Hugh Jackman als … Wolverine

Es ist schon ein über­aus bril­li­an­ter PR-Stunt, den Mar­vel und Ryan Rey­nolds da ges­tern abge­zo­gen haben. Nicht nur wur­de in einem Tweet-Video durch Rey­nolds der nächs­te DEAD­POOL-Film noch­mal bestä­tigt, es wur­de auch mehr oder weni­ger ver­steckt »ein­ge­schmug­gelt«, dass Hugh Jack­man dafür noch ein­mal sei­ne Para­de­rol­le als Wol­veri­ne über­neh­men wird.

Der hat­te eigent­lich nach LOGAN zu Pro­to­koll gege­ben, dass das das letz­te Mal sei, dass er in der Rol­le zu sehen sei. Allein des­we­gen ist das schon eine Sen­sa­ti­on und wie es die Macher sicher auch geplant hat­ten, ist das Inter­net nach der Ankün­di­gung geplatzt. Zu dem gelun­ge­nen PR-Stunt kann man Mar­vel und Rey­nolds (und auch Dis­ney) nur gra­tu­lie­ren.

Das You­tube-Video hat bereits fast 6.2 Mil­lio­nen Hits …

Regie soll erneut Shawn Levy füh­ren, das Dreh­buch kommt von Wen­dy Moly­neuxLiz­zie Moly­neux-Log­e­l­in, Rey­nolds und Paul Wer­nick.

US-Kino­start soll am 6. Sep­tem­ber 2024 sein.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Video: Die alte Angst vor neuen Medien

… ist der Titel eines über­aus sehens­wer­ten Bei­trags von Ultra­la­tiv auf You­tube. Man kennt das: jedes neue Medi­um wird von gewis­sen Per­so­nen­schich­ten erst­mal ver­teu­felt und es wird cas­sand­rat, dass dar­an jetzt aber wirk­lich die Gesell­schaft zugrun­de gehen wird, und »denkt denn nie­mand an die Kin­der?«. Buch­druck, Film, Schall­plat­te, Tele­fon, Rock­mu­sik, Com­pu­ter­spie­le, Pen&Paper-Rollenspiele wie D&D, Inter­net, Smart­phones, und, und, und …

Das ist natür­lich alles ziem­li­cher Bull­shit und liegt zum einen in Rück­stän­dig­keit und/​oder Strunz­kon­ser­va­ti­vis­mus Man­cher begrün­det (beson­ders gern auch bei soge­nann­ten Intel­lek­tu­el­len), und/​oder im ver­zwei­fel­ten Ver­such, Deu­tungs­ho­heit und damit Macht zu erhal­ten. Das Video legt das in nur knapp über acht Minu­ten ziem­lich anschau­lich dar.

Ich befürch­te aller­dings, dass das kei­ne Leh­rer oder Eltern davon abhal­ten wird, über »vier­ecki­ge Augen« zu schwa­feln. ;)

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

p.s.: Dank an Tom­my Krapp­weis fürs Fin­den und Ver­lin­ken.

Der aktuelle Hype um »KI-Kunst«

In letz­ter Zeit gibt es einen gro­ßen Hype um »KI Kunst« (»AI Art«).

(eng­lish ver­si­on of this text on Face­book)

Ers­tens: Es steckt kei­ne KI drin, wir sind von ech­ter künst­li­cher Intel­li­genz so weit ent­fernt wie eh und je. Die Bil­der wer­den von Deep-Lear­ning-Algo­rith­men erzeugt. Die­se funk­tio­nie­ren, indem eine sehr gro­ße Anzahl ver­schlag­wor­te­ter Bil­der in den Algo­rith­mus ein­ge­speist wird. Durch geschick­te Pro­gram­mie­rung und enor­me Rechen­leis­tung (die Art von Rechen­leis­tung, die moder­ne Gam­ing-Gra­fik­kar­ten bereit­stel­len kön­nen) erstel­len die Algo­rith­men dann neue Bil­der aus den alten, die auf­grund der Ver­schlag­wor­tung mehr oder weni­ger zu der Beschrei­bung (»prompt«) pas­sen, die der Nut­zer angibt.

Sind die ent­ste­hen­den Bil­der »Kunst«? Höchst­wahr­schein­lich ja. Vie­le von ihnen sind ziem­lich beein­dru­ckend.

Aber:

Ist das »Kunst­schöp­fung«, wie eini­ge Nut­zer behaup­ten und die Bil­der, die aus den Algo­rith­men her­vor­ge­hen, stolz als ihre »Krea­tio­nen« prä­sen­tie­ren?

