Trailer: SUM1

Trailer: SUM1

Ein Phan­ta­stik-Film aus deut­schen Lan­den, und dann so­gar noch Sci­ence Fic­tion? Man mag es kaum glau­ben. die Zu­sam­men­fas­sung liest sich wie folgt:

SUM1 (Iwan Rhe­on) ge­hört im Deutsch­land des Jah­re 2070 zu spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Re­kru­ten des Mi­li­tärs. Ge­nau wie der Rest der Mensch­heit lebt er in ei­nem un­ter­ir­di­schen Sy­stem aus Bun­kern. Dort­hin ha­ben die mei­sten Men­schen sich vor vie­len Jah­ren zu­rück­ge­zo­gen, als un­be­kann­te, mäch­ti­ge Krea­tu­ren, die »No­ne­such«, die Erd­ober­flä­che über­nah­men. Doch weil noch im­mer ei­ni­ge we­ni­ge Über­le­ben­de in ei­nem ver­las­se­nen, dunk­len Wald dort oben aus­har­ren, wer­den re­gel­mä­ßig Sol­da­ten wie SUM1 als Wäch­ter auf Aus­sichts­tür­me am Rand des über­ir­di­schen Si­cher­heits­krei­ses ge­schickt, um von dort aus die letz­ten Men­schen an der Erd­ober­flä­che vor den ge­fähr­li­chen au­ßer­welt­li­chen We­sen zu be­schüt­zen. Sein 100-Tage-Ein­satz be­ginnt für SUM1 zu­nächst als Rou­ti­ne, läuft dann aber aus dem Ru­der und plötz­lich sieht der jun­ge Kämp­fer nicht nur sein Le­ben, son­dern auch sei­nen Ver­stand in Ge­fahr. Pa­ra­noia und Ein­sam­keit ent­fes­seln ei­nen Alb­traum.

Re­gie führ­te Chri­sti­an Pas­qua­ri­el­lo, der schrieb auch mit Ga­bri­el­le Pfeif­fer das Dreh­buch. Pro­du­ziert wur­de das Gan­ze von Chri­sti­an Al­varts (PAN­DO­RUM) Syr­re­al En­ter­tain­ment. In den deut­schen Ki­nos soll SUM1 am 7. De­zem­ber 2017 star­ten.

Ich freue mich wirk­lich über jede Phan­ta­stik- und ins­be­son­de­re SF-Pro­duk­ti­on in Deutsch­land, aber der Trai­ler macht mich in sei­ner Mach­art lei­der über­haupt nicht an. Man sieht dem Film die low bud­get-Pro­duk­ti­on an, das muss erst­mal nichts schlech­tes sein, aber der Vor­gucker wirkt lei­der auf mich ir­gend­wie … so un­in­spi­riert … Ich wer­de dem Film aber eine Chan­ce ge­ben.

Becky Chambers THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET für 99 Cent (Kindle)

Becky Chambers THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET für 99 Cent (Kindle)

Ich bin ge­ra­de eher zu­fäl­lig dar­über ge­stol­pert, als ich an­der­wei­tig auf Ama­zon un­ter­wegs war, und sie mir das als »an­de­re Kun­den kauf­ten auch« an­dien­ten.

Becky Cham­bers´ gran­dio­sen SF-Ro­man THE LONG WAY TO A SMALL, AN­GRY PLA­NET gibt es der­zeit bei Ama­zon als eBook für den Kind­le für sa­gen­haf­te 99 Cent. Und das lohnt sich, wer mehr dar­über wis­sen möch­te, kann sich mei­ne Re­zen­si­on zum Ro­man durch­le­sen.

Üb­ri­gens hat­te Becky Cham­bers über Jah­re ver­sucht, ei­nen Ver­lag für ihre Ge­schich­te zu fin­den und sie ha­ben alle ab­ge­lehnt, weil »liest eh kei­ner, ver­le­gen wir nicht«. Erst nach­dem sie ihn im Selbst­ver­lag ver­öf­fent­lich­te, er or­dent­lich vi­ral ging und Stück­zah­len ver­kauf­te, wur­de auf ein­mal doch ein Ver­lag wach (und er­höh­te den Preis so­fort deut­lich). Jetzt also für 99 Cent. Zu­grei­fen (und wer kei­nen Kind­le hat: Die Ta­schen­buch­fas­sung ist mit 7,99 für 432 Sei­ten eben­falls ein Schnäpp­chen).

