Selfpublisherplattform Tolino Media: Die Antworten

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Als neu­lich ruch­bar wurde, dass die Tolino-Allianz (oder was noch da­von üb­rig ist) eine Selfpublisher-Plattform ganz ähn­lich wie Ama­zon ins Netz brin­gen will, wurde ich na­tür­lich hell­hö­rig. Ich hatte um In­for­ma­ti­ons­ma­te­rial ge­be­ten und die­ses auch be­kom­men. Da stand al­ler­dings nicht mehr drin, also oh­ne­hin be­reits be­kannt war. Des­we­gen fragte ich nach. Die Fra­gen und Ant­wor­ten kann man im Fol­gen­den lesen.

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EVE ONLINE Fanfest Trailer: Emergent Threats

CCP Ga­mes ha­ben an­läss­lich ih­res Fan­fes­tes ei­nen neuen EVE ON­LINE–Trai­ler mit dem Ti­tel »Emer­gent Thre­ats« raus­ge­hauen, der eine neue Be­dro­hung des EVE­verse zeigt. Wer­den jetzt alle as­si­mi­liert? Sind die Pods nicht mehr sicher?

Und wo bleibt EVE: VALKYRIE?

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Kommentar: Steampunk, ein »Wort von morgen«?

Steampunks

Bei der Zeit hat man den Steam­punk wahr­ge­nom­men. Na, das ist ja toll. Man ar­bei­tet sich in ei­nem eher kur­zen Ar­ti­kel am Be­griff ab, ohne ihn rich­tig zu ver­ste­hen, er wirft ei­nen äu­ßerst ober­fläch­li­chen Blick auf diese über­aus fa­cet­ten­rei­che Sub­kul­tur, die auch ein Genre oder ein Le­bens­stil sein kann und sich kon­kre­ten De­fi­ni­ti­ons­ver­su­chen er­folg­reich ent­zieht und er­freu­lich un­scharf fo­kus­siert bleibt. Für die Zeit ist Steam­punk ein­fach ge­mod­dete Kaf­fee­ma­schi­nen. Wenn sie mei­nen. »Qua­li­täts­jour­na­lis­mus« und Sub­kul­tur ha­ben noch nie zu­sam­men ge­passt, heute, in den Zei­ten nach­läs­si­ger bis kei­ner Re­cher­che, gilt das umso mehr. Al­ler­dings hätte be­reits ein Blick in die deut­sche Wi­ki­pe­dia eine weit­aus breit­ban­di­gere De­fi­ni­tion zu­tage gefördert.

Am al­ler­geils­ten finde ich al­ler­dings, dass sie den Be­griff Steam­punk un­ter »Worte von mor­gen« einsortieren.

Die Neu­zu­gänge in un­se­rem Vo­ka­bu­lar zei­gen, wie sich un­sere Welt ver­än­dert hat.

Lie­ber Ste­fan Schmitt, Du musst jetzt ganz stark sein: Der Be­griff ist nicht im Ar­ti­kel­sinn »von mor­gen«, der ist nicht ein­mal neu, er wurde Mitte der 1980er vom Au­to­ren K. W. Je­ter ge­schaf­fen. Das ist 30 Jahre her. Und die Re­nais­sance der Sub­kul­tur liegt auch schon Jahre zu­rück. Die ei­nen sa­gen zehn, an­dere 15. Ein »Wort von mor­gen« ist das nur für Jour­na­lis­mus von gestern.

Dank an Alex Jahnke für den Hinweis.

