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Archiv für März, 2010

29
Jan

HOLMES gegen LOBO – 1 : 0

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Buch, Comic, Veranstaltungen

Kinoplakat SHERLOCK HOLMESEs ist im Moment natürlich schwer, sich im Schatten des scheinbar alles überstrahlenden AVATAR im Kino zu platzieren. Dennoch ist Guy Ritchies SHERLOCK HOLMES – mit Robert Downey jr. in der Titelrolle – so erfolgreich, dass man einen zweiten Teil machen möchte. Insbesondere Regisseur Ritchie hat offenbar Gefallen an dem Charakter gefunden, denn es sieht im Moment so aus, als würde er einem zweiten Teil der Abenteuer von Arthur Conan Doyles klassischem Detektiv den Vorrang vor der Verfilmung von LOBO geben. Mit ausschlaggebend dürfte gewesen sein, dass Downey jr. laut Aussagen von Produzent Joel Silver offenbar ebenfalls viel Spaß an der Rolle gehabt hat. Warner Bros. dürfte aber auch erfreut haben, dass SHERLOCK HOLMES weltweit die 400 Millionen Dollar anvisiert und möglicherweise an diesem Wochenende knackt.

Auf die Frage, ob LOBO (ebenfalls ein Warner-Projekt) verschoben oder gecancelt wird, antwortete Silver, vermutlich werde man einen anderen Regisseur dafür suchen.

Kinoplakat SHERLOCK HOLMES Copyright 2009 Warner Bros.

29
Jan

Vier mehr für MAD MAX: Fury Road

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Film & Fernsehen

Charlize TheronDie Anzahl post-apokalyptischer Road Warriors wächst. Wir berichteten bereits darüber, dass George Miller einen weiteren MAD MAX-Film namens FURY ROAD drehen will, als Hauptdarsteller wurden bereits Charlize Theron und Tom Hardy genannt (und inzwischen bestätigt). Zu den beiden gesellen sich nun Nicholas Hoult (CLASH OF THE TITANS), Zoe Kravitz und Adelaide Clemens; Teresa Palmer befindet sich in letzten Gesprächen.

Produziert wird das australische Wüstenspektakel von Warner Bros., die Produktion soll im Sommer beginnen, es gibt noch keinen Starttermin.

Über die Handlung hält man sich weitestgehend bedeckt, es gibt aber Hinweise, dass diese kurz nach BEYOND THUNDERDOME (1985) angesiedelt sein soll.

Ich bin nicht sicher, ob ich mit Milchgesicht Tom Hardy als Mad Max glücklich bin (deswegen gibt’s auch kein Bild von ihm, sondern von Charlize Theron)…

Bild: Charlize Theron 2008, aus der Wikipedia

27
Jan

AVATAR überholt TITANIC

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Featured, Film & Fernsehen

Poster AvatarEs war abzusehen und ich will auch nur kurz darauf hinweisen, weil es nunmal eine Meldung wert ist: Nach den Zahlen vom Montag hat Camerons AVATAR völlig inflationsunbereinigt international den Film TITANIC als den mit dem bisher größten Einspielergebnis überholt.
Ob es sinnvoll ist, den Erfolg allein an den verkauften Kinokarten festmachen zu wollen, das zu entscheiden überlasse ich dem Leser. Als Genre-Freund muss man aber neidlos anerkennen, dass Cameron damit einen SF-Film an die Spitze gehoben hat und damit dem Genre wieder einmal mehr Interesse zuteil wird, was vermutlich zu mehr Produktionen führen wird. Selbst George Lucas ließ ja bereits vorsichtig verlauten, eventuell eine weitere STAR WARS-Trilogie in 3D zu produzieren, sollte AVATAR erfolgreich sein (glücklicherweise wollte er nicht mehr selbst Regie führen, aber es ist zu befürchten, dass er wieder die Story schreiben wird). Dieser Erfolg lässt sich wohl nicht verleugnen.

