BLACK WIDOW-Film möglich

BLACK WIDOW-Film möglich

Gleich die War­nung vor­ne­weg: Das ist noch sehr früh in der Ent­wick­lungs­pha­se und es gibt noch kei­ner­lei of­fi­zi­el­le Be­stä­ti­gung.

Ge­rüch­te und Dis­kus­sio­nen gab es schon län­ger, jetzt sieht es so aus, als könn­te BLACK WI­DOW, seit fast zehn Jah­ren in bis­her sechs Fil­men dar­ge­stellt von Scar­lett Jo­hans­son, ih­ren ei­ge­nen Ki­no­film be­kom­men. Grund hier­für dürf­te nicht zu­letzt ver­mut­lich der gran­dio­se Er­folg von WON­DER WO­MAN an den Ki­no­kas­sen ge­we­sen sein. Der er­ste Mar­vel-Film mit ei­ner weib­li­chen Haupt­fi­gur dürf­te al­ler­dings CAP­TAIN MAR­VEL im Jahr 2019 wer­den.

Als Dreh­buch­au­tor wur­de be­reits Jac Scha­ef­fer (TI­MER) an­ge­heu­ert, der soll ein er­stes Dreh­buch­kon­zept ab­lie­fern. Die Mäch­ti­gen bei Mar­vel und Jo­hans­son selbst ha­ben ihm wohl auch schon er­läu­tert, was sie von ei­nem BLACK WI­DOW-Film er­war­ten.

Es wird ver­mut­lich span­nend wer­den, ob der Film sich eher auf Su­pehel­den oder Spio­na­ge kon­zen­triert, denn ei­gent­lich hat die Fi­gur Na­tas­ha Ro­ma­no­va kei­ne Su­per­kräf­te.

Wer dar­aus jetzt schließt, dass BLACK WI­DOW den gro­ßen Kehr­aus in Aven­gers: In­fi­ni­ty War und Aven­gers 4 so­mit über­le­ben müss­te, könn­te falsch lie­gen, denn viel­leicht spielt der Film in der Ver­gan­gen­heit.

Pro­mo­fo­to Black Wi­dow Co­py­right Dis­ney und Mar­vel

Bryan Fuller bei Anne Rice’ VAMPIRE CHRONICLES-Serie

Bryan Fuller bei Anne Rice’ VAMPIRE CHRONICLES-Serie

Vor knapp über ei­nem Jahr hat­te ich be­reich­tet, dass Anne Rice zu­sam­men mit ih­rem Sohn Chri­sto­pher eine Fern­seh­se­rie um ihre Ro­man­rei­he VAM­PI­RE CHRO­NI­CLES an­kün­dig­te. Pro­duk­ti­ons­part­ner da­bei sind die neu ge­grün­de­te Pa­ra­mount Te­le­vi­si­on und An­ony­mous Con­tent.

Die Neu­ig­keit: Laut Hol­ly­wood Re­por­ter ist jetzt Bryan Ful­ler (HAN­NI­BAL, AME­RI­CAN GODS) zum Team ge­sto­ßen und soll zu­sam­men mit Anne Rice den Pi­lot­film aus­ar­bei­ten – und mög­li­cher­wei­se auch da­nach mit da­bei blei­ben, even­tu­ell so­gar als Showrun­ner. Das wur­de auch von Pa­ra­mount Te­le­vi­si­on in ei­nem State­ment be­stä­tigt.

Hof­fen wir, dass Ful­ler mit die­ser Se­rie mehr Glück hat als mit sei­nen letz­ten Pro­jek­ten: STAR TREK: DIS­CO­VERY hat­te er ver­las­sen, noch be­vor der Pi­lot ge­dreht wur­de, da­bei ver­ab­schie­de­te man sich von den mei­sten sei­ner Kon­zep­te. Auch bei AME­RI­CAN GODS nahm er nach der er­sten Staf­fel we­gen krea­ti­ver Dif­fe­ren­zen sei­nen Hut – und mit ihm zu­sam­men auch gleich Gil­li­an An­der­son.

Mehr dazu wenn ich es er­fah­re.