Bild: Steam­punks auf dem ers­ten Steampunk-Jahrmarkt in der Jahr­hun­dert­halle Bo­chum Ende Fe­bruar am Stand von Æther­an­ge­le­gen­hei­ten 2015, Bild von mir, CC BY-NC-SA


Steven Spielberg führt Regie bei READY PLAYER ONE

Cover Ready Player OneEr­nest Clines Nerd-Roman RE­ADY PLAYER ONE war für mich DAS Buch des Jah­res 1983 … äh … Ent­schul­di­gung 2013 (es er­schien frü­her, näm­lich 2011, aber 2013 las ich es). Es ver­mischt eine Zu­kunft, in der eine MMO-ähnliche vir­tu­elle Rea­li­tät all­ge­gen­wär­tig ist, mit Retro-Video– und Rol­len­spie­len aus den 1980ern und 90ern. Und hat da­bei so­gar noch eine Hand­lung. Ich war ziem­lich an­ge­tan.

Und da das Buch aus dem Stand zum Kult avan­cierte, muss man sich nicht wun­dern, dass es ver­filmt wer­den wird. War­ner Bros rea­li­sie­ren den Strei­fen zu­sam­men mit Vil­lage Road­show. Bis hier­her al­les so weit nor­mal. Nicht nor­mal ist al­ler­dings, dass Ste­ven Spiel­berg un­be­dingt selbst Re­gie füh­ren möchte. Das macht Sinn, denn Spiel­berg fei­erte ei­nige sei­ner größ­ten Er­folge in je­ner Zeit, die RE­ADY PLAYER ONE so aus­gie­big re­fe­ren­ziert. Und da ver­wun­dert es nicht, dass der Prot­ago­nist Wade Watts alias Par­zi­val sich im Ro­man so­gar auf Spiel­berg und seine Filme be­zieht. Da schlie­ßen sich gleich meh­rere Kreise.

Das wäre dann auch die erste Zu­sam­men­ar­beit Spiel­bergs mit War­ner nach 14 Jah­ren. Der letzte Film, den der Re­gis­seur und Pro­du­zent für das Stu­dio rea­li­sierte, war A. I., und der kam be­reits 2001 in die Kinos.

RE­ADY PLAYER ONE er­schien 2011 bei Ran­don House Crown, die Rechte für eine Ver­fil­mung des Stof­fes er­warb War­ner al­ler­dings be­reits 2010. Die letzte Fas­sung des Dreh­buchs stammt von Zak Penn (AVEN­GERS, X-MEN: THE LAST STAND), der ar­bei­tete zu­sam­men mit dem Au­tor Er­nest Cline an der Do­ku­men­ta­tion ATARI: GAME OVER. Auch für das Dreh­buch zu RPO ha­ben sie sich dem Ver­neh­men nach zu­sam­men gesetzt.

Die fil­mi­sche Um­set­zung dürfte nicht ganz ein­fach wer­den, denn RE­ADY PLAYER ONE be­zieht sich auf di­verse Popkultur-Ikonen aus dem Be­reich Vi­deo­spiel, Pen & Pa­per oder Mu­sik. Hier alle not­wen­di­gen Rechte zu er­wer­ben dürfte nicht ganz ein­fach wer­den. Wird aber not­wen­dig sein, denn all das ist nicht nur Bei­werk, son­dern ein ganz zen­tra­ler Punkt des Ro­mans, der Hand­lung, und ins­be­son­dere der Fas­zi­na­tion, die das Buch auf Alt­nerds ausübt.

Man darf ge­spannt sein. Ich bin es.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Arrow


Fantasy Filmfest Nights: AUTOMATA

Poster AutomataAU­TÓ­MATA – ab 28. April auf DVD & BluRay

Be­reits 1942 hat Isaac Asi­mov die drei Ro­bo­ter­ge­setze verfasst:

* Ein Ro­bo­ter darf kei­nem Men­schen Scha­den zu­fü­gen, oder ihn zu Scha­den kom­men las­sen.
* Ein Ro­bo­ter muss dem Men­schen ge­hor­chen, es sei denn es wi­der­spricht Re­gel Eins.
* Und schließ­lich muss der Ro­bo­ter sich sel­ber schüt­zen, es sei denn es wi­der­spricht der ers­ten oder zwei­ten Regel.