Nach den Zahlen vom Montag hat AVATAR innerhalb von 39 Tagen international 1,858 Milliarden Dollar eingespielt und damit TITANIC um 15 Millionen Bucks überholt, wobei man bedenken sollte, dass der Film nach wie vor erfolgreich läuft, das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Nächste Erfolgsstufe könnte die zwei Milliarden-Grenze sein…

Noch einzustellen wäre der Heimrekord von TITANIC in den USA, der liegt bei 600,3 Millionen Dollar, da fehlen noch ca. 45 Millionen.

Allen Neidern, Kritikern und »DER MIT DEM SCHLUMPF TANZT«-Spöttern sei gesagt: Abgesehen von den Einspielergebnissen macht allein die schiere Anzahl an Kinobesuchern den Film zu einem grandiosen Erfolg. Wie flach angeblich die Handlung auch sei, das muss man anerkennen.

Poster AVATAR Copyright 20th Century Fox

26
Jan

AC/DC und IRON MAN 2

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Comic, Film & Fernsehen, Musik

Cover AC/DC: IRON MAN2Ich habe den Trailer zu IRON MAN 2 hier noch gar nicht vorgestellt. Das ist ein kaum zu entschuldigender Fehler und wird natürlich sofort nachgeholt. Die Musik zum Trailer stammt – wie man unschwer sofort erkennt – von der Rocklegende AC/DC. Da macht es Sinn, dass Marvel Studios und Columbia Records angekündigt haben, im April eine CD-Compilation unter dem Titel AC/DC: IRON MAN 2 auf den Markt zu werfen. Der Sampler enthält 15 AC/DC-Klassiker, von denen natürlich auch welche im Film gespielt werden. Unter den Titeln : SHOOT TO THRILL (aus dem Trailer), BACK IN BLACK, THUNDERSTRUCK, HIGHWAY TO HELL und (wie passend) WAR MACHINE. Ebenfalls angeboten wird eine Deluxe-Ausgabe mit DVD und Vinyl.

Sollte es tatsächlich Personen geben, die noch keinen AC/DC-Sampler haben, wäre hier wohl die Gelegenheit… Auch Amazon.de bietet bereits eine Vorbestellmöglichkeit für die normale Ausgabe und die Deluxe-Edition.

Was soll ich dazu noch sagen, außer: »For those about to rock (we salute you)!«

Und hier der Trailer:

Cover Copyright Marvel Studios & Columbia Records

26
Jan

Sean O’Connell – Tír na nÓg

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Buch

TirNaNogIm Mai erscheint im Action Verlag der Roman »Tír na nÓg« von Sean O’Connell. Darauf stieß ich, als der Autor gestern hier einen Kommentar schrieb – was ein guter Plan war, wie sich herausstellte. :o) Ich kontaktierte daraufhin Sean O’Connell und bat um Informationen, die über die recht knappen auf der Verlagsseite hinaus gehen sollten. Und die erhielt ich auch schnell. Hier deswegen mehr über »Tír na nÓg« und den Autor.

Synopsis:

Eintausend Jahre nach der großen Katastrophe, die die Welt für immer veränderte, gerät die Bruderschaft der Archivare in einen schweren Disput über die Natur jenes schrecklichen Ereignisses. Zwei divergierende geistige Strömungen beschwören ein Schisma herauf, das die Bruderschaft zu spalten droht. Meister Aki und sein Schüler Cornelis werden entsandt, das Geheimnis der Katastrophe zu ergründen. Ihr Ziel: die geheimnisvolle Insel Tír na nÓg, ein unzugängliches Bollwerk der scheinbar gottgleichen Älteren, geschützt durch eine energetische Barriere, dem Ramnaroughfeld.

Unterwegs treffen sie auf Raggah, eine junge Frau, die eine merkwürdige Puppe, einen Steppogo, bei sich trägt, und die sich ihnen als Begleiterin aufdrängt. Bei dem befreundeten Archivar Yaacov wird Cornelis offenbart, dass er aufgrund seines genetischen Fingerprints auserkoren sei, die Barriere von Tír na nÓg zu durchschreiten.

