STRANGE MAGIC von George Lucas

Da­mit hätte wohl kei­ner mehr ge­rech­net: Ge­orge Lu­cas ist an ei­nem Film be­tei­ligt, der ein neues Pro­dukt ist und der tat­säch­lich wit­zig aus­sieht, auch wenn sich so­fort ge­wisse Par­al­le­len zu SHREK auf­drän­gen. STRANGE MA­GIC kommt am 23. Ja­nuar 2015 in die US-Kinos, ei­nen Start­ter­min für Deutsch­land habe ich noch nicht gefunden.

Äh … »Strange« trifft es wohl.

Die Story stammt von Ge­orge Lu­cas, das Dreh­buch schrie­ben Da­vid Be­ren­baum, Irene Mec­chi Gary Ryd­strom, letz­te­rer führt zu­dem Re­gie, die Ani­ma­to­ren sind das­selbe Team, das auch RANGO ei­nen Os­car ver­schafft hat. Man fragt sich, ob der Film mit Tanz und Ge­sang im Disney-Stil ein Sei­ten­hieb auf den Maus-Konzern ist …

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ELITE DANGEROUS Cockpit mit drei Beamern

Ich hab ja schon ge­dacht, ich mit mei­ner Ocu­lus Rift wäre ein Nerd, was das Spie­len von ELITE DAN­GE­ROUS an­geht, aber vor die­sem Cock­pit mit drei Bea­mern kann ich nur de­mü­tig den Kopf nei­gen … oO

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Druck Dir eine bionische Hand

Der ita­lie­ni­sche Tech­de­si­gner Fe­de­rico Cic­ca­rese hat eine bio­ni­sche Hand ent­wi­ckelt, de­ren me­cha­ni­sche Teile man sich ein­fach mit dem 3D-Drucker aus­dru­cken kann, die Elek­tro­nik ba­siert auf ei­nem Ar­duino. Das Kon­zept er­mög­licht es, dass man zu Hause Teile nach­dru­cken kann, wenn Up­dates ver­öf­fent­licht wer­den, oder ir­gend­ein Frick­ler eine gute Idee für eine Ver­bes­se­rung hat. Das­selbe gilt für die Soft­ware, auch die kann ein­fach ak­tua­li­siert wer­den, da es sich um eine of­fene Platt­form handelt.

Ar­duino ha­ben für die­ses Pro­jekt ei­nen spe­zi­el­len Sen­sor be­reit ge­stellt, der die bei Mus­kel­be­we­gun­gen ent­ste­hen­den Ströme aus­le­sen und an den Mi­kro­con­trol­ler schi­cken kann.

Mehr In­for­ma­tio­nen fin­det man auf Cic­ca­re­ses Web­seite youbionic.com. Die­ser Bei­trag ist all je­nen Spin­nern ge­wid­met, die so­fort »Waffen!!!einsölf!!« sa­gen, wenn sie »3D-Drucker« hören.

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»Aktion Lieblingsbuch« — Wie jetzt?

Aktion LieblingsbuchIm Rah­men der Ak­tion Lieb­lings­buch soll der Buch­han­del (wie­der mal) ge­stärkt wer­den. Lei­der ist die zu­ge­hö­rige Web­seite wei­test­ge­hend sinn­los, da der Le­ser kei­ner­lei re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen über die Durch­füh­rung fin­det. Es sieht tat­säch­lich so aus, als solle ich in ir­gend­eine Buch­hand­lung ge­hen, mir dann da ein Buch aus­su­chen, das wird dann ir­gend­wie vom Au­tor si­gniert und ich be­komme es per Post zu­ge­schickt. Oder wie?

Aha. Und da ma­chen alle Au­to­ren mit? Das glaubt doch kei­ner. Geht es wirk­lich um mein Lieb­lings­buch, oder darf mein Lieb­lings­buch nur ei­nes der teil­neh­men­den Au­to­ren sein? In dem Fall sähe ich näm­lich schwarz. Wenn mein Lieb­lings­buch von J.R.R. Tol­kien sein sollte (was es nicht ist), wird der dann zum Zwe­cke des Si­gnie­rens ex­hu­miert oder eher durch ei­nen Ne­kro­man­ten be­schwo­ren? Wa­rum gibt es auf der Web­seite kei­ner­lei wei­tere De­tails und In­for­ma­tio­nen zu der Ak­tion und de­ren Durch­füh­rung? Wa­rum läuft die Liste der teil­neh­men­den Au­to­ren als Ti­cker durch? (Web­de­sign wie im letz­ten Jahr­tau­send.) Wa­rum ist die Seite nicht rechts­kon­form, weil jeg­li­ches Im­pres­sum fehlt?

