CreateSpace-Bücher: libri gibt sich zugeknöpft

Selfpublishing

Im Rah­men des of­fe­nen Brie­fes in Sa­chen Self­publis­hing war die In­for­ma­tion auf­ge­taucht, dass der Buch­groß­händ­ler li­bri of­fen­bar na­hezu sämt­li­che Bü­cher der Amazon-Tochter Crea­teSpace aus­fil­tert. Ich war durch ei­nen Kom­men­tar von Phil­ipp Win­ter­berg auf seine Ar­ti­kel zu dem Thema gestoßen.

Das wäre na­tür­lich ein Ham­mer, wenn es ei­gent­lich mög­lich sein sollte, über Crea­teSpace pu­bli­zierte Bü­cher auch im deut­schen Buch­han­del be­stel­len zu kön­nen, das dann al­ler­dings doch nicht funk­tio­niert, weil diese bei li­bri kon­se­quent aus­ge­lis­tet werden.

Weil mich das in­ter­es­sierte, stellte ich am ver­gan­ge­nen Mon­tag (25.08.2014) eine ent­spre­chende An­frage an die Pressekontakt-Email bei libri:

Sehr ge­ehrte Da­men und Herren,

es geht um die Frage, wa­rum Bü­cher des An­bei­ters Crea­teSpace nicht im libri-Katalog zu fin­den sind. Nach ei­ner An­frage beim Zu­lie­fe­rer In­gram Con­tent Group äu­ßerte die­ser, dass sämt­li­che CreateSpace-Bücher an li­bri über­mit­telt wer­den. Den­noch tau­chen diese bis auf ver­ein­zelte Aus­nah­men nicht in den Buchhändler-Katalogen auf.
Ich bitte an die­ser Stelle um eine Stel­lung­nahme, wa­rum dies so ist und wa­rum li­bri of­fen­bar glo­bal alle CreateSpace-Bücher aus­fil­tert. Ich weise dar­auf hin, dass die Ant­wort im Rah­men ei­nes Ar­ti­kels the­ma­ti­siert wer­den wird.
Für eine Ant­wort be­danke ich mich im voraus.

Da bis zum heu­ti­gen Tag keine Ant­wort ein­ging, fragte ich er­neut nach und fügte den In­halt der ur­sprüng­li­chen Mail noch­mals bei. Dar­auf­hin kam so­eben tat­säch­lich eine Ant­wort — wenn man das dann als »Ant­wort« wer­ten möchte:

Sehr ge­ehr­ter Herr Holzhauer,

wir freuen uns über alle In­for­ma­tio­nen, die un­se­ren Ka­ta­log ver­bes­sern und dan­ken Ih­nen für den Hinweis.

Falls hier ein tech­ni­sches Pro­bleme vor­lie­gen sollte, wer­den wir die­ses in Ab­stim­mung mit un­se­rem Lie­fe­ran­ten klären.

Mit freund­li­chen Grüßen

Ihr Mar­ke­ting Team

Ein­deu­ti­ger kann Ab­wim­meln kaum aus­se­hen. Statt meine An­frage zu be­ant­wor­ten zieht man sich auf in­halts­lose Wort­hül­sen zu­rück. Die Pro­ble­ma­tik ist bei li­bri be­kannt, denn auch Phil­ipp Win­ter­berg hatte des­we­gen be­reits an­ge­fragt und of­fen­bar zu­min­dest eine et­was aus­führ­li­chere Ant­wort be­kom­men. Diese Ent­geg­nung auf meine An­frage kann man nur als lä­cher­lich be­zeich­nen, denn sie be­ant­wor­tet nichts und nimmt auch nicht Stel­lung. Auch war meine Mail in­halt­lich ein­deu­tig nicht als Hin­weis zu er­ken­nen, son­dern als An­frage ge­dacht, die kon­kret um eine Stel­lung­nahme bat. Um diese möchte sich li­bri of­fen­sicht­lich drü­cken. Es mag sich je­der selbst ei­nen Reim dar­auf ma­chen, wa­rum man dort nicht ant­wor­ten will …

p.s.: Ent­lar­vend finde ich zu­dem, dass noch nicht ein­mal ein An­sprech­part­ner na­ment­lich ge­nannt wird, son­dern der Ab­sen­der schlicht (und un­höf­lich) »Ihr Mar­ke­ting Team« lautet.


