THE FLASH bekommt komplette erste Staffel

flash

Es ist diese Zeit im Jahr, zu der in den USA üb­li­cher­weise die ers­ten Herbst-Serien schon wie­der ab­ge­setzt wur­den. Er­staun­li­cher­weise ist das bis­her nicht der Fall. Bei The CW ver­mel­det man so­gar ganz im Ge­gen­teil, dass man sich ent­schlos­sen hat dem AR­ROW–Ab­le­ger THE FLASH eine voll­stän­dige Staf­fel von 22 Epi­so­den zu spendieren.

Das wun­dert ei­nen we­ni­ger, wenn man sich die Zu­schau­er­zah­len ansieht. 4,5 Mil­lio­nen ha­ben sich die Pre­miere wäh­rend der Erst­aus­strah­lung an­ge­se­hen, nimmt man die Wie­der­ho­lun­gen dazu, ha­ben sich so­gar sechs Mil­lio­nen Zu­schauer da­für in­ter­es­siert. Das ist die Pre­miere mit den höchs­ten Ra­tings auf dem Sen­der seit VAM­PIRE DIA­RIES und der zweit­meist ge­se­hene Opener auf CW al­ler Zei­ten (Platz eins hält 90210).

Wenn eine US-Show heut­zu­tage quasi aus dem Stand eine kom­plette Staf­fel ge­neh­migt be­kommt, dann ist das wie eine Ad­lung und man darf da­von aus­ge­hen, dass da­mit auch be­reits die zweite Se­a­son in tro­cke­nen Tü­chern ist. Es sei denn, es ginge im Ver­lauf der fol­gen­den Epi­so­den ir­gend et­was grund­sätz­lich schief, aber da­mit ist wohl kaum zu rechnen.

Kon­zep­tio­nell er­in­nert THE FLASH im Mo­ment ein we­nig an den An­fang von SMALL­VILLE, weil in je­der Epi­sode ein an­de­rer Su­per­schurke zu be­sie­gen ist (und die Se­rie führt auch die Su­per­schur­ken ins AR­ROWverse ein, in der Schwes­ter­se­rie wa­ren die Mu­tan­ten bis­lang quasi non­e­xis­tent). Gleich­zei­tig ha­ben die Ma­cher es aber nicht ver­säumt, so­fort ei­nen, wenn nicht gar zwei, Me­taplots mit an­zu­bie­ten, die für zu­sätz­li­che Span­nung sorgen.

Mir ge­fällt FLASH bis­her rich­tig gut und ich freue mich über die 22 Episoden.


»I´m a time agent!« — Trailer: PREDESTINATION

PRE­DES­TI­NA­TION ist ein Sci­ence Fiction-Film nach der Kurz­ge­schichte ALL YOU ZOM­BIES von Ro­bert A. Hein­lein. Ethan Hawke spielt darin ei­nen Zeit­agen­ten, der auf eine kom­pli­zierte Reihe von Zeit­rei­sen ge­schickt wurde, um um Mör­der daran zu hin­dern, dass sie in der Zu­kunft ihre Ta­ten be­ge­hen. Bei sei­nem letz­ten Ein­satz muss der Agent den ei­nen Kri­mi­nel­len stop­pen, der ihm im­mer wie­der ent­kom­men konnte — und da­mit eine ent­setz­li­che Tat ver­hin­dern, die tau­sen­den das Le­ben kos­ten könnte.

Ne­ben Hawke spie­len Sa­rah Snook und Noah Tay­lor, Re­gie führ­ten Mi­chael und Pe­ter Spie­rig (DAY­BREA­KERS). Der Film ist of­fen­bar be­reits auf Fes­ti­vals ge­lau­fen, bei Ama­zon könnte man eine DVD be­stel­len, die ist aber nicht lie­fer­bar. Ki­no­start­ter­min in den USA ist am 9. Ja­nuar 2015, der ein­zige Start­ter­min, den ich für Deutsch­land ge­fun­den habe, ist März 2016, das kann ich aber nicht recht glau­ben. Falls wer mehr weiß, bitte Kommentar.

Der Trai­ler sieht äu­ßerst viel­ver­spre­chend aus.

