Erschienen: RUHELOS von Anja Bagus

Cover RuhelosSo­eben ist mit RU­HE­LOS eine neue No­velle er­schie­nen, die in Anja Ba­gus´ Æt­her­welt spielt, die be­reits den Hin­ter­grund für die An­na­belle Ro­sen­herz- und die WAL­DES­RUH-Tri­lo­gien bil­dete. Dies­mal geht es um Köln. Klap­pen­text:

Seit die To­ten sich aus ih­ren Grä­bern er­ho­ben und zum Dom ge­zo­gen sind, ist Köln eine zer­ris­sene Stadt. Nacht für Nacht krei­schen und to­ben die Wie­der­gän­ger vor dem Sa­kral­bau – nie­mand weiß, warum. Tags­über lie­gen sie herum und wer­den von den be­leb­ten Was­ser­spei­ern be­wacht.
He­lena Teu­fel ist stark. Ihre au­ßer­ge­wöhn­li­che kör­per­li­che Kraft und Ent­schlos­sen­heit ma­chen sie zu ei­ner gu­ten Sol­da­tin bei der exe­ku­ti­ven Ein­heit des kai­ser­li­chen Hee­res. Aber ihre rück­sichts­lose Ziel­stre­big­keit bei der Ver­fol­gung Kri­mi­nel­ler macht sie auch zu ei­ner Ge­fahr. Nach ei­nem spek­ta­ku­lä­ren Ein­satz, der aber bei­nahe ei­nige Le­ben ge­kos­tet hätte, wird sie de­gra­diert. Als schlichte Be­am­tin im Amt für Ae­ther­an­ge­le­gen­hei­ten kommt sie ei­nem be­son­ders per­fi­den Gau­ner auf die Schli­che. Zu­sam­men mit ei­nem un­ge­wöhn­li­chen Pferd und dem Be­am­ten Adam Schrei­ber nimmt sie die Spur auf.
Wird das Teu­fels­weib ih­ren neuen Schütz­ling ret­ten und den ‚Kno­chen­bre­cher‘ ding­fest ma­chen kön­nen?

Ae­ther­welt:
Seit dem Jahr 1900 liegt über den Flüs­sen und Seen der Welt an man­chen Ta­gen ein selt­sa­mer grü­ner Ne­bel. Man taufte die Sub­stanz Ae­ther und be­gann, da­mit zu ex­pe­ri­men­tie­ren. Ae­ther ist ein Se­gen für die Wis­sen­schaft und Tech­nik, aber ein Fluch für Men­sch und Na­tur. Selt­same We­sen kom­men aus den Ne­beln und man nennt sie die ‚Ver­dor­be­nen‘. Aber sind sie alle böse? Und wie ist es mit den Men­schen, die sich ver­än­dern und Hör­ner oder Flü­gel be­kom­men? Wie geht die Welt da­mit um, dass es je­dem pas­sie­ren kann, egal ob Mann oder Frau, ade­lig oder bür­ger­lich? Da­von han­deln die Ge­schich­ten aus der Ae­ther­welt.

Der Ro­man, des­sen Print­aus­gabe 152 Sei­ten stark ist, liegt als eBook vor und kann ab so­fort via Ama­zon er­wor­ben wer­den, der Preis be­trägt 3,00 Euro (oder kos­ten­los via Kindle Un­li­mi­ted).

[Up­date 12:00:] Die Print­ver­sion von RU­HE­LOS er­scheint dem­nächst und kann be­reits ver­sand­kos­ten­frei vor­be­stellt wer­den.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Anja Ba­gus


Robert Downey jr. als PERRY MASON bei HBO?

Robert Downey jr. 2014Noch ist an­geb­lich nichts in tro­cke­nen Tü­chern, aber es könnte sein, dass Ro­bert Dow­ney jr. auf die Fern­seh­bild­schirme zu­rück­kehrt. Und das in ei­ner ganz be­son­de­ren Rolle, der des An­walts und Pri­va­ter­mitt­lers PERRY MA­SON. Das Ganze soll als kurz-Staf­feln von acht Epi­so­den im stil von TRUE DE­TEC­TIVE um­ge­setzt wer­den, und so wun­dert es auch nicht, dass des­sen Schöp­fer Nic Piz­zo­latto die Dreh­bü­cher schrei­ben soll. Dow­ney wird auch zu­sam­men mit Piz­zo­latto und Joe Ho­r­acek pro­du­zie­ren, wenn es denn tat­säch­lich dazu kom­men sollte. Man strebt eine fort­lau­fende Se­rie an, die im­mer dann ge­dreht wer­den soll, wenn es der Ter­min­ka­len­der des viel­be­schäf­tig­ten Mi­men er­laubt.

Dow­ney hatte das Pro­jekt wohl schon zu­sam­men mit sei­ner Frau Su­san vor fünf Jah­ren bei War­ner ge­pit­ched, es han­delt sich für ihn dem Ver­neh­men nach um eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit, er ist also of­fen­bar PERRY MA­SON-Fan.

Der un­or­tho­doxe Ver­tei­di­ger und De­tek­tiv PERRY MA­SON war im Jahr 1930 vom Au­to­ren Erle Stan­ley Gard­ner er­son­nen wor­den und hat es auf über 80 Ro­mane und Kurz­ge­schich­ten, eine Ra­dio­se­rie, sechs Ki­no­filme in den 30ern, zwei Fern­seh­se­rien in den 50ern und 70ern (mit Ray­mond Burr) so­wie über 20 Fern­seh­filme ge­bracht.

Ge­plant ist of­fen­bar, die neue Se­rie nicht im heute spie­len zu las­sen, son­dern im Ori­gi­nal­set­ting, also den 1930ern, was ich über­aus span­nend fin­den würde.

Die Se­rie ist der­zeit bei HBO als „in Ent­wick­lung“ ge­führt, aber es würde mich wun­dern, wenn sie das mit dem Pu­bli­kums­ma­gne­ten Ro­bert Dow­ney jr. nicht durch­zie­hen wür­den. Ich bin sehr ge­spannt.

Bild Ro­bert Dow­ney jr. von Gage Skid­more, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA


Zeitreise Hagen – Das Steampunk-Picknick

Logo Zeitreise Hagen

Am über­nächs­ten Wo­chen­ende, ge­nauer am Sonn­tag, den 28. Au­gust 2016, fin­det im Frei­licht­mu­seum Ha­gen die „Zeit­reise“ statt. Da­bei han­delt es sich um ein Steam­punk-Pick­nick mit ein we­nig Rah­men­pro­gramm.

