George A. Manns Steampunk-Reihe um die Sonderermittler Newbury und Hobbes sind eine Trilogie und der letzte Band ist vor einigen Wochen erschienen und ich hatte nun endlich die Zeit, auch IMMORALITY ENGINE zu lesen.
Erneut entführt der Autor den Leser in ein viktorianisches England, dass einem zwar in vielen Aspekten überaus bekannt vorkommt, aber dennoch mit Steampunk– und Grusel-Facetten aufs Vortrefflichste angereichert wurde. Und erneut legt Mann »noch eine Schüppe Kohlen« drauf.
Das Viktorianische Zeitalter — eine Zeit des Aufbruchs und der Pioniertaten. Während die Karten der Erde erst nach und nach ihre schwarzen Flecken verliert, bricht die Menschheit auf, um einen völlig neuen Lebensraum zu erforschen: den Æther.
BOILERPLATE ist ein Roboter, aber keiner der modernen durchgestylten Diener oder chromglänzenden Kampfmaschinen, sondern ein Roboter aus dem 19. Jahrhundert. Ersonnen und gebaut als Prototyp im Jahr 1893 von Professor Archibald Campion, war BOILERPLATE dazu gedacht, anstelle von Menschen in Kriege zu ziehen. Er und sein Schöpfer reisen durch die Welt und treffen so illustre Personen wie Mark Twain, Nikola Tesla, Teddy Roosevelt und Lawrence von Arabien.
Bei Candlewick erschien soeben eine neue Anthologie mit Geschichten aus dem Genre Steampunk, folgerichtig trägt sie den Titel STEAMPUNK!. Gezielt wird das Buch augenscheinlich auf Heranwachsende, denn es wurde mit dem Etikett »Young Adult« versehen. Das wird die deutschen Verlage bei einem Erfolg des Buches wahrscheinlich dazu animieren, ab sofort ebenfalls »YA« auf ihre Veröffentlichungen des Genres zu kleben. Seufz.
[spiel2011] Dieses ist mit Sicherheit DAS Bild von der diesjährigen Spiel in Essen: Steampunks! (auch wenn das Genre ansonsten leider ein übles Nischendasein fristete, dazu aber an anderer Stelle mehr).
Ich hatte mich hier und an anderer Stelle immer wieder mal darüber ausgelassen, dass bei den Publikumsverlagen der Steampunk keine Rolle spielte und dass Autoren, die sich mit diesem Thema an sie wandten gnadenlos abgelehnt wurden: »Das will hier keiner lesen!«. Der Frust über die Ignoranz deutscher Verlage führte bei mir sogar dazu, dass mein Projekt STEAMPUNK-CHRONIKEN aus der Taufe gehoben wurde.
Veranstaltungen rund um das Thema Steampunk sind in Europa leider nach wie vor spärlich gesäht und der Anhänger kann bislang nur neidisch über den großen Teich blicken, wo gefühlt in der Richtung fast täglich etwas los ist. Der Euro Steam Con« soll das ändern.
Mein anderes Projekt im Bereich Phantastik sind die STEAMPUNK-CHRONIKEN. Zur Erinnerung: es wird eine Anthologie aus dem Bereich Steampunk, die zuerst einmal als eBook veröffentlicht wird, unter einer Creative Commons-Lizenz steht und ohne DRM auskommt.
Als mir von einem »fellow steampunk« das Werk THE AFFINITY BRIDGE des englischen Autoren George Mann ans Herz gelegt wurde, war das ein Vorschlag, dem ich nach der Lektüre des Klappentextes nur allzu gern Folge leistete.
Unter dem Titel BLACK GOLD soll ein neues MMO erscheinen, das zwar ursprünglich in einem Fantasy-Setting daher kommt, aber deutliche Steampunk-Anteile aufweist. Realisiert wird es vom chinesischen »virtual world creator« Snail Game (AGE OF WUSHU, SAVAGE HORIZON), für die geplante Anpassung an den westlichen Kulturkreis sorgt die russische Firma MentalGames. Trailer, Screenshots und Konzeptkunst sehen […]
Ich hatte bereits an anderer Stelle auf mein neues Projekt STEAMPUNK-CHRONIKEN hingewiesen, eine Anthologie von Geschichten aus dem Genre, die als eBook erscheinen soll. Logischerweise kann man zu diesem Thema viele Fragen stellen — Fragen die mir selbst vielleicht gar nicht erst eingefallen wären. Fragen gestellt hat Gerhard Schröder (nein, nicht der Kanzler) vom Techblog […]
Es sei mir ausnahmsweise eine Nachricht in eigener Sache erlaubt. :o) Heute ging die Webseite zu meinem neuen Projekt DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN online. Bei diesem Projekt werden drei meiner Hobbies miteinander verknüpft: Lesen, Steampunk und eBooks. Ziel ist es, eine Sammlung von Geschichten, also eine Anthologie, zum Thema »Steampunk« heraus zu bringen, allerdings primär nicht als […]