CeBIT: Berliner Wizpac stellt eBook-Reader txtr vor

Edit: Hier eine aus­führ­li­che Be­spre­chung auf der »Mut­ter­seite«.

An­ge­kün­digt wor­den war er be­reits ein paar mal und De­tails gab es bis­lang kaum. Doch auf der Ce­bit stellte das Ber­li­ner Un­ter­neh­men Wiz­pac nun seine Ant­wort auf PRS-505, Kindle und Co tat­säch­lich vor: Den txtr. Und der sieht wirk­lich gut aus. Ei­nen Preis für das im Herbst er­schei­nende Ge­rät nannte man noch nicht, man »will sich an der Kon­kur­renz ori­en­tie­ren«.
Der Knül­ler: Die Soft­ware des txtr ba­siert auf Li­nux und ist of­fen für Ent­wick­ler. An­dreas Stein­hau­ser, Wizpac-Mitgründer sagt dazu: »Bei uns muss nie­mand das Ge­rät ha­cken oder um­ständ­lich auf­schrau­ben, wenn er be­stimmte Funk­tio­nen ha­ben will«.

Das sieht rich­tig gut aus, da müs­sen sich Ama­zon und Sony warm an­zie­hen; ins­be­son­dere durch die Linux-Basierung pro­gnos­ti­ziere ich dem Re­a­der reis­sende Ab­sätze (erst­mal) un­ter den Freaks. Da­mit droht auch nicht die Ge­fahr ei­ner auf­ge­zwun­ge­nen DRM-Verseuchung. Jetzt muss nur noch der Preis stim­men…

Up­date: Hier eine Be­spre­chung vom heu­ti­gen Tag auf Heise.

Aus­führ­li­cher Ar­ti­kel auf golem.de und hier ein Film, eben­falls von Go­lem:

Edit: Ich hab mal die Pres­se­mit­tei­lung vom Ja­nuar an­ge­hängt.