Bild Bryan Ful­ler von Gage Skid­mo­rey, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

CRITTERS-Fernsehserie

CRITTERS-Fernsehserie

Manch ei­ner mag sich noch an die CRIT­TERS er­in­nern. Das wa­ren vier SF-Hor­ror-Co­me­dy-Fil­me aus den 1980ern und 90ern. Da­mals fan­den wir die gut (aber wir hat­ten ja nichts), ich bin eher un­si­cher, ob man sich die heu­te noch an­se­hen kann (und ich wer­de es ver­mut­lich auch nicht te­sten, denn bei Ama­zon Vi­deo wol­len sie für den Ver­leih der Ur­alt-Schin­ken ernst­haft 3,99 Euro ha­ben).

Wie Va­rie­ty be­rich­tet will Ver­zons Strea­mingser­vice go90 dar­aus zu­sam­men mit War­ner Bros Te­le­vi­si­on eine Fern­seh­se­rie mit dem Ti­tel CRIT­TERS: A NEW BIN­GE ma­chen.

In der Se­rie keh­ren die Crit­ters auf der Su­che nach ei­nem Kum­pel, der auf ei­ner frü­he­ren Mis­si­on zu­rück­ge­las­sen wur­de, zur Erde zu­rück. Sie lan­den aus­ge­rech­net in Bur­bank, Ka­li­for­ni­en, wo sie High­school-Schü­ler und de­ren Fa­mi­li­en mit Cha­os über­zie­hen.

Jor­dan Ru­bin, Jon Ka­plan und Al Ka­plan (alle drei: ZOM­BEA­VERS) sind aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten und schrei­ben auch die Sto­ries. Ru­bin wird auch bei Epi­so­den Re­gie füh­ren. Eben­falls pro­du­zie­ren wer­den Ru­pert Har­vey (THE BLOB 1988) und Bar­ry Op­per, die wa­ren schon bei den Ori­gi­nal­fil­men da­bei.

Wann das Gan­ze star­ten wird und ob man es ab­ge­se­hen vom Strea­ming­diesnt go90 auch im Rest der Welt wird se­hen kön­nen ist noch of­fen.

Pro­mo­fo­to Crit­ters Co­py­right War­ner Home Vi­deo

CES und Retro-Gaming: Hyperkin produziert Ultra Game Boy

CES und Retro-Gaming: Hyperkin produziert Ultra Game Boy

Hy­per­kin ist ein ka­li­for­ni­scher An­bie­ter für Ge­rä­te, um Re­tro-Kon­so­len-Ga­mes auf ak­tu­el­ler Hard­ware und an mo­der­nen Dis­plays spie­len zu kön­nen. Bei­spie­le sind die Re­tron3 oder Re­tron 5, in die man Car­tridges von NES, SNES oder Sega stecken kann. Oder der Smart­boy, eine Zu­satz­hard­ware mit Knöp­fen im Game­boy-Stil, in das man ein Smart­pho­ne steckt und das Game­boy- und Game­boy-Co­lor Spie­le in ei­nem Car­tridge-Slot auf­nimmt, die man dann über ei­nen Emu­la­tor spie­len kann (was ver­blüf­fend gut funk­tio­niert, wenn man es schafft das zum Lau­fen zu be­kom­men, auf den Sup­port von Hy­per­kin soll­te man sich da­bei al­ler­dings nicht ver­las­sen, der ist mit »grot­tig« noch sehr freund­lich um­schrie­ben).

Zur CES kün­digt die Fir­ma jetzt den Ul­tra Game Boy an, ein Hand­held-Ge­rät, et­was klei­ner als ein ori­gi­nal-Game­boy, da­für mit ei­nem Alu­mi­ni­um­ge­häu­se und Farb­dis­play, der dem Vor­bild täu­schend nach­ge­bil­det ist. Und zeigt so­gar schon Pro­to­ty­pen. Auch hier pas­sen in die Slots Car­tridges von Game­boy und Game­boy Co­lor. Das Ge­rät soll zum Preis von 100 Dol­lar ver­kauft wer­den. Ver­bes­se­run­gen zum Ori­gi­nal sind zum Bei­spiel Ste­reo­laut­spre­chen und Ste­reo-Out (eine Ver­nei­gung in Rich­tung all der Mu­si­ker, die mit dem Game­boy Chip­tu­ne-Songs schrei­ben, die sol­len wohl auch die­ses Ge­rät nut­zen kön­nen). Der Akku kann via USB-C ge­la­den wer­den und hält ca. sechs Stun­den durch.

