Kleines Update zum DOC SAVAGE-Film

Kleines Update zum DOC SAVAGE-Film

DOC SA­VA­GE ali­as Clark Sa­va­ge Jr. oder auch »der Mann aus Bron­ze«, ist eine Art Über­held (ich ver­mei­de das Wort »Su­per­held«) aus Pulp-Ma­ga­zi­nen der 1930er und 1940er Jah­re.  Stan Lee nennt ihn als ei­nes der gro­ßen Vor­bil­der für Su­per­hel­den. Sa­va­ge ver­füg­te nicht über Su­per­fä­hig­kei­ten, aber ei­nen bril­li­an­ten In­tel­lekt, den Kör­per ei­nes Ath­le­ten und ein fo­to­gra­fi­sches Ge­dächt­nis.

Es gab zwar im­mer wie­der neue Aben­teu­er in Form von Ro­ma­nen und Co­mics, doch nach ei­nem übel ge­flopp­ten Film aus dem Jahr 1975 mit Ron Ely (TAR­ZAN) in der Haupt­rol­le ver­lie­fen alle Ver­su­che, den Stoff ins Kino oder auf den Fern­se­her zu be­kom­men, im San­de.

Das letz­te Le­bens­zei­chen ei­ner schon län­ger ge­plan­ten Ki­no­fas­sung stammt aus dem Jahr 2016, als es hieß, Dway­ne »The Rock« John­son sol­le die Ti­tel­rol­le über­neh­men, vor­her war Chris Hems­worth (THOR) im Ge­spräch. seit­dem wur­de es wie­der still um das Pro­jekt, bei dem Sha­ne Black (IRON MAN 3) Re­gie füh­ren soll, und das die Sony Stu­di­os pro­du­zie­ren wol­len.

John­son äu­ßer­te sich jetzt in ei­nem In­ter­view ge­gen­über Col­li­der zu dem The­ma und sag­te, dass das Pro­jekt nach wie vor ver­folgt wer­den wür­de und er sich auch be­reits mehr­fach mit dem Re­gis­seur des­we­gen ge­trof­fen habe. Er und Black wür­den das Pro­jekt gern um­set­zen, aber es gäbe ge­wis­se Pro­ble­me. Die sei­en al­ler­dings nicht krea­ti­ver son­dern fi­nan­zi­el­ler Na­tur, zu­dem ist die Rech­tela­ge bei dem al­ten Stoff wohl nicht ganz klar.

Die gute Nach­richt ist also, dass der Plan ei­nen DOC SA­VA­GE-Film zu ma­chen nicht auf­ge­ge­ben wur­de. Die schlech­te ist al­ler­dings, dass man mei­ner An­sicht nach nicht zu schnell da­mit rech­nen soll­te. Un­ter an­de­rem eben auch des­we­gen, weil Black und John­son di­ver­se an­de­re Pro­jek­te vor der Hel­den­brust ha­ben.

Bild Dway­ne John­son 2014 von Eva Ri­nal­di, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

John Krasinskis nächstes Projekt: SF-Film LIFE ON MARS

John Krasinskis nächstes Projekt: SF-Film LIFE ON MARS

Ak­tu­ell ist der Hor­ror­strei­fen A QUIET PLACE ein Über­ra­schungs­er­folg für Pa­ra­mount Pic­tures, den hat­te das Stu­dio auch drin­gend nö­tig. Re­gie führ­te John Kra­s­in­ski, der auch gleich selbst in ei­ner Haupt­rol­le mit­spiel­te.

Sein näch­stes Re­gie­pro­jekt trägt den Ti­tel LIFE ON MARS und das hat nichts mit der gleich­na­mi­gen bri­ti­schen Kri­mi­se­rie oder de­ren US-Re­make zu tun, tat­säch­lich han­delt es sich um ei­nen Sci­ence Fic­tion-Film. Das Pro­duk­ti­ons­team ist da­bei das­sel­be wie bei A QUIET PLACE, näm­lich Mi­cha­el Bay, An­drew Form und Brad­ley Ful­ler. So wie es aus­sieht soll Kra­s­in­ski dies­mal al­ler­dings nicht selbst mit­spie­len.

