Trailer: Disneys MOANA

An­ders als man an­neh­men könnte, sind sie bei Dis­ney nicht nur da­mit be­schäf­tigt, ihre al­ten Zei­chen­trick-Klas­si­ker als Re­al­filme neu auf­zu­le­gen (und na­tür­lich Mar­vel und STAR WARS zu pro­du­zie­ren). Das zeigte kürz­lich ZOO­TO­PIA (deut­sch als ZOO­MA­NIA) und jetzt der neu­este Ani­ma­ti­ons­film aus dem Maus-Haus: MO­ANA.

Vor 3000 Jah­ren be­reis­ten die bes­ten Seg­ler der Welt den süd­li­chen Pa­zi­fi­schen Ozean und ent­deck­ten die zahl­lo­sen In­seln Ozea­ni­ens. Doch dann stoppte ihre Reise für mehr als tau­send Jahre – und heute weiß nie­mand mehr, warum. Mo­ana ist ein Teen­ager und sie macht sich auf eine ge­fähr­li­che Reise, um zu be­wei­sen, dass sie eine Meis­te­rin darin ist, neue un­be­kannte Wege zu ent­de­cken. Wäh­rend ih­rer Queste trifft Mo­ana (ge­spro­chen von Auli’i Cra­valho) den ehe­mals mäch­ti­gen Halb­gott Maui (ge­spro­chen von Dwayne „The Rock“ John­son), und zu­sam­men über­que­ren sie den of­fe­nen Ozean in ei­ner ac­tion­rei­chen Reise, wäh­rend der sie rie­si­gen Feu­er­mons­tern be­geg­nen und vor schier un­lös­bare Auf­ga­ben ge­stellt wer­den.

Re­gie füh­ren Ron Cle­ments und John Mus­ker (LITTLE MER­MAID, AL­AD­DIN), es pro­du­ziert Os­nat Shu­rer (LIF­TED).

US-Ki­no­start ist am 23. No­vem­ber 2016, in Deutsch­land, bei uns ei­nen Mo­nat spä­ter, hier soll der Ti­tel of­fen­bar VAI­ANA lau­ten, ver­mut­lich weiß nur der Ver­lei­her, warum …

Aber der Trai­ler sieht sehr viel­ver­spre­chend aus.


Trailer: ANNABELLE 2

Im Jahr 2014 kam mit AN­NA­BELLE ein Hor­ror­film in die Licht­spiel­häu­ser, der an­geb­lich mit ei­ner wah­ren Ge­schichte auf­war­ten sollte. Was von sol­chen Aus­sa­gen zu hal­ten ist, weiß man, aber als Mar­ke­ting­in­stru­ment hat das sich­ser seine Be­rech­ti­gung. Jetzt wird es ei­nen zwei­ten Teil ge­ben.

Re­gie führt er­neut Da­vid F Sand­berg (LIGHTS OUT), an sei­ner Seite Pro­duk­ti­ons­de­si­gne­rin Jen­ni­fer Spence, Mi­chel Al­ler ist für den Schnitt ver­ant­wort­lich, Ma­xime Alex­andre be­dient die Ka­mera, und die Kos­tüme kom­men von Leah But­ler. Es pro­du­zie­ren er­neut Pe­ter Sa­fran and Ja­mes Wan. Das Stu­dio hin­ter dem Film ist New Line Ci­nema, die Dis­tri­bu­tion über­nimmt War­ner Bros. Das Dreh­buch ver­fasste wie beim ers­ten Teil Gary Dau­ber­man.

Meh­rere Jahre nach dem tra­gi­schen Tod ih­rer Toch­ter be­her­ber­gen der Pup­pen­ma­cher und seine Frau eine Nonne und meh­rere Mäd­chen aus ei­nem ge­schlos­se­nen Wai­sen­haus. Schnell wer­den sie zum Ziel der be­ses­se­nen Puppe An­na­belle, ei­ner Schöp­fung des Pup­pen­ma­chers.

Es spie­len: Ste­pha­nie Sig­man (Spec­tre), Ta­litha Ba­te­man (The 5th Wave), Lulu Wil­son (Ouija 2), Phil­ippa Coult­hard (Af­ter the Dark), Grace Ful­ton (Bad­land), Lou Lou Sa­fran (The Choice), Sa­mara Lee (The Last Witch Hun­ter), Tay­ler Buck, An­t­hony La­Paglia (Wi­thout a Trace) und Mi­randa Otto (The Lord of the Rings).

US-Ki­no­start ist im Mai 2017.


Buchmesse Leipzig: Erster Verlag zieht Konsequenzen

Buchmesse Euro

Nach den Que­r­elen um die Phan­tas­tik-Les­ein­sel auf der Buch­messe Leip­zig zieht der er­ste Ver­lag jetzt Kon­se­quen­zen. Wie Ver­le­ge­rin Grit Rich­ter auf der Web­seite von Art Skript Phan­tas­tik schreibt, hat sie sich schwe­ren Her­zens ent­schlos­sen, der Messe im Jahr 2017 fern zu blei­ben, und recht­zei­tig die Not­bremse zu zie­hen, be­vor die Kos­ten as­tro­no­mi­sch wer­den.

