Aus NOTTINGHAM wird ROBIN HOOD
Die Produktion soll dann in zwei Monaten endlich beginnen, wenn nicht wieder irgend etwas dazwischen kommt, beispielsweise Crowes Ego…
Bild: Ridley Scott, aus der Wikipedia
Die Produktion soll dann in zwei Monaten endlich beginnen, wenn nicht wieder irgend etwas dazwischen kommt, beispielsweise Crowes Ego…
Bild: Ridley Scott, aus der Wikipedia
Vor zwei Generationen gab es als großes Idol und besten Bogenschützen Robin Hood zu bewundern, eine generationenübergreifende Ikone unter den Heldenentwürfen. So ändern sich eben die Zeiten. Denken die über Vierzigjährigen bei einer Nickelbrille an John Lennon, ist es bei jenen unter Vierzig Harry Potter. Der Harry Potter der Bogenschützen ist jetzt Katniss Everdeen. Und wie Katniss Everdeen in einer brutal hierarchischen Gesellschaft an sich selbst wachsen musste, ist mit ihr eine Jugendbuchverfilmung erwachsen geworden.
Ist bei einer Trilogie der Mittelteil das schwächste Glied in der Kette, Ausnahmen gibt es wenige, ist es bei einer Quadrologie unweigerlich der dritte Teil. Er schließt selbst nur an ein offenes Ende an, und entlässt den Zuschauer mit einem offenen Ende. Für Quereinsteiger ein kaum zu bewältigendes Unterfangen. Und für den versierten Kinogänger oftmals ein Ärgernis. Oftmals, aber nicht zwangsläufig auch bei MOCKINGJAY 1. Ein ausgezeichneter Film, dessen finale Fortsetzung allerdings beweisen muss, dass das Zweiteilen eines einzelnen Romans gerechtfertigt war.
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Diese Serie ist bereits kontrovers, bevor sie veröffentlicht wird, denn gewisse Fans sind nicht erfreut darüber, dass THE WATCH eine eher freie Interpretation des Terry Pratchett-Stoffes darstellt. Offenbar gibt es auch inhaltliche und charakterliche Veränderungen. Die Show ist eben von Pratchetts Werk inspiriert, nicht eine sklavische Nacherzählung. Ob das gut oder schlecht ist, kann man frühstens ermessen, wenn man sie gesehen hat.
Es spielen Richard Dormer (GAME OF THRONES) als Sam Vimes, Chef der Wache, sowie Samuel Adewunmi (Doctor Who) als Carcer Dun, Marama Corlett (The City and The City) als Corporal Angua, Adam Hugill (Pennysworth) als Carrot Ironfoundersson, Jo Eaton-Kent (The Romanoffs) als Constable Cheery und Lara Rossi (Robin Hood) als Lady Sybil Ramkin. Showrunner ist Simon Allen (MUSKETEERS 2015).
Die selbsternannten Fans (die wegen der im januar veröffentlichten Bilder moppern) sollen mal die Füße stillhalten, bis sie tatsächlich etwas gesehen haben. Und schließlich ist die Scheibenwelt ohnehin keine klassische Fantasy, sondern enthält ohnehin zahllose Referenzen auf unsere reale Welt. Deswegen finde ich es auch völlig unproblematisch, wenn das alles eher nach Science Fantasy aussieht, als nach reiner Fantasy.
Und weiterhin produziert die BBC soeben eine weitere Discworld-Serie, die laut Neil Gaiman »sehr eng an der Vorlage« sein wird.
Die Ausstrahlung der acht Folgen von THE WATCH startet im Januar 2021.
Promofoto Copyright BBC
Der zweite Teil der Kloppereien zwischen Riesenrobotern und Kaijus mit dem Titel PACIFIC RIM UPRISING wurde um einen Monat nach hinten verschoben. Neuer US-Kinostart ist jetzt am 23. März 2018, ursprünglich sollte der Film am 23. Februar in die amerikanischen Lichtspielhäuser kommen. Für den Deutschlandstart listen diverse Seiten nach wie vor den 1. März, ob das stimmt wage ich allerdings zu bezweifeln.
Der Grund für die Verschiebung wurde nicht angegeben. Damit startet UPRISING am selben Kinowochenende mit ROBIN HOOD ORIGINS, aber insbesondere auch mit Steven Spielbergs READY PLAYER ONE. Ob das so ein schlauer Plan war?
In der Fortsetzung spielen John Boyega (als Sohn von Idris Elbas Charakter aus dem ersten Film), Scott Eastwood, Tian Jing, Cailee Spaeny, Rinko Kikuchi, Burn Gorman, Adria Arjona und Charlie Day.