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Crowdfunding erfolgreich: DARKFIELD VR

Wer eine Ocu­lus Rift be­sitzt und nicht auf EVE VAL­KY­RIE war­ten möchte, der sollte mal ei­nen Blick auf DARK­FIELD VR wer­fen, ein Raum­kampf­spiel, bei dem man in Teams zu­sam­men ge­gen an­dere Teams flie­gen kann. ich hatte das Game ent­deckt, als ich die erste Ent­wick­ler­aus­gabe der VR-Brille mein Ei­gen nannte und da­mals schon ein paar Euro sprin­gen las­sen. Be­reist die bis­her er­hält­li­che Demo-Version macht Spaß und ist selbst­ver­ständ­lich trotz des »VR« im Na­men auch ohne Ocu­lus Rift spiel­bar. Er­freu­lich ist auch, dass die Ent­wick­ler aus Dres­den in ih­rem Fo­rum auf Spie­ler­wün­sche ein­ge­hen und auch bei Pro­ble­men mit Tips hel­fen kön­nen. Und sie la­den ei­nen ein, sie auf dem of­fi­zi­el­len Ser­ver wegzuballern.

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch drei Tage, hat aber heute be­reits ihr Fun­ding­ziel von ge­rade mal 10000 (aus­tra­li­schen) Dol­lar er­reicht. Trotz­dem kann man sich noch mit ein paar Bucks be­tei­li­gen, ab 15 AUD er­hält man Zu­griff auf die Entwickler-Versionen, die nach dem Ende des Kick­star­ters zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den. Ein sehr sym­pa­thi­sches Pro­jekt mit sehr net­ten und ab­so­lut nicht un­nah­ba­ren Ent­wick­lern, die man gern mal mit ein paar Credits un­ter­stüt­zen darf.

Völ­lig bril­li­ant und im­mer­siv ist mit der Ocu­lus Rift üb­ri­gens der Ef­fekt mit ei­ner schmut­zi­gen Helm­scheibe und ver­kratz­ten Cockpitscheiben.

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HALO: NIGHTFALL — Trailer

Ich hatte hier an an­de­rer Stelle be­reits be­rich­tet, dass es eine HALO–Fern­seh­se­rie ge­ben soll. Nicht ani­miert, son­dern mit ech­ten Schau­spie­lern. Da­bei ist »Fern­seh­se­rie« nicht ganz kor­rekt, denn sie wird erst ein­mal ex­klu­siv auf Mi­cro­softs XBox-Channel zu se­hen sein. Ur­sprüng­lich war da­bei als Pro­du­zent Ste­ven Spiel­berg im Ge­spräch, tat­säch­lich ist es nun aber Rid­ley Scott (ALIEN, PRO­ME­THEUS) ge­wor­den. Die Se­rie de­bü­tiert am 11. No­vem­ber 2014 im Rah­men der HALO MAS­TER CHIEF COLLECTION.

Halo Night­fall is a live ac­tion se­ries pro­vi­ding in­sight into the ori­gin and backstory of le­gen­dary man­h­un­ter Agent Lo­cke (Mike Col­ter, THE GOOD WIFE), a pi­vo­tal new cha­rac­ter in the Halo uni­verse who will play a key role in HALO 5: GUAR­DI­ANS. A strange and tre­ache­rous world ex­po­ses elite UNSC ope­ra­ti­ves to a much de­eper danger.

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Dank an Sean fürs Finden.


DAS GESPENSTERHAUS IN HILDESHEIM

Cover "Gespensterhaus"Klas­si­sche Spuk­ge­schich­ten aus dem 19. Jahr­hun­dert ver­spricht der neu­este Band der EDI­TION CL. DAS GE­SPENS­TER­HAUS IN HIL­DES­HEIM – so der Ti­tel – prä­sen­tiert un­heim­li­che Er­zäh­lun­gen um geis­ter­haf­ten Ap­plaus, der eine Schau­spie­le­rin in die Me­lan­cho­lie treibt, ei­nen Jüng­ling der des Nachts von ei­nem Ge­spenst heim­ge­sucht wird und sich am an­de­ren Mor­gen selbst nicht wie­der­er­kennt, oder ei­nem Haus in Hil­des­heim, in dem ein Teu­fels­spukt trepp­auf und treppab geht. Ins­ge­samt neun Ge­schich­ten des 1821 in Schle­sien ge­bo­re­nen Au­tors Feo­dor Wehl (ei­gent­lich Feo­dor von Wehl zu Weh­len) war­ten dar­auf, wie­der­ent­deckt zu werden.

Wehl war Dok­tor der Phi­lo­so­phie und als Jour­na­list und Au­tor ein kri­ti­scher Be­ob­ach­ter sei­ner Zeit. Er fun­gierte au­ßer­dem als Dra­ma­turg am Mag­de­bur­ger Stadt­thea­ter und war In­ten­dant am Stutt­gar­ter Hof­thea­ter. 1890 starb Wehl in Ham­burg, wo er ab 1886 als freier Schrift­stel­ler ge­wirkt hatte.

