Animationssoftware Toonz wird Open Source

Boxshot ToonzToonz ist der Name ei­ner Ani­ma­ti­onss­soft­ware des ita­lie­ni­schen Ent­wick­lers Di­gi­tal Vi­deo. Die wird ins­be­son­dere in Ja­pan gern zur Rea­li­sie­rung von Ani­més ver­wen­det. Bei­spiels­weise nutzt Stu­dio Ghi­bli eine mo­di­fi­zierte Va­ri­ante seit Jah­ren für ihre Filme. Die er­ste da­mit her­ge­stellte Pro­duk­tion war PRIN­ZES­SIN MO­NONOKE im Jahr 1995 (Pro­duk­ti­ons­start).

Wie es jetzt in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung heißt, hat die ja­pa­ni­sche Me­di­en­firma Twango Di­gi­tal Vi­deo die Soft­ware ab­ge­kauft und wird sie am 26. März auf der Ver­an­stal­tung Animé Ja­pan in To­kio als Open Source frei­ge­ben. Bei der freien Ver­sion mit dem Na­men „Open Toonz“ han­delt es sich um eine Fas­sung mit den­sel­ben Fea­tures, wie die­je­nige, die man bei Stu­dio Ghi­bli nutzt.

Es wird auch eine Toonz Pre­mium-Aus­gabe ge­ben, die soll zu ei­nem „höchst at­trak­ti­ven“ Preis an­ge­bo­ten wer­den.

Mit der freien Ver­sion von Toonz kann dann je­der 2D-Ani­ma­tio­nen er­stel­len. Ich würde je­doch mal da­von aus­ge­hen, dass die Lern­kurve nicht ge­rade flach ist. Wie man das Netz kennt, dürf­ten je­doch in kür­zes­ter Zeit Tu­to­ri­als zur Ver­fü­gung ste­hen.

Box­shot Toonz 7.1 Co­py­right Di­gi­tal Vi­deo

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit na­tür­li­cher Af­fi­ni­tät zu Pi­xeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zu­viel SF und Fan­tasy und schreibt seit 1999 on­line dar­über.


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