Beam eBooks ist kaputt, die Dritte

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beam-logoIch hatte be­reits zwei­mal über die ak­tu­el­len Pro­bleme bei beam eBooks be­rich­tet. Auf Face­book ist fol­gende Stel­lung­nahme zu finden:

beam eBooks in ei­ge­ner Sa­che: Un­sere Platt­form ist im Juni an sys­te­mi­sche Gren­zen ge­ra­ten. Lei­der kommt es auf­grund ei­ner not­wen­di­gen Ser­ver­mi­gra­tion seit dem 9. Juni zu di­ver­sen tech­ni­schen Pro­ble­men. beam ist sehr en­ga­giert auf Feh­ler­su­che, kann je­doch nur Schritt für Schritt Ab­hilfe schaf­fen. beam soll per­sön­lich blei­ben, das wird es auch tun! Jede An­frage wird be­ar­bei­tet wer­den, Ver­bes­se­rung ist in Sicht, nur kann ich al­leine nicht al­len An­fra­gen gleich­zei­tig nach­kom­men.Ich möchte mich auf die­sem Wege ganz herz­lich für das große Ver­trauen und aber vor al­lem die Ge­duld auf Kun­den­seite — also bei euch — be­dan­ken — dies ist al­les an­dere als selbst­ver­ständ­lich. Ich weiß dies als Shop­ma­na­ge­rin von beam sehr zu schät­zen — Un­zu­frie­den­keit und Ver­är­ge­rung sind in der heu­ti­gen Si­tua­tion ab­so­lut nach­voll­zieh­bar. Un­ser Motto bei beam lau­tet »gren­zen­los le­sen« — die­sem Credo möchte ich zu­künf­tig mit ver­stärk­ten Kräf­ten und kun­den­freund­li­che­ren Fea­tures im Shop nach­kom­men — und sehr gerne auch wei­ter­hin mit euch als eBook-Fans! Ich halte euch auf dem Lau­fen­den. Eure Shop Ma­na­ge­rin Sarah

In­ter­es­sant sind daran meh­rere Punkte:

* Of­fen­sicht­lich hält man bei Lu­ebbe Beam eBooks für nicht wich­tig ge­nug, um aus­rei­chend Per­so­nal da­für zur Ver­fü­gung zu stel­len. Ich gehe da­von aus, dass es sich bei »Sa­rah« um die­selbe Per­son han­delt, die auch als Ju­gend­schutz­be­auf­tragte im Im­pres­sum steht, und die mir ge­gen­über in ei­ner eMail er­läu­terte, sie sei al­lein für die Platt­form ver­ant­wort­lich. Das mag funk­tio­nie­ren wenn die Platt­form läuft, bei den der­zeit vor­lie­gen­den Pro­ble­men muss der Sup­port selbst­ver­ständ­lich so­fort ver­stärkt werden.

* Es ist keine Platt­form an »sys­te­mi­sche Gren­zen ge­ra­ten«, die Te­chies von Lu­ebbe ha­ben die Mi­gra­tion ver­saut. An­ders kann man das nicht sa­gen. Na­tür­lich kann es bei sol­chen Mi­gra­tio­nen zu Schwie­rig­kei­ten kom­men, al­ler­dings ist es un­ver­ant­wort­lich und ein Hohn ge­gen­über den zah­len­den Kun­den, wenn sol­che Pro­bleme zu­erst gar nicht und dann viel zu spät nur an ei­ner Stelle kom­mu­ni­ziert wer­den. Denn die­ser Kom­men­tar auf Face­book in keins­ter Weise aus­rei­chend. Et­li­che Kun­den wer­den den über­haupt nicht se­hen kön­nen, so et­was muss zwin­gend auf die Start­seite der Platt­form und es muss zu­sätz­lich per Mail an alle Kun­den rausgehen.

