Springer-Chef: »Freier Zugang zu Informationen ist kommunistisch«

BLÖD!Auf dem so­eben statt­ge­fun­de­nen Mo­naco Me­dia Fo­rum sagte Axel-Springer–Chef Ma­thias Döpf­ner im Rah­men ei­ner Po­di­ums­dis­kus­sion:

»Es ist ein­fach falsch zu den­ken, im Web müsse al­les kos­ten­los sein. Die Theo­rie, dass es ei­nen freien Zu­gang zu In­for­ma­tio­nen ge­ben soll, ge­hört zum Ab­sur­des­ten, was ich je­mals ge­hört habe. Dies ist ein spä­tes ideo­lo­gi­sches Er­geb­nis von Web­kom­mu­nis­ten: Nur wenn al­les kos­ten­los ist, ist es de­mo­kra­tisch.«

Er fügte hinzu, dass es auch Bier im Su­per­markt nicht um­sonst gebe und ana­log dazu ein Ge­schäfts­mo­dell mit freien In­hal­ten im Web nicht funk­tio­nie­ren könne.

Dem möchte ich zu­stim­men, denn es dürfte schwie­rig wer­den, Per­so­nen zu fin­den, die Wil­lens sind, für min­der­wer­tige In­halte wie die der BILD-Zeitung on­line et­was be­zah­len zu wol­len. Ab­ge­se­hen da­von will da of­fen­sicht­lich ei­ner krampf­haft völ­lig ver­al­tete Ge­schäfts­mo­delle in eine Zeit por­tie­ren, in der diese nicht mehr funk­tio­nie­ren kön­nen, statt sich neue aus­zu­den­ken. Sym­pto­ma­tisch für die Bran­che.

Als »Web­kom­mu­nist« ver­zichte ich in die­sem Ar­ti­kel be­wußt auf di­rekte Links zum Axel Sprin­ger Ver­lag oder Ma­thias Döpf­ner und ver­linke statt­des­sen in das Zen­tral­or­gan des kom­mu­nis­ti­schen Web: Wi­ki­pe­dia. :o)

Kei­nen ver­wand­ten In­halt ge­fun­den.

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