Im Mit­tel­punkt steht na­tür­lich das um 14:00 Uhr statt­fin­dende Pick­nick, aber auch dar­über hin­aus wird ei­ni­ges ge­bo­ten. Be­reits ab 9:00 Uhr öff­net das Mu­seum und das ist mit sei­nen Fach­werk­häu­sern, in de­nen alte Hand­werke vor­ge­führt wer­den, al­lein schon ei­nen Be­such wert und man kann es an ei­nem Tag kaum kom­plett an­se­hen.

Wie es in frü­he­rer Zeit üb­lich war, kann man eine Post­karte er­wer­ben und sich selbst von die­ser Ver­an­stal­tung aus zu­schi­cken las­sen, darum küm­mern sich die Be­am­ten des Amts für Æt­her­an­ge­le­gen­hei­ten. Der Clou da­bei: man kann die Post­karte auf ei­ner al­ten Druck­ma­schine selbst dru­cken.

Auf Zeitreise

Eben­falls ge­plant sind zwei sze­ni­sche Phan­tas­tik-Le­sun­gen mit den Au­to­ren Anja Ba­gus, Thors­ten Kü­per und Fre­de­ric Brake.

Und mög­li­cher­weise noch mehr – wir ar­bei­ten dran.

In­for­ma­tio­nen fin­det man auf der Web­seite zur Ver­an­stal­tung, auf ei­ner zu­ge­hö­ri­gen Face­book­seite (da darf man auch gern Fra­gen stel­len, hier ist die Re­ak­ti­ons­ge­schwin­dig­keit ver­mut­lich am höchs­ten) oder auf der In­ter­net­prä­senz des Mu­se­ums.

Wer in Steam­punk-Ge­wan­dung kommt (also nicht nur ei­nen lus­ti­gen Hut auf­hat), hat freien Ein­tritt. Für die­je­ni­gen in Zi­vil sind die Ein­tritts­preise aber eben­falls sehr zi­vil.

Logo und Bild dür­fen für Hin­weise auf die Ver­an­stal­tung selbst­ver­ständ­lich gern ver­wen­det wer­den.


Medieval Fantasy Convention 20. & 21. August 2016 auf Schloss Burg

Logo MFC

Zur Er­in­ne­rung: Am kom­men­den Wo­chen­ende, also dem 20. und 21. Au­gust 2016, fin­det auf Schloß Burg in So­lin­gen die er­ste „Me­di­eval Fan­tasy Con­ven­tion“ statt. Und die kann mit di­ver­sen Star­gäs­ten auf­war­ten. Da sich das Lin­eup auf­grund von Ter­min­pro­ble­men ein­zel­ner Schau­spie­ler ge­än­dert hat, hier noch­mal die ak­tu­elle Liste der Gäste aus ver­schie­de­nen Film- und Fern­seh­pro­fuk­tio­nen von LORD OF THE RINGS über GAME OF THRO­NES bis HARRY POT­TER:

John Rhys-Da­vies, Craig Par­ker, Ja­mes Cosmo, Ian Be­at­tie, Jef­fer­son Hall, Tadhg Mur­phy, Bre­nock O´Connor, Kerry In­gram, Adrian Raw­lins und Nick Mo­ran. Ab­sa­gen muss­ten auf­grund an­de­rer Ver­pflich­tun­gen lei­der Cla­rice van Hou­ten, Tom Hop­per und Jon Cam­pling.

Ne­ben den Star­gäs­ten wird es aber noch jede Menge wei­tere Aus­stel­ler und Cos­player vor Ort ge­ben. Bei­spiels­weise: Greif­vö­gel mit „Sky­h­un­ters In Na­ture“, Met­Pau­sen sorgt für ge­kühlte Keh­len, die Künst­le­rin Anne Sto­kes, Fa­bion Fan­tasy Swords bie­tet Re­pli­kas be­kann­ter Film­waf­fen an, die Ge­orgs Rit­ter, Event Fa­shion Koch bie­tet his­to­ri­sche Kos­tüme und Fan­tasy-Ge­wan­dun­gen, die Horn­schnit­ze­rey, die Wahre Ber­gi­sche Rit­ter­schaft, am Stand des Ver­lags „Edi­tion Ro­ter Dra­che“ fin­det man die Au­to­rin Anja Ba­gus, In­du­via bie­tet selbst­ge­machte Klei­dung und Ac­ces­soires aus den Be­rei­chen Mit­tel­al­ter, Wi­kin­ger, Kel­ten und Fan­tasy, Le­ben­dige Ge­schich­ten brin­gen Kunst, Kul­tur, Kos­tüme und LARP, und noch viele an­dere mehr.

Alle In­for­ma­tio­nen und auch die ge­samte Aus­stel­ler­liste fin­det sich auf der Web­seite der Ver­an­stal­tung.

Ein wei­te­rer heim­li­cher Star­gast dürfte der Thron aus GAME OF THRO­NES sein …


Pressemitteilung: Tommy Krappweis organisiert „Cosplay Village“

Tommy KrappweisIch gebe die nach­fol­gende Pres­se­mit­tei­lung mal re­la­tiv kom­men­tar­los wei­ter, um zu zei­gen, dass es ne­ben den Ver­an­stal­tern, die den Cos­play­ern ohne echte Not maß­geb­li­che Teile ih­rer Ge­wan­dung weg­neh­men wol­len, auch wel­che gibt, die sich wirk­lich Mühe mit die­sem Hobby und des­sen An­hän­gern ge­ben (Quelle: Bumm Film).

„Künst­le­ri­sche Lei­tung mit Ge­sang“

Der of­fi­zi­elle Ga­mes­com Song „Ce­le­bra­tion Of The Game“ und das dies­jäh­rige „Cos­play Vil­lage“ ha­ben et­was ge­mein­sam: Bernd das Brot Er­fin­der und Mul­ti­ta­lent Tommy Krapp­weis

Der RTL Sams­tag Nacht Co­me­dian und be­ken­nende Nerd, Tommy Krapp­weis, hat auf der dies­jäh­ri­gen Ga­mes­com jede Menge zu tun. „Das Cos­play Vil­lage sollte in die­sem Jahr at­mo­sphä­ri­scher ge­stal­tet wer­den.“, er­klärt der Grim­me­preis-Trä­ger. „Der Bun­des­ver­band für Un­ter­hal­tungs­soft­ware BIU und die Koeln­messe woll­ten, dass sich die Cos­player wohl­füh­len, aber auch die an­de­ren Be­su­cher soll­ten die Mög­lich­keit be­kom­men, tie­fer in das Thema Cos­play ein­zu­tau­chen.“