Das hängt eher se­kun­där mit Werk­zeugs zu­sam­men, da die Halle zwei deut­lich um­struk­tu­riert wer­den soll, wie ich schon in mei­nem an­de­ren Ar­ti­kel heute er­läu­terte, fal­len Stand­ty­pen weg und die Stände sol­len auch an­ders auf­ge­baut wer­den, wo­durch es zu Platz­man­gel kom­men wird. Zu dem neuen Stand­kon­zept äu­ßerte sich auch schon Jür­gen Egl­seer vom Am­rûn-Ver­lag mir ge­gen­über kri­ti­sch. Grit Rich­ter stellt zu­dem her­aus, dass es be­reits in der Ver­gan­gen­heit di­verse Pro­bleme mit der Messe Leip­zig gab, und das für sie jetzt nur der Trop­fen ist, der das Fass zum Über­lau­fen brachte.

Man muss ein­fach ganz klar se­hen, dass die Kos­ten für so ei­nen Prä­senz auf der Messe er­heb­lich sind, denn zu den Stand­ge­büh­ren kom­men ja auch noch An­reise, Über­nach­tung und Ver­pfle­gung. Wenn ein Ver­an­stal­ter sich so ein­deu­tig auf große An­bie­ter ein­rich­tet und keine pas­sen­den Kon­di­tio­nen für Klein- und Kleinst­ver­lage an­bie­tet, son­dern statt­des­sen auch noch von „Gleich­be­hand­lung ge­gen­über an­de­ren Part­nern“ schwa­dro­niert, dann be­leuch­tet das mei­ner Mei­nung nach deut­lich, wie egal die klei­nen An­bie­ter dem Mes­se­ver­an­stal­ter sind. Denn wäre es an­ders, könn­ten si­cher Wege ge­fun­den wer­den, wie man eine kul­tu­relle Viel­falt mit auch klei­nen Ver­la­gen oder so­gar Self­pu­blis­hern her­stellt. Das­selbe gilt üb­ri­gens in ganz ähn­li­cher Form auch für die Buch­messe Frank­furt. Aber dass dort die Gro­ßen lie­ber un­ter sich blei­ben möch­ten, und das durch völ­lig über­zo­gene Stand­preise ga­ran­tie­ren, sind eben­falls News von vor­ges­tern. Dort blei­ben ja in­zwi­schen so­gar re­nom­mierte Pu­bli­kums­ver­lage fern, weil es sich nicht rech­net.

Ob wei­tere Phan­tas­tik-An­bie­ter mit Ab­sa­gen fol­gen wer­den bleibt ab­zu­war­ten. An­ge­sichts der Tat­sa­che, dass die Messe zum Zeit­punkt der Werk­Zeugs-Ab­sage of­fen­bar be­reits ein kom­plett neues Kon­zept in­klu­sive ge­än­der­ter Stan­dan­ord­nung ste­hen hatte, er­scheint mir die ganze Ge­schichte ziem­lich ab­ge­kar­tet und ich ver­mute nach wie vor, dass Werk­Zeugs aus­ge­boo­tet wer­den sollte, eben zu Guns­ten des Dienst­leis­ters LSL.

[Up­date 16:52 Uhr:] Wie ich so­eben er­fahre, ist auch der Ver­lag oh­ne­oh­ren raus.

[Up­date 16.09.2016, 11:00 Uhr:] Uschi Ziet­sch und ihr Fa­by­lon-Ver­lag wa­ren schon 2016 nicht mehr auf der Buch­messe Leip­zig, auch sie äu­ßert sich in ih­rem Blog kri­ti­sch:

Und dann, weil Werk­Zeugs öf­fent­lich / auf FB mit­teilt, 2017 nicht mehr da­bei zu sein, tritt Oli­ver Zille be­lei­digt im Bör­sen­blatt kräf­tig nach, mit Be­haup­tun­gen, die nicht nur so nicht stim­men kön­nen – wir ken­nen Werk­Zeugs seit vie­len Jah­ren und wis­sen, wie kom­mu­ni­ka­tiv und ko­ope­ra­tiv sie sind -, son­dern man stellt sich auch noch der­art selbst­herr­lich dar, dass man schon fra­gen muss, wo­hin will Herr Zille denn?

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Buchmesse Leipzig und WerkZeugs: Statement der Veranstalter

Buchmesse Euro

In Sa­chen der Que­r­elen um die Buch­messe Leip­zig und die von Werk­Zeugs ver­an­stal­tete Les­ein­sel, hatte ich die Pres­se­ab­tei­lung der Messe um Stel­lung­nahme ge­be­ten:

Sehr ge­ehrte Frau Jus­ten,

den nach­fol­gen­den Text ver­öf­fent­lichte die Werk­Zeugs KG, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die Phan­tas­tik-Les­ein­sel auf der Leip­zi­ger Buch­messe be­trie­ben hat, heute auf ih­rer Face­book-Seite und hat da­mit viel Ver­wun­de­rung in der Phan­tas­tik-Szene, so­wohl bei Le­sern, wie auch bei Ver­la­gen und Au­to­ren, aus­ge­löst.

[hier der obige Text von Werk­Zeugs]

Ich würde hierzu um eine Stel­lung­nahme bit­ten und danke da­für im vor­aus.


