Artikelkategorie Archives: Buch

ROLE PLAY CONVENTION 2012: Randale bis die Ohren bluten — aber coole Gewandungen

Nach­dem die Messe »Spiel« in Es­sen nach Jah­ren der stief­müt­ter­li­chen Be­hand­lung end­gül­tig kei­nen gro­ßen Wert mehr auf das Genre (also Rol­len­spiele, Ta­ble­tops und LARP) zu le­gen schien, stellte sich ins­be­son­dere im letz­ten Jahr die Frage, wo man sich in Zu­kunft in gro­ßem Um­fang tref­fen wird.

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Simon Halo: ENGEL SPUCKEN NICHT

Ein Buch, das mich zwie­ge­spal­ten zu­rück­lässt, ganz ehr­lich ge­sagt. Ei­ner­seits wirk­lich fas­zi­nie­rende Ideen, ab­seits vom übli­chen Kli­schee, an­de­rer­seits eine übe­r­aus ver­wir­rende Er­zähl­tech­nik, zum Teil et­was un­pas­sende »di­rekte Spra­che« und das un­be­frie­digte Ver­lan­gen nach ein paar Ant­wor­ten.

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Amy Kathleen Ryan: STERNENFEUER — GEFÄHRLICHE LÜGEN

Als der Post­bote ein Päck­chen von Droemer Knaur brachte und ich darin das Re­zen­si­ons­ex­em­plar ei­nes »Young Adult«-SF-Romans aus der Pan-Vertriebsschiene vor­fand, habe ich mich zu­erst ge­freut. An­ge­sichts der schie­ren Menge an Fan­tasy, die der­zeit auf den Markt ge­pumpt wird und an­ge­sichts der lee­ren oder non­e­xis­ten­ten SF-Regale in den Mas­sen­buch­lä­den war ich sehr an­ge­tan dar­über, dass man das der­zeit in Deutsch­land ver­schmähte Genre ver­le­gen und Ju­gend­li­chen an­die­nen möchte.

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Science Fiction ist am Ende! Eine Auswahl an Neuerscheinungen 2012 — Teil eins

Ges­tern er­schien auf Te­le­po­lis ein Ar­ti­kel un­ter dem Ti­tel SCI­ENCE FIC­TION AM ENDE? von Mi­chael Sz­a­meit, in dem er sich dar­über aus­lässt, dass so ziem­lich al­les, was heute im Be­reich SF auf den Markt kommt doch letzt­end­lich nur US-Military-Mist ist und der ak­tu­el­len Sci­ence Fic­tion die Vi­sio­nen feh­len. Be­reits ges­tern be­män­gelte ich an an­de­rer Stelle, dass der Rant lei­der we­der in­halt­lich be­grün­det da­her kommt, noch son­der­lich fach­li­chen Hin­ter­grund auf­wei­sen kann.

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Print On Demand mit epubli – ein Erfahrungsbericht

Ein aus­führ­li­cher Er­fah­rungs­be­richt zum Thema »print on de­mand« mit dem An­bie­ter epu­bli –in­klu­sive Hand­ha­bung und Ver­sand.

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Marcel René Klapschus — DER ROTE OZEAN

Ein Glau­bens­krieg er­schüt­tert die Welt und un­mit­tel­bar nach der Er­schei­nung ei­nes wun­der­sa­men Rie­sen in Je­ru­sa­lem fär­ben sich die Meere tief­rot. Es reg­net Blut vom Him­mel und rie­sige Flut­wel­len be­gra­ben erst die Küs­ten­städte und dann im­mer grö­ßere Län­der auf der gan­zen Erde un­ter sich.

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George A. Mann – THE IMMORALITY ENGINE

Ge­orge A. Manns Steampunk-Reihe um die Son­der­er­mitt­ler Ne­w­bury und Hob­bes sind eine Tri­lo­gie und der letzte Band ist vor ei­ni­gen Wo­chen er­schie­nen und ich hatte nun end­lich die Zeit, auch IM­MO­RA­LITY EN­GINE zu le­sen.

Er­neut ent­führt der Au­tor den Le­ser in ein vik­to­ria­ni­sches Eng­land, dass ei­nem zwar in vie­len As­pek­ten übe­r­aus be­kannt vor­kommt, aber den­noch mit Steam­punk– und Grusel-Facetten aufs Vor­treff­lichste an­ge­rei­chert wurde. Und er­neut legt Mann »noch eine Schüppe Koh­len« drauf.

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PERRY RHODAN NEO: Leo Lukas — DER TELEPORTER

Es ist im­mer ein schlech­tes Zei­chen, wenn der ge­rade gou­tierte Le­se­stoff zwi­schen­durch mal ein paar Tag schlicht lie­gen bleibt, denn das deu­tet dar­auf hin, dass er nicht fes­selnd ge­nug ist, um mich dazu mo­ti­vie­ren, iohn in die Hand zu neh­men. Da­bei ist das in die­sem Fall ei­gent­lich nicht ganz ver­ständ­lich, denn im Prin­zip hat mir der dritte Band zu­min­dest bes­ser ge­fal­len als die ers­ten bei­den NEO-Ausgaben.

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PERRY RHODAN NEO: Christian Montillon — UTOPIE TERRANIA

Nach­dem der erste Band des RHODAN-Reboots bei mir nicht son­der­lich gut an­kam, hatte ich mich ent­schlos­sen, doch erst ein­mal wei­ter zu le­sen, um zu se­hen, ob das bes­ser wird.
Nach der Lek­türe des zwei­ten Ban­des un­ter dem Ti­tel UTO­PIE TER­RA­NIA aus der elek­tro­ni­schen Fe­der von Chris­tian Mon­til­lon muss ich al­ler­dings lei­der fest­stel­len, dass die kon­zep­tio­nel­len Schwä­chen von NEO sich zu­min­dest für mei­nen Ge­schmack of­fen­bar nicht lö­sen las­sen.

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PERRY RHODAN NEO: Frank Borsch — STERNENSTAUB

Ich war vol­ler Vor­freude und hielt es für eine gran­diose Idee, un­ter dem Ti­tel PERRY RHO­DAN NEO im Ju­bi­lä­ums­jahr ei­nen Re­boot der um­fang­reichs­ten SF-Serie über­haupt ver­su­chen zu wol­len.

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Jim Butcher — GHOST STORY

Nach den fast schon apo­ka­lyp­tisch zu nen­nen­den und sich über­schla­gen­den Er­eig­nis­sen im Vor­gän­ger­band CHAN­GES fragte ich mich, wie Au­tor Jim But­cher die­sen Ge­scheh­nis­sen um sei­nen ma­gi­schen Pri­vat­de­tek­tiv noch eins drauf­set­zen wollte. Auf der an­de­ren Seite en­dete je­ner Ro­man mit ei­nem Cliff­han­ger, der an Dra­ma­tik kaum noch zu über­bie­ten war — und nicht nur ich fragte mich, wie er da wie­der raus kom­men wollte.

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L.J. McDonald — DIE KRIEGER DER KÖNIGIN

An­fang Juni kam der Be­trei­ber von Phan­ta­News auf mich zu und bat mich die­ses Buch zu le­sen, da er eine Re­zen­sion ver­öf­fent­li­chen wollte. Auf meine Frage »wa­rum?«, ant­wor­tete er: »Weil es of­fen­sicht­lich Ro­man­tasy ist, also ein Frauen-Fantasy-Roman.«

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