Fantasy Film Fest 2014: STAGE FRIGHT

Cover Stage FrightSTAGE FRIGHT – Ab 24. Ok­to­ber auf Blu­eRay / DVD

Ky­lie Swanson singt sich buch­stäb­lich die Seele aus dem Leib. Nach ei­ner gran­dio­sen Auf­füh­rung des Mu­si­cals »The Haun­ting of the Opera«, wird sie Op­fer ei­ner Messer-Attacke, die ei­ni­ges vom Zu­schauer ab­ver­langt. Jahre ver­ge­hen. Der her­un­ter­ge­kom­mene Pro­du­zent Ro­ger Mc­Call hat Ky­lies Kin­der, Ca­milla und Buddy, bei sich auf­ge­nom­men. Mc­Call lei­tet ein Musical-Sommer-Camp, das je­des Jahr von sing­wü­ti­gen Kin­dern, Ju­gend­li­chen und Er­wach­se­nen heim­ge­sucht wird. Und in die­sem Jahr plant Mc­Call mit sei­nen Schütz­lin­gen eine Wie­der­auf­füh­rung von »Haun­ting of the Opera«. Für Ca­milla steht schnell fest, dass sie sich die Haupt­rolle er­sin­gen muss, da­mit sie das Trauma um den Tod ih­rer Mut­ter ver­ar­bei­ten kann. fff2014Und für den Zu­schauer steht schnell fest, dass der ge­heim­nis­volle Mör­der nur dar­auf ge­war­tet hat.

Nach den ers­ten fünf Mi­nu­ten, und dem ers­ten ge­walt­sa­men Mord, er­lebt das Pu­bli­kum eine wei­tere Über­ra­schung. Bei der An­kunft im Musical-Camp prä­sen­tiert sich der Film als wirk­li­ches Mu­si­cal. Auf diese Art wurde der ak­tu­elle Hor­ror­film bis jetzt noch nicht per­si­fliert. Die Texte sind wirk­lich schräg, auf alle Fälle sehr wit­zig, aber ins­ge­samt ist diese Art der In­sze­nie­rung sehr ge­wöh­nungs­be­dürf­tig und dürfte nicht un­be­dingt je­dem gefallen.

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Bei Voodoo Press vorbestellbar: LONDON MACABRE

Cover  London MacabreAb so­fort ist der Ro­man LON­DON MACABRE von Ste­ven Sa­vile bei Voo­doo Press als eBook vor­be­stell­bar. Auch eine Ta­schen­buch­ver­sion wird er­schei­nen. Der Ver­lag be­zeich­net das Buch als eine Mi­schung aus Fan­tasy, Hor­ror und Steampunk.

Das Le­ben von Na­tha­niel Seth, Mit­glied ei­ner ok­kul­ten Schat­ten­ge­sell­schaft en­det in we­ni­gen Stun­den. Ab dann dient er als Wirt ei­ner dä­mo­ni­sche Macht, die aus den Tie­fen der Erde hoch­ge­kro­chen ist. Die Dinge neh­men ih­ren Lauf. Selbst die Lö­wen von Tra­fal­gar ge­hen ih­rer ur­al­ten Pro­phe­zei­ung nach – der Ver­tei­di­gung der Stadt –, wäh­rend der Dä­mon durch Whi­te­cha­pel zieht und dort Aus­schau nach Beute hält. Seine Op­fer sind Frauen, doch sind es keine ge­wöhn­li­chen Frauen. Durch ihre Adern fließt das Blut der En­gel. Sein Ziel ist es, das Ald­tor zu öff­nen, ei­nes der sie­ben Tore von Lon­don – und dem letz­ten Ein­gang nach Eden –, um heim­zu­keh­ren, selbst wenn dies be­deu­tet, ganz Lon­don zu zerstören.

Der Au­tor Ste­ven Sa­vile hat be­reits äu­ßerst er­folg­rei­che Ro­mane zu Li­zen­zen wie bei­spiels­weise BATT­LE­FIELD 3, PRI­ME­VAL, TORCH­WOOD, STAR­GATE und DOC­TOR WHO ver­fasst. Die Ta­schen­buch­ver­sion ist 550 Sei­ten stark und kos­tet 13,95 Euro. Die eBook-Fassung kann für 4,99 be­zo­gen werden.