GUARDIANS OF THE GALAXY in 3D

Poster Guardians Of The GalaxyGUAR­DI­ANS OF THE GA­LAXY – Bun­des­start 28.08.2014

Mit GUAR­DI­ANS OF THE GA­LAXY muss Mar­vel be­wei­sen, dass ihr Superhelden-Universum noch funk­tio­niert, und wei­ter funk­tio­nie­ren wird. Zehn Filme, die auf un­ter­schied­lichste Weise in­ein­an­der ver­wo­ben sind, wur­den bis­her ver­öf­fent­licht. Fünf­zehn wer­den es sein, wenn Phase 3 des Ci­ne­ma­tic Uni­verse ab­ge­schlos­sen wird, aber nicht mit AVEN­GERS 3, son­dern mit GUAR­DI­ANS 2. Das zeigt nicht nur Mar­vels Weit­blick, son­dern auch un­er­schüt­ter­li­ches Ver­trauen. Die Struk­tur stand, noch be­vor Phase 2 mit IRON MAN 3 rich­tig an­ge­lau­fen war, und der erste GUARDIANS-Einsatz noch in wei­ter Ferne lag. Jetzt sind diese Filme nicht alle wirk­lich Fort­set­zun­gen, doch ein wa­cke­li­ges Ge­rüst kann es den­noch schnell wer­den. Der Zu­schauer bleibt eben ein un­be­re­chen­ba­res Ob­jekt der Be­gierde. Sieht man sich ge­rade den Kino-Sommer an, in dem sich GUAR­DI­ANS nun ent­fal­ten darf, hat das Ziel­pu­bli­kum ei­nige als si­cher gel­tende Kas­sen­schla­ger ein­fach igno­riert. Nun ha­ben sie sehr wohl Geld ein­ge­spielt, viele la­gen da­bei al­ler­dings weit un­ter den von den Stu­dios an­vi­sier­ten Hö­hen. Weit drun­ter. Und dann die Ret­ter der Kino-Galaxy mit ei­nem Start­wo­chen­ende von 94 Mil­lio­nen Dol­lar. Da­mit liegt der Film zwar nur auf Platz 32 in der Rang­folge der Er­öff­nungs­wo­chen­en­den, doch die Bran­chen­blät­ter ju­bel­ten und zeig­ten sich gleich­zei­tig ver­blüfft. Ein ein­deu­ti­ges Zei­chen, dass die In­dus­trie nicht wirk­lich mit ei­nem Er­folg in die­ser Grö­ßen­ord­nung ge­rech­net hatte. Nur Mar­vel, die eben be­wie­sen ha­ben, dass al­les noch funktioniert.

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Crowdfunding: HULLABALOO — ein Steampunk-Zeichentrickfilm

Hullabaloo

Na gut, da wol­len halt wel­che ei­nen Steampunk-Zeichentrickfilm ma­chen, so what? War meine erste Re­ak­tion auf die Crowdfunding-Kampagne zu HULLA­BA­LOO. Als ich mir das dann ge­nauer an­ge­se­hen hatte, war ich aber doch arg be­ein­druckt. Wa­rum? Ganz ein­fach: Zum ei­nen soll es tat­säch­lich ein ech­ter, hand­ge­mach­ter Zei­chen­trick­film wer­den, und keine Com­pu­ter­ani­ma­tion, und zum an­de­ren sind ei­nige der Ma­cher hin­ter dem Pro­jekt ge­stan­dene Ve­te­ra­nen aus dem Hause Dis­ney (und an­de­ren), die an Fil­men wie KÖ­NIG DER LÖ­WEN, PO­CA­HON­TAS, DIE KLEINE MEER­JUNG­FRAU, ALA­DIN, BE­AUTY AND THE BE­AST, WRECK-IT RALPH oder RO­GER RAB­BIT mit­ge­wirkt ha­ben. Das gibt dem ge­plan­ten Film gleich eine ganz an­dere Dimension.

