George R. R. Martins WILD CARDS werden verfilmt

Of­fen­bar ist man an­derswo auf­ge­wacht, nach­dem die TV-Fassung von Ge­orge R. R. Mar­tins SONG OF ICE AND FIRE auf HBO ein gi­gan­ti­scher Er­folg wurde. Mit SyFy ver­sucht nun ein an­de­rer Ka­bel­ka­nal, eine Se­rie des Au­tors in ei­nen Ki­no­film zu ad­ap­tie­ren. Die Rede ist von der Reihe von Superhelden-Anthologien na­mens WILD CARDS. Tat­säch­lich ist Mar­tin al­ler­dings haupt­säch­lich der Her­aus­ge­ber der Reihe, die es seit 1987 auf 22 Bü­cher ge­bracht hat. Gre­gory No­veck, der Se­nior Vi­ze­prä­si­dent von SyFy hat so­eben dar­über in­for­miert, dass man sich die Rechte am Stoff ge­si­chert hat. Es han­delt sich hier­bei um den ers­ten Rech­te­ein­kauf von SyFy Films seit der Grün­dung des Ab­le­gers im De­zem­ber 2010.

No­veck sagte:

WILD CARDS er­öff­net uns groß­ar­tige Mög­lich­kei­ten, al­lein schon auf­grund des schie­ren Um­fangs die­ser fes­seln­den Fantasy-Serie. Wir sind be­geis­tert dar­über, dass wir nun die Mög­lich­keit ha­ben, auf Ba­sis der über­na­tür­li­chen Hel­den der An­tho­lo­gien ei­nen Film zu pro­du­zie­ren und mit so ta­len­tier­ten und vi­sio­nä­ren Au­to­ren wie Ge­orge R. R. Mar­tin und Me­linda Snodgrass zu­sam­men ar­bei­ten zu kön­nen.

Me­linda Snodgrass wurde aus­ge­sucht, um das Dreh­buch zu ver­fas­sen, zu­dem wird sie zu­sam­men mit Mar­tin als aus­füh­rende Pro­du­zen­tin auf­tre­ten.

WILD CARDS ist eine der er­folg­reichs­ten und am längs­ten lau­fen­den SF-Reihen in Buch­form. Ihre Cha­rak­tere wur­den mit der In­ten­tion ent­wi­ckelt, ei­nen rea­lis­ti­schen Blick auf Per­so­nen mit Su­per­kräf­ten zu wer­fen und zu se­hen, wie diese ihr täg­li­ches Le­ben be­ein­flus­sen (man sieht leicht, wel­che TV-Serien sich in den letz­ten Jah­ren da­von ha­ben in­spi­rie­ren las­sen…). Die Se­rie ist als »shared uni­verse« aus­ge­legt, zu dem un­ter­schied­li­che Au­to­ren ihre Cha­rak­tere hinzu füg­ten. Zu den frü­hen Mit­wir­ken­den zähl­ten ne­ben Mar­tin und Mit­her­aus­ge­be­rin Snodgrass un­ter an­de­rem Ro­ger Zelazny (CHRO­NI­KEN VON AM­BER) so­wie Wal­ter Jon Wil­liams (HARD­WIRED). In letz­ter Zeit hat eine neue Ge­ne­ra­tion jün­ge­rer Au­to­ren ih­ren Teil zum WILD CARDS-Universum beige­tra­gen, dar­un­ter Che­rie Priest (BO­NES­HAKER), Paul Cor­nell (DOC­TOR WHO), Da­vid An­thony Dur­ham (ACA­CIA) and Car­rie Vaughn (die KITTY NORVILLE-Serie).

WILD CARDS wur­den in di­verse Spra­chen über­setzt und in Co­mics und Rol­len­spiele ad­ap­tiert. Et­li­che der Cha­rak­tere der frü­hen Se­rie wa­ren in­spi­riert durch eine lange lau­fende Rol­len­spiel­kam­pa­gne des Sys­tems SU­PER­WORLD , die Mar­tin als Spiel­lei­ter führte und bei der die Au­to­ren Spie­ler wa­ren. Ei­nige da­von leg­ten ihre Prot­ago­nis­ten in den Ge­schich­ten nach ih­ren Cha­rak­te­ren an.

Ein paar der Bü­cher er­schie­nen in den Neun­zi­gern in Deutsch­land bei Heyne, wa­ren hier­zu­lande je­doch nicht son­der­lich er­folg­reich.

Zu Ki­no­start, Re­gis­seur und Schau­spie­lern ist der­zeit noch nichts be­kannt. Ebenso we­nig ist be­kannt, ob SyFy hier­für mehr geld in die Hand neh­men möchte, als für man­che grus­lige Ei­gen­pro­duk­tio­nen im TV-Bereich…

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Co­ver Neu­auf­lage ACES HIGH Co­py­right 2011 Tor Books (er­scheint im De­zem­ber für Kindle)

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