Die EDI­TION CL ist ein Pro­jekt der Re­dak­tion des Phantastik-Magazins CTHULHU LI­BRIA. Der Band er­scheint als ein auf 60 Ex­em­plare li­mi­tier­tes, in Lei­nen ge­bun­de­nes Hard­co­ver mit Gold­prä­gung auf dem Buch­rü­cken, Le­se­band und Schutz­um­schlag. Das Ti­tel­bild und Il­lus­tra­tio­nen stam­men von Axel Weiß, das Buch liegt als ge­bun­de­nes Hard­co­ver vor und ist 292 Sei­ten stark. Be­stel­len kann man es zum Preis von 18,00 Euro un­ter redaktion[at]cthulhu-libria[dot]de

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Cthulhu Libria


Teaser: AVENGERS — AGE OF ULTRON

Zum zwei­ten Teil der Aben­teuer des AVENGERS-Teams nach den Marvel-Comics und un­ter der Ägide von Fan­lieb­ling Joss Whe­don gibt es ei­nen ers­ten Tea­ser. Der Film wird — das ist schon län­ger be­kannt — MARVEL´S THE AVEN­GERS — AGE OF UL­TRON hei­ßen und ich bin si­cher, dass die deut­schen Ver­lei­her sich ei­nen blö­den Ti­tel aus­den­ken wer­den. Ki­no­start bei uns ist am 30 April 2015. In­halts­an­gabe und of­fi­zi­elle Presseinfo:

Als Tony Stark ver­sucht, ein nicht mehr ak­ti­ves Frie­dens­pro­gramm neu­zu­star­ten, ent­wi­ckeln sich die Dinge in die fal­sche Rich­tung und die mäch­tigs­ten Su­per­hel­den der Welt, be­ste­hend aus Iron Man, Cap­tain Ame­rica, Thor, dem Un­glaub­li­chen Hulk, Black Wi­dow und Hawkeye, müs­sen sich der ul­ti­ma­ti­ven Prü­fung stel­len, denn das Schick­sal des Pla­ne­ten steht auf der Kippe. Als sich der böse Ul­tron er­hebt, liegt es an den Aven­gers, ihn auf­zu­hal­ten, und ihn an der Durch­set­zung sei­nes schreck­li­chen Plans zu hin­dern. Schwan­kende Bünd­nisse und un­er­war­tete Ak­tio­nen füh­ren zu ei­nem epi­schen und ein­zig­ar­ti­gen glo­ba­len Abenteuer.

Marvel’s The Aven­gers 2: Age of Ul­tron ist hoch­ka­rä­tig be­setzt mit Ro­bert Dow­ney Jr., der als Iron Man zu­sam­men mit Chris Evans als Cap­tain Ame­rica, Chris Hems­worth als Thor und Mark Ruf­falo als Hulk zu­rück­keh­ren wird. Zu­sam­men mit Scar­lett Jo­hans­son als Black Wi­dow und Je­remy Ren­ner als Hawkeye, und der zu­sätz­li­chen Un­ter­stüt­zung von Sa­muel L. Jack­son als Nick Fury und Co­bie Smul­ders als Agent Ma­ria Hill, muss sich das Team zu­sam­men fin­den, um Ja­mes Spa­der als Ul­tron, ei­nen be­ängs­ti­gen­den tech­ni­schen Bö­se­wicht, der es auf die Zer­stö­rung der Mensch­heit ab­ge­se­hen hat, zu be­sie­gen. Auf dem Weg wer­den sie mit zwei mys­te­riö­sen und mäch­ti­gen New­co­mern kon­fron­tiert, Wanda Ma­xi­moff, ge­spielt von Eliza­beth Ol­sen, und Pie­tro Ma­xi­moff, ge­spielt von Aa­ron Taylor-Johnson, und tref­fen ei­nen al­ten Freund in neuer Form, wenn Paul Bet­tany zu The Vi­sion wird.

Re­gie führte er­neut Joss Whe­don, pro­du­ziert hat Ke­vin Feige.