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Hod­der & Stough­ton

Kurzkritik: THE ORVILLE (spoilerfrei)

Kurzkritik: THE ORVILLE (spoilerfrei)

Seth Mac­Far­la­nes neue Sci­ence Fic­tion-Co­me­dy THE OR­VIL­LE hat­te uns vor­ab nicht wirk­lich viel ge­zeigt, nur ei­nen ein­zi­gen ech­ten Trai­ler, der ei­nen gro­ßen Schwer­punkt auf den Co­me­dy-As­pekt leg­te. Und da war dann auch mei­ne Sor­ge be­grün­det, denn oft lie­gen Mac­Far­la­nes Hu­mor und mei­ner nicht auf ei­ner Wel­len­län­ge.

THE OR­VIL­LE macht an kei­ner Stel­le ei­nen Hehl dar­aus, dass sie eine Hom­mage an STAR TREK ist, und gleich­zei­tig des­sen Tro­pes or­dent­lich durch den Ka­kao zieht – letzt­end­lich wirkt das wie eine Fan­se­rie, die sich be­müht, all das zu ver­mei­den, was zu ei­nem Rechts­streit mit CBS und Pa­ra­mount füh­ren könn­te, sich aber an die­ser »letz­ten Gren­ze« mit ei­ni­gem Ge­schick ent­lang la­viert (und auch Fox hat eine schlag­kräf­ti­ge Rechts­ab­tei­lung, mit der man sich bei den TREK-Rech­te­inha­bern ver­mut­lich nicht ohne Not an­le­gen möch­te).

Ich hat­te STAR­GA­TE SG 1 im­mer als »plan­los im Welt­all« be­zeich­net, das ist ein Prä­di­kat, das THE OR­VIL­LE un­be­dingt auch ver­dient, aber hier ist das Pro­gramm. Tat­säch­lich war der Plot des Pi­lo­ten ei­ner, wie er auch in ei­ner be­lie­bi­gen STAR TREK-Show ähn­lich hät­te statt­fin­den kön­nen, hier wird die Hand­lung al­ler­dings im­mer wie­der durch Gags und One­li­ner auf­ge­lockert – und eben durch das hu­mo­ri­sti­sche Über­stei­gern von Ver­satz­stücken, wie man sie eben aus dem Uni­ver­sum von Kirk, Pi­card und Co kennt.

Das hät­te übel ins Auge ge­hen kön­nen, aber von ein, zwei klei­ne­ren, Mac­Far­la­ne-ty­pi­schen, Hu­mor­aus­set­zern hal­ten sie sich mit den Gags noch zu­rück und so­mit pas­sie­ren die halt in der Hand­lung, stö­ren sie je­doch meist nicht, son­dern lockern das, was bei TREK eine bier­ern­ste Aus­ein­an­der­set­zung mit Ali­ens ge­we­sen wäre, er­fri­schend auf. Und den­noch schim­mert auch eine ge­wis­se Ernst­haf­tig­keit durch, tat­säch­lich SF-Ge­schich­ten er­zäh­len zu wol­len und die nicht zu­letzt we­gen der Ku­lis­sen und des Set­tings ge­ra­de und ge­zielt auch für STAR TREK-Fans. Aber eben gar­niert mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. Trek­ker, die ihr Hob­by mit Hu­mor neh­men kön­nen, wer­den an THE OR­VIL­LE ver­mut­lich eine Men­ge Spaß ha­ben, ähn­lich wie bei GA­LA­XY QUEST. Und ge­nau wie bei GA­LA­XY QUEST schaf­fen die Ma­cher es, dem Gan­zen trotz al­ler Hom­mage und Par­odie eine wun­der­ba­re Ei­gen­stän­dig­keit zu ge­ben.