* Die Mi­gra­tion hätte aus­führ­lich ge­prüft und ge­tes­ted wer­den müs­sen. Man hätte die bis­he­rige Platt­form auf dem al­ten Ser­ver pro­blem­los lau­fen las­sen kön­nen, bis si­cher­ge­stellt ist, dass die Mi­gra­tion er­folg­reich durch­ge­führt wurde und die Soft­ware auf dem neuen Ser­ver feh­ler­frei läuft. Das ist ab­so­lu­ter Stan­dard bei sol­chen Pro­jek­ten, und man hätte so­gar da­durch völ­lig ent­spannt Zeit ge­habt, alle Feh­ler aus­zu­bü­geln, be­vor man on­line geht. Dass das ganz of­fen­sicht­lich nicht pas­siert ist, deu­tet ent­we­der auf er­heb­li­chen Zeit­druck hin, oder auf man­gelnde Kennt­nisse. Oder auch die zu­stän­dige Tech­nik­ab­tei­lung ist schwer un­ter­be­setzt (was nach mei­nen Er­fah­run­gen ins­be­son­dere bei tech­nik­fer­nen Ent­schei­dern gern mal vorkommt).

* Mit die­ser Stel­lung­nahme ist die Sa­che nicht vom Tisch. Zahl­lose Kom­men­tare im Perry Rhodan-Forum, im Fo­rum von lesen.net und auch auf Face­book zei­gen, dass Lu­ebbe hier um­ge­hend er­heb­li­che Scha­dens­be­gren­zung ein­lei­ten und so­fort trans­pa­rent wer­den muss — und das auf al­len Ka­nä­len. Und vor al­lem müs­sen alle zah­len­den Kun­den so­fort ihre be­zahlte Ware be­kom­men. Wenn das die of­fen­bar ein­zelne Per­son, die für Beam ver­ant­wort­lich ist, nicht kann, dann muss Lu­ebbe halt zur Not ein paar wei­tere Mit­ar­bei­ter zeit­wei­lig da­für abstellen.

Ab­schlie­ßend sei mir die An­mer­kung er­laubt, dass das Ganze eine gi­gan­ti­sche Lach­num­mer ist. Keine trans­pa­rente Kom­mu­ni­ka­tion, kein brauch­ba­rer Sup­port, keine pro­fes­sio­nelle Hand­ha­bung der Pro­bleme — und hau­fen­weise ver­grätzte Kun­den. Wenn man sieht, wie Lu­ebbe Beam eBooks in den Fach­me­dien ab­fei­ern lässt, dann kann man die da­ge­gen ste­hende Rea­li­tät mit ei­ner of­fen­sicht­lich deut­lich un­ter­be­setz­ten Ad­mi­nis­tra­tion nur für eine Re­al­sa­tire hal­ten. Aber: Wenn die Kun­den erst ein­mal weg sind, kom­men sie so schnell nicht wieder.

Al­les in al­lem kann man lei­der er­neut nur fest­stel­len, dass die alt­ein­ge­ses­se­nen Ver­lage mit dem #neu­land nicht zu­recht kom­men — und in die­sem Fall ist das an­ge­sichts des PR-Tamtams, das Lu­ebbe um die Platt­form ge­macht hat, be­son­ders pein­lich. Ge­ra­dezu ein Pa­ra­de­bei­spiel, wie man das nicht hand­habt. Der of­fen­bar für Beam ver­ant­wort­li­chen Sa­rah kann man da­bei noch nicht ein­mal ei­nen Vor­wurf ma­chen, denn die Ent­schei­dun­gen, die Plat­form nur mit hal­bem Arsch zu be­trei­ben, ka­men von Luebbe.

Ich kann mich nur wie­der­ho­len: Schade um die einst­mals schöne Plattform.

Lu­ebbe hat jetzt noch eine Chance: Trans­pa­rent kom­mu­ni­zie­ren und die Support-Probleme so­fort durch Man– oder Wo­man­power lö­sen. Und deut­lich pro­fes­sio­nel­ler wer­den, was den Be­trieb der Platt­form angeht.

Logo Beam eBooks Coy­p­right beam AG


Trailer: DER NACHTMAHR

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Das Genre spielt sich in Deutsch­land be­kann­ter­ma­ßen ab­seits der gro­ßen Stu­dios und Ver­lei­her ab. Aber es exis­tiert doch. Hier ein Trai­ler zu Akiz Ikons Psychohorror-Film DER NACHT­MAHR. Den be­kommt man lei­der nicht in den Ki­nos zu se­hen, son­dern nur auf Film­fes­ti­vals, wie bei­spiels­weise ak­tu­ell auf dem Film­fest Mün­chen, wo der Strei­fen ges­tern Pre­miere hatte. Heute kann man ihn um 19:30 Uhr noch­mal se­hen, mor­gen um 22:30 Uhr.