Ein be­son­de­res An­lie­gen war es dem er­folg­rei­chen Fan­ta­sy­au­tor und Re­gis­seur, dass sich die gro­ßen Cos­play-The­men im Vil­lage wie­der­fin­den: „Zu die­sem Zweck ha­ben wir meh­rere fünf­zehn Me­ter breite The­men­wel­ten kon­zi­piert. Man kann sich zwi­schen Kirsch­blü­ten ent­span­nen, in ei­nem End­zeit-Sze­na­rio fo­to­gra­fie­ren oder in un­se­rer High Fan­tasy Deko ein le­ben­di­ges Mit­tel­al­ter-Mu­seum zum An­fas­sen be­stau­nen.“ Schon sehr früh ent­schied man sich trotz der fil­mi­schen De­ko­ra­tio­nen ge­gen pro­fes­sio­nelle Fo­to­dienste: „Wir wol­len, dass sich Be­su­cher mit oder ohne Cos­play über­all fo­to­gra­fie­ren dür­fen, ohne zu­sätz­li­che Kos­ten oder Schlan­ge­ste­hen. Die In­sze­nie­rung für ei­gene Fo­tos oder zu­sam­men mit an­de­ren ist doch Teil des Spa­ßes beim Cos­play.“

Für die Ge­stal­tung ar­bei­tete Krapp­weis eng mit dem Ev­ent­de­si­gner der Koeln­messe, Jörg Krum, zu­sam­men. „Das ganze Vil­lage ist eine Team­leis­tung. Jörg hat die Ideen in ei­nen ganz fan­tas­ti­schen Plan ge­gos­sen und tat­säch­lich ein rich­ti­ges Cos­play Dorf ge­zau­bert. Der Aus­stat­ter mei­ner Firma bumm film GmbH, Tim Pom­mo­rin, steu­ert mit sei­nem Team fil­mi­sche De­ko­ra­tio­nen bei. Zum Bei­spiel bauen wir di­rekt auf der Messe Mau­ern, die dann gleich wie­der zer­stört wer­den, um in das End­zeit-Sze­na­rio zu pas­sen. Die Kol­le­gen von Stei­nigke Show­tech­nik be­leuch­ten die Wel­ten stim­mungs­voll mit ton­nen­weise Licht, Ne­bel und Ef­fek­ten. Das Team der Do­komi füllt das Vil­lage mit Le­ben und Def­con Un­li­mi­ted or­ga­ni­siert ei­nen gro­ßen Cos­play Award.“

Krapp­weis freut sich be­son­ders, dass auch das Thema Ree­nact­ment im Cos­play Vil­lage ei­nen Platz hat: „His­to­ri­sches Ree­nact­ment und Cos­play ha­ben durch­aus ei­ni­ges ge­mein­sam. Beide ver­su­chen, ih­ren Vor­la­gen na­he­zu­kom­men – Ob das nun ein be­gra­be­ner Wi­kin­ger­fürst oder ein Cha­rac­ter aus Na­ruto oder Star Wars ist. In­zwi­schen gibt es auch Grup­pen, die so­ge­nann­tes „Re­en­larpment“ be­trei­ben – also , Live Ac­tion Role Play (Larp) in ei­nem his­to­ri­schen Set­ting mit mög­lichst au­then­ti­scher Ge­wan­dung und Aus­stat­tung. Dass das Team von „Kap­t­orga“ rund um den er­freu­lich Nerd-af­fi­nen Ar­chäo­lo­gen Phil­ipp Ro­sko­sch­in­ski un­sere Fantasy-/Mittelalterwelt mit ei­nem le­ben­di­gen Mu­seum be­rei­chert, in dem man his­to­ri­sche Rüs­tun­gen, Waf­fen und All­tags­ge­gen­stände be­stau­nen und an­fas­sen kann, ist ein schö­nes State­ment und eine große Be­rei­che­rung.“

BinaundTommyDer Ex-Co­me­dian wird aber we­nig Zeit ha­ben, im Cos­play Dorf ma­jes­tä­ti­sch auf- und ab­zu­schrei­ten, denn er be­strei­tet zu­sam­men mit YouTube­rin Bina Bi­anca meh­rere Auf­tritte pro Tag mit dem of­fi­zi­el­len Ga­mes­com-Song „Ce­le­bra­tion Of The Game“: „Wir hat­ten für die Ga­mes-Par­odie „Hop­pers“ mit Fa­bian Sie­gis­mund und Nino Kerl ei­nen Song mit dem Ti­tel „Ein Ech­ter Wah­rer Held“ pro­du­ziert, der sich in Folge zu ei­ner Art Gaming-/Cosplay-/Fantasyhymne mit ho­hem Mo­ti­va­ti­ons­fak­tor im Real Life ge­mau­sert hat. Der Hel­den­song wurde in den letz­ten Jah­ren so ab­ge­fei­ert, dass man uns jetzt mit der Pro­duk­tion des ers­ten, of­fi­zi­el­len Ga­mes­com-Songs be­traut hat. Bina und ich sind sehr stolz dar­auf, die­ses Me­gaevent und die ge­samte Ga­ming Com­mu­nity mit „Ce­le­bra­tion Of The Game“ mu­si­ka­li­sch fei­ern zu dür­fen.“

Wenn die Ga­mes­com vor­bei ist, wird Krapp­weis wie­der in den Schnei­de­raum zu­rück­keh­ren: „Eine brand­neue Mi­ni­se­rie mit Bernd das Brot war­tet dar­auf, ge­schnit­ten und ver­tont zu wer­den. Und ich muss in den nächs­ten Wo­chen ei­nen neuen Band mei­ner Buch­se­rie „Ghost­sit­ter“ fer­tig­stel­len. Darum habe ich Schlaf und Nah­rungs­auf­nahme jetzt ein­fach mal kom­plett in den Spät­herbst ver­legt. Bin schon ge­spannt, wie das funk­tio­niert…“

Das Ga­mes­com Vil­lage ist wäh­rend der Messe täg­lich ge­öff­net. In­fos fin­den Sie hier: http://bit.ly/2aQtyjh
Für In­ter­view­an­fra­gen mel­den Sie sich bitte bei Tuna Al­par­gin von Tom­mys Firma bumm film: t.alpargin@bummfilm.de

Die Auf­tritts­zei­ten von Bina & Tommy ent­neh­men Sie am bes­ten der of­fi­zi­el­len Face­book­page https://www.facebook.com/Binaundtommy

Den Song „Ce­le­bra­tion Of The Game“ fin­den sie bei Ama­zon, iTu­nes, Spo­tify und Co.
Ama­zon mp3: http://amzn.to/2bmCEmq
iTu­nes: http://apple.co/2baUMiq

http://www.bummfilm.de
http://www.koelnmesse.de
http://www.biu-online.de
http://www.kaptorga.com
https://www.dokomi.de/de
http://defconunlimited.de

Pro­mo­fo­tos Co­py­right Bumm Film


Teaser: ARRIVAL

Nach der Short­story STORY OF YOUR LIFE von Ted Chiang dreht De­nis Vil­le­neuve den Film AR­RI­VAL, bei dem es um die An­kunft von Au­ßer­ir­di­schen auf der Erde geht. Es spie­len un­ter an­de­rem Amy Adams, Je­remy Ren­ner und Fo­rest Whi­ta­ker, US-Ki­no­start ist am 11. No­vem­ber 2016, in Deutsch­land ein Tag frü­her.

