tolino-media.de ist online — irgendwie

Logo Tolino MediaIch hatte hier über tolino-media.de, die Selfpublisher-Plattform, der Tolino-Allianz be­rich­tet. Die scheint nun on­line zu sein, auch wenn so man­ches arg »mit hei­ßer Na­del ge­strickt« wirkt. Das war üb­ri­gens der O-Ton ei­nes Mit­ar­bei­ters des Be­trei­bers auf Facebooks.

Ich ver­suchte mich an­zu­mel­den, gab also meine Da­ten ein und klickte auf »ab­sen­den«. Im Brow­ser er­schien er­neut die­selbe Seite, meine ein­ge­ge­be­nen In­for­ma­tio­nen wa­ren noch vor­han­den, aber sonst pas­sierte gar nichts. Nach meh­re­ren Ver­su­chen kam ich dem auf die Spur: Die Be­trei­ber er­lau­ben of­fen­bar keine Son­der­zei­chen im Pass­wort (wa­rum auch, wäre ja nur si­cher), wei­sen aber vor­sichts­hal­ber mal nicht dar­auf hin, da­mit es für den Nut­zer span­nend bleibt.Weiterhin ver­wen­det die Seite ein un­gül­ti­ges falsch ein­ge­bun­de­nes SSL-Zertifikat (siehe auch Kyrs Kom­men­tar wei­ter un­ten), dar­auf weist der Brow­ser beim Auf­ru­fen hin. Sehr ver­trau­en­er­we­ckend. Wenn die ein­fachs­ten Dinge schon nicht klap­pen, habe ich arge Be­den­ken hin­sicht­lich des Funk­tio­nie­rens der rest­li­chen Plattform.

In mei­nen Au­gen aber höchst be­denk­lich ist, dass es kei­ner­lei AGB hin­sicht­lich vom Nut­zer hoch­ge­la­de­ner eBooks gibt. Die auf der Seite ver­link­ten Nut­zungs­be­din­gun­gen be­fas­sen sich aus­schließ­lich mit der Nut­zung der Web­seite. Rechts­si­chere Hin­weise dazu, un­ter wel­chen Be­din­gun­gen man seine Werke hoch­lädt, feh­len voll­stän­dig (oder ich habe sie trotz in­ten­si­ver Su­che nicht ge­fun­den). Mir per­sön­lich wäre es des­we­gen der­zeit viel zu ge­fähr­lich, dort eBooks hoch­zu­la­den, denn man weiß nicht, wel­chen Re­geln man sich da­mit unterwirft.

p. s.: Nach wie vor wird da­mit ge­wor­ben, dass das Ein­stel­len der Bü­cher kos­ten­frei ist. Al­ler­dings nur bis Jah­res­be­ginn 2016. Da das im­mer wie­der so be­tont wird, würde ich da­von aus­ge­hen, dass ab die­sem Zeit­punkt da­für ein Obo­lus er­ho­ben wird, zu­sätz­lich zu den 30% die to­lino me­dia oh­ne­hin be­reits er­hält. Mög­li­cher­weise wer­den et­li­che Self­publis­her dann diese zu­sätz­li­chen Kos­ten zäh­ne­knir­schend auf sich neh­men, um in den an­ge­schlos­se­nen Shops prä­sent zu blei­ben. Trans­pa­renz und au­to­ren­freund­li­ches Ver­hal­ten sieht in mei­nen Au­gen je­doch an­ders aus. Wenn man ab An­fang 2016 mehr neh­men möchte, könnte man das ein­fach mal ganz ehr­lich sa­gen, statt sich um die Ant­wort herum zu la­vie­ren.

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Kickstarter ab Mitte Mai einfacher für deutsche Projekte nutzbar

Logo Kickstarter

Kick­star­ter ist die ver­mut­lich be­kann­teste Crowdfunding-Plattform und sie wurde in der Ver­gan­gen­heit ge­nutzt, um Pro­jekte aus den ver­schie­dens­ten Spar­ten zu fi­nan­zie­ren. Eins der er­folg­reichs­ten dürfte Chris Ro­berts Space-Sim STAR CI­TI­ZEN sein. Bis­her konnte man deut­sche Pro­jekte zwar an den Start brin­gen, musste da­für al­ler­dings über ein Konto in den USA oder Eng­land verfügen.