Sicher­lich nicht. Der Schaf­fens­pro­zess für Kunst muss von einem Künst­ler aus­ge­hen, nicht von einem Algo­rith­mus. Auch der »Prompt« ent­hält kei­nen Schaf­fens­pro­zess. Es han­delt sich ledig­lich um eine Anwei­sung. Man kann das damit ver­glei­chen, dass man einem Künst­ler sagt, was er malen soll, und er oder sie malt es dann für einen. Der Schaf­fens­pro­zess liegt beim Künst­ler, nicht bei dem­je­ni­gen, der sagt, was er haben möch­te.

Deep Lear­ning-Algo­rith­men sind ein groß­ar­ti­ges neu­es Werk­zeug in der Tool­box des Künst­lers. Man kann sie für ver­schie­de­ne Zwe­cke ein­set­zen: Um schnell Ideen zu ent­wi­ckeln. Um Kunst­wer­ke zu gene­rie­ren, die in ech­ten krea­ti­ven Arbei­ten ver­wen­det wer­den kön­nen, indem Deri­va­te der DL-Bil­der erstellt wer­den. Um pro­ze­du­ra­le Tex­tu­ren für 3D-Model­le zu erstel­len. Für Look­dev. Zur Inspi­ra­ti­on. Für Col­la­gen. Als Teil eige­ner Krea­tio­nen. Man kann also Bil­der ver­wen­den, die aus einem DL-Algo­rith­mus ent­stan­den sind, um Kunst zu schaf­fen, aber sie sind selbst kei­ne Kunst, da kein krea­ti­ver oder künst­le­ri­scher Pro­zess invol­viert war, son­dern nur eine Men­ge Rechen­leis­tung und Algo­rith­men, die von Pro­gram­mie­rern geschaf­fen wur­den (und, wenn wir genau­er hin­schau­en, der krea­ti­ve Pro­zess der Künst­ler, die die ursprüng­li­chen Bil­der geschaf­fen haben, aber nicht der einer Per­son, die nur einen Prompt in den Algo­rith­mus ein­gibt).

DL-Bil­der sind ein neu­es und fas­zi­nie­ren­des Werk­zeug für Krea­ti­ve und Künst­ler, aber man ist kein Künst­ler, wenn man einem DL-Algo­rith­mus ein­fach einen Aus­druck vor­gibt und dann war­tet, was dabei her­aus­kommt.

Das wird in den nächs­ten Jah­ren ein The­ma für Anwäl­te und Gerich­te sein. Vor allem, weil vie­le Bil­der von Künst­lern in die DL-Algo­rith­men ein­ge­speist wur­den, ohne sie zu fra­gen (das führt zu Bil­dern, die im Stil die­ser Künst­ler erstellt wur­den; die Auf­nah­me der Bil­der in die Daten­bank kann eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung dar­stel­len, obwohl sie nicht 1:1 repro­du­ziert wer­den, das wer­den Rich­ter ent­schei­den müs­sen). Stil kann nicht urhe­ber­recht­lich geschützt wer­den, aber es han­delt sich um einen völ­lig neu­en Anwen­dungs­fall.

Mit Hil­fe von Deep Lear­ning erstell­te Bil­der sind kei­ne Kunst an sich (sie kön­nen aber auf­grund des Aus­gangs­ma­te­ri­als sehr künst­le­risch und schön aus­se­hen). Aber sie sind auch nicht »schlecht« oder »das Ende der Krea­ti­ven«. Sie sind ein neu­es Werk­zeug.

(Bild aus Sta­ble Dif­fu­si­on. Beein­dru­ckend, aber kei­ne Nach­be­ar­bei­tung oder ablei­ten­de Arbeit dar­an vor­ge­nom­men).

PORTAL bekommt 15 Jahre nach seinem Erscheinen ein RTX Mod

Das Game PORTAL von Val­ve ist längst ein Klas­si­ker, es erschien bereits im Jahr 2007, das Spiel­prin­zip hat aber nichts von sei­ner Fas­zi­na­ti­on ver­lo­ren.

Jetzt, fünf­zehn Jah­re spä­ter spen­diert Nvi­dia dem Spiel ein RTX-Update, um sei­ne RTX-Remix-Tech­no­lo­gie zu demons­trie­ren. Das bedeu­tet, dass es auf moder­nen Gra­fik­kar­ten des Her­stel­lers sehr viel bes­ser aus­se­hen wird. Es han­delt sich dabei offen­bar um eine  von Nvi­dia in Zusam­men­ar­beit mit Val­ve ent­wi­ckel­tes Mod.