LON­DON MACABRE
Ste­ven Sa­vile
Phantastik-Roman
Ok­to­ber 2015
55 Sei­ten
Ta­schen­buch:
13,95 Euro
ISBN 978–3-902802–83-5
eBook:
4,99 Euro
ISBN 978–3-902802–87-3
ASIN: B00NGLV5IQ
Voo­doo Press

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Voo­doo Press

 


Börsenverein freut sich über Urteil, das Kundenfreundlichkeit bestraft

Keine Päckchen bei AmazonDas Bör­sen­blatt fei­ert das Ende ei­nes Rechts­streits ge­gen Ama­zon. Ama­zon gibt eine Un­ter­las­suns­ger­klä­rung we­gen ei­nes Ver­sto­ßes ge­gen die Buch­preis­bin­dung ab. Dar­über freut sich der Hü­ter des hei­li­gen Preisbindungs-Grals der Buch­bran­che natürlich.

Die Un­ter­las­sungs­er­klä­rung vor dem OLG Frank­furt ver­pflich­tet Ama­zon, in Zu­kunft keine Nach­lässe im Zu­sam­men­hang mit Kun­den­be­schwer­den beim Ver­kauf von Bü­chern zu ge­wäh­ren, da dem Un­ter­neh­men sonst eine Ver­trags­strafe von bis zu 250.000 Euro droht. In der Ver­hand­lung hatte das OLG dar­auf hin­ge­wie­sen, dass eine Re­vi­sion kei­nen Er­folg ha­ben würde, dar­auf­hin hatte der On­line­ver­sen­der die Un­ter­las­sungs­er­klä­rung abgegeben.

Die erste Ver­hand­lung hatte vor dem LG Wies­ba­den statt­ge­fun­den, be­reits dort hatte Ama­zon ver­lo­ren, je­doch Be­ru­fung eingelegt.

Alex­an­der Ski­pis, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Bör­sen­ver­eins freut sich aus­gie­big und sagt:

Die Buch­preis­bin­dung gilt für alle. Das wurde vor dem Ober­lan­des­ge­richt nach­drück­lich klar­ge­stellt. Der Bör­sen­ver­ein fühlt sich nach die­sem Ver­fah­ren be­stä­tigt: Auch Ama­zon muss sich daran ge­wöh­nen, sich an die Ge­setze zu halten.

Was ich daran be­mer­kens­wert finde, ist die Tat­sa­che, dass man ab­fei­ert, weil Ama­zons Kun­den­freund­lich­keit be­straft wor­den ist. Der Hin­ter­grund war fol­gen­der: Ein Kunde hatte auf Ama­zons Mar­ket­place von ei­nem Dritt­händ­ler ein ge­brauch­tes Buch ge­kauft. Der Händ­ler wei­gerte sich al­ler­dings, da­für eine Rech­nung aus­zu­stel­len. Dar­auf­hin hatte der Amazon-Support dem Kun­den ein neues Buch für den Ge­braucht­preis zur Ver­fü­gung ge­stellt — in­klu­sive Rechnung.

Aus Kun­den­sicht und auch ob­jek­tiv ge­se­hen ist die Vor­ge­hens­weise Ama­zons höchst ku­lant und kun­den­freund­lich. Diese Kun­den­freund­lich­keit ist aber ge­nau das, was Ama­zon deut­lich vom Buch­han­del und den On­line­platt­for­men der Bran­che un­ter­schei­det. Hier ist der On­line­ver­sen­der ein­fach um Licht­jahre bes­ser — und ge­nau da liegt eins der  Pro­bleme der Bran­che (die zahl­lo­sen an­de­ren auf­zu­zäh­len ist mü­ßig, ich habe es hier auf Phan­ta­News oft ge­nug ge­tan). Und statt es an­zu­ge­hen und gleich gut oder so­gar bes­ser zu wer­den wird lie­ber auf den Beel­ze­bub Be­zos geschimpft.

Dass man ge­gen diese Kun­den­freund­lich­keit un­ter dem Deck­man­tel der Buch­preis­bin­dung mit Kla­gen vor­geht, statt ein­fach selbst kun­den­ori­en­tier­ter zu wer­den, zeigt mei­ner Ansicht nach auf ein­drucks­volle Weise, die selbst­zen­trierte, ver­staubte und kun­den­feind­li­che Denke beim Bör­sen­ver­ein — und so­mit auch bei des­sen Mit­glie­dern. Ich gehe da­von aus, dass die aus­ge­spro­chene Auf­for­de­rung zur Ab­gabe ei­ner Un­ter­las­sungs­er­klä­rung auch von vie­len Buch­händ­lern ab­ge­fei­ert wer­den wird.

