Artikelkategorie Archives: Science Fiction

FedCon 2012: Cosplayer, Gewandete und Kostümierte

Egal wie man die Ver­klei­dung nun nen­nen mag, auf ei­ner Ver­an­stal­tung wie der Fed­Con fin­det man selbst­ver­ständ­lich ne­ben Pa­nels, Vor­trä­gen und Händ­ler­ti­schen zu­hauf Per­so­nen, die sich an­läss­lich des Events in eine ent­spre­chende Schale ge­wor­fen ha­ben. Und ne­ben den Men­gen an Fans, die sich in ei­ner schnell ge­kauf­ten Uni­form prä­sen­tie­ren, gab es auch eine Menge wirk­lich lie­be­vol­ler und auf­wen­dig ge­stal­te­ter oder ein­fach krea­ti­ver Ge­wan­dun­gen zu ent­de­cken.

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FedCon 2012 — Informationsdefizite, ruckelnde Sponsorenvideos und fast kein Shatner

Be­vor ich in an­de­ren Ar­ti­keln auf In­halte, Pro­gramm und Ge­bo­te­nes auf der dies­jäh­ri­gen Fed­Con im Maritim-Hotel am Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen ein­gehe, möchte ich auf die di­ver­sen Pro­bleme ein­ge­hen, mit de­nen auf der Ver­an­stal­tung zu kämp­fen war und de­ren Gip­fel darin be­stand, dass sich zah­lende Be­su­cher mit Ta­ges­karte den Gast­star Wil­liam Shat­ner nur auf ei­ner Lein­wand an­se­hen durf­ten.

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LOCKOUT sperrt sich aus

Sein Name ist Snow, ein­fach nur Snow. Er­in­nert nur be­dingt an Snake. Die Prä­misse des Films hin­ge­gen er­in­nert we­ni­ger be­dingt an DIE KLAP­PER­SCHLANGE. Man könnte glau­ben, das schon lang dis­ku­tierte Re­make von John Car­pen­ters Gefängnis-Action hat doch noch den Weg auf die Flim­mer­wand ge­fun­den. Von ei­nem Re­make bleibt man Gott sei Dank noch ver­schont.

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Marvels THE AVENGERS

Die Marvel-Studios sind am Ende ih­rer Träume an­ge­kom­men. Be­reits 1996 grün­dete Mar­vel sein haus­ei­ge­nes Stu­dio, das mit dem ers­ten Teil von IRON MAN schließ­lich in der Ki­no­welt für Fu­rore sorgte. Mar­vel hatte sei­nen ers­ten Er­folg mit ei­nem kom­plett selbst­stän­dig fi­nan­zier­ten Film.

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NYDENION – Science Fiction aus Deutschland geht also doch!

Ich habe mich im­mer wie­der dar­über be­klagt, dass die deut­sche Film­bran­che trotz (oder ge­rade we­gen) al­ler be­haup­te­ten Qua­li­tät nicht in der Lage zu sein scheint, auch nur halb­wegs brauch­bare Phantastik-Filme zu rea­li­sie­ren. Sieht man mal von Pro­duk­tio­nen ab, die in Zu­sam­men­ar­beit mit Hol­ly­wood ge­macht wur­den und bei de­nen die deut­sche Be­tei­li­gung zu­meist nur klein im Ab­spann steht, kommt di­rekt aus deut­schen Lan­den – im­mer­hin in der Tra­di­tion ei­nes Fritz Lang– nichts, aber auch gar nichts.

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ROLE PLAY CONVENTION 2012: Randale bis die Ohren bluten — aber coole Gewandungen

Nach­dem die Messe »Spiel« in Es­sen nach Jah­ren der stief­müt­ter­li­chen Be­hand­lung end­gül­tig kei­nen gro­ßen Wert mehr auf das Genre (also Rol­len­spiele, Ta­ble­tops und LARP) zu le­gen schien, stellte sich ins­be­son­dere im letz­ten Jahr die Frage, wo man sich in Zu­kunft in gro­ßem Um­fang tref­fen wird.