Dazu gab es in der letz­ten Wo­che ei­nen Teaser, den kann man hier se­hen. Mor­gen soll es ei­nen voll­stän­di­gen Trai­ler ge­ben, der wird na­tür­lich eben­falls auf Phan­ta­News zu se­hen sein.


Neues zu STAR TREK DISCOVERY

Logo STAR TREK DISCOVERY

Ja, ich weiß, ganz tau­fri­sch sind die In­for­ma­tio­nen nicht mehr, aber wie ich be­reits schrieb: Ich hatte Ur­laub.

Bryan Ful­ler hat laut ver­schie­de­nen Quel­len im Netz wei­tere De­tails zur neuen STAR TREK-Se­rie DIS­CO­VERY ent­hüllt. Die Se­rie, de­ren Pro­duk­tion in zwei Mo­na­ten be­gin­nen wird, spielt zehn Jahre be­vor Ja­mes T. Kirk das Kom­mando über die USS En­t­er­prise über­nimmt. Da­mit kann man sich an der TOS-Iko­no­gra­fie be­die­nen und es könn­ten so­gar Fi­gu­ren aus der Klas­sik-Se­rie auf­tre­ten.

Der Haupt­cha­rak­ter ist nicht der Cap­tain, son­dern ein Lieu­ten­ant Com­man­der, und es wird eine weib­li­che Fi­gur sein. Diese wurde noch nicht be­setzt und es sind laut Ful­ler auch noch nicht alle De­tails aus­ge­ar­bei­tet, ver­mut­lich, weil da eben viel an der dar­stel­len­den Schau­spie­le­rin hängt. Die Pro­du­zen­ten woll­ten mal ei­nen an­de­ren Blick­win­kel ver­fol­gen, nach­dem sechs Se­rien aus der Sicht des Cap­ta­ins er­zählt wur­den. Was ich so üb­ri­gens für merk­wür­dig halte, denn man kon­zen­trierte sich zwar auf die Kom­man­do­crew, aber der Fo­kus war ja in den spä­te­ren Se­rien deut­lich brei­ter als nur der Cap­tain. Und das wird sich nicht än­dern, denn es wer­den sie­ben Haupt­fi­gu­ren agie­ren.

Es soll mehr au­ßer­ir­di­sche Cha­rak­tere ge­ben, als in je­der STAR TREK-Se­rie zu­vor. Auch „Ro­bo­ter“ sol­len vor­kom­men. Ful­ler be­schwört hier­bei die Di­ver­si­tät, die ja im Fran­chise von je­her eine große Rolle ge­spielt hat, seit (nicht nur) auf der Brü­cke der TOS-En­t­er­prise Ame­ri­ka­ner, Rus­sen, Schwarze, Asia­ten und Ali­ens an­zu­tref­fen wa­ren.

Die er­ste Staf­fel wird tat­säch­lich nur 13 Epi­so­den um­fas­sen, weil Ful­ler die Hand­lung straff hal­ten möchte, was bei ei­nem durch­gän­gi­gen Hand­lungs­bo­gen ein ver­mut­lich gu­ter Plan ist. Es soll aber auch Fol­gen ge­ben, die für sich selbst ste­hen, und in de­nen der Über­plot nur tan­giert wer­den wird.

Das Aus­se­hen des Schif­fes USS Dis­co­very ba­siert tat­säch­lich auf Ralph Mc­Quar­ries En­t­er­prise Ent­wurf für den nie rea­li­sier­ten STAR TREK-Film PLA­NET OF THE TI­T­ANS.

Logo STAR TREK DIS­CO­VERY Co­py­right CBS


Gamescom und Sicherheit – Teil zwei

gamescom Logo

Wäh­rend mei­nes Ur­laubs hatte ich bei den Ga­mes­com-Ver­an­stal­tern we­gen der in mei­nen Au­gen völ­lig über­zo­ge­nen Si­cher­heits­maß­nah­men an­ge­fragt und es wurde be­reits fest­ge­stellt, dass Plüsch­tiere und Sty­ro­por­vö­gel dann of­fen­bar plötz­lich doch keine Waf­fen sind. Den­noch wa­ren wei­ter­hin Fra­gen of­fen, des­we­gen hakte ich nach. Auch in­ter­es­sierte mich, ob es die Ver­an­stal­ter tat­säch­lich nicht für … „un­ge­schickt“ hal­ten, wenn ei­ner­seits dra­ko­ni­sche Si­cher­heits­re­geln auf­ge­stellt wer­den und an­de­rer­seits aus­ge­rech­net die Tür­kei als Part­ner­land 2016 da­bei ist.

Hier noch­mal mei­ner An­frage:

Sehr ge­ehrte Frau xxxx,

wird das auch öf­fent­lich ge­macht? Die Cos­play­er­szene er­geht sich seit ges­tern in er­heb­lich kri­ti­schen Äu­ße­run­gen und in­ten­si­ver Dis­kus­sion über das Ver­hal­ten der Ga­mes­com-Ver­an­stal­ter und die völ­lig un­kla­ren Be­din­gun­gen hin­sicht­lich er­laub­ter Ge­gen­stände. Wer­den Sie diese noch deut­li­cher for­mu­lie­ren, da­mit die Cos­player eine hö­here Si­cher­heit be­kom­men, nicht am Ein­gang ab­ge­wie­sen zu wer­den, oder Ge­gen­stände kon­fis­ziert zu be­kom­men? Was ist mit Per­so­nen, die keine Kennt­nis von den „Re­geln“ er­lan­gen konn­ten? Wer­den die ein­ge­zo­ge­nen Ge­gen­stände sol­cher Per­so­nen ge­kenn­zeich­net, ge­sam­melt und nach Be­such­sende zu­rück­ge­ge­ben? Oder wer­den in­kri­mi­nierte Ge­gen­stände ver­nich­tet? Wer­den sol­che Per­so­nen trotz gül­ti­ger Ein­tritts­karte ab­ge­wie­sen, wenn sie mit ei­ner Ver­nich­tung ih­res Be­sit­zes nicht ein­ver­stan­den sind? Wie sind also die kon­kre­ten Be­din­gun­gen?

Für wei­tere In­for­ma­tio­nen be­danke ich mich im vor­aus.

Die Ant­wort be­kam ich erst auf noch­ma­lige Nach­frage, in die­ser hatte ich meine Fra­gen wie folgt er­gänzt:

Hal­ten Sie es nicht für ge­ra­dezu gro­tesk, wenn Sie für die Be­su­cher er­heb­lich ein­schrän­kende „Si­cher­heits­re­geln“ for­mu­lie­ren aber gleich­zei­tig aus­ge­rech­net die Tür­kei als Ga­mes­com-Part­ner­land für das Jahr 2016 ein­la­den?