Prä­mis­se: Eine Mars­ko­lo­nie wur­de sich selbst über­las­sen, nach­dem es auf der Erde vor vie­len Jah­ren zu ei­nem Ka­tak­lysmus kam. Als eine Frau, Teil ei­ner klei­nen Grup­pe von Nach­fah­ren der ur­sprüng­li­chen Ko­lo­ni­sten, mit ei­nem Mal fest­stellt, dass sie die Luft auf dem Mars at­men kann, ver­än­dert das ihr Le­ben und das al­ler Ko­lo­ni­sten grund­le­gend.

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se gibt es noch kei­ne wei­te­ren In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt.

Bild John Kra­s­in­ski (2009) von Kri­stin Dos San­tos, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Am 30. Mai star­tet beim US-Sen­der NBC eine neue Se­rie, die sich mit vir­tu­el­ler Rea­li­tät be­schäf­tigt, sie trägt den Ti­tel RE­VE­RIE.

Die Prä­mis­se:

Sa­rah Shahi spielt Mara Kint eine ehe­ma­li­ge Un­ter­händ­le­rin bei Gei­sel­nah­men und Spe­zia­li­stin für mensch­li­ches Ver­hal­ten. Sie wur­de zur Col­le­ge-Pro­fes­so­rin und wird von ih­rem frü­he­ren Chef für ei­nen neu­en Job an­ge­heu­ert: Sie soll Per­so­nen ret­ten, die in ei­ner Art »elek­tro­ni­schem Koma« ge­fan­gen sind, nach­dem sie sich in ei­ner hoch­ent­wickel­ten vir­tu­el­len Rea­li­tät ver­lo­ren ha­ben.

In wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Den­nis Hays­bert (24), Kathryn Mor­ris (Mi­no­ri­ty Re­port), Send­hil Ra­ma­mur­thy (He­roes) und Jes­si­ca Lu (Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry).

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Showrun­ner Mickey Fi­sher, den kennt man von Se­ri­en wie EX­TANT oder der Vam­pir­show THE STRAIN, so­wie Ju­stin Fal­veyDar­ryl Frank und Brook­lyn Wea­ver. Die Pro­duk­ti­ons­fir­men hin­ter der Se­rie sind Uni­ver­sal Te­le­vi­si­on und Am­blin Te­le­vi­si­on.

RE­VE­RIE star­tet in den USA am 30. Mai 2018 bei NBC. Bei uns greift hof­fent­lich ein Strea­ming­dienst zu. Man darf ge­spannt sein, wie das The­ma VR kon­kret um­ge­setzt wer­den wird.

Pro­mo­fo­to RE­VE­RIE Co­py­right NBC

Comic-Neuerscheinung: MYRE – DIE CHRONIKEN VON YRIA Buch 1

Comic-Neuerscheinung: MYRE – DIE CHRONIKEN VON YRIA Buch 1

Im In­ter­net mach­te sich die Ber­li­ner Künst­le­rin und Il­lu­stra­to­rin Clau­dya Schmidt mit ih­ren opu­len­ten Zeich­nun­gen schon früh ei­nen Na­men, vor al­lem auf der Platt­form De­vi­ant­Art un­ter ih­rem Pseud­onym Alec­tor­Fen­cer. Die er­sten Auf­trä­ge aus der Wirt­schaft folg­ten wie von selbst. Vor neun Jah­ren kam ihr die er­ste Idee zu »Myre«, der Hel­din ei­ner Fan­ta­sy-Sto­ry in ei­ner un­wirt­li­chen Welt, die von an­tro­po­mor­phen Tie­ren so­wie furcht­erre­gen­den Dra­chen be­wohnt wird. In den fol­gen­den sie­ben Jah­ren fer­tig­te Clau­dya Schmidt un­zäh­li­ge Kon­zept­zeich­nun­gen und Skiz­zen an, bau­te Yria, die Welt von »Myre«, kon­ti­ni­er­lich aus und hol­te mit dem Ame­ri­ka­ner Matt Da­vis ei­nen pro­fes­sio­nel­len Co-Au­to­ren an Bord. Das Crowd­fun­ding zum er­sten Band und bis­her letz­ten Band der eng­li­schen Aus­ga­be im Ei­gen­ver­lag brach­te im Hand­um­dre­hen die dop­pel­te Ziel­sum­me ein, und Myre – Die Chro­ni­ken von Yria war ge­bo­ren.

