MAD MAX: FURY ROAD

Poster Mad Max Fury RoadMAD MAX: FURY ROAD – Bun­des­start 14.05.2015

Als Ge­orge Mil­ler MAD MAX drehte, hatte er ein Bud­get von um­ge­rech­net 650.000 US-Dollar zur Ver­fü­gung. Ein klei­ner, aber ex­trem fei­ner Exploitation-Thriller, oder wie man im Oz ge­nann­ten Aus­tra­lien gerne sagt, ein Ozploitation-Thriller. Mil­ler setzte da­mit nicht nur neue Stan­dards im Action-Kino, son­dern er ge­ne­rierte ein ganz ei­ge­nes Sub-Genre. End­zeit­sze­na­rios, in der die Skru­pel­lo­sen die Macht an sich rei­ßen und der Auf­rechte die Ord­nung wie­der her­stel­len kann. Die meis­ten die­ser Tritt­brett­fah­rer wa­ren ita­lie­ni­sche Pro­duk­tion von un­säg­li­cher Art, und ka­men die Filme aus Ame­rika, wa­ren sie den­noch nicht bes­ser. Erst zwei Jahre spä­ter über­zeugte Ge­orge Mil­ler die Film­welt, dass dies sein Genre war, sein Spiel­platz. THE ROAD WAR­RIOR – MAD MAX DER VOLL­STRE­CKER setzte er­neut Stan­dards. Die Stunt-Arbeit und –Ko­or­di­na­tion wurde in den fol­gen­den Jahr­zehn­ten höchs­tens von SPEED und dem ers­ten DIE HARD er­reicht, al­ler­dings nicht über­trof­fen. Erst 2015 schaffte es ein Film, noch wag­hal­si­gere, noch ex­tre­mere Action-Sequenzen auf die Lein­wand zu zaubern.

Mehr le­sen »


Steampunk-Picknick in Soest am 30. Mai 2015

Steampunk PicknickAm kom­men­den Sams­tag ver­an­stal­tet das An­ti­qua­riat »Mar­kus Bü­cher­kiste« in Soest ein Steampunk-Picknick. Na­tür­lich geht es da­bei nicht nur ums Es­sen, es fin­den auch noch ver­schie­dene Le­sun­gen statt: Anja Ba­gus, Ber­nar LeS­ton und Thors­ten Kü­per wer­den aus ver­schie­de­nen Wer­ken vor­tra­gen, da das auch sze­nisch mit ver­teil­ten Rol­len ge­schieht, be­kommt man was ge­bo­ten (wie je­der weiß, der dem schon mal bei­woh­nen durfte).

Steampunk-Outfits bzw vik­to­ria­ni­sche Ge­wan­dung sind durch­aus er­wünscht aber nicht ver­pflich­tend. Je­der, der In­ter­esse und Spaß am Steam­punk hat, ist herz­lich will­kom­men. Im Ein­tritts­preis von 13,50 Euro sind laut Ver­an­stal­ter eine Pick­nick­de­cke und die Ver­pfle­gung enthalten.

Pick­nick und Le­sung be­gin­nen am Sams­tag, den 30. Mai ab 17 Uhr in der Bü­cher­kiste, Wer­ler Land­straße 260, 59494, Soest-Ampen (Link zu Google Maps).

 

 


FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK18 eBookIch be­kam tat­säch­lich noch eine wei­tere Ant­wort auf meine Fra­gen. Dies­mal möchte ich diese aus Grün­den der Über­sicht­lich­keit gleich an den je­wei­li­gen Text­stel­len der Luebbe-Email kom­men­tie­ren.
In­ter­es­sant ist, dass man sich in­halt­lich wi­der­spricht. In der letz­ten Mail war da­von die Rede, dass die Lan­des­me­di­en­an­stalt nur ein Pro­blem mit Klap­pen­tex­ten und Co­vern hatte, jetzt sind es doch auf ein­mal wie­der die Bü­cher selbst. Al­les in al­lem ist die­ser ge­samte Vor­gang in­ko­hä­rent und lässt eine lo­gi­sche Her­an­ge­hens­weise ver­mis­sen. Wie ich be­reits sagte: Ich halte das al­les für blin­den Aktionismus.

