Open Source: GODOT Game Engine

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Und ich dachte im­mer, ich kenne alle freien oder Open Source-Spieleengines. GO­DOT Game En­gine ist bis­her an mir vor­bei­ge­gan­gen, da­bei ver­fügt sie über ein be­ein­dru­cken­des Bou­quet an Fea­tures und man ist in der Lage, so­wohl 2D– wie auch 3D-Spiele darin um­zu­set­zen. Zu mei­ner Ent­schul­di­gung muss al­ler­dings ge­sagt wer­den, dass der erste sta­bile Re­lease erst von vor­ges­tern ist.

Go­dot is an ad­van­ced, fea­ture pa­cked, multi-platform 2D and 3D game en­gine. It pro­vi­des a huge set of com­mon tools, so you can just fo­cus on ma­king your game wi­t­hout re­inven­ting the wheel.

GO­DOT ist voll­stän­dig kos­ten­los und Open Source un­ter der sehr freien MIT-Lizenz, man kann also (fast) al­les da­mit ma­chen, was man will. Ziel­platt­for­men sind Li­nux, Mac OS und na­tür­lich Win­dows in 32 oder 64 bit.

Eine voll­stän­dige Liste der Fea­tures so­wie na­tür­lich den Down­load (ge­rade mal 20 MB) fin­det man auf der of­fi­zi­el­len Web­seite.

Godot Screen


Trailer: THE PHOENIX PROJECT

Die IMDB hat ex­klu­siv ei­nen neuen Trai­ler zum Film THE PHO­ENIX PRO­JECT ver­öf­fent­licht. Der Strei­fen wird im Ja­nuar in aus­ge­wähl­ten Ki­nos der Ver­ei­nig­ten Staa­ten ge­zeigt wer­den, die ei­gent­li­che Dis­tri­bu­ti­ons­form ist al­ler­dings Vi­deo On De­mand bzw. Download.

In­halt: Vier junge Wis­sen­schaft­ler ar­bei­ten an ei­ner Ma­schine, die ver­stor­bene Or­ga­nis­men ins Le­ben zu­rück brin­gen soll. Wäh­rend sich das Pro­jekt ent­wi­ckelt, stel­len sie fest, dass das Ge­rät ihre wil­des­ten Er­war­tun­gen über­trifft und un­glaub­li­che Mög­lich­kei­ten er­öff­net, die die Form mensch­li­cher Exis­tenz in Frage stel­len. Doch der Er­folg hat ei­nen Preis, wenn ge­heime Ab­sich­ten und Fahr­läs­sig­keit zu Kon­se­quen­zen füh­ren, die kei­ner vor­her­se­hen konnte. Sie müs­sen sich den Rea­li­tä­ten stel­len, die dar­aus ent­ste­hen, die To­ten zum Le­ben zu erwecken.

Es spie­len Corey Rie­ger, An­d­rew Sim­pson, Da­vid Pesta und Or­son Oss­man, die Re­gie führt Ty­ler Gra­ham Pa­vey.

Ich bin schon sehr ge­spannt, ob man hier­zu­lande an den Film her­an­kom­men wird.

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Neu beim Luzifer-Verlag: DIE LETZTE PLAGE

Cover Die letzte PlageIm Luzifer-Verlag ist so­eben der Ro­man DIE LETZTE PLAGE er­schie­nen. Er wurde von F. Paul Wil­son & Sa­rah Pin­bo­rough ver­fasst, die Hand­lung dreht sich um ein nach wie vor be­lieb­tes Thema: End­zeit. Werbetext:

Das Le­ben kam einst aus Afrika … doch jetzt ist es der Tod.