Jetzt er­scheint Myre in ei­ner groß­for­ma­ti­gen Aus­ga­be auf Deutsch.

Die na­mens­ge­ben­de Hel­din ist eine rast­lo­se Wan­de­rin, die ohne Ziel die kar­gen Step­pen Yri­as durch­streift. Be­glei­tet wird sie nur von Va­rug, ei­nem Dra­chen, ih­rem Reit­tier und Be­schüt­zer. Und Schutz hat Myre, auch wenn sie al­les an­de­re als wehr­los ist, bit­ter nö­tig: Ne­ben Durst und Hun­ger be­dro­hen Ban­di­ten ihre we­ni­gen Hab­se­lig­kei­ten und ihr Le­ben, denn in Yria muss je­der selbst um sein Da­sein kämp­fen. Der alte Maul­held Boo­zer ver­sorgt nach ei­nem Über­fall ihre Wun­den, be­auf­tragt sie im Ge­gen­zug je­doch mit ei­nem schein­bar simp­len Bo­ten­gang. Doch Boo­zers Blick ist auf eine alte Pro­phe­zei­ung ge­rich­tet, die vom Wie­der­auf­blü­hen Yri­as spricht, und er glaubt nicht an Zu­fäl­le …

»Myre« ist auf sechs Bän­de aus­ge­legt. Der zwei­te Band er­scheint im Ok­to­ber 2018. Clau­dya Schmidt ar­bei­tet au­ßer­dem an wei­te­ren Ge­schich­ten aus der Welt von Yria. Sie wird ihr Werk auf dem Co­mic Sa­lon Er­lan­gen prä­sen­tie­ren.

Die of­fi­zi­el­le Web­site von »Myre – The Chro­ni­cles of Yria« (eng­lisch)

Clau­dya Schmidts/AlectorFencers Pro­fi­le auf De­vi­ant­Art und In­sta­gram. Matt W. Da­vis’ Ka­nal auf You­tube.

»Myre« Buch 1 er­scheint zum 22. April 2018.

Myre – Die Chro­ni­ken von Yria  Buch 1
Au­to­ren: Clau­dya Schmidt, Matt W. Da­vis
Zeich­ne­rin: Clau­dya Schmidt
Far­ben: Clau­dya Schmidt
Über­set­ze­rin: Jaque­line Stumpf
96 Sei­ten
Band 1 von 6
ISBN: 978–3-96219–105-4
Preis: 19,80 €

Quel­le und Co­py­right Ti­tel­ab­bil­dung so­wie Pro­mo­gra­fik: Split­ter Ver­lag