Doch kom­men wir zur Ant­wort Nu­mero drei.

Mehr le­sen »


FSK auf eBooks: Zweite Antwort von Luebbe

FSK18 eBookNach mei­ner Rück­frage von ges­tern habe ich zwar keine kon­krete Ant­wor­ten auf meine Fra­gen be­kom­men, bei Lu­ebbe hat man aber of­fen­bar er­kannt, dass man mit dem hek­ti­schen Ak­tio­nis­mus deut­lich über das Ziel hin­aus ge­schos­sen ist und ver­fasste eine neue Email an die »Han­dels­part­ner«, die ich wei­ter un­ten zi­tiere. Wie ich es aus dem Text der Lan­des­me­di­en­an­stalt be­reits ent­nom­men hatte, drehte es sich bei den in­kri­mi­nier­ten Te­le­me­dien aus­schließ­lich um die Klap­pen­texte und Buch­co­ver auf der Web­seite von Beam eBooks, eine zwin­gende Al­ters­ein­stu­fung für eBooks exis­tiert mei­nes Wis­sens ebenso wie für Print­bü­cher nicht. Und dass die Lan­des­me­di­en­an­stalt ein­deu­tig por­no­gra­fi­sche Klap­pen­texte und Co­ver an­mahnt wun­dert mich nicht im Ge­rings­ten, da­für habe ich zu­dem volls­tes Verständnis.

In­ter­es­sant ist in der Ant­wort die er­neute Zen­trie­rung auf Ver­lage. Bis­her war Beam ins­be­son­dere auch eine Selfpublisher-Plattform, auf der je­der ver­öf­fent­li­chen konnte. In den Emails von Lu­ebbe ist im­mer nur von Ver­la­gen die Rede, auch die In­for­ma­tio­nen zum ONIX-Format oder zu Me­ta­da­ten, macht für Self­publis­her erst ein­mal we­nig Sinn, denn diese wer­den die In­for­ma­tio­nen in den al­ler­meis­ten Fäl­len per Hand eingeben.

Das Ganze macht mir den Ein­druck, als seien dem neuen Be­trei­ber der Platt­form die Self­publis­her nicht mehr wich­tig, oder als in­ter­es­sie­ren diese nicht. Das könnte dar­auf hin­wei­sen, dass man sich ih­rer kurz– oder mit­tel­fris­tig ent­le­di­gen möchte.

Im fol­gen­den die ak­tu­elle Email, Her­vor­he­bun­gen in ro­ter Farbe sind von mir:

Mehr le­sen »


A WORLD BEYOND

Poster A World BeyondTO­MOR­ROW­LAND – Bun­des­start 21.05.2015

Be­vor die Ti­rade wie­der an­fängt, die bei die­sem Thema im­mer wie­der gerne zu­tage tritt: Dis­ney musste in Eu­ropa we­gen des gleich­na­mi­gen Musik-Festivals den Ti­tel des Fil­mes än­dern. Und man kann über A WORLD BEYOND nicht wirk­lich me­ckern, denn das trifft den Kern der Ge­schichte ei­gent­lich sehr ge­nau. Die­ser Kern ist die junge Ca­sey, tech­nik­be­geis­tert und vol­ler Hoff­nung auf die Zu­kunft, die sich mit Hilfe ei­nes mys­te­riö­sen An­ste­ckers in zwei ver­schie­de­nen Wel­ten be­we­gen kann. Die eine ist das reale Hier und Jetzt, die an­dere To­mor­row­land, eine strah­lende Zu­kunft. Un­ter­stützt wird sie da­bei von der un­durch­sich­ti­gen Athena, ein ei­gent­lich viel zu jun­ges Mäd­chen, al­ler­dings mit be­son­de­ren Fä­hig­kei­ten. Athena will Ca­sey mit dem mis­an­thro­pi­schen, und äu­ßerst pes­si­mis­ti­schen Frank Wal­lace zu­sam­men brin­gen. Frank will al­ler­dings nichts mit Ca­sey zu tun ha­ben, ihr un­er­schüt­ter­li­cher Glaube an die Mensch­heit wi­dert ihn eher an. Wie sich her­aus­stellt, war Frank selbst schon in To­mor­row­land, wurde von dort al­ler­dings ver­bannt. Jetzt hat Frank mit Hilfe von Zu­kunfts­tech­no­lo­gie her­aus­ge­fun­den, dass un­sere Zi­vi­li­sa­tion nur noch we­nige Tage hat, bis sie sich aus noch un­be­kann­ten Grün­den selbst zer­stö­ren wird. Und Ca­sey könnte das ver­hin­dern, nur weiß kei­ner der Be­tei­lig­ten ge­nau, wie das funk­tio­nie­ren soll.