Ab dem 12. Mai ist das an­ders, das kann man jetzt auf der Kickstarter-Webseite le­sen. Ab die­sem Zeit­punkt ist man in der Lage, Pro­jekte auch in deut­scher Spra­che ein­zu­stel­len (vor­be­rei­ten kann man im Rah­men des »Pre Launch« be­reits jetzt), die ge­nutzte Wäh­rung ist Euro. Als Pro­jekt­star­ter muss man über eine der »grö­ße­ren« Kre­dit­kar­ten ver­fü­gen. Man kann Pro­jekte als Ein­zel­per­son (über 18 Jahre) oder für eine Firma starten.

Et­was pro­ble­ma­tisch ist da­bei in mei­nen Au­gen die Be­zah­lung. Die ist nur mit Kre­dit­karte mög­lich, Be­träge un­ter 250 Euro kann man auch per Last­schrift ein­zie­hen las­sen. Pay­Pal fehlt lei­der als Zahlungsmöglichkeit.

An­sons­ten gel­ten die üb­li­chen Re­geln: Ist das Crowd­fun­ding er­folg­reich be­hält Kick­star­ter ei­nen ge­wis­sen Be­trag ein, er­reicht es sein Fun­ding­ziel nicht, fal­len keine Ge­büh­ren an.

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AVENGERS 2 – AGE OF ULTRON

Poster Age Of UltronAVEN­GERS: AGE OF UL­TRON – Bun­des­start 23.04.2015

Ge­rade als man dachte, es geht nicht mehr, da be­kommt man mehr. Von al­lem. Als elf­ter Film in der Reihe der zwei­ten und bald ab­ge­schlos­se­nen Phase kann das Mar­vel Ci­ne­ma­tic Uni­verse im­mer noch über­zeu­gen. Und ver­steht es im­mer noch, eine sich stei­gernde Er­war­tungs­hal­tung zu be­frie­di­gen. Dass in der ab­schlie­ßen­den drit­ten Phase Ma­cher Joss Whe­don das Heft für die letz­ten bei­den Avengers-Filme an An­thony und Joe Russo ab­gibt, stimmt da eher nach­denk­lich. Die Rus­sos ha­ben ei­nen her­vor­ra­gen­den (der Ver­fas­ser ver­wei­gert den deut­schen Ti­tel) CAP­TAIN AME­RICA: THE WIN­TER SOL­DIER ge­macht, zwei­fel­los. Und sie wer­den sich mit CAP­TAIN AME­RICA: CI­VIL WAR be­wei­sen müs­sen. Denn sollte der Ti­tel tat­säch­lich auf die aus­ste­hende Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen dem Cap­tain und Iron Man hin­deu­ten, dann würde das ei­nen ent­schei­den­den Eck­punkt in der Ge­schichte des Mar­vel Uni­ver­sums be­tref­fen. Und wie es aus­sieht, hat Joss Whe­don da­für schon vor­ge­baut. Im­mer wie­der rei­ben sich im jüngs­ten Aben­teuer die ge­gen­sätz­li­chen Ansich­ten von Steve Ro­gers und Tony Stark in hit­zi­gen Ver­bal­at­ta­cken. Und hier steckt die ganz große An­zie­hungs­kraft in ei­nem Film, der nur ober­fläch­lich aus end­lo­sen Show­ef­fek­ten besteht. 

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JONATHAN STRANGE & MR. NORRELL Launch Trailer

Die BBC hat ei­nen neuen Trai­ler zu ih­rer Se­ri­en­fas­sung von JO­NA­THAN STRANGE & MR. NOR­RELL, ba­sie­rend auf dem gleich­na­mi­gen Buch von Su­sanna Clarke, spen­diert.


