Die positive Seite der MegaUpload-Schließung

Es war in den letz­ten Ta­gen groß in den Nach­rich­ten: Me­ga­U­pload ist ge­schlos­sen wor­den. Zu­sam­men mit der Platt­form ha­ben di­verse an­dere ner­vige »warte-60-Sekunden-dann fülle-dieses-Captcha-aus-oder-melde-Dich-für-unseren-Premium-Service-an«-Dateisharing-Anbieter ihre öffent­li­chen Down­loads ab­ge­schal­tet. Ein Hau­fen Nut­zer ist ver­ständ­li­cher­weise ziem­lich sauer dar­über, ins­be­son­dere weil sie ins­be­son­dere im Fall von Me­ga­U­pload noch nicht ein­mal mehr Zu­griff auf IHRE EI­GE­NEN Dateien ha­ben.

Die­ser Blog­bei­trag dreht ich nicht darum, ob es rich­tig ist, dass Me­ga­U­pload ge­schlos­sen wurde. Dar­über gibt es der­zeit reich­lich De­bat­ten und per­sön­lich bin ich nicht daran in­ter­es­siert, mich daran zu be­tei­li­gen. Was aber klar ist: eine sub­stan­zi­elle An­zahl von Nut­zern ver­wen­de­ten Me­ga­U­pload um raub­ko­pierte Me­dien zu ver­tei­len, und — wenn wir mal ehr­lich sind ist eine Menge Leute sauer dar­über, dass es deut­lich schwie­ri­ger wurde, an Raub­ko­pien heran zu be­kom­men. Falls Du ei­ner da­von bist und nach dem gro­ßen Shut­down auf ein­mal nach an­de­ren Mög­lich­kei­ten su­chen musst, um Dich zu un­ter­hal­ten: die­ser Blog­bei­trag ist für Dich! (Anm. d. Über­set­zers: und für je­den an­de­ren Le­ser, der an Mu­sik, Fil­men, Spie­len und Bü­chern in­ter­es­siert ist!)

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Nominierungen: British Science Fiction Awards

Die No­mi­nie­run­gen für die dies­jäh­ri­gen BSFA (Bri­tish Sci­ence Fic­tion Awards) sind ein­ge­tru­delt. Auch in die­ser Liste ist wie­der ein­mal der Name China Mié­ville zu le­sen. Ge­schieht in letz­ter Zeit ja des Öfte­ren. :o) Dies­mal wurde sein Ro­man EM­BAS­SY­TOWN no­mi­niert. Plot:

Er­zählt wird die Ge­schichte ei­ner jun­gen Frau, die auf dem Pla­ne­ten Arieka auf­wächst, ei­ner Welt, die in ei­nem ab­ge­le­ge­nen Win­kel der in­ter­stel­la­ren Raum­fahr liegt, aber durch seine au­ßer­ir­di­sche Be­völ­ke­rung von In­ter­esse ist. Die Arie­kei be­herr­schen eine hoch­ent­wi­ckelte Bio­tech­no­lo­gie, lei­der ist die Ver­stän­di­gung der mensch­li­chen Ko­lo­nis­ten mit ih­nen höchst kom­pli­ziert. Denn: nur spe­zi­elle Bot­schaf­ter, von Ge­burt an da­für aus­ge­bil­dete Zwil­lings­pär­chen, sind in der Lage, sich mit den Arie­kei un­ter­hal­ten, da de­ren Spra­che nur von Per­so­nen ge­spro­chen wer­den kann, die über zwei Mün­der ver­fü­gen.

Best No­vel

Cy­ber Cir­cus by Kim Lakin-Smith
Em­bas­sy­town by China Mié­ville
The Is­lan­ders by Chris­to­pher Priest
By Light Alone by Adam Ro­berts
Osama by La­vie Tid­har

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WordPress-Plugin: Autorbeschwerde

Es wurde hau­fen­weise ge­wünscht, hier ist es: mit­tels des Plugins »Phan­ta­News Au­tor­be­schwerde« (ein Name wie eine Steu­er­er­klä­rung :o) wer­det ihr in die Lage ver­setzt, ein For­mu­lar zum Zu­sam­menkli­cken ei­ner Be­schwerde in den Kom­men­ta­ren ei­nes miss­lie­bi­gen Buch­blog­gers in euer WordPress-basiertes Blog ein­zu­bin­den.