Eine In­halts­an­gabe:

HULLA­BA­LOO is the story of Ve­ro­nica Dar­ing, a bril­li­ant young sci­en­tist who re­turns home from an elite fi­nis­hing school to find her father–the ec­cen­tric in­ven­tor Jo­na­than Daring–missing wi­t­hout a trace! The only clue left be­hind points Ve­ro­nica toward Dar­ing Ad­ven­tures, an aban­do­ned amu­se­ment park used by her fa­ther to test his fan­tas­ti­cal steam-powered in­ven­ti­ons. There she dis­co­vers a strange girl na­med Ju­les, a fel­low in­ven­tor who agrees to help Ve­ro­nica in lo­ca­ting her mis­sing fa­ther and dis­co­ve­r­ing the se­crets of his work.
To­ge­ther, Ve­ro­nica and Ju­les learn that Jo­na­than Dar­ing has been kid­nap­ped by a mys­te­rious group of in­flu­en­tial per­sons, who seek to use his la­test in­ven­tion for ne­fa­rious pur­po­ses. These vil­lains are wealthy and in­flu­en­tial and neit­her Ve­ro­nica nor Ju­les can stop them openly. But de­ter­mined to save her fa­ther and hol­ding true to the fa­mily creed that tech­no­logy should be used for the good of all, not the greed of some, Ve­ro­nica as­su­mes the se­cret iden­tity of »Hulla­ba­loo«, a gogg­led cru­sa­der who uses wits and sci­ence to com­bat evil and op­pose the ne­fa­rious con­spi­racy that has ta­ken her fa­ther.
But the ques­tion re­mains: what are the vil­lains up to? What do they plan to do with Jo­na­than Daring’s mys­te­rious new tech­no­logy? And will Ve­ro­nica and Ju­les be able to stop them in time?

hullabaloo01

Über das Crowd­fun­ding soll erst ein­mal ein Kurz­film rea­li­siert wer­den, mit des­sen Hilfe man dann Geld­ge­ber für ei­nen abend­fül­len­den Spiel­film (oder eine Fern­seh– oder Web­se­rie) fin­den möchte. Die Ma­cher ha­ben zwei Ziele: zum ei­nen die aus­ster­bende Kunst des tra­di­tio­nel­len, hand­ge­zeich­ne­ten Trick­films ret­ten, und zum an­de­ren, Mäd­chen und junge Frauen darin zu be­stär­ken, sich Wis­sen­schaft und Aben­teuer zu­zu­wen­den. Die bei­den Prot­ago­nis­ten des Films sind eben sol­che jun­gen Frauen, die ihre In­tel­li­genz, ihre Cle­ver­ness und ih­ren Mut dazu nut­zen, Gier und Kor­rup­tion zu bekämpfen.

Alle De­tails zur Crowdfunding-Kampagne kann man sich auf In­die­gogo an­se­hen. Un­ter­stüt­zen kann man noch bis zum 1. Ok­to­ber 2014. Et­was schade finde ich, dass man erst ab 125 Dol­lar ei­nen di­gi­ta­len Down­load des Films er­hält. An­sons­ten gilt auch hier wie­der und heute schon zum zwei­ten Mal: Shut up and take my money!