Fun Fact am Ran­de: Nach vor­ab-Scree­nings war die Se­rie in den letz­ten Ta­gen von so ziem­lich al­len Pro­fi-Kri­ti­kern arg ver­ris­sen wor­den. Jetzt al­ler­dings kom­men die Fan-Be­wer­tun­gen rein – und die sind so­wohl auf Rot­ten To­ma­toes (91%) als auch bei IMDd (7,5 von 10) ziem­lich po­si­tiv.

Ich bin mir un­si­cher, wie lan­ge das Kon­zept trägt, aber ich freue mich sehr auf die näch­sten Fol­gen. Und man kann nur hof­fen, dass ge­nug Zu­schau­er ak­ti­viert wer­den kön­nen, denn Fox ist be­kann­ter­ma­ßen der Ab­setz-Sen­der.

Wie man das se­hen kann? Se­mi­le­gal. Es gibt ei­nen frei­en Stream der er­sten Fol­ge bei Ya­hoo, die hat al­ler­dings ei­nen Geo­lo­ca­ti­on-Fil­ter. Den muss man mit ei­nem VPN um­ge­hen, das dem Ser­ver vor­spie­gelt, man woh­ne in den USA. Ist das le­gal? Sa­gen wir, es ist eine Grau­zo­ne, aber wirk­lich il­le­gal ist es nicht.

[Up­date 10:10 Uhr] Ich wur­de ge­fragt, ob es der­zeit eine völ­lig le­ga­le Mög­lich­keit gibt, sich das in Deutsch­land an­zu­se­hen. Lei­der nein. Da THE OR­VIL­LE in den USA al­ler­dings auch bei Ama­zon Prime Vi­deo läuft, wür­de ich da­von aus­ge­hen, dass die Show dem­nächst auch in Deutsch­land dort zu se­hen sein wird.

Pro­mo­fo­tos THE OR­VIL­LE Co­py­right Fox Te­le­vi­si­on

Trailer: Netflix’ Animé-Serie NEO YOKIO mit Starsprechern

Trailer: Netflix’ Animé-Serie NEO YOKIO mit Starsprechern

Net­flix macht auch in Ani­mé: Vom Sän­ger der Band VAM­PI­RE WEE­KEND Ezra Koenig stammt die neue Se­rie NEO YO­KIO. Die Show folgt den Aben­teu­ern von Kaz Kaan (Ja­den Smith), ei­nem pink­haa­ri­gen Dä­mo­nen­jä­ger mit ge­bro­che­nem Her­zen, der sich mehr um Shop­ping, Sport und Be­zie­hungs­ki­sten küm­mert, als um das Dä­mo­nen­jä­ger-Ver­mächt­nis sei­ner Fa­mi­lie. Das gan­ze ist als Hom­mage an klas­si­sche Ani­mé-Se­ri­en und die Gi­gant-Me­tro­po­le Neo To­kio ge­dacht und wie vie­le da­von nicht so ganz ernst ge­meint.

Die Spre­cher ne­ben Smith kön­nen sich se­hen las­sen, das sind un­ter an­de­rem: Ste­ve Bus­ce­mi, Jude Law, Ste­phen FrySu­san Sa­ran­don, Desus and Mero, Ja­son Schwart­zman und Tavi Ge­vin­son.

NEO YO­KIO star­tet am 22. Sep­tem­ber auf Net­flix.

Pro­mo­po­ster NEO YO­KIO Co­py­right Net­flix

Vorbestellbar: Anthologie REITEN WIR! zu Ehren von Karl May

 

Bei der Edi­ti­on Ro­ter Dra­che ist ab so­fort die An­tho­lo­gie REI­TEN WIR! vor­be­stell­bar. Zu Eh­ren des 175 Ge­burts­tags von Karl May er­zäh­len dar­in Au­to­ren und Au­to­rin­nen neue Ge­schich­ten aus des­sen Welt. Her­aus­ge­ge­ben hat das Gan­ze Alex Jahn­ke.