Und zum Trai­ler: Main lie­ber Herr Ge­sangs­ver­ein … oO

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FIREFLY — Das Brettspiel

Firefly - Das SpielEs ist nun schon über zehn Jahre her, dass die Se­rie FI­RE­FLY von Fox nach be­reits ei­ner Staf­fel ab­ge­setzt wurde. Den­noch — oder viel­leicht ge­rade des­halb — hat die Se­rie bei vie­len Sci­ence Fiction-Fans nach wie vor ei­nen enor­men Kult­sta­tus inne. Im­mer noch wird eine Menge Mer­chan­dise auf den Markt ge­wor­fen, dar­un­ter eben auch das Brett­spiel zur Se­rie.
Be­reits 2013 wurde die eng­li­sche Ver­sion von Gale Force Nine ver­öf­fent­licht. Nun, zur Spiel ´14 in Es­sen, hat der Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag zum ers­ten Mal die deut­sche Über­set­zung an­ge­bo­ten. Da es im­mer ein­fa­cher ist ein über­setz­tes Spiel auf den Wohn­zim­mer­tisch zu brin­gen, vor al­lem, wenn es sich um ei­nes mit viel Kar­ten­text han­delt, ha­ben meine Mit­spie­ler und ich ge­dul­dig auf diese Ver­sion ge­war­tet. Zwar lau­ert bei Franchise-Spielen im­mer die Ge­fahr, dass hier nur ver­sucht wird mit dem gro­ßen Na­men schnel­les Geld zu ma­chen (Bei­spiel: THE WAL­KING DEAD-Monopoly), aber die Op­tik ist in­ter­es­sant und weckt Neu­gier. Au­ßer­dem habe ich mir be­reits meh­rere Re­views zur eng­li­schen Ver­sion an­ge­se­hen, so dass ich nicht die Katze im Sack kau­fen musste.

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MAZE RUNNER – Dicke Spoiler im Labyrinth

Poster Maze RunnerMAZE RUN­NER – Bun­des­start 16.10.2014

Ir­gend­wann muss doch ein­mal die Schmerz­grenze er­reicht sein. Als man Phi­lip Pull­mans Tri­lo­gie HIS DARK MA­TE­RI­ALS mit dem ers­ten Teil star­tete, ver­passte man dem Film ein et­was ab­ge­mil­der­tes Ende, des ei­gent­li­chen Cliff­han­gers. Man wollte dem Zu­schauer eine Chance ge­ben, mit dem Film ab­zu­schlie­ßen, falls die Fort­set­zung aus­blei­ben sollte. Tat­säch­lich wurde nach den Zah­len beim ame­ri­ka­ni­schen Pu­bli­kums auf Halde ge­legt, ob­wohl die Eu­ro­päer den Film be­geis­tert und in Scha­ren auf­nah­men. Wäh­rend­des­sen hatte man in HARRY POT­TER ei­nen ge­ne­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Ki­no­lieb­ling ge­fun­den, der mit der gar däm­li­chen Ma­rotte be­gann, ei­nen letz­ten Film in der Reihe in zwei se­pa­rate Teile zu zer­le­gen. TWI­LIGHT nahm sich daran ein gu­tes Bei­spiel, von HOB­BIT gar nicht zu re­den. Ge­hö­ren diese Filme noch in eine ganz an­dere Ka­te­go­rie von Un­ter­hal­tung, be­gan­nen die TRI­BUTE VON PA­NEM die­sen in­ak­zep­ta­blen Trend auf­zu­grei­fen. Was die the­ma­tisch ähn­li­che Buch­ver­fil­mung von DI­VER­GENT gerne ebenso nutzte. Und wer weiß, ob und wann wie THE GI­VER fort­ge­setzt wer­den wird.
Mit MAZE RUN­NER kommt nun ganz über­ra­schend, eine wei­tere Roman-Trilogie ins Kino. Wie in den drei zu­vor ge­nann­ten Bei­spie­len ist es wie­der ein aus­er­wähl­ter Ju­gend­li­cher, der es so ein­fach sieg­reich mit ei­nem gan­zen Sys­tem auf­nimmt. War es bei PA­NEM noch mu­tig, span­nend, und mit ei­ner Prise Plau­si­bi­li­tät ge­würzt, zeigte das Kli­schee bei DI­VER­GENT be­reits Ab­nut­zungs­er­schei­nun­gen und er­zeugt bei THE GI­VER über­haupt keine Span­nung mehr. Und bei al­len Bei­spie­len geht MAZE RUN­NER ei­nen ge­wal­ti­gen Schritt wei­ter, weil er ein ein­zi­ges Är­ger­nis ist.