Es ver­brei­tet sich wie eine Seu­che, doch es ist keine Krank­heit. Me­di­zin und For­schung sind hilf­los ge­gen die töd­li­che Re­ak­tion un­se­res Im­mun­sys­tems auf den Biss ei­ner afri­ka­ni­schen Flie­gen­art. Mil­li­ar­den Men­schen sind be­reits tot, und noch viele mehr wer­den ster­ben. Welt­weit stür­zen Re­gie­run­gen, die Zi­vi­li­sa­tion brö­ckelt, und die Über­le­ben­den ha­ben pa­ni­sche Angst vor dem Tod aus der Luft.
Man­che hal­ten die neue In­sek­ten­art für eine zu­fäl­lige Mu­ta­tion, an­dere sa­gen, sie sei von Men­schen­hand er­schaf­fen wor­den. Doch als die Hoff­nung schwin­det, recht­zei­tig ein Ge­gen­mit­tel zu fin­den, glau­ben die Meis­ten nur noch an Got­tes Ra­che. Einst sandte er die Sint­flut als Strafe für die Mensch­heit, nun ver­dun­kelt er den Him­mel mit töd­li­chen Flie­gen. Und viel­leicht ist an die­ser Theo­rie so­gar et­was dran, denn viele der Op­fer be­rich­ten in ih­ren letz­ten Atem­zü­gen von ei­ner Vi­sion Got­tes.
Aber nicht je­der muss ster­ben. Ei­nige Men­schen schei­nen im­mun zu sein. Sie nen­nen sich selbst die Mun­gus und pre­di­gen, die Plage als gott­ge­ge­ben hin­zu­neh­men. Sie er­mu­ti­gen die Men­schen, sich von den »Flie­gen des Herrn« bei­ßen zu las­sen, um mit IHM im Jen­seits ver­eint zu sein.
Nigel, ein Ent­hül­lungs­jour­na­list, sucht der­weil im apo­ka­lyp­ti­schen Chaos des seu­chen­z­er­fres­se­nen Eng­land nach Bandora, ei­nem ent­führ­ten afri­ka­ni­schen Jun­gen. Die Su­che nach der Wahr­heit und sei­ner ei­ge­nen Er­lö­sung treibt ihn fort von den un­er­träg­li­chen Zu­stän­den sei­nes Pri­vat­le­bens, di­rekt in die Arme des Ho­he­pries­ters der Mungu, ei­nes Man­nes, der seine Pro­phe­zei­un­gen in Rät­sel ver­packt und kei­ner­lei Angst vor den töd­li­chen Flie­gen hat.

Der Ro­man hat ei­nen Um­fang von 250 Sei­ten und liegt als Klap­pen­bro­schur im For­mat 12,5 x 19,0 cm vor. Die Ta­schen­buch­aus­gabe kos­tet 12,99 Euro, für die eBook-Fassung muss man 4,99 auf den vir­tu­el­len Tisch legen.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Luzifer-Verlag


SEVENTH SON — Featurette und Clips

Ir­gend­wie könnte man den Ein­druck ge­win­nen, dass der Fan­ta­sy­s­trei­fen SEVENTH SON mit Jeff Bridges (TRON, TRON: LE­GACY, R.I.P.D.) und Kit Har­ring­ton (GAME OF THRONE) un­ter ei­nem schlech­ten Stern seht. Ur­sprüng­lich sollte der Film be­reits vor fast zwei Jah­ren in die Ki­nos kom­men, wurde je­doch im­mer wie­der ver­scho­ben. Dann löste sich auch nich Le­gen­dary Pic­tures von War­ner Bros und die Dis­tri­bu­ti­ons­rechte gin­gen an Uni­ver­sal. SEVENTH SON ba­siert auf Jo­seph De­la­neys Buch­reihe THE LAST APPRENTICE.