Diese Re­geln sind nicht ein­fach nur Asi­movs Über­le­gun­gen für seine Ro­mane. Die Ro­bo­ter­ge­setze ha­ben Ein­zug in alle Be­rei­che der Sci­ence Fic­tion ge­fun­den, Fantasy Filmfest Nights 2015bis zum heu­ti­gen Tag. Manch­mal wer­den sie auch igno­riert, ab und an viel­leicht va­ri­iert. Aber Asi­mov hat da­mit ei­nen ent­schei­den­den Ein­fluss auf das Genre ge­habt. Und wer weiß, wie diese Ge­setze in die wirk­li­che Ro­bo­tik ein­ge­gan­gen sind. Gabe Ibáñez je­den­falls hat in sei­nem Film diese Vor­gabe et­was ab­ge­kürzt und ver­ein­facht. Ein Ro­bo­ter muss un­ter al­len Um­stän­den Men­schen vor Scha­den be­wah­ren. Und ein Ro­bo­ter darf sich nie­mals selbst re­pa­rie­ren oder modifizieren.

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Übernatürliche Fernsehserie: HOUDINI AND DOYLE

Doyle & HoudiniAn­geb­lich wa­ren der Au­tor Ar­thur Conan Do­yle und der Ent­fess­lungs– und Zau­ber­künst­ler Harry Houdini im wah­ren Le­ben be­freun­det. Wa­rum noch nicht frü­her je­mand dar­auf ge­kom­men, ist aus die­ser Steil­vor­lage ei­nen Film oder eine Fern­seh­se­rie zu ma­chen, ist mir ein Rätsel.

Fox (argh) hat so­eben eine zehn­tei­lige Fern­seh­se­rie na­mens HOUDINI AND DO­YLE von Sony TV ge­kauft. darin sol­len die bei­den Prot­ago­nis­ten mys­te­riöse Fälle lö­sen, bei de­nen Über­na­tür­li­ches mit­spie­len könnte.

Die Ma­cher da­hin­ter sind LIBRARIAN-Erfinder Da­vid Tit­cher, der Er­schaf­fer von HOUSE, M.D., Da­vid Shore und Da­vid Ho­sel­ton (Au­tor und Pro­du­zent bei HOUSE). Ne­ben Sony TV wer­den die bri­ti­sche Firma  Big Talk und Shaf­tes­bury aus Ka­nada mit­pro­du­zie­ren. Letz­tere ha­ben durch MUR­DOCH MYS­TE­RIES ein­schlä­gige Er­fah­rung beim Thema.

In der Se­rie tun sich zwei der schil­lernds­ten Fi­gu­ren des frü­hen 20. Jahr­hun­derts zu­sam­men. Houdini, Büh­nen­ma­gier, Ent­fess­lungs­künst­ler und Ent­lar­ver fal­scher über­na­tür­li­cher Phä­no­mene. Do­yle, gro­ßer Fan des Pa­ranor­ma­len und Er­fin­der des ver­mut­lich größ­ten De­tek­tivs der Welt. Beide sind sie reich und be­rühmt, aber nicht un­be­dingt ei­ner Mei­nung, denn: Houdini glaubt an nichts, Do­yle an al­les. Na­tür­lich fühlt man sich da an Mul­der und Scully erinnert …

Die zehn Epi­so­den sind de­fi­ni­tiv be­stellt, wann die Se­rie star­tet ist der­zeit noch un­klar, ebenso die Be­set­zung der bei­den Haupt­dar­stel­ler. Aber wa­rum muss es ge­rade Fox sein …

Bild: Do­yle und Houdini, Pu­blic Domain


Kommentar: Das alberne Lamento der Autoren und Verlage

eBook-PiraterieHeise.de be­rich­tet un­ter dem Ti­tel »Au­to­ren und Ver­le­ger ge­gen Zweit­markt für eBooks« über das Ge­me­cker von Au­to­ren und Verlagen.