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Kostenlos als eBook: LAST DAYS ON EARTH

Cover Last Days On EarthAk­tu­ell und noch bis Sams­tag gibt es das eBook LAST DAYS ON EARTH von Su­sanne Ger­dom bei Ama­zon kos­ten­los für den Kindle. Der Ur­ban Fantasy-Roman dreht sich um He­xen und Ma­gier im Kriminaldienst:

Karla van Zo­me­ren, weiße Hexe im Kri­mi­nal­dienst, kommt ge­mein­sam mit ih­rem Part­ner, dem Cha­os­ma­gier Raoul Win­ter, ei­ner düs­te­ren Ver­schwö­rung auf die Spur. Je­mand will die Welt ver­nich­ten und hat als Zeit­punkt den von den Maya pro­phe­zei­ten 21. De­zem­ber 2012 ge­wählt. Wäh­rend ih­rer Su­che nach dem ge­heim­nis­vol­len Memplex-Generator ge­ra­ten Karla und Raoul mit dem (von Vam­pi­ren) or­ga­ni­sier­ten Ver­bre­chen und ei­nen mis­an­thro­pi­schen Dra­chen an­ein­an­der. Wäh­rend­des­sen meh­ren sich die Zei­chen des Zu­sam­men­bruchs: Flug­zeug­ab­stürze, Erd­be­ben, Vul­kan­aus­brü­che und ex­plo­die­rende Atom­kraft­werke. Die Zeit wird knapp — wird es dem un­glei­chen Er­mitt­ler­paar ge­lin­gen, den Welt­un­ter­gang aufzuhalten?

LAST DAYS ON EARTH er­schien ur­sprüng­lich 2012 im Piper-Verlag und hat ei­nen Um­fang von 362 Sei­ten. Es liegt auch als Ta­schen­buch vor und kos­tet dann 12,00 Euro.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Su­sanne Gerdom


RECTIFY, eine verpasste Chance

Poster RectifyREC­TIFY – auf ARTE

Keine Wer­bung. Die gibt es nicht beim Sen­der ARTE, aber auch keine für seine Sen­dun­gen. Es mag sein, dass der deutsch-französische Spar­ten­ka­nal sein Stamm­pu­bli­kum hat, aber das darf nie ge­nug sein. Nicht für öffentlich-rechtlich fi­nan­zierte Sen­der. Diese dür­fen nicht ein­fach nur stur ih­rem Auf­trag von Bil­dung, Un­ter­hal­tung und In­for­ma­tion nach­ge­hen, son­dern müs­sen auch ver­mit­teln das sie die­sem Auf­trag nach­ge­hen, um we­nigs­tens eine ge­wisse Ak­zep­tanz beim oh­ne­hin kri­ti­schen Zu­schauer zu er­rei­chen. In Sa­chen Un­ter­hal­tung wäre das zum Bei­spiel, dass man der Öf­fent­lich­keit de­mons­triert, ein Wag­nis ein­zu­ge­hen, wo an­dere Sen­der eher zu­rück­hal­tend rea­gie­ren. Im­mer wie­der fällt auf, dass eine au­ßer­ge­wöhn­li­che und auf­fal­lende TV-Produktion lange schon ein ei­gent­lich al­ter Hut ist, weil diese be­reits vor­weg bei ARTE aus­ge­strahlt wurde. An­dere Sen­der pla­ka­tie­ren zu­min­dest or­dent­lich. ARTE tut dies nicht, even­tu­ell um Geld zu spa­ren. Wäre löb­lich, aber kon­tra­pro­duk­tiv. Wie bei REC­TIFY, ei­ner ge­nia­len Drama-Serie, die von sich durch­aus be­haup­ten kann, et­was wirk­lich ei­gen­stän­dig Neues auf den Bild­schirm zu bringen.

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Erschienen: Hugh Walker — DES TEUFELS MAGIE

Cover Des Teufels MagieMit DES TEU­FELS MA­GIE wird der Nach­druck der ur­sprüng­lich im Erich-Pabel-Verlag er­schie­ne­nen Horror-Veröffentlichungen von Hugh Wal­ker (alias Hu­bert Straßl) ab­ge­schlos­sen. Das Buch ent­hält zwei Ro­mane so­wie zwei Kurz­ge­schich­ten, näm­lich DIE ROBOT-MÖRDER (Vam­pir Hor­ror Ro­man 190, 1976), LE­BEN­DIG BE­GRA­BEN (Vam­pir Hor­ror Ro­man 24, 1973), DER GOTT AUS DER VER­GAN­GEN­HEIT (Kurz­ge­schichte, Vam­pir Hor­ror Ta­schen­buch 12, 1974) und UM­LEI­TUNG IN EI­NEN ALP­TRAUM (VPN Nr. 5, 1984).