NAUTILUS 134: Endzeit und Weltentore

Cover Nautilus 134End­zeit­kul­tu­ren, Traum­rei­che und Buchsprin­ger sind die The­men­schwer­punkte der Mai-Ausgabe des mo­nat­li­chen F&SF-Magazin NAU­TI­LUS — Aben­teuer & Phan­tas­tik. Und als Gim­mick gibt es ei­nen Aus­zug aus Ge­orge R.R. Mar­tins Game of Thrones-Weltenbuch WESTEROS.

In der End­zeit­welt von MAD MAX: FURY ROAD flüch­ten Mad Max und Char­lize The­ron als die Im­pe­ra­to­rin Fu­riosa vor de­ge­ne­rier­ten Ge­setz­lo­sen, und in Dis­neys A WORLD BEYOND su­chen Ge­orge Cloo­ney als splee­ni­ger Er­fin­der und ein jun­ges Mäd­chen in ei­nem ima­gi­nä­ren To­mor­row­land Ret­tung vor dem dro­hen­den Kol­laps der Erde. Die NAU­TI­LUS schaut sich da­her par­al­lel zu den Vor­stel­lun­gen die­ser Filme ein­mal ge­nauer an, wel­che Kul­tu­ren und Ge­sell­schafts­for­men die Men­schen ge­mäß den Vor­stel­lun­gen der Phan­tas­tik nach ei­ner welt­zer­stö­ren­den Ka­ta­stro­phe aus­bil­den. Und die Band­breite in Ro­man und Film reicht von kan­ni­ba­lis­ti­schen Mor­locks bis zu Hun­ger­spie­len, von Über­wa­chungs­staa­ten mit Be­wußt­s­eins­kon­trolle bis zu in Si­los ein­ge­la­ger­ten Cryo­schlä­fern, von nach Res­sour­cen ja­gen­den Freaks bis zu Endzeit-Vampiren, die Men­schen wie Vieh hal­ten. Und in Ryan Gos­lings ak­tu­el­lem Re­gie­de­büt LOST RI­VER ist schon die Jetzt­zeit eine alb­traum­hafte Ka­sta­stro­phe aus Ge­walt und Zer­stö­rung, und die ju­gend­li­chen Hel­den des Films su­chen zwi­schen Fan­ta­sie und Wirk­lich­keit ei­nen Weg in eine ima­gi­näre Was­ser­un­ter­welt, um ihre zer­fal­lende Stadt zu erlösen.

Wie ein ent­spre­chen­der Sach­ar­ti­kel im Heft zeigt, sind ma­gi­sche Pas­sa­gen von ei­ner Welt in die an­dere schon seit je­her ein Stil­mit­tel der Phan­tas­tik. My­then­for­scher Jo­seph Camp­bell hat es als den fünf­ten Punkt der klas­si­schen Hel­den­reise be­schrie­ben, und die Schwel­len der Wel­t­en­tore kön­nen sich als Wand­schränke, Ka­nin­chen­lö­cher, Spie­gel, für Un­ein­ge­weihte un­sicht­bare Bahn­steige oder so­gar als Bü­cher ma­te­ria­li­sie­ren. Denn wie ein In­ter­view mit der Schrift­stel­le­rin Mecht­hild Glä­ser zu ih­rem neuen Ro­man BUCHSPRIN­GER zeigt, füh­ren man­che Ro­mane di­rekt hin­ein in real wer­dende Bü­cher­wel­ten. Ein Ar­ti­kel weist hierzu auf Klas­si­ker des Weltenwechsel-Genres wie Mi­chael En­des DIE UN­END­LI­CHE GE­SCHICHTE, Cor­ne­lia Fun­kes TINTENWELT-Trilogie, Jas­per Ffor­des THURS­DAY NEXT-Saga und an­dere mehr hin.