Der Ul­tra Game Boy soll bis Ende Som­mer 2018 auf den Markt kom­men – falls Nin­ten­do sie nicht mit Kla­gen über­zieht, wür­de ich mal an­neh­men (aber das ist bei an­de­ren Pro­duk­ten in­ter­es­san­ter­wei­se noch nicht pas­siert) …

Of­fi­zi­el­le Pres­se­bil­der von Hy­per­kin gibt es nicht, man kann sich das wirk­lich wer­tig aus­se­hen­de Ge­rät aber bei Giz­mo­do an­se­hen.

Logo Hy­per­kin Co­py­right Hy­per­kin

SF-Kurzfilm: 7TH AEON

SF-Kurzfilm: 7TH AEON

7TH AEON ist ein com­pu­ter­ani­mier­ter SF-Kurz­film von Mads Bro­ni, der durch sei­ne hand­ge­zeich­net wir­ken­de Ani­mé-Äs­the­tik be­sticht.

»Ra­cing to the red light, only to find them­sel­ves wan­ting to go fur­t­her. They have rip­ped the na­tu­ral world apart and sur­ren­de­red their free­dom to a joyless gra­ti­fi­ca­ti­on.«

Di­rec­tion, Ani­ma­ti­on: Mads Bro­ni, Il­lu­stra­ti­on, Cha­rac­ter Ani­ma­ti­on: Sal­la Leh­mus
Mu­sic, Sound De­sign: Echoic Au­dio, Nar­ra­ti­on: Gil­li­an Bur­ke, Spe­cial thanks to: Am­ber Par­son, Si­mon Trotz, Ve­ro­ni­ca Mo­r­ay.

Mehr auch un­ter bndl.tv

Crowdfunding: SMALLAND

Crowdfunding: SMALLAND

 

Nein, es geht nicht um Ike­as Kin­der­auf­be­wah­rungs-Be­reich, son­dern um ein Com­pu­ter­spiel. Open World und Sand­box sind Be­grif­fe, die in letz­ter Zeit nach dem Er­folg von MIN­E­CRAFT oder ARK in­fla­tio­när auf­tau­chen und so ziem­lich je­der Ent­wick­ler scheint sich da ran hän­gen zu wol­len. Mit mehr oder we­ni­ger gro­ßem Er­folg, bei vie­len eher we­ni­ger, denn man er­kennt bei et­li­chen da­von schnell, dass sie nur ei­lig zu­sam­men­ge­schu­stert wur­den, um am Hype teil­ha­ben zu kön­nen.

War­um dann mein Hin­weis auf SMAL­LAND, ei­nen wei­te­ren Ab­le­ger? Weil das was die Ent­wick­ler in ei­nem Al­pha-Vi­deo zei­gen äu­ßerst char­mant und at­trak­tiv aus­sieht (und so­gar bes­ser als Din­ge, die man bei an­de­ren Ga­mes in der Beta sah). Als Prot­ago­nist wird man ge­schrumpft und muss sich in ei­ner Welt vol­ler jetzt gro­ßer Gras­hal­me und In­sek­ten be­haup­ten. Was ich dar­an be­son­dern schön fin­de ist, dass man im Mul­ti­play­er-Mo­dus eben auch ko­ope­ra­tiv vor­ge­hen kann.

Lei­der hat SMAL­LAND noch nicht so viel Sicht­bar­keit wie es nö­tig wäre, des­we­gen an die­ser Stel­le mein Hin­weis auf das Crowd­fun­ding bei In­diego­go – und es wäre klas­se, wenn ihr das auch tei­len wür­det, wenn es euch ge­fällt. Ich fin­de das Kon­zept gran­di­os und wür­de es gern um­ge­setzt se­hen. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen auch der Web­sei­te zum Spiel oder bei Face­book.

Wenn die Koh­le nicht zu­sam­men­kommt wäre es ver­mut­lich ein schlau­er Plan, das ähn­lich wie MIN­E­CRAFT zu fi­nan­zie­ren und zu­dem von An­fang an Mod­ding zu er­mög­li­chen, so dass eine Men­ge Fea­tures von Spie­lern bei­ge­steu­ert wer­den kön­nen. Eine wei­te­re Op­ti­on wäre Ear­ly Ac­cess bei Steam.

