Leseproben auf Webseiten einbinden: Kindle Instant Book Preview

Kindle Instant Book Preview

Ama­zon hat mal wie­der ei­nen neuen Weg ge­fun­den, po­ten­ti­elle eBook-Käu­fer auf die ei­gene Web­seite zu lei­ten. Wie üb­lich star­tet das neue Fea­ture „Kindle In­stant Book Pre­view“ erst ein­mal nur auf der ame­ri­ka­ni­schen Web­seite des Un­ter­neh­mens, aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das auch in Deutsch­land an­ge­bo­ten wird. Mei­ner An­sicht nach wird das so­gar eher schnell ge­hen.

„Kindle In­stant Book Pre­view“ bie­tet Web­sei­ten­be­trei­bern die Mög­lich­keit, ein­fach Le­se­pro­ben von da­für frei­ge­schal­te­ten Bü­chern in die ei­gene Web­prä­senz ein­zu­bin­den, bei­spiels­weise bei Buch­vor­stel­lun­gen oder –Be­spre­chun­gen. Da­bei be­steht auf Mo­bil­ge­rä­ten auch die Mög­lich­keit, die Le­se­probe be­quem durch ei­nen Klick an die Kindle-App wei­ter­zu­lei­ten. Und selbst­ver­ständ­lich fin­det man auch ei­nen (op­tio­na­len) Knopf, um das eBook gleich zu er­wer­ben, da­bei er­hält der Sei­ten­be­trei­ber die üb­li­che Ver­gü­tung wie beim Part­ner­net.

Die Maße der Box mit der Le­se­probe lässt sich über Pa­ra­me­ter ebenso an­pas­sen, wie bei­spiels­weise die Schrift­größe (die der Le­ser än­dern kann). Es ist auch mög­lich, die Le­se­probe in ei­nem neuen Tab zu öff­nen, statt sie in die Web­seite ein­ge­bun­den an­zu­zei­gen.

Ama­zon zeigt wie­der ein­mal wie es ge­hen muss. Wenn ich mir da­ge­gen an­sehe, wel­che völ­lig idio­ti­schen und un­be­que­men Klimm­züge man ma­chen muss, wenn man Af­fi­liate-De­eplinks zu deut­schen An­bie­tern set­zen will (ich habs mehr­fach ge­tes­tet und je­des Mal ent­nervt auf­ge­ge­ben), dann hält sich mein Mit­leid mit den hie­si­gen Shops schwer in Gren­zen. Auch die mit viel Tam­tam an­ge­kün­dige und mit un­trag­ba­ren Klau­seln ver­se­hene Co­ver­ein­bin­dung für Blog­ger ist be­reits seit ei­ni­ger Zeit still­schwei­gend au­ßer Be­trieb (ver­mut­lich weil kei­ner so blöd war, das zu nut­zen). Wenn die nicht in der Lage sind, Sei­ten­be­trei­ber mit be­que­men und lu­kra­ti­ven Mit­teln zu ver­sor­gen, um die Käu­fer auf ihre An­ge­bote zu brin­gen, macht eben er­neut Be­zos´ Bauch­la­den das Ren­nen. La­men­tie­ren wer­den sie trotz­dem.

Pro­mo­gra­fik „Kindle In­stant Book Pre­view“ Co­py­right amazon.com

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit na­tür­li­cher Af­fi­ni­tät zu Pi­xeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zu­viel SF und Fan­tasy und schreibt seit 1999 on­line dar­über.


. Bookmarken: Permanent-Link
. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.