Tommy Krappweis: Der Dunning-Kruger-Blues

Gran­dios. Keine wei­te­ren Fra­gen. Nur noch ein Link: Dun­ning-Kru­ger-Ef­fekt


Neuer Trailer: DOCTOR STRANGE

Mar­vel hat noch­mal ei­nen neuen Trai­ler zur DOC­TOR STRANGE–Ver­fil­mung zur Ver­fü­gung ge­stellt, wo­bei es sich ei­gent­lich um eine Fern­seh­wer­bung han­delt. Es weiß ver­mut­lich in­zwi­schen je­der, dass Be­ne­dict Cum­ber­batch in der Film­fas­sung des Su­per­hel­den die Rolle spie­len soll.

US-Ki­no­start ist am 4. No­vem­ber 2016, in Deutsch­land be­reits am 27. Ok­to­ber.


VR und AR auf der Photokina? Von wegen …

Photokina LogoIch war in die­sem Jahr zum ers­ten Mal in mei­nem Le­ben auf der Pho­to­kina. Nicht we­gen des Fo­to­gra­fie­rens (das war eher ein Ne­ben­ef­fekt, ich bin zwar Be­sit­zer von DSLRs, aber die Zu­be­hör­an­ge­bote in­ter­es­sier­ten mich nur am Rande) son­dern we­gen der im Vor­feld kol­por­tier­ten The­men Vir­tual Rea­lity und Aug­men­ted Rea­lity. Diese bei­den Ge­biete wurde auf den An­kün­di­gun­gen zur Messe nicht nur im­mer wie­der pro­mi­nent prä­sen­tiert, man ver­stal­tete zu­sätz­lich zur Pho­to­kina auch noch die „Di­gi­lity“, eine Fach­be­su­cher­ta­gung zu eben den The­men AR und VR. So­mit rech­nete ich nach die­ser Wer­bung auch auf der Ver­an­stal­tung für Nor­mal­sterb­li­che da­mit.

Fast kom­plette Fehl­an­zeige. Ich habe eine ein­zige VR-Brille ge­fun­den, die kam von Zeiss und es han­delte sich ge­rade mal um eine Goo­gle Card­board-Va­ri­ante, in die man ein Smart­phone ste­cken mus­ste. Gähn. Bei Ep­son gab es eine AR-Brille, auf den Busi­ness-Be­reich ge­zielt und auf­grund mi­se­ra­bler Auf­lö­sung und Um­set­zung hin­ter dem Stand der Tech­nik weit zu­rück. Es wurde ei­nem bei dem Ding ein­fach nur ein sta­ti­sches Dis­play ins Sicht­feld ge­blen­det, das sich be­wegte, wenn man den Kopf drehte. An­sons­ten: Kein Ho­lo­lens, kein Ma­gic Leap, nichts.

Mit viel gu­tem Wil­len könnte man di­verse 360-Grad-Ka­me­ras ver­schie­de­ner An­bie­ter noch zum Thema zäh­len, al­ler­dings kann man die da­mit er­stell­ba­ren Pan­ora­men auch ohne VR-Brille be­trach­ten, die tan­gie­ren das Thema also al­len­falls. Die zu­hauf ge­fun­de­nen Ka­me­r­ad­roh­nen wa­ren zwar in­ter­es­sant, ge­hö­ren aber eben­falls nicht zum Thema.

Fa­zit: Ich weiß nicht, was sich die Ver­ant­wort­li­chen da­bei ge­dacht ha­ben, in der Vor­ab­wer­bung Vir­tual und Aug­men­ted Rea­lity der­art zu be­wer­ben. In mei­nen Au­gen war das eine Mo­gel­pa­ckung. Hätte ich das vor­her ge­wusst, ich hätte mir ei­nen Be­such (und das Geld für die Kar­ten) eher ge­spart.

Logo Pho­to­kina Co­py­right Koeln­messe GmbH, Quelle: Me­dien Ser­vice: Koeln­messe Bild­da­ten­bank


Verlagsvergleich oder dreiste Eigenwerbung mit Falschaussagen?

verlagsvergleich.orgAuf der Seite verlagsvergleich.org fin­det sich eine ta­bel­la­ri­sche Liste, in der die Leis­tun­gen von Ver­la­gen, Klein­ver­la­gen, Druck­kos­ten­zu­schuss­ver­la­gen, On De­mand-Dienst­leis­tern und Ei­gen­ver­lag ver­gli­chen wer­den. Wei­ter­hin gibt es eine her­vor­ge­ho­bene Spalte mit so­ge­nann­tem „Va­lue Ad­ded Pu­blis­hing“. Die ist her­vor­ge­ho­ben, denn für Leis­tun­gen un­ter die­sem Bull­s­hit-Bingo-taug­li­chen Be­griff soll of­fen­sicht­lich ge­wor­ben wer­den.