Regie sollte ursprünglich erneut Guillermo del Toro führen, nachdem das Projekt aber durch schwere Wasser ging und es zwischendurch sogar so aussah, als sei es gecancelt worden, übernahm dann Steven S. DeKnight (DAREDEVIL). Die Story schrieb del Toro, das Drehbuch verfassten Emily Carmichael, DeKnight, T.S. Nowlin und Kira Snyder.
Promofoto Copyright Universal Studios
Vor einiger Zeit hatte ich gemeldet, dass es eine Neuauflage des Films DAS BOOT als Fernsehserie geben solle, zeitgleich wurde eine neue Fassung von RAUMPATROUILLE angekündigt.
Über RAUMPATROUILLE hat man seitdem kein Sterbenswörtchen mehr gehört, aber laut einer Pressemitteilung von SKY wurde vorgestern durch Dr. Christian Franckenstein (CEO Bavaria Film) und Carsten Schmidt (CEO Sky Deutschland) der Drehbeginn von DAS BOOT verkündet. Tatsächlich starten sollen die Dreharbeiten am 31. August 2017. Die achtteilige Show wird an 104 Drehtagen in La Rochelle, Prag, Malta und München produziert. Gesendet werden soll das Ganze dann im Herbst 2018.
Zum internationalen Ensemble gehören u.a.:
Rick Okon (Tatort), Vicky Krieps (Colonia Dignidad), Leonard Scheicher (Finsterworld), Rainer Bock (Wonder Woman), Robert Stadlober (Crazy), August Wittgenstein (The Crown), Franz Dinda (Der Bankraub), Stefan Konarske (Der junge Marx), Lizzy Caplan (Masters of Sex) und Jonathan Zaccaï (Robin Hood).
Regie führt Andreas Prochaska (DAS FINSTERE TAL), Chefautoren sind Tony Saint (The Interceptor) und Johannes W. Betz (Die Spiegel-Affäre), es produzieren Moritz Polter (Spotless), Oliver Vogel (SOKO Stuttgart), Marcus Ammon, Frank Jastfelder und Jenna Santoianni (The Shannara Chronicles).
Ich hätte mich über Neuigkeiten zu RAUMPATROUILLE mehr gefreut …
Quelle: Sky
Promoposter zu DAS BOOT Copyright Sky Deutschland und Bavaria Film

Warner und DC kommen bei ihrem Cinematic Universe aus den Schwierigkeiten nicht raus. Zuerst die eher ungnädigen Kritiken zu BATMAN V SUPERMAN, der das Ganze eigentlich kickstarten sollte, dann dasselbe bei SUICIDE SQUAD. Es sollte auch einen Film um FLASH geben, bei dem stieg zuerst Regisseur Rick Famuyiwa wegen »kreativer Differenzen« aus, und jetzt hat Warner Joby Harold (ROBIN HOOD: ORIGINS) angeheuert, um ein komplett neues Drehbuch zu verfassen. Ich würde zu gern wissen, was da hinter den Kulissen abgegangen ist, aber das letzte Skript stammte vom ausgeschiedenen Famuyiwa und es liegt nahe, dass Warner und DC es nicht gut fanden und es deswegen zum Streit kam.
Da Ezra Miller, der den FLASH spielen wird, jetzt auch noch mit den Dreharbeiten an FANTASTIC BEASTS 2 beschäftigt ist, würde es mich nicht wundern, wenn sich der für 2018 anvisierte Start des Films nach hinten verschiebt.
Möglicherweise sind die bei Warner und DC so angestrengt bemüht, das DC Cinematic Universe zu einem Erfolg zu machen, dass sie sich dabei selbst im Weg stehen.
Quelle: Variety, Promografik THE FLASH Copyright Warner Bros.
Weitestgehend spoilerfrei
Wer hätte es für möglich gehalten? STAR WARS mit völlig neuen Aspekten.
Exkursion in die Vergangenheit: Ich habe STAR WARS sowie die beiden Folgefilme gesehen und war für immer geflasht (ich war SF-besessen und zwölf Jahre alt, als ich Episode IV zum ersten Mal im Kino sah, danach kam jede Hilfe zu spät). Sicher, aus der heutigen Zeit betrachtet müsste man eigentlich zugeben, dass das vielleicht stellenweise ein wenig flach daher kam. Holzschnittartige Charaktere. Dialoge, die keinen Preis gewinnen würden. Aber damals war all das aus vielen Gründen eine Offenbarung. Die Effekte, die Ideen, die Umsetzung, alles auf der Leinwand, die das größer, epischer erschienen ließ. A NEW HOPE war zweifellos in vielen Aspekten ein Meilenstein der Kinogeschichte. Das kann man nicht zuletzt daran ermessen, dass STAR WARS noch heute, fast 40 Jahre später, so präsent ist, wie Ende der 70er, die Designs nicht lächerlich aussehen, wie es bei so ziemlich jedem anderen SF-Film aus der Zeit der Fall ist. Damit reiht es sich in Stoffe ein, die immer wieder repetiert und neu interpretiert werden. Beispielsweise Frankenstein, Robin Hood, Sherlock Holmes, griechische Sagen, oder Shakespeares Geschichten.