Re­gie führte Ser­gei Bo­d­rov, die Haupt­rolle des Tho­mas Ward spielt Ben Bar­nes, eben je­ner siebte Sohn ei­nes sieb­ten Sohns (der von ei­ni­gen Fans der Buch­reihe ab­ge­lehnt wird, weil er an­geb­lich zu alt ist). Der wird Lehr­ling bei »The Spook« (Bridges), ei­nem ge­al­ter­ten Kämp­fer, der die Men­schen vor al­ler­lei über­na­tür­li­chen Krea­tu­ren be­schützt. Als Mut­ter Mal­kin (Ju­li­anne Moore) Spooks Ge­fäng­nis ent­kommt, bricht ein Sturm von Bö­sem über das Land her­ein und die Hel­den müs­sen es rich­ten. Eben­falls da­bei ist Dji­mon Houn­sou als ge­stalt­wan­deln­der und axt­schwin­den­der War­lock Radu, so­wie Ali­cia Vi­kan­der als gute Hexe, was man an wei­ßer Klei­dung er­kennt (wie kreativ).

Jetzt kommt er dann doch end­lich mal in die Licht­spiel­häu­ser: In den USA am 6. Fe­bruar 2015, bei uns mehr als ei­nen Mo­nat spä­ter, näm­lich am 12.03.2015. Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt.

Die Fea­tur­ette kommt aus Thai­land, des­we­gen die Untertitel.

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Trailer: STAR TREK NEW VOYAGES — THE HOLIEST THING

Zur kom­men­den Epi­sode von STAR TREK NEW VOYA­GES alias PHASE II gibt es ei­nen Trai­ler. Der Ti­tel ist THE HO­LIEST THING und ei­gent­lich hätte die schon lange fer­tig sein sol­len, es kam al­ler­dings im­mer wie­der zu Problemen.

In der Epi­sode trifft Cap­tain Ja­mes Kirk zum ers­ten Mal auf Ca­rol Marcus.

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Trailer: DOCTOR WHO Special LAST CHRISTMAS

Zum dies­jäh­ri­gen Christ­mas Spe­cial der bri­ti­schen Kult­se­rie DOC­TOR WHO gibt es ei­nen wei­te­ren Trai­ler. Die BBC schreibt dazu:

It’s Christ­mas in the North Pole when the Doc­tor and Clara re­turn to BBC AME­RICA in an all-new Christ­mas spe­cial. Last year’s spe­cial fea­tured the emo­tio­nal re­ge­ne­ra­tion that mar­ked the start of Pe­ter Capaldi’s run as the Twelfth Doc­tor. This year the Time Lord and his com­pa­nion are in for an all-new ad­ven­ture as stars Ca­paldi and Jenna Cole­man are joi­ned by Nick Frost (the ac­tor and screen­wri­ter of Spaced and Shaun of the Dead) as Santa Claus! Pre­viously an­noun­ced guest stars in­clude Mi­chael Trough­ton (Bre­ath­less, The New Sta­tes­man), son of Se­cond Doc­tor Pa­trick Trough­ton, Na­ta­lie Gu­mede (Co­ro­na­tion Street, Strictly Come Dancing), Faye Mar­say (Pride, The White Queen), and Na­than McMul­len (Mis­fits, Ca­su­alty). Writ­ten by Emmy®Award win­ner Ste­ven Moffat (Sher­lock, Cou­pling) and di­rec­ted by Paul Wilmshurst (Strike Back, Com­bat Kids)

Das Spe­cial wird am 25.12.2014 gesendet.

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Bandits Kommentar: Des HOBBITS holpriges Ende

Poster SCHLACHT DER FÜNF HEEREDER HOB­BIT — DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE: Bun­des­start 10.12.2014

»Wollt ihr mir noch ein­mal fol­gen? Ein letz­tes Mal?«

Was bleibt ei­nem denn an­de­res üb­rig? Man kommt ja nicht um­hin. Noch 161 Mi­nu­ten zu­vor ging man mit ge­misch­ten Ge­füh­len aus dem Kino, wei­tere 169 Mi­nu­ten spä­ter sind die Ge­fühle ein­deu­ti­ger. Aber gibt man dann gleich auf? Es heißt, die Hoff­nung stirbt zu­letzt, und so war es auch bei der HOBBIT-Trilogie. Und die Hoff­nung stützte sich auf das, was ei­nem schon SMAUGS EIN­ÖDE so ex­al­tiert prä­sen­tierte, näm­lich das Spek­ta­kel. Die Ti­te­län­de­rung An­fang des Jah­res nahm dann schon mit we­ni­gen Wor­ten vor­weg, dass sich daran viel­leicht nichts än­dern würde. Was kann man also sa­gen, au­ßer das Pe­ter Jack­son lie­fert, was er ver­spricht. Aber nach knapp acht Stun­den in Mit­tel­erde wird es end­lich Zeit, nach Hause zu kom­men. Und viel­leicht ein­mal eine Weile dort zu bleiben.