Sieht man sich die Liste an, bleibt ei­nem al­ler­dings ob der mei­ner An­sicht nach kack­dreis­ten Falsch­aus­sa­gen ziem­lich schnell die Spu­cke weg, denn es wird ein­fach mal be­haup­tet, dass man als Au­tor bei Klein­ver­la­gen mit Geld in Vor­leis­tung tre­ten muss, da­mit das ei­gene Buch ver­öf­fent­lich wer­den kann. Das ist na­tür­lich pau­schal – und man kann es ein­fach nicht an­ders sa­gen – Bull­s­hit. Da wird bei­spiels­weise ein­fach mal be­haup­tet, man müsse als Au­tor bei ei­nem Klein­ver­lag für den Druck mit 5000 bis 15000 Euro in Vor­leis­tung tre­ten. Das ist al­ler­dings das ty­pi­sche Ge­schäfts­mo­dell von Druck­kos­ten­zu­schuss­ver­la­gen. Wei­ter­hin wer­den Kos­ten in Höhe von 250 – 1500 Euro fürs Co­ver oder 500 Euro fürs Lay­out an­ge­ge­ben, al­les eben­falls ar­ger Blöd­sinn. Sieht man sich die Ta­belle wei­ter an, stellt man schnell fest, dass auch an­dere An­ga­ben zur Ver­öf­fent­li­chungs­ge­schwin­dig­keit, zur Sicht­bar­keit in Shops oder zum Mar­ke­ting voll­kom­men aus der Luft ge­grif­fen sind.

In mei­nen Au­gen sieht es so aus, als wolle hier je­mand durch sol­che Rea­li­täts­beu­gun­gen seine Dienst­leis­tung bes­ser aus­se­hen las­sen, als sie tat­säch­lich ist.

Se­hen wir uns die Seite wei­ter an. Als Web­seite, die auf ein deut­sches Pu­bli­kum zielt, müsste sie ei­gent­lich trotz .org Top­le­vel-Do­main über ein Im­pres­sum ver­fü­gen. Das fehlt al­ler­dings, Macht man ei­nen Whois-Loo­kup auf den Do­main­na­men, stellt man fest, dass die­ser auf eine Per­son in den USA aus­ge­stellt wurde. Hier gibt sich of­fen­sicht­lich je­mand red­lich Mühe, den Hin­ter­grund der Do­main zu ver­schlei­ern und die Im­pres­s­ums­pflicht für Web­an­ge­bote für ein deut­schen Pu­bli­kum zu um­ge­hen. Es gibt Dienst­leis­ter, die ge­nau das an­bie­ten, also als Do­main­in­ha­ber auf­zu­tre­ten, um die wah­ren Hin­ter­män­ner von Web­an­ge­bo­ten zu ver­schlei­ern und bei­spiels­weise Ab­mah­nun­gen zu ver­hin­dern. Und eine Ab­mah­nung durch Mit­be­wer­ber auf­grund fal­scher Aus­sa­gen wäre in die­sem Fall durch­aus denk­bar.

Se­riös ist so et­was nicht und dient in mei­nen Au­gen ein­zig dazu, sich recht­li­chen Schrit­ten zu ent­zie­hen.

Folgt man al­ler­dings dem ein­zi­gen Link auf der Seite, wird schnell klar, wer hin­ter der Ta­belle mit den frag­wür­di­gen Aus­sa­gen ste­hen könnte. Denn der führt zum Windsor Ver­lag (dem spen­diere ich kei­nen Link). Die­ser möchte sich gern als Ver­lag mit Dienst­leis­tun­gen für Au­to­ren prä­sen­tie­ren, oder viel­leicht eben als An­bie­ter für das Buz­zword „Va­lue Ad­ded Pu­blis­hing“. Da­bei han­delt es sich auch beim Windsor-Ver­lag nicht nur mei­ner mei­ner An­sicht nach eben­falls nur um ei­nen An­bie­ter, der vor Ver­öf­fent­li­chung von den Au­to­ren Geld ha­ben will. Als Ge­schäfts­mo­dell frag­wür­dig, wenn auch nicht in ir­gend­ei­ner Form rechts­wid­rig.