Man möge mir ver­ge­ben, aber das ist in mei­nen Au­gen schon wie­der so eine ty­pisch halb­gare Ak­tion der deut­schen Buch­bran­che. Je­des doofe Falt­blatt hat mehr In­for­ma­tio­nen als diese »Web­seite«. Naja, #neu­land halt.

Up­date [23.11.2014]: Man hat mich of­fen­bar ge­le­sen, denn in­zwi­schen tauchte ein Im­press­ums­link am un­te­ren Sei­ten­rand auf. Das ist al­ler­dings in mei­nen Au­gen nach wie vor nicht rechts­kon­form, da es we­der eine in­halt­lich ver­ant­wort­li­che Per­son be­nennt (Stich­wort: »La­dungs­fä­hige An­schrift«), noch eine Kon­takt­mög­lich­keit per Email und/oder Telefon.

Screen­shot der Web­seite Co­py­right Ak­tion Lieb­lings­buch (ich hätte gern den tat­säch­li­chen Be­trei­ber ge­nannt, aber da ein Im­pres­sum fehlt kann ich das lei­der nicht. Up­date: ich kann das lei­der im­mer noch nicht, da es jetzt zwar ein Im­pres­sum gibt, aber nicht ein Be­trei­ber, son­dern gleich vier ge­nannt wer­den. Wo a die Rechte lie­gen kann ich lei­der nicht ermessen).


Trailer: CINDERELLA

Ir­gend­wie muss es an mir vor­bei ge­gan­gen sein, dass Dis­ney eine Neu­auf­lage von CIN­DE­RELLA (alias Aschen­put­tel) plant, dies­mal nicht als Zei­chen­trick (1950) oder Ani­ma­tion, son­dern als Re­al­film. Und lum­pen las­sen sie sie wahr­lich nicht, was epi­sche Sze­ne­rien und Herz­schmez an­geht. Für mich ei­gent­lich schon über­trie­ben bon­bon­bunt und eye­candy, aber des The­mas ver­mut­lich an­ge­mes­sen. Das Ganze sieht so aus, als wolle man die ei­gene Zei­chen­trick­fas­sung neu interpretieren.

Es spie­len un­ter an­de­rem Cate Blan­chett, Lily Ja­mes, Ri­chard Mad­den und He­lena Bon­ham Car­ter. Re­gie führt — man lese und staune — .

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Anleitung: Mach Deinen eigenen Steampunk-Zylinder

Ge­fun­den bei Daily Steam­punk vom ge­schätz­ten Mr. Gil­man: Eine An­lei­tung, wie man sich sei­nen Steampunk-tauglichen Zy­lin­der ganz ein­fach (hust, naja: re­la­tiv ein­fach) selbst her­stel­len kann. Das ist nicht mal so schwer, wie man viel­leicht den­ken könnte, al­ler­dings sollte man sich auf Stress mit der Ge­fähr­tin ge­fasst ma­chen, wenn die raus­fin­det, was mit ih­rer Gym­nas­tik­matte pas­siert ist …

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Erster Blick auf JONATHAN STRANGE & MR. NORRELL

Strange And Norrell

Die BBC stellt ein ers­tes Promo-Foto zu ih­rer Se­rie nach dem Buch JO­NA­THAN STRANGE & MR. NOR­RELL von Su­sanna Clarke vor. Der Ro­man hatte 2004 den Hugo Award, den World Fan­tasy Award und den Lo­cus Award für das beste Erst­lings­werk gewonnen.

Auf dem Pro­mo­foto sieht man Ber­tie Car­vel (LES MI­SE­RA­BLES) als Jo­na­than Strange und Ed­die Mar­san (SHER­LOCK HOL­MES) als Gil­bert Norrell.

In der sie­ben­tei­li­gen Se­rie spie­len wei­ter­hin:  Alice Eng­lert (Be­au­ti­ful Crea­tures), Marc War­ren (The Mus­ke­teers, Wan­ted), and Char­lotte Ri­ley (Edge of To­mor­row).