Die In­stal­la­tion ge­schieht wie bei je­dem an­de­ren Plu­gin auch, in­dem man den ent­pack­ten Plugin-Ordner (»au­tor­be­schwerde«) ent­we­der per FTP ins WordPress-Verzeichnis hoch­lädt, oder die zip-Datei im Ba­ckend un­ter »Plugins in­stal­lie­ren« hoch­lädt. Ein­zu­stel­len ist nix.

Man kann das For­mu­lar dann mit­tels des Short­codes [ au­tor­form ] (ohne die Leer­zei­chen, aber die muss ich hier aber ein­bauen, sonst wird nicht der Short­code an­ge­zeigt, son­dern das Be­schwer­de­for­mu­lar :o) in ei­nen Ar­ti­kel oder in eine Seite ein­fü­gen.

Das Plu­gin steht un­ter ei­ner Crea­tive Commons-Lizenz: CC-BY. Wenn ihr es ver­wen­det, dann nennt bitte Phan­ta­News und ver­linkt auf phantanews.de. Wer es an­derswo ein­bin­den möchte und grund­le­gende php-Kenntnisse hat: der Code ist kein Zau­ber­werk (im Ge­gen­teil). Ihr dürft auf­grund der Li­zenz auch ab­ge­lei­tete Werke schaf­fen, so­lange ihr Phan­ta­News nennt und hier­her ver­linkt. :o)

Down­load Phan­ta­News Au­tor­be­schwerde (zip-Datei, ca. 5k)

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DIE MUPPETS im Kampf gegen die Nostalgie

»Jetzt tan­zen alle Pup­pen
macht auf der Bühne Licht,
macht Mu­sik bis der Schup­pen
wa­ckelt und zu­sam­men­bricht.«

Gary und Wal­ter sind Brü­der. Sie tei­len al­les, ma­chen al­les ge­mein­sam und ver­ste­hen sich prima. Ihr Le­ben scheint per­fekt, bis Wal­ter die alte Fern­seh­se­rie THE MUP­PET SHOW für sich ent­deckt. Aus der an­fäng­li­chen Be­geis­te­rung für den Frosch Ker­mit und seine Ge­sel­len wird eine ma­ni­sche Lei­den­schaft. Der aus Fleisch und Blut be­ste­hende Gary steht sei­nem Bru­der Wal­ter bei. Doch was bin­det Wal­ter so fa­na­tisch an diese längst ver­gan­gene Zeit und ihre schril­len Fi­gu­ren? Ist es nur des­halb, weil Wal­ter selbst ir­gend­wie nach Filz und Schaum­stoff aus­sieht?

Nach 90 Mi­nu­ten Lei­den­schaft, La­cher und Lie­dern bleibt die Frage of­fen, ob dies nun ein laut­star­kes Come­back ge­we­sen sein soll oder ein gran­dio­ses Ab­schieds­fest. Sehr freund­lich wurde Dar­stel­ler Ja­son Se­gels An­lie­gen, die Mup­pets wie­der or­dent­lich auf die große Lein­wand zu brin­gen, nicht auf­ge­nom­men. Viele Kon­tro­ver­sen we­gen ver­schie­de­ner Dreh­buch­ent­würfe muss­ten über­wun­den wer­den, und Ent­rüs­tun­gen über den Hin­ter­grund der Hand­lung, die Mup­pets hät­ten ihre Po­pu­la­ri­tät längst ver­lo­ren, wa­ren un­ver­meid­lich. Doch wer die letz­ten müh­se­li­gen, oft un­an­ge­neh­men Ver­su­che sah, die Mup­pets fil­misch wei­ter­zu­brin­gen, der kann Ja­son Se­gels Hart­nä­ckig­keit nur zu schät­zen wis­sen. Seine per­sön­li­che Ge­schichte um die Wie­der­er­we­ckung der an­ar­chi­schen Hor­den spie­gelt sich im Dreh­buch wie­der, mit Wal­ters Be­mü­hen, die Mup­pets für die­sen ei­nen, ganz gro­ßen Auf­tritt wie­der zu­sam­men­zu­brin­gen.