Das sagt eine Menge über die Bran­che aus.


Netflix — Erstkontakt: katastrophal

Logo NetflixIch habe mir na­tür­lich al­lein schon aus In­ter­esse ges­tern so­fort ei­nen Net­flix–Ac­count an­ge­legt. Da ich al­ler­dings nicht vor­habe, mir Filme auf dem Rech­ner an­zu­se­hen, wä­ren meine bei­den End­ge­räte die PS3 am Bea­mer in der Man­Cave und der Smart-TV im Wohnzimmer.

Letz­te­res war al­ler­dings nicht er­folg­reich. Ich konnte die App zwar in­stal­lie­ren, aber sie star­tet nicht. Man sieht kurz ei­nen La­de­bal­ken, dann pas­siert nichts mehr. Ich muss die Smart-Funktion des Philips-Fernsehers ver­las­sen, um das Ge­rät wei­ter be­die­nen zu können.

Na prima, dachte ich, dann teste ich doch mal den Netflix-Support. Dort kann man ent­we­der an­ru­fen, oder man nutzt ei­nen Chat auf der Web­seite, ich wählte letz­te­res. Er­freu­li­cher­weise war so­fort ein Sup­port­mit­ar­bei­ter ver­füg­bar. Die an­ge­bo­tene Hilfe war al­ler­dings mi­se­ra­bel. Man merkte dass der Mit­ar­bei­ter sich an ei­ner Liste ent­lang­ar­bei­tete und ohne Sinn und Ver­stand Lö­sungs­mög­lich­kei­ten vorschlug.

Die meis­ten da­von völ­lig un­sin­nig. Man solle bei­spiels­weise »das Netz­werk und alle Ge­räte darin kurz von Netz tren­nen«. Wa­rum? Al­les an­dere funk­tio­niert. Dann die Idee, dass auf dem TV zu viele Streaming-Apps seien (die Frage war: »Sind Streaming-Apps auf dem Ge­rät?« Ich ant­wor­tete: »Ja, 95% der Apps sind Streaming-Apps, denn es han­delt sich um ein Smart-TV …«), die zu­viel Traf­fic ver­brau­chen, so dass Net­flix nicht funk­tio­nie­ren kann. Auch das na­tür­lich Mum­pitz, denn das Ge­rät ist nicht multitasking-fähig, es kann im­mer nur eine App lau­fen und Traf­fic ver­ur­sa­chen. Dann üb­li­che Tipps wie »Ge­rät vom Netz tren­nen« — hatte ich be­reits ge­macht. Wei­ter hieß es noch, dass die gan­zen Ge­räte in mei­nem Netz­werk zu­viel Traf­fic ver­ur­sa­chen und des­we­gen nicht mehr ge­nug für die Netflix-App bliebe. Ja, ne, is klar. Ich konnte se­hen, dass die 16Mbit-Leitung nicht mal zu fünf Pro­zent aus­ge­las­tet war und auch der Rest des Netz­werks sich ge­pflegt lang­weilte . Au­ßer­dem: Die Netflix-App star­tete ja noch nicht einmal.

Er blieb aber da­bei: Auf je­den Fall gäbe es Ver­bin­dungs­pro­bleme, dass alle an­de­ren Streaming-Apps funk­tio­nier­ten, in­ter­es­sierte den Sup­port­mit­ar­bei­ter nicht die Bohne, ben­so­we­nig, dass die App ja nicht nicht mal auf die Füße kam, also bei Star­ten be­reits abschmierte.

Ir­gend­wann ver­steifte er sich dann dar­auf, dass ich auf alle Fälle »mein Netz­werk neu star­ten müsse«, um das Pro­blem zu lö­sen. ich habe die »Support«-Sitzung an der Stelle ab­ge­bro­chen. Die Zeit hätte ich deut­lich sinn­vol­ler ver­brin­gen kön­nen. Der Netflix-Support be­kommt von mir die Schul­note fünf, da er sich aus­schließ­lich an zum Feh­ler nicht wirk­lich pas­sen­den Stan­dard­ant­wor­ten ent­lang han­gelte. Es ist keine sechs, weil der der Sup­port­mit­ar­bei­ter zwar ah­nungs­los, aber we­nigs­tens freund­lich war und weil die Chatses­sion zu­min­dest aus hu­mo­ris­ti­scher Sicht ei­nen ge­wis­sen Un­ter­hal­tungs­wert hatte.