Nach ei­ner Party hat die 17-jährige Tina in­ten­sive Träume, in de­nen sie von ei­nem ab­grund­tief häss­li­chen We­sen heim­ge­sucht wird. Ihre El­tern glau­ben ihr nicht. Der Ein­zige, mit dem Tina über ihre Ängste spricht, ist ihr Psych­ia­ter. Er rät ihr, Kon­takt mit die­sem We­sen aufzunehmen …

Es spie­len un­ter an­de­rem Ca­ro­lyn Genz­kow, Kim Gor­don, Ju­lika Jenkins, Arnd Kla­wit­ter und Wil­son Gon­za­lez Och­sen­knecht. Der Film würde ohne För­de­rung und zum Teil mit­tels Crowd­fun­ding realisiert.

Quelle: Neuer Deut­scher Gen­re­film auf Facebook


Der Phantastische Bücherbrief 620

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Cover Phantastischer Bücherbrief 620So­eben ist Erik Schrei­bers Phan­tas­ti­scher Bü­cher­brief für den Juni 2015 er­schie­nen. Es han­delt sich mit ei­ner Di­cke von 68 Sei­ten um ei­nen der um­fang­reichs­ten je er­schie­ne­nen Bü­cher­briefe. Und den­noch schreibt Erik, dass aus Zeit­grün­den noch nicht mal al­les drin ist, was rein sollte.

Ne­ben ei­nem Nach­ruf auf Wolf­gang Jeschke fin­den sich im Bü­cher­brief wie im­mer hau­fen­weise Be­spre­chun­gen zu deut­scher und in­ter­na­tio­na­ler Phan­tas­tik, Ju­gend­li­te­ra­tur, so­wie Krimi und Thril­ler in den Dar­rei­chungs­for­men Buch, Heftro­man, Film und Comic.

Den Phan­tas­ti­schen Bü­cher­brief kann man hier kos­ten­los als PDF her­un­ter laden.

Phan­tas­ti­scher Bü­cher­brief 620 Juni 2015 (PDF, ca. 1,7 MB)

 

 


Kleines Update zu Beam eBooks und Trusted Shops: Kritik unerwünscht

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Trusted Shops Beam eBooks

Ich hatte an an­de­rer Stelle über der­zeit of­fen­bar be­ste­hende Pro­bleme mit dem Sup­port von Beam eBooks hin­ge­wie­sen. Down­loads funk­tio­nie­ren nicht, Der Ser­vice rea­giert nicht oder völ­lig un­zu­rei­chend auf An­fra­gen der Kun­den. Do­ku­men­tiert wurde das durch die Be­wer­tun­gen auf der Platt­form »Trus­ted Shops«.

Seit heute kann man die Be­wer­tun­gen nicht mehr ein­se­hen, weil »der Shop für die Nut­zung des Be­wer­tungs­sys­tems nicht frei­ge­schal­tet ist«. Siehe Bildschirmfoto.

Das ist ge­ra­dezu ein Mus­ter­bei­spiel, wie PR im Netz nicht funk­tio­niert. Da gibt es öf­fent­li­che Kri­tik an ei­nem On­line­shop — und statt sich der Feh­ler an­zu­neh­men und diese zu be­he­ben, ver­sucht man sie zu ver­tu­schen. Das ist so ziem­lich der al­l­er­fal­scheste Weg, den Lubbe in mei­nen Au­gen hat be­schrei­ten kön­nen. Kri­ti­sche Nut­zer­stim­men ein­fach ent­fer­nen zu las­sen, zeigt in mei­nen Au­gen, dass bei Beam eBooks tat­säch­lich ei­ni­ges im Ar­gen lie­gen muss. Wenn man be­grün­dete ne­ga­tive Kri­tik er­hält, dann be­sei­tigt man den Grund und nicht die Kritik.

[Up­date 18:06 Uhr]: Auf der Web­seite von Beam eBooks ist die ver­meint­lich gute Wer­tung »sehr gut« bei Trus­ted Shops im­mer noch zu se­hen. Ver­folgt man den Link, kommt man al­ler­dings auf die oben ge­zeigte Feh­ler­seite. Nach mei­ner Ansicht grenzt das schon an Be­trug. Die an­dere Mög­lich­keit ist na­tür­lich, dass da neu­er­dings je­mand für die Web­seite ver­ant­wort­lich ist, der vom #neu­land keine Ah­nung hat.