Pro­mo­fo­tos Co­py­right Ja­mes Lopez

 


Ein Plädoyer für ein unterschätztes Juwel: SAPHIRBLAU

Poster SaphirbauEs ist ein Jam­mer. Da gibt es ge­nü­gend Sci­ence Fic­tion– und Fantasy-Fans in Deutsch­land, die es leid sind, im­mer nur von RAUM­PA­TROUILLE ORION und der UN­END­LI­CHEN GE­SCHICHTE zu le­sen, wenn Mas­sen­me­dien über deut­sche Genre-Produktionen schrei­ben. Man sieht sich ame­ri­ka­ni­sche Science-Fiction-Filme an, guckt nei­disch auf den Bri­ten DOC­TOR WHO und be­dau­ert, dass Deutsch­land eine wahre Dia­spora der Fan­tasy ist. Und dann kom­men da zwei en­thu­si­as­ti­sche Fil­me­ma­cher, wa­gen die Ver­fil­mung ei­ner Fantasy-Trilogie, ei­ner durch­ge­hen­den Zeitreise-Geschichte, er­zählt über drei Filme, set­zen mit ver­gleichs­weise be­schei­de­nem Bud­get ak­tu­ell den zwei­ten Film in die Ki­no­land­schaft, und nur ein Bruch­teil des SF– und Fantasy-Publikums nimmt da­von No­tiz. Der zweite Film er­hält von der Film­be­wer­tungs­stelle das Prä­di­kat »wert­voll«, et­li­che Re­zen­sio­nen lo­ben ihn, aber oft ge­nug wer­den die Ma­cher als bloße Nach­ah­mer der Twi­light– und Hunger-Games-Trilogien be­schimpft. Wa­rum er­ken­nen so we­nige, wie mit wie viel Herz­blut und Pro­fes­sio­na­lis­mus Fe­lix Fuchs­stei­ner und Ka­tha­rina Schöde, Dreh­buch­au­to­ren und Re­gis­seure von RU­BIN­ROT und SA­PHIR­BLAU, um die es in die­sem Ar­ti­kel geht, an ih­ren Fil­men ge­ar­bei­tet ha­ben? Wa­rum müs­sen sie um je­den ein­zel­nen Be­su­cher kämpfen?

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ACHTUNG! CTHULHU — der Film

Achtung! Cthulhu

ACH­TUNG! CTHULHU ist ein Rol­len­spiel, ur­sprüng­lich ein Set­ting für CALL OF CTHULHU, FATE und SA­VAGE WORLDS. Mo­di­phius En­ter­tain­ment aus Eng­land star­tete eine über­aus er­folg­rei­che Kickstarter-Kampagne, bei der 8000 bri­ti­sche Pfund ein­ge­sam­melt wer­den soll­ten, am Ende aber fast 180000 GBP zu­sam­men ge­kom­men sind. Da­mit rea­li­sierte man ei­nen Hau­fen Quel­len­bü­cher für den Hin­ter­grund von ACH­TUNG! CTHULHU. Das Set­ting spielt zu Be­ginn so­wie wäh­rend des zwei­ten Welt­kriegs und die Geg­ner der Spie­ler sind die Na­zis, die mit My­thos­wis­sen Achtung! Cthulhu Investigators Guideaus­ge­stat­tet sind und die­ses zu ih­ren Guns­ten nutzen.

Mo­ph­idius En­ter­tain­ment hat nun be­kannt ge­ge­ben, dass man den Rol­len­spiel­hin­ter­grund zu ei­nem Film ma­chen möchte. Da­für wur­den der Dreh­buch­au­tor Dirk Van­de­rey­ken und der Re­gis­seur Raine Mc­Cor­mack an­ge­heu­ert. Der­zeit be­fin­det man sich in Ge­sprä­chen mit In­ves­to­ren, um das nö­tige Geld für die Pro­duk­tion zu­sam­men zu be­kom­men. Die Dreh­ar­bei­ten sol­len Mitte 2015 be­gin­nen, ver­mut­lich im Früh­jahr des­sel­ben jah­res wird es eine Kickstarter.Kampagne ge­ben, um Geld für das am­bi­tio­nierte Pro­jekt ein­zu­sam­meln. Der lang­zeit­plan ist es, nciht nur ei­nen, son­dern meh­rere Filme um das Thema zu realisieren.

