Es gibt wieder mal einen Trailer zu »GLADIATOR meets ROBIN HOOD« – wie inzwischen die ersten Scherzkekse witzeln. :o) Persönlich finde ich, dass das gut aussieht, auch wenn es eine Binsenweisheit ist, dass man Filme nicht nach ihren Trailern beurteilen sollte…
Der Kurzfilm spielt in der viktorianischen Zeit. Zwei Kinder entdecken an einer Küste eine Art Roboter in Form einer Krake – eine Begegnung die ihr Leben für immer verändern wird…
Neil Marshall (DESCENT, DOOMSDAY) führt nicht nur Regie beim britischen Sandalenfilm CENTURION, er verfasste auch das Drehbuch. Es spielen unter anderem Michael Fassbender, Dominic West und Bond-Girl Olga Kurylenko. Bislang gibt es noch keinen offiziell bestätigten Termin für einen Kinostart.
Plot: Die Handlung spielt während der römischen Invasion in Britannien im Jahr 117 AD und beschreibt die Abenteuer des Quintus Dias, einziger Überlebender eines Pikten‑Überfalls auf ein Grenzfort, der mit der legendären neunten Legion des General Virilius gen Norden marschiert, um die Pikten vom Angesicht der Erde zu wischen und ihren Anführer Gorlacon zu töten.
Bei METROPOLIS handelt es sich fraglos um einen der wichtigsten Klassiker des Science Fiction Genres und des Films überhaupt, zahllose Künstler beziehen sich auf das Werk, welches im Jahr 1927 unter der Regie von Fritz Lang entstand, und bis heute ist sein visueller, dramaturgischer und cineastischer Einfluss zu spüren. Bei der Uraufführung war er allerdings ein Flop, wohl weil der Film seiner Zeit weit voraus war.
Bislang konnte man METROPOLIS nur in einer geschnittenen Fassung sehen, denn die Version, die man heute wohl »Director’s Cut« nennen würde, wurde damals nicht lange gezeigt, man war der Ansicht, der Film sei einfach zu lang. Die geschnittenen Passagen hielt man lange für verloren, bis dann zufällig in Südamerika Rollen mit umkopierten fehlenden Stellen gefunden wurden.
Beim Umkopieren hatte man leider geschlampt und so war die Qualität der Szenen zu einem großen Teil kaum bis nicht brauchbar. Auch herkömmliche digitale Wiederherstellungsverfahren versagten, denn diverse Meter Zelluloid waren derart beschädigt, dass man einfach keine fehlerfreien Stellen zum Kopieren fand. Zur Restauration von METROPOLIS wurde deswegen extra eine spezielle neue Software entwickelt, die es möglich machte große Teile des Materials zu retten.
Das Ergebnis kann man heute abend auf arte bewundern, um 20:15 Uhr gibt es zuerst eine Einführung unter dem Titel »METROPOLIS – Die Präsentation«, dann folgt von 20:40 Uhr bis 23:10 Uhr die Ausstrahlung der restaurierten Fassung und abschließend noch eine Dokumentation namens »DIE REISE NACH METROPOLIS«.
Für Science Fiction‑ und Filmfans eine Pflichtveranstaltung.
Die Jäger des Football-Eis sind noch nicht in die Arenen eingezogen, dennoch zeigt Paramount Pictures bereits vorab den dazu geplanten TV-Spot zu Ridley Scotts ROBIN HOOD-Variante mit Russell Crowe. Die Superbowl-Spiele sind für die US-Werbung überaus wichtig, da sie die Massen an die Buntbildgeräte ziehen und in aller Regel Einschaltquoten erzielen, die alles andere weit hinter sich lassen.
Neben Crowe, der sich während der Produktion divenhaft zeigte, spielen Cate Blanchett, William Hurt, Matthew Macfadyen, Mark Strong, Max Von Sydow, Danny Huston, Oscar Isaac, Lea Seydoux, Scott Grimes, Kevin Durand und Alan Doyle.
Gut eine Woche nachdem Universal den ersten US-Trailer zur neuen Hood-Interpretation von Ridley Scott veröffentlicht hat, gibt es nun einen internationalen Vorgucker.
Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie Simpson sind 20 Jahre alt. Sieht man ihnen nicht an, sie wirken nicht nur frisch wie am ersten Tag, sondern haben sich in den Jahren sogar optisch einer Verjüngungskur unterzogen (was man immer dann leicht erkennen kann, wenn man im Pantoffelkino über eine der dauerwiederholten ersten Staffeln stolpert).
