Neuer Trailer: THE GIRL WITH THE DRAGON TATTOO

Zu Fin­chers Re­make von THE GIRL WITH THE DRA­GON TAT­TOO gibt es eben­falls ei­nen neuen Trai­ler.

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… und ir­gend­wie sollte man in dem Zu­sam­men­hang auch das mal ge­se­hen ha­ben: »The Pig With The Froggy Tat­too Tea­ser Trai­ler« :o)

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7 Kommentare

  1. Ursel
    Erstellt am 22. September 2011 um 16:27 | Permanent-Link

    Hmmm, weiß nicht recht, was ich von dem Re­make hal­ten soll. Noomi Ra­pace wirkte ziem­lich cool als Lis­beth Sa­lan­der, aber hier im Re­make sieht die Fi­gur eher ziem­lich fer­tig aus.

  2. Bernd Maier-Leppla
    Erstellt am 24. September 2011 um 09:20 | Permanent-Link

    Ein Re­make nach so kur­zer Zeit ist meis­tens ein Flop (nicht aus fi­nan­zi­el­ler Sicht na­tür­lich). Zwar bie­tet Fin­cher ein Weltklasse-Ensemble auf (aus­ser der Schau­spiel­er­rin für Sa­lan­der, die ich auch mies ge­cas­tet und in der Dar­stel­lung sub­op­ti­mal finde), aber die In­ten­si­tät der Story kann er kaum er­hö­hen. Die eu­ro­päi­sche Pro­duk­tion war GE­RADE we­gen der un­be­kann­ten Schau­spie­ler so dicht, weil sie sich auf die Sto­ry­line kon­zen­triert hat und nicht auf Stars und Stern­chen. Ty­pi­sche US-Verwässerung ei­nes be­ste­hen­den Stof­fes, wie schon so oft.

  3. Stefan Holzhauer
    Erstellt am 24. September 2011 um 09:31 | Permanent-Link

    Ich ge­stehe mir eine Mei­nung in die­sem Fall erst zu, wenn ich den Film ge­se­hen habe und maule nicht vor… :o)

    Fin­cher hat ei­nen Ruf…

  4. Bernd Maier-Leppla
    Erstellt am 24. September 2011 um 13:01 | Permanent-Link

    Da geb ich dir recht, aber ich WILL das Re­make gar nicht se­hen. Wozu? Um ei­nen Ver­gleich zu ha­ben? Die Tri­lo­gie war toll ver­filmt. Die Ge­schichte ist da­mit — sehr gut — er­zählt wor­den. Wür­dest du (der Ver­gleich hinkt, ich weiß) das auch sa­gen, wenn je­mand das BUCH plötz­lich neu schrei­ben würde? Quasi als Re­boot? Wäre die Ver­fil­mung mies ge­we­sen, dann könnte ich das noch ver­ste­hen. Das US-Remake hat aber auch NUR den Grund, um dem US-Publikum zu ge­fal­len, das nach­weis­lich bei gu­ten Stof­fen ein­fach mit un­be­kann­ten eu­ro­päi­schen Dar­stel­lern nichts an­fan­gen kann. Es geht um Geld und nicht um künst­le­ri­sche Per­fek­tion. Das ist le­gi­tim, aber man sollte es dann auch zu­ge­ben.

  5. Stefan Holzhauer
    Erstellt am 25. September 2011 um 00:23 | Permanent-Link

    Ich maule hier zwar auch im­mer gern über Re­makes, aber meist über wel­che, die vor­her­seh­bar schlecht sind, oder die Filme neu »er­sin­nen«, die erst ein paar Jahre alt sind.

    Diese Ab­leh­nung von »Re­makes« ist ein Kind der neuen, der neue­ren Zeit. Frü­her hat es nie­man­den, wirk­lich nie­man­den, ge­stört, wenn Thea­ter­stü­cke im­mer wie­der neu in­ter­pre­tiert wur­den (zum Teil seit hun­der­ten von Jah­ren), ganz im Ge­gen­teil. Wa­rum sollte das bei Fil­men grund­sätz­lich an­ders sein? Es gibt ein paar The­men, die er­schei­nen im­mer wie­der im film, ohne dass sich je­mand auf­regt: Mus­ke­tiere, Ro­bin Hood, ge­wisse Pi­ra­ten. Wo ist nun der Un­ter­schied zu Re­makes neue­rer Stoffe, au­ßer, dass diese Stoffe neuer sind?