Screenshot Beam

 


Neu bei Voodoo Press: ADRIANS UNTOTE: TEIL 1 von Chris Philbrook

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Cover Adrians UntoteBei Voo­doo Press ist so­eben der Ro­man ADRI­ANS UN­TOTE: TEIL 1 von Chris Phil­brook als eBook in deut­scher Erst­ver­öf­fent­li­chung er­schie­nen. Zum Inhalt:

Das acht­tei­lige Zombie-Epos ADRI­ANS UN­TOTE ist der Blick in die Seele ei­nes Men­schen, der um sein täg­li­ches Über­le­ben kämpft, ge­fan­gen zwi­schen Hor­den von Un­to­ten und Men­schen, die zu al­lem be­reit sind.
Adrian Ring er­zählt in kur­zen Ta­ge­buch­ein­trä­gen von ei­ner Welt, in der das Köp­fen ei­nes Zom­bies noch zu den ge­rings­ten Pro­ble­men zählt. Vom Wahn­sinn, der an der nächs­ten Ecke lau­ert. Von Ret­tung und Ver­lust. Von sei­nem Ka­ter Otis, den er ret­ten konnte, und von sei­ner Mut­ter, die er erschoss.

ADRI­ANS UN­TOTE – Ge­schich­ten über Schuld, Sühne und der Su­che nach dem Sinn, wenn die Welt zum Teu­fel ge­gan­gen ist.

Eine Le­se­probe so­wie wei­tere In­for­ma­tio­nen fin­det man auf der Ver­lags­home­page. Der Ori­gi­nal­ti­tel lau­tet dri­ans UN­DEAD DI­ARY: DARK RE­SUR­REC­TIONS, die Über­set­zung stammt von Phil­ipp Knes­pel. Die Ta­schen­buch­fas­sung wird noch er­schei­nen, die hat ei­nen Um­fang von 328 Sei­ten. Das eBook kos­tet 6,99 Euro, die spä­ter er­schei­nende Print­fas­sung wird für 13,95 Euro zu ha­ben sein.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Voo­doo Press


Kommentar: Immer diese doofen Spezialeffekte!!!einself!

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Poster Jurassic WorldZu­erst wurde es in die­sem Youtube-Video the­ma­ti­siert, in die­selbe Kerbe schlägt die­ser Blog­bei­trag. Das möchte ich im Fol­gen­den kom­men­tie­ren. Ein­zen­tra­ler Satz aus dem Blog:

Die un­säg­li­che Trüm­mer­flut der über­züch­te­ten Hollywood-Blockbuster-Maschine ist nur noch lang­wei­lig und meist nar­ra­tiv dumm.

Das sehe ich völ­lig an­ders. Lei­der wird das auch in­halt­lich nicht be­legt, son­dern ein­fach mal so als Fakt auf­ge­stellt. Des­we­gen klingt das aus mei­ner Sicht wie ein­fa­ches Hollywood-Gebashe, das ist im Mo­ment ge­rade auch bei ge­wis­sen Film­krit­kern der Feuille­tons ge­rade en vogue — wo­bei man na­tür­lich über­sieht, dass die deut­schen Stu­dios und Ver­lei­her im Phantastik-Bereich nicht nur nicht das Was­ser rei­chen kön­nen, son­dern sie seit Jah­ren kein Was­ser mehr se­hen. Weil sie phan­tas­ti­schen Stof­fen noch nicht mal eine Chance ge­ben, Zu­schauer zu fin­den, und al­les als Kin­der­kram eti­ket­tie­ren — wäh­rend Hollywood-Filme nach Co­mi­cvor­la­gen auch durch Er­wach­sene Re­kord­ein­nah­men ver­zeich­nen. Spiel­berg, lass Hirn reg­nen.

Ge­gen­bei­spiele gibt es reich­lich, ins­be­son­dere AVEN­GERS 1 (und das ganze Ci­ne­ma­tic Uni­verse von Mar­vel), nimmt sich ja so­gar die Zeit, Hin­ter­gründe und Cha­rak­tere gleich in meh­re­ren Fil­men mit zum Teil so­gar in­ein­an­der­flie­ßen­den Hand­lungs­bö­gen auf­zu­bauen. Ge­rade Joss Whe­don vor­zu­wer­fen, er würde nar­ra­tiv dumme Filme ma­chen, ist in mei­nen Au­gen so da­ne­ben, dass ich die­sel­ben rol­len muss.