Doch ehe sie zur Insel aufbrechen, bricht Krieg aus…

Unsterblichkeit, die nie vergehende Hybris des Menschen nach gottgleicher Vollkommenheit und die Bereitschaft, dafür die Gesetze der Natur außer Kraft zu setzen, sind einige der Themen von Tír na nÓg. Eingebettet in zahlreiche irdische Mythen (die magischen Waffen der Túatha Dé Danann, die Suche der Älteren nach dem Heiligen Gral, die schrecklichen Fomoraig, die Anansi, die Anunnaki und die kleinen grauen Wesen mit den mandelförmigen Augen, die die Mu genannt werden, u.v.a.m.) entspinnt sich eine genreübergreifende Geschichte (Fantasy, Post Doomsday, Steampunk, SF und eine kleine Prise Horror), die in ihrer Gesamtheit 1000 Jahre überspannt und von einer fernen, zukünftigen Welt erzählt, die nicht die Erde ist.

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25
Jan

Internetzensur im Namen des Jugendschutzes

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Web

Logo AK ZensurZensursulas Zensurgesetz wurde bisher nicht durchgezogen, aber anderes Unheil dräut. Und diesmal geht es nicht nur um Zensur von Webseiten, die Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) enthält groteske Formulierungen, die Provider für die Inhalte ihrer Kunden verantwortlich machen wollen, oder Foren und Blogger verpflichten wollen, missliebige Inhalte umgehend zu entfernen, ansonsten drohen rechtliche Konsequenzen. Weiterhin sollen Webinhalte ähnlich wie Filme oder Computerspiele  in Altersklassifizierungen eingeteilt werden, wer auch nur den Ansatz von Ahnung hat, sieht die Idiotie sofort und sieht auch, was all das für die Betreiber von Foren, Blogs und ähnlichen Communities bedeuten dürfte: das Aus.

Hier in einer Pressemitteilung die Stellungnahme des AK Zensur, die beleuchtet ziemlich deutlich, was da vor sich geht:

Am kommenden Mittwoch findet in der Staatskanzlei in Mainz eine nichtöffentliche Anhörung zum aktuellen Entwurf des überarbeiteten Jugendmedienschutz-Staatsvertrages statt.

Dazu haben wir beim AK Zensur eine Stellungnahme verfasst, die den Entwurf in den meisten Punkten kritisiert.

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25
Jan

Sony PRS-300 ab Ende Februar auch in Deutschland

geschrieben von: Stefan Holzhauer in eBook

Sony PRS-300Seit ungefähr einem halben Jahr gibt es ihn in den US of A, ab Ende Februar wird Sony ihren eReader PRS-300 auch bei uns verkaufen.

Der angestrebte Verkaufspreis von 199 Euro scheint auf den ersten Blick zwar okay, auf den zweiten Blick muss man aber feststellen, dass eine Wiedergabemöglichkeit für Musikdateien ebenso fehlt, wie ein Kartensteckplatz zur Vergrößerung der Speicherkapazität (512 MB für ca. 300 Bücher) und damit wird auch er für das Gebotene zu teuer.

Der PRS-300 misst 11 × 16 cm bei ca. 220 Gramm und verfügt über ein 5-Zoll (12,7 cm) Vizplex eInk-Display mit einer üblichen Auflösung von 800 × 600 Pixeln, er stellt acht Graustufen dar. Der eReader soll in den Farben Schwarz, Silber und Pink erhältlich sein.

Mit einer Akkuladung soll man ungefähr 6.800 Seiten umblättern können, die Ladezeit über USB wird von Sony mit vier Stunden angegeben. Ladegeräte für Steckdose oder Auto sind als Zubehör für je 30 Euro gesondert erhältlich, damit soll sich die Ladezeit auf zwei Stunden reduzieren. Für den Verkaufspreis hätte es Sony gut zu Gesicht gestanden, ein Netzteil mitzuliefern, wenn man dem Reader schon keine Audiowiedergabe spendiert. Man könnte sich über den vermiedenen Elektronikschrott freuen, wüsste man nicht, dass Unmengen von nicht bestellten Netzteilen in Sonys Lagern vermodern werden…