Der ein­fachste Über­tritt in ima­gi­näre Wel­ten ge­schieht im Traum. Im Heft be­rich­tet Independent-Regisseur Huan Vu über sein per Crowd­fun­ding und Crow­din­vest­ment von Fans fi­nan­zier­tes Fantasy-Filmprojekt THE DREAM­LANDS, das die Traumlande-Geschichten von H.P. Love­craft auf die Ki­no­lein­wand brin­gen wird. Ein be­glei­ten­der Ar­ti­kel un­ter­sucht die ver­schie­de­nen Wege des Traums als Tag­traum, Hin­ge­spinst, Alb­traum, Schach­teltraum, Traum­falle und Traum­ma­ni­pu­la­tion. Pas­send dazu wird der mehr­fach preis­ge­krönte Independent-Gruselfilm DER BA­BA­DOOK vor­ge­stellt, der nun auch in Deutsch­land star­tet und in dem ein dunk­les We­sen aus ei­nem Kin­der­buch aus­bricht und sich in Träu­men und als Mons­ter un­ter dem Bett ma­ni­fes­tiert und da­mit eine al­lein­er­zie­hende Mut­ter und ihr Kind terrorisiert.

Gim­micks der Aus­gabe NAU­TI­LUS 134, 05/2015, sind ein ex­klu­si­ver Aus­zug aus dem Wel­ten­buch WES­TE­ROS: DIE WELT VON EIS UND FEUER — GAME OF THRO­NES von Ge­orge R.R. Mar­tin, das die Vor­ge­schichte sei­ner Fantasy-Saga als reich il­lus­trier­tes Sach­buch prä­sen­tiert, die Steampunk-Leseprobe AUS­SER­GE­WÖHN­LI­CHE AU­TO­MA­TONS von Independent-Autor Mar­tin Rie­sen als ei­nem der Ge­win­ner des E-Book Leseproben-Wettbewerbs so­wie Werk­statt­be­richte aus der Au­to­ren­werk­statt der Fantasy-Schriftsteller Brian Sta­ve­ley, Tom Ja­cuba und Tanja Kummer.

Be­reits seit An­fang April läßt sich die kom­plette Aus­gabe kos­ten­los auf www.fantasymagazin.de on­line durch­blät­tern, und ver­füg­bar sind zwi­schen­zeit­lich auch die ge­druckte Aus­gabe am Ki­osk so­wie die di­gi­ta­len Ver­sio­nen für alle Platt­for­men von PC bis Smart­phone. Zu­sam­men mit dem Er­schei­nen der Print-Ausgabe gibt es nun auch täg­li­che In­fos zum Ma­ga­zin auf ei­ner ei­ge­nen Facebook-Seite — etwa die Vor­schau auf die fol­gende Aus­gabe mit Sau­ri­er­wel­ten, men­schen­fres­sen­den Bes­tien, Kin­der­mör­dern, He­x­ern und Monsterjägern.

NAU­TI­LUS er­scheint im Aben­teuer Me­dien Ver­lag und kann so­wohl im guts­or­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del wie auch elek­tro­nisch er­wor­ben wer­den. Auch bei Ama­zon er­hält man das Ma­ga­zin, dort al­ler­dings aus­schließ­lich im Abo — neu­er­dings nicht mehr nur als Prin­t­aus­gabe, son­dern auch di­gi­tal als App.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Aben­teuer Me­dien Verlag


Börsenverein: Buchpreisbindung für eBooks gilt bereits jetzt

eBook-ParagraphMo­men­tan tönt durch die Me­dien, dass SPD-Chef Ga­briel sich mal wie­der vor ei­ner Lobby ver­neigt hat, dies­mal geht es um die Buch­preis­bin­dung. Das Buch­preis­bin­dungs­ge­setz soll so an­ge­passt wer­den, dass es auch für eBooks gilt. Das würde im Um­kehr­schluss be­deu­ten, dass es, ent­ge­gen al­len bis­he­ri­gen Be­teue­run­gen des Bör­sen­ver­eins des deut­schen Buch­han­dels bis­her eben NICHT für eBooks gilt. Denn sonst gäbe es kei­nen Hand­lungs­be­darf, und man müsste nicht Lob­by­is­ten in Gang set­zen, um eine Ge­set­zes­än­de­rung an­zu­schie­ben. Ich habe ein­fach mal nach­ge­fragt — und die Ant­wort kam in Rekordzeit:

Sehr ge­ehrte Da­men und Herren,

der­zeit geht es durch die Me­dien, dass die Bun­des­re­gie­rung auf­grund Ih­rer In­ter­ven­tion das Buch­preis­bin­dungs­ge­setz so än­dern will, dass es auch für eBooks gilt.