Mit freund­li­chem Gruß,
Ste­fan Holz­hauer
PhantaNews.de
Phan­tas­ti­sche Nach­rich­ten

Dar­auf­hin hatte ich noch am sel­ben Tag fol­gende Ant­wort be­kom­men:

Sehr ge­ehr­ter Herr Holz­hauer,

das Un­ter­neh­men Werk­Zeugs KG ist ein lang­jäh­ri­ger Part­ner für den Ge­mein­schafts­stand in­ner­halb des Fan­tasy-Be­rei­ches der Leip­zi­ger Buch­messe. Des­halb ha­ben wir ihm auch in die­sem Jahr ein An­ge­bot für die­sen Ge­mein­schafts­stand und seine Dienst­leis­tun­gen rund um das Fo­rum zu wei­ter­hin güns­ti­gen Son­der­kon­di­tio­nen vor­ge­schla­gen, die deut­lich un­ter den re­gu­lä­ren Stand­ge­büh­ren lie­gen. Wir be­dau­ern sehr, dass Werk­Zeugs mit uns die­ses An­ge­bot nicht dis­ku­tiert hat, son­dern öf­fent­lich seine Teil­nahme ab­ge­sagt hat. In un­se­rem Fo­rum „Fan­tasy-Les­ein­sel“ und in un­se­rem Aus­stel­lungs­be­reich fin­den Au­to­ren und Ver­lage selbst­ver­ständ­lich auch zu­künf­tig ein star­kes Po­dium für ihre Prä­sen­ta­tion. Zu­dem wer­den die Ver­lage die Mög­lich­keit ha­ben, ihre Ti­tel über ei­nen ei­ge­nen Fan­tasy-Be­reich über die Mes­se­buch­hand­lung in Halle 2 zu ver­kau­fen. Wir freuen uns selbst­ver­ständ­lich auf alle Fan­tasy-Fans in Leip­zig und se­hen wei­ter­hin den Be­reich als ei­nen wich­ti­gen Teil der Leip­zi­ger Buch­messe.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

i. A. Ruth Jus­ten
Pres­se­spre­che­rin Leip­zi­ger Buch­messe 2017
i. A. der Leip­zi­ger Messe GmbH

Da sich diese Aus­sage nun doch deut­lich von der un­ter­schei­det, die Werk­Zeugs ver­öf­fent­licht hatte (und es für mich des­we­gen so aus­sah, als wol­len die Ver­an­stal­ter sie in die Pfanne hauen), stellte ich Werk­Zeugs via Face­book die­ses State­ment be­reits vorab zur Ver­fü­gung und bat ih­rer­seits um Stel­lung­nahme, da ich das hin­sicht­lich der von den Ver­an­stal­tern ge­äu­ßer­ten Vor­wür­fen für fair hielt. Die wurde mir für heute zu­ge­sagt.

Al­ler­dings be­komme ich die­sen Kom­men­tar nun nicht, das stand in ei­ner Mail, die ich so­eben er­hielt. Man möchte keine of­fi­zi­el­len State­ments ab­ge­ben, „um eine Schlamm­schlacht zu ver­mei­den“ und weil man „über ver­schie­dene Schie­nen mit der Messe in Dia­log zu kom­men ver­sucht“. Das finde ich re­la­tiv ul­kig, im­mer­hin ist die Schlamm­schlacht be­reits in vol­lem Gange. Of­fen­bar hofft man bei Werk­Zeugs im­mer noch, dass die Ver­an­stal­ter ein­len­ken. An­ge­sichts der Tat­sa­che, dass be­reits vor­ges­tern ein an­de­rer Be­treuer der Les­ein­sel fest­stand (LSL Leip­zig) und dass die Rah­men­be­din­gun­gen in Sa­chen Stände auch für die Ver­lage grund­le­gend ge­än­dert wur­den, sehe ich al­ler­dings kaum Hoff­nung, dass es die Les­ein­sel mit Lounge samt an­ge­schlos­se­nen Stän­den auch in 2017 in ak­zep­ta­bler Form ge­ben wird. Da das Kon­zept sei­tens der Messe be­reits weit fort­ge­schrit­ten scheint, halte ich Än­de­run­gen für un­wahr­schein­lich.

Noch ges­tern um 7:48 Uhr schrie­ben Werk­Zeugs auf ih­rer Face­book-Seite:

Wir dan­ken Euch herz­lich für Euer Feed­back be­züg­lich der #Leip­zi­ger­Buch­messe – so viele liebe, ent­rüs­tete und trau­rige Kom­men­tare, Nach­rich­ten und Emails! Ir­gend­was müs­sen wir also in den ver­gan­ge­nen Jah­ren rich­tig ge­macht ha­ben.
Zum „Fak­ten­check“ der Leip­zi­ger Buch­messe hier zwei kleine Rich­tig­stel­lun­gen, eine et­was aus­führ­li­chere Stel­lung­nahme wird es in Kürze auf #Phan­ta­News ge­ben.

(1) „Des­halb ha­ben wir ihm auch in die­sem Jahr ein An­ge­bot für die­sen Ge­mein­schafts­stand und seine Dienst­leis­tun­gen rund um das Fo­rum zu wei­ter­hin güns­ti­gen Son­der­kon­di­tio­nen vor­ge­schla­gen“

Fakt: Es ist rich­tig, dass wir für 2017 noch güns­tige (wenn auch schon deut­lich ge­stie­gene) Kon­di­tio­nen be­kom­men hät­ten. Al­ler­dings hät­ten wir uns auf drei Jahre ver­trag­lich fest­le­gen müs­sen, im drit­ten Jahr hät­ten die Stand­ge­büh­ren mehr als das dop­pelte des bis­he­ri­gen Prei­ses be­tra­gen.

(2) „Wir be­dau­ern sehr, dass Werk­Zeugs mit uns die­ses An­ge­bot nicht dis­ku­tiert hat, son­dern öf­fent­lich seine Teil­nahme ab­ge­sagt hat.“

Fakt: Wir ha­ben schrift­lich vor­lie­gen, dass die Leip­zi­ger Buch­messe von ih­rem „An­ge­bot“ nicht ab­wei­chen und und die Zu­sam­men­ar­beit des­halb nicht wei­ter­füh­ren möchte.