Jede Menge wei­tere In­for­ma­tio­nen fin­den sich auf ei­ner Web­seite zum Pro­jekt von Mo­ph­idius En­ter­tain­ment.

Shut up and take my money!

Logo ACH­TUNG! CTHULHU und Co­ver INVESTIGATOR´S GUIDE Coy­p­right Mo­di­phius Entertainment


24 Fantasy-eBooks günstig bei Amazon

Amazon Fantasy AngeboteOn­line­ver­sen­der Ama­zon ver­kauft ak­tu­ell im Rah­men ei­ner Ak­tion 24 Fantasy-eBooks be­son­ders güns­tig. Ein Teil da­von sind na­tür­lich Indie-Bücher aus dem haus­ei­ge­nen KDP-Programm (die kann man auch leicht bil­li­ger an­bie­ten, da sie nir­gendwo an­ders zu be­kom­men sind und es so keine Pro­bleme mit der Buch­preis­bin­dung gibt). Es be­fin­den sich aber auch Werke aus dem haus­ei­ge­nen Crossing-Programm darunter.

Dar­un­ter na­tür­lich auch die un­ver­meid­li­che Ro­man­tasy alias Pa­ranor­mal Ro­mance, also al­ler­lei Herz­schmerz mit ver­schie­de­nen Ge­stal­ten aus My­then und Le­gen­den, glück­li­cher­weise aber auch an­de­res Ma­te­rial. Zum Bei­spiel das prä­mierte RA­BEN­BLUT DRÄNGT von Ni­cola Hotel.

Er­staun­li­cher­weise fin­den sich aber auch eBooks von Pu­bli­kums­ver­la­gen in der liste. Zum ei­nen DIE EL­FEN von Bern­hard Hen­nen, 912 Buch­sei­ten zum Schnäpp­chen­preis von nur 5,49 Euro. Wei­ter­hin Da­niel H. Wil­sons RO­BO­CA­LYPSE (im ori­gi­nal: RO­BO­PO­CA­LYPSE), das ge­rade ver­filmt wer­den soll, für 4,99 Euro (Buch­aus­gabe: 464 Sei­ten). Die Bü­cher aus Pu­bli­kums­ver­la­gen sind auf­grund der Buch­preis­bin­dung auch auf an­de­ren Platt­for­men zum sel­ben Preis erhältlich.


A&E setzt LONGMIRE ab

PromofotoLongmire

LONG­MIRE ist eine Fern­seh­se­rie, die auf den Mystery-Romanen von Craig John­son, darin spie­len Ro­bert Tay­lor und Ka­tee Sack­hoff She­riffs, die mit selt­sa­men Fäl­len und vor al­lem merk­wür­di­gen Cha­rak­te­ren kon­fro­tiert wer­den. In wei­te­ren Rol­len sind Lou Dia­mond Phi­lips, Bai­ley Chase und Cas­sidy Free­man zu sehen.

LONG­MIRE war der bis­her mit Ab­stand größte Er­folg für den Sen­der A&E, die beste Staf­fel war bis­her die zweite mit durch­schnitt­lich sechs Mil­lio­nen Zu­schau­ern, das sind ca. zehn Pro­zent mehr als in der ers­ten. Die dritte sackte mit ca. 4,6 Mil­lio­nen et­was ab, das ist aber im­mer noch sehr an­sehn­lich. Trotz­dem und zur all­ge­mei­nen Ver­blüf­fung hat der Sen­der die Show nun ab­ge­setzt, und das ob­wohl die dritte Se­a­son mit ei­nem Cliff­han­ger endete.

So wie es aus­sieht, möchte sich der Sen­der A&E wie­der von ge­scrip­te­ten Shows verabschieden.