Win­ne­tou und Old Shat­ter­hand, Kara Ben Nem­si und Had­schi Hal­ef Omar – Karl Mays Hel­den kennt man noch heu­te. Aber was wä­ren die­se Hel­den ohne ihre treu­en Ge­fähr­ten, die nicht im Mit­tel­punkt stan­den? Was sind ihre Ge­schich­ten? Die Vet­tern Tan­te Droll, der West­mann in Frau­en­klei­dung und Hob­b­le-Frank, der im­mer ei­nen Spruch auf den Lip­pen hat­te, wa­ren die Ein­zi­gen, die je Win­ne­tou und Old Shat­ter­hand ret­te­ten. El­len, die Toch­ter Old Fire­hands und Ri­b­an­nas, lern­te von Win­ne­tou al­les, was man als West­frau im Wil­den We­sten wis­sen muss. Die­se An­tho­lo­gie er­zählt ihre Ge­schich­ten, vol­ler Aben­teu­er, Span­nung, Hu­mor und Tra­gö­di­en.
Kein an­de­rer Au­tor hat so vie­le Le­ser in eine Welt vol­ler Aben­teu­er und Freund­schaft ver­sin­ken las­sen, sei­ne Ge­schich­ten und die Sehn­sucht nach Aben­teu­ern fül­len noch heu­te die Frei­licht­büh­nen und We­stern­städ­te Deutsch­lands. Zu sei­nem 175. Ge­burts­tag set­zen Au­to­ren der Phan­ta­stik Karl May ein Denk­mal und be­dan­ken sich für ihre Zeit und In­spi­ra­ti­on in sei­nen Wel­ten. Sie ge­hen so­gar noch ei­nen Schritt wei­ter, denn alle Künst­ler spen­den ihre Tan­tie­me an das Karl-May-Mu­se­um in Ra­de­beul zum Er­halt der Samm­lung.

Mit Ge­schich­ten von Tom­my Krapp­weis, Iris Kam­me­rer, Chri­sti­an von Aster, Oli­ver Hoff­mann, Lena Fal­ken­ha­gen, Anja Ba­gus, Ulff Leh­mann, Gerd Scherm, Isa Theo­bald, Ro­bin Gates, Oli­ver Grau­te, Se­li­na Ha­ritz, Her­mann Rit­ter, Fal­ko Löff­ler, Mat­thi­as Kre­mer, Ale­xa Wasch­kau, Kat­ya Cae­l­um, Volk­mar Kuhn­le, Sa­bi­ne Joey Schä­fers, Mar­cus Rauch­fuß, Ger­mai­ne Pau­lus, Ingo Muhs, Alex Jahn­ke, Axel Hil­de­brand und ei­nem Vor­wort von Ruth El­len Gru­ber.

Die Ge­schich­ten­samm­lung ist 448 Sei­ten stark, und wird zum Preis von 17,95 Euro als Hard­co­ver an­ge­bo­ten.

Vor­be­stel­len kann man di­rekt auf der Sei­te des Ver­lags, die er­sten 50 Vor­be­stel­ler er­hal­ten ein Gim­mick und die auf dem Buch­mes­se­con in Drei­eich (14.10.2017) an­we­sen­den Au­to­ren si­gnie­ren das Buch, das dort Pre­miè­re fei­ert.

Alex Jahn­ke (Hrsg.)
Rei­ten wir!
Phan­ta­stik­au­to­ren für Karl May
448 Sei­ten, mit 19 Ab­bil­dun­gen
13 x 21 cm, Hard­co­ver
ISBN 978–3-946425–32-8
17,95 €
Edi­ti­on Ro­ter Dra­che

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Edi­ti­on Ro­ter Dra­che

GREATEST AMERICAN HERO-Reboot mit weiblicher Hauptrolle

GREATEST AMERICAN HERO-Reboot mit weiblicher Hauptrolle

THE GREA­TEST AME­RI­CAN HERO war eine US-ame­ri­ka­ni­sche Co­me­dy-Su­per­hel­den­se­rie, die auch zu ei­nem Film zu­sam­men­ge­schnit­ten wur­de. Der Plot: Ein eher durch­schnitt­li­cher Typ, der nichts auf die Rei­he be­kommt, fin­det ei­nen An­zug au­ßer­ir­di­scher Her­kunft, der ihn zum Su­per­hel­den macht.

