Neuer Budget-eReader: der Kobo

Kobo eReaderAb dem Mai möchte An­bei­ter Kobo sei­nen neuen eRe­a­der in den USA und Ka­nada ver­kau­fen. Der Kobo be­schränkt sich auf das Not­wen­digste, bie­tet aber den­noch recht or­dent­li­che Fea­tures und kommt vor al­lem mit ei­nem Kampf­preis da­her: Für ge­rade mal 150 Dol­lar soll der Re­a­der an den Markt ge­bracht wer­den.

Zu den Spe­zi­fi­ka­tio­nen: Kobo ver­fügt wie über ein sechs Zoll Viz­plex eInk-Display mit acht Grau­stu­fen, statt nur über eine fünf­zöl­lige An­zeige, wie an­dere Budget-Lesegeräte. die Maße sind 120 mal 184 mal 10 mm und das Ge­wicht be­trägt ge­rade mal 200 Gramm. An Spei­cher­platz bringt das Ge­rät ein Gi­ga­byte mit, zu­sätz­lich kann man den ver­füg­ba­ren Raum für Bü­cher mit­tels SD-Karten er­wei­tern (bis ma­xi­mal vier GB). Die Na­vi­ga­tion geht über vier Me­nü­tas­ten und ein Steu­er­kreuz von­stat­ten, fünf Schrift­grö­ßen sind wähl­bar, laut Her­stel­ler­an­ga­ben reicht der Akku für ca. 8000 Sei­ten­wech­sel. Der eRe­a­der ver­fügt zwar we­der über WLAN noch über eine Mo­bil­funk­ver­bin­dung (das hätte man für den Preis auch nicht an­ge­nom­men), bie­tet aber Blue­tooth für Syn­chro­ni­sie­run­gen und kann selbst­ver­ständ­lich mit­tels USB mit dem Rech­ner ver­bun­den wer­den. Ver­blüf­fen­der­weise kön­nen laut An­ga­ben auf der Web­seite nur zwei For­mate dar­ge­stellt wer­den — näm­lich ePub und PDF (Adobe DRM wird un­ter­stützt) — ver­mut­lich wird das aber mit­tels Firm­ware­up­dates er­wei­tert wer­den, denn das sind dann doch deut­lich zu we­nige. So­weit ich es über­se­hen konnte, kann der Kobo keine MP3s wie­der­ge­ben (und hat des­we­gen auch kei­nen Kopf­hö­rer­an­schluss).
Als spe­zi­el­les Fea­ture nennt der Her­stel­ler ex­pli­zit die hap­tisch an­geb­lich be­son­ders an­ge­nehme ge­rif­felte Vinyl-Rückseite des Kobo. An Far­ben wer­den »Por­zel­lan« und Schwarz an­ge­bo­ten, man bie­tet aber zu­dem ver­schie­dene Co­ver zum Auf­hüb­schen des Ge­räts an.

Der An­bie­ter will den eRe­a­der mit 100 vor­in­stal­lier­ten voll­stän­di­gen Bü­chern aus­lie­fern, man spricht von »Klas­si­kern«, es ist also da­von aus­zu­ge­hen, dass es sich um ge­mein­freie Werke (wahr­schein­lich aus dem Pro­jekt Gu­ten­berg) han­delt.

Bild: Pres­se­foto Kobo eRe­a­der, Co­py­right 2010 Kobo

Kei­nen ver­wand­ten In­halt ge­fun­den.

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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 26. März 2010 um 17:54 | Permanent-Link

    Hallo Ste­fan,
    der Preis (150 $) geht in die rich­tige Rich­tung, aber ich denke, da tut sich in den nächs­ten Mo­na­ten noch ei­ni­ges. So viele Fir­men kün­di­gen jetzt ei­nen Re­a­der an. Mein Tipp: küh­len Kopf be­wah­ren und erst mal ab­war­ten.
    Ich hätte gerne eins mit Farb­dis­play und für 50 €. Das wäre doch der Hit, oder?

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