Mehr le­sen »


PROTEKTOR – Monsterjäger mit Sockenschuss: Das Crowdfunding

protektor

Der Wup­per­ta­ler Au­tor, Über­set­zer, Spie­leer­fin­der und Poe­trys­lam­mer An­dré Wies­ler hat ein Crowd­fun­ding an den Start ge­bracht, um ein Her­zens­pro­jekt zu fi­nan­zie­ren: Den hu­mo­ris­ti­schen Mystery-Roman PRO­TEK­TOR. Große Ver­lage lehn­ten das Buch mit der Be­grün­dung ab, hu­mor­volle Mys­tery »gehe in Deutsch­land nicht«, es ist jetzt an den Fans, die Schlau­meier ei­nes Bes­se­ren zu be­leh­ren. Über­zeu­gen kann man sich vor dem Fi­nan­zie­ren durch ein 80-minütiges Hör­buch, so­wie eine 152-seitige Le­se­probe. Zum Inhalt:

Die meis­ten Leute wür­den Klaus Hol­ger wohl als To­tal­ver­sa­ger be­schrei­ben. Seit er ver­se­hent­lich Teile sei­ner il­le­ga­len Por­no­film­samm­lung an alle Emp­fän­ger des Fir­men­news­let­ters ver­schickt hat, ist er Lang­zeit­ar­beits­lo­ser und hat we­nig An­trieb. Doch sein Le­ben wird schlag­ar­tig span­nen­der, als ihm Ve­ro­ni­que be­geg­net, eine mys­te­riöse Schön­heit. Da­nach sieht er selt­same Dinge und scheint mys­ti­sche Kräfte zu be­sit­zen. Denn sie hat ihn zum Pro­tek­tor von Deutsch­land ge­macht. Klaus muss er­ken­nen: Das Böse ist real, es gibt Mons­ter, Dä­mo­nen und Vam­pire (die NICHT glit­zern!) – und er soll sie be­kämp­fen. Dass er da­bei von ei­ner Kuh be­glei­tet wird, macht die Sa­che nicht eben leichter.

Pro­tek­tor mit So­cken­schuss ist eine Mys­te­ry­ge­schichte vol­ler Witz, fre­chem Hu­mor und Span­nung, mit der An­dré Wies­ler den Be­weis an­tre­ten möchte: Mys­tery geht auch in lustig!

Als Prä­mien er­hal­ten die Un­ter­stüt­zer na­tür­lich das Buch, auch als Hör­buch, so­wie ein T-Shirt. Man kann sich aber un­ter an­de­rem auch ins Buch hin­ein­schrei­ben las­sen oder den Au­tor zum live-Lesen an­heu­ern. Alle Prä­mien fin­den sich auf der Pro­jekt­seite.

Vom ein­ge­nom­me­nen Geld wer­den Lay­out, Lek­to­rat und Pres­sung der CD fi­nan­ziert, op­ti­ma­ler­weise kommt so viel zu­sam­men, dass das Werk nach dem Ende des Crowd­fun­dings auch in den han­del ge­hen kann und viel­leicht auch noch ein klei­nes Ho­no­rar für An­dré üb­rig bleibt.

Un­ter­stüt­zen kann man das Pro­jekt auf der Crowd­fun­ding­platt­form Start­next. Die Kam­pa­gne läuft noch bis zum 10.06.2015 und möchte ge­rade mal 1500 Euro ein­sam­meln. Das sollte doch zu ma­chen sein.