Quint­es­senz: »Oh­gott! Oh­gott! Wir wer­den alle störrrrrben!«

Aber wit­zig, wie bei je­dem neuen Me­dium ähn­li­che re­ak­tio­näre, rück­wärts­ge­rich­tete Me­cke­rer ihre über­flüs­sige Stimme er­he­ben. Wit­zig auch, wie ein­fach Be­haup­tun­gen auf­ge­stellt wer­den, die man nicht ein­mal glaub­wür­dig be­le­gen kann (Um­satz­rück­gänge durch Raub­ko­pien und On­leihe). Und ab­schlie­ßend wit­zig, dass E-Leihe der Bü­che­reien ent­we­der un­ter­bun­den oder aber deut­lich ver­teu­ert wer­den soll.

Die ein­zige sinn­volle Me­thode ge­gen Raub­ko­pien sind an­ge­mes­sen be­preiste, DRM-freie, le­gale An­ge­bote. Und auch der Ge­braucht­markt wird kom­men, der EuGH hat schon den Weg da­für ge­eb­net, in­dem er den ver­kauf ge­brauch­ter Soft­ware­li­zen­zen er­laubt hat. Und wie wir neu­er­dings wis­sen, sind ja auch eBooks gar keine Bü­cher, son­dern nur Li­zen­zen. Dar­über, dass sie aus den On­lei­hen der Stadt­bü­che­reien mehr Geld her­aus­pres­sen wol­len, möchte ich hier gar nicht erst re­den, sonst wird das wie­der ein län­ge­rer Rant über Gierlappen.

Wer sich der­art rea­li­täts­fremd mit Hän­den und Fü­ßen ge­gen neue Me­dien wehrt, wird daran er­sti­cken. Und sorgt bis da­hin da­für, die von der Po­li­tik her­bei­ge­führte Si­tua­tion Deutsch­lands als In­ter­net– und Medien-Entwicklungsland zu zementieren.

Bild von mir, CC BY-NC-SA


Kommt die X-FILES-Wiederbelebung wirklich?

X-Files

Ich hatte be­reits be­rich­tet, dass es aus Rich­tung der Schau­spie­ler und von Fox Be­stre­bun­gen gibt, die Mystery-Serie X-FILES, in Deutsch­land als AKTE X be­kannt, wie­der­zu­be­le­ben. Da­vid Duchovny sagte et­was in der Rich­tung und auch sei­tens des Sen­ders wurde In­ter­esse si­gna­li­siert. Die bri­ti­sche Seite TV­Wise be­haup­tet jetzt, durch ei­nen In­si­der wei­tere In­for­ma­tio­nen be­kom­men zu ha­ben: An­geb­lich hat Fox grü­nes Licht ge­ge­ben, die Pro­duk­tion soll noch im Som­mer be­gin­nen und man will das im Rah­men ei­ner Prä­sen­ta­tion im Mai of­fi­zi­ell ver­kün­den. Den­noch: es könnte schlau sein, diese In­for­ma­tio­nen noch mit Vor­sicht zu ge­nie­ßen. Ers­tens weiß man nicht, ob die Quelle se­riös ist, zwei­tens ist Fox halt Fox.

Laut TV­Wise ist es sehr wahr­schein­lich, dass es eine Mi­ni­se­rie mit zehn Epi­so­den ge­ben wird. Diese soll of­fen ge­blie­bene Han­dungs­bö­gen ab­schlie­ßen, die durch das Se­ri­en­fi­nale und den lei­der nur mit­tel­mä­ßi­gen Film I WANT TO BE­LIEVE nicht ge­löst wor­den wa­ren. Die kurze Staf­fel ist ver­mut­lich auf die vol­len Ter­min­ka­len­der von Duchovny und Gil­lian An­der­son zu­rück­zu­füh­ren. Ers­te­rer be­rei­tet sich auf seine neue Se­rie AQUA­RIUS vor, letz­tere kann man ak­tu­ell in THE FALL se­hen. Se­ri­en­schöp­fer Chris Car­ter soll wie­der mit da­bei sein, wei­ter­hin steht man in Ver­hand­lun­gen mit Mitch Pi­leggi (Di­rec­tor Wal­ter Skin­ner) und an­de­ren »Schau­spie­lern in Schlüsselrollen«.