Ich habe mir ge­rade JU­PI­TER AS­CEN­DING an­ge­se­hen. Gran­dios. Si­cher hat das Ding Plot­lö­cher, so groß, dass Ju­pi­ter durch­pas­sen würde, und ja, si­cher ist die Story an den Haa­ren heb­ei­ge­zo­gen. Ja und? So ei­nen Spaß hatte ich beim An­se­hen ei­nes Films seit GUAR­DI­ANS OF THE GA­LAXY nicht mehr. Weil sie mir mit den epi­schen und vi­su­ell äu­ßerst be­ein­dru­cken­den Spe­zi­al­ef­fek­ten ei­nen gi­gan­ti­schen sense of won­der ge­lie­fert ha­ben. Und da liegt mei­ner Ansicht auch ein zen­tra­ler Punkt bei der Kri­tik: Man muss sich auf das Ge­bo­tene ein­las­sen kön­nen und wol­len. Wenn das nicht von vor­ne­her­ein vor­han­den ist, wird na­tür­lich je­der Film sub­jek­tiv zu ei­ner An­ein­an­der­rei­hung von plat­ten Spe­zi­al­ef­fek­ten.

Ich finde in dem Zu­sam­men­hang üb­ri­gens wit­zig, dass bei­spiels­weise STAR WARS und da­mals auch JU­RAS­SIC PARK schon das­selbe vor­ge­wor­fen wurde. An­geb­lich nur Spe­zi­al­ef­fekte ohne tie­fe­ren Sinn. Üb­ri­gens gab es ganz ähn­li­che Ar­gu­mente auch bei der Ein­füh­rung des Ton­films und des Farb­films.

Si­cher gibt es Filme, bei de­nen es mit GCI über­trie­ben wird, aber das als all­ge­mei­nes Pro­blem dar­zu­stel­len ist in mei­nen Au­gen da­ne­ben. Au­ßer­dem kön­nen mit den mo­der­nen Mög­lich­kei­ten Rea­li­tä­ten im Kino er­schaf­fen wer­den, die es frü­her so nie ge­ge­ben hätte. Zu­dem gibt es auch Filme, die ohne CGI schlecht sind. Und ab­schlie­ßend: Ich be­zahle auch gern Geld für ei­nen Ki­no­be­such, wenn der Film mir aus­schließ­lich Popcorn-Eyecandy um die Oh­ren haut. Im­mer ir­gend­ei­nen ne­bu­lö­sen An­spruch in Fil­men su­chen zu müs­sen, er­scheint mir ir­gend­wie ty­pisch deutsch. Der über­ra­gende Er­folg von JU­RAS­SIC WORLD an den Ki­no­kas­sen spricht eben­falls eine an­dere Spra­che. Die Ki­no­be­su­cher schei­nen das al­les an­ders zu se­hen, zu­min­dest könnte man das aus den Boxoffice-Zahlen ent­neh­men. Im­mer wie­der.

Pos­ter JU­RAS­SIC WORLD Co­py­right Uni­ver­sal In­ter­na­tio­nal Pictures


STRANGE MAGIC

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Strange MagicSTRANGE MA­GIC – Bun­des­start 25.06.2015

Be­spre­chung be­ruht auf der ame­ri­ka­ni­schen DVD mit ori­gi­na­ler Sprachfassung

Ge­orge Lu­cas wollte schon im­mer ein­mal ein Mu­si­cal ma­chen. Wa­rum auch nicht, schließ­lich stammt von ihm auch das er­folg­reichste Mär­chen al­ler Zei­ten. Und da scheint sich Lu­cas ge­dacht zu ha­ben, dann lege ich das auch noch zu­sam­men, und fer­tig ist der Knül­ler. Be­vor man sich je­doch mit ei­nem Song­schrei­ber aus­ein­an­der­set­zen muss, setzt man auf 18 Pop-Klassiker der letz­ten Jahr­zehnte, da weiß man schon, dass die gut sind. Ein biss­chen Shake­speare, or­dent­lich Pixar, eine di­cke Por­tion Mo­ral, und fer­tig ist das ma­gi­sche Eli­xier zur Ver­zau­be­rung des Ziel­pu­bli­kums. Viel­leicht, aber nur viel­leicht, hat er sich das so ge­dacht. An­ders wäre das fil­mi­sche Re­sul­tat nicht zu er­klä­ren, wo das Kö­nig­reich der Feen ge­gen den Dunk­len Wald an­tritt. Zwei Wel­ten, die sonst un­be­hel­ligt von­ein­an­der ne­ben­her le­ben. Bis ein über­mu­ti­ger Elf aus dem Fe­en­reich von der sehr, sehr schma­len Grenze eine Schlüs­sel­blume pflückt, um ei­nen Lie­bes­trank her­zu­stel­len. Da dreht Kö­nig Bog aus dem Dunk­len Wald durch, schließ­lich hat er der Liebe für im­mer ab­ge­schwo­ren, und möchte diese am bes­ten ganz ausrotten.