Die Zu­sam­men­fas­sung:

Set at the be­gin­ning of the 19th-century, Eng­land no lon­ger be­lie­ves in prac­tical ma­gic. The re­clu­sive Mr Nor­rell (Mar­san) of Hurt­few Ab­bey stuns the city of York when he cau­ses the sta­tues of York Ca­the­dral to speak and move. With a little per­sua­sion and help from his man of busi­ness Chil­der­mass (Enzo Cil­enti), he goes to Lon­don to help the go­vern­ment in the war against Na­po­leon. It is there Nor­rell sum­mons a fairy (War­ren) to bring Lady Pole (Eng­lert) back from the dead, opening a whole can of worms …

Ei­nen ge­nauen Ter­min für den Start der Se­rie in 2015 gibt es noch nicht, Ge­rüch­ten zu­folge könnte das aber be­reits im Ja­nuar sein.

Pro­mo­foto Co­py­right BBC


SATELLITE REIGN Early Access Trailer

SA­TEL­LITE REIGN ist ein Echtzeit-Strategiespiel in ei­ner dysto­pi­schen Cyberpunk-Welt, das im De­zem­ber im Rah­men von Steams Early Access-Programm ge­star­tet wird. Meine Güte, es wirkt wie eine mo­der­ni­sierte Neu­auf­lage von SYN­DI­CATE WARS. SA­TEL­LITE REIGN er­scheint für Win­dows, Mac OS und Li­nux. Und das sieht wahr­lich cool aus!

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Trailer: PEANUTS

Nach dem Tea­ser, den es vor ei­ni­ger Zeit gab, nun ein ers­ter ech­ter, of­fi­zi­el­ler Trai­ler zur com­pu­ter­ani­mier­ten Ver­sion der PEA­NUTS von Charles M. Schulz. Es gibt ja bei sol­chen mo­der­nen, com­pu­te­ri­fi­zier­ten Um­set­zun­gen im­mer wie­der nör­gelnde Pu­ris­ten, die mei­nen, dass frü­her[tm] al­les bes­ser war, aber ich finde, das sieht groß­ar­tig aus und fängt den Geist der frü­he­ren Epi­so­den und Filme gran­dios ein.

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Philip K. Dick bei Amazon: THE MAN IN THE HIGH CASTLE als Serie

Cover The Man In The High CastleVon den neuen für Ama­zon Prime Vi­deo an­ge­kün­dig­ten Se­rien dürfte nur eine den Genre-Freund in­ter­es­sie­ren: THE MAN IN THE HIGH CASTLE nach Phi­lip K. Dicks Ro­man aus dem Jahr 1962 (deutsch als DAS ORA­KEL VOM BERGE). Der Pi­lot wird eine Stunde lang sein, Ama­zon lässt er­neut die Zu­schauer ent­schei­den, wel­che Se­rie dann tat­säch­lich rea­li­siert wird.

THE MAN IN THE HIGH CASTLE spielt in ei­ner al­ter­na­ti­ven Welt, in der die Al­li­ier­ten den zwei­ten Welt­krieg ver­lo­ren ha­ben. Die Welt wurde zwi­schen Ja­pan und Deutsch­land auf­ge­teilt. Im Pi­lo­ten spie­len Alexa Da­va­los (Mob City), Luke Klein­tank (Pretty Little Li­ars), Ru­pert Evans (The Vil­lage), Cary-Hiroyuki Tagawa (Mor­tal Kom­bat: Le­gacy), Joel De La Fu­ente (Hem­lock Grove), Ru­fus Se­well (Eleventh Hour) und DJ Qualls (Z Na­tion).

Ge­schrie­ben wurde das Ganze von kei­nem an­de­ren als Frank Spot­nitz (X-Files), Re­gie bei der Pi­lot­folge führt Da­vid Se­mel (He­roes), die bei­den agie­ren zu­dem als aus­füh­rende Pro­du­zen­ten, zu­sam­men mit — man höre und staune — Rid­ley Scott, Da­vid W. Zu­cker, Ste­wart Mackin­non, Chris­tian Baute von Head­line Pic­tures und Chris­to­pher Tri­ca­rio, Co-ausführender Pro­du­zent ist Jor­dan Shee­han für Scott Free Productions.