Al­ler­dings zu be­haup­ten, Klein­ver­lage näh­men hau­fen­weise Geld für eine Ver­öf­fent­li­chung von Au­to­ren, um das ei­gene Ge­schäfts­mo­dell zu pro­mo­ten, wel­ches ge­nau das­selbe tut, ist mei­ner Mei­nung nach schon eine arge Un­ver­schämt­heit. Das Fa­zit „lange War­te­zei­ten, teuer“ setzt dem gan­zen dann noch die Krone auf. Üb­ri­gens kommt auch der Self­pu­blis­her beim Ver­gleich sehr schlecht weg. Ach was ..?

Glaubt der Pro­pa­ganda auf der Seite verlagsvergleich.de also nicht, denn die ar­bei­tet of­fen­bar mit Falsch­aus­sa­gen, um Klein­ver­lage schlecht­zu­ma­chen und dann selbst Au­to­ren das Geld aus der Ta­sche zie­hen zu kön­nen. Es han­delt sich mei­ner Mei­nung nach nicht um ei­nen Ver­lag, son­dern um ei­nen An­bie­ter für Lek­to­rat, Druck und ähn­li­che buch­nahe Dienst­leis­tun­gen (üb­li­cher­weise Druck­kos­ten­zu­schuss­ver­lag oder Pseu­do­ver­lag ge­nannt). Dass den Ver­ant­wort­li­chen selbst klar ist, dass das nicht ganz ko­scher ist, was sie da tun, zeigt al­lein schon die Ver­schleie­rung der wah­ren In­ter­es­sen­ten hin­ter der Ver­gleichs­web­seite. Wo­bei die Ver­ant­wort­li­chen ver­mut­lich jede Be­tei­li­gung an der Do­main ab­leh­nen wer­den, ist ja nur ir­gend­ein Ame­ri­ka­ner.

Lasst euch nicht ins Bocks­horn ja­gen, liebe Au­to­ren. Klein­ver­lage wol­len nicht, dass ihr in fi­nan­zi­elle Vor­leis­tung tre­tet. Und wenn es doch ei­ner will, dann ist es kein Klein­ver­lag, son­dern ein Druck­kos­ten­zu­schuss, bzw. Pseu­do­ver­lag. Klein­ver­lage kön­nen euch auch auf alle Ver­kaufs­platt­for­men brin­gen.

So­wohl verlagsvergleich.org wie auch der Windsor-Ver­lag wur­den mit vol­ler Ab­sicht nicht ver­linkt.

[Up­date 9:45 Uhr] Die Web­seite des Windsor-Ver­lags ver­fügt üb­ri­gens eben­falls nicht über ein rechts­gül­ti­ges Im­pres­sum: Keine la­dungs­fä­hige Adresse, keine rechts­kon­forme Kon­takt­mög­lich­keit. Als Do­main­in­ha­ber ist bei De­nic der­selbe Eric So­mes aus Che­yenne, USA ein­ge­tra­gen, wie bei verlagsvergleich.de. Auch hier möchte man sich schein­bar aus der Ver­ant­wor­tung steh­len. Ich würde al­ler­dings mit kei­nem Dienst­leis­ter ei­nen Ver­trag ein­ge­hen, der seine Adresse nicht an­ge­ben möchte.

[Up­date 10:10 Uhr] Der Tweet der kurz nach der Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Ar­ti­kels on­line ging, ist ist dann aber große Re­al­sa­tire …

Screen­s­hot-In­halte Co­py­right Eric J So­mes


Trailer: LUKE CAGE

Am 30. Sep­tem­ber star­tet auf Net­flix die nächste Mar­vel-Fern­seh­se­rie. Dies­mal geht es um den schwar­zen Hel­den LUKE CAGE. Es spie­len un­ter an­de­rem: Mike Col­ter, Ma­hers­hala Ali, Fran­kie Fai­son, Erik La­Ray Har­vey, Da­rius Kaleb, Si­mone Mis­sick und Al­fre Woo­dard. Se­ri­en­schöp­fer ist Cheo Ho­dari Coker.