txtr re­a­der: Neues Le­se­ge­rät ist on­line, of­fen und ver­netzt

Ber­lin, 19. Ja­nuar 2009. Wäh­rend die Ame­ri­ka­ner be­reits im Kindle-Fieber sind, war­tet man hier zu Lande ge­spannt auf die ers­ten di­gi­ta­len Le­se­ge­räte. Jetzt kün­digt das Ber­li­ner Start Up txtr für das dritte Quar­tal 2009 mit dem txtr re­a­der ein ei­ge­nes Le­se­ge­rät für den deut­schen Markt an. Zu­sam­men mit der be­reits be­ste­hen­den On­line­platt­form und Text­com­mu­nity txtr.com bie­tet das junge Un­ter­neh­men da­mit im Ge­gen­satz zu Ama­zon und Sony die erste of­fene Ge­samt­lö­sung für das Spei­chern, Ver­öf­fent­li­chen und Aus­tau­schen di­gi­ta­ler Texte so­wie den Er­werb von Bü­chern und kom­mer­zi­el­len Do­ku­men­ten, News­let­ter und an­de­ren Pu­bli­ka­tio­nen an – und das bei vol­ler Mo­bi­li­tät dank schnel­ler UMTS/GPRS-Verbindung
Jetzt wird „con­nec­ted rea­ding“ Wirk­lich­keit: Das 6 Zoll große Dis­play des txtr re­a­der er­mög­licht un­an­ge­streng­tes und er­mü­dungs­freies Le­sen wie auf Pa­pier. Die da­bei ein­ge­setzte e-Ink-Technologie, die ohne Hin­ter­grund­be­leuch­tung ar­bei­tet, ga­ran­tiert auch bei hel­ler Son­nen­ein­strah­lung ge­sto­chen scharfe und per­fekt les­bare Texte und Bil­der in bis zu 16 Grau­stu­fen. Mit Hilfe ei­nes op­ti­mier­ten Display-Controllers rea­giert der txtr re­a­der we­sent­lich schnel­ler als exis­tie­rende Ge­räte und gibt so­gar kleine Ani­ma­tio­nen wie­der. Gleich­zei­tig er­mög­licht die hohe En­er­gie­ef­fi­zi­enz be­son­ders lange Ak­ku­lauf­zei­ten für wo­chen­lan­ges und un­ter­bre­chungs­freies Le­sen. Das ele­gante und leichte Ge­rät wird über eine UMTS/GPRS-Verbindung on­line und mo­bil mit der Platt­form txtr.com ver­bun­den sein, alle per­sön­li­chen Texte sind da­mit im­mer ak­tu­ell und ver­füg­bar. Recht­zei­tig zum Launch wird es ein Shop-System auf txtr.com ge­ben, das ein um­fang­rei­ches di­gi­ta­les Buch-Programm von Ti­teln gro­ßer deut­scher Ver­lage be­reit hal­ten wird. Der txtr re­a­der ist mit nur ei­ner Hand er­go­no­misch über seit­lich an­ge­brachte Touch-Elemente zu be­die­nen und er­laubt eine pro­blem­lose und in­tui­tive Na­vi­ga­tion selbst durch um­fang­rei­che Text­samm­lun­gen. Ge­spei­chert wer­den die im Ge­gen­satz zu Mu­sik oder Fil­men sehr kom­pak­ten Text­da­teien auf SD-Karten al­ler gän­gi­gen Grö­ßen, beim Er­werb ei­nes txtr re­a­ders er­hält der Nut­zer eine 8 GB SD-Karte mit be­reits vor­in­stal­lier­ten In­hal­ten. Ver­netz­tes Le­sen neu de­fi­niert: Schon heute le­sen und nut­zen wir täg­lich eine große Menge an un­ter­schied­li­chen di­gi­ta­len Tex­ten. Mit dem txtr re­a­der ist es über die Mo­bil­funk­ver­bin­dung in Zu­kunft mög­lich, im­mer und übe­r­all un­kom­pli­ziert und stets ak­tu­ell syn­chro­ni­siert auf eBook-Texte zu­zu­grei­fen und so bei­spiels­weise eine kom­plette Bi­blio­thek mit auf Rei­sen zu neh­men. Dar­über hin­aus bie­tet txtr die erste wirk­lich of­fene Lö­sung, die nicht nur eBooks les­bar macht, son­dern auch alle an­de­ren Ar­ten von di­gi­ta­len Do­ku­men­ten­for­ma­ten. Gleich­zei­tig wird so­wohl das Le­se­ge­rät als auch die Platt­form in Form ei­nes SDKs mit do­ku­men­tier­ten APIs für Ent­wick­ler of­fen ste­hen.
Spei­chern, Ver­öf­fent­li­chen und Aus­tau­schen: Die On­line­platt­form txtr.com ist die per­fekte Ba­sis für den txtr re­a­der. Sie ver­wal­tet alle Ar­ten von di­gi­ta­len Tex­ten – von eBooks über Word– und Of­fice 2007-Dateien bis zu PDFs, ePub– For­ma­ten und Powerpoint-Präsentationen. Da­bei kön­nen un­ter­schied­li­che Ver­sio­nen von Do­ku­men­ten ge­spei­chert, ak­tua­li­siert und ge­ord­net wer­den. Eine Be­son­der­heit ist die Webclip-Funktion, mit der man Aus­schnitte von Web­sei­ten bei txtr.com per­ma­nent spei­chern kann. Ei­gene Texte las­sen sich ver­öf­fent­li­chen und mit an­de­ren Nut­zern aus­tau­schen. Da­für bie­tet txtr.com ein ein­fach funk­tio­nie­ren­des, fle­xi­bles Rech­te­sys­tem. So ist eine ge­mein­sam er­stellte Samm­lung von Tex­ten ein­fach und schnell an­ge­legt und von je­dem Stand­ort aus ab­ruf­bar. Eine Kommentar-Funktion lädt zur Dis­kus­sion von Tex­ten ein, über Ände­run­gen an Text­samm­lun­gen in­for­mie­ren RSS-Feeds. Da­mit emp­fiehlt sich die Platt­form nicht nur für alle, die eine pri­vate Text­samm­lung ein­rich­ten möch­ten, son­dern auch für Pro­fis, die ihre Texte mit ei­ner Re­dak­tion oder Ar­beits­gruppe aus­tau­schen wol­len. Für Stu­den­ten und Aka­de­mi­ker un­ter­stützt txtr.com den BibTeX-Standard, der an Uni­ver­si­tä­ten zum Er­stel­len von Li­te­ra­tur­ver­zeich­nis­sen und Quel­len­ver­wei­sen ge­nutzt wird. Die News-Box in der Si­de­bar zeigt user­re­le­vante Er­eig­nisse wie neue Kon­takte, neue Zu­griffs­rechte auf Texte oder die Ver­öf­fent­li­chung neuer Do­ku­mente di­rekt und in Echt­zeit an. Nut­zer der Platt­form kön­nen Texte nicht nur be­wer­ten, son­dern sie auch wei­ter­emp­feh­len. Au­ßer­dem bie­tet txtr.com eine kom­for­ta­ble Voll­text­su­che, die erste Er­geb­nisse schon beim Ein­tip­pen an­zeigt. Die Platt­form be­dient da­bei nicht nur­den txtr re­a­der und her­kömm­li­che Com­pu­ter, son­dern schafft auch neue An­wen­dungs­mög­lich­kei­ten für die ak­tu­elle Ge­ne­ra­tion von mo­bi­len In­ter­net­ge­rä­ten, wie z.B. das iPhone von Apple. Für die­ses gibt es bei txtr.com be­reits jetzt eine auf das Ge­rät zu­ge­schnit­tene An­wen­dung, mit der man auch mo­bil kom­for­ta­bel auf die Funk­tio­nen der Platt­form zu­grei­fen kann.