Ich habe auf je­den Fall mal was ge­ge­ben.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right Embu Ga­mes

Marvel: Pläne für einen Kitty Pryde-Film

Marvel: Pläne für einen Kitty Pryde-Film

Auch wenn Dis­ney theo­re­tisch 20th Cen­tu­ry Fox ge­kauft hat, steht der ei­gent­li­chen Über­nah­me noch ein lan­ger Pfad durch die Re­gu­la­to­ri­en be­vor. Lo­gi­scher­wei­se bleibt das Stu­dio wäh­rend die­ser Zeit er­ste ein­mal nicht ein ei­nem Lim­bo, son­dern ar­bei­tet wei­ter.

Bei­spiels­wei­se an ei­nem Film um die Mar­vel-Hel­din Kit­ty Pry­de ali­as Shadow­cat. Manch ei­ner mag jetzt mit den Wor­ten »noch ein Su­per­hel­den­film …« ab­win­ken, aber die an der Ent­wick­lung Be­tei­lig­ten soll­te man sich ge­nau­er an­se­hen.

Col­li­der mel­det, dass DEAD­POOL-Re­gis­seur Tim Mil­ler die­ses Pro­jekt be­reits län­ger für Fox ent­wickelt. Nun ist er of­fen­bar auch für den Kit­ty Pry­de-Film als Re­gis­seur ge­setzt.

Kit­ty Pry­des er­ster Auf­tritt war im Jahr 1980 in UN­CAN­NY X-MEN #129, sie spiel­te eine Art jün­ge­re Schwe­ster für die äl­te­ren X-MEN und hat­te ins­be­son­de­re zu Wol­veri­ne eine enge Be­zie­hung. Ihr Fä­hig­keit ist es, durch so­li­de Ob­jek­te shif­ten zu kön­nen. Spä­ter in ih­rer Kar­rie­re tritt sie den Guar­di­ans Of The Ga­la­xy bei.

Die Fi­gur trat in den Fil­men X-MEN (2000), X-MEN 2 (2003), X-Men: The Last Stand (2006) und X-Men: Days Of Fu­ture Past (2014) in Ne­ben­rol­len auf und wur­de in den letz­ten bei­den von El­len Page ge­spielt. Ich wür­de aber eher nicht an­neh­men, dass die­se die Rol­le auch im Solo-Film wie­der auf­neh­men wird.

Wei­te­re De­tails gibt es der­zeit nicht, ich be­rich­te, wenn sich wel­che er­ge­ben. Wo­bei man sich dar­über im Kla­ren sein muss, dass sich das Pro­jekt in ei­ner sehr frü­hen Pha­se be­fin­det und nicht nur die Über­nah­me durch Dis­ney ge­wis­se Pro­jek­te bei Fox än­dern könn­ten …

Pro­mo­gra­fik Kit­ty Pry­de Co­py­right Mar­vel (Quel­le)

BLACK PANTHER – TV Spot

BLACK PANTHER – TV Spot

Das ist der TV-Trai­ler zu ei­nem wei­te­ren Su­per­hel­den­film aus der Mar­vel-Schmie­de: BLACK PAN­THER. Den vor­her­ge­hen­den hat­te ich im Kino zwei­mal vor THE LAST JEDI ge­se­hen und auch wenn der sehr opu­lent und ha­stig war, sprach er mich nicht so recht an, es fehl­te der letz­te Kniff, der Mar­vel-Fil­me und Trai­ler sonst so aus­zeich­net und schien sich zu sehr auf Ef­fek­te und Ac­tion zu kon­zen­trie­ren. Und ich fand in der deut­schen Syn­chro die auf­ge­setz­ten, un­ech­ten Ak­zen­te man­cher Fi­gu­ren ganz fürch­ter­lich. Das ist im Eng­li­schen na­tür­lich um Län­gen bes­ser.

Re­gie führt Ryan Coog­ler, der schrieb auch zu­sam­men mit Joe Ro­bert Cole das Dreh­buch. Es spie­len un­ter an­de­rem Chad­wick Bo­se­manMi­cha­el B. Jor­danLu­pi­ta Nyong’oDa­nai Gur­i­raMar­tin Free­manAn­ge­la Bas­sett, Fo­rest Whita­ker und Andy Ser­kis.

BLACK PAN­THER star­tet am 18. Fe­bru­ar 2018 in den deut­schen Ki­nos.