Quint­es­senz: Net­flix läuft auf ei­nem ak­tu­el­len Smart-TV der Marke Phi­lips nicht, dem ich ex­tra kurz vor­her noch­mal ein Firmware-Update spen­diert hatte. Der Sup­port ist nicht in der Lage, zu hel­fen. So wird das nichts, Netflix.

Auf der an­de­ren Seite: Am­zon bie­tet für sei­nen Streaming-Dienst noch nicht ein­mal eine App für Philips-Geräte

Heute Abend mal die PS3 tes­ten, wenn das da auch so gut funk­tio­niert, dann gute Nacht, Netflix.

Logo Net­flix Co­py­right Net­flix Lu­xem­bourg S.à r.l.


Fantasy Film Fest 2014 — ALL CHEERLEADERS DIE

Poster All Cheerleaders DieALL CHEER­LEA­DERS DIE – auf Blu­Ray über Ame­rika er­hält­lich, in Groß­bri­tan­nien auf DVD ab 13. Ok­to­ber 2014

2001 war Lu­cky McKee ge­rade 26 Jahre alt, als er mit sei­nem Kum­pel Chris Si­vert­son, un­be­kann­ten Al­ters, den Hor­ror­film ALL CHEER­LEA­DERS DIE machte. Den sehr un­ge­len­ken Film, noch dazu auf Vi­deo ge­dreht, kann man bes­ten­falls als Fin­ger­übung, bös­ar­ti­ger­weise auch als schlech­tes Amateur-Video be­zeich­nen. Doch schon vor zwölf Jah­ren wuss­ten McKee und Si­vert­son be­reits, dass sie auf die­sen Stoff noch ein­mal zu­rück kom­men wür­den. Und hier prä­sen­tiert sich ALL CHEER­LEA­DERS DIE als aus­ge­reif­ter Hor­ror­film, der mit viel tech­ni­schem fff2014Ver­ständ­nis um­ge­setzt wurde. Und, das muss man un­be­dingt her­vor­he­ben, er er­zählt eine ganz ei­gen­stän­dige Ge­schichte, die aus ähn­li­chen Fil­men ge­lernt hat, diese aber nicht ko­piert. Er be­ginnt mit sub­jek­ti­ven Ka­me­ra­bil­dern und ei­nem bi­zar­ren Un­fall. Freunde von Found Foo­tage dür­fen sich al­ler­dings nicht zu früh freuen, die Bild­füh­rung fin­det ih­ren Weg zu Sta­tiv und durch­dacht in­sze­nier­ten Ein­stel­lun­gen, und der Un­fall gibt schon mal vor, dass man im rich­ti­gen Film sitzt. Glaubt man zu­min­dest, denn ALL CHEER­LEA­DERS DIE hält ei­nige Über­ra­schun­gen be­reit. Diese kön­nen Genre-Freunde ebenso er­freuen wie abschrecken.

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Einfach brilliant! STAR WARS in der Sesamstraßen-Interpretation

STAR WARS in ei­ner Sesamstraßen-Interpretation. Das ist nichts an­de­res als bril­li­ant! :D

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DOCTOR WHO — TIME HEIST: Trailer

Die nächste Folge der BBC-Serie DOC­TOR WHO trägt den Ti­tel TIME HE­IST und darin müs­sen der Doc­tor und Clara in Ka­rab­ra­xos, die töd­lichste Bank des Kos­mos, einbrechen.

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Trailer — DIE TRIBUTE VON PANEM: MOCKINGJAY — Teil 1

Auch bei DIE TRI­BUTE VON PA­NEM alias HUN­GER GA­MES möchte man gern wei­ter ver­die­nen und hat den letz­ten Teil des­we­gen auf zwei Filme auf­ge­bla­sen. Er star­tet in Deutsch­land am 20. No­vem­ber und so lang­sam legt der Ver­lei­her mit den Pro­moak­tio­nen los. Zum Bei­spiel mit ei­nem Trailer.

DIE TRI­BUTE VON PA­NEM — MO­CKING­JAY Teil 1 & 2 ba­sie­ren auf dem drit­ten Band der Panem-Trilogie von Su­zanne Collins.

Es spie­len un­ter an­de­rem Jen­ni­fer La­w­rence, Josh Hut­cher­son, Liam Hems­worth, Woody Har­rel­son, Eliza­beth Banks, Do­nald Su­ther­land, Ju­li­anne Moore, Re­gie führt Fran­cis La­w­rence.