    Dass eu­ro­päi­sche Filme beim US-Publikum nicht an­kom­men ist eben so. Das ist mit eu­ro­päi­schen Bü­chern in den al­ler­meis­ten Fäl­len ganz ge­nau so. Beim Film ist halt der Un­ter­schied, dass man sich be­müht, ei­nem ame­ri­ka­ni­schen Pu­bli­kum ei­nen Film zu zei­gen, den sie se­hen wol­len. Wäre ich Pu­bli­kum, würde ich mich freuen, wenn Filme pro­du­ziert wür­den, die se­hen wol­len würde. Oder so. :) Ob das im­mer gut ist, steht auf ei­nem an­de­ren Blatt. Filme für be­stimmte Märkte neu zu pro­du­zie­ren, weil dort der Ge­schmack an­ders ist, ist aber nicht per se »böse«.

  6. Ursel
    Erstellt am 26. September 2011 um 12:04 | Permanent-Link

    Hmmm, ich denke, der Ver­gleich mit dem Thea­ter hinkt ein we­nig, denn das Thea­ter ist ein Live-Medium und keine »Kon­serve«. Ein Thea­ter­stück muß im­mer wie­der neu auf­ge­führt wer­den, und auf je­der Bühne ei­gens an­ge­paßt. Ein Film kommt in Ko­pien da­her. Filme kann man so oft wie­der­ho­len wie man will. Wenn man ein Thea­ter­stück nach 20 Jah­ren für die­selbe Bühne wie­der aus­gräbt, braucht man zu­min­dest neue Dar­stel­ler da­für. Wenn man ei­nen Film nach 20 Jah­ren wie­der aus­gräbt, ist er im­mer noch der­selbe.

    Wenn man Filme neu auf­le­gen will, dann braucht man schon ei­nen gu­ten Grund, wenn man da­mit Zu­schauer in die Ki­nos lo­cken will. An­sons­ten blei­ben die näm­lich weg, weil sie’s ja schon ge­se­hen ha­ben, und sie ihr Geld nicht ver­schwen­den wol­len.
    Frü­her reichte oft als Grund, ei­nen neuen be­lieb­ten Dar­stel­ler her­vor­he­ben zu wol­len. Wenn der aber in sei­ner Leis­tung sei­nen Vor­gän­gern hin­ter­her­hinkt, dann geht das ziem­lich in die Hose.
    Eine an­dere be­liebte Be­grün­dung heut­zu­tage ist eine, die auch auf Neu­in­sze­nie­run­gen im Thea­ter zu­trifft: man will dem Stoff neue As­pekte ab­ge­win­nen. Das ge­lingt manch­mal, manch­mal aber auch nicht. Et­was als »per­fekt« emp­fun­de­nes ver­bes­sern zu wol­len, funk­tio­niert nur sel­ten.

    Und wenn wie in die­sem Fall eine Haupt­dar­stel­le­rin ih­rer Vor­gän­ge­rin of­fen­bar nicht das Was­ser rei­chen kann, tja, dann ist das zu­min­dest schon mal kein gu­tes Omen, und hat nichts mit ei­ner prin­zi­pi­el­len Ab­leh­nung von Re­makes zu tun. ;-)

  7. Stefan Holzhauer
    Erstellt am 26. September 2011 um 12:07 | Permanent-Link

    Ich denke nicht, dass der Ver­gleich hinkt. Vom »Live oder Kon­serve?« ab­ge­se­hen han­delt es sich in bei­den Fäl­len um das­selbe: eine Neu­in­ter­pre­ta­tion mit neuen Schau­spie­lern un­ter neuer Re­gie.

    Was Filme an­geht denke ich, dass man den Ein­zel­fall be­trach­ten sollte und nicht pau­scha­li­sie­ren. Darum ging’s mir, nicht spe­zi­ell um die­sen Film.

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