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Geht Beam eBooks gerade den Bach runter?

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Beam-BewertungenBeam eBooks war mal eine gran­diose Platt­form, um DRM-freie Verlags-eBooks aber auch sol­che von Self­publis­hern zu kau­fen. Funk­tio­nierte pro­blem­los und wenn mal ir­gend­was nicht ge­klappt hat oder man Fra­gen hatte, be­ant­wor­tete der ehe­ma­lige Be­trei­ber, Herr Kauf­mann, diese oft in­ner­halb von Mi­nu­ten. Das galt auch für den Kon­takt als Selfpublisher.

Beam eBooks wurde im Sep­tem­ber 2014 von Lu­ebbe über­nom­men, schon da­mals sorg­ten sich et­li­che über die Zu­kunft der Platt­form, eine Sorge die of­fen­sicht­lich be­grün­det war.

Denn:

Zu­erst die merk­wür­di­gen Mails und sich wi­der­spre­chen­den Ant­wor­ten zum Thema »ab 18 eBooks« (siehe hier, hier, hier und hier).

Wirft man mal ei­nen Blick auf die Seite zu Beam eBooks beim On­line­händ­ler­be­wer­tungs­dienst Trus­ted Shops, muss man lei­der fest­stel­len, dass es seit dem 13.06.2015 aus­schließ­lich man­gel­hafte Be­wer­tun­gen ha­gelt. Down­loads sind nicht durch­führ­bar und Abos wer­den nicht er­füllt — Geld wird na­tür­lich trotz­dem ein­ge­zo­gen. Da­bei rea­giert der Kun­den­ser­vice of­fen­sicht­lich über­haupt nicht, we­der per Email, noch ist je­mand te­le­fo­nisch erreichbar.

Lu­ebbe täte gut daran, diese Pro­bleme um­ge­hend zu be­he­ben, denn zah­lende Kun­den der­art im Re­gen ste­hen zu las­sen, ist die beste Me­thode, seine Kun­den nach­hal­tig zu verlieren.

[Up­date 13:00]: Scheint ganz schön ka­putt zu sein. Ich kann mich mit mei­nen Log­in­da­ten nicht mehr an­mel­den, die an­ge­for­derte Email zum Zu­rück­set­zen des Pass­worts kommt nicht. So­mit habe ich kei­nen Zu­griff auf meine ge­kauf­ten eBooks mehr.

[Up­date 28.06.15]: In­ter­es­san­ter­weise ist bei Trus­ted Shops auf ein­mal eine »sehr gut«-Besprechung auf­ge­taucht. Auch bei die­sem Nut­zer hat der Down­load nicht funk­tio­niert, an­geb­lich wurde aber durch den Sup­port schnell ge­hol­fen. Ich kann das nicht be­stä­ti­gen, ich warte seit Ta­gen auf den Pass­wort­re­set und auf Emails wurde eben­falls nicht ge­ant­wor­tet. Man muss sich also fra­gen, wie echt diese Be­wer­tung ist.

[Up­date 01.07.2015]: Nicht nur die kri­ti­schen Be­wer­tun­gen, son­dern gleich alle, wur­den auf Trus­ted Shops ent­fernt.

Dank an Alex Jahnke für den Hinweis.