Eine Neu­auf­la­ge war schon lan­ge im Ge­spräch, jetzt hat ABC hat ei­nen Put Pi­lot für ein Re­boot be­stellt, dies­mal wird die Haupt­rol­le bei der Sin­gle-Ka­me­ra-Co­me­dy mit ei­ner Frau be­setzt. Die Ge­schich­te folgt Mee­ra, ei­ner ame­ri­ka­ni­schen Ur­ein­woh­ne­rin, die au­ßer Te­qui­la trin­ken und Ka­raōke nicht viel be­herrscht. Ali­ens stat­ten sie mit ei­nem Su­per­an­zug aus, mit dem sie den Pla­ne­ten schüt­zen soll und ver­mut­lich hät­ten sie kei­ne un­zu­ver­läs­si­ge­re Per­son fin­den kön­nen.

Rach­na Fruch­bom (FRESH OFF THE BOAT) schreibt den Pi­lo­ten und wird zu­sam­men mit Nahn­atch­ka Khan (FRESH OFF THE BOAT), Man­dy Sum­mers (JA­LEN VS: EVER­Y­BO­DY) und Taw­nia McKi­ern­an (WAREH­OU­SE 13, CRI­MI­NAL MINDS, Toch­ter von Ste­phen J. Can­nell, dem Er­fin­ders der ur­sprüng­li­chen Se­rie) als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin agie­ren. Fox Te­le­vi­si­on co­pro­du­ziert mit ABC Stu­di­os.

Pro­mo­fo­to Co­py­right Ste­phen J. Can­nell Pro­duc­tions

X-FORCE Film: Drew Goddard führt Regie

X-FORCE Film: Drew Goddard führt Regie

Es wur­de be­reits be­kannt, dass Josh Bro­lin in der DEAD­POOL-Fort­set­zung Ca­ble spie­len wür­de, und kurz dar­auf, dass es ei­nen X-FORCE-Film ge­ben wird. Ge­plant ist der schon län­ger und es gab bei Fox in den ver­gan­ge­nen Jah­ren di­ver­se Au­to­ren, die sich an ei­nem Dreh­buch ver­sucht ha­ben. Jetzt wird das Pro­jekt durch den DEAD­POOL-Auf­tritt deut­lich kon­kre­ter und so wie es aus­sieht, wird der An­ti­held, ge­spielt von Ryan Rey­nolds, auch dar­in auf­tre­ten. Ne­ben DEAD­POOL und Ca­ble wird Za­zie Beets als Do­mi­no da­bei sein.

Die neu­este Ent­wick­lung: Drew God­dard soll das Dreh­buch ver­fas­sen und auch Re­gie füh­ren. Den kennt man von Pro­jek­ten wie Ca­bin In The WoodsThe Mar­ti­an, und Dar­ede­vil.

Ryan Rey­nolds pro­du­ziert zu­sam­men mit Si­mon Kin­berg und Lau­ren Shuler-Don­ner.

Ei­nen Start­ter­min gibt der­zeit noch nicht, al­ler­dings hat Fox in 2019 und 2020 je drei Ter­mi­ne für Fil­me ge­blockt, die mit dem X-MEN-Fran­chise zu tun ha­ben.

Pro­mo­gra­fik X-FORCE Co­py­right Mar­vel

Poster und Trailer: DEFECTIVE

Poster und Trailer: DEFECTIVE

DE­FEC­TIVE ist ein Sci­ence Fic­tion-Film, der in ei­ner dys­to­pi­schen, na­hen Zu­kunft han­delt. Er dreht sich um Rhett Mur­phy (Co­lin Pa­ra­di­ne) und des­sen ihm ent­frem­de­te Schwe­ster Jean (Ra­ven Cou­sens), die ge­zwun­gen sind, aus ei­nem Po­li­zei­staat zu flie­hen, nach­dem sie dü­ste­re Ma­chen­schaf­ten ei­ner Cor­po­ra­ti­on auf­ge­deckt ha­ben.