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STAR WARS — THE OLD REPUBLIC: Konto wegen Nutzung eines Internet-Mems gesperrt

Man sollte of­fen­sicht­lich sehr vor­sich­tig sein, was man in den of­fi­zi­el­len Fo­ren des Spiel STAR WARS — THE OLD RE­PU­BLIC (SW­TOR) so schreibt. Wenn man an ei­nen schein­bar sehr dum­men Mit­ar­bei­ter ge­rät, der Internet-Meme wie »I’m Twelve Years Old and What is This?« nicht kennt, kann das das Ende des Spiels be­deu­ten, weil nicht etwa nur der Fo­ren­zu­gang, son­dern gleich der Spiel­ac­count ge­sperrt wird.

Ob es echt ist oder ein Fake? Ich ver­mute, wir wer­den es in den nächs­ten Ta­gen er­fah­ren — oder auch nicht.

Quelle: rawrgg.com, Bild von memebase.com

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Hilfe für von Buchblogger-Rezensionen frustrierte Autoren und Verleger

Als un­be­kann­ter Au­tor wie auch als Klein– oder Kleinst­ver­le­ger hat man es heut­zu­tage schon schwer (ich werde aus na­he­lie­gen­den Grün­den keine Na­men nen­nen, es weiß eh je­der, wer ge­meint ist). Da müht man sich als Schrei­ber ab, gießt seine Ge­dan­ken in eine Tas­ta­tur, auf dass dar­aus ein Werk werde, das der Le­ser gou­tiert. Als Ver­le­ger plat­ziert man dann Wer­bung für das Buch und steht selbst­ver­ständ­lich hin­ter dem Ver­fas­ser.

Wie kann es da sein, dass sich im In­ter­net im­mer wie­der und im­mer öfter her­ge­lau­fene »Blog­ger« er­dreis­ten, ein­fach so Be­spre­chun­gen die­ser Werke zu ver­fas­sen? Der Gip­fel der Un­ver­schämht­heit ist na­tür­lich, wenn diese Re­zen­sio­nen auch noch ne­ga­tiv aus­fal­len! Das geht gar nicht!

Ich möchte den Au­to­ren und Ver­le­gern an die­ser Stelle eine kos­ten­lose Hilfe zur Ver­fü­gung stel­len. Mit­tels des nach­fol­gen­den For­mu­lars kann man sich sei­nen Kom­men­tar­text für das Blog der un­ver­schäm­ten Re­zen­sen­ten schnell zu­sam­menkli­cken, da­mit man nicht im­mer wie­der neu tip­pen muss.

Ich weise dar­auf hin, dass die ge­ne­rier­ten Texte keine Rechts­be­ra­tung dar­stel­len …

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LOTRO: Warner und Turbine stellen RIDERS OF ROHAN vor

Die nächste Er­wei­te­rung für Tur­bi­nes MMO HERR DER RINGE ON­LINE wird im Herbst 2012 er­schei­nen und trägt den Ti­tel RI­DERS OF ROHAN. Da­mit kommt man Kun­den­wün­schen nach, denn schon lange äußern sich die Spie­ler, dass das Rei­ter­volk Ein­gang in LO­TRO fin­den möge.

Ne­ben den Tat­sa­chen, dass die ma­xi­mal mög­li­che Stufe auf 85 an­ge­ho­ben wird und dass selbst­ver­ständ­lich hau­fen­weise neue Ques­ten und Ge­gen­den ins Spiel ge­patched wer­den (dar­un­ter bei­spiels­weise Amon Hen und der Wald von Fang­orn) ist eine der in­ter­es­san­tes­ten an­ge­kün­dig­ten Neue­run­gen si­cher­lich der be­rit­tene Kampf! Den Reit­tiere sol­len man so­wohl Rüs­tung an­le­gen, wie auch de­ren Kampf­fä­hig­kei­ten über Skills trai­nie­ren kön­nen.