Bis­her war die Aus­sage des Bör­sen­ver­eins, das Buch­PrG gelte oh­ne­hin für eBooks und Sie ha­ben auch aus­ge­führt, dass durch ihre Treu­hän­der durch­set­zen zu las­sen. Dies wurde mir ge­gen­über mehr­fach durch Ihre Rechts­ab­tei­lung bestätigt.

Darf ich aus der Ge­set­zes­in­itia­tive ent­neh­men, dass das Buch­PrG Ih­rer Ansicht nach der­zeit DOCH nicht für eBooks gilt?

Für eine Ant­wort be­danke ich mich im vor­aus und weise dar­auf hin, dass diese im Rah­men ei­nes Ar­ti­kels auf mei­nem Web­por­tal ver­öf­fent­licht wer­den wird.

Mit freund­li­chem Gruß,
Holzhauer

Wie ge­sagt: Eine Re­ak­tion kam ex­trem zü­gig, das bin ich gar nicht ge­wohnt. Ver­mut­lich war ich nicht der erste, der das wis­sen wollte:

Sehr ge­ehr­ter Herr Holzhauer,

der Ge­setz­ge­ber will in die­sem Fall bis­her rich­ter­recht­lich – d.h. durch Aus­le­gung des mo­men­ta­nen Tex­tes des Buch­PrG – gel­ten­des Recht durch eine aus­drück­li­che ge­setz­li­che Re­ge­lung ersetzen.

Dass der Ge­setz­ge­ber eine von der Recht­spre­chung ent­wi­ckelte Rechts­lage nach­träg­lich ko­di­fi­ziert, ist durch­aus häu­fig der Fall und dient u.a. ei­ner hö­he­ren Rechts­si­cher­heit. Im Text des Re­fe­ren­ten­ent­wurf des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rium (PDF) wird aus­drück­lich dar­auf hin­ge­wie­sen, dass E-Books be­reits un­ter dem gel­ten­den Recht als preis­ge­bun­den an­ge­se­hen werden.

Sie kön­nen mit die­ser Ant­wort gerne den Jus­ti­ziar des Bör­sen­ver­eins, Prof. Dr. Chris­tian Sprang, zitieren.

Beste Grüße

Tat­säch­lich ist es nun aber so, dass es noch gar keine höchst­rich­ter­li­chen Ent­schei­dun­gen zu dem Thema gibt, mir ist kein Fall be­kannt, der bis zum BGH oder wei­ter zum EuGH ge­gan­gen ist. Ich habe die Ver­mu­tung, dass man mit die­ser Ge­set­zes­än­de­rung un­er­wünsch­ten Ur­tei­len zu­vor kom­men möchte.

Bild eBook-Paragraph von mir, CC BY-NC


MORTAL INSTRUMENTS-Fernsehserie: SHADOWHUNTERS

McGTHE MOR­TAL IN­STRU­MENTS: CITY OF BO­NES war ein Ki­no­film aus dem Jahr 2013 (deutsch als CHRO­NI­KEN DER UN­TER­WELT: CITY OF BO­NES). Er ba­sierte auf der Young Adult-Reihe glei­chen Na­mens von der Au­to­rin Cas­san­dra Cla­res. Ob­wohl die Buch­reihe über­aus er­folg­reich ist, kam der Film auf­grund der halb­her­zi­gen Um­set­zung durch die Con­stan­tin nicht wirk­lich gut an und des­we­gen wur­den die Pläne für Fort­set­zun­gen kur­zer­hand auf Eis ge­legt.