Die gute Nach­richt: Alle Game­rin­nen, die Por­tal bereits besit­zen, bekom­men das im Novem­ber erschei­nen­de Update als kos­ten­lo­sen DLC.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Trailer: Disneys STRANGE WORLD

Dis­neys dies­jäh­ri­ger Weih­nachts­film ist kein Remake, Reboot, Re-Ima­gi­na­ti­on oder Re-irgend­was­sonst, son­dern ein ori­gi­na­ler Stoff.

Die Kurz­be­schrei­bung zu STRANGE WORLD ist ziem­lich inhalts­los, da erläu­tert der Trai­ler schon deut­lich mehr:

Die legen­dä­ren Clades sind eine Fami­lie von Ent­de­ckern, deren Dif­fe­ren­zen ihre letz­te und wich­tigs­te Mis­si­on zu gefähr­den dro­hen.

Der Vor­gu­cker macht tat­säch­lich Bock auf den Film, aus sei­ner Dis­ney-typi­schen Mischung aus Wow-Effek­ten und Gags. Zudem scheint das Gan­ze Steam­punk-Anlei­hen zu neh­men.

Regie führt Don Hall (BIG HERO SIX, RAYA AND THE LAST DRAGON) nach einem Dreh­buch von Qui Nguy­en (RAYA AND THE LAST DRAGON), es pro­du­ziert Roy Con­li, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin ist Jen­ni­fer Lee.

Es spre­chen: Jake Gyl­len­haalAlan TudykDen­nis QuaidLucy LiuGabri­el­le Uni­on und Jabou­kie Young-White.

STRANGE WORLD soll am 23. Novem­ber 2022 in die US-Kinos kom­men in wei­ten Tei­len der Welt eben­falls, in man­chen davon einen Tag vor­her. Nur für Schland gibt es noch kein Start­da­tum.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

CONSTANTINE: Fortsetzung mit Keanu Reeves

Es hat kaum 17 Jah­re benö­tigt, bis eine Fort­set­zung des auf DC Comics basie­ren­den Films CONSTANTINE ange­kün­digt wur­de, bei dem Kea­nu Ree­ves erneut die Titel­rol­le über­neh­men soll. Der Film aus dem Jahr 2005 war zwar kein Kas­sen­schla­ger, hat aber eine Anhän­ger­schaft gewon­nen und gilt inzwi­schen als Kult – und das obwohl Ree­ves in der Rol­le nicht blond war.

In der Zwi­schen­zeit gab es zahl­lo­se Varia­tio­nen der Figur, die usprüng­lich aus den HELL­RAI­SER-Gra­phic Novels stammt, in Comics, in Fern­seh- und Car­toon-Seri­en, zuletzt in weib­li­cher Form in der Net­flix-Adap­ti­on SANDMAN. Für HBO Max war eine von J.J. Abrams pro­du­zier­te Fern­seh­se­rie in Arbeit, die wur­de aber offen­bar inzwi­schen gecan­celt, wohl ein Opfer des Mer­gers von War­ner und Dis­co­very.

Abrams ist aller­dings wei­ter mit an Bord: Wie schon beim 2005er Film wird Fran­cis Law­rence Regie füh­ren, das berich­ten ver­schie­de­ne ver­trau­ens­wür­di­ge Quel­len im Netz. CONSTANTINE war damals Law­ren­ces Debut­ar­beit als Regis­seur, seit­dem hat er Fil­me wie I AM LEGEND oder HUNGER GAMES gemacht. Das Dreh­buch ver­fasst Aki­va Golds­man. Golds­mans Weed Road Pic­tures pro­du­zie­ren zusam­men mit Abrams und Han­nah Ming­hel­la.

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se gibt es noch kei­ne Details zu wei­te­ren Beset­zun­gen, Hand­lung oder Start­ter­min.

Pro­mo­pos­ter CONSTANTINE (2005) Copy­right War­ner Bros.

War lange still hier? Urlaub.

Ja, es stimmt, hier hat sich seit Anfang Sep­tem­ber so gar nichts getan. Das lag dar­an, dass ich mir einen Urlaub gegönnt habe, in des­sen Ver­lauf ich tat­säch­lich mal deut­lich weni­ger am Rech­ner saß als üblich. Des­we­gen gab es hier auch kei­ne Inhal­te.