Re­gie bei dem In­die-Film führ­te der Ka­na­di­er Ree­se Eve­ne­s­hen (DEAD GE­NE­SIS), es pro­du­zier­te Pe­ter Sz­abo mit sei­ner Fir­ma Pos­si­bi­li­ty Films, zu­sam­men mit Isaac El­liott-Fi­sher. Aus­füh­ren­der Pro­du­zent ist Mitch Mom­ma­erts. Nach­dem die Dreh­ar­bei­ten kürz­lich ab­ge­schlos­sen wur­den, ver­sucht Ga­len Chris­tys High Oc­ta­ne Pic­tures den Film in­ter­na­tio­nal zu ver­mark­ten. Da es sich um ei­nen In­die-Strei­fen han­delt, wer­den wir ihn in #neu­land ver­mut­lich wie­der ma­xi­mal auf Sil­ber­schei­be zu se­hen be­kom­men – wenn über­haupt.

Pro­mo­po­ster DE­FEC­TIVE Co­py­right High Oc­ta­ne Pic­tures

Fernsehserie zu EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST

Fernsehserie zu EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST

Ryan Mur­phy, der Pro­du­zent von AME­RI­CAN HOR­ROR STO­RY, und Sa­rah Paul­son, die in der Se­rie ge­spielt hat, tun sich für eine Net­flix-Fern­seh­se­rie im Kon­text von EI­NER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKS­NEST er­neut zu­sam­men.

Die Show dreht sich um Schwe­ster Rat­chet und wird des­we­gen auch den Ti­tel NUR­SE RAT­CHET tra­gen. Die Ti­tel­rol­le über­nimmt Sa­rah Paul­son. Die Ge­schich­te star­tet im Jahr 1947 und zeigt die Rat­chets »Kar­rie­re«  von ei­ner ganz nor­ma­len Kran­ken­schwe­ster zu ei­nem Alp­traum.

Net­flix hat be­reits zwei Staf­feln mit ins­ge­samt 18 Epi­so­den von NUR­SE RAT­CHET be­stellt, ich gehe mal da­von aus, dass dar­in dann auch die ge­sam­te Sto­ry er­zählt wer­den wird. Die Pro­duk­ti­ons­fir­ma ist Fox 21 TV Stu­di­os, Mur­phy ist aus­füh­ren­der Pro­du­zent, zu­sam­men mit Mi­cha­el Dou­glas, der auch den Film aus dem Jahr 1975 pro­du­zier­te.

Der Film ba­siert auf dem gleich­na­mi­gen Ro­man von Ken Ke­sey, der im Jahr 1962 er­schien.

Bild Sa­rah Paul­son von Gage Skid­mo­re, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Neuer Kinofilm: SHEENA, QUEEN OF THE JUNGLE

Neuer Kinofilm: SHEENA, QUEEN OF THE JUNGLE

Die er­ste Co­mic­h­hel­din mit ei­ge­nem Heft war nicht WON­DER WO­MAN, son­dern SHEE­NA, QUEEN OF THE JUNG­LE, die in den USA ab 1938 bei Fic­tion Hou­se ver­legt wur­de (WON­DER WO­MANs De­but war 1941).

Irish Mc­Cal­la spiel­te die Hel­din in ei­ner Fern­seh­se­rie, die es zwi­schen 1955 und 1956 auf 23 Epi­so­den brach­te, 1984 über­nahm Tanya Ro­berts die Rol­le in ei­nem Ki­no­film von Co­lum­bia und zwi­schen 2000 und 2002 wur­de Shee­na in ei­ner neu­en TV-Se­rie von Gena Lee No­lin dar­ge­stellt. Jetzt soll es ei­nen wei­te­ren Ki­no­film ge­ben.