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Fantasy Film Fest 2014: WER

Poster WERWER – ab 14. Ok­to­ber 2014 in Deutsch­land auf DVD

Die ame­ri­ka­ni­sche Rechts­an­wäl­tin Kate Moore ist mit ih­ren Ge­hil­fen Ga­vin und Eric in Frank­reich, um Talan Gwyneck zu ver­tei­di­gen. Der stark be­haarte, und kör­per­lich ex­trem groß ge­wach­sene Talan wird be­schul­digt, eine Urlauber-Familie ab­ge­schlach­tet zu ha­ben. Im wahrs­ten Sinne des Wor­tes. Die junge An­wäl­tin merkt so­fort, dass bei die­ser Ge­schichte nichts zu­sam­men passt. Und an­de­res doch sehr viel Sinn macht. Talan ver­traut Moore, doch da liegt ihr  Schick­sal längst nicht mehr fff2014in ih­ren ei­ge­nen Händen.

Die Lang­zeit­kol­la­bo­ra­teure Wil­liam Brent Bell und Matthew Pe­ter­man ha­ben sich et­was aus­ge­dacht, und das ist wirk­lich ein­mal et­was Neues. Man ver­rät nicht zu­viel, wenn man sagt, dass es um Wer­wölfe geht. Wa­rum sollte sich sonst je­mand ei­nen Film an­se­hen, der mit WER be­ti­telt ist? Aber in­ner­halb des Films be­han­delt man das Thema ra­tio­nal und, man wagt es kaum zu sa­gen, auf ei­ner rea­lis­ti­schen Ebene. Bis zu ei­nem ge­wis­sen Punkt na­tür­lich, denn ir­gend­wann müs­sen auch die Pu­ris­ten un­ter den Genre-Fans be­frie­digt werden.

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MOJANG und MINECRAFT gehören jetzt Microsoft — für 2,5 Milliarden Dollar

Minecraft-Logo

Und da­mit ist die Katze nach den zahl­lo­sen Ge­rüch­ten der letz­ten Tage aus dem Sack. Mo­jang, die Firma hin­ter dem Indie-Überraschungserfolg MINE­CRAFT wurde tat­säch­lich an Mi­cro­soft ver­kauft. Der Preis ist atem­be­rau­bend: ganze 2,5 Mil­li­ar­den US-Dollar legte der Soft­ware­riese auf den Tisch, das sind noch­mal 500000 Dol­lar mehr, als An­fang letz­ter Wo­che kolportiert.

Es dürfte sehr in­ter­es­sant sein zu se­hen, wie die Com­mu­nity rea­giert, in­be­son­dere, da Grün­der Mar­kus »Notch« Pers­son sich im­mer wie­der kri­tisch über Win­dows 8 ge­äu­ßert hatte und ei­gent­lich mal ver­tre­ten hat, dass Geld al­lein nicht al­les ist und man sich ei­gent­lich nicht ver­kau­fen wolle. Aber je­der hat sei­nen Preis und ein Grund dürfte wohl sein, dass Notch durch und mit MINE­CRAFT so ein­ge­bun­den war, dass seine neuen Pro­jekte nicht so recht voran kamen.

Notch wird nicht Teil des Deals sein und ebenso wie die Mit­grün­der Carl und Ja­kob die von ihm ge­grün­dete Firma ver­las­sen, weil er nicht Mit­glied ei­ner sol­chen glo­ba­len Cor­po­ra­tion sein möchte. Hin­ter­gründe zu dem Deal kann man auf Mo­jangs Web­seite le­sen, wo Owen sich zum Ver­kauf äu­ßert. Notch selbst will in Kürze eben­falls per­sön­li­che Worte zum Kauf sagen.

Lei­der sind die dor­ti­gen Äu­ße­run­gen, ob al­les so bleibt wie bis­her, ein we­nig un­klar. Mo­jang war über­aus to­le­rant, was Mods, Schöp­fun­gen der Spie­ler, Vi­deos, Streams und »ab­ge­lei­tete Werke« wie bei­spiels­weise die Server-Variante Buk­kit an­ging. Wenn man bei Mi­cro­soft schlau ist, wird man das al­les ge­nau so las­sen, denn an­sons­ten wird die Com­mu­nity ei­nen gi­gan­ti­schen, an­dau­ern­den Shits­torm ge­gen den Rie­sen aus Red­mond los­tre­ten — man muss wahr­lich kein Hell­se­her sein, um das vor­her­zu­sa­gen. Und bei Mi­cro­soft dürfte man wis­sen, dass man sich ge­rade mit die­ser Com­mu­nity bes­ser nicht anlegt.