Sind Sie nicht der An­sicht, dass eine der­art dras­ti­sche und ein­sei­tige Ver­än­de­rung der Ver­an­stal­tungs-AGB ge­mäß deut­schem Recht ein ge­wich­ti­ger Grund für eine Ver­trags­auf­lö­sung durch die Be­su­cher ist? Sprich: Dass diese ihr Ti­cket zu­rück­ge­ben und ihr Geld zu­rück­ver­lan­gen kön­nen?

Diese klang stel­len­weise leicht … ein­ge­schnappt:

Sehr ge­ehr­ter Herr Holz­hauer,
an­bei die Be­ant­wor­tung Ih­rer Fra­gen:

Die Kom­mu­ni­ka­tion der ver­stärk­ten Si­cher­heits­maß­nah­men und ver­schärf­ten Kos­tüm­be­stim­mun­gen wur­den über un­sere be­stehen­den Ka­näle an die Teil­neh­mer der ga­mes­com kom­mu­ni­ziert. Fra­gen und Un­klar­hei­ten, die bei uns im Call Cen­ter oder in un­se­ren So­cial Me­dia Ka­nä­len auf­tre­ten, be­ant­wor­ten wir.

So­fern je­mand, ge­mäß Ih­rer Frage ein Cos­player keine Kennt­nis von den an­ge­pass­ten Si­cher­heits­maß­nah­men und Kos­tüm­be­stim­mun­gen er­hal­ten hat, und seine Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­chen Ge­gen­stände zum Ge­lände mit­bringt gilt: Vor den Kon­troll­stel­len im Au­ßen­be­reich wer­den Gar­de­ro­ben­zelte auf­ge­stellt. Hier kön­nen be­an­stan­dete Ge­gen­stände kos­ten­pflich­tig ab­ge­ge­ben wer­den. Da Sie mit Ih­rer Ar­beit ja dazu bei­tra­gen, Men­schen zu in­for­mie­ren, hier noch ein­mal der Hin­weis für Pri­vat­be­su­cher:

Lasst, wenn nicht zwin­gend er­for­der­lich, Ta­schen und Ruck­sä­cke so­wie Ge­gen­stände al­ler Art, die ihr nicht zwin­gend für den Be­such der ga­mes­com be­nö­tigt, bitte zu Hause, um die War­te­zei­ten so ge­ring wie mög­lich zu hal­ten. Denn: An den Ein­gän­gen wer­den noch vor Be­tre­ten des Mes­se­ge­län­des Kon­troll­maß­nah­men, inkl. Ta­schen­kon­trol­len, durch­ge­führt. Die Kon­trol­len sind va­ria­bel an­ge­legt und rich­ten sich nach kurz­fris­ti­gen Rück­spra­chen mit den Si­cher­heits­be­hör­den. Bitte stellt euch auf län­gere War­te­zei­ten ein und un­ter­stützt uns, durch kein oder we­nig Mes­se­ge­päck, bei den Kon­troll­maß­nah­men. Zur Pla­nung eu­rer An­reise: Die Si­cher­heits­kon­trol­len star­ten ab 07:00 Uhr. War­te­zei­ten müs­sen ein­ge­plant wer­den.
Cos­player: Die ga­mes­com lebt auch von der Krea­ti­vi­tät eu­rer Kos­tüme und da­her sind Cos­player auch wei­ter­hin herz­lich will­kom­men. Auf­grund der Er­eig­nisse der letz­ten Tage bit­ten wir um euer Ver­ständ­nis, dass alle Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­che Ele­mente in eu­rem Kos­tüm auf der ga­mes­com 2016 nicht zu­ge­las­sen sind. Wir möch­ten euch bit­ten, auch in der Stadt auf das Tra­gen von Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­chen Ge­gen­stän­den mit Rück­sicht auf die Be­woh­ner und Be­su­cher der Stadt Köln zu ver­zich­ten.
Hin­ter­grund die­ser Ver­schär­fung der Kos­tüm­be­stim­mun­gen ist es, ins­be­son­dere Kin­der und Fa­mi­lien so­wie an­dere Be­su­cher der ga­mes­com, aber auch Be­woh­ner und Gäste der Stadt Köln, durch täu­schend echte Kos­tüme, die teil­weise auch Nach­bil­dun­gen von Waf­fen und/oder waf­fen­ähn­li­chen Ge­gen­stande be­inhal­ten, nicht zu ver­ängs­ti­gen. Sämt­li­che Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­che Be­stand­teile eu­res Kos­tüms ? un­ab­hän­gig von Ma­te­rial und Größe ? wer­den euch vor Ein­tritt in das Ge­lände ab­ge­nom­men. Da­her bit­ten wir euch, diese nicht mit zur ga­mes­com zu brin­gen.
Wal­king Acts der Aus­stel­ler auf der ga­mes­com:
Ge­nauso wie Cos­player soll es auf der ga­mes­com auch wei­ter­hin Wal­king Acts der Aus­stel­ler ge­ben. Diese wer­den aber vorab bei uns an­ge­mel­det und mög­li­che Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­che Ge­gen­stände noch vor Be­ginn der ga­mes­com ge­prüft und ge­kenn­zeich­net. Nach der Prü­fung dür­fen diese Kos­tüm­be­stand­teile das Mes­se­ge­lände wäh­rend der Lauf­zeit der ga­mes­com nicht mehr ver­las­sen.

Er­gän­zend auf Ihre Frage zur „Ti­cket­rück­gabe“: Mit dem Er­werb ei­ner Ein­tritts­karte für den Be­such der ga­mes­com er­hält man das Recht, das Mes­se­ge­lände zu be­tre­ten und die dort aus­ge­stell­ten Pro­dukte in Au­gen­schein zu neh­men. Ein­zelne Besucher/Besuchergruppen nut­zen die Messe, um Teile ih­rer (Rollenspiel-)Verkleidung zur Schau zu stel­len. Dies ist aber nicht Be­stand­teil des Ver­tra­ges. Den Ti­cket­preis kann man sich also nicht er­stat­ten las­sen.

Ich denke, dann soll­ten Ihre Fra­gen jetzt be­ant­wor­tet sein.

Grüße
xxxx

Den größ­ten Teil der Ant­wort nimmt die schlichte Wie­der­ho­lung der be­reits be­kann­ten „Re­geln“ ein, darin ist nichts Neues zu fin­den. Sub­li­mie­ren wir also mal die neuen In­for­ma­tio­nen:

Die Kom­mu­ni­ka­tion der ver­stärk­ten Si­cher­heits­maß­nah­men und ver­schärf­ten Kos­tüm­be­stim­mun­gen wur­den über un­sere be­stehen­den Ka­näle an die Teil­neh­mer der ga­mes­com kom­mu­ni­ziert. Fra­gen und Un­klar­hei­ten, die bei uns im Call Cen­ter oder in un­se­ren So­cial Me­dia Ka­nä­len auf­tre­ten, be­ant­wor­ten wir.