Der Pro­du­zent War­ner Ho­ri­zon hat so­fort an­ge­fan­gen, die Show an­de­ren Sen­dern an­zu­bie­ten, dort ist man of­fen­sicht­lich der Ansicht, dass LONG­MIRE wei­ter­hin er­folg­reich sein kann. An­ge­sichts der Menge an Fans, der Ein­schalt­quo­ten und der all­ge­mein recht po­si­ti­ven Kri­ti­ken, dürfte diese Ein­schät­zung kor­rekt sein. Es dürfte span­nend sein zu se­hen, ob ein sen­der zu­greift. Im Zwei­fels­fall bleibt im­mer noch Netflix …

Pro­mo­foto LONG­MIRE Coy­p­right War­ner Horizon


Ann-Kathrin Karschnick: PHOENIX — ERBE DES FEUERS

Cover Erbe des FeuersDie Fort­set­zung von Ann-Kathrin Kar­schnicks Ro­man PHO­ENIX — TOCH­TER DER ASCHE er­scheint im Sep­tem­ber im Papierverzierer-Verlag und ist be­reits ab dem 28. Au­gust auf al­len gän­gi­gen Platt­for­men als E-Book verfügbar.

Pho­enix – Erbe des Feu­ers — Im Jahr 2034, ge­nau 121 Jahre nach dem fehl­ge­schla­ge­nen Ex­pe­ri­ment, flüch­tet Tavi mit Leon vor ei­ner to­ta­li­tä­ren Staats­macht nach Pa­ris. Eine Mord­se­rie un­ter den See­len­lo­sen, die sich zu ei­nem Un­ter­grund zu­sam­men­ge­schlos­sen ha­ben, zer­rüt­tet die Ge­mein­schaft. Der es­ka­lie­rende Krieg zwi­schen der Men­schen­rasse und den See­len­lo­sen wird je­doch nicht nur für die Pho­enix zur Gefahr.

»Auf wel­cher Seite sie ge­stan­den hatte, wusste sie nicht mehr – wenn es denn über­haupt Sei­ten in Krie­gen gab. Sie ver­tei­digte ein paar Men­schen, die sich selbst nicht ver­tei­di­gen konn­ten. Bau­ern, die in den Krieg ge­zwun­gen wor­den wa­ren. Die Seite, die sich nicht weh­ren konnte, die sich nur aus­su­chen konnte, wo sie starb. Tau­sende star­ben, aber­tau­sende er­lit­ten Ver­let­zun­gen, aber sie war je­des Mal ohne ei­nen Krat­zer vom Schlacht­feld ge­gan­gen. Doch der Ge­ruch hatte sich in ihre Nase ge­brannt. Der Ge­ruch zog mit bit­te­rer Note übers bren­nende Schlacht­feld und schmeckte im­mer nur nach ei­nem end­gül­ti­gen Meis­ter: Tod. Die ein­zige Seite, die im Krieg im­mer gewann.«

Das bro­schierte Ta­schen­buch ist 440 Sei­ten stark und ab Sep­tem­ber zum Preis von 14,95 Euro zu ha­ben. Das eBook kann be­reits er­wor­ben wer­den und kos­tet 6,99 Euro.

PHO­ENIX — ERBE DES FEU­ERS
Ann-Kathrin Kar­schnick
Phantastik-Roman
Sep­tem­ber 2014
440 Sei­ten­Ta­schen­buch: 14,95 EUR, ISBN 978–3944544519
eBook: 6,99 EUR, ASIN B00N2XFRXM
Papierverzierer-Verlag

 


Teaser: DOCTOR WHO — INTO THE DALEK

Zur nächs­ten Epi­sode von DOC­TOR WHO mit dem Ti­tel INTO THE DA­LEK gibt es ei­nen Tea­ser. Schaun wir mal wie sich Ca­paldi in der Rolle des Doc­tors ohne Ge­dächt­nis­lü­cken durch die Re­inkar­na­tion schlägt. Oder bes­ser: schaun wir mal, wie sich Moffat schlägt …

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Trailer: EXISTS

Ei­gent­lich sind wir uns doch dar­über ei­nig, dass found foo­tage– oder Mockumentary-Filme mit Hand­ka­me­ra­ge­wa­ckel tot­ge­rit­ten sind, oder? Trotz­dem gibt es im­mer noch und im­mer wie­der Fil­me­ma­cher, die das Stil­mit­tel un­be­dingt nut­zen wol­len, siehe bei­spiels­weise Ban­dits ak­tu­el­len Be­richt zu STORM HUN­TERS.