Das soll­te ab sofort wie­der etwas bes­ser wer­den, wenn­gleich ich zuge­ben muss, dass auch vor dem Urlaub die Arti­kel­dich­te hier auf Phan­ta­News abge­nom­men hat­te. Das liegt an Arbeits­aus­las­tung im Day­job, aber auch dar­an, dass es zuneh­mend müh­se­lig wird, pas­sen­de Inhal­te zu kura­tie­ren. Ich stel­le mir zudem bis­wei­len die Fra­ge, wie sinn­voll es ist, Con­tent zu pos­ten, den man auch an zahl­lo­sen ande­ren Stel­len im Web fin­det, im eng­lisch­spra­chi­gen sowie­so.

Über Self­pu­bli­shing gibt es nichts mehr zu schrei­ben, das ist längst eta­bliert und die Gold­grä­ber­stim­mung ist vor­bei. Auch das The­ma »Rück­stän­dig­keit der deut­schen Buch­bran­che« ist zwar immer noch aktu­ell (und wird es ver­mut­lich auch immer blei­ben), aber fühlt sich eben­falls stark abge­grif­fen an – und die Lamentos wären im Prin­zip inhalt­lich auch immer die­sel­ben, wenn­gleich mit leicht vari­ie­ren­den The­men, je nach­dem, an was sich die Bran­che gera­de mal wie­der abar­bei­tet. Auf die Dau­er lang­weilt das nur, ins­be­son­de­re, da immer die­sel­ben Feh­ler immer wie­der neu gemacht wer­den, als sei da nie­mand lern­fä­hig. Das The­ma »Self­pu­blisher im Buch­han­del« ist eben­falls längst abge­hakt, dar­aus wird nichts mehr.

Ideen für The­men müs­sen her. Oder es gibt ein­fach weni­ger Arti­kel. Oder auch nicht.

Mal sehen.

Netflix bestellt BIOSHOCK-Film

Immer wie­der mal gab es Dis­kus­sio­nen um eine Ver­fil­mung der BIOSHOCK-Com­pu­ter­spie­le­rei­he. Der ers­te Teil erschien bereits 2007 und wur­de von 2K Bos­ton  (spä­ter: Irra­tio­nal Games) und 2K Aus­tra­lia ent­wi­ckelt. Es folg­ten BIOSHOCK 2 (2010) und BIOSHOCK INFINITE 2013.

Im ers­ten Game ver­folgt man die Aben­teu­er von Jack, der die Unter­was­ser­stadt Rap­tu­re ent­deckt. Die war vom Wirt­schafts­ma­gna­ten Andrew Ryan als moder­nes , iso­lier­tes Uto­pia gebaut wur­de. Die Gesell­schaft brach zusam­men, nach­dem ADAM ent­wi­ckelt wur­de, ein gene­ti­sches Mate­ri­al, das Super­men­schen erzeugt. Beim ver­such zu ent­kom­men, muss sich Jack mit durch ADAM Ver­än­der­ten aus­ein­an­der­set­zen, trifft aber auch auf nor­mal geblie­be­ne Men­schen. Im Prin­zip erzäh­len alle BIO­S­HOCK-Spie­le über visio­nä­re Uto­pien, bei denen etwas sehr schief ging.

Net­flix hat jetzt HUNGER GAMES-Regis­seur Fran­cis Law­rence ange­heu­ert, der einen BIO­S­HOCK-Film rea­li­sie­ren soll, das Dreh­buch wird Micha­el Green (LOGAN, JUNGLE CRUISE, AMERICAN GODS) ver­fas­sen. Mit im Pro­duk­ti­ons­boot sind natür­lich Take Two Inter­ac­ti­ve und 2K Games.

Law­rence dreht im Moment das HUNGER GAMES-Pre­quel Hun­ger Games: The Bal­lad of Songbirds and Sna­kes, sobald er damit fer­tig ist, soll dem Ver­neh­men nach die Vor­pro­duk­ti­on an BIOSHOCK begin­nen, im Moment arbei­tet er auch noch am Fan­ta­sy-Film SLUMBERLAND mit Jason Mom­oa.

Cover­gra­fik BIOSHOCK Copy­right Take Two Inter­ac­ti­ve und 2K Games

Echt jetzt: Making of DER EINSAME DER ZEIT

Einer der end­lo­sen Trep­pen­wit­ze aus dem PERRY RHO­DAN-Umfeld ist nicht etwa die end­lo­se Dis­kus­si­on über einen neu­en PR-Film oder eine Fern­seh­se­rie. Nein, vor unge­fähr fünf­zig Jah­ren mach­ten sich ein paar Fans um H.J. Thu­nack auf, einen Fan­film um Atlan, den Ein­sa­men der Zeit, zu dre­hen. Es wur­den zahl­lo­se Auf­nah­men gemacht und ein für die dama­li­ge Zeit immenser Auf­wand betrie­ben. Das Pro­jekt war dann aber offen­bar so über­am­bi­tio­niert, dass es nie fer­tig wur­de. Danach gab es über die Jahr­zehn­te regel­mä­ßig Rück­mel­dun­gen, dass jetzt aber mal wie­der dran gear­bei­tet wird und er ganz sicher »dem­nächst« fer­tig wird. Und genau so sicher pas­sier­te dann nichts.