Umso verblüffender ist angesichts des ungebrochenen Erfolgs die Tatsache, dass es sich beim Entstehen der schrecklich gelben Familie eigentlich um einen Zufall handelt: Matt Groening saß damals im Wartezimmer von Fox Television, einem Newcomersender, von dem keiner wusste, wie lange er durchhalten würde. Eigentlich hatte Groening ein anderes Konzept in der Tasche, als er jedoch da so herumsaß, befielen ihn Zweifel, ob der Noob-Sender der richtige für seine Pläne sei und er entwarf während der Wartezeit »mal eben« in 15 Minuten die Simpsons (so zumindest eine Variante der Geschichte, auf der Wikipedia findet man eine leicht andere). Was daraus wurde, wissen wir alle.
Gründe für den dauerhaften Erfolg zu suchen scheint fast müßig, aber sicherlich ist es die Mischung aus »political incorrectness« zusammen mit völlig platten Kalauern, hintergründigem anspruchsvollem Humor, offener Gesellschaftskritik und der dauerhaften und regelmäßigen Einbindung aktueller kultureller Moden und politischer Strömungen. Und natürlich die fast erschreckend anmutende Kreativität von Groening und seinem Team beim Ausdenken neuer unbeschreiblicher Situationen für Homer & Co.
Universal Pictures haben einen ersten Trailer zu Ridley Scotts ROBIN HOOD (vormals NOTTINGHAM) vorgestellt, in dem Russel Crowe den berühmten Outlaw spielt. Neben ihm wird man in weiteren Rollen Cate Blanchett, William Hurt, Matthew Macfadyen, Mark Strong, Oscar Isaac, Lea Seydoux, Scott Grimes, Kevin Durand, Alan Doyle, Danny Huston und Max von Sydow sehen können. Das Drehbuch stammt von Ethan Reiff, Cyrus Voris, Brian Helgeland, Paul Webb und Tom Stoppard.
Wie bei Scott gerne mal üblich ist offenbar Schluss mit Lustig…
(Nicht nur) in Sachen Regie hat sich Mel Gibson bereits verschiedener historischer Themen angenommen, zum Beispiel in BRAVEHEART, THE PASSION OF THE CHRIST und APOCALYPTO. In seinem neuesten Projekt geht es um Krieger aus Europas Norden: Die Wikinger. Variety berichtet, dass ein Film nach einem Drehbuch von William Monahan entstehen wird, als Hauptrolle ist Leonardo DiCaprio eingeplant. Nach seinen Aussagen ist dieser schon lange von der Wikinger-Kultur fasziniert und freut sich sehr, dass er jetzt einen spielen darf. Es produziert Graham King, bislang gibt es allerdings weder einen Titel, noch einen Termin für den Kinostart.
Als Ende der Neunziger das MP3-Format aufkam, war das wohl der Auslöser für das Ende eines Mediums, das uns Jahrzehnte lang mit Musik versorgt hatte: Die Musik-Cassette, auch Compact-Cassette genannt.
Nicht verwundern sollte uns heute, dass bereits damals angesichts der Einführung durch Philips im Jahr 1963 von der Musikindustrie nicht nur Zeder und Mordio geschrieen, sondern auch das Ende der Musik beschworen wurde. Was man davon zu halten hatte, weiß in der Rückschau wohl jeder. Damals hieß einer der Slogans »home taping is killing music« (heisst heute: »piracy is killing music« – höchst kreativ in die Gegenwart gerettet).
Abgesehen von den vorbespielten Exemplaren hat wohl jeder MusiCassetten (wie sie in verzweifelter Deutschtümelei mit englischen Einsprenkelungen hierzulande auch genannt wurden) selbst aufgenommen und sicher hat auch manch einer die Hüllen liebevoll gestaltet – hier werden bestimmt bei Lesern ab einem gewissen Alter nostalgische Gefühle wach…
Auf Telepolis kann man in einer Galerie schwelgen. Ich glaube, ich gehe gleich mal auf den Speicher, mein altes Technics-TapeDeck tätscheln… ;o)
… ist der Titel eines Fernsehfilms, der am Samstag auf SyFy laufen wird. Robin Dunne (dem man in SANCTUARY den Wissenschaftler nicht so ganz abkauft) übernimmt mit einem Bart ausgestattet die Rolle von Robin Hood, während die zur Brünetten mutierte Erica Durance (Lois Lane in SMALLVILLE) Maid Marian gibt. Regie führt Peter DeLuise, das Drehbuch stammt von Chase Parker. Die üblichen Versatzstücke um den ehrenhaften Outlaw werden offensichtlich angereichert mit Fantasy – zumindest erkennt man das im Trailer:
Knapp einen Monat nach dem Teaser zu Halloween hat Lionsgate jetzt einen Trailer zu seinem Mittelalter-Grusler SEASON OF THE WITCH veröffentlicht. In dem übernatürlichen Thriller spielen Nicolas Cage, Ron Perlman, Stephen Campbell Moore, Robert Sheehan, Claire Foy, Ulrich Thomsen, Stephen Graham und Sir Christopher Lee. Regie führt Dominic Sena (SWORDFISH) nach einer Story von Bragi Schut.
