Ein neuer Höhepunkt des fehlgeleiteten Verbotswahns im Kielwasser von Winnenden: Die Regierungskoalition will das Waffenrecht verschärfen. Doch statt Schusswaffen die töten können zu verbieten oder deren Besitz massiv einzuschränken, wird in einem weiteren Placebo und höchst wahlkampftauglich postuliert, dass man Paintball verbieten möchte. Man kann von Paintball halten, was man will, der eine mag es für unmöglich ansehen auch nur im Spiel auf andere Menschen zu schießen, der andere für Sport, ein dritter für einen Riesenspaß: Angesichts unzähliger scharfer Waffen völlig unnötig in Privathand ist dieser neue Smokescreen der Regierung nichts anderes als eine Farce. Aber man legt sich lieber mit ein paar Paintball-Spielern an, als mit der Waffenlobby und deren Anhängern.
Ich warte jetzt auf die Verbotsandrohung für LARP-Waffen und LARP allgemein (angefangen hat es ja bereits)…
Bild: Paintball-Kugeln, aus der Wikipedia













Ein Kommentar
Wenn ich nochmal drüber nachdenke, dann wäre ein LARP-Verbot vielleicht genau das Richtige, um haufenweise Jungwähler zu aktivieren, dann doch mal wählen zu gehen… http://www.piratenpartei.de