April 2010

»Das mit dem Copyright«

Cory Doctorow

Neu­er Bei­trag im Arti­kel­por­tal:

Cory Doc­to­row ist ein kana­di­scher Sci­ence-Fic­tion-Schrift­stel­ler und Akti­vist in Sachen neue Medi­en, Inter­net, Copy­right-Libe­ra­li­sie­rung und Pri­vat­sphä­re. Am letz­ten Wochen­en­de habe ich sein Buch LITTLE BROTHER in Rekord­zeit gele­sen, nach­dem es mir von »fel­low neti­zens« bereits mehr­fach nach­drück­lich ans Herz gelegt wur­de.

Das Beson­de­re an die­sem Buch: man kann es nicht nur über die ein­schlä­gi­gen Ver­triebs­ka­nä­le kau­fen, son­dern es auch ein­fach auf sei­ner Web­sei­te kos­ten­los in zahl­rei­chen For­ma­ten her­un­ter laden. Kos­ten­los. Ein­fach so. Legal. Unter einer Crea­ti­ve Com­mons-Lizenz. Trotz die­ser Tat­sa­che ver­kau­fen sich sei­ne Bücher wie geschnit­ten Brot.

Wie kann das sein? Ins­be­son­de­re ange­sichts des Dau­er­ge­jam­mers gewis­ser Ver­le­ger und Ver­la­ge, wie böse kos­ten­lo­se Ange­bo­te sind – sei­en sie nun semi­le­gal oder legal – und dass bei­de den Markt zer­stö­ren…

Im Vor­wort zu LITTLE BROTHER befin­det sich der fol­gen­de Text, den ich aus dem Eng­li­schen über­setzt habe, um ihn hier zu ver­öf­fent­li­chen, was ich auf­grund der CC-Lizenz pro­blem­los tun darf, wenn ich den Namen des Autoren nen­ne, auf sei­ne Web­sei­te hin­wei­se und kein Geld damit ver­die­ne.

Wei­ter­le­sen

Cory Doctorow – LITTLE BROTHER

Cover Little Brother

Eine neue Rezen­si­on im Arti­kel­por­tal:

Ich lese ja gern und viel und gebe das offen zu. Es kann auch mal vor­kom­men, dass ein Roman so gut/​spannend/​unbeschreiblich ist, dass ich ihn in kur­zer Zeit lese und dar­über ande­re Din­ge ver­nach­läs­si­ge. Den­noch habe ich in den letz­ten Jah­ren fest­ge­stellt, dass mir das immer sel­te­ner pas­siert – auch Bücher, die mich wirk­lich fes­seln, tun das lan­ge nicht mehr in dem Umfang wie frü­her. Das ist auch kein Wun­der, je mehr das Gehirn schon auf­ge­nom­men hat, je mehr man schon gele­sen hat, des­to schwie­ri­ger wird es zum einen über­rascht zu wer­den und zum ande­ren kennt man halt der­ma­ßen vie­le Wer­ke und Ideen, dass wirk­li­che Neue­run­gen aus­blei­ben.

Cory Doc­to­rows LITTLE BROTHER hat mich von den ers­ten Buch­sta­ben an völ­lig weg­ge­hau­en und ich habe mich in einer Geschwin­dig­keit durch die­sen Roman gefräst, der mich selbst in der Nach­schau völ­lig über­rascht, denn ich hät­te nicht mehr für mög­lich gehal­ten, dass mich ein Roman noch­mal der­art fas­zi­nie­ren kann, dass ich ihn in einem Rutsch in Null­zeit durch­le­se, dass es mir wirk­lich schwer fällt, ihn mal weg­zu­le­gen und dass ich dann jede Gele­gen­heit nut­ze, ihn sofort wie­der in die Hand zu neh­men, um wei­ter zu lesen.

Dabei wird in LITTLE BROTHER kein Gen­re neu erfun­den, weder die SF noch der Thril­ler oder das Jugend­buch. Den­noch ist der Roman außer­ge­wöhn­lich: außer­ge­wöhn­lich kurz­wei­lig, außer­ge­wöhn­lich rea­lis­tisch und außer­ge­wöhn­lich echt, was Situa­tio­nen und Cha­rak­te­re angeht. Ein wasch­ech­ter Sci­ence Fic­tion-Roman, der im Heu­te spielt und mit heu­ti­gen Tech­no­lo­gien arbei­tet. Für wenig Tech­nik­af­fi­ne dürf­te der Roman unter­halt­sa­me Fik­ti­on sein, wer sich aus­kennt weiß, dass alles was in die­sem Buch beschrie­ben wird heu­te bereits mach­bar ist – und gemacht wird. Wenn das beim unbe­darf­ten Leser eine gewis­se Para­noia aus­löst: gut so!