Plot: Cage und Perlman spielen zwei befreundete Ritter, die nach den Kreuzzügen in ihre Heimat zurück kehren, ein Land das von der Pest verwüstet wurde. Die Kirche vermutet Hexerei als Auslöser für die Krankheit und befiehlt den beiden Kreuzfahrern, eine Hexe, die man als schuldig vermutet, zu einer abgelegenen Abtei zu bringen; dort sollen Mönche ein Ritual begehen, um der Pestilenz ein Ende zu setzen. Die Ritter wollen eine faire Behandlung für das Mädchen sicherstellen, doch als die Truppe an der Abtei ankommt, machen sie eine fürchterliche Entdeckung und stehen einer mächtigen und zerstörerischen Kraft gegenüber.
Zum von Warner und Legendary Pictures produzierten Remake des Klassikers aus dem Jahr 1981 gibt es nun einen ersten Teaser Trailer. Es spielen Sam Worthington, Liam Neeson, Ralph Fiennes, Danny Huston, Gemma Arterton, Mads Mikkelsen, Jason Flemyng, Alexa Davalos, Izabella Miko, Nicholas Hoult und Pete Postlethwaite unter der Regie von Louis Leterrier. US-Kinostart ist am 26. März 2010.
MTV haben wir zwei behind-the-screnes-Clips zu verdanken, die sich mit dem Remake des Sandalen-Klassikers CLASH OF THE TITANS (dt.: KAMPF DER TITANEN, 1981) beschäftigen. Es spielen unter anderem Liam Neeson (Zeus), Sam Worthington (Perseus), Ralph Fiennes (Hades) und Gemma Arterton (Io).
Seit Kurzem läuft ja nun endlich (nach diversen Querelen) die Produktion von Ridley Scotts Variante der klassischen Abenteuer-Geschichte um den Vigilanten ROBIN HOOD mit Russell Crowe in der Titelrolle. USA Today versorgt uns nun mit dem ersten Bild des Schauspielers im Hood-Outfit. Dazu gibt es ein Interview mit dem Produzenten Brian Grazer, der erläutert, dass man sich enger an die Geschichte und das Zeitalter halten möchte, als andere Produktionen. Weiterhin gibt er an, dass auch Maid Marian (Cate Blanchett) nicht mehr nur »damsel in distress« ist, sondern mit Waffen umzugehen vermag. Na, das ist ja ein völlig revolutionäres Konzept… :o)
In ROBIN HOOD spielen unter anderem Crowe, Blanchett, Vanessa Redgrave, Mark Strong, Scott Grimes, Kevin Durand, Alan Doyle, Oscar Isaacs, Lea Seydoux und William Hurt. Scott führt Regie, basierend auf einem Drehbuch von Brian Helgeland, Ethan Reiff und Cyrus Voris.
Voraussichtlicher US-Kinostart ist am 14. Mai 2010.
Lucy Lawless spielt wieder in einer Sandalenserie. Rob Tapert und Sam Raimi, die auch für die Abenteuer der Kriegerprinzessin und von HERCULES verantwortlich zeichneten, sind die Köpfe hinter einer TV-Show, die sich mit den Abenteuern des Spartacus beschäftigen soll, der Titel lautet SPARTACUS: BLOOD AND SAND.
Lawless stellt die Chefin eines Ausbildungscamps für Gladiatoren dar, in der Titelrolle wird der australische Schauspieler Andy Whitfield zu bewundern sein.
Die Produktion beginnt noch in diesem April, die Ausstrahlung des Piloten im amerikanischen Fernsehen ist für Januar 2010 geplant.
Nach ihren Rollen in zwei DIE MUMIE-Filmen kehrt Rachel Weisz nun nach Ägypten zurück, um im Historienstreifen AGORA die Rolle der Hypatia zu übernehmen. Regie führt Alejandro Amenábar (THE OTHERS), basierend auf einem Drehbuch, das er zusammen mit Mateo Gil (VANILLA SKY) schrieb. Es handelt sich um eine spanisch-italienische Produktion (droht eine Neuauflage der Sandalenfilme? Aber dafür sieht der Trailer zu gut aus.).