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BATTLESHIP

Kann ein Film, der auf dem sim­plen, im Grunde voll­kom­men hand­lungs­lo­sen Spiel SCHIFFE VER­SEN­KEN ba­siert, tat­säch­lich funk­tio­nie­ren? Ist es mög­lich, auf Grund­lage ei­nes so, um es mal dras­tisch aus­zu­drü­cken, ba­na­len Brett­spiels ei­nen abend­fül­len­den Spiel­film zu dre­hen, der tat­säch­lich so et­was wie eine Story auf­weist, dem es ge­lingt, die ele­men­tars­ten Re­geln des Spiels ir­gend­wie im Plot zu ver­wirk­li­chen, so­dass man das Spiel auch wie­der­er­kennt, und der dar­über hin­aus noch kurz­wei­lig un­ter­hält?

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BATTLESHIP versenkt sich selbst

»I’ve got a bad fee­ling about this«. Die le­gen­däre Harrison-Ford-Phrase ist im­mer wie­der ei­nen Auf­tritt wert. Wie der Wilhelm-Scream hallt der alte Han-Solo-Spruch als auf­rich­tige Ver­beu­gung im­mer wie­der durch die Mainstream-Kinos. Selbst wenn ei­gent­lich Luke Sky­wal­ker den Spruch in EPI­SODE IV zu­erst be­an­spruchte. Wo­bei Ge­orge Lu­cas die­sen Satz auch nur aus 2001: A SPACE ODYS­SEY zi­tiert ha­ben könnte. Das nur ne­ben­bei, weil es über BATT­LE­SHIP so­wieso nicht viel zu sa­gen gibt.

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CHRONICLE

Es im­mer so eine Sa­che, wenn man ein er­klär­tes Feind­bild hat. Dann und wann muss man ein­fach ei­nen Schritt zu­rück­tre­ten und leise um Ent­schul­di­gung win­seln. Das Josh Tranks Film CHRO­NI­CLE im Stil ei­nes Found-Footage-Thrillers ge­dreht wurde, ließ Schlim­mes ah­nen und be­schwor selbst­ver­ständ­lich un­ver­züg­lich die alt­be­kann­ten Vor­ur­teile her­auf.

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DIE TRIBUTE VON PANEM fordern ihre Tribute

Wer die TRI­BUTE VON PA­NEM ge­le­sen hat, kommt an die­ser werk­ge­treuen Ver­fil­mung nicht vor­bei. Vor­aus­ge­setzt, Su­zanne Collins fins­tere Tri­lo­gie hat den Nerv des Le­sers wie eine Bo­gen­sehne auf Span­nung ge­hal­ten. Nicht nur STATE-OF-PLAY-Umsetzer Billy Ray hat an den et­was über 400 Sei­ten ge­ar­bei­tet, son­dern Re­gis­seur Gary Ross gleich mit.

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Simon Halo: ENGEL SPUCKEN NICHT

Ein Buch, das mich zwie­ge­spal­ten zu­rück­lässt, ganz ehr­lich ge­sagt. Ei­ner­seits wirk­lich fas­zi­nie­rende Ideen, ab­seits vom übli­chen Kli­schee, an­de­rer­seits eine übe­r­aus ver­wir­rende Er­zähl­tech­nik, zum Teil et­was un­pas­sende »di­rekte Spra­che« und das un­be­frie­digte Ver­lan­gen nach ein paar Ant­wor­ten.

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Amy Kathleen Ryan: STERNENFEUER — GEFÄHRLICHE LÜGEN

Als der Post­bote ein Päck­chen von Droemer Knaur brachte und ich darin das Re­zen­si­ons­ex­em­plar ei­nes »Young Adult«-SF-Romans aus der Pan-Vertriebsschiene vor­fand, habe ich mich zu­erst ge­freut. An­ge­sichts der schie­ren Menge an Fan­tasy, die der­zeit auf den Markt ge­pumpt wird und an­ge­sichts der lee­ren oder non­e­xis­ten­ten SF-Regale in den Mas­sen­buch­lä­den war ich sehr an­ge­tan dar­über, dass man das der­zeit in Deutsch­land ver­schmähte Genre ver­le­gen und Ju­gend­li­chen an­die­nen möchte.

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