DUAL UNIVERSE Trailer: Community-Made Outposts

DUAL UNIVERSE Trailer: Community-Made Outposts

Ich hat­te an die­ser Stel­le be­reits mehr­fach über DUAL UNI­VER­SE von No­vaquark be­rich­tet. Es han­delt sich da­bei um ein via Crowd­fun­ding fi­nan­zier­tes (un­ter an­de­rem auch von mir) Mul­ti­play­er-Com­pu­ter­spiel mit Schwer­punkt auf User Gen­ra­ted Con­tent. UGC hal­te ich für ei­nen der zen­tra­len Punk­te in der Zu­kunft der Spielebran­che, denn Be­trei­ber gro­ßer MMOs kön­nen al­lein längst nicht mehr mit dem Wunsch der Spie­ler nach neu­em Con­tent mit­hal­ten. Wenn bei­spiels­wei­se eine neue Er­wei­te­rung für WORLD OF WAR­CRAFT her­aus kommt, dann führt das für we­ni­ge Wo­chen wie­der zu er­heb­li­chem Spiel­er­zu­wachs. Von de­nen wan­dern al­ler­dings et­li­che auch nach ver­gleichs­wei­se kur­zer Zeit wie­der ab, wenn sie den neu­en Con­tent durch­ge­spielt ha­ben. Mit UGC könn­te es stän­dig neu­en Con­tent ge­ben, auch wenn der na­tür­lich üb­li­cher­wei­se vor Ver­öf­fent­li­chung vom Be­trei­ber auf Rechts­kon­for­mi­tät über­prüft wer­den muss. Der Auf­wand hier­für dürf­te al­ler­dings deut­lich ge­rin­ger sein, als im­mer neue Er­wei­te­run­gen raus­zu­pum­pen, zu­dem man Kon­for­mi­tät mit Re­geln auch durch Peer Re­views si­cher­stel­len könn­te, also auch das kann man zu­min­dest teil­wei­se in die Com­mu­ni­ty aus­la­gern.

DUAL UNI­VER­SE ist der­zeit in der Pre-Al­pha-Pha­se und und wenn die Ser­ver alle paar Tage ak­tiv sind wird ge­te­stet, was die Vo­xel-En­gi­ne jetzt schon kann, die es Spie­lern er­mög­licht, Bau­wer­ke oder Raum­schif­fe zu bau­en – vom klei­nen Ein­mann-Ho­ver­craft bis zum Raum­schiff in der Grö­ße ei­nes Stern­zer­stö­rers.

Aus ei­ner ak­tu­el­len Pres­se­mit­tei­lung:

Den Kern von Dual Uni­ver­se bil­det eine völ­lig neue Tech­no­lo­gie, der CSSC (Con­ti­nuous Sin­gle-Shard Clu­ster). Die­ser ver­wal­tet das Me­ta­ver­sum, ein ein­zel­nes Uni­ver­sum, wel­ches Mil­lio­nen von Spie­lern gleich­zei­tig be­her­bergt und ohne La­de­bild­schir­me aus­kommt. Die­se Frei­heit re­prä­sen­tiert die Vi­si­on von Wis­sen­schaft­ler und KI-Ex­per­te Jean-Chri­sto­phe Bail­lie, dem Grün­der von No­vaquark.

Lei­der kann ich bis­her noch kei­ne Spiel­be­rich­te oder Screen­shots lie­fern, da nach wie vor eine Ver­schwie­gen­heits­ver­pflich­tung ak­tiv ist. Aber ein Vi­deo kann ich an­bie­ten, in dem No­vaquark selbst zeigt, was Spie­ler schon so al­les ge­baut ha­ben.

Trailer: Jason Statham in THE MEG

Trailer: Jason Statham in THE MEG

Ja­son Stat­ham legt sich im Tier­hor­ror­film THE MEG mit ei­nem Ur­hai an, ei­nem Me­ga­lodon – also qua­si DER WEI­SSE HAI in groß …

Ein Tief­see­la­bor wird von ei­ner rie­si­gen Krea­tur an­ge­grif­fen, die man zu­erst nicht zu­ord­nen kann, und liegt de­fekt am Grund ei­nes der tief­sten Grä­ben des Pa­zi­fiks – mit der Crew dar­in ge­fan­gen. Tief­see-Ret­tungs­tau­cher Jo­nas Tay­lor (Stat­ham) wird an­ge­heu­ert, um ei­nen Weg zu fin­den, die Be­sat­zung zu ret­ten.