Laut An­ga­ben der Pres­se­mel­dung wird man in der Lage sein, mit­zu­ver­fol­gen, wie die Ge­mein­schaft des Rings bei Anon Hen zer­bricht — und man wird zu­sam­men mit Theo­dens Ad­op­tiv­sohn Éomer an der Seite der Ents ge­gen die dräu­en­den Schat­ten kämp­fen kön­nen.

Ein Preis für die Er­wei­te­rung wurde noch nicht be­kannt ge­ge­ben.

Die voll­stän­dige Pres­se­mel­dung hin­ter dem »mehr«-Link.

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IRON SKY ist fertig

Sie ha­ben es tat­säch­lich ge­schafft: fin­ni­sche und in­ter­na­tio­nale Fil­me­ma­cher ha­ben ihr independent-Science-Fiction-Projekt IRON SKY fer­tig ge­stellt. Die Hand­lung er­zählt über eine ge­heime Nazi-Basis auf dem Mond, von wo aus seit dem Ende des 2. Welt­kriegs eine In­va­sion der Erde vor­be­rei­tet wird. Erst­mals zu se­hen sein wird der Film am 11.02.2012 auf der Ber­li­nale.

An­ge­sichts des In­halts und dem, was man bis­lang von der Rea­li­sie­rung ge­se­hen hat, dürfte ab­zu­war­ten sein, wie das Werk beim hie­si­gen »Fach­pu­bli­kum« an­kommt — pro­fes­sio­nelle Film­kri­ti­ker zeich­nen sich nur sel­ten durch Hu­mor aus.

Auf der Web­seite des Pro­jekts kann man mehr über die Pro­duk­tion er­fah­ren und auch die ers­ten fünf Mi­nu­ten be­reits an­se­hen (wenn man ei­nen klei­nen Be­trag zur Pro­duk­tion spen­det).

Hier ein paar Worte des Re­gis­seurs:

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Die Oscar-Nominierungen sind da

Heute Mit­tag um 14:30 wur­den sie ver­kün­det, kaum spä­ter schon hier bei Phan­ta­News. ;o) Die No­mi­nie­run­gen zu den dies­jäh­ri­gen Os­car–Ver­lei­hun­gen der Aca­demy of Mo­tion Pic­ture Arts and Sci­en­ces kom­men wei­test­ge­hend ohne Über­ra­schun­gen da­her. Er­freu­lich ist, dass Scor­se­ses Genre-Film HUGO (CA­B­RET) hau­fen­weise Nen­nun­gen er­fah­ren hat, dar­un­ter auch als bes­ter Film, da sollte es doch mit Pa­ri­ser Bahn­hofs­teu­feln zu­ge­hen, wenn er nicht min­des­tens ei­nen der Gold­kerl­chen ab­sah­nen würde.

Die vi­su­el­len Ef­fekte sind in die­sem Jahr al­ler­dings fest in Phantastik-Hand: Harry Pot­ter and the De­athly Hal­lows Part 2Hugo, Real Steel, Rise of the Pla­net of the Apes und Trans­for­mers: Dark of the Moon.

In Sa­chen Film­mu­sik ent­deckt man John Wil­liams´ Score zu DIE ABEN­TEUER VON TIM UND STRUPPI.

Bei mir fin­det ihr eine Liste, die deut­lich län­ger ist, als die auf an­de­ren ein­schlä­gi­gen News­sei­ten. Wie im­mer hin­ter dem »wei­ter lesen«-Link.