Im Mai wis­sen wir mehr. Will ich das se­hen? Na­tür­lich will ich das sehen!

[Up­date:] Es gibt eine of­fi­zi­elle Pres­se­mit­tei­lung von Fox: Es wer­den sechs Epi­so­den ge­dreht, mehr wa­ren tat­säch­lich auf­grund der vol­len Ter­min­ka­len­der der Stars nicht mög­lich. Fox sprach von ei­ner »13-jährigen Werbeunterbrechung«.

Pro­mo­foto X-FILES Co­py­right Fox Television


Fantasy Filmfest Nights: THE GUEST

Poster The GuestTHE GUEST – ab 24. April auf DVD / BluRay

Adam Win­gard ist ge­nau der rich­tige Mann, um ein Pu­bli­kum, wie das beim Fan­tasy Film­fest, in Ver­zü­ckung zu ver­set­zen. Zu­sam­men mit Autoren-Kumpel Si­mon Bar­rett zau­bert er im­mer wie­der sehr ab­sei­tige Horror-Szenarien, die es in sich ha­ben. Da­her ha­ben seine Filme es wirk­lich schwer ihr Pu­bli­kum zu fin­den. Und ein gro­ßer Er­folg war auch THE GUEST nicht be­schie­den. Aber bei ge­rade ein­mal 58 Spiel­stät­ten und 40 Ta­gen Lauf­zeit kann der große Geld­re­gen na­tür­lich nicht ein­set­zen. Was Si­mon Bar­rett schreibt und Adam Win­gard in­sze­niert, sind die Werke, die im Heim­kino ihre Er­folge fei­ern. Ob das bei THE GUEST ebenso zu­tref­fen wird, könnte viel­leicht in Frage ge­stellt wer­den. Denn macht Adam Win­gard sehr spe­zi­elle Filme, ist THE GUEST noch spe­zi­el­ler. Fantasy Filmfest Nights 2015Ist der Ti­tel­vor­spann mit dem Schrift­typ Al­ber­tus er­stellt, dann ha­ben die Ma­cher meist et­was vor. Der Schrift­typ, den John Car­pen­ter all sei­nen Fil­men vor­an­stellte. Und spä­tes­tens bei Steve Moo­res Elektronik-Soundtrack ist der Wink mit dem Zaun­pfahl an­ge­kom­men. Ob­wohl Moore schon eine sehr ei­gen­stän­dige Un­ter­ma­lung kom­po­niert hat, kann man Re­mi­nis­zen­zen an Car­pen­ters Kom­po­si­tio­nen erkennen.

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Als eBook: Tanja Meurer — RAUHNACHT

Cover RauhnachtBe­reits im ver­gan­ge­nen No­vem­ber er­schien Tanja Meu­rers Ro­man RAUH­NACHT bei Wel­t­en­schmiede. Es han­delt sich bei die­ser No­velle um ei­nen Gen­re­mix aus Steam­punk und Krimi. Klappentext:

Ein ei­si­ger Win­ter hält Lon­don fest im Griff. Die Tem­pe­ra­tu­ren fal­len ste­tig, Er­frie­rungs­op­fer ste­hen auf der Ta­ges­ord­nung. Doch die Lei­che, die Ana­belle in Au­gen­schein neh­men soll, sieht aus, als sei sie zu Tode er­schreckt wor­den. Blan­kes Ent­set­zen steht ihr ins Ge­sicht ge­schrie­ben. Als Ana­belle von ei­nem kör­per­lo­sen Ge­schöpf aus Wind und Eis an­ge­grif­fen wird und die Tote sich er­hebt, ist klar: Hier geht et­was nicht mit rech­ten Din­gen zu.
Zu­sam­men mit ih­rer Freun­din Zaida, ei­ner be­gab­ten Ma­gie­rin, geht sie den mys­te­riö­sen Vor­komm­nis­sen auf den Grund und stößt da­bei auf eine alte Sa­gen­ge­stalt aus Russland.