LE­BEN­DIG BE­GRA­BEN: Wenn je­mand le­ben­dig be­gra­ben wird, liegt der Feh­ler nicht im­mer beim Lei­chen­be­schauer. Wo­mög­lich kann der Be­tref­fende gar nicht ster­ben. Ge­nauso er­geht es Ger­rie Ber­mann, der diese Be­son­der­heit auf seine Weise miss­braucht. Un­ter dem Deck­man­tel des Nor­ma­len hin­ter­lässt er auf sei­nem Weg eine Spur mensch­li­cher Ver­wüs­tung.
DIE ROBOT-MÖRDER: Fritz Kühl­berg zwei­felt an sei­nem Ver­stand, als ihm ge­nau die Frau be­geg­net, die er vor Kur­zem über­fah­ren und für tot ge­hal­ten hat. Auf den ers­ten Blick wirkt sie un­ver­letzt, doch ist sie wirk­lich le­ben­dig? Ihre be­un­ru­hi­gende We­sens­ver­än­de­rung scheint sich auf Fritz zu über­tra­gen. Er ge­rät un­ter den Ein­fluss ei­nes bi­zar­ren Ri­tu­als, das seine Per­sön­lich­keit aus­zu­lö­schen droht.

Das Buch be­inhal­tet um­fang­rei­ches Zu­satz­ma­te­rial: Ne­ben den Ex­posés zu den zwei Ro­ma­nen fin­den sich die Be­gleit­ar­ti­kel »Hugh Wal­kers LE­BEN­DIG BE­GRA­BEN« und »Hugh Wal­ker und der Ab­gott« von Horst Her­mann von All­wör­den. Wei­ter­hin gibt es ei­nen Ab­riss über die Co­ver­ge­stal­ter der Erst­aus­ga­ben: C.A.M. Thole und Ni­co­lai Lu­to­hin (in­klu­sive des Ab­drucks der Ori­gi­nal­ti­tel­bil­der), ver­fasst von Pe­ter Emmerich.

DES TEU­FELS MA­GIE er­scheint bei Em­me­rich Books & Me­dia und ist als Print­buch zum Preis von 13,95 Euro so­wie als eBook für 4,95 Euro erhältlich.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Em­me­rich Books & Media


Denzel Washington — THE EQUALIZER

PosterTheEqualizerTHE EQUA­LI­ZER – Bun­des­start 09.10.2014

Erst wa­ren es 2005 die Weinstein-Brüder. 2010 ka­men die Rechte zu Es­cape Ar­tists. Dann war da Paul Hag­gis, mit Rus­sell Crowe in der Haupt­rolle. Nach de­ren Aus­stieg war Den­zel Wa­shing­ton sehr in­ter­es­siert. Re­gis­seur Ni­co­las Win­ding Refn stieg aber nach Ver­trags­un­stim­mig­kei­ten wäh­rend der Dreh­ar­bei­ten aus. Den­zel Wa­shing­ton blieb und es kam An­toine Fu­qua. Der Mann, der mit TRAI­NING DAY das Ve­hi­kel für Wa­shing­tons zwei­ten Os­car in­sze­nierte. Als Pro­du­zent wird der Schau­spie­ler auf die Wahl des Re­gis­seurs viel­leicht ein klein we­nig Ein­fluss ge­habt ha­ben. Ob­wohl auf­fal­lend ist, dass beide seit dem rie­si­gen und ver­dien­ten Er­folg von TRAI­NING DAY für eine er­neute Zu­sam­men­ar­beit drei­zehn Jahre ver­gin­gen lie­ßen. Er­neut ein wun­der­ba­res Bei­spiel, was al­les mit ei­nem Film­pro­jekt pas­sie­ren kann, und un­wei­ger­lich das was-wäre-wenn her­auf­be­schwört. Aber auch er­neut ein Bei­spiel, dass es in Hol­ly­wood oft­mals un­er­gründ­li­che Wege gibt, die al­les zum Bes­ten wei­sen. Denn die­ses Re­make der gleich­na­mi­gen TV-Serie ist nicht ma­kel­los, aber be­rei­tet ei­nem ge­neig­ten Pu­bli­kum ge­nau je­nes Ver­gnü­gen, auf wel­ches es zu hof­fen wagte.

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