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ASTRONAUT

Bei AS­TRO­NAUT han­delt es sich um ei­nen Kurz­film mit Auf­na­men die in den Jah­ren 2011 bis 2014 von der ISS aus ge­macht wur­den und sie sind atem­be­rau­bend. Ma­cher Guil­laume Juin sagt dazu:

What does as­tro­naut see from up there? From the red soil of af­rica, the blue wa­ter of oceans, to the green lights of the po­les and yel­low light of hu­man ac­tivity, dis­co­ver, throught this jour­ney to space, so­me­thing as­to­un­din­gly be­au­ti­ful and strange at the same time.
I wan­ted to do so­me­thing dif­fe­rent from what has been done be­fore with those shots. So­me­thing more dy­na­mic and fast. Af­ter all, ISS tra­vels through space at 28.000km/h! There are also more re­cent foo­tage that have ne­ver been used (at least I think…) in other edits.

 


Gabentisch: SPACE INVADERS-Tasse

Noch auf der Su­che nach ei­nem Ge­schenk für den Nerd oder Retro-Fan (wie bei­spiels­weise mich) ? Ich habe da ge­rade was ge­fun­den: Eine SPACE IN­VA­DERS–Tasse, die auf Tem­pe­ra­tur rea­giert. Wit­zi­ges Ding, auch wenn ich an­mer­ken muss, dass die Rei­hen­folge beim Druck falsch herum ist, ei­gent­lich soll­ten zu­erst alle Pixel-Aliens zu se­hen sein und beim Ein­fül­len von Kaf­fee (was sonst?) ver­schwin­den. Aber das kann man ver­mut­lich auch an­ders sehen … :)

Die Tasse be­kommt man bei Ama­zon oder Get Di­gi­tal zu ei­nem Preis um 10 bis 13 Euro.

SpaceInvadersTasse

 


STAR CITIZEN: Support unterirdisch

Logo Star Citizen

STAR CI­TI­ZEN ist das Vorzeige-Projekt von Chris Ro­berts, dem Er­fin­der von WING COM­MAN­DER. Es sam­melte auf Kick­star­ter eine Re­kord­summe ein und auch nach dem Ende der Crowdfunding-Kampagne schef­felte man noch flei­ßig wei­ter Geld durch den ver­kauf von vir­tu­el­len Raum­schif­fen. Die da­mit ein­ge­nom­mene Summe nä­hert sich 70 Mil­lio­nen Dol­lar. Üb­li­cher­weise zeigt sich das Ent­wick­ler­team freund­lich und Community-nah, hält Events in Köln zur Ga­mes­com ab (sei es in ei­nem Bier­gar­ten oder im E-Werk) und hört auch auf die Mei­nung der Fans.