Pro­mo­gra­fik PRO­TEK­TOR Co­py­right An­dré Wiesler


Neu beim Luzifer Verlag: 900 MINUTEN von S. Jonathan Davis

Cover900MinutenBeim Lu­zi­fer Ver­lag ist so­eben der Ro­man 900 MI­NU­TEN von S. Jo­na­than Da­vis er­schie­nen. Es han­delt sich da­bei um die Fort­set­zung der Ver­lags­jah­res­best­sel­lers 2014 mit dem Ti­tel 900 MEI­LEN. Zum Inhalt:

John ist Va­ter. Das war er nicht im­mer. Vor der Apo­ka­lypse hatte er ei­nen an­de­ren Job.
Sie­ben Mo­nate nach den Er­eig­nis­sen von 900 MEI­LEN tref­fen wir wie­der auf Kyle und John, die sich nach Ava­lon zu­rück­ge­zo­gen ha­ben.
Sie müs­sen die schüt­zen­den Mau­ern ver­las­sen und sich in die Welt wa­gen, die von den To­ten be­herrscht wird. Sie müs­sen plün­dern. Ei­gent­lich sollte es ein Rou­ti­ne­e­in­satz sein, je­doch mer­ken sie schnell, dass Kräfte im Spiel sind, die diese Reise al­les an­dere als leicht ma­chen …
Die Rück­kehr nach Ava­lon wird zu ei­nem töd­li­chen Wett­lauf ge­gen die Zeit – durch eine Welt vol­ler Ver­rück­ter, die ver­ses­sen dar­auf sind, ih­nen das Letzte zu neh­men, was ih­nen noch ge­blie­ben ist: das nackte Le­ben.
Letzt­lich muss John her­aus­fin­den, ob er nach den Re­geln die­ser neuen Welt spie­len will. Ei­ner Welt, in der die meis­ten Men­schen be­reit sind, für das ei­gene Über­le­ben zu mor­den. Ei­ner Welt, in der die Mensch­heit die ei­gent­li­che Plage ist.
Wie weit würde ein Va­ter ge­hen, um sei­nen Sohn zu ret­ten?
Macht euch be­reit und springt wie­der mit Kyle und John in den Hum­mer – in die­sem tem­po­ge­la­de­nen Thril­ler, ei­ner Mi­schung aus Zombie-Horror und mit­tel­al­ter­li­cher Belagerungsschlacht!

Der Ro­man ist 320 Sei­ten stark und kommt als Klap­pen­bro­schur im For­mat 12,5 x 19 cm, der Preis für die Pa­pier­aus­gabe liegt bei 13,95 Euro, für das eBook muss man 4,99 Euro berappen.

Co­ver 900 MI­NU­TEN Co­py­right Lu­zi­fer Verlag


FSK auf eBooks: erste Antwort von Luebbe

FSK18 eBookSo­eben hatte ich the­ma­ti­siert, dass Lu­ebbe in ih­rem Shop Beam eBooks plötz­lich von den Ver­la­gen und Self­publis­hern ver­langt, eine FSK-Kennzeichnung auf Bü­chern an­zu­brin­gen, die nur für Per­so­nen über 18 Jah­ren ge­eig­net sind. Dar­auf­hin hatte ich ei­nige Fra­gen ge­stellt, die in der so­ebe­nen Ant­wort fast alle igno­riert wurden:

Lie­ber Ste­fan Holzhauer,

danke für Ihre Nachricht.

Als Hin­ter­grund­in­for­ma­tion: wir wer­den in den letz­ten Mo­na­ten ver­mehrt von der Lan­des­me­di­en­an­stalt abgemahnt.

Hier ein Auszug:

Mehr le­sen »


FSK auf eBooks: Luebbe fängt schon mal an?

FSK18 eBookNeu­lich habe ich mich läng­lich mit den Äu­ße­run­gen sei­tens des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels zum Thema FSK für eBooks aus­ein­an­der ge­setzt. Börsenvereins-Justiziar Sprang re­dete da­von, dass eine Um­set­zung durch­ge­führt wer­den muss, das aber noch bis 2017 Zeit hat (was ich schon nicht ver­stand, ent­we­der der JMStV gilt für eBooks (auch jetzt be­reits) oder er gilt nicht). Auf je­den Fall war nir­gendwo die Rede da­von, dass das so­fort um­ge­setzt wer­den muss.