Ne­ben Stat­ham spie­len Bing­bing Li (TRAMS­FOR­MERS: AGE OF EXTINC­TION), Ruby RoseRainn Wil­son und Ro­bert Tay­lor. Re­gie führt Jon Tur­tel­taub (SORCERER’S AP­P­REN­TI­CE) nach ei­nem Dreh­buch von Ja­mes Van­der­bilt, das auf ei­nem Ro­man von Ste­ve Al­ten ba­siert.

THE MEG kommt am 30. Au­gust 2018 in die deut­schen Ki­nos.

STAR TREK DISCOVERY: Wer ist Christopher Pike?

STAR TREK DISCOVERY: Wer ist Christopher Pike?

Wenn der Name »Chri­sto­pher Pike« fällt, weiß der STAR TREK-Fan na­tür­lich so­fort, wer ge­meint ist: Der Cap­tain der USS En­ter­pri­se vor Kirk. Der er­schien erst­ma­lig im ver­wor­fe­nen er­sten Pi­lo­ten THE CAGE und wur­de dort von Jef­frey Hun­ter ge­spielt. Eine wei­te­re In­kar­na­ti­on gab es in TOS mit Sean Ken­ney, in den Epi­so­den THE ME­NA­GE­RIE I & II, die Tei­le von THE CAGE neu ver­wen­de­ten. Zu­letzt sa­hen wir in den JJ Ab­rams-Ki­no­fil­men Bruce Green­wood in der Rol­le.

Wie CBS jetzt mit­teilt, wird An­son Mount die Rol­le in DIS­CO­VERY über­neh­men, den kennt man bei­spiels­wei­se aus HELL ON WHEELS oder als Black Bolt in der glück­lo­sen Mar­vel-Se­rie IN­HU­MANS.

Of­fen ist nach wie vor, ob man in der zwei­ten Staf­fel von STAR TREK DIS­CO­VERY an­de­re Cha­rak­te­re aus TOS se­hen wird.

Quel­le: En­ter­tain­ment Wee­kly, Bild An­son Mount 2011 von Fran­to­gi­an, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

BBC adaptiert WAR OF THE WORLDS fürs Fernsehen

BBC adaptiert WAR OF THE WORLDS fürs Fernsehen

H. G. Wells’ klas­si­scher Sci­ence Fic­tion-Ro­man WAR OF THE WORLDS (1901, deutsch: KRIEG DER WEL­TEN) ist zwar schon mehr­fach als Be­wegt­bild ad­ap­tiert wor­den, aber in­ter­es­san­ter­wei­se noch nie werk­ge­treu im ed­war­dia­ni­schen Eng­land spie­lend. Das wird die BBC jetzt än­dern, denn die pro­du­zie­ren eine TV-Se­rie die sich en­ger an die Vor­la­ge hal­ten soll, als an­de­re Um­set­zun­gen.

»En­ger« heißt al­ler­dings auch dies­mal nicht, dass der Ro­man eins zu eins um­ge­setzt wer­den wird, denn die Haupt­fi­gu­ren der Se­rie sind Amy (Elea­nor Tom­lin­son, Pol­dark) und Ge­or­ge (Rafe Spall, The Life Of Pi), die sich mit den Ge­scheh­nis­sen um eine In­va­si­on vom Mars aus­ein­an­der­set­zen müs­sen und um ihr Le­ben kämp­fen. In wei­te­ren Rol­len sind Ro­bert Car­lyle (ONCE UPON A TIME) und Ru­pert Gra­ves (Sher­lock) zu se­hen. Trotz der Ab­wei­chung von der Hand­lung in Wells’ Ro­man freue ich mich auf eine Ad­ap­ti­on der BBC, denn die sind üb­li­cher­wei­se von ho­her Qua­li­tät.