Derbe: STARCRAFT-Fanfilm THE RUSH

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Ich weiß, Phan­ta­News ist im Mo­ment et­was vi­deo­las­tig, aber das wird auch wie­der an­ders. Der Youtube-Kanal Ro­cket­Jump macht im­mer wie­der Filme um Com­pu­ter­spiele. Dies­mal ha­ben sie sich STAR­CRAFT vor­ge­nom­men — und das auf dras­ti­sche Art und Weise. Man zeigt, was pas­siert, wenn die Zerg ei­nen Pla­ne­ten ein­neh­men. Mein lie­ber Herr Gesangsverein …

Es könnte sein, dass das Vi­deo für Per­so­nen ir­gend­ei­nes Al­tern nicht ge­eig­net ist (wo­bei kon­kret ei­gent­lich nix Schlim­mes ge­zeigt wird), die dür­fen sich das dann mög­li­cher­weise erst nach 22:00 Uhr Orts­zeit Nie­der­wun­sen an­se­hen. Oder so.

 


Trailer: HEROES REBORN

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HE­ROES RE­BORN ist eine 13-teilige Mi­ni­se­rie, die noch ein­mal ei­nen Blick auf das Uni­ver­sum der Fern­seh­se­rie HE­ROES wirft (wie be­reits be­rich­tet). Sie star­tet am 24. Sep­tem­ber 2015 auf dem US-Sender NBC. Jetzt gibt es ei­nen Trailer.


Trailer zum Weltraum-Sandbox-MMO ION

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ION ist ein Sand­box–MMO vom DAY Z–Schöp­fer Dean »Ro­cket« Hall. der nennt das Spiel ein »Simulations-MMO um die Er­for­schung des Welt­raums durch die Mensch­heit«. Der Wer­be­text dazu lau­tet wie folgt:

ION is an emer­gent nar­ra­tive massively-multiplayer on­line game in which play­ers will build, live in and in­e­vi­ta­bly die in huge floa­ting ga­lac­tic con­struc­tions as hu­ma­nity makes its first steps co­lo­ni­zing the uni­verse. Tech­no­logy from Im­pro­bable al­lows ION to have a mas­sive in­ter­con­nec­ted uni­verse with fully si­mu­la­ted en­viron­ments such as power grids, air pres­sure and heat; all to help stave off the un­ending va­cuum of space.

Da­bei soll ein zen­tra­ler Fo­kus tat­säch­lich auf der Si­mu­la­tion lie­gen, man darf ge­spannt sein, in wie­weit man da­mit eine grö­ßere Spie­ler­ba­sis an­spre­chen kann — oder ob das über­haupt not­wen­dig ist, denn mit dem rich­ti­gen Kon­zept kommt man auch mit ei­ner ver­gleichs­weise klei­nen, aber loya­len Spiel­er­ge­meinde aus. Hall sagte wäh­rend ei­ner Pres­se­kon­fe­renz auf der E3:

I want a game that is not a game. I want a game that is a uni­verse. A uni­verse built not on scripts or quests, but on the laws of phy­sics, bio­logy, and che­mis­try, a si­mu­la­tion MMO that ex­plo­res mankind’s ex­pan­sion into space. The chance to be a pioneer in a harsh uni­verse swam­ped with the risk of de­ath yet pep­pe­red with the ha­vens of fortune.

Wer sich das Spiel früh­zei­tig an­se­hen möchte, be­nö­tigt lei­der eine XBox One und ein Microsoft-Abo, denn es er­scheint im Rah­men des »Xbox One Game Pre­view«, das ist un­ge­fähr das­selbe wie Steams Early Ac­cess. Meh. Ich hoffe aber, dass das Spiel auch für Win­dows er­schei­nen wird, denn das Kon­zept finde ich hoch­in­ter­es­sant und spannend.

 


E3: Offizieller Trailer — FALLOUT 4

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Be­thesda Soft­works zeigte zur E3 ei­nem Trai­ler zum vier­ten Teil von FALL­OUT, der ist mir ir­gend­wie durch­ge­gan­gen, des­we­gen wird er hier nach­ge­lie­fert. Der letzte Teil liegt zehn Jahre zu­rück. Das Spiel er­scheint für PC, Xbox One und PS4, die ur­sprüng­lich eben­falls an­ge­kün­dig­ten Sys­teme PS3 und XBox 360 sind raus. Er­schei­nen soll FALL­OUT 4, das erste Spiel von Todd Howard seit SKY­RIM, am 10 No­vem­ber 2015.

Der Trai­ler ist ab 18, sollte also von ir­gend­wel­chen Ju­gend­li­chen nicht vor 22:00 Uhr an­ge­se­hen wer­den. Mehr zum Spiel auf der of­fi­zi­el­len Web­seite.