RAU­NACHT ist aus­schließ­lich als eBook er­hält­lich, hätte in ge­druck­ter Form ei­nen Um­fang von 162 Sei­ten, und kann zum Preis von 4,99 Euro er­wor­ben wer­den. Auf­merk­same PhantaNews-Leser ken­nen den Na­men Tanja Meu­rer be­reits, denn sie steu­erte eine Kurz­ge­schichte zu dem von mir her­aus­ge­ge­be­nen Steampunk-Storyband ÆTHER­GARN bei.

Zu RAUH­NACHT fin­det eine Le­se­runde bei Lovely­books statt.

Co­ver­ab­bil­dung RAUH­NACHT Co­py­right Weltenschmiede


Leipziger Buchmesse 2015 – Im Rausch der Messe

Andreas Wolz auf der LBM

Vier Mes­se­tage in Leip­zig, jede Menge Be­su­cher am Stand und Ad­re­na­lin im Blut. Die ge­naue Zahl der Ge­sprä­che? Nicht zu er­mit­teln. Der Adrenalin-Pegel? Durch­weg hoch! Vier Tage im Rausch, eine Woge der Freude, die nach der Messe eine Leere zu­rück­lässt, wie sie wohl ein Sän­ger nach ei­nem Kon­zert emp­fin­det. Und so ein Messe-Stand ist wirk­lich eine Art Bühne. Nur Sta­ge­di­ving, das wäre nicht rat­sam, der Auf­prall wäre zu schmerz­haft. Denn der Star sind die Bü­cher, de­ren Au­to­ren, nicht die Mit­ar­bei­ter am Stand. Das sind die Handlungsreisenden.

Ei­ner die­ser Hand­lungs­rei­sen­den war ich – zum ers­ten Mal am Stand des Fabylon-Verlags als Un­ter­stüt­zung von Uschi Zietsch und Ge­rald Jam­bor, den Ver­lags­grün­dern. Uschi ist als flei­ßige Au­to­rin gleich­zei­tig das Ge­sicht des Ver­lags. Sie und ihr Mann wa­ren an­ge­mes­sen im Steampunk-Stil ge­klei­det und mach­ten auch op­tisch so­fort deut­lich, dass der Ver­lag »ei­nen Fai­ble fürs Fa­bel­hafte« hat. Um nicht ganz ab­zu­fal­len, hatte ich meine »Do­nald Duck«-Krawatte angelegt.

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Buchhandel.de, Cover und die Blogger: Die Antwort von MVB

Buchcover BloggerGes­tern hatte ich auf — vor­sich­tig aus­ge­drückt — merk­wür­dige Passi auf ei­ner Web­seite von buchhandel.de hin­ge­wie­sen, be­trie­ben von MVB, ei­ner Toch­ter des Bör­sen­ver­eins des deut­schen Buch­han­dels. Da war man in mei­nen Au­gen of­fen­bar der Ansicht, dass jede Nut­zung ei­nes Buch­co­ver­bil­des ei­nen Ur­he­ber­rechts­ver­stoß dar­stellte, oder wollte zu­min­dest die­sen Ein­druck er­we­cken. Zu­dem sollte man sich Nut­zungs­be­din­gun­gen un­ter­wer­fen, die un­ter an­de­rem eine Prü­fung auf Kre­dit­wür­dig­keit beinhalteten.

Ich hatte dar­auf­hin MVB über die an­ge­ge­bene Kon­takt­adresse ei­nige Fra­gen zu dem The­men­kom­plex ge­stellt, die möchte ich hier noch­mal wiedergeben:

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