Pressefoto PRS-300, Copyright 2009 Sony

25
Jan

Blizzard und der Datenschutz in WORLD OF WARCRAFT

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Spiel, Web

Cover WOWSeit dem 15.01.2010 hat das Arsenal zu WORLD OF WARCRAFT eine neue Funktion und die wird zu Recht als problematisch angesehen. Im Arsenal können sich auch Personen die nicht WOW spielen, Details zu Ingame-Charakteren ansehen, beispielsweise welche Ausrüstung sie haben, oder welche Fertigkeiten sie besitzen. Seit Mitte des Monats ist eine neue Funktion hinzu gekommen, die nicht nur ich höchst bedenklich finde, denn sie wird beispielsweise im offiziellen deutschen Forum mit einem der längsten jemals erstellten Threads kontrovers diskutiert:

In einer mit Datum (!) versehenen Liste, die auch als RSS-Feed abonniert werden kann, listet Blizzard die aktuellen Aktivitäten der Spielfigur auf. Man kann hier also nachvollziehen, ob, wann und wieviel diese Figur im Spiel genutzt wurde, damit kann man das Spielverhalten des Spielers nachvollziehen, wenn man dessen Charakternamen weiss.

Üblicherweise macht man aus dem Namen seiner Charaktere im persönlichen Umfeld kein Geheimnis und manch einer veröffentlich ihn auch auf Fanseiten oder Blogs. Mit Kenntnis des oder der Charakternamen ist es somit kein Problem, festzustellen, ob und wann der Spieler WOW gespielt hat. Wer jetzt meint »das ist doch nicht so schlimm, ist doch nur ein Spiel«, hat das grundsätzliche Problem nicht verstanden.

Wer wir ich nicht damit einverstanden ist, dass Blizzard in derart eklatanter Form gegen die Datenschutzbestimmungen verstößt, macht das der Firma am besten schriftlich klar oder zeigt den Datenschutzverstoß gleich beim Landesdatenschutzbeauftragten an. Adressen und weitere Hinweise im erweiterten Artikel.

Cover WORLD OF WARCRAFT Copyright Blizzard

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25
Jan

Lübbe eBooks für Amazons Kindle

geschrieben von: Stefan Holzhauer in eBook

KindleAmazon gibt sich divenhaft, wenn es um die Öffnung ihrer Kindle-Online-Bücherei für fremdsprachige Inhalte geht und auch deutsche Verlage mussten feststellen, dass es vielleicht nicht reicht einfach »nur« ein Verlag zu sein.

Als erstem »großen« deutschen Verlag ist es nun Lübbe gelungen, seine eBooks bei Amazon zu platzieren, damit diese mit dem Kindle goutiert werden können. Das könnte darauf hindeuten, dass sich das Gerät auch hierzulande gut verkauft. Es könnte aber auch bedeuten, dass man den vollmundigen Parolen der Amazon-Marketingmanager Glauben schenkt und fürchtet, einen Markt zu verpassen. Andere namhafte Verlage, wie beispielsweise Ullstein, verhandeln noch.

Da derzeitige Problem besteht darin, dass es hierzulande tatsächlich keine Alternative zum Kindle gibt, wenn man 3G-Anbindung haben möchte, nachdem der txtr – der damit mehr und mehr zum Vaporware-Lacher mutiert – auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Man sollte sich aber gut überlegen, was man tut, bevor man sich an einen proprietären eReader bindet.

Es stehen haufenweise interessante Alternativen in den Startlöchern, deswegen vielleicht einfach noch ein wenig warten oder bis dahin mit einem der vergleichsweise preiswerten Underdogs vorlieb nehmen. Die können allerdings den Hund nicht ausführen… :o)

Bild: Kindle, Pressefoto Copyright Amazon

22
Jan

CT-TV beleuchtet Machenschaften der Abmahnmafia

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Web

Fear! The AbmahnanwaltInzwischen scheint es sich für viele Inhalteanbieter deutlich mehr zu lohnen, Massenabmahnungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen im Internet zu initiieren, als ihre Werke zu verkaufen. Dabei bieten höchst zweifelhafte Anbieter und Anwaltskanzleien ihre Dienste an, die Methoden sind ebenso zweifelhaft und etliche davon haben die Grenze zur Legalität längst überschritten, von der schamlosen Ausnutzung vom Gesetzgeber anders gedachter Gesetze mal ganz abgesehen. Eigentlich sollten Abmahnungen dazu dienen, Streitigkeiten ohne ein kostspieliges Gerichtsverfahren beilegen zu können.

