Vodafone kündigt »eReader-Plattform« an
Schon bis zur Cebit im Jahr 2010 möchte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Zeitungshäusern deren Inhalte für eReader aufbereitet online anbieten. Bereits dabei ist die niedersächsische Verlagsgruppe Madsack (u.a. HAZ, Neue Presse), mit weiteren, wie zum Beispiel Axel Springer, wird noch verhandelt.
Man setzt auf offene Formate, damit möglichst viele elektronische Lesegeräte die Plattform nutzen können. In einer Pressemitteilung heißt es:
Vodafone plant eine offene Plattform, an der alle E-Reader andocken können, die bestimmte technische Standards erfüllen. »Wir wählen eine offene Plattform, weil wir uns nicht von vornherein beschränken wollen«, zitiert W&V Hans-Günther Brosius, Head of Sales E-Reader bei dem Mobilfunker.
Mit »bestimmte technische Standards« dürfte der Netzzugang über WLAN, UMTS oder Edge gemeint sein, damit die bereitgestellten Inhalte überhaupt auf die Geräte gelangen können. Da letzte Erhebungen zeigen, dass die Verbraucher nur ganz selten bereit sind, für Web-Inhalte zu bezahlen, dürfte das ein interessantes Experiment werden.
Mal sehen, was daraus wird, über den von Vodafone Anfang Juli für den Herbst angekündigten eigenen eReader hört man inzwischen kein Sterbenswörtchen mehr…
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