So­fern je­mand, ge­mäß Ih­rer Frage ein Cos­player keine Kennt­nis von den an­ge­pass­ten Si­cher­heits­maß­nah­men und Kos­tüm­be­stim­mun­gen er­hal­ten hat, und seine Nach­bil­dun­gen von Waf­fen oder waf­fen­ähn­li­chen Ge­gen­stände zum Ge­lände mit­bringt gilt: Vor den Kon­troll­stel­len im Au­ßen­be­reich wer­den Gar­de­ro­ben­zelte auf­ge­stellt. Hier kön­nen be­an­stan­dete Ge­gen­stände kos­ten­pflich­tig ab­ge­ge­ben wer­den.

Er­gän­zend auf Ihre Frage zur „Ti­cket­rück­gabe“: Mit dem Er­werb ei­ner Ein­tritts­karte für den Be­such der ga­mes­com er­hält man das Recht, das Mes­se­ge­lände zu be­tre­ten und die dort aus­ge­stell­ten Pro­dukte in Au­gen­schein zu neh­men. Ein­zelne Besucher/Besuchergruppen nut­zen die Messe, um Teile ih­rer (Rollenspiel-)Verkleidung zur Schau zu stel­len. Dies ist aber nicht Be­stand­teil des Ver­tra­ges. Den Ti­cket­preis kann man sich also nicht er­stat­ten las­sen.

Meine An­mer­kun­gen hierzu:

Die Kom­mu­ni­ka­tion wird also kom­mu­ni­ziert, das ist er­freu­lich. Was nutzt es aber, wenn auf An­fra­gen in den so­zia­len Me­dien nicht ge­ant­wor­tet wird (mir und an­de­ren so pas­siert)? Oder wenn je­mand keine so­zia­len Me­dien nutzt, oder nicht jene, die die Ver­an­stal­ter der Ga­mes­com nut­zen?

Dass Gar­de­ro­ben­zelte auf­ge­stellt wer­den sol­len, um dort nicht ge­neh­migte Ge­gen­stände zu la­gern, ist im­mer­hin eine sinn­volle In­for­ma­tio­nen. Dass man da­für Geld neh­men will, kann ich al­ler­dings nur un­ter „dreist“ ein­ord­nen. Denn nach wie vor hat man sich um die Be­ant­wor­tung der Frage ge­drückt, wel­che Ge­gen­stände tat­säch­lich be­an­stan­det wer­den. Was „waf­fen­ähn­lich“ nach der Mei­nung der Ver­an­stal­ter oder de­ren Er­fül­lungs­ge­hil­fen vom Si­cher­heits­dienst ist, wis­sen wir lei­der im­mer noch nicht, so dass hier eine er­heb­li­che Un­si­cher­heit ver­bleibt. Wie un­pro­fes­sio­nell sich die Si­cher­heits­dienst­ler ver­hal­ten, ha­ben wir zur RPC ge­se­hen, als Be­su­cher da­mit be­läs­tigt wur­den, dass man Nerfs und Pols­ter­waf­fen nicht zu­las­sen wollte (die man drin­nen in gro­ßen Men­gen hätte er­wer­ben kön­nen, dar­über hin­aus wur­den auf dem Ge­lände so­gar Blank­waf­fen ver­kauft), und ein Be­su­cher be­fragt wurde, ob der Pelz an der Ge­wan­dung von ei­ner ge­schüt­zen Tier­art stamme. Daran kann man wie­der se­hen, dass man nicht jede ein­ge­bil­dete Fi­gur zum Si­cher­heit­ler ma­chen sollte. Hier leb­ten of­fen­bar ei­nige junge Män­ner Macht­phan­ta­sien aus, die ih­nen die Uni­form ein­gibt. An­ge­sichts der Ver­hal­tens­wei­sen zur RPC kann man sich leicht aus­ma­len, was mit sol­chen Per­so­nen zur Ga­mes­com an den Kon­trol­len ge­sche­hen wird. Da wer­den dann Plüsch­tiere und Sty­ro­por­vö­gel eben doch nach Guts­her­ren­art zum waf­fen­ähn­li­chen Ob­jekt de­kla­riert. Der Be­su­cher hat ja auch kei­ner­lei Mög­lich­keit, sich bei Streit­fra­gen an ir­gend­eine über­ge­ord­nete In­stanz zu wen­den, son­dern muss sich den mög­li­cher­weise will­kür­li­chen Ent­schei­dun­gen beu­gen.

Die Hin­weise, dass Cos­play nicht Teil des Ein­tritts­prei­ses ist, sind na­tür­lich am Thema vor­bei. Die uni­la­te­ral ge­än­der­ten Be­din­gun­gen und Si­cher­heits­maß­nah­men gel­ten ja auch für ganz nor­male Be­su­cher und nicht nur für Cos­player, des­we­gen kann man diese Ar­gu­men­ta­tion nicht gel­ten las­sen. Die dras­ti­sch ge­än­der­ten Si­cher­heits­re­geln be­tref­fen auch nicht ge­wan­dete Be­su­cher (Ta­schen­kon­trol­len, War­te­schlan­gen) und stel­len nach mei­ner An­sicht selbst­ver­ständ­lich eine grund­le­gende Än­de­rung der Be­din­gun­gen dar, die bei Ver­trags­ab­schluss gal­ten.

Voll­kom­men igno­riert hat man meine Frage nach dem Part­ner­land Tür­kei. Auf eine wei­tere Nach­frage, in der ich auch um In­for­ma­tio­nen zu den Gar­de­ro­ben­prei­sen bat, kam kei­ner­lei Ant­wort mehr. Wie man die Preise auf der Ga­mes­com kennt, dürf­ten auch diese eher ge­pfef­fert sein.

Ab­schlie­ßend kann ich nur fest­stel­len, dass die In­for­ma­ti­ons­lage hin­sicht­lich „waf­fen­ähn­li­cher Ge­gen­stände“ wei­ter schlecht bleibt, da man nach wie vor auf­grund aus­blei­ben­der In­for­ma­tio­nen durch die Ver­an­stal­ter nicht weiß, wel­che Ge­gen­stände kon­kret be­an­stan­det wer­den, und wel­che zu­ge­las­sen sind.