Be­kann­ter­ma­ßen wurde die Platt­form Beam eBooks vor ein paar Wo­chen von Bas­tei Lu­ebbe über­nom­men. Da­mals hatte ich schon Be­den­ken, auch wenn es hieß, es liefe al­les wei­ter wie bis­her. Auch ich ver­treibe eBooks über Beam. Und be­kam so­eben eine Email, die mich erst ein­mal mit of­fe­nem Mund zu­rück ließ:

Mehr le­sen »


Grandios: Neuer PIXELS Trailer

Zur Videogame-Komödie PI­XELS gibt es ei­nen neuen Trai­ler. Ich kann mich als al­ter Retrogames-Fan nur wie­der­ho­len: Gran­dios, ich muss das se­hen, egal wie hohl der Plot auch sein mag!

Es spie­len Adam Sand­ler, Ke­vin Ja­mes, Mi­chelle Mo­nag­han, Pe­ter Din­klageJosh Gad und Brian Cox, Re­gie führt Chris Co­lum­bus. Deutsch­land­start ist am 30.07.2015.

(Üb­ri­gens ist auch Sean Bean als Schau­spie­ler ge­lis­tet, al­ler­dings ohne die Nen­nung ei­nes Na­mens — ich gehe mal da­von aus, dass sein Cha­rak­ter schnell ab­le­ben wird.)


Trailer: PAN

Nach HOOK (auch schon 24 Jahre her) und ei­ner TV-Miniserie gibt es mal wie­der eine Neu­in­ter­pre­ta­tion von PE­TER PAN. Der Ti­tel ver­kürzt auf PAN, scheint sich der opu­lent ge­machte Film nur grob an die Vor­lage zu hal­ten. Das kann man so ma­chen, um dem Stoff eine neue Seite ab­zu­ge­win­nen, hat bei HOOK auch funktioniert.

Re­gie führt Joe Wright, es spie­len Hugh Jack­man (WOL­VE­RINE) als Black­be­ard, Gar­rett Hed­lund (TRON: LE­GACY) als Hook, Roo­ney Mara (THE GIRL WITH THE DRA­GON TAT­TOO) als Ti­ger Lily, Adeel Akhtar (THE DIC­TA­TOR) als Smee, Amanda Sey­fried als Mary und der New­co­mer Levi Mil­ler als Peter.

Das Dreh­buch ver­fasste Ja­son Fuchs, Greg Ber­lantiSa­rah Schech­ter und Paul Webs­ter pro­du­zie­ren, aus­füh­ren­der Pro­du­zent ist Tim Lewis.

Deut­scher Ki­no­start ist am 8. Ok­to­ber 2015, in den USA ei­nen Tag später.


EX MACHINA

Poster Ex MachinaEX MA­CHINA – Bun­des­start 23.04.2015

In nur zwei Mi­nu­ten hat der Regie-Debütant Alex Gar­land die Ex­po­si­tion er­zählt, und sei­nen Prot­ago­nis­ten dort­hin ge­bracht, wo er die noch aus­ste­hende Lauf­zeit ver­brin­gen wird. Näm­lich im Kern der Ge­schichte. Der of­fen­sicht­li­che Pro­gram­mie­rer Caleb hat schein­bar bei ei­ner Lot­te­rie ge­won­nen. Die raum­nahe ar­bei­ten­den Kol­le­gen gra­tu­lie­ren ihm be­geis­tert. Es scheint ein fir­men­in­ter­nes Ge­winn­spiel ge­we­sen zu sein, und noch dazu ein gro­ßes Ding. Dann fliegt ein Hub­schrau­ber über gran­diose, un­be­rührte Land­schaf­ten. »Wann kom­men wir zu sei­nen Län­de­reien«, fragt Caleb. Der Pi­lot lä­chelt, »wir flie­gen schon seit zwei Stun­den dar­über«. Es ist der erste Dia­log in EX MA­CHINA. Was aus den ers­ten zwei Mi­nu­ten nicht voll­kom­men schlüs­sig wurde, wird spä­ter äu­ßerst ge­schickt in den Dia­lo­gen auf­ge­fan­gen und er­klärt. Alex Gar­land weiß also, wie man Ge­schich­ten er­zählt, wie man eine Hand­lung struk­tu­riert. Span­nung ent­steht bei Gar­land nicht aus der Si­tua­tion, son­dern durch die Erzählform.

Mehr le­sen »