Die Computerzeitschrift c´t hatte sich bereits in ihrer vorletzten Ausgabe detailliert mit dem Thema beschäftigt und in dem Artikel bereits die Machenschaften beleuchtet, mit denen eine Abmahnindustrie den Rechteinhabern über Massenabmahnungen Einnahmen verspricht, die 150 mal höher liegen, als die von legalen Verkäufen über das Internet. Da wird wohl bei vielen die Gier geweckt, denn gerade abgehalfterte »Künstler« oder Hersteller unbekannter Produkte und von Stöhnfilmchen bedienen sich offenbar gern dieser zusätzlichen Einnahmequelle.

In ihrer morgigen Sendung um 12:30 Uhr auf Hessen 3 nimmt sich die Redaktion von c’t-TV des Themas noch einmal an. Man kann jedem Internetnutzer nur dringend raten, sich das anzusehen, denn die Massenabmahnungen können auch völlig Unschuldige treffen. Wer HR3 nicht empfangen kann: kein Problem, die Sendung steht kurz nach ihrer Ausstrahlung auf cttv.de als Stream bereit.

Bild: »Fear! The Abmahnanwalt«, Copyright Johannes Kretzschmar, CC-Lizenz

22
Jan

Gamescom erweitert Portfolio um Onlinespiele

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Spiel, Web

Logo GamescomNach der ersten erfolgreichen Ausrichtung der Gamescom, der neuen europäischen Leitmesse für Computer‑ und Videospiele, plant der Organisator – die Messe Köln – eine Erweiterung des Angebots: Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Themen sollen weitere Schwerpunkte auf Onlinespiele gelegt werden. Dazu gehören MMORPGs ebenso wie die immer beliebter werdenden Browsergames; gerade letztere decken von Casual Games á la FarmVille bis zu aufwendigen Simulationen eine beeindruckende Bandbreite ab. In dem Markt stecken Millionen, da wundert es nicht, dass ihm auf der Messe ein größeres Podium geboten werden soll.

Gleichzeitig dürfte die Ankündigung aber auch ein weiterer Hieb in Richtung Leipzig sein. Nachdem die Branche von der dortigen Games Convention aufgrund von Kapazitäts‑ und Lageproblemen nach Köln abgewandert war, suchte die Messegesellschaft nach einem Alternativkonzept und fand ihn in der Games Convention Online, die aber nicht so recht zünden wollte. Aus Branchensicht scheint es daher wohl sinnvoll, auch diesen Teilbereich der Computer-Unterhaltung in die Veranstaltung in Köln zu integrieren. Im letzten Jahr waren ohenhin bereits maßgebliche Anbieter dort vertreten.

Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) e. Ⅴ., kommentiert: »In diesem Jahr dreht sich in unserer Branche vieles um Internet und Online. Mit der neuen Themenwelt Online – und Browsergames auf der diesjährigen Gamescom wollen wir dieser Entwicklung Rechnung tragen.«

Die Gamescom 2010 findet vom 18. bis 22. August 2010 in Köln statt, parallel dazu wird die Game Developers Conference Europe abgehalten, auf der ein Tag ebenfalls diesem Thema gewidmet wird.

20
Jan

AVATAR: Pandora-Featurette

geschrieben von: Stefan Holzhauer in Film & Fernsehen

Normalerweise ist es mit den Teasern, Trailern und Featuretten vorbei, wenn ein Film erstmal in den Kinos ist, doch bei AVATAR ist alles anders. Zum demnächst wahrscheinlich (finanziell und völlig inflationsunbereinigt) erfolgreichsten Kinoereignis aller Zeiten gibt es nun Wochen nach dem Kinostart nochmal ein Feature mit einer erstaunlichen Länge von 22 Minuten. Hier ist es.