Und noch ein Wort zur #Les­ein­sel: Diese bleibt un­se­res Wis­sens nach wei­ter­hin be­stehen – eben „nur“ ohne die von uns er­brach­ten Dienst­leis­tun­gen (wie etwa An­mo­de­ra­tion, Ko­or­di­na­tion der Si­gnier­schlan­gen, Stel­len der Se­cu­rity etc.).

Dass die Buch­messe von Ih­rem An­ge­bot nicht ab­wei­chen wollte ist doch in mei­nen Au­gen ein ziem­lich zen­tra­les Ar­gu­ment für den Stand­punkt von Werk­Zeugs und an­de­rer Teil­neh­mer, die jetzt noch ver­su­chen, auf die Ver­an­stal­ter ein­zu­wir­ken.

Ich weiß zu­dem auch von Klein­ver­la­gen, die auf­grund des ge­än­der­ten, un­vor­teil­haf­ten Stand­kon­zepts nun über­le­gen, in den sau­ren Ap­fel zu bei­ßen und an­statt nun in­ak­zep­ta­ble neue Be­din­gun­gen zu ak­zep­tie­ren, lie­ber die Stor­no­ge­bühr in Höhe von EUR 350 zu zah­len, um der Messe fern­zu­blei­ben. Wie man sieht, ge­hen die Pro­bleme rund um die Les­ein­sel über den The­men­kom­plex „Werk­Zeugs“ deut­lich hin­aus.

Un­ab­hän­gig da­von sehe ich die Aus­sage der Pres­se­spre­che­rin ebenso wie das sehr ähn­lich klin­gende State­ment des Mes­se­chefs im Bör­sen­blatt äu­ßerst kri­ti­sch und halte beide für ei­nen fes­ten Tritt in den Hin­tern der Au­to­ren, Ver­lage und Fans des Phan­tas­tik-Be­reichs, Werk­Zeugs so­wieso. Mal ganz un­ab­hän­gig da­von, wie die ak­tu­elle Kon­stel­la­tion in Sa­chen Ver­ant­wor­tung für die Mi­sere zwi­schen Messe und Werk­Zeugs tat­schlich aus­se­hen mag:

Auch Mes­se­di­rek­tor Oli­ver Zille sollte zur Kennt­nis neh­men, dass Werk­Zeugs in den ver­gan­ge­nen Jah­ren da nicht nur ei­nen Stand hatte und an­sons­ten Däum­chen drehte, son­dern viel­mehr die Le­sun­gen, An­mo­de­ra­tio­nen, Se­cu­rity und jede Menge mehr rund um die Les­ein­sel or­ga­ni­siert hat. Al­les Tä­tig­kei­ten, für die sich die Mes­se­ver­an­stal­ter nicht be­fä­higt sa­hen – be­vor Werk­Zeugs das über­nahm, war der Phan­tas­tik-Be­reich samt Les­ein­sel eine lieb­lose Ecke, die aus hin­ge­streu­ten Sitz­mö­beln be­stand. Statt die Preise in­ner­halb von drei Jah­ren (mit gleich­zei­ti­gem Kne­bel­ver­trag über drei Jahre) auf das Dop­pelte zu er­hö­hen, sollte die Messe für das En­ga­ge­ment eher eine Gage zah­len.

Man wird se­hen, wie die Ver­hand­lun­gen PANs und Werk­Zeugs´ mit der Leip­zi­ger Messe GmbH tat­säch­lich en­den, und ob es zu ei­nem für alle be­tei­lig­ten Prot­ago­nis­ten be­frie­di­gen­den Er­geb­nis kom­men wird. Ab­ge­sichts di­ver­ser Ver­hal­tens­wei­sen des Mes­se­ver­an­stal­ters in den letz­ten Jah­ren (fragt bei­spiels­weise mal Klein­ver­lage, wie lange die im ver­gan­ge­nen Jahr auf die Ab­rech­nung der in den Mes­se­buch­hand­lun­gen ver­kauf­ten Bü­cher ge­war­tet ha­ben) hege ich daran starke Zwei­fel, aber man soll ja die Hoff­nung nie auf­ge­ben …

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STAR TREK DISCOVERY verschoben

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Im Ja­nuar 2017 sollte die neue Se­rie STAR TREK DIS­CO­VERY star­ten. Doch dar­aus wird nichts, wie jetzt ge­mel­det wird, ver­schiebt sich der Start um sa­gen­hafte vier Mo­nate nach hin­ten, in den Mai. Ei­gent­lich hät­ten sie ge­nug Zeit ge­habt, die nur 13 Epi­so­den der ers­ten Staf­fel bis Ja­nuar zu pro­du­zie­ren. Al­ler­dings wa­ren in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten schon ei­nige Un­ge­reimt­hei­ten vor­aus­ge­gan­gen. Die In­for­ma­tio­nen tröp­fel­ten äu­ßerst spar­sam und bis dato steht so­gar im­mer noch aus, wer für die Rol­len der Crew des Raum­schiffs Dis­co­very be­setzt wurde. Ich gehe mal da­von aus, dass diese Be­set­zungpro­bleme jetzt auch der Grund für die Ver­spä­tung sind.