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Andy Coch­ran und Jeff Da­vis, die Dreh­ar­bei­ten sind be­reits im Gan­ge, die Show wird ir­gend­wann in 2018 bei der BBC an­lau­fen (und ich gehe mal da­von aus, dass ent­we­der Net­flix oder Ama­zon Vi­deo den Rest der Welt ver­sor­gen).

Sze­nen­fo­to Co­py­right BBC

THE LAST STARFIGHTER: Reboot konkretisiert sich

THE LAST STARFIGHTER: Reboot konkretisiert sich

THE LAST STAR­FIGH­TER war in den 1980ern ei­ner der er­sten Ki­no­fil­me, der mas­siv auf den Ein­satz von Com­pu­ter­gra­fik setz­te. Er mag kein Block­bu­ster wie bei­spiels­wei­se STAR WARS oder BACK TO THE FU­TURE ge­we­sen sein, wur­de aber zum Kult­film und hat bis heu­te eine treue Fan­ba­sis (mich zum Bei­spiel).

Es gab im­mer wie­der mal Ge­rüch­te über ein Re­boot (bei­spiels­wei­se 2008) oder eine VR-Fern­seh­se­rie (2015), aus letz­te­rer ist dann of­fen­bar ir­gend­wie nichts ge­wor­den.

Der Film zeigt die Sto­ry von Alex Ro­gan, ei­nem Teen­ager, der in ei­nem ver­lot­ter­ten Trai­ler­park ein mie­ses Le­ben fri­stet und von Grö­ße­rem träumt. Die Träu­me plat­zen al­ler­dings, als eine Ab­sa­ge von der Uni kommt. An der Knei­pe des Parks steht der Vi­deo­spiel­au­to­mat STAR­FIGHT und in die­sem Game ist Alex der ab­so­lu­te Crack. Doch in der Nacht nach­dem er ei­nen Re­kord bricht, wird er vom Au­ßer­ir­di­schen Cen­tau­ri ein­ge­sam­melt, denn der Au­to­mat war da­für ge­dacht, Re­kru­ten für die Star­figh­ter-Liga zu fin­den, die die Gren­ze ge­gen Xur und die Ko-Dan-Ar­ma­da ver­tei­di­gen sol­len. Und kurz dar­auf sitzt er auch schon mit dem rep­ti­lo­iden In­ge­nieur Grig in ei­nem Raum­jä­ger.

Nach ei­ge­ner Aus­sa­ge auf Twit­ter ar­bei­tet Dreh­buch­au­tor Gary Whit­ta (RO­GUE ONE) zu­sam­men mit dem Er­fin­der des Stof­fes Jo­na­than R. Be­tu­el an ei­ner Neu­auf­la­ge. Und zeig­te auch gleich Kon­zept­gra­fi­ken.

Ob tat­säch­lich et­was dar­aus wird, wer­den wir ab­war­ten müs­sen. Whit­ta hat das Pro­jekt of­fen­bar an Uni­ver­sal her­an­ge­tra­gen, da ist al­ler­dings wie wir ge­stern lern­ten, auch eine Um­set­zung von Er­nie Cli­nes AR­MA­DA in Ar­beit – und das The­ma ist dann doch STAR­FIGH­TER sehr ähn­lich. Whit­ta gab al­ler­dings zu Pro­to­koll, dass das ein Her­zens­pro­jekt ist und er al­les dar­an set­zen wird, dass es Rea­li­tät wer­den wird.

Pro­mo­gra­fi­ken Co­py­right Matt Allsop und Gary Whit­ta

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Es hat et­was ge­dau­ert, aber nun ist es so­weit: Die von Phan­ta­News prä­sen­tier­te SF-An­tho­lo­gie REI­SE­ZIEL UTO­PIA gibt es jetzt end­lich auch als eBook. Als ePub war es be­reits ein paar Tage in al­len mög­li­chen Shops er­hält­lich, al­ler­dings hat­te der »Dienst­lei­ster« Libre­ka es nicht ge­backen be­kom­men, es auch in den Kind­le-Shop zu stel­len, das hat jetzt funk­tio­niert. Noch­mal zur Er­in­ne­rung:

Sci­ence Fic­tion – das be­deu­te­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren li­te­ra­risch schwer­punkt­mä­ßig Dys­to­pi­en. Das war ein­mal an­ders, im gol­de­nen Zeit­al­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Gen­re The­men wie Tech­no­lo­gie oder ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen oft­mals aus ei­nem po­si­ti­ven Blick­win­kel, be­schrieb ein le­bens­wer­te, eine bes­se­re Zu­kunft. Die vor­lie­gen­de Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten möch­te an die­se Tra­di­ti­on der Sci­ence Fic­tion an­knüp­fen und ei­nen Blick in eine bes­se­re Zu­kunft er­mög­li­chen — aber auch po­si­ti­ve Uto­pi­en sind im­mer eine Fra­ge des Be­trach­tungs­win­kels … 

Mit Ge­schich­ten von:

Anja Ba­gus, Vic­tor Bo­den, Die­ter Bohn, Car­men Ca­pi­ti, Paul To­bi­as Dahl­mann, Jens Geh­res, Mar­cus R. Gil­man, Her­bert Gla­ser, Ger­hard Hu­ber, Da­liah Karp, Tho­mas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, An­dre­as Raa­be, Do­ro­the Rei­mann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieg­litz und Joa­chim Ta­bac­zek.

Das eBook liegt als epub oder für den Kind­le vor und ko­stet ge­ra­de mal 3,99 Euro.

Nach wie vor ist na­tür­lich auch die Pa­pier­aus­ga­be er­hält­lich, die be­kommt man für 14,95 Euro.

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: ZEI­SE­ZIEL UTO­PIA, Me­di­um: eBook
Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: ZEI­SE­ZIEL UTO­PIA, Me­di­um: Buch

In Planung: GORMENGHAST-Fernsehserie, Gaiman & Goldsman produzieren

In Planung: GORMENGHAST-Fernsehserie, Gaiman & Goldsman produzieren

Im Jahr 2000 gab es schon eine Mi­ni­se­rie von der BBC, die auf Mer­vyn Peakes Fan­ta­sy­rei­he GOR­MENG­HAST be­ruh­te (und die völ­lig an mir vor­bei ge­gan­gen ist). Die ge­ra­de in Phan­ta­stik-Pro­duk­tio­nen höchst ak­ti­ve Fir­ma Free­man­tle­Me­dia (AME­RI­CAN GODS und die an­ge­kün­dig­te ASTRO CITY-Se­rie) will dar­aus nun er­neut eine Fern­seh­se­rie ma­chen.

GOR­MENG­HAST dreht sich um ei­nen ur­alten Stadt­staat. Ti­tus Gro­an soll der neue Earl of Gro­an wer­den, und da­mit der 77. Trä­ger die­ses Ti­tels sein. Schloss Gor­meng­hast ist ein sta­gnie­ren­der und ri­tua­li­sti­scher Ort, und nie­mand er­in­nert sich mehr an die Grün­de für die Tra­di­tio­nen und Ze­re­mo­ni­en. Ein jun­ger Koch na­mens Steer­pi­ke ent­kommt den stren­gen Re­gu­la­ri­en und freun­det sich mit Ti­tus’ äl­te­rer Schwe­ster Fuch­sia an, denn er will auf­stei­gen und selbst an Macht kom­men. Und Ti­tus wünscht sich nichts sehn­li­cher, als der er­drücken­den Welt des Kö­nig­reichs sei­ner Fa­mi­lie zu ent­rin­nen.

Als Pro­du­zen­ten sind un­ter an­de­rem Neil Gai­man (AME­RI­CAN GODS) und Aki­va Golds­man (STAR TREK DIS­CO­VERY) ge­setzt, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Bar­ry Spikings (LONE SUR­VI­VOR) und Da­vid A. Stern (Howards End).