Of­fi­zi­elle Zu­sam­men­fas­sung:

Gi­ven su­per­strength and dura­bi­lity by a sa­bo­ta­ged ex­pe­ri­ment, a wron­gly ac­cu­sed man es­capes pri­son to be­come a su­per­hero for hire.

Hier der Trai­ler:


Onleihe: Bonnier und Holtzbrinck kriegen den Hals nicht voll

ebookpreise

On­leihe nennt sich das Ver­fah­ren, mit dem die eBooks auch bei dem Stadt­bü­che­reien an­ge­kom­men sein soll­ten. Tat­säch­lich steht dem al­ler­dings im Weg, dass den Ver­la­gen die On­lei­hen ein Dorn im Auge sind, da sie der An­sicht sind, dass da­durch ihr Ein­kom­men er­heb­lich ge­min­dert wird. Des­we­gen hört man aus Rich­tung der Ver­lage und des Bör­sen­ver­eins zu die­sem Thema be­reits seit Jah­ren viel „Mi­mimi“.

Bon­nier und Holtz­brinck (und da­mit auch Dro­emer Knaur, Fi­scher, Kie­pen­heuer & Wit­sch, Ro­wohlt, Pi­per, Ull­stein und Carl­sen) ha­ben den Bü­che­reien jetzt ein An­ge­bot ge­macht, das diese sehr wohl ab­leh­nen kön­nen. Auch wenn man hef­tig her­um­lob­by­isiert hat, um fest­zu­stel­len, dass eBooks auch ganz nor­male Bü­cher im Sinne des Buch­preis­bin­dungs­ge­set­zes sind, möchte man für die On­leihe-eBooks of­fen­bar ei­nen an­de­ren Sta­tus in­klu­sive Ver­falls­da­tum.

Denn die Li­zenz­be­din­gun­gen be­inhal­ten zum ei­nen, dass die klas­si­sch klam­men Bi­blio­the­ken für eBooks den zwei­ein­halb­fa­chen End­kun­den­preis be­zah­len sol­len. Für den er­höh­ten Preis ha­ben die dann auch noch ein be­son­de­res Fea­ture: ein Ver­falls­da­tum. Denn die Li­zen­zen sol­len nach zwei vier Jah­ren oder ge­rade mal 52 Aus­leih­vor­gän­gen ver­fal­len.

Der Bi­blio­theks­ver­band Fran­ken hat es dann in ei­ner Stel­lung­nahme nach­voll­zieh­ba­rer­weise auch ab­ge­lehnt, eBook-Li­zen­zen zu die­sen Be­din­gun­gen zu er­wer­ben. Ich gehe da­von aus, dass an­dere nach­zie­hen wer­den.

Da se­hen wir in mei­nen Au­gen wie­der ein­mal, dass gro­ßen Ver­la­gen die klin­gelnde Kasse of­fen­bar deut­lich wich­ti­ger ist, als die Un­ter­stüt­zung von Kunst und Kul­tur bei ge­mein­nüt­zi­gen Ein­rich­tun­gen wie Stadt­bü­che­reien. Die­je­ni­gen, die sich selbst im­mer wie­der gern als Kul­tur­hü­ter und –Un­ter­stüt­zer ge­rie­ren, sind mei­ner An­sicht nach längst pri­mär zu Geld­hü­tern ge­wor­den. Per­so­nen, die auf die Bü­che­reien an­ge­wie­sen sind, weil sie sich den Buch­kauf nicht leis­ten kön­nen (in Deutsch­land ist in­zwi­schen je­der Fünfte arm oder von Ar­mut be­droht), schauen in die Röhre.


Erschienen: PHANTAST 16 – Space Opera

Cover Phantast 16In der so­eben er­schie­ne­nen Aus­gabe 16 des Ma­ga­zins PHAN­TAST dreht sich dies­mal al­les um das Thema „Space Opera“. Auf 234 Sei­ten fin­det man un­ter an­de­rem Fol­gen­des:

– Werk­statt­be­richte zu AS­GA­ROON, den PERRY RHO­DAN-Co­mics und CHRY­SAOR
– In­ter­views mit Bernd Per­plies, Kai Meyer und An­dreas Sucha­nek
– ei­nen sehr aus­führ­li­chen Leit­ar­ti­kel von Al­fred Kruse
– die traum­haf­ten Il­lus­tra­tio­nen von Al­lan J. Stark
– eine Kurz­ge­schichte zu AS­GA­ROON
– eine sal­zige Ko­lumne von Hol­ger M. Pohl
– das Uni­ver­sum in Bil­dern mit wis­sen­schaft­li­chen In­fos
– klas­si­sche und mo­derne Space Ope­ras
– di­verse Re­zen­sio­nen und Mus­tik­tipps

Der PHAN­TAST kann wie im­mer kos­ten­los her­un­ter ge­la­den wer­den, er liegt im PDF-For­mat vor. Wei­tere In­for­ma­tio­nen auch auf der zu­ge­hö­ri­gen Web­seite.


Mal wieder im Gespräch: MAGNUM

Cover Magnum DVDEs gab di­verse Ver­su­che, die Kult-De­tek­tiv­se­rie MA­GNUM P.I. wie­der­zu­be­le­ben, un­ter an­de­rem war Mat­t­hew Mc­Co­n­aug­hey im Ge­spräch, um die Rolle des ha­waii­ani­schen Pri­va­ter­mitt­lers Tho­mas Ma­gnum zu über­neh­men. Aus den Pro­jek­ten wurde nichts. Jetzt hat ABC ei­nen neuen Plan und der ist ver­blüf­fend an­ders, und kein Re­boot oder Re­make. Mit dem Ende von HA­WAII Five-0 kam es den Mäch­ti­gen wohl in den Sinn, dass die In­sel wie­der zu ei­nem be­spiel­ba­ren Ter­rain ohne Kon­kur­renz wird. Und das Kon­zept ist auch dem von FIVE-0 sehr ähn­lich, denn im Prin­zip geht es um die „Next Ge­ne­ra­tion“. Die neue Show soll nicht MA­GNUM P.I. hei­ßen, son­dern MA­GNUM.

„Tommy“ Ma­gnum heißt tat­säch­lich Lily und ist die Toch­ter von Tho­mas. Die hat bei der Navy In­tel­li­cenge ge­ar­bei­tet bis ein ge­plat­zer Job dem ein Ende be­rei­tete. Wäh­rend sie noch ver­sucht zu ver­ste­hen was pas­siert ist, fin­det sie sich auf Ha­waii wie­der, als Che­fin der De­tek­ti­vagen­tur ih­res Va­ters. Lily wird mit ei­nem Team aus Kol­le­gen ar­bei­ten, um in­ter­na­tio­nale Fälle aus den Be­rei­chen Kri­mi­na­li­tät und Spio­nage auf­zu­klä­ren. Die Toch­ter trat üb­ri­gens in der al­ten Se­rie tat­säch­lich in Er­schei­nung, und zwar in der al­ler­letz­ten Folge aus dem Jahr 1988.

Man mag es mir nach­se­hen, aber es klingt kon­zep­tio­nell tat­säch­lich wie eine Ko­pie von HA­WAII FIVE-0.

Klap­pen kann das trotz­dem, zum ei­nen sind Gast­auf­tritte von Tom Sel­leck mög­lich, zum an­de­ren ist das Krea­tiv­team hin­ter ABCs Pro­jekt für wit­zige Fern­seh­se­rien wie LE­VER­AGE oder LI­BRA­RI­ANS ver­ant­wort­lich, an ers­ter Stelle de­ren Er­fin­der John Ro­gers. Der soll bei MA­GNUM die Dreh­bü­cher schrei­ben und auch als aus­füh­ren­der Pro­du­zent agie­ren.

Das Pro­jekt ist al­ler­dings noch in ei­ner sehr frü­hen Phase, ABC hat erst­mal nur ein Dreh­buch be­stellt und will über wei­tere Schritte nach­den­ken, nach­dem man das be­gut­ach­tet hat.

Das Ori­gi­nal MA­GNUM P.I. lief in den USA äu­ßerst er­folg­reich von 1980 bis 1988 und gilt auch hier­zu­lande als Kult­se­rie.