Wann ge­nau die­ser Pi­lot zu­sam­men mit den an­de­ren via Ama­zon Prime Vi­deo zu se­hen sein wird ist noch un­klar, es wird ir­gend­wann in 2015 sein. Er­freu­li­cher­weise aber ver­mut­lich auch wie­der für die hie­si­gen Zu­schauer zeit­gleich mit den USA.

Co­ver THE MAN IN THE HIGH CASTLE, erste Auf­lage 1962, Co­py­right Putnam


RUHET IN FRIEDEN

Poster Ruhet in FriedenA WALK AMONG THE TOMBS­TO­NES – 13.11.2014

1991. Drei Gangs­ter über­fal­len eine Bar, wer­den aber von De­tec­tive Matthew Scud­der ge­stellt und auf of­fe­ner Straße er­schos­sen. Der gna­den­lose  Ein­satz des al­ko­hol­kran­ken Scud­der en­det al­ler­dings in ei­nem fürch­ter­li­chen De­sas­ter. Diese Ein­stiegs­se­quenz ist eine der ganz we­ni­gen Action-Szenen, die sich der Film leis­tet. Er rückt Liam Nee­son wie­der et­was von sei­nem Übermensch-Image weg, zum Charakter-Darsteller der er ei­gent­lich ist. Mit dem be­reits be­reits in Post­pro­duk­tion be­find­li­chen TA­KEN 3 wird der Fan knall­har­ter Ac­tion so­wieso bald wie­der zu­frie­den ge­stellt. RU­HET IN FRIE­DEN be­gibt sich mehr in die Hände des Thril­lers und gibt noch ei­nen Schuss Drama hinzu. Scott Frank hat hier erst sei­nen zwei­ten Spiel­film in­sze­niert, und das nach sie­ben Jah­ren. Dass er al­ler­dings das Dreh­buch selbst ver­fasste, macht aus RU­HET IN FRIE­DEN fast schon eine si­chere Wette. Denn Ro­man­ver­fil­mun­gen kann Scott Frank, wie MAR­LEY & ICH schon be­wies, und er be­herrscht auch alle wei­te­ren Gen­res. Für Ken­neth Bra­nagh schrieb er den Thril­ler DEAD AGAIN, für Spiel­berg die Zu­kunfts­vi­sion MI­NO­RITY RE­PORT, oder über­zeugte mit ei­nem Re­make wie FLUG DES PHÖ­NIX. Ei­nem Men­schen wie Scott Frank kann man sich also an­ver­trauen, auch wenn man viel­leicht an­dere Kost ser­viert be­kommt, als man zu­erst an­neh­men würde.

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Kickstarter: ROCKET RANGER RELOADED

Rocket Ranger Reloaded

Wer in den Acht­zi­gern und Neun­zi­gern ei­nen Amiga be­saß, kennt na­tür­lich den Na­men Ci­ne­ma­ware, die da­mals bahn­bre­chende Spiele wie bei­spiels­weise WINGS oder IT CAME FROM THE DE­SERT auf den Markt brach­ten. Von ma­chen die­ser ga­mes gibt es auch be­reits Re­makes. Jetzt möchte Ci­ne­ma­ware eine auf­ge­mö­belte, mo­derne Fas­sung des Dieselpunk-Helden RO­CKET RAN­GER ver­öf­fent­li­chen und sucht im Rah­men ei­nes Crowd­fun­dings auf Kick­star­ter nach Geld­ge­bern. Das Ori­gi­nal­spiel wurde 1989 mit dem Gol­den Joy­stick Award aus­ge­zeich­net und han­delt in ei­ner al­ter­na­ti­ven Rea­li­tät, in der die Na­zis den zwei­ten Welt­krieg ge­won­nen ha­ben. Pulp at it’s bets.

Ich hatte schnell noch für 19 Dol­lar zu­ge­schla­gen, um nach Fer­tig­stel­lung die Down­load­ver­sion zu be­kom­men, ak­tu­ell ist der preis­wer­teste Bei­trag, den man für das Spiel zah­len muss 25 Dol­lar. Mit um­ge­rech­net der­zeit un­ge­fähr 20 Euro im­mer noch ein Schnäppchen.

Mehr De­tails auf der Kickstarter-Seite zu RO­CKET RAN­GER RELOADED.

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Pro­mo­gra­fik Ro­cket Ran­ger Re­loa­ded Co­py­right Cinemaware