Ich kann mich nur wie­der­ho­len: Wenn wir zu­las­sen, dass Angst ge­schürt wird und wir uns un­ser Le­ben von über­zo­ge­nen Si­cher­heits­maß­nah­men ein­schrän­ken las­sen, ha­ben die Ter­ro­ris­ten ge­won­nen, ohne auch nur ei­nen Schuss ab­zu­feu­ern. In je­dem Jahr ster­ben in Deutsch­land zig­tau­sende durch Ver­kehrs- und Haus­halts­un­fälle oder an Ni­ko­tin. Die Zahl der To­ten auf deut­schem Bo­den auf­grund von Is­la­mis­ten in den letz­ten 20 Jah­ren liegt bei zwei (An­ge­hö­rige der US-Ar­mee auf dem Frank­fur­ter Flug­ha­fen).

auf die Angst

Logo Ga­mes­com Co­py­right Köln­messe GmbH, Mem „auf die Angst“ von netzpolitik.org


SUPERGIRL & FLASH: Musical Crossover

Flash und Supergirl

Es wurde be­reits an­ge­kün­digt, dass es in der nächs­ten Staf­fel ein vier­tei­li­ges Groß-Cross­over zwi­schen den CW-Se­rien AR­ROW, FLASH, LE­GENDS OF TO­MOR­ROW und SU­PER­GIRL ge­ben wird. Letz­tere war vom Sen­der CBS über­nom­men wor­den. Aber da­mit nicht ge­nug. Showrun­ner Greg Ber­lanti be­stä­tigte, dass es eine wei­tere Cross­over-Dop­pel­folge zwi­schen FLASH und SU­PER­GIRL ge­ben werde – und das soll ein Mu­si­cal sein. Dem Se­ri­en­fan kommt so­fort BUF­FYs ONCE MORE WITH FEE­LING in den Sinn.

Da bin ich aber mal ge­spannt, die er­ste Be­geg­nung zwi­schen Barry und Kara war groß­ar­tig, weil die bei­den Fi­gu­ren mit ih­rer „happy go lucky“-Haltung so gut zu­sam­men­pas­sen. Wenn dann auch noch ge­sun­gen wird, könnte das ein gro­ßer Spaß wer­den. Dass so­wohl Me­lissa Be­noist als auch Grant Gus­tin sin­gen kön­nen ha­ben sie bei GLEE be­wie­sen (ich ver­mute auch, dass man des­we­gen auf die Idee ge­kom­men sein könnte). Und auch wei­tere Dar­stel­ler ha­ben mu­si­ka­li­sche Er­fah­run­gen.

Hard­core-DC-Fans wer­den es si­cher has­sen. :)

Pro­mo­foto Co­py­right CBS


Neuer Trailer: ROGUE ONE – A STAR WARS STORY

Und wie an­ge­kün­digt gab es heute ei­nen neuen Trai­ler zu RO­GUE ONE: A STAR WARS STORY. Die Bil­der sind schon sehr be­ein­dru­ckend, auch wenn man wie­der mal sieht, dass die­ser Film wohl deut­lich düs­te­rer wer­den dürfte als die Ge­schich­ten aus der Saga. Und am Ende …


GHOSTBUSTERS – Ihr schießt wie Mädchen!

Logo Ghostbusters

Was gab es für ein Vor­ab­ge­hate um den neuen GHOST­BUS­TERS–Film, bei dem Paul Feig Re­gie füh­ren und – um Him­mels wil­len! – ein Team aus weib­li­chen Geis­ter­jä­gern die Pro­to­nen­päck­chen tra­gen sollte. Nichts da­von hatte ir­gend­ei­nen in­halt­li­chen Sinn, denn tat­säch­lich kann man ja erst er­mes­sen, wie ein Film ge­wor­den ist, wenn man ihn ge­se­hen hat. Das hat all die Ha­ter aber nicht da­von ab­ge­hal­ten, ihr kin­di­sches Ge­maule über das ge­samte In­ter­net zu ver­brei­ten. Und wer nicht über die Frauen in der Haupt­rolle me­ckerte, der schwa­dro­nierte ir­gend­ei­nen Un­sinn dar­über, dass ihm durch ein Re­make seine Kind­heit ge­nom­men werde (was na­tür­lich völ­li­ger Blöd­sinn ist, die bei­den al­ten Filme ver­än­dern sich ja da­durch nicht und ge­hen auch nicht weg). Oder dass Hol­ly­wood nichts mehr ein­fällt. Dass dem nicht so ist, zeigt der vor­lie­gende Film.

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Gamescom: Sind Plüschtiere Waffen?

gamescom Logo

Ich muss mich doch mal aus dem Ur­laub mel­den … Die Ver­an­stal­ter der Ga­mes­com, die in der über­nächs­ten Wo­che in Köln statt­fin­det, ha­ben in der Cos­player-Szene für ei­ni­gen Auf­ruhr ge­sorgt, denn of­fen­bar auf­grund der An­schläge der letz­ten Wo­chen wur­den erst jetzt, kurz vor der Ver­an­stal­tung Re­geln auf­ge­stellt, die Cos­play­ern das Mit­brin­gen von Waf­fen­at­trap­pen un­ter­sa­gen. Und nicht nur das, das­selbe gilt auch für „waf­fen­ähn­li­che“ Ge­gen­stände, ohne dass das wei­ter aus­for­mu­liert wurde, also völ­lig in­trans­pa­rente Gum­mi­an­wei­sun­gen, mit de­nen sich ver­mut­lich nach Guts­her­ren­art al­les ver­bie­ten lässt.

Be­son­ders pi­kant war die Ant­wort auf die An­frage eine Cos­playe­rin, die ein Plüsch­tier und ei­nen Sty­ro­por­vo­gel mit­brin­gen wollte und der man ant­wor­tete:

Be­dau­er­li­cher­weise se­hen wir uns ge­zwun­gen, die De­fi­ni­tion „Waffe“ sehr hart zu in­ter­pre­tie­ren. Dies be­deu­tet, dass alle von Dir auf­ge­lis­te­ten Ge­gen­stände nicht zu­ge­las­sen sind.

Ein Plüsch­tier ist eine Waffe? Das hielt ich für äu­ßerst gro­tesk und fragte des­we­gen nach:

Sehr ge­ehrte Frau xxxxx,

Da ich die in mei­nen Au­gen über­zo­gen pa­ra­no­ide Her­an­ge­hens­weise der Köln­messe in ei­nem Ar­ti­kel the­ma­ti­sie­ren werde, bitte ich um Stel­lung­nahme zu dem als Screen­s­hot an­ge­häng­ten Fall, in dem Sie ei­ner Cos­playe­rin un­ter­sa­gen wol­len, ei­nen Geh­stock aus Pappe, so­wie ei­nen Plü­sch- und ei­nen Sty­ro­por­vo­gel mit­zu­brin­gen.
Warum wird das un­ter­sagt? Han­delt es sich bei Plüsch­tie­ren oder Sty­ro­por­vö­geln Ih­rer An­sicht nach um „waf­fen­ähn­li­che Ge­gen­stände“? Falls ja, bitte ich um eine Be­grün­dung. Falls nein, bitte ich um eine Be­grün­dung für das Ver­bot. Sind Sie nicht der An­sicht, hier voll­kom­men über­zo­gen und un­ver­hält­nis­mä­ßig zu agie­ren?
Für In­for­ma­tio­nen be­danke ich mich im vor­aus. Ich weise dar­auf hin, dass eine Ant­wort in ei­nem Ar­ti­kel zi­tiert wer­den wird. Ebenso das Aus­blei­ben ei­ner sol­chen.


