Xinxii für Autoren

Xinxii ist eine Platt­form, auf der Autoren ihre Schrift­stü­cke anbie­ten kön­nen, sei­en es nun Wer­ke aus dem Bereich Bel­le­tris­tik oder Sach­buch. Man rich­tet sich ein Autoren­kon­to ein und kann gleich mit dem Hoch­la­den begin­nen. Die Wer­ke wer­den zum kos­ten­pflich­ti­gen Down­load ange­bo­ten (bei­spiels­wei­se als Word-Doku­ment {würg} oder PDF), für den Autoren ent­ste­hen kei­ne Erst­kos­ten. 70% der Ein­nah­men (nach Abzug der MWSt) schüt­tet Xinxii wie­der an die Autoren aus (im Gegen­satz zu 15% wie in der Ver­lags­bran­che üblich).

Der inter­es­sier­te Kun­de hat die Mög­lich­keit zwi­schen ver­schie­de­nen Zah­lungs­va­ri­an­ten zu wäh­len: Kre­dit­kar­te, Pay­Pal oder ELV ste­hen zur Aus­wahl.

Xinxii läuft der­zeit noch in einer Beta-Pha­se.

Es ist schön fest­zu­stel­len, dass es dank WWW immer mehr Publi­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten abseits der ein­ge­fah­re­nen Wege gibt. Lulu und Xinxii sind Schrit­te in die rich­ti­ge Rich­tung, näm­lich auch dem­je­ni­gen eine Publi­ka­ti­on sei­ner Wer­ke zu ermög­li­chen, der von den eta­blier­ten Ver­la­gen abge­lehnt wird. Das führt natür­lich im Umkehr­schluss auch dazu, dass vie­le Möch­te­gern­au­to­ren ihren sprach­lich und inhalt­lich min­der­wer­ti­gen Müll ver­brei­ten kön­nen. Fil­tern tut also Not.

Was noch deut­lich bes­ser wer­den muss: Der­zeit gibt es kei­ne Lese­pro­ben und bei Schrift­stü­cken, die kei­ne Bewer­tung vor­wei­sen kön­nen, kauft man die Kat­ze im Sack. Momen­tan kann man die poten­ti­el­le Qua­li­tät eines Tex­tes allein an Über­schrift und Beschrei­bung ermes­sen (und wenn die schon vor Feh­lern strot­zen, läßt man wohl bes­ser die Fin­ger davon). Und: Bei man­chen Wer­ken erschei­nen mir die Prei­se doch ein wenig uto­pisch.

Update: Wie ich soeben gese­hen habe, gibt es bei man­chen Schrift­stü­cken Lese­pro­ben.