tiert von Adri­en Bro­dy

Micha­el B. Jor­dan – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Jor­dan erhielt die Aus­zeich­nung für die Dar­stel­lung der Zwil­lings­brü­der Smo­ke und Stack in Blood & Sin­ners.[7] Er war damit erst die zwei­te Per­son in der Oscar-Geschich­te, die für die Dar­stel­lung von Zwil­lin­gen aus­ge­zeich­net wur­de; zuvor war dies nur Lee Mar­vin für Cat Ball­ou gelun­gen.[7]

Beste Hauptdarstellerin

prä­sen­tiert von Mikey Madi­son

Jes­sie Buck­ley – Ham­net

Buck­ley war die ers­te iri­sche Schau­spie­le­rin, die in die­ser Kate­go­rie aus­ge­zeich­net wur­de.[7]

Bester Nebendarsteller

prä­sen­tiert von Kier­an Cul­kin

Sean Penn – One Batt­le After Ano­ther

Beste Nebendarstellerin

prä­sen­tiert von Zoë Sal­da­ña

Amy Madi­gan – Wea­pons – Die Stun­de des Ver­schwin­dens (Wea­pons)

Bestes Originaldrehbuch

prä­sen­tiert von Chris Evans und Robert Dow­ney Jr.

Ryan Coog­ler – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Bestes adaptiertes Drehbuch

prä­sen­tiert von Chris Evans und Robert Dow­ney Jr.

Paul Tho­mas Ander­son – One Batt­le After Ano­ther

Bestes Casting

prä­sen­tiert von Paul Mes­calGwy­neth Palt­rowCha­se Infi­ni­tiWag­ner Mou­ra und Del­roy Lin­do

Cas­san­dra Kulu­kun­dis – One Batt­le After Ano­ther

Beste Kamera

prä­sen­tiert von Demi Moo­re

Autumn Durald Arka­paw – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Arka­paw war die ers­te Frau, die in die­ser Kate­go­rie einen Oscar gewann.[7]

Bestes Szenenbild

prä­sen­tiert von Sigour­ney Wea­ver und Pedro Pas­cal

Tama­ra Dever­ell und Shane Vie­au – Fran­ken­stein

Bestes Kostümdesign

prä­sen­tiert von Anne Hat­ha­way und Anna Win­tour

Kate Haw­ley – Fran­ken­stein

Bestes Make-up und beste Frisuren

prä­sen­tiert von Anne Hat­ha­way und Dame Anna Win­tour

Mike HillJor­dan Samu­el und Clio­na Furey – Fran­ken­stein

Beste Filmmusik

prä­sen­tiert von Maya RudolphKris­ten WiigRose Byr­neMelis­sa McCar­thy und Ellie Kem­per

Lud­wig Gör­ans­son – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Bester Filmsong

prä­sen­tiert von Lio­nel Richie

Gol­den aus KPop Demon Hun­ters – Ejae, Kwak Joong-gyu, Lee Yu-han, Nam Hee-dong, Ted­dy ParkSeo Jeong-hoon und Mark Son­nen­blick

Bester Schnitt

prä­sen­tiert von Bill Pull­man und Lewis Pull­man

Andy Jurgen­sen – One Batt­le After Ano­ther

Bester Ton

prä­sen­tiert von Maya RudolphKris­ten WiigRose Byr­neMelis­sa McCar­thy und Ellie Kem­per

Gareth JohnAl Nel­sonJuan Peral­taGary A. Riz­zo und Gwen­d­olyn Yates Whitt­le – F1

Beste visuelle Effekte

prä­sen­tiert von Sigour­ney Wea­ver und Pedro Pas­cal

Richard Bane­hamDani­el Bar­rettJoe Let­te­ri und Eric Sain­don – Ava­tar: Fire and Ash

Bester Animationsfilm

prä­sen­tiert von Will Arnett und Chan­ning Tat­um

KPop Demon Hun­ters – Chris Appel­hansMag­gie Kang und Michel­le L. M. Wong

Bester animierter Kurzfilm

prä­sen­tiert von Will Arnett und Chan­ning Tat­um

Das Mäd­chen, das Per­len wein­te (The Girl Who Cried Pearls) – Chris Lavis und Maciek Szc­zer­bow­ski

Bester Kurzfilm

prä­sen­tiert von Kumail Nan­jia­ni; wegen Stim­men­gleich­heit wur­den zwei Fil­me aus­ge­zeich­net

The Sin­gers – Sam A. Davis und Jack Piatt
Deux per­son­nes éch­an­geant de la sali­ve – Nata­lie Mus­teata und Alex­and­re Singh

Der geteil­te Sieg von The Sin­gers und Deux per­son­nes éch­an­geant de la sali­ve war der sechs­te Stim­men­gleich­stand in der Geschich­te der Oscar­ver­lei­hung.[7]

Bester Dokumentarfilm

prä­sen­tiert von Jim­my Kim­mel

Ein Nobo­dy gegen Putin (Mr. Nobo­dy mod Putin) – David Boren­steinHel­le FaberAlžb?ta Kará­s­ko­vá und Pawel Talan­kin

Bester Dokumentar-Kurzfilm

prä­sen­tiert von Jim­my Kim­mel

All die lee­ren Zim­mer (All the Emp­ty Rooms) – Conall Jones und Joshua Sef­tel

Bester internationaler Film

prä­sen­tiert von Pri­y­an­ka Chop­ra Jonas und Javier Bar­dem

Sen­ti­men­tal Value, Nor­we­gen – Regie: Joa­chim Trier

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.

Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.

Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.

* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos

Schließen