ABC möchte jetzt eine Fern­seh­se­rie aus dem Stoff ma­chen. Der US-Sender lässt sich auch nicht lum­pen und ver­bin­det ei­nen be­kann­ten Na­men mit der Show: Bei der Pi­lo­t­epi­sode wird McG alias Jo­seph Mc­Ginty Ni­chol Re­gie füh­ren, der fun­giert auch als aus­füh­ren­der Pro­du­zent der Se­rie, die den Na­men SHADOWH­UN­TERS tra­gen wird. Showrun­ner und Au­tor ist Ed Dec­ter. Die Pro­duk­tion des Pi­lo­ten soll im Mai in To­ronto beginnen.

SHADOWH­UN­TERS ver­folgt die Aben­teuer der acht­zehn­jäh­ri­gen Clary Fray, die an ih­rem Ge­burts­tag her­aus­fin­den muss, dass sie nicht das ist, was sie im­mer dachte. Tat­säch­lich stammt sie aus ei­ner lan­gen Reihe von »Shadowh­un­ters«, Hy­bri­den aus Men­schen und En­geln, die Dä­mo­nen ja­gen. Als ihre Mut­ter ge­kid­nap­ped wird, wirft das Clary und ih­ren bes­ten Freund Si­mon in die un­be­kannte Welt der Dä­mo­nen­jagd, an ih­rer Seite der mys­te­riöse Shadowh­un­ter Jace. Mit ei­nem mal lebt sie in ei­ner Welt vol­ler Fai­ries, War­locks, Vam­pire und Wer­wölfe und be­ginnt eine Reise der Selbst­fin­dung, in de­ren Ver­lauf sie mehr über ihre Ver­gan­gen­heit er­fährt — und auch was die Zu­kunft für sie bereithält.

De­tails zu Schau­spie­lern gibt es lei­der der­zeit noch nicht, auch der Ter­min für den Se­ri­en­start steht noch aus. Bei den Pro­duk­ti­ons­zy­klen von US-Serien könnte das aber be­reits im Herbst sein. IMDB geht al­ler­dings von ei­nem Start im nächs­ten Jahr aus.

Bild: McG, © Bro­kenS­phere / Wi­ki­me­dia Com­mons, CC BY-SA


TOTAL WAR: WARHAMMER mit cinematischem Trailer angekündigt

Wie ges­tern vom Spie­le­ent­wick­ler Crea­tive As­sem­bly ver­kün­det wurde, hat die Phan­tas­tik Ein­zug in eine alt­be­kannte Vi­deo­spiel­reihe ge­hal­ten. Die TO­TAL WAR-Serie, die sich seit fünf­zehn Jah­ren aus­schließ­lich mit his­to­ri­schen Sze­na­rien wie dem Mit­tel­al­ter, dem al­ten Rom, oder dem ja­pa­ni­schen Sho­gu­nat be­schäf­tigt hat, wagt sich in neue Ge­filde. Mit ei­ner Li­zenz von Ga­mes Work­shop im Ge­päck wird die Spie­le­reihe zum ers­ten Mal ein High-Fantasy Set­ting umsetzen.

TO­TAL WAR steht vor al­lem für run­den­ba­sierte Stra­te­gie auf glo­ba­ler Ebene, kom­bi­niert mit aus­ar­ten­den Mas­sen­schlach­ten in (pau­sier­ba­rer) Echt­zeit, eben­falls mit ho­hem Stra­te­gie­an­teil. WAR­HAM­MER und sein Sci-Fi Pen­dant WAR­HAM­MER 40.000 ha­ben ur­sprüng­lich als Ta­ble­top­spiele be­gon­nen, wur­den aber in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auch ver­stärkt in Vi­deo­spie­len ein­ge­setzt. (War­ham­mer On­line, Dawn of War) Wäh­rend ei­nige alt ein­ge­ses­sene TO­TAL WAR-Fans wahr­schein­lich lie­ber ein Me­di­eval 3 oder viel­leicht ein Welt­kriegs­sze­na­rio ge­se­hen hät­ten, düfte es Publis­her Sega mit die­sem Coup ge­lin­gen, neue Spie­ler für seine Reihe zu ge­win­nen.
Man darf ge­spannt sein, wie Crea­tive As­sem­bly das Ba­lan­cing der doch recht un­ter­schied­li­chen Ras­sen der War­ham­mer Welt (z. B. Men­schen, Orks, Un­tote, El­fen) hin­be­kom­men wird. Zu be­fürch­ten steht al­ler­dings, dass die im­mer aus­schwei­fen­dere DLC-Politik hier noch wei­ter aus­ge­baut wird und spiel­bare Ras­sen und an­dere Spiel­in­halte erst nach und nach er­schei­nen und hin­zu­ge­kauft wer­den müs­sen. Auf mei­nen Wunsch­zet­tel hat es das Spiel trotz­dem schon geschafft.