Al­ler­dings ist die of­fi­zi­elle Va­ri­ante, dass das Krea­tiv­team Bryan Ful­ler und Alex Kurt­z­man um die Ver­schie­bung ge­be­ten hät­ten, weil sie bis­her nur die Dreh­bü­cher für drei Epi­so­den hät­ten fer­tig stel­len kön­nen. Quel­len zu­folge lag die Pro­duk­tion ei­gent­lich gut im Zeit­plan. Ful­ler und Kurt­z­man sa­gen in ei­nem ge­mein­sa­men State­ment:

Brin­ging STAR TREK back to te­le­vi­sion car­ries a re­s­pon­si­bi­lity and mis­sion: to con­nect fans and new­co­mers alike to the se­ries that has fed our ima­gi­na­ti­ons since childhood. We aim to dream big and de­li­ver, and that me­ans ma­king sure the de­mands of phy­si­cal and post-pro­duc­tion for a show that ta­kes place ent­i­rely in space, and the need to meet an air date, don’t re­sult in com­pro­mi­sed qua­lity. Be­fore hea­ding into pro­duc­tion, we eva­lua­ted these rea­li­ties with our part­ners at CBS and they agreed: STAR TREK de­ser­ves the very best, and these ex­tra few months will help us achieve a vi­sion we can all be proud of.

Das üb­li­che Bla­bla. Auf der an­de­ren Seite kann man viel­leicht froh sein, wenn Ful­ler sich nicht dem Zeit­dik­tat von CBS un­ter­wirft und lie­ber da­für sorgt, dass die Show gut wird. An­ge­sichts der di­ver­sen Que­r­elen, die es jetzt be­reits im Vor­feld gab, und wie ge­heim­nis­tue­ri­sch man der­art kurz vor dem Start mit In­for­ma­tio­nen ist, be­komme ich al­ler­dings lang­sam ein schlech­tes Ge­fühl. Ebenso wie die Tat­sa­che, dass die Show in den USA aus­schließ­lich über CBS´ kos­ten­pflich­ti­gen Strea­m­ing­dienst „All Ac­cess“ zu se­hen sein wird. Der Sen­der hofft of­fen­bar, mit der neuen Se­rie hau­fen­weise zah­lende Zu­schauer zu ge­ne­rie­ren. Wenn sie sich da mal nicht täu­schen. Im Rest der Welt wird DIS­CO­VERY via Net­flix zu se­hen sein.

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Drei Teaser zu THE SON, dem TV-Western mit Pierce Brosnan

Auf AMC wird dem­nächst eine neue Wes­tern­se­rie mit dem Ti­tel THE SON zu se­hen sein. Pierce Bros­nan spielt darin den te­xa­ni­schen Pa­ri­ar­chen Eli Mc­Cul­logh, der ge­bo­ren wurde, als der Staat als un­ab­hän­gige Re­pu­blik ent­stand. Jetzt hat die Fa­mi­lie da­mit zu kämp­fen dass der wilde Wes­ten lange nicht mehr so wild ist wie frü­her. Ne­ben Bros­nan spie­len Henry Gar­rett, Zahn McClar­non, Paola Nuñez, Syd­ney Lu­cas u.a. Die Se­rie ba­siert auf ei­ner Buch­reihe von Phil­ipp Meyer.

Ur­sprüng­lich sollte Sam Neill die Rolle von Mc­Cul­logh über­neh­men, der be­kam aber of­fen­bar kalte Füße und stieg aus.

THE SON soll of­fen­bar ein Epos wer­den, das meh­rere Ge­ne­ra­tio­nen über­spannt. AMC hat die Se­rie vom Fleck weg ge­kauft, ohne erst ei­nen Pi­lo­ten pro­du­zie­ren zu las­sen, die zehn Epi­so­den wer­den ir­gend­wann in 2017 in den USA zu se­hen sein. Re­gie füh­ren un­ter an­de­rem Ke­vin Dow­ling und Tom Har­per, ge­schrie­ben ha­ben Brian McGreevy, Phil­ipp Meyer, Ke­vin Mur­phy und Lee Ship­man.


Keine WerkZeugs Phantastik-Leseinsel auf der Buchmesse Leipzig

Buchmesse Euro

Auf ih­rer Face­book­seite mel­den sich die Be­trei­ber hin­ter der Werk­Zeugs Krea­tiv KG mit ei­ner Pres­se­mit­tei­lung zu Wort. Werk­Zeugs hatte in den ver­gan­ge­nen neun Jah­ren auf der Leip­zi­ger Buch­messe die Phan­tas­tik-Les­ein­sel so­wie ei­nen Genre-Buch­han­del be­trie­ben. Jetzt schrei­ben sie:

Liebe Freunde der Fan­tas­ti­schen Li­te­ra­tur, liebe Buch­messe-Fans,

lei­der müs­sen wir Euch heute et­was für uns sehr trau­ri­ges mit­tei­len:
Nach gut neun Jah­ren en­det 2016 un­sere Ko­ope­ra­tion mit der Leip­zi­ger Buch­messe.
Wir ha­ben uns in den ver­gan­ge­nen Jah­ren be­müht, die Les­ein­sel Fan­tasy und den da­zu­ge­hö­ren­den Werk­Zeugs-Stand, die Fan­tasy-Buch­hand­lung, zu ei­nem span­nen­den Ort mit vie­len tol­len Le­sun­gen und Be­geg­nun­gen zu ma­chen. Nicht nur für die Le­ser, son­dern auch für die Au­to­ren und Ver­lags­ver­tre­ter, die un­sere Lounge gern ge­nutzt ha­ben.
Un­sere be­stehen­den Ver­träge mit der Mes­se­lei­tung sind in die­sem Jahr aus­ge­lau­fen. Die neuen Kon­di­tio­nen, die uns die Messe an­ge­bo­ten hat, ma­chen je­doch ein wirt­schaft­li­ches Ar­bei­ten un­mög­lich, da die Stand­ge­büh­ren mehr als ver­dop­pelt wer­den sol­len. Ein Auf­tritt auf der Messe in der ge­wohn­ten Weise wäre ei­nem fi­nan­zi­el­len Ruin gleich­zu­setz­ten. Un­sere Ver­su­che, eine Lö­sung zu fin­den, die für beide Par­teien sinn­voll wäre, wa­ren ver­geb­lich.
Aus die­sem Grund muss­ten wir un­sere Zu­sam­men­ar­beit mit der Leip­zi­ger Buch­messe lei­der be­en­den und wer­den 2017 nicht auf der Messe ver­tre­ten sein.