Fak­ten txtr re­a­der:

  • High Per­for­mance ARM11 CPU
  • Neu­este e-Ink-Technologie für ma­xi­male Les­bar­keit auch bei ho­her Son­nen­ein­strah­lung
  • Draht­lose UMTS/GPRS-Verbindung zur On­line­platt­form txtr.com
  • 1GB built-in Flash Me­mory und 8 GB SD-Karte mit vor­in­stal­lier­ten In­hal­ten
  • Hohe Bat­te­riel­auf­zei­ten für lange Le­se­zei­ten dank in­tel­li­gen­tem Energie-Management für wo­chen­lan­ges kon­ti­nu­ier­li­ches Le­sen mit nur ei­ner Ak­ku­la­dung
  • Au­dio über Bluetooth-Headset
  • Di­rekte Ver­bin­dung zum Com­pu­ter oder Note­book über USB und WLAN
  • Di­rek­tes Aus­tau­schen von Do­ku­men­ten von Ge­rät zu Ge­rät über txtr air share
  • Ein­hän­dig steu­er­bare und ein­fa­che Be­nut­zer­ober­flä­che und Me­nü­füh­rung
  • Ele­gan­ter und er­go­no­mi­scher Form­fak­tor
  • Weit­ge­hend ge­gen Schmutz und Spritz­was­ser ge­schützt
  • books­tore in a po­cket: Bü­cher und Pu­bli­ka­tio­nen kön­nen di­rekt vom Ge­rät aus on­line er­wor­ben wer­den

Über txtr

txtr ist ein jun­ges und in­no­va­ti­ves Start Up aus Ber­lin, das im Jahr 2008 un­ter an­de­rem von An­dreas Stein­hau­ser und Frank Rie­ger ge­grün­det wurde. Beide Un­ter­neh­mer rie­fen be­reits er­folg­reich die gate5 AG ins Le­ben, eine Soft­ware­firma für Rou­ten­pla­nungs– und Na­vi­ga­ti­ons­soft­ware für Han­dys und so ge­nannte Per­so­nal Na­vi­ga­tion De­vices. gate5 ge­wann ver­schie­dene Grün­der­wett­be­werbe und wurde spä­ter an No­kia ver­kauft, wo sie heute die Zen­trale für Multimedia-Entwicklung bil­det. Mit dem für 2009 an­ge­kün­dig­ten Le­se­ge­rät na­mens txtr re­a­der, das di­gi­ta­les Le­sen wie auf Pa­pier er­mög­licht und das über eine UMTS/GPRS-Verbindung mit der be­reits be­ste­hen­den On­line­platt­form und Text­com­mu­nity txtr.com ver­bun­den ist, bie­tet das Un­ter­neh­men die erste of­fene Ge­samt­lö­sung für das Spei­chern, Ver­öf­fent­li­chen und Aus­tau­schen di­gi­ta­ler Texte und Bü­cher bei vol­ler Mo­bi­li­tät. Das Ziel von txtr ist es, die Mög­lich­kei­ten mit Text um­zu­ge­hen zu er­wei­tern und freie In­halte und ei­ge­nen Do­ku­mente der Be­nut­zer übe­r­all und im­mer zu­gäng­lich und be­ar­beit­bar zu ma­chen. Recht­zei­tig zum Launch des txtr re­a­ders wird ein Sho­p­sys­tem auf txtr.com ein um­fang­rei­ches di­gi­ta­les Buch-Programm mit Ti­teln gro­ßer deut­scher Ver­lage an­bie­ten. txtr glaubt nicht an das Ende des Bu­ches, son­dern an eine Welt der er­wei­ter­ten Mög­lich­kei­ten des Le­sens – ge­stal­tet von Men­schen, die Bü­cher lie­ben.

txtr.com
Greifs­wal­der Str. 207
10405 Ber­lin

Fa­bian Hein­rich
Pu­blic Re­la­ti­ons
fon +49 (0) 170 9332226
fax +49 (0) 1805 060335 36309
fabian.heinrich@txtr.com

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