Wei­ter­le­sen

Saugroboter Roomba – R2D2 reinigt die Wohnung

Roomba 563 Pet

[Tri­ga­mi-Review] Nicht nur den Freun­den von SF-Lite­ra­tur und ‑Fil­men sind sie bekannt: die robo­ti­schen Hel­fer­lein, die den Men­schen bei zahl­lo­sen Auf­ga­ben unter­stüt­zen – oder auch in Form von grus­li­gen Kampf­ma­schi­nen und Ter­mi­na­to­ren daher kom­men. In unse­rer Rea­li­tät sind die Maschi­nen­hel­fer noch nicht so recht ange­kom­men, vom elek­tro­ni­schen But­ler sind wir noch eben­so weit ent­fernt wie – glück­li­cher­wei­se – von Arnies Endo­ske­lett-Krie­gern.

Den­noch kön­nen uns Robo­ter heu­te schon im Haus­halt unter­stüt­zen; ihr Hori­zont reicht zwar der­zeit gera­de Mal zum Rei­ni­gen der Woh­nung, aber wenn sie die­sen Job gut machen ist das ja ein Anfang – zum Reden oder Schach­spie­len müs­sen wir uns halt einen ande­ren Part­ner suchen. :o)

Ein Ver­tre­ter die­ser neu­en Gene­ra­ti­on von robo­ti­schen Hein­zel­männ­chen ist der Room­ba von iRo­bot, der den Men­schen in ver­schie­de­nen Inkar­na­tio­nen läs­ti­ge Arbei­ten wie das Tep­pich­sau­gen abneh­men kann.

Neuer Trailer: THE A‑TEAM

Auch zur Neu­in­ter­pre­ta­ti­on der TV-Serie aus den Acht­zi­gern gibt es mal wie­der einen Trai­ler. Es spie­len unter ande­rem Liam Nee­son, Brad­ley Coo­per, Sharl­to Cop­ley, Jes­si­ca Biel, Quin­ton Jack­son und Yul Vaz­quez unter der Regie von Joe Car­na­han. Wie man sieht, ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Dar­stel­ler mit dabei: der schwar­ze GMC-Van. :o)

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STAR TREK 12: Erster Teaser

Edit: War natür­lich ein April­scherz, für den ich mich gna­den­los bei ande­ren gefak­ten Trai­lern (und anders­wo) bedient habe. Ich hof­fe, Abrams und Para­mount sehen es mir nach… :o)

Die Arbei­ten an STAR TREK 12 schei­nen schon wei­ter gedie­hen zu sein, als man all­ge­mein ange­nom­men hat, denn es gibt einen ers­ten Teaser. Regie führt wie­der J. J. Abrams, der auch zusam­men mit Rober­to Orci und Alex Kurtzman das Dreh­buch ver­fasst hat. Es spie­len Chris Pine, Zacha­ry Quin­to, Karl Urban, Zoë Sal­da­ña, Simon Pegg, John Cho, Anton Yel­chin und Nes­tor Car­bo­nell als Khan.

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THE EXPENDABLES: erster Trailer

Der ers­te Trai­ler zu Sly Stal­lo­nes aktu­el­lem Pro­jekt THE EXPENDABLES ist online. Es spie­len neben ihm Jason Stat­ham, Jet Li, Ter­ry Crews, Ran­dy Cou­ture, Dolph Lund­gren, Gisel­le Itie, Eric Roberts, David Zayas und Ste­ve Aus­tin; Stal­lo­ne schrieb das Dreh­buch und führ­te Regie.
Im Action-Thril­ler EXPENDABLES macht sich ein Hau­fen gedun­gen­der Söld­ner auf den Weg in ein süd­ame­ri­ka­ni­sches Land, um den Dik­ta­tor zu stür­zen. Revo­lu­tio­nä­res Kon­zept… :o)
Es gibt ein paar inter­es­san­te Gesich­ter zu sehen, von denen bis­lang noch nicht berich­tet wur­de, dass sie bei dem Strei­fen mit­wir­ken…

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