Wir be­dau­ern dies sehr.
Euer Werk­Zeugs-Team

Ver­dop­pelte Stand­preise. Da kann man wie­der ein­mal se­hen, worum den Ver­an­stal­tern es auch auf der Buch­messe Leip­zig letzt­end­lich geht: Nicht um Bü­cher, son­dern um das Ge­ne­rie­ren von mög­lichst viel Kohle. So eine Messe ist ja quasi eine Geld­druck­ma­schine, ins­be­son­dere, wenn ei­nem die Mes­se­hal­len selbst ge­hö­ren. Man kas­siert von al­len ab: Von Be­su­chern und Fach­be­su­chern bei den Ein­tritts­kar­ten und von den Aus­stel­lern gleich dop­pelt bei den Stand­ge­büh­ren und über die Mes­se­buch­hand­lun­gen.

Man kann nun spe­ku­lie­ren, warum auf ein­mal die dop­pelte Stand­ge­bühr ge­nom­men wer­den soll? Das er­scheint als Preis­stei­ge­rung doch arg über­trie­ben und kaum ver­tret­bar. Es gibt al­ler­dings neu­er­dings ei­nige Pu­bli­kums­ver­lage, die sich in­ten­siv im Genre-Be­reich po­si­tio­nie­ren, bei­spiels­weise Fi­scher mit der deut­schen Aus­gabe von TOR oder Pi­per Fan­tasy. Man könnte nun auf die Idee ver­fal­len, dass die ver­meint­li­chen Ama­teure aus­ge­boo­tet wer­den sol­len, da­mit Buchbranchen-„Profis“ die Phan­tas­tik-Les­ein­sel über­neh­men kön­nen. War­ten wir mal ab, aber ich pro­phe­zeihe, dass die Buch­messe-Ver­an­stal­ter dem­nächst mit ei­nem tol­len, neuen Part­ner für die Les­ein­sel um die Ecke kom­men wer­den.

Oder ob die Stand­ge­büh­ren all­ge­mein so an­ge­zo­gen wur­den? In dem Fall dürfte das ver­mut­lich auch für et­li­che Klein­ver­lage das Messe-Aus be­deu­ten, wenn sich der Stand rein wirt­schaft­lich nicht mehr recht­fer­ti­gen lässt, weil man die Aus­gabe nicht mal an­satz­weise wie­der rein­ho­len kann. Dazu kommt ja noch, dass man seine Bü­cher dort nicht selbst ver­kau­fen darf, son­dern die Ver­an­stal­ter so­gar daran noch ei­nen nicht ge­rin­gen An­teil ha­ben wol­len und des­we­gen nur über spe­zi­elle Mes­se­buch­hand­lun­gen abe­setzt wer­den darf.

An­ge­sichts der Ge­schäfts­prak­ti­ken der Ver­an­stal­ter der Leip­zi­ger Buch­messe wun­dert man sich in der Nach­schau nicht mehr dar­über, dass sie schon ein­mal eine re­nom­mierte Bran­chen­messe ver­lo­ren ha­ben: Die Ga­mes­con, die heute un­ter der Neu­fir­mie­rung Ga­mes­Com in Köln ver­an­stal­tet wird. Es ist nun si­cher un­wahr­schein­lich, dass eine so lang­jäh­rige Ver­an­stal­tung wie die Buch­messe ein­fach um­zieht, aber wenn durch sin­kende At­trak­ti­vi­tät we­gen deut­lich we­ni­ger Aus­stel­lern die Be­su­cher­zah­len zu­rück ge­hen, wird  sich der Ver­an­stal­ter et­was ein­fal­len las­sen müs­sen.

Da es doch an­geb­lich um Kul­tur geht, könnte man diese ak­tiv för­dern, in­dem die Groß­an­bie­ter (also Pu­bli­kums­ver­lage ober­halb ei­nes ge­wis­sen Jah­res­ge­winns) et­was hö­here Ge­büh­ren zah­len und da­mit die klei­ne­ren An­bie­ter bzw. de­ren Stände spon­sorn. Es wird ja re­gel­mä­ßig die kul­tu­relle Viel­falt be­schwo­ren, bei­spiels­weise wenn es um die Recht­fer­ti­gung der Buch­preis­bin­dung geht. Auf Ver­an­stal­tun­gen wie der Leip­zi­ger oder Frank­fur­ter Buch­messe ist da­von dann aber keine Rede mehr, da darf nur teil­neh­men, wer auch or­dent­lich Geld auf den Tisch legt – und das über­steigt eben die Mög­lich­kei­ten vie­ler Klein- und Kleinst­ver­lage ganz er­heb­lich. Hier wird, von der Bran­che si­cher nicht ganz un­be­ab­sich­tigt, eine Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft ge­pflegt: auf der ei­nen Seite die Branchen-„Élite“ und auf der an­de­ren Seite die In­dies, mit de­nen man gern prahlt, die sich die teu­ren Prä­sen­zen auf den Bran­chen­selbst­be­weih­räu­che­rungs­ver­an­stal­tun­gen aber eben nicht leis­ten kön­nen.