Erschienen: PHANTAST 19 – Märchen

Erschienen: PHANTAST 19 – Märchen

Zu Weih­nach­ten ist be­reits die 19. Aus­ga­be des von literatopia.de her­aus­ge­ge­be­nen Phan­ta­stik-Ma­ga­zins PHAN­TAST er­schie­nen. Dies­mal dreht sich auf 138 Sei­ten al­les um Mär­chen. Ent­hal­ten sind:

- In­ter­views mit Jan­na Ruth und Jen­ni­fer Ali­ce Ja­ger
– Kurz­in­ter­views mit Fa­bi­en­ne Sieg­mund, Ju­lia Zieschang, Re­gi­na Meiß­ner,
Alex­an­dra Fuchs, Nina MacK­ay und Nora Bendzko
– Werk­statt­be­richt zu »Ro­sen und Kno­chen« von Chri­sti­an Han­del
– ein Ar­ti­kel zu den Mär­chen aus 1001 Nacht von Akram El-Ba­hay
– Ein­blicke in Mär­chen ver­schie­de­ner Kul­tu­ren
– Ar­ti­kel zu den Kunst­mär­chen von Os­car Wil­de und Hans Chri­sti­an An­der­sen
– eine Le­se­pro­be aus »Die Bi­blio­thek der flü­stern­den Schat­ten« von Akram
El-Ba­hay
– di­ver­se Re­zen­sio­nen zum The­ma

PHAN­TAST 19 kann auf der Li­te­ra­to­pia-Web­sei­te ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den. Auch eine Über­sicht über alle Aus­ga­ben kann man auf der Web­sei­te fin­den.

Co­ver­ab­bil­dung PHAN­TAST 19 Co­py­right literatopia.de

Ridley Scott hat eine Idee für einen weiteren BLADE RUNNER-Film

Ridley Scott hat eine Idee für einen weiteren BLADE RUNNER-Film

35 Jah­re hat es ge­braucht, bis Hol­ly­wood mit BLA­DE RUN­NER 2049 eine Fort­set­zung zu ei­nem Kult­film auf die Lein­wän­de brach­te. Das mit dem Kult­film ist al­ler­dings so eine Sa­che, denn die­sen Sta­tus er­rang BLA­DE RUN­NER nicht an den Ki­no­kas­sen, wo er nur brauch­bar er­folg­reich war, son­dern erst da­nach.

BLA­DE RUN­NER 2049 hat ähn­li­che Pro­ble­me. Zwar mö­gen ihn die Kri­ti­ker, und das völ­lig mit Recht, denn er ist ein bril­li­an­ter SF-Film im Neo-Noir-Stil, aber an den Ki­no­kas­sen ist er lei­der nur mä­ßig er­folg­reich. Das könn­te dar­an lie­gen, dass Re­gis­seur De­nis Ville­neuve ihn lang und un­ge­wöhn­lich lang­sam in­sze­niert hat, für den Mar­vel-Block­bu­ster ge­wöhn­ten Durch­schnitts-Ki­no­gän­ger viel­leicht zu har­ter To­bak.

Den­noch gab Re­gis­seur und Pro­du­zent Rid­ley Scott zu Pro­to­koll, dass er Ide­en für ei­nen wei­te­ren Strei­fen im BLA­DE RUN­NER-Uni­ver­sum habe und es noch wei­te­re Ge­schich­ten um Men­schen und Re­pli­kan­ten ge­ben könn­te. Zu­dem hat BLA­DE RUN­NER 2049 ein of­fe­nes Ende und ein mög­li­ches The­ma ei­ner Fort­füh­rung der Ge­schich­te könn­te sich wie­der um Deckard und … je­mand an­de­ren dre­hen (ich for­mu­lie­re hier zwecks Spoi­ler­ver­mei­dung vor­sich­tig).

Ob War­ner das eben­so sieht, wird die Zu­kunft zei­gen, ich ver­mu­te al­ler­dings dass die Chan­ce bei den bis­he­ri­gen Ein­spiel­ergeb­nis­sen eher ge­ring sein dürf­te. Eben­falls zu be­den­ken ist, dass Scott auch mit sei­ner ALI­EN-Fort­set­zung CO­VENANT nicht er­folg­reich war und ein ge­plan­ter wei­te­rer Teil des­we­gen be­reits ge­stri­chen wur­de.

In­ter­es­sant am Ran­de und manch ei­nem viel­leicht nicht be­kannt: BLA­DE RUN­NER ba­siert auf der Kurz­ge­schich­te DO AN­DRO­IDS DREAM OF ELEC­TRIC SHEEP von Phi­lip K. Dick. Da­von gab es drei Fort­set­zun­gen, al­ler­dings nicht von Dick selbst, son­dern vom Er­fin­der des Be­griffs »Steam­punk« K. W. Je­ter (die lei­der nur noch an­ti­qua­risch zu be­kom­men sind und nicht als eBook vor­lie­gen).