Ein ge­nauer Er­schei­nungs­ter­min steht bis­lang noch nicht fest.


Der »Indie-Katalog« des Buchreports

Screenshot Indie-KatalogJauch­zet und froh­lo­cket, liebe Self­publis­her, denn der Buch­re­port ist euer Hei­land. In sei­ner un­er­mess­li­chen Güte räumt er euch und eu­ren Bü­chern ei­nen Platz in sei­nem No­vi­tä­ten­ka­ta­log ein, der im Herbst als Print­fas­sung aber auch on­line er­schei­nen soll. Da­mit möchte er euch »eine Brü­cke zum Buch­han­del bauen«.

Zu­min­dest schreibt man das in ei­nem News­ar­ti­kel und ge­riert sich als gro­ßer Gön­ner der In­dies. Na, wenn das nicht vor­treff­lich zum »Welt­tag des Bu­ches« passt.

Klickt man dann mal auf »wei­tere In­fos«, wird der wahre Grund für die groß­zü­gige Auf­nahme der selbst­pu­bli­zier­ten Werke in das Pam­phlet deut­lich: Ab­grei­fen von Kohle.

Für ei­nen nor­ma­len Buch­ein­trag soll der Self­publis­her 99 Euro in den Klin­gel­beu­tel des Gön­ners wer­fen, für ei­nen »Pre­miumein­trag« wer­den be­reits 149 Euro fäl­lig. Die­ser Pre­miumein­trag un­ter­schei­det sich auf den ers­ten Blick durch eine ge­ring­fü­gig grö­ßere Aus­deh­nung und eine graue Hin­ter­le­gung des Tex­tes. Na solch ein au­ßer­or­dent­li­cher ge­stal­te­ri­scher Mehr­auf­wand (der ge­gen Null ten­diert) ist aber mal ent­spannt 50 Ta­cken wert! Und das sind auch nur »Ein­füh­rungs­preise«, um euch zu kö­dern. Spä­ter wirds ver­mut­lich teurer.

indiekatalog

Man kann da auch Wer­bung schal­ten und ist mit ge­ra­dezu lä­cher­li­chen 880 Euro für eine Halb­seite da­bei. Da greift man doch so­fort gern zu. Ob die beim Buch­re­port über­haupt auch nur ah­nen, was durch­schnitt­li­che Self­publis­her ab­seits von Liebesschmonzetten-Millionärinnen an ih­ren Bü­chern verdienen?

Net­ter Ver­such. Ihr »öff­net euch nicht den Self­publis­hern«, ihr möch­tet ein­fach nur ihr Geld. Denn auch wenn die Indie-Bücher im Ka­ta­log ste­hen, wer­den die Buch­händ­ler sie trotz­dem nicht be­stel­len und auch nicht ver­kau­fen. In mei­nen Au­gen kann man seine Eu­ros auch ein­fach cent­weise in den Gully rol­len und hat mehr davon.

Screen­shots von mir, In­halte Co­py­right Ha­ren­berg Kom­mu­ni­ka­tion Ver­lags– und Medien-GmbH & Co. KG


Die neue MUPPET SHOW

Muppets

US-Sender ABC wer­kelt an ei­ner neuen Ver­sion der MUP­PET SHOW. Das In­ter­esse an den von Jim Hen­son er­fun­de­nen Pup­pen ist durch jede Menge Youtube-Spots und die Ki­no­filme of­fen­bar so deut­lich ge­stie­gen, dass man sie wie­der re­gel­mä­ßig ins Fern­sehn brin­gen möchte. Da­bei ist der An­satz ein leicht an­de­rer als bei der ers­ten Inkarnation:

THE MUP­PETS re­turn to prime time with a con­tem­porary, documentary-style show that — for the first time ever — will ex­plore the Mup­pets’ per­so­nal li­ves and re­la­ti­onships, both at home and at work, as well as ro­man­ces, break-ups, achie­ve­ments, disap­point­ments, wants and de­si­res; a more adult Mup­pet show, for kids of all ages.