Aber wie ich schon schrieb: Es geht auf den Mes­sen we­der ums Buch, noch um Kul­tur, und schon gar nicht um Au­to­ren und de­ren Bü­cher, son­dern nur noch darum, mög­lichst viel Geld zu ge­ne­rie­ren. Als Be­su­cher sollte man sich das vor Au­gen füh­ren, und viel­leicht mal mit den Fü­ßen ab­stim­men.

Up­date: Ich habe bei den Ver­an­stal­tern der Leip­zi­ger Buch­messe um Stel­lung­nahme ge­be­ten:

Sehr ge­ehrte Frau Jus­ten,

den nach­fol­gen­den Text ver­öf­fent­lichte die Werk­Zeugs KG, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die Phan­tas­tik-Les­ein­sel auf der Leip­zi­ger Buch­messe be­trie­ben hat, heute auf ih­rer Face­book-Seite und hat da­mit viel Ver­wun­de­rung in der Phan­tas­tik-Szene, so­wohl bei Le­sern, wie auch bei Ver­la­gen und Au­to­ren, aus­ge­löst.

[hier der obige Text von Werk­Zeugs]

Ich würde hierzu um eine Stel­lung­nahme bit­ten und danke da­für im vor­aus.


Mit freund­li­chem Gruß,
Ste­fan Holz­hauer

PhantaNews.de
Phan­tas­ti­sche Nach­rich­ten

Man darf ge­spannt sein, wie diese Tel­lung­nahme aus­se­hen wird, falls über­haupt eine kommt.

Logo Buch­messe Leip­zig Co­py­right Leip­zi­ger Messe GmbH


STAR WARS-Fanfilm: CALL OF THE EMPIRE

Das Be­son­dere an die­sem STAR WARS-Fan­film von Tre­vor Kerr ist die Tat­sa­che, dass er fast aus­schließ­lich in 3D-Soft­ware er­zeugt wurde, näm­lich mit Ci­nema 4D, Ar­nold Ren­de­rer und Found­rys Nuke. Ge­schnit­ten wurde in Pre­mière und der Sound ent­stand in Adobe Au­di­tion. Der T.I.E.-Fighter-Pilot ist al­ler­dings echt. :)

Crea­ted by: Tre­vor Kerr
Di­rec­tor: Tre­vor Kerr
Crea­tive Di­rec­tors: Don­nie Bauer, Mi­chael Figge
Pro­du­cers: Don­nie Bauer, Tre­vor Kerr, Jon De­sir
CGI Lead: Tre­vor Kerr
CGI Mo­de­lers: Wil­liam Tir­loy, Ara Ker­ma­ni­kian, Tre­vor Kerr, Luis Ma­yorga
Ani­ma­tion: Tre­vor Kerr
Tech­ni­cal Di­rec­tors: Tre­vor Kerr, Mi­chael Figge
IT Sup­port: Roy Chung
Edi­tor: Tre­vor Kerr
As­sis­tant Edi­tor: Don­nie Bauer
Lead Com­po­si­tor: Tre­vor Kerr
Com­po­si­tor: Don­nie Bauer
Logo De­sign: Mark Butchko
2D De­sign: Don­nie Bauer
Au­dio En­gi­neer: Ian McDa­niel (Good Theory Stu­dios)

Sound De­si­gners: Zach Scheit­lin, Tre­vor Kerr

Pro­duc­tion credits:

Live Ac­tion Di­rec­tor: Mi­chael Figge
Pro­du­cers: Roy Chung, Ryan Chung, Alex Dolce, Ka­tie Plum­mer, Kerry Brown
TIE Pi­lot: Tre­vor So­vine
Stormt­ro­o­pers: Kit So­vine, Ed­gar Al­cala

Ein Ma­king-Of gibt es eben­falls und un­ter dem Vi­deo kann man so­gar die Szene-Da­teien her­un­ter la­den. Das werde ich dann so­fort mal ma­chen … :)


„Zahl was Du willst“? Börsenvereins-Justiziar zur Buchpreisbindung – und Konsequenzen daraus

eBook-Paragraph

Ich hatte vor ei­ni­ger Zeit (2012) mal beim Bör­sen­ver­ein in Sa­chen Buch­preis­bin­dung nach­ge­fragt und dar­auf­hin von de­ren Jus­ti­ziar Chris­tian Sprang eine Ant­wort be­kom­men, die die Sicht der Lob­by­or­ga­ni­sa­tion aus­drückte. Wie je­der weiß muss das al­ler­dings nicht den Tat­sa­chen ent­spre­chen; dass so­gar die Buch­bin­dungs­treu­händ­ler­kanz­lei das spä­ter an­ders sah, dürfte zwi­schen de­nen und dem Ver­ein zu ei­ni­gem … „Spaß“ ge­führt ha­ben, wie das spä­tere Rum­ge­eiere zum Thema ziem­lich deut­lich zeigt. Da man al­ler­dings seine Mei­nung gern in Ge­setze ge­fasst sieht, wurde so lange auf die Ge­setz­ge­ber ein­ge­re­det, bis eBooks ex­pli­zit ins Buch­preis­bin­dungs­ge­setz auf­ge­nom­men wur­den, die Er­wei­te­rung trat am 1. Sep­tem­ber in Kraft. So weit, so nor­mal.