Pro­mo­gra­fik BLA­DE RUN­NER 2049 Co­py­right War­ner Bros.

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 651

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 651

Es gibt ihn be­reits seit An­fang ver­gan­ge­ner Wo­che, aber auf­grund mei­nes Ur­laubs wird er erst heu­te hier be­reit­ge­stellt: DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF von Erik Schrei­ber für den De­zem­ber 2017. Er trägt die Num­mer 651 und ist wie im­mer prall ge­füllt mit Be­spre­chun­gen phan­ta­sti­scher Me­di­en.

Dies­mal geht es auf 24 Sei­ten um deut­sche Phan­ta­stik, In­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler Hör­spie­le, Ani­mé-DVDs und eine Aus­ga­be des FOL­LOW, das Ma­ga­zin der gleich­na­mi­gen Fan­ta­sy-Ge­mein­schaft, die die Welt Ma­gi­ra be­spielt.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 651 liegt als PDF-Da­tei vor und kann wie im­mer ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 651 De­zem­ber2017 (PDF, ca. 1,3 MB)

REISEZIEL UTOPIA – Autoren und Geschichten

REISEZIEL UTOPIA – Autoren und Geschichten

Es ist ge­schafft: Die Ge­schich­ten und Au­to­ren für die Sto­ry­samm­lung REI­SE­ZIEL UTO­PIA von Phan­ta­News und der Edi­ti­on Ro­ter Dra­che ste­hen fest. Es war ein har­tes Stück Ar­beit, die ent­hal­te­nen 21 Ge­schich­ten aus den knapp 60 Ein­sen­dun­gen aus­zu­su­chen, denn die Qua­li­tät der ein­ge­reich­ten Bei­trä­ge war durch­ge­hend hoch. Da der Platz in ei­nem ge­druck­ten Buch al­ler­dings lei­der be­grenzt ist, muss­te eine Aus­wahl ge­trof­fen wer­den. Wer nicht da­bei ist möge sich des­we­gen nicht grä­men, eine Ab­leh­nung be­deu­tet we­gen des eben Ge­nann­ten nicht zwin­gend eine qua­li­ta­ti­ve Ein­stu­fung der ein­ge­sand­ten Ge­schich­te.

Da­bei sind (in kei­ner be­stimm­ten Rei­hen­fol­ge, end­gül­ti­ge Ti­tel kön­nen noch ab­wei­chen):

  • Anja Ba­gus – »Ely­si­um«
  • Mar­cus R. Gil­man – »20 Mi­nu­ten«
  • Da­liah Karp – »Der Brand«
  • To­bi­as Dahl­mann – »Erst­kom­mu­ni­ka­ti­on«
  • Die­ter Bohn – »Cornu­co­pi«
  • An­dre­as Raa­be – »Kommt zum Rin­gel­Ran­gel-Platz«
  • Her­bert Gla­ser – »Hei­mat«
  • Do­ro­the Rei­mann – »Gue­ril­la«
  • Olaf Stieg­litz – »Der Wunsch nach Ret­tung« und »Der er­ste Schritt«
  • Jens Geh­res – »Der El­ter« und »Auf­bruch«
  • Tho­mas Kod­nar – »Der gel­be Rit­ter«
  • A. L. Nor­gard – »Der Him­mel über Nova«
  • Vic­tor Bo­den – »Kane der Krie­ger«
  • Car­men Ca­pi­ti – »Back To Ba­sic«
  • Ger­hard Hu­ber – »Das Feld der Bäu­me«
  • Joa­chim Ta­bac­zek – »In gu­ten Hän­den«
  • Ingo Muhs – »Der Fern­händ­ler«
  • Yann Krehl – »Der Tag der Er­kennt­nis«
  • Ger­not Schatz­dor­fer – »Vor­fall in Uto­pia West«

Ich gra­tu­lie­re den Ge­win­nern und wer­de mich bei die­sen in Kür­ze we­gen der wei­te­ren Vor­ge­hens­wei­se mel­den. Be­dan­ken möch­te ich mich bei al­len, die ei­nen Bei­trag ein­ge­reicht ha­ben, für das da­mit er­wie­se­ne Ver­trau­en.