Es agieren neben Rachel Weisz: Max Minghella, Oscar Isaac, Ashraf Barhom, Michael Lonsdale, Rupert Evans und Homayoun Ershadi.
Der Film handelt im vierten Jahrhundert AD im römisch besetzten Ägypten. Weisz spielt die Astronomin, Mathematikerin und Philosophin Hypatia von Alexandria, die darum kämpft, das gesammelte Wissen der Welt zu retten. Ihr Sklave Davus (Minghella) ist zerrissen zwischen der Liebe zu seiner Herrin und der Möglichkeit seine Freiheit zu erlangen, indem er sich dem Christentum anschließt.
Das Projekt ist bereits gediehen, denn es gibt einen Trailer:
Vom Autor selbst erreichte uns folgende Information:
Elben‑ und Drachenerde-Autor Alfred Bekker legt die Bände 5 und 6 seiner im Arena Verlag erscheinenden Krimi-Serie DA VINCIS FÄLLE vor, in der es um die Abenteuer des jungen Leonardo geht.
Band 5 trägt den Titel LEONARDO UND DER FLUCH DES SCHWARZEN TODES:
Als im Dorf ein Bettlerjunge mit dunklen Flecken im Gesicht auftaucht, sind die Bewohner von Vinci in heller Aufregung: Die Pest ist ausgebrochen! Zum Glück ist schnell ein Arzt zur Stelle, der ein Heilmittel gegen den schwarzen Tod besitzt. Leonardo möchte das Mittel gerne untersuchen. Doch der Arzt hütet sein Geheimnis wie seinen Augapfel. Und Leonardo setzt alles daran, es zu lüften.
Band 6 heißt LEONARDO UND DIE BRUDERSCHAFT DES HEILIGEN SCHWERTS:
Der Wanderprediger Bartolo kommt ins Dorf mit einem sensationellen Fund: das Schwert des Apostels Petrus! Alle wollen das Schwert berühren, denn es soll heilende Kräfte besitzen. Doch Leonardo ist misstrauisch. Bartolo verlangt viel Geld von seinen Anhängern und droht mit den Flammen der Hölle, wenn man nicht an das Schwert glaubt. Für Leonardo ist schnell klar: Bartolo ist ein Betrüger.
»In seinen ›Fällen‹ zeigt Alfred Bekker einen jungen Leonardo, in dem in witziger Vorausdeutung einige Elemente der späteren Größe des Meisters bereits angelegt sind«, attestierte die Zeitschrift »Literaturen« der Reihe. »Das Interesse der jungen Leser wird auch über die Roman-Reihe hinaus geweckt.« Die bisher erschienenen Taschenbücher tragen die Titel LEONARDO UND DAS GEHEIMNIS DER VILLA MEDICI, LEONARDO UND DAS RÄTSEL DES ALCHIMISTEN, LEONARDO UND DAS VERLIES DER SCHWARZEN REITER und LEONARDO UND DIE VERSCHWÖRER VON FLORENZ. Jeder Band kostet 4,95 Euro und hat ca. 150 Seiten.
Regisseur James Gray (WE OWN THE NIGHT) und Brad Pitt werden sich demnächst für Paramount am Amazonas verlaufen. Das Studio hat Gray angeheuert, um ein demnächst erscheinendes Buch namens THE LOST CITY OF Z zu verfilmen, in dem Pitt die Hauptrolle als britischer Soldat und Spion Percy Fawcett übernehmen soll. Der auf einer wahren Begebenheit basierende Roman des New Yorker Autoren David Grann wird im April von Doubleday veröffentlicht. Brad Pitt soll auch produzieren.
Konzept: Fawcett verließ die viktorianische Gesellschaft, um das Amazonasgebiet zu erforschen, dabei wurde er besessen von der Idee, dass dort eine fortgeschrittene Zivilisation namens »Z« existieren sollte, von der er glaubte, dass sie tief im Dschungel zu finden sei. Im Jahr 1925 machten sich Fawcett und sein Sohn auf der Suche nach »Z« auf in den Dschungel – und kehrten nicht mehr zurück.
Ein Klick auf den Namen Fawcetts führt den interessierten Leser übrigens auf die Wikipedia-Seite, wo man detaillierte und interessante Informationen zu dem Briten findet. Wer keine eventuellen Spoiler möchte, läßt das aber.