Gestern erschien auf Telepolis ein Artikel unter dem Titel SCIENCE FICTION AM ENDE? von Michael Szameit, in dem er sich darüber auslässt, dass so ziemlich alles, was heute im Bereich SF auf den Markt kommt doch letztendlich nur US-Military-Mist ist und der aktuellen Science Fiction die Visionen fehlen. Bereits gestern bemängelte ich an anderer Stelle, dass der Rant leider weder inhaltlich begründet daher kommt, noch sonderlich fachlichen Hintergrund aufweisen kann.
In einem Zweiteiler der BBC unter dem Titel »Cat Women Of The Moon« (Titel nach einem Film aus den 1950ern) diskutieren namhafte Science Fiction-Autoren unter der Leitung von Tiptree-Gewinnerin Sarah Hall (DAUGHTERS OF THE NORTH) über ein Motiv des Genres, das insbesondere in den 1960ern populär war: Gesellschaften, die ausschließlich aus Frauen bestehen und die ohne Männer überleben.
Die britische Kult-SF-Comedy RED DWARF kommt zurück. Nein, es handelt sich nicht um ein Reboot oder Remake, nach sagenhaften 12 Jahren finden sich die damalige Besetzung sowie Erfinder und Autor Doug Naylor zusammen, um den Fans neue Folgen zu präsentieren.
Im Acabus-Verlag erschien soeben das neue Buch von Andreas Dresen, bekannt durch AVA UND DIE STADT DES SCHWARZEN ENGELS, der auch zu den STEAMPUNK-CHRONIKEN mit LILLYS ZUKUNFT eine Geschichte beigetragen hat.
Luc Besson macht mal wieder in Science Fiction. Der nächste von ihm produzierte Film trägt den Titel LOCKOUT und erzählt die Geschichte eines fälschlich der Spionage gegen die USA angeklagten Mannes, dem man die Möglichkeit gibt, sich seine Freiheit zu erkaufen, wenn er dafür die Tochter des Präsidenten aus einem Weltraumgefängnis rettet, in der die Insassen nach einem Aufstand die Macht an sich gerissen haben.
M. Night Shyamalans neuestes Projekt trägt den Titel »1000 A.E.«: Eintausend Jahre nachdem die Menschheit die Erde aufgegeben und verlassen hat, stürzen ein Vater und sein Sohn auf dem Planeten ab, ersterer wird dabei schwer verletzt und letztere muss nun versuchen Hilfe zu finden. An einem Ort, der sich verändert hat, fremdartig und gefährlich geworden ist.
Shaw Media haben für ihren Sender ShowTime eine Serie bestellt, in der es um eine Polizistin im kanadischen Vancouver geht. Das Interessante daran: sie stammt aus der Zukunft und wurde unter noch nicht näher bekannten Umständen in unsere Zeit verschlagen.
Der Name Anne McCaffrey dürfte wohl jedem, der sich mit Phantastik beschäftigt ein Begriff sein. Am bekanntesten ist die Grande Dame der SF durch ihre Romane um die DRACHENREITER VON PERN geworden, sie verfasste jedoch auch zahllose weitere Werke und Zyklen wie KRISTALLSÄNGER, die DOONA-Serie oder Geschichten aus dem TALENT-Universum.
XXIT ist ein Science Fiction-Kurzfilm in einer Welt, die an BLADE RUNNER gemahnt. Produziert wurde das großartige Spektakel von der Produktionsfirma Stargate Studios, die an Projekten wie HEROES, 24 oder THE WALKING DEAD beteiligt waren und dort für die SFX gesorgt haben.
Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn der gerade goutierte Lesestoff zwischendurch mal ein paar Tag schlicht liegen bleibt, denn das deutet darauf hin, dass er nicht fesselnd genug ist, um mich dazu motivieren, iohn in die Hand zu nehmen. Dabei ist das in diesem Fall eigentlich nicht ganz verständlich, denn im Prinzip hat mir der dritte Band zumindest besser gefallen als die ersten beiden NEO-Ausgaben.
Über die Autorin Miriam Pharo hatte ich hier auf PhantaNews bereits berichtet: im Rahmen der Rezension ihres ersten HANSEAPOLIS-Romans SCHLANGENFUTTER. Der Roman beschreibt Norddeutschland im Jahr 2066 im Rahmen eines Polizei-Thrillers. An SCHLANGENFUTTER gefielen mir insbesondere die intelligenten und realistisch extrapolierten Zukunftsvisionen die die Autorin dem Leser präsentierte.
Im Mai wurde verschiedentlich darüber berichtet, dass Amazon ins SF-Verleger-Geschäft einsteigen möchte und dieser Plan nimmt nun konkrete Gestalt an. Die Verlagsmarke des Online-Versenders wird 47North heißen und und noch im Oktober wird dieser neue Verlag damit anfangen, SF-Titel zu veröffentlichen, sowohl als gedrucktes Buch, wie auch im Kindle-Format, die Printausgaben sollen auch in den Buchläden stehen.