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Trailer: Netflix´ ARQ

Strea­m­ing­dienst Net­flix ver­sucht sich mit sei­nem Film ARQ nicht nur an Sci­ence Fic­tion, son­dern auch gleich an der Mur­mel­tier­tag-Pro­ble­ma­tik.

Der Film dreht sich um ei­nen Mann, der ein Ge­rät er­fin­det, das kos­ten­los end­lose Men­gen an En­er­gie er­zeu­gen kann. Dann wird er von Ein­dring­lin­gen ge­tö­tet, er­wacht aber im nächs­ten Mo­ment un­ver­letzt. Das pas­siert ab so­fort im­mer und im­mer wie­der, al­ler­dings kann er sich an die Er­eig­nisse des Vor­tags er­in­nern – und er ver­sucht her­aus­zu­fin­den, wie er aus der Schleife aus­bre­chen kann. Klingt ziem­lich ex­akt so wie GROUND­HOG DAY, man darf ge­spannt sein, ob diese In­ter­pre­ta­tion dem Thema neue Fa­cet­ten hin­zu­fü­gen kann, oder nur eine Ko­pie bleibt. Die be­reits vor­han­de­nen Be­spre­chun­gen auf IMDB sind al­ler­dings sehr viel­ver­spre­chend.

Die Haupt­rolle spielt Rob­bie Amell (TO­MOR­ROW PEOPLE, FLASH), in wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Rachael Tay­lor, Gray Powell, Ja­cob Ne­ayem und Shaun Ben­son. Re­gis­seur Tony El­liott (OR­PHAN BLACK) schrieb auch das Dreh­buch.

ARQ wird ab dem 16. Sep­tem­ber 2016 auf Net­flix zu se­hen sein. Ob auch in Deutsch­land konnte ich nicht her­aus­fin­den, da es sich aber um eine Ei­gen­pro­duk­tion han­delt, würde ich da­von aus­ge­hen.


DOCTOR WHO kommt im Dezember und April zurück

Doctor Who Promo

Die nächste Staf­fel der BBC-Kult­se­rie DOC­TOR WHO macht be­kann­ter­ma­ßen in die­sem Jahr Pause, un­ter an­de­rem weil Showrun­ner Ste­ven Moffat die Über­gabe an sei­nen Nach­fol­ger Chris Chib­nall vor­be­rei­ten will. Doch auch in die­sem Jahr wird es ein Weih­nachts­spe­cial mit dem Doc­tor ge­ben.

Die Dreh­ar­bei­ten zur zehn­ten Staf­fel ha­ben be­reits im Juni be­gon­nen, den Start hat die BBC bis­her im­mer nur mit „Früh­jahr 2017“ an­ge­ge­ben. Doc­tor-Dar­stel­ler Pe­ter Ca­paldi gab nun wäh­rend ei­nes Chats be­kannt, dass es im April 2017 wei­ter ge­hen wird.

Be­kannt ist be­reits, dass es eine neue Com­pa­nion ge­ben wird: Pearl Ma­ckie wird die Be­glei­te­rin des Ti­melords sein. Jetzt wird es na­tür­lich span­nend, ob die im Christ­mas Spe­cial oder erst in Se­ries 10 ein­ge­führt wer­den wird.

Pro­mo­foto DOC­TOR WHO SE­RIES 10 Co­py­right BBC


DCs BLACK LIGHTNING wird zur Fernsehserie

Black Lightning

Auch Fox möchte vom im Fern­se­hen er­folg­rei­chen DC-Su­per­hel­den­ku­chen et­was ab­ha­ben und hat er­folg­reich mit Greg Ber­lanti (AR­ROW, FLASH, LE­GENDS OF TO­MOR­ROW, SU­PER­GIRL) ver­han­delt, um den un­be­kann­te­ren Hel­den BLACK LIGHT­NING aufs Pan­tof­fel­kino zu brin­gen.

Wie üb­lich wird es erst ein­mal eine Pi­lo­t­epi­sode ge­ben, die wer­den die Mäch­ti­gen dann be­gut­ach­ten, und wenn al­les so ist wie im­mer, wer­den sie die Se­rie dann ab­set­zen, be­vor es sie über­haupt ge­ge­ben ha­ben wird. Wenn dann im­mer noch al­les so ist wie im­mer, wird The CW sie kau­fen … ;)

Ge­schrie­ben wird die er­ste Epi­sode von Mara Brock Akil (BEING MARY JANE) und ih­rem Ehe­mann Sa­lim Akil, die sol­len auch zu­sam­men mit Ber­lanti und Sa­rah Schech­ter als aus­füh­rende Pro­du­zen­ten fun­gie­ren. Die Akils wer­den ver­mut­lich nicht Showrun­ner wer­den, denn die sind mit BEING MARY JANE noch gut be­schäf­tigt, ver­mut­lich wird er­neut Ber­lanti den Job über­neh­men. Pro­duk­ti­ons­firma hin­ter der Show ist wie bei al­len Ber­lanti-Pro­jek­ten War­ner Bros. TV.

Fox schreibt zur Show:

Jef­fer­son Pierce made his choice. He hung up the suit and his se­cret iden­tity ye­ars ago, but with a daugh­ter hell-bent on ju­s­tice and a star stu­dent being re­crui­ted by a lo­cal gang, he’ll be pul­led back into the fight as the wan­ted vi­gi­lante and DC le­gend — Black Light­ning.

Wei­tere De­tails feh­len noch, bei­spiels­weise, wann die BLACK LIGHT­NING-Se­rie star­ten soll, oder wer mit­spie­len wird.

Black Light­ning Co­py­right DC Co­mics – Bild von Mat­t­hew Clark