Co­ver Ab­bil­dung MA­GNUM Staf­fel 6 Co­py­right Uni­ver­sal Pic­tures Ger­many GmbH


Es soll doch eine DARK TOWER-Fernsehserie geben

Cover Dark Tower 7Es gab eine Menge Hin und Her um die Ver­fil­mung von Ste­phen Kings Ro­man­reihe DARK TOWER. Beim ur­sprüng­li­chen Kon­zept dachte man groß. Es sollte eine Film­reihe, eine Fer­seh­se­rie und was weiß ich nicht noch al­les ge­ben. Das war der Pro­duk­ti­ons­firma dann aber of­fen­bar al­les zu ge­fähr­lich und wurde auf „nur“ ei­nen Ki­no­film ein­ge­dampft. Der ist in­zwi­schen auch schon weit ge­die­hen, ge­plan­ter US-Ki­no­start ist im Fe­bruar 2017.

Umso er­staun­li­cher ist des­we­gen die ak­tu­elle An­kün­di­gung, dass es doch eine Fern­seh­se­rie ge­ben wird. Und auch in der, wie im Film, spielt Id­ris Elba die Haupt­fi­gur – aber wohl nicht die Haupt­rolle. Die Dreh­ar­bei­ten wer­den ir­gend­wann in 2017 be­gin­nen, also in dem Jahr, in dem der Film in die Ki­nos kom­men soll, ge­plan­ter Start der Show ist dann ir­gend­wann in 2018. Die Se­rie ist al­ler­dings keine Fort­füh­rung des Ki­no­films, son­dern ba­siert auf dem vier­ten Ro­man, der die Ju­gend des Guns­lin­gers zeigt, also eine Ori­gin-Ge­schichte für Id­ris El­bas Fi­gur.

Das Krea­tiv­team hin­ter der Show be­inhal­tet Na­men, die man auch vom Film kennt: Aus­füh­ren­der Pro­du­zent ist Akiva Golds­man, der pro­du­ziert auch zu­sam­men mit Jeff Pin­k­ner, Ron Howard und Brian Gra­zer. Wei­te­rer aus­füh­ren­der Pro­du­zent ist An­ders Tho­mas Jen­sen, der ver­fasst auch die Dreh­bü­cher. Ein Showrun­ner wurde noch nicht be­nannt.

Laut Aus­sa­gen von Akiva Golds­man wird sich die Se­rie deut­lich en­ger an die Vor­lage hal­ten kön­nen, als der Ki­no­film.

Co­ver DARK TOWER 7 Co­py­right Po­cket


Trailer: SyFys INCORPORATED

Matt Da­mon und Ben Aff­leck ha­ben über die Jahre im­mer mal wie­der zu­sam­men­ge­ar­bei­tet, und dann schließ­lich im Jahr 2012 ihre Pro­duk­ti­ons­firma Pearl Street Films ge­grün­det. Ne­ben der Ar­beit an JA­SON BOURNE pro­du­zier­ten die aber für SyFy auch eine Sci­ence Fic­tion-Fern­seh­se­rie na­mens IN­COR­PO­RA­TED. Dazu gibt es nun den zwei­ten Trai­ler.

IN­COR­PO­RA­TED spielt in ei­ner na­hen Zu­kunft und be­fasst sich da­mit, was pas­siert, wenn der Ka­pi­ta­lis­mus sich ohne Re­geln aus­brei­ten darf und die Wirt­schaft na­hezu un­be­grenzte Macht über die Ge­sell­schaft er­langt. Ein jun­ger Mann (Sean Te­ale) fälscht seine Iden­ti­tät, um sich in die Cor­po­ra­tion SPIGA ein­zu­schleu­sen.

Se­ri­en­schöp­fer sind Àlex und Da­vid Pas­tor (SELF/LESS). In wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Den­nis Haysbert (24), Ju­lia Or­mond (Mad Men), All­ison Mil­ler (Terra Nova) und Ed­die Ra­mos (Teen Wolf). Da­mon und Aff­leck sind aus­füh­rende Pro­du­zen­ten.

IN­COR­PO­RA­TED star­tet am 30. No­vem­ber auf dem US-ame­ri­ka­ni­schen Sen­der SyFy.


Mehrere Teaser: GHOST IN THE SHELL

Pa­ra­mount stellt meh­rere Teaser zu sei­ner um­strit­te­nen Re­al­ver­fil­mung des klas­si­schen Man­gas und Ani­més GHOST IN THE SHELL vor. Man hatte dem Stu­dio Whi­te­wa­shing vor­ge­wor­fen. In der Um­set­zung spielt Scar­lett Jo­hans­son die Cy­borg Mo­toko Kus­a­nagi. Ne­ben ihr spie­len u.a. Mi­chael Pitt, Ju­li­ette Bi­no­che, Ta­keshi Ki­tano, Mi­chael Win­cott und Pi­lou As­bæk. Re­gie führt Ru­pert San­ders nach ei­nem Dreh­buch von Ja­mie Moss und Jo­na­than Her­man, ba­sie­rend auf dem Manga von Ma­sa­mune Shirow.