Ach ja: Wim Wen­ders ist für seine Do­ku­men­ta­tion PINA no­mi­niert. Was das mit Phan­tas­tik zu tun hat? We­nig. Aber ich stamme aus Wup­per­tal… ;o)

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DARK SHADOWS: Johnny Depp als Barnabas Collins

In Sa­chen von Tim Bur­tons Ver­fil­mung der TV-Serie DARK SHADOWS war­tet man nach wie vor ver­geb­lich auf ei­nen Tea­ser oder Trai­ler. Da­für lie­fern die War­ner Brü­der ein Promo-Foto von Johnny Depp als Vam­pir Bar­na­bas Collins:

Pro­mo­foto Co­py­right War­ner Bros. 2012

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HOBBIT: Deutscher Trailer

Zum Jack­sons HOBBIT-Verfilmung gibt es nun auch ei­nen deut­schen Trai­ler. Siehe un­ten. Er­schre­ckend, um vie­viel die eng­li­sche Fas­sung at­mo­sphä­ri­scher ist…

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Bertelsmann und die »Qualitätsarbeit«

Von den eta­blier­ten Pu­bli­kums­ver­la­gen und ih­ren Er­fül­lungs­ge­hil­fen be­kommt man im Zu­sam­men­hang mit Au­to­ren, die selbst eBooks pu­bli­zie­ren (neu­deutsch: Self­publis­her) vor al­lem im­mer wie­der ei­nes man­tra­ar­tig zu hö­ren: »die kön­nen nie­mals die Qua­li­tät ab­lie­fern, die wir durch un­sere Top-Dienstleistungen Lek­to­rat und Kor­rek­to­rat bie­ten«.

Mir war diese Aus­sage schon lange höchst su­spekt, denn je­der, der bei­spiels­weise aus dem Eng­li­schen über­setzte Bel­le­tris­tik zur Hand nimmt und über ein grund­le­gen­des Ver­ständ­nis je­ner Spra­che ver­fügt, der weiß, wie schlecht die deut­schen Fas­sun­gen lei­der im­mer wie­der sind. Dass da kein Lek­tor mehr drü­ber liest ist ebenso klar, wie die Tat­sa­che, dass das Lek­to­rat auch bei deut­schen Bü­chern im­mer wie­der stark zu wün­schen übrig lässt — das sollte und kann je­der er­ken­nen, der diese Bü­cher liest.

Ak­tu­ell zeigt der C. Ber­tels­mann Ver­lag am Bei­spiel der Steve Jobs-Biographie, wie es um die Qua­li­tät sei­ner Pro­dukte be­stellt ist: die weist in der ers­ten Auf­lage — schnell auf den Markt ge­drückt, um or­dent­lich Kohle ab­zu­sei­hen (EUR 24,99 für’s Hard­co­ver, 19,99 für die Kindle-Version) — ge­ra­dezu ha­ne­bü­chene Über­set­zungs­feh­ler auf. Da liegt we­der eine Qua­li­täts­ar­beit der Über­set­zer vor (sechs! da­von ha­ben daran ge­ar­bei­tet), noch ist die Über­set­zung vor der Druck­le­gung noch­mal kon­trol­liert wor­den. Das hätte manch ein Pen­nä­ler wahr­schein­lich bes­ser hin­be­kom­men.

Lasst euch also bitte nichts er­zäh­len, Self­publis­her, auch bei den ganz gro­ßen geht es a) nur um die schnelle Kohle (was auch sonst) und lie­fert man b) die be­haup­tete Qua­li­täts­ar­beit lei­der allzu oft nicht.

Ber­tel­mann weist als Kom­men­tar nur dar­auf hin, dass es in­zwi­schen eine ver­bes­serte zweite Auf­lage gibt. Ah so — er­hal­ten Käu­fer der feh­ler­haf­ten Erst­auf­lage die als Bug­fix kos­ten­los?

Creative Commons License

Co­ver SteveJobs-Biographie Co­py­right Ber­tels­mann, er­hält­lich (hof­fent­lich in der neuen Auf­lage) bei­spiels­weise bei Ama­zon

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    … so­lange noch nicht alle Ar­ti­kel aus dem Ar­ti­kel­por­tal über­tra­gen wur­den hier noch­mal der Link dort­hin… :)

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