Auf der FedCon ging es nicht nur um diverse Fensehserien und deren Stars, es gab zudem einen für mich hochinteressanten Punkt: eine Ausstellung von DR. GRORDBORT, die zuvor bereits in diversen Ländern der Erde zu sehen war — und nun endlich auch in Deutschland.
Eine der Autorinnen in der von mir herausgegebenen Steampunk-Anthologie ÆTHERGARN ist Alexandra Keller, die freundlicherweise DIE JESAJA-MISSION beisteuerte. Alexandra ist aber auch die Geschäftsführerin des Kölner Entwicklerstudios eye3ware GmbH und das hat gerade sein Steampunk-basiertes Spiel SKY ALCHEMIST fertig gestellt.
Heiligs Blechle! Das nenne mal einen Trailer! DISHONORED ist ein Computerspiel in einem lupenreinen Steampunk-Szenario und wenn das Spiel hält, was der Vorgucker verspricht, dann handelt es sich um ein Pflichtprogramm.
Hier auf PhantaNews hatte ich bislang nicht darüber berichtet — allein das bereits eine unverzeihliche Unterlassung die man mir vergeben möge — aber im hohen Norden in Stade sollte in der »Festung Grauerort« Ende des Monats April 2012 eine Veranstaltung unter dem vielversprechenden Titel »Aethercircus« stattfinden. Wie der Name bereits vermuten lässt, sollte es sich dabei um einen Steampunk-Event handeln.
Ein Musikvideo ist oft auch ein Kurzfilm — so auch in diesem Fall. Zu Lovetts Song EYE OF THE STORM aus dem Album HIGHWAY CONNECTION produzierte Christopher Alender einen großartigen Clip.
Auf der YouTube-Seite zum Video finden sich auch weitere Informationen zu Lovett und zur Produktion, es gibt zudem ein Making Of.
Wahrscheinlich denken sich an dieser Stelle nicht wenige Leser: was – um Himmels Willen – hat eine Messe für Handarbeiten und Kreativität mit dem Thema der PhantaNews zu tun? Ist der Holzhauer jetzt völlig verrückt geworden?
Obwohl ich die zweite Frage aufgrund von Befangenheit nicht beantworten kann, ist die Antwort auf die erste recht einfach: beim Steampunk ist bekanntermaßen das »Machen«, also das Herstellen oder »Verfeinern« von Gegenständen oder das Herstellen von passender Kleidung ein zentrales Thema. Daher finde ich es persönlich naheliegend, sich eine Messe wie die Creativa mal unter diesen Aspekten näher anzusehen
George A. Manns Steampunk-Reihe um die Sonderermittler Newbury und Hobbes sind eine Trilogie und der letzte Band ist vor einigen Wochen erschienen und ich hatte nun endlich die Zeit, auch IMMORALITY ENGINE zu lesen.
Erneut entführt der Autor den Leser in ein viktorianisches England, dass einem zwar in vielen Aspekten überaus bekannt vorkommt, aber dennoch mit Steampunk– und Grusel-Facetten aufs Vortrefflichste angereichert wurde. Und erneut legt Mann »noch eine Schüppe Kohlen« drauf.
Das Viktorianische Zeitalter — eine Zeit des Aufbruchs und der Pioniertaten. Während die Karten der Erde erst nach und nach ihre schwarzen Flecken verliert, bricht die Menschheit auf, um einen völlig neuen Lebensraum zu erforschen: den Æther.
BOILERPLATE ist ein Roboter, aber keiner der modernen durchgestylten Diener oder chromglänzenden Kampfmaschinen, sondern ein Roboter aus dem 19. Jahrhundert. Ersonnen und gebaut als Prototyp im Jahr 1893 von Professor Archibald Campion, war BOILERPLATE dazu gedacht, anstelle von Menschen in Kriege zu ziehen. Er und sein Schöpfer reisen durch die Welt und treffen so illustre Personen wie Mark Twain, Nikola Tesla, Teddy Roosevelt und Lawrence von Arabien.
Bei Candlewick erschien soeben eine neue Anthologie mit Geschichten aus dem Genre Steampunk, folgerichtig trägt sie den Titel STEAMPUNK!. Gezielt wird das Buch augenscheinlich auf Heranwachsende, denn es wurde mit dem Etikett »Young Adult« versehen. Das wird die deutschen Verlage bei einem Erfolg des Buches wahrscheinlich dazu animieren, ab sofort ebenfalls »YA« auf ihre Veröffentlichungen des Genres zu kleben. Seufz.
[spiel2011] Dieses ist mit Sicherheit DAS Bild von der diesjährigen Spiel in Essen: Steampunks! (auch wenn das Genre ansonsten leider ein übles Nischendasein fristete, dazu aber an anderer Stelle mehr).
Ich hatte mich hier und an anderer Stelle immer wieder mal darüber ausgelassen, dass bei den Publikumsverlagen der Steampunk keine Rolle spielte und dass Autoren, die sich mit diesem Thema an sie wandten gnadenlos abgelehnt wurden: »Das will hier keiner lesen!«. Der Frust über die Ignoranz deutscher Verlage führte bei mir sogar dazu, dass mein Projekt STEAMPUNK-CHRONIKEN aus der Taufe gehoben wurde.