Nach einigem hin und her wegen Streiks und Gewerkschaftsforderungen war es bekanntermaßen unklar, ob der HOBBIT wie die HDR-Filme in Neuseeland gedreht werden würden, als alternative Drehorte waren unter anderem Osteuropa und England im Gespräch.
Doch die Zitterparie für die Kiwis hat nun ein Ende. Theonering.net berichtete es und bestätigt wird vom Wall Street Journal: nach Gesprächen mit Neuseelands Premierminister John Key gab dieser heute bekannt, dass die Produktion im Kiwi-Land bleiben wird. Zugesagt wurden offenbar deutliche Steuererleichterungen sowie Änderungen im Arbeitsrecht, um einen Verlust der Dreharbeiten des Films zu verhindern, was einen herben Schlag für die lokale Wirtschaft bedeutet hätte.
In Neuseeland hat sich in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Filmindustrie gebildet, etabliert durch die überaus erfolgreichen HERR DER RINGE-Filme, es entstanden Werke wie KING KONG oder PRINCE CASPIAN dort. Im letzten Jahr hat die neuseeländische Filmindustrie 2,8 Milliarden New Zealand Dollars erwirtschaftet (das entspricht ca. 2,1 Milliarden US-Dollars).
Abgesehen von der neuseeländischen Wirtschaft werden sich aber auch die Fans freuen, die mit großer Mehrheit für die einzigartige Kulisse des Landes als Hintergrund für die Dreharbeiten am HOBBIT stimmten.
via Sean O’Connell
Bild: Hobbithöhlen in Auckland, aus der Wikipedia