Pro­duk­ti­ons­fir­ma hin­ter dem Pro­jekt ist Mill­en­ni­um Films, es pro­du­zie­ren Avi Ler­ner (EX­PEN­DA­BELES 1, 2 & 3, OLYM­PUS HAS FAL­LEN), Tre­vor Short, Joe Gat­ta (HORNS CON­AN 2011), Boaz Da­vid­son, John Thomp­son, Lati Grob­man und Chri­sta Camp­bell.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen gibt es im Mo­ment noch nicht.

Shee­na ist die jun­ge, blon­de Toch­ter von Card­well Ri­ving­ton, der Afri­ka er­forscht. Als Card­well stirbt, weil ver­se­hent­lich ei­nen gif­ti­gen Trank des He­xen­dok­tors Koba trinkt, ad­op­tiert die­ser die Wai­se und lehrt sie die Ge­heim­nis­se des Dschun­gels. Er­wach­sen wird sie zur »Kö­ni­gin des Dschun­gels«. Spä­ter wird der wei­ße Jä­ger Bob Rey­nolds ihr Ge­fähr­te (und muss stän­dig aus ir­gend­wel­chen Ge­fah­ren ge­ret­tet wer­den – für die da­ma­li­ge Zeit ziem­lich au­ßer­ge­wöhn­lich).

Co­ver­aus­schnitt SHEE­NA Co­py­right Fic­tion House/Dynamite

STAR WARS: Episode IX verliert Regisseur

STAR WARS: Episode IX verliert Regisseur

Wie der Hol­ly­wood Re­por­ter be­rich­tet, ist Co­lin Tre­vor­row nicht län­ger der Re­gis­seur der Epi­so­de IX der STAR WARS-Saga. Er hat­te den Job nach sei­nem Er­folg mit JU­RAS­SIC WORLD be­kom­men (über zwei Mil­li­ar­den Dol­lar Ein­nah­men an den in­ter­na­tio­na­len Ki­no­kas­sen) und war seit ei­ni­ger Zeit für den Job des Re­gis­seurs an­ge­heu­ert.

Auf starwars.com heißt es kurz (Über­set­zung von mir):

Lu­cas­film and Co­lin Tre­vor­row have mu­tual­ly cho­sen to part ways on Star Wars: Epi­so­de IX. Co­lin has been a won­der­ful col­la­bo­ra­tor throug­hout the de­ve­lop­ment pro­cess but we have all come to the con­clu­si­on that our vi­si­ons for the pro­ject dif­fer. We wish Co­lin the best and will be sharing more in­for­ma­ti­on about the film soon.

Lu­cas­Film und Co­lin Tre­vor­row ha­ben sich im ge­gen­sei­ti­gen Ein­ver­ständ­nis da­für ent­schie­den, bei STAR WARS: EPI­SO­DE IX ge­trenn­te Wege zu ge­hen. Co­lin war wäh­rend der ge­sam­ten Ent­wick­lung des Film­pro­jekts ein wun­der­ba­rer Mit­ar­bei­ter, aber wir sind zu der Er­kennt­nis ge­kom­men, dass un­se­re Vi­sio­nen für den Film sich un­ter­schei­den. Wir wün­schen Co­lin al­les Gute und wer­den bald wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum Film tei­len.

Also wie­der ein­mal »krea­ti­ve Dif­fe­ren­zen«. Of­fen­bar gab es be­reits zahl­lo­se Ver­sio­nen ei­nes Dreh­buchs für Epi­so­de IX, aber kei­ne da­von hat über­zeu­gen kön­nen (und an der Stel­le muss man sich fra­gen, wen: Tre­vor­rov oder die Mäch­ti­gen bei Lu­cas­Film und Dis­ney?).

Be­reits beim HAN SOLO-Film hat­te man sich mit­ten in der Pro­duk­ti­on von Phil Lord und Chris Mil­ler ge­trennt. Es sieht so aus, als gin­gen die Pro­duk­ti­ons-Dra­men wei­ter.

Als neue Re­gis­seu­re sind J.J. Ab­rams (Epi­so­de VII) und Rian John­son (Epi­so­de VIII) im Ge­spräch.

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