So rich­tig an­ge­fan­gen hatte das Ganze ei­gent­lich im Jahr 1999 mit BLAIR WITCH PRO­JECT. Des­sen Re­gis­seur Edu­ardo San­chez macht noch ein­mal ei­nen Film in die­sem Stil. Der heisst EXISTS und dreht sich um eine Gruppe jun­ger Er­wach­se­ner al­lein im Wald — bahn­bre­chend … Dies­mal geht es nicht um He­xen, son­dern um den Big­foot, auch als Sas­quatch be­kannt. Und auch wenn man da­von aus­ge­hen dürfte, dass der haa­rige Ge­selle ein­fach nur in sei­nem Wald in Ruhe ge­las­sen wer­den möchte, scheint er un­ge­hal­ten zu wer­den, wenn man ihm auf den We­cker geht.

Es spie­len un­ter an­de­rem Chris Os­born, Dora Ma­di­son Burge, Ro­ger Ed­wards, Sa­muel Da­vis, De­nise Wil­liam­son und Brian Ste­ele. Ei­nen Ter­min für ei­nen deut­schen Ki­no­start habe ich nicht ge­fun­den. In den USA star­tet er am 3. Ok­to­ber auf Vi­deo On De­mand und am 24. Ok­to­ber in »aus­ge­wähl­ten Kinos«.

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STORM HUNTERS im Wasserglas

Storm HuntersINTO THE STORM – Bun­des­start 21.08.2014

Fast schon zwan­zig Jahre liegt es zu­rück, dass Jan de Bont mit TWIS­TER fri­schen Wind in den Ka­ta­stro­phen­film blies. Dass das bis heute le­dig­lich eine Flut von bil­li­gen TV-Filmen nach­zog, zeugt vom ci­ne­as­ti­schen Re­spekt, den man vor TWIS­TER hatte, der in Dra­ma­tur­gie und Trick­tech­nik ein­fach al­les per­fekt machte. Dass mit STORM HUN­TERS wie­der ein­mal die Lein­wand rich­tig durch­ge­bla­sen wer­den soll, macht dann doch neu­gie­rig. Schließ­lich hat sich nicht nur die Trick­tech­nik ver­bes­sert, son­dern es kommt noch Dolby-Atmos hinzu, und das große Vor­bild selbst als Mo­ti­va­tion. Die ers­ten Bil­der bei STORM HUN­TERS sind je­den­falls eine echte Über­ra­schung. In der Hoff­nung ei­nen wirk­lich ei­gen­stän­di­gen Film zu pro­du­zie­ren, ha­ben sich die Pro­du­zen­ten et­was aus­ge­dacht. Was der Zu­schauer in der Pre-Titel-Sequenz zu se­hen be­kommt, setzt sich vor­nehm­lich sti­lis­tisch fort. Steve Quale, der bis­her nur mit FI­NAL DE­STI­NA­TION 5 das Kino vom Re­gie­stuhl aus be­glü­cken durfte, pro­du­zierte ei­nen ner­ven­auf­rei­ben­den Found-Footage-Thriller. Ner­ven­auf­rei­bend des­we­gen, weil man viel Geld zah­lende Zu­schauer nicht mit ei­nem Stil­mit­tel quä­len sollte, wel­ches sich schon vor Jah­ren tot ge­rit­ten hat.

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Poster: THE FLASH

Zur am 7. Ok­to­ber 2014 auf The CW star­ten­den AR­ROW–Spinoff-Serie THE FLASH gibt es ein Pos­ter. Ob ei­nem nicht schlecht wird, wenn man der­art Zick­zack rennt?

PosterFlash

Promo-Poster THE FLASH Co­py­right The CW