Wenn man sich er­in­nert, zeig­ten auch die al­ten Mup­pets, was hin­ter der Bühne ih­res Thea­ters ab­ging. Den­noch frage ich mich, ob es dies­mal ohne Ge­sangs– und Mu­sik­ein­la­gen ab­ge­hen wird, da würde doch was feh­len. Laut EW soll das Ganze ein we­nig an THE OF­FICE er­in­nern und der Plot an 30 ROCK. Mit der Rea­li­sie­rung wur­den Bill Prady (THE BIG BANG THEORY) und Bob Kus­hell (AN­GER MA­NAGE­MENT) be­auf­tragt. Wann es los­ge­hen soll ist noch unbekannt.

Ei­gent­lich habe ich we­nig Sor­gen, in den di­ver­sen Youtube-Clips, die die Filme pro­mo­ten soll­ten, wurde in Sa­chen Mo­der­ni­sie­rung schon eine Menge rich­tig ge­macht. Und das For­mat TV ist mei­ner Ansicht nach oh­ne­hin für die Pup­pen bes­ser ge­eig­net als das Me­dium Kinofilm.

Pro­mo­foto Tehe Mup­pets Co­py­right The Walt Dis­ney Company

 


STAR TREK BEYOND

Promo-Foto STAR TREK

Der Ti­tel des nächs­ten STAR TREK-Kinofilms lau­tet nach In­for­ma­tio­nen von trekmovie.com STAR TREK BEYOND. Der Name wurde auch be­reits bei der MPAA re­gis­triert, was nicht be­deu­tet, dass sich das nicht noch än­dern könnte. Bad Ro­bot sind für rote He­ringe be­kannt. Beim 13. Strei­fen der Reihe führt nicht J. J. Ab­rams Re­gie, son­dern Jus­tin Lin (FAST AND FU­RIOUS), letz­te­res be­rei­tet mir et­was Sorge. Das Dreh­buch stammt von Doug Jung und Si­mon Pegg, der auch seine Rolle als Scotty er­neut auf­neh­men wird. Pegg sagte, dass sie mit dem dreh­buch wie­der mehr zu dem zu­rück­keh­ren wol­len, was die alte Fern­seh­se­rie aus­machte. Ge­gen­über Den Of Geek äu­ßerte er im Interview:

So for me it’s now about the spi­rit of ad­ven­ture and ex­plo­ra­tion and also, in mo­dern terms, just how would that be for people, to be away for that amount of time and that kind of stuff.

Dem Guar­dian sagte er:

And it’s a story about fron­tie­rism and ad­ven­ture and op­ti­mism and fun, and that’s where we want to take it, you know. Where no man has gone be­fore – where no one has gone be­fore, sen­si­bly cor­rec­ted for a sligh­ter more en­ligh­te­ned ge­ne­ra­tion. But yeah, that’s the mood at the moment.

Als Schau­spie­le­rin ne­ben der Haupt­crew steht be­reits So­fia Bou­tella (KINGS­MAN) fest, eben­falls mit­spie­len soll Id­ris Elba (THOR). Pegg will Elba, der of­fen­bar den Bö­se­wicht ge­ben soll, ei­nen völ­lig neuen Cha­rak­ter auf den Leib schreiben.

Pro­mo­foto STAR TREK Co­py­right Pa­ra­mount Pictures


TOMORROWLAND — UK Trailer 3

Ein wei­te­rer Trai­ler zu Dis­ney TO­MOR­ROW­LAND. Und das sieht im­mer noch sehr gut aus.