Und jetzt erscheint es wie ein Wun­der: Anläss­lich der PERRY RHO­DAN-Tage Braun­schweig wur­de ein Making-Of ver­öf­fent­licht, das zeigt, wie der Film mit Hil­fe moder­ner 3D-Soft­ware (Blen­der, die ist Open Source und kos­ten­frei zu nut­zen) tat­säch­lich fer­tig gestellt wur­de. Das passt natür­lich zum 60-jäh­ri­gen Jubi­lä­um des Auf­tau­chens von Atlan in der Sci­ence Fic­tion-Serie, lei­der soll die Pre­miè­re des fer­tig gestell­ten Films erst im nächs­ten Jahr statt­fin­den. Hof­fent­lich. Aber dies­mal sieht es gut aus.

Und auch wenn ich hier ein wenig witz­le: Ich fin­de es äußerst bemer­kens­wert, dass das Ding nach all die­ser Zeit mit Hil­fe von Fans und moder­ner Tech­nik doch noch fer­tig­ge­stellt wer­den wird. Gute Arbeit!

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

AVATAR kommt ins Kino zurück – und verschwindet von Disney+

Kann sich noch jemand an AVATAR erin­nern? Nein, nicht den letz­ten Luft­ver­bie­ger, son­dern die­sen rasend erfolg­rei­chen SF-Film um blaue Ali­ens und fern­ge­steu­er­te Ava­tare von Regis­seur James Came­ron? Ja, sicher kann man sich dar­an erin­nern. Zum einen weil er der ers­te Film war, der 3D künst­le­risch und tech­nisch kor­rekt ein­setz­te, sowie für die Zeit äußerst bemer­kens­wer­te wei­te­re CGI- und Mocap-Effek­te hat­te, und damit einen 3D-Hype aus­lös­te. Zum ande­ren, weil es ihn seit Jah­ren auf Kon­ser­ve und als Stream gibt. Trotz­dem, mal ehr­lich: wann habt ihr in zum letz­ten Mal gese­hen und könnt ihr euch noch an alle Details erin­nern?

Regis­seur und Dis­ney, die neu­en Rech­te­inha­ber, waren offen­bar der Ansicht, man müs­se die Erin­ne­rung ein wenig anschie­ben, bevor nur läp­pi­sche 13 Jah­re spä­ter die Fort­set­zung AVATAR  THE WAY OF WATER in die Licht­spiel­häu­ser kom­men wird. Des­we­gen soll AVATAR noch­mal in den Kinos gezeigt wer­den, und zwar für zwei Wochen ab dem 23. Sep­tem­ber 2022. Bis­her nur in den USA, ob auch in Deutsch­land ist im Moment unklar. Was aber defi­ni­tiv auch für Deutsch­land gilt: dass der Film als Vor­be­rei­tung dar­auf vom Strea­ming­dienst Dis­ney+ ver­schwun­den ist, ver­mut­lich, um die Zuschau­er zu ani­mie­ren, auch tat­säch­lich ins Kino zu ren­nen. Was ich für eine äußerst frag­wür­di­ge Akti­on hal­te. Laut unbe­stä­tig­ten Anga­ben soll AVATAR »kurz vor dem Kino­start der Fort­set­zung« im Dezem­ber 2022 wie­der auf Dis­ney+ zu sehen sein.

Es steht zu hof­fen, dass nicht zu vie­le mit­be­kom­men, dass der Film zwar tech­nisch und von den Schau­wer­ten bril­li­ant ist, der Plot um eine blaue Poca­hon­tas und merk­wür­di­ges Metall namens Unob­ta­ni­um doch viel­leicht ein wenig dünn erscheint, vor allem nach 13 Jah­ren mit ganz ande­ren Block­bus­tern …

Ich wer­de mir kurz vor der Fort­set­zung (der einen der unin­spi­rier­tes­ten Trai­ler der letz­ten 13 Jah­re hat) sicher die Blu­Ray noch­mal anse­hen. Die kann Dis­ney nicht aus mei­nem Schrank zie­hen und ver­ste­cken.

Pro­mo­gra­fik AVATAR Copy­right Fox und Dis­ney

Nach oben scrollen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.

Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.

Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.

* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos

Schließen