Die fünf Teaser­chen sind al­le­samt sehr kurz, je­weils ca. zehn Se­kun­den, das sieht al­ler­dings schon recht viel­ver­spre­chend aus. Ich gehe mal da­von aus, dass wir in Kürze ei­nen voll­stän­di­gen Trai­ler zu se­hen be­kom­men wer­den.


DUAL UNIVERSE Crowdfunding

DUAL UNI­VERSE ist ein MMO, das ich auf­grund sei­nes in­no­va­ti­ven An­sat­zes schon län­ger be­ob­achte. Ers­tens han­delt es sich nicht um das um­pf­zigste Fan­tasy-Spiel, son­dern es ist Sci­ence Fic­tion. Zwei­tens ba­sierte es auf Vo­xel-Tech­no­lo­gie, bei dem der Spie­ler die Welt ak­tiv be­ein­flus­sen, ver­än­dern und Struk­tu­ren er­schaf­fen kann. Das letzte äu­ßerst viel­ver­spre­chende Pro­jekt in der Rich­tung war (EVER­QUEST) LAND­MARK, nach dem Ver­kauf des ge­sam­ten EVER­QUEST-Fran­chise durch Sony ging es da aber lei­der steil bergab.

DUAL UNI­VERSE wird ein Sand­box-Spiel, bei dem alle Teil­neh­mer auf dem­sel­ben Shard spie­len sol­len, also auf ei­nem ein­zi­gen Ser­ver, statt auf vie­len da­von, wie bei an­de­ren MMOs. Al­les in DUAL UNI­VERSE wird von Spie­lern er­schaf­fen, Sta­tio­nen, Häu­ser, Raum­schiffe, Or­bi­tal­sta­tio­nen, Städte – an­geb­lich gibt es keine Be­gren­zung der Größe (ab­ge­se­hen ver­mut­lich von Ga­me­play- und öko­no­mi­schen Be­gren­zun­gen). Es soll eine Öko­no­mie ge­ben, die aus den Hand­lun­gen der Spie­ler ent­steht und es wer­den so­wohl PvP als auch non-PvP-Spiel mög­lich sein. Was man nach Fer­tig­stel­lung wird tun kön­nen:

  • Zu­sam­men mit Freun­den eine mond­große Raum­sta­tion bauen
  • Ein in­ter­ga­lak­ti­sches Em­pire grün­den
  • Sich mit tau­sen­den an­de­ren in Spie­ler-ge­mach­ten Städ­ten ver­sam­meln
  • Hun­derte Spie­ler in ei­nem For­schungs­schiff
  • Mas­sen­pro­duk­tion selbst­ent­wor­fe­ner Schiffe, um sie an an­dere Spie­ler zu ver­kau­fen
  • Were ein Händ­ler, ein Lo­gis­ti­ker oder ein In­dus­tri­el­ler
  • Pro­gram­miere kom­plexe Ver­hal­ten­wei­sen für Deine Kontruk­tio­nen
  • Lebe in ei­ner Sta­tion ei­nen Ki­lo­me­ter un­ter der Erde oder auf ei­nem ab­ge­le­ge­nen Mond
  • Ma­che Dir ei­nen Na­men als Raum­schiff-De­si­gner oder Ar­chi­tekt von Au­ßen­pos­ten
  • und na­tür­lich noch vie­les mehr …

No­vaquarks Spiel kann man noch 19 Tage lang un­ter­stüt­zen, es sol­len 500000 Dol­lar zu­sam­men kom­men, da­von wur­den fast 350000 be­reits ge­spen­det. Wei­tere De­tails fin­det man auch auf der Kick­star­ter-Seite des Pro­jekts oder der Home­page. Die Clo­sed Beta wurde für De­zem­ber 2018 an­ge­kün­digt. Et­li­che der Vi­deos zei­gen aber schon of­fen­bar weit for­ge­schrit­tene In­halte.

Hier ein Vi­deo zur ver­wen­de­ten Vo­xel-Tech­no­lo­gie.