Ob der Deal für MINE­CRAFT und MO­JANG gut oder schlecht war, wird die Zu­kunft zei­gen. Ich bin sehr ge­spannt, was in den nächs­ten Ta­gen abgeht.

Up­date: Und hier ist Notchs State­ment. Es macht den Ein­druck, dass ihm der Er­folg von MINE­CRAFT über den Kopf ge­wach­sen ist. Naja, das Geld wird ver­mut­lich da­bei hel­fen, drü­ber weg zu kommen …

MINECRAFT-Logo Co­py­right Mojang


STAR CITIZEN Race-Trailer veräppelt TOP GEAR

TOP GEAR ist eine Fern­seh­sen­dung für Au­to­fe­ti­schis­ten, die vom bri­ti­schen Sen­der BBC Two aus­ge­strahlt wird. Sie dreht sich — wie ge­sagt — um Au­tos, die im De­tail vor­ge­stellt wer­den, und sie läuft be­reits seit dem Jahr 2002.

Chris Ro­berts Indie-Spiel STAR CI­TI­ZEN hat so­eben sei­nen ak­tu­el­len Alpha-Patch raus­ge­hauen und da­mit wurde ein ganz neues Fea­ture ins Spiel ge­bacht: Raum­schif­fren­nen. Man kann jetzt mit hei­ßen Kis­ten auf ver­schie­de­nen Kur­sen ent­we­der al­lein oder im Mul­ti­player ge­gen an­dere Pi­lo­ten an­tre­ten. Ich habs schon ge­tes­tet — es ist ge­ra­dezu atem­be­rau­bend (und ich bin ver­mut­lich zu alt für die Scheiße, um mal Ro­ger Mur­taugh zu zitieren)!

Die Ma­cher ha­ben wie üb­lich ein Vi­deo zum neuen Fea­ture pro­du­ziert — und das ori­en­tiert sich un­über­seh­bar an TOP GEAR, die er­fun­dene Fern­seh­se­rie trägt so­gar den Ti­tel GA­LAC­TIC GEAR. Vor­ge­stellt wird das neue Renn­raum­schiff M50 von Origin.

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Fantasy Film Fest 2014 — 13 SINS

Poster 13 Sins13 SINS – ab 9. Ok­to­ber in Deutsch­land auf Blu­Ray & DVD

Nichts treibt den Ame­ri­ka­ner mehr an, als ein er­folg­rei­cher und zu­dem sehr ori­gi­nel­ler Film aus dem asia­ti­schen Raum. Da­her ist es ver­wun­der­lich, dass die thai­län­di­sche Pro­duk­tion 13: GAME OF DE­ATH tat­säch­lich acht Jahre be­nö­tigte, um eine ame­ri­ka­ni­sche Zweit­ver­wer­tung zu fin­den. Wie im­mer sind sol­che Pro­jekte ge­rade in Fan-Kreisen sehr um­strit­ten. Nur we­nige Ad­ap­tio­nen von asia­ti­schen Fil­men fin­den Zu­stim­mung. Das ist na­tür­lich auch den Pu­ris­ten ge­schul­det, die so et­was grund­sätz­lich ab­leh­nen, ohne den pro­duk­ti­ons­tech­ni­schen Ver­gleich ob­jek­tiv zu zie­hen. Doch die fff2014Wirk­lich­keit sieht eben ein­fach et­was an­ders aus, egal wie wi­der­sin­nig man über Re­makes dis­ku­tie­ren mag. Der Ame­ri­ka­ner sieht sich keine Filme mit Un­ter­ti­teln an, und er schaut auch keine Filme die syn­chro­ni­siert sind. Das be­trifft den Durch­schnitt von Ki­no­gän­gern. Es ist ei­gent­lich nur eine lo­gi­sche Kon­se­quenz, dass man ei­nen gu­ten Stoff zwangs­läu­fig mit dem ent­spre­chen­den Per­so­nal neu ver­fil­men muss. Rich­tig be­gon­nen hat das mit RINGU und dem ame­ri­ka­ni­schen Äqui­va­lent THE RING, wo die Um­set­zung für ein »west­li­ches Pu­bli­kum« noch funk­tio­nierte. Wie es bei 13 SINS aus­sieht, dar­über kön­nen sich selbst­er­nannte Kri­ti­ker und Kunst­ex­per­ten ge­gen­sei­tig die Köpfe ein­schla­gen. Doch ist 13 SINS für sich ge­se­hen ein ge­lun­ge­ner Film?

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