Mit freund­li­chem Gruß,
Ste­fan Holz­hauer
PhantaNews.de
Phan­tas­ti­sche Nach­rich­ten

Eine Ant­wort kam heute, die ist so kurz wie aus­sa­ge­arm:

Hallo Herr Holz­hauer,

bitte ent­schul­di­gen Sie die For­mu­lie­rung der Ant­wort, die in die­sem Fall lei­der nicht aus­rei­chend dif­fe­ren­ziert war. Plüsch­tiere und auch Sty­ro­por­vö­gel sind keine waf­fen­ähn­li­che Ge­gen­stände und da­her als Kos­tüm­be­stand­teile zu­läs­sig.

Gruß,
xxxx

Aha. Na das ist doch schon ein­mal was. Ein Plüsch­tier ist also keine Waffe. Bahn­bre­chend. Man muss sich jetzt fra­gen, wie es dann zu die­ser kom­plet­ten Falsch­aus­sage kom­men konnte? Nach­läs­sig­keit? Sind den Mit­ar­bei­tern der Köln­messe diese „Cos­play-Spin­ner“ völ­lig egal und man kann nach Be­lie­ben mit ih­nen um­sprin­gen? Und: Na­tür­lich blei­ben da­durch die Be­din­gun­gen für Cos­player wei­ter­hin völ­lig in­trans­pa­rent, des­we­gen habe ich noch eine wei­tere Frage hin­ter­her­ge­schickt:

Sehr ge­ehrte Frau xxxx,

wird das auch öf­fent­lich ge­macht? Die Cos­play­er­szene er­geht sich seit ges­tern in er­heb­lich kri­ti­schen Äu­ße­run­gen und in­ten­si­ver Dis­kus­sion über das Ver­hal­ten der Ga­mes­com-Ver­an­stal­ter und die völ­lig un­kla­ren Be­din­gun­gen hin­sicht­lich er­laub­ter Ge­gen­stände. Wer­den Sie diese noch deut­li­cher for­mu­lie­ren, da­mit die Cos­player eine hö­here Si­cher­heit be­kom­men, nicht am Ein­gang ab­ge­wie­sen zu wer­den, oder Ge­gen­stände kon­fis­ziert zu be­kom­men? Was ist mit Per­so­nen, die keine Kennt­nis von den „Re­geln“ er­lan­gen konn­ten? Wer­den die ein­ge­zo­ge­nen Ge­gen­stände sol­cher Per­so­nen ge­kenn­zeich­net, ge­sam­melt und nach Be­such­sende zu­rück­ge­ge­ben? Oder wer­den in­kri­mi­nierte Ge­gen­stände ver­nich­tet? Wer­den sol­che Per­so­nen trotz gül­ti­ger Ein­tritts­karte ab­ge­wie­sen, wenn sie mit ei­ner Ver­nich­tung ih­res Be­sit­zes nicht ein­ver­stan­den sind? Wie sind also die kon­kre­ten Be­din­gun­gen?

Für wei­tere In­for­ma­tio­nen be­danke ich mich im vor­aus.

Wenn sich nun Cos­player ent­schei­den, auf­grund der in mei­nen Au­gen völ­lig über­zo­ge­nen Re­geln nicht zur Ga­mes­com zu fah­ren, dann ist das für die Köln­messe kei­ner­lei Ver­lust, denn schließ­lich sind alle Kar­ten seit Wo­chen aus­ver­kauft und die Ver­an­stal­ter ha­ben das Geld be­reits. Wenn je­mand nicht kommt, weil er oder sie mit den kurz­fris­tig uni­la­te­ral ein­ge­füh­ren Re­geln nicht ein­ver­stan­den ist, kann das der Köln­messe also völ­lig egal sein.

Aber: Es wurde die An­sicht ge­äu­ßert, dass sich die Ver­trags­be­din­gun­gen für den Kar­ten­kauf durch diese Än­de­run­gen der AGB eben­falls ge­än­dert ha­ben, denn die neuen Re­geln sind ja nicht op­tio­nal, son­dern bin­dend und wer­den da­mit Teil des Ver­trags. Eine sol­che ein­sei­tige, nach­träg­li­che Ver­trags­än­de­rung ist so aber nicht zu­läs­sig, des­we­gen kann man auch mei­ner An­sicht nach vom Kauf zu­rück­tre­ten.

(Up­date: Nach­träg­li­che ein­sei­tige Ver­trags­än­de­run­gen sind laut deut­schem Recht nicht zu­läs­sig. Und auch eine Klau­sel in AGB, dass diese sich ein­sei­tig än­dern kön­nen, ohne dass der Ver­trags­part­ner zu­stim­men muss, ist laut BGH nicht zu­läs­sig: Ur­teil vom 11.10.2007, Az. III ZR 63/07)

Wer also jetzt auf­grund der neuen „Re­geln“ nicht mehr auf die Ga­mes­com fah­ren möchte (und das gilt nicht nur für Cos­player), sollte von den Ver­an­stal­tern auf­grund ein­sei­tig und un­er­war­tet ge­än­der­ter AGB sein Geld zu­rück­ver­lan­gen. Kon­takt­mög­lich­kei­ten fin­det man auf der ga­mes­com-Web­seite.

Ins­ge­samt hate ich die Si­cher­heits­vor­ga­ben der Köln­messe für un­ver­hält­nis­mä­ßig. Wenn wir uns von Ter­ro­ris­ten das Le­ben ein­schrän­ken und den Spaß ver­der­ben las­sen, ha­ben die Ter­ro­ris­ten ge­won­nen, auch ohne dass sie An­schläge ver­üben. Und wenn sich auf­grund der Ta­schen- und La­tex­waf­fen­kon­trol­len lange Schlan­gen bil­den, wäre es für ei­nen Ir­ren ein leich­tes, ei­nen An­schlag auf eben diese War­ten­den zu ver­üben. Das Si­cher­heits­kon­zept er­scheint mir in der vor­lie­gen­den Form sehr un­aus­ge­go­ren und in je­der Hin­sicht zu un­guns­ten der Be­su­cher schnell zu­sam­men­ge­zim­mert.

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