Jetzt bin ich al­ler­dings zum ers­ten Mal in der Lage ge­we­sen, Kon­takt mit dem Sup­port auf­neh­men zu müs­sen — und was ich da ge­rade er­lebe, geht gar nicht. Ich hatte zum Black Friday-Deal ein­fach mal auf gut Glück eins der 2500 Games-Pakete für 20 Dol­lar er­wor­ben. Ich ging da­von aus, dass si­cher­lich ei­ner mei­ner Freunde es gern hätte und es war ab­zu­se­hen, dass die künst­lich be­grenz­ten Pa­kete in­ner­halb kür­zes­ter Zeit weg sein wür­den. Kurz nach dem Kauf habe ich es dann via Ge­schenk­funk­tion mei­nes Kon­tos an ei­nen Freund über­tra­gen, nö­tig war hier­für nur die An­gabe ei­ner Email­adresse und ei­nes Na­mens. Das kam bei mei­nem Freund auch an. Nur lei­der we­der das Spiel­pa­ket noch das ent­hal­tene Schiff. Statt der an­ge­ge­be­nen Dauer von 48 Stun­den Re­ak­ti­ons­zeit musste die­ser deut­lich län­ger auf eine Re­ak­tion war­ten — und bis zum ver­gan­ge­nen Diens­tag war der Sup­port nicht in der Lage, her­aus­zu­fin­den, was mit dem Ge­schenk ge­sche­hen ist. Die An­wei­sung lau­tete, mir mit­zu­tei­len, dass ich auch noch ein Ti­cket des­we­gen er­öff­nen solle. Das tat ich am Diens­tag und bis heute kei­ner­lei Re­ak­tion. Ich hatte zwi­schen­durch ver­sucht, via of­fi­zi­el­ler Face­book­seite und Twit­ter mit dem Sup­port und auch Chris Ro­berts selbst Kon­takt auf­zu­neh­men. Eben­falls kei­ner­lei Re­ak­tion, was in Zei­ten von So­cial Me­dia mehr als arm­se­lig ist.

Meine Mei­nung: Das geht so GAR nicht. Ins­be­son­dere, wenn es um be­reits be­zahl­tes Geld der Kun­den geht und die an­ge­kün­digte Lei­tung nicht er­bracht wird, kann es nicht an­ge­hen, dass man sich wo­chen­lang Zeit lässt, um sich mal dazu her­ab­zu­las­sen, das Pro­blem zu lö­sen. Man mag sich gar nicht vor­stel­len, dass sol­che Re­ak­ti­ons­zei­ten und kom­plett feh­lende Re­ak­tio­nen pas­sie­ren, wenn das Game on­line ge­gan­gen ist, oder wenn mal was mit dem Ac­count ge­schieht. Ich bin in­zwi­schen schwer im Zwei­fel, ob es ein gu­ter Plan war, Geld über den ur­sprüng­li­chen Pledge hin­aus in STAR CI­TI­ZEN zu in­ves­tie­ren und kann auf­grund die­ser Er­fah­run­gen im Mo­ment auch je­dem nur da­von ab­ra­ten, das zu tun. Und zu war­ten, bis sich Cloud Im­pe­rium Ga­mes dazu her­ab­las­sen, ei­nen an­ge­mes­se­nen Sup­port zu leis­ten. Geld ge­nug hät­ten sie dafür.

Bis­her war mein Ein­druck von Spiel und Ent­wick­lern ein sehr gu­ter. Ich bin über­aus ent­täuscht und werde kei­nen wei­te­ren Cent in die­ses Spiel investieren.

Es wäre der Sa­che nicht nur in mei­nem Fall si­cher­lich über­aus hilf­reich, wenn ihr das flei­ßig teilt!

[Up­date:] Nach ins­ge­samt zwei Wo­chen War­te­zeit im­mer noch keine Lö­sung, da­für eine völ­lig über­flüs­sige Ant­wort. Wäh­rend die­ser Zeit hätte man sich auch um das Pro­blem küm­mern können:

Thank you for your pa­ti­ence, just wan­ted to up­date that we have not for­got­ten about you, just working through the back­log. You should re­ceive a re­sponse in the co­m­ing week.

Thank you again for your understanding!

Best,
CIG Cu­st­o­mer Sup­port Team

Das ist nichts an­de­res als lächerlich.