Was? Habe ich gerade die Dreistigkeit besessen, STAR WARS in einem Satz mit Shakespeare zu nennen? Höre ich die Feuilleton-Schreiber heulen? Gut so. Heult ruhig. Hier geht es um Popkultur, davon hab ihr keine Ahnung. Übrigens war auch Shakespeare zu seiner Zeit verlachte Popkultur. Denkt mal drüber nach.
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Wenn man sich an die Looney Tunes erinnert, fällt einem nach ein wenig Denken ganz sicher auch der rasende Mäuserich SPEEDY GONZALES ein, der auch auf den Fernsehschirmen hierzulande vor Jahren für Freude sorgte. Auf der Suche nach zu rebootenden klassischen stoffen, ist man bei Warner jetzt offenbar auf den mexikanischen Nager gestoßen, denn es wird einen Kinofilm geben.
Im Original wurde er animiert von Friz Freleng und gesprochen von Mel Blanc. Laut Deadline wird Speedy in der neuen Fassung vom mexikanischen Schauspieler und Filmemacher Eugenio Derbez gesprochen. Ich würde mal davon ausgehen, dass die Reinkarnation computeranimiert sein wird.
Der Film soll eine Origin-Story mit Elementen eines Raubüberfalls und »Robin Hood« mischen, bei denen Speedy Gonzales der Held ist, der die Reichen beraubt, um den armen zu helfen. Produzent David Sellers sagt dazu:
In einer Welt in der jemand wie Donald Trump derart an Boden gewinnen kann, brauchen wir Speedy mehr denn je.
Word.
Arriba! Arriba! Andale! Andale!
Promografik Speedy Gonzales Copyright Warner Bros.
Hallo,
dann werde ich mal versuchen, die Fragen zu beantworten:
Primär gab es 2009 einen Versuch, eine Marke in einer sehr großen Zahl von Klassen eintragen zu lassen, der dann zurückgezogen wurde. Die Eintragung ist dann aber nach Rücknahme des, ich sage mal, globaleren Anspruchs, über einen Anwalt für eine bestimmte Klasse dann doch erfolgt. In wie weit man hier tatsächlich von einem »Widerspruch« reden kann, entzieht sich meiner Kenntnis.
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Steampunk als Wortmarke – zweite Stellungnahme von Stefan ArbesWeiterlesen »

Bevor sich ein großes Heulen und Zähneklappern erhebt: nein, es handelt sich bei LABYRINTH nicht um ein Remake, Reboot oder Re-irgendwas des Fantasyfilms aus dem Jahr 1986 (was? So lange ist das schon her?). Man hätte das annehmen können, da die Muppets inzwischen Disney gehören und die Puppen des damaligen Films stammten von Jim Henson’s Creature Shop.
Nein, es wird ein ganz neuer Film mit demselben Titel, der grobe Plot ist allerdings nicht unähnlich: eine Prinzessin muss sich auf eine mystische Reise machen, um ihren Vater zu retten und sie reist dabei durch ein gefähliches und elaboriertes Labyrinth. Aha, Vater statt Bruder.
Die Idee zum Film stammt von Larry Brenner, dem hat Disney Pitch samt Drehbuch gerade abgekauft. Brenner ist ein neuer Spieler im Bereich Autoren, sein Screenplay zu BETHLEHEM fand 2011 einige Beachtung und wurde von Universal gekauft, darin geht es um eine Gruppe Überlebender einer Zombie-Apokalypse, die einen Deal mit einem Vampir machen, damit er sie beschützt.
Zurück zu LABYRINTH: produzieren wird den James Whitaker, den kennt man als Produzenten von 8 MILE oder ROBIN HOOD (der mit Russell Crowe). Weitere Infors zum Film gibt es noch nicht, man solltejedoch nicht davon ausgehen, dass Muppets vorkommen, oder David Bowie eine Rolle spielt …
[cc]
Bild: Labyrinth in Pisa, von P tasso, aus der Wikipedia, [sb name=»cc-by-sa-de«]
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