Logo Star Ci­ti­zen Co­py­right Cloud Im­pe­rium Games


Erschienen: DUNKELWÄRTS von Ulf Fildebrandt

Cover DunkelwärtsBe­reits Mitte No­vem­ber er­schien im scholz-Verlag der SF-Roman DUN­KEL­WÄRTS von Ulf Fil­de­brandt. Der Name könnte dem auf­merk­sa­men PhantaNews-Leser be­kannt vor­kom­men, er schrieb näm­lich eine Kurz­ge­schichte für EXO­TI­SCHE WEL­TEN, zu der auch ich eine Story bei­steu­ern durfte. Zum In­halt von DUNKELWÄRTS:

Eine Seite der Welt liegt im­mer in der Sonne. Auf der an­de­ren herr­schen Kälte und Fins­ter­nis. Diese Welt ist die Hei­mat von Tuoma Leta. Er lebt in der La­net Re­pu­blik, in der ewig wäh­ren­den Däm­me­rung zwi­schen bren­nen­der Hitze und ei­si­ger Kälte. Um ge­gen sein rei­ches El­tern­haus zu re­bel­lie­ren, lässt er sein bis­he­ri­ges Le­ben zu­rück. Er führt eine Ex­pe­di­tion dun­kel­wärts in die Nacht, um zu er­for­schen, was sich in der Fins­ter­nis des ewi­gen Ei­ses ver­birgt. Be­reits die frü­hes­ten Le­gen­den be­rich­ten von Göt­tern und Or­ten, an de­nen Men­schen nicht will­kom­men sind. Was Tuoma je­doch in der Dun­kel­heit fin­det, über­steigt seine kühns­ten Phantasien.

DUN­KEL­WÄRTS liegt als Ta­schen­buch vor, das hat 362 Sei­ten und ist zum Preis von 12,95 zu ha­ben. Eine eBook-Version habe ich lei­der ver­geb­lich gesucht.

[Up­date:] Das eBook folgt in Kürze,

DUN­KEL­WÄRTS
Ulf Fil­de­brandt
SF-Roman
No­vem­ber 2014
Ta­schen­buch, 362 Sei­ten
18,4 x 12,4 x 1,6 cm
EUR 12,95
ISBN-10: 3956480775
ISBN-13: 978–3956480775
scholz-Verlag

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right scholz-Verlag


Spiegel Online am Ende: Auf dem Elfenbeinturm der Spießigkeit

Facepalm

Spie­gel On­line er­weist sich be­kann­ter­ma­ßen im­mer mal wie­der gern als Grund für aus­gie­bi­ges Ge­sicht­spal­mie­ren; der eine nennt es Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, der an­dere »wir wol­len für die­sen On­line­scheiß ein­fach kein Geld aus­ge­ben«. Ak­tu­ell darf sich ein ge­wis­ser Arno Frank pro­du­zie­ren (Ti­tel: »Hob­bit« am Ende: Auf den Wol­ken­ku­ckucks­kon­ti­nen­ten der Fan­tasy), der sich selbst als »lei­den­schaft­li­cher Tolkien-Verächter« be­zeich­net und mit den Fil­men um den HERRN DER RINGE und den HOB­BIT »ab­rech­net«. Ei­gent­lich wollte ich ei­nen läng­li­chen Rant schrei­ben, aber das ist gar nicht nö­tig, da der Ar­ti­kel sich in sei­ner plum­pen Art selbst als das ent­larvt, was er ist: Das (und ich möchte an die­ser Stelle Arno Frank zi­tie­ren) »ge­stelzte Ge­schwätz« ei­nes Wich­tig­tu­ers und selbst­ver­liebte Be­lei­di­gun­gen An­ders­den­ken­der, und — an ers­ter Stelle — plumpe Trafficerzeugung.

Ich möchte nur kurz auf ein paar Punkte eingehen:

Frank glaubt, dass es mit der Fan­tasy jetzt vor­bei ist, da der letzte Teil des HOB­BIT in die Ki­nos kommt. Ich weiß nicht, wie groß sein Ho­ri­zont ist, aber er scheint nah am Tel­lerand zu lie­gen, denn man sollte ihn mal mit der für ihn si­cher­lich er­schre­cken­den Rea­li­tät kon­fron­tie­ren: Je­ner, dass Tol­kiens Werk mit­nich­ten die ge­samte Fan­tasy aus­macht. Tat­säch­lich gibt es mehr Bü­cher und Filme in die­sem Genre als je­mals zu­vor. Des­we­gen kau­fen Sie bes­ser eine grö­ßere Menge Le­ber­kleis­ter, um sich zu be­täu­ben, denn: Es ist nicht Schluss mit der Fan­tasy, Herr Frank, ganz im Gegenteil.

Dann kommt das üb­li­che Es­ka­pis­mus­ge­bashe, wie man es seit den 70ern aus den Rei­hen lin­ker In­tel­lek­tu­el­ler im­mer wie­der ver­nimmt und zu dem man sich des­we­gen auch kaum äu­ßernn muss, denn dazu ist be­reits al­les ge­sagt wor­den. Wer die­sen ur­al­ten The­sen in Über­schät­zung der ei­gen Mei­nung noch im­mer nach­hängt, und sich wei­gert, die Phan­tas­tik als li­te­ra­ri­sches und kul­tu­rel­les Genre an­zu­er­ken­nen, den kann man nur als evo­lu­ti­ons­re­sis­tent bezeichnen.

Au­ßer­dem kennt er of­fen­sicht­lich keine Phantastik-Anhänger, wenn er pos­tu­liert, dass diese sich in eine Fan­ta­sie­welt flüch­ten. Der weit­aus größte Teil von je­nen, die ich kenne (und ich kenne im Ge­gen­satz zu Herrn Frank eine Menge) ist fest im Le­ben ver­an­kert, an der Rea­li­tät in­ter­es­siert und kann dif­fe­ren­zierte Mei­nun­gen zu lo­ka­len und welt­po­li­ti­schen Er­eig­nis­sen äu­ßern. Weit­aus dif­fe­ren­zier­ter und in­halt­lich fun­dier­ter üb­ri­gens, als die­ser SpOn-Artikel zum Thema Fantasy.

Am Ende lässt er sich dann schließ­lich noch über Rol­len­spie­ler und LAR­Per aus, »or­ga­ni­siert in il­lu­si­ons­för­dern­den Ge­mein­schaf­ten«, auch hier of­fen­sicht­lich, ohne ir­gend­eine Art von Sach­kennt­nis zu be­sit­zen, des­we­gen neh­men wir auch das als das »ge­stelzte Ge­schwätz«, das es ist. Frü­her musste man ja zu­min­dest ru­di­men­täre Ah­nung über das ha­ben, wor­über man schreibt, zu Zei­ten des Qua­li­täts­jour­na­lis­mus scheint das nicht mehr nö­tig zu sein.

Eins ist für mich ganz klar: in der farb– und fan­ta­sie­lo­sen Welt ei­nes Spie­ßers wie Arno Frank möchte ich wirk­lich nicht le­ben und bin der Ansicht, dass deut­lich mehr Fan­ta­sie und Vi­sion in Po­li­tik und Wirt­schaft nur gut tun könn­ten. Diese seine Welt hat aber wohl mit der von ihm so ge­lieb­ten Rea­li­tät auch nicht viel zu tun. Be­trach­ten wir die­sen Ar­ti­kel also als das, was er tat­säch­lich ist: der ver­zwei­felte Ver­such ei­nes ster­ben­den Me­di­ums, mit dem Ver­riss ei­nes po­pu­lä­ren The­mas Traf­fic zu ge­ne­rie­ren. Hier, ihr könnt gern von mir auch noch ein paar Mit­leids­klicks ha­ben. Der Link steht oben.

p.s.: Ich per­sön­lich halte das Werk Tol­kiens üb­ri­gens für über­be­wer­tet (dar­aus habe ich nie ei­nen Hehl ge­macht), kann mich aber den­noch an den Fil­men er­freuen und auch an­sons­ten Fan­tasy gut finden.

Edit: Auch die Au­to­rin Ju Ho­nisch hat eine Mei­nung zum Ar­ti­kel.

»Face­palm« von San­tiago Gar­